sehr ernste Sache, man dürfe sic aber doch nicht als typisch betrachten, lieber die große Mehrzahl der jungen Theologen habe man sich nicht zu beklagen. Mlerdings zeige sich bei denselben vielfach ein großer Mangel an Pietät, das komme daher, weil eilte dahinzielende gärende Bewegung durchs unser Volk geht. Das beste Heilmittel dagegen bestehe darin, daß man die jungen Leute nachdrücklich zu einer ernsten Auffassung ihrer Aufgaben und Pflichten erziehe.
Superintendent Dr. Petersen stellt mehrere vom Berichterstatter angeführte Fälle von Disziplinlosigkeit im Friedberger Priesterseminar richtig.
Syn. D. Schlosser-Gießen meint, man solle die jungen Theologen, die mit überscbäumendem Tatendrang, von der Universität kämen, nicht zu streng behandeln, sie nicht gleich mit Strafe bedrohen, sondern sie fühlen lassen, daß man ihnen auch helfen wolle. In Fällen grober Unbotmäßigkeit sei freilich auch Strenge erforderlich. Am besten wirke aber der persönliche Einfluß der älteren Geistlichen. Es habe ihn unangenehm berührt, daß sich runac Geistliche in manchen kirchlichen Fragen, wie z. B. der Heirat der Pfarrer, mit Artikeln an die Tageszeitungen wandten.
Präsident D. Buchner erklärt, in bezug auf die Heirat der Geistlichen beständen keine gesetzlichen Vorschriften, das Obcrkon- siftorium habe aber gewisse Richtlinien dafür gegeben, die im Interesse des kirchlichen Dienstes beachtet werden müssen.
Nach einigen Bemerkungen der Syn. Weber-Lich und Bernbeck -Okarben, die auf der Journalistentribüne unklar blieben, bezeichnet
Syn. Prof. Dr. Drews-Gießen es als selbstverständlich, daß er Unbotmäßigkeiten der jungen Theologen nicht mit einem Worte in Schutz nehmen werde. Ordnung und Zucht müsse vor allen Dingen herrschen. Man dürfe nicht sogen „Du barfft", sondern müsse sich streng auf den kategorischen Imperativ stellen „Du sollst!" Du sollstärbeiten. Du sollst Deine Pflicht tun. Er, Redner, und alle seine Kvllegen drängten vor allem auf eine strenge Pflichterfüllung und sie ständen auch alle auf dem Standpunkt des Grundsatzes „Du sollst", und werden alles aufbieten, die jungen Theologen zum strengen Dienst der Kirche zu erziehen. Erhöbe aber in seinen Kreisen in Gießen von derartigen Unbotmäßigkeiten nickts bemerkt und hege bas feste Zutrauen zu denselben, daß sie selber ein starkes Gefühl der Pflichterfüllung in sich trügen. Freilich müsse er sagen: Als reife Männer bekomme man die jungen Theologen nicht. Schicken Sie uns gute,, tüchtige Männer, wir wollen das Unsrige tun, daß die evang. Kirche Hessens gute, tüchtige Pfarrer erhält!
Prälat D. Walz betont, daß er nur von Ausnahmen unter den jungen Theologen gesprochen habe. Es täte ihm leid, wenn man aus seinen Worten irgend ein Mißtrauen hätte entnehmen wollen.
Syn. Schulrat Schaub-Offenbach beklagt noch, daß der Religionsunterricht in den Volksschulen zu sehr auf dem dogmatischen Standpunkt des K'otech'smus basiere und nicht mehr aus der Grundlage der biblischen Geschickte begründet sei. Es scheine ihm notwendig, daß eine Revision des Religionsunterrichts in den Volksschulen in diesem Sinne ins Auge gefaßt werde.
Superintendet D. Petersen erwidert, daß nicht nur der Gedanke an eine Revision der Bestimmungen für den Religionsunterricht dem Oberkonsistorium schon seit langer Zeit vorgelegen hat, sondern daß es sich abch schon eingehend mit den vorbereitenden Arbeiten dazu beschäftigt habe.
Nach einigen weiteren Bemerkungen wird die Sitzung gs- schlossen.
Nächste Sitzung: Dienstag.
Bezirksversammlung des Bundes der Landwirte.
(Original-Artikel des „Gießener Anzeigers".)
K. Grebenhain, 11. Nov.
In Verhinderung des Bezirksvorsihenden eröffnete Gutspäckter Oehlsen von „Hof Dotzelröde" Bei Alsfeld die nicht sehr zahlreich besuchte Versammlung mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog. Der eigentliche Referent, Herr Röficke, ist am Erscheinen verhindert und an dessen Stelle spricht Herr Lucke von Hof Patershausen. Das Thema lautet: „Wirtschaftliche Ein- und Ausblicke" Nach den Ausführungen dieses Redners ist der Bund eine wirtschaftliche Vereinigung und zählt zurzeit 280 000 Mitglieder. Den Landwirten dürfe jnan den Zusammenschluß nicht verdenken, denn es gäbe fa auch in der Industrie Syndikate, Ringe und andere Bereinigungen, welche die bessere Verwertung der Produkte bezweckten. Danach würde nicht gegen den vorteilhafteren Verkauf der industriellen Erzeugnisse infolge jener Ringe usw., sondern nur gegen die Landwirte Wegen der sog. Fleischteuer- ung geeifert. Bedauerlich sei auch die Zurückhaltung des Staates, der die Behauptungen von der Fleischteuerung nicht statistisch widerlege. Diese Haltung der Reichsregierung fei nicht zu billigen. Der festere Zusammenschluß der Bauern sei nötig, ebenso Einigkeit, dann erst könnten die berechtigten Wünsche der Bauern erfolgreich vertreten werden. Bismarck habe sehr richtig gesagt: „Die Politik geht durch den Mage n". Ist der Magen zufrieden, ist es der Mensch, ist es jeder Stand. Artige Kinder erhielten nichts, die Bauern seien zu artia. Ohne daß Redner einen Zwiespalt zwischen Stadt und Land will, müsse er doch darauf Hinweisen, daß nach den Wünschen vieler Städter der Bauer sich schinden und plagen dürfe ohne Rücksicht darauf, ob ihm auch wirklich die Früchte seiner sauren Arbeit zukommen. Der wohlverdiente Lohn solle und müsse dem Bauern werden. Für die Bauern sei das feste Zusammenhalten der Landwirte in der Umgebung von Frankfurt beim Absatz von Milch vorbildlich. Die Regierung habe die Pflicht, die arbeitenden Stande aleichmäßig zuschirmen und zu stärken. An Werten leiste die Landwirtschaft das Doppelte wie die Industrie, 5 Milliarden gegen 2Vs Mill. Jeder Landwirt müsse auch für seine. Nachkommen sorgen. An Aufgaben für die Zukunft müssen genannt werden: Wahrung der Selbständigkeit des Bundes, Fernhalten vom Parteigeist und von Fraktionen, besserer Zusammenschluß der deutschen Bauernschaft. Die Fraktionen und Parteien wollten alles nach ihrer einseitigen Schablone behandeln zum Nachteil der Landwirtschaft. Die Fraktionen befürchten den Uebergang der ländlichen Wähler in das Lager des Bundes der Landwirte, deshalb könnten sie nicht wahre Freunde der Landwirtschaft sein.
Gegen die Sozialdemokratie müsse fest und einmütig gekämpft werden. Der Sozialismus wolle Verstaatlichung des Grund und Bodens. Die Bestätigung der Wahl des soz. Beigeordneten Eißnert in Offenbach sei ein Angstprodukt der Staatsregiernng, ein Zurückweichen vor der Sozialdemokratie. An die Scholle gefesselt ist der Bauer, muß länger schaffen als sein Gesinde und die gewerblichen usw. Arbeiter.
Menden müsse er sich auch gegen den starken Genuß des Alkohols so vieler Arbeiter. Die beste Beobachtung könne man dafür in den Fabrikstädten machen.
Von den Städtern werde der Bauer vielfach als dummer Kerl bezeichnet, weil er sich zuviel gefallen lasse. Bedauerlich sei auch das, wenn auch geringe Vorkommen lüderlicher Bauern, dfte habe aber der Jude im Sack. ,(5r beleuchte damit nur eine Tatsache, ohne Antisemit yi sein. Verwerflich, O dex PapLiFztLArismnS,
alle Bauern müssen alS deutsche Bauern fest Zusammenhalten.
Bei der Viehhaltung müsse der Bauer sorgfältig alle Unkosten und Auslagen berechnen, damit er weiß, was er lösen muß. Absatz- und BeZugsgenossenschaften sind für die Landwirtschaft vorteilhaft und unbedingt nötig Auf seiner Scholle ist der Bauer „Freiherr", doch ist diese Freiheit im monarchischen und christlichen Sinn zu betätigen. Fernhalten müsse sich die Landwirtschaft von falschen Freunden, gegen sie arbeiteten systematisch „Rote" und „Goldene Internationale".
Redner wendet sich auch gegen die Dcffnung der Grenzen für Schlachtvieh. Die Grenzöffnung sei zwecklos, weil überschüssiges schlachtreifes Vieh jenseits in der Regel nicht vorhanden sei, PodbielskiS Ansicht sei die allein richtige. Ein lebenskräftiger Mittel- und Bauernstand ist nötig zum Wohle deS deutschen Vaterlandes. Ebenso niäffen die deutschen Bauern allzeit fest zusammenstehen zum Wohl deS Bauernstandes. (Lebhafter Beifall.)
Gutspächter Oehlsen dankte dem Referenten und eröffnete die Diskussion.
Oekonomierat Backhaus ermahnte die Bauern zum treuen Zusammenhalten.
Darauf sprach Oehlsen für politischen Zusammenschluß aller Bauern. Von den Parteien, die nur vor den Wahlen zu den Landleuten kämen, dürfe man nichts erwarten. Eigene Vertreter müßten die Bauern in den Reichstag senden, die voll und ganz auf dem Bundesprogramm stehen. Die anderen Herren fehlten bei den die Landwirte berührenden Abstimmungen, wie z. B. Geh. RegierungSrat Haas bei der Abstimmung über den Zolltarif. Der Redner geht auf landwirtfchaftl. Fragen ein und gibt nützliche Beispiele auS der Praxis, berührte ausführlich den Vorteil der landwirtfchaftl. Bezugs- und Absatz- genofsenfchaften und fordert die Bauern zum einmütigen Zusammenschluß in wirtschaftlicher und politischer Beziehung auf.
Herr Lucke gibt noch einige recht lehrreiche Beispiele über den Vorteil der Genoffenschaften. So habe die Zentral- genofsenschaftskaffe des Bundes jetzt schon einen Umsatz von ca. 200 Millionen, werde eS aber in absehbarer Zeit auf 1000 Millionen bringen.
BundeSsekretär Neureuther dankt den Ortsgruppen und spricht die Hoffnung auS, daß Landtagsabg. Bähr und seine Freunde hier oben im Vogelsberg bald ihren Einfluß verlieren möchten.
Darauf wird eine gegen bic Dcffnung der Grenzen für Vieh sich wendende Resolution einstimmig angenommen.
Mit dem Dank an alle Erschienenen schloß Oehlsen die Bezirksversammlung.
•
Viel Wahres und Falsches ist in der Versammlung vorgebracht worden, die zweifellos den Zweck hatte, Stimmung zu machen für den Bund der Landwirte zur nächsten Reichs- tagSwahl, die dort vielleicht früher vor sich geht als sonst in deutschen Landen, da Dr. WallauS Wahl möglicherweise für ungiftig erklärt werden wird. Der Bund der Landwirte wird wohl in jenem Wahlkreis Herrn Lucke als Reichstags- kandidaten aufstellen.
Daß eine Fleischteuerung besteht, könnte keine Statistik leugnen, und wird selbst von mehreren landwirtschaftlichen Korporationen, wie der rheinischen Landwirtschaftskammer, und von Regierungen, wie der Badener und neuerdings selbst der preußischen zugegeben. (Siehe den Artikel »Zum Rücktritt des Ministers v. PodbielZkiV) Den Zwiespalt zwischen Stadt und Land zu verschärfen, hat sich ferner Herr Lucke eifrig angelegen sein lassen, trotz seiner gegenteiligen Behauptung. ES ist nicht wahr, daß der Städter gegenüber dem Brnder Bauer mißgünstig ist. Der Städter gönnt dem Landmann gern das beste Einkommen, zieht aber sich selbst um feinen Magen ungern einen Gurt und leidet schwer unter der enormen Lebensmittelverteuerung. Gewiß hat die Regierung die Pflicht, die arbeitenden Stände gleich, mäßig zu schirmen, wie Herr Lucke sehr richtig sagte; unsere einseitig die ländlichen Interessen schützende Zollgesetzgebung spricht aber dem Gleichmäßigkeitsprinzip bitter Hohn.
Auch wir sind wahrlich keine Freunde der Sozialdemokratie, aber die Bestätigung Eißnerts hat mit dem politischen Kampfe, gar nichts zu tun; sie ist eine bloße, obendrein der Sozialdemokratie überaus lehrreiche Verwaltungsangelegenheit, die bessere Einsichten in den Reihen der Sozialdemokratie wesentlich zu fördern vermag.
Das Entsenden von reihen Berufs Vertretern in die Parlamente ist der größte Fehler, der begangen werden kann. Nicht einseitige Interessen einzelner Stände sollten in den Parlamenten gefördert werden, sondern alle unsere Parlamentarier sollten stets das Gesamtwohl aller VolkSmaffen und aller Volksklaffen im Auge haben. Wir wollen darum hoffen, daß die Wähler im Lauterbach- Schotten-Alsfeldcr Wahlkreise größere politische Einsicht zeigen, als wie sie in dieser Versammlung zu Tage getreten sind.
Ans Stadt und Land.
Gießen, 13. Nov. 1906.
*' Zur Geburt des ErbgroßherzogS. Den beiden Kammern der Heff. Land stände ist folgende Allerhöchste Botschaft Sr. Kgl. Hoh. des Großherzogs zugegangen:
Ernst Ludwig
von Gotte? Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc.
Unseren Gruß zuvor, Liebe und Getreue, Stände des Groß- Herzogtums.
Unsere innigstgeliebte Gemahlin, die Durchlauchtigste Frau Eleonore Ernestine Marie, Großherzogin von Hessen und bei Rhein, Königliche Hoheit und Liebden, sind am 8. dss. Mts., vormittag? 6>/, Uhr dahier von einem Prinzen glücklich entbunden worden.
Wir setzen hiervon Unsere Lieben imd Getreuen Stande de? Großherzogtums in der Ueberzeugung in Kenntnis, daß dieselben an diesem hocherfreulichen, für Uns und Unser Grobherzogliches Haus so beglückenden Ereignisse herzlichen Anteil nehmen.
Womit Wir Unseren getreuen Ständen in Laudesfürstlicher Huld und Gnade gewogen bleiben.
Darmstadt, den 10. November 1906.
Ernst Ludwig.
I. K. H. die Groß Herzog in und der Erbgroßherzog befinden sich anbauernb wohl, so daß Geh. Medizinalral Dr. Pfannenstiel bereits am Sonntag morgen wieder nach Gießen zurückgekehrt ist.
Au§ Hohensolms, 13. November, wird uns geschrieben :
Die Geburt des hessischen ErbgroßherzogS hat auch hier bei Alt und Jung Helle Freude hervorgerufen. Hatte sich doch I. Kgl. Hoh. die Großherzogin bet ihrem früheren Verweilen in ihrem hiesigen Stammschlosse schon als Prinzessin die Liebe Aller erworben und hängt doch jeder Einwohner der Grafschaft Hohensolms mit größter Anhänglichkeit an seinem Fürstenhause Solms- Hohensolms-Lich. — Erbaut wurde das hiesige Schloß gemeinsam von den Graseit von Burgsolms und ihren Vettern von Braunfels im Jahre 1326. Um das Jahr 1415 erlosch die Linie Bttrgsolms. Die Besitzungen sielen an Solms-Braunfels, an Bernhard II., der das Erbland mit (einem jüngeren Bruder Johann teilte. Dieser erhielt Hohensolms und gründete die Linie Solms-Hohensolms- Lich. Das Erstgeburtsrecht wurde in unserem Fürstenhause 1760 eiugesührt. 1792 nahm Karl Ehristiait die Würde eines Reichs- sürsten an. Unter seinem Nachsolger Karl Ltidwia Angtlst kam 1806 das Amt Hohensolms unter Herzoglich nassauische Oberherr- schalt. Seit 1816 gehört es als Mediatamt ztim Kreise Wetzlar.
*• Hofdienst Personalien. S. K. H. der Großherzog haben die Referendare Ernst von Küchler und Robert Freiherr Löw von und zu Steinfurth zu Hofjunkern ernannt.
(?) Krofdorf, 11. Nov. Dec Einladung des Kriegervereins folgend, waren heute nachmittag außer den Mitgliedern viele auswärtige Gäste im Freundschen Saale erschienen, um einen Vortrag des Professors P r i> n z e l - Wetzlar anzuhören. Nach Begrüßung durch Dr. Seipp stimmten alle Anwesenden begeistert in Kaiser-Hoch und Hymne mit ein. „Erlebtes und Erstrebtes" lautete das Dovvelthema, worüber sich Professor Prenzel verbreitete. Der Vortragende hat als Einjährigfteiwilliger des 3. Brandenburger Jägerbataillons den Feldzug gegen Frankr'ich mitgemacht. Seine interessanten Ansführ"ngen über Ausmarsch, Quartiere in Freund- und Feindesland, Lagerleben und Gefechte mußten unwillkürlich alte Erinnerungen bei den anwesenden K°rie- aern wachrufen. Hierauf legte er die Aufgabe der Kriegervereine klar und wandte sich gegen die fortgesetzten Änfeindnngen der sfriegervereine von, feiten der Sozialdemokratie. Mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland urb dem Liede Deutschland, Deutschland — Munde di» ^»rf art’" Tu na oefchsossen.
Telefcmisfcfo® Kue-sher^cMe
des Giessener Anzeigers. mitereteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.
Frnnkfnrtcr Börse. 13.
3’4Ö/O Peichsanleihe . . 97.85 3% do. . . 86.05 W/o Konsols .... 97.90 3% do. .... 8610 3M°tn Hessen 97.00
Oberhessen . . . —.— 4 °.( Öesterr. Goldrente. . 99.50 4l/e Oesterr. Silberrente 100.05 4% Unaar. Goldrente . . 95.20 4% Italien. Rente . . . 103.00 3% Portugiesen Serie I . 69.10 3»/0 Portugiesen III 69.20 4%<7O russ.Staatsanl. 1905 89.40 4%°/o japan. Staatsanleihe 92.45 4 % Conv. Türken von 1903 93.60 Türkenlose 146.60 4% Griech. Monopol-Anl. 52.50 4% äussere Argentinier . 88.25 3°/n Mexikaner . . . 67.40
4^°/o Chinesen . . . . 96.10
Aktien:
Bochum Guss 232.30
Buderus E. W . . . . 123.20
Tendenz : ziemlich fest.
November, 1.15 Uhr.
Elektriz. Lahmerer . . . 140.25
Elektriz. Schnckert . . . 125.00
Esch weil er Herr werk . . 238 00
Gelsenkirchen Bergwerk . 221.70 Hamburg - Amerik. Paketf. 155.20 Harnener Bergwerk. . . 211 50 La nrah iitte 242.50 Nordd. Lloyd 124.90 Obersohles. Eisen-Industrie 124 50 Berliner Handelsges . . 169.60 Darmstädter Bank . . . 137.80 Deutsche Bank . . . 237.90
Deutsch-Asiat. Bank . . 168.00 Diskonto-Kommandit. . . 181.10 Dresdner Bank . . . 154.90 Kreditaktien 211.60 Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn . . . 118.75
Gotthardbahn —.— Lombard. Eisenbahn . . 34 60 Oesterr. Staatsbahn . . . 144.50 Prince-Henri-Eisenbahn . 147.00
Berliner Börse, 13. November.
Canada E. B 175.40
Darmstädter Bank . . . 137.50 Deutsche Bank .... 237.50 Dortmunder-Union C. . . 80 60 Dresdner Bank .... 154.70
Tendenz,: behauptet.
Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. . . 212.30
Laurahütte .....•—.—
Lombarden E. B. ... 35.00
Nordd. Lloyd 124.80 Türkenlose —
Foulard - Seide ,.w. »■„
— Zollfrei! — Muster an Jedermann! —
Seidenfabrikt. Henneberff, Zürich.
D9/.
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es24/i.
Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen d 2.50 M.
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von allen Aerzten glänzend empfohlenen Nähr- und Kräftigungsmittel für Blutarme, Bleich süchtige, Kranke und Rekonvaleszenten sind
Nur echt Xp8a6?X m . c Ll mitDreieck-2^!!H!^lK^ar^e der Sohle.
Wauft nur
Was die Grossmutter zu sagen weiss:
Zu meiner Zeit, Kinderchen, da hat man uns den Hals dick eingewickelt, wenn wir erkältet waren; dann mußten wir Tee trinken und Saft schlucken und wenn wir auch Zuckerzeug bekamen, dann verdarben wir uns den Magen und waren erst recht krank. Und heute? Da gibt man einfach Fays ächte Sodener Minerab-Pastitlen und die räumen mit so einer Erkältung auf, daß es eine Lust ist. Eure Mutter ist sehr klug, daß sie auf ba§ veraltete Zeug nichts hält und dasi'ir Fays Sodener nie ausgehen läßt. Die Schachtel kostet nur 85 Pfg. und ist in allen einschlägigen mmmm Geschäften zu haben.|hy%
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