Ausgabe 
13.3.1906 Zweites Blatt
 
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Handel

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ache Spohr-Cantor (Nr. 591 ist eint

berhnni)[ung in der

W,

III

Portu fiesen

. . 146.00

Tiirkenlose . .

. 110.50

. . 97.00

Prince-Henri-Eisenbahn

Börse,

I

. 174.10 Harpener Bergwerk

Tendenz: behauptet.

4 % Griech. Monopol-Anl. 1 % äussere Argentinier

147.50

244.00

83.40

164.50

Elektriz. Lahmeyer . . Elcktriz. Schnckert . Eschweiler Bergwerk

142.00

129.50

256.80

222 00

Berliner Randelsges Darmstädter Bank .

Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditakticn . . . Baltimore- und Ohio- Eisenl ahn .

Gotthard bahn . . . Lombard Eisenbahn Gesten. Staatsbahn .

Laurahütte f.ombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkenlose .

. 2415

. 144.20

. 134.00

. . 178.10

. . 147.30

. . 243 60

. . 181.50

. . 189.75

. . 164.70

. . 211.50

Beichsanleihe do.

Konsols . . do. . .

Hessen . . .

Oberhessen

100.75

101.65

95.45

106.30

68.70

70.00

92.10

94.80

93 50

VerHüntmcluitfl enthalten hätte eine .^omhenjatior

3°/n Mexikaner 4>$°/0 Chinesen . .

Aktien

Berliner

Canada E. B.....

Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder Union C. . Dresdner Bank . .

13. März. Anfangskurse.

. 212.90

. 241.50

. 24.10

. 129.10

. 146.00

Algeciras, 12. Marz. Nachdem die Kommissions­beratungen der gehegten Erwartung, dem Plenum einen ein­heitlichen Gjnti'jurf dec Bank nd der Polizeiorganisation vorlegen zu können, nicht entsprachen, wurde die für morgen anberanmtc Plenarsitzung aufgeschobcn, um einen weiteren vorbereitenden Gedankenaustausch und eine etwaige Ergänzung von Instruktionen zu ermöglichen.

Dar cS Salaam, 12. März. Gestern traf derHerzog von Eonnaught (Bruder des Königs von England) an Bord desPrinzregent" hier ein. Gouverneur Graf Goetzen

Zlrberterbewegung.

Nürnberg, 12. Mär;. (" tnm ä 0 0 hiesige Schreiber stellten, nachdem die Unterhwdlungen mit ihren Arbeitgebern er­folglos verlausen waren, die Arbeit ein. Ihre Forderungen sind Lol : erhöh.mg und Berki'';ung der Arbeitszeit.

5) a m b n t g , 12. Mär;. Tic Lohnbewegung^imHafe-i dehnt fich immer weiter aus. Ten Ewersuhrerrr, Schauerleuten und Schiiis'immerern solgev setzt die Quaiarbeiter Voraussichtlich

Unrversitäts-Nachrrchten.

_ E i n neuer Hocks ckulstreit oit der Berliner Universität scheint siw nad' dem Bescheide zu entwickeln, den her N'ttor Geheimrat Diels dem Ausschutz des _3fubentcnhcr- bandc<7 zuteil werden lieft, her 8 0 nicht konfession ell e Verbindungen der Berliner Univerfitäi umfaßt. Die.akadewiiche Behörde iroilh' diesen Verband zu einer einzigen studentischen Verbindung '"-emveln. Infolgedessen verzichtete der^ Verband aus behördliche Genebmiguno Die Antwort nur diese Stellungnahme war. wie wir in derDgl. Rdfcb." lesen, eine Drohung mit Disziplinär st rasen . falls der Studentenverband sich über^ Haupt alt die Lessentlickkeit wage. Der Studeukenverband richtete daraus an den akademischen Senat als die nächsthöhere Instanz eine Eingabe, in der wwohl über die getroffene Entscheidung, wie über die persönliche Behandlung der Vertreter Beschwerde geführt wurde. Der Rektor führte in seiner Antwort aus, daft der Senat sich in dieser Angelegenheit nicht für zuständig erklärt habe. Er habe aber die von ihm, dem Rektor, getroffene Ent­scheidung grundsätzlich durchaus gebilligt. Der Stu- dentenverband will sich infolge dieser Antwort an die Leffent- lichkeit wenden, um fein Reckt durch»ufet-en. Wenn feine ver­mittelnde Hand den streit friedlich schlichtet, werden wir mit einem menen Konflikt an der Friedrich Wilhelms-Universität rechnen müssen.

Die Göttinger F i n kc n s ch a f t lehnte den Em tritt in den ~ nniiiy'.-, oh.

Telefonische Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgetcilt von der Bank für und Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse. 13. März, 1.15 Uhr.

54.40

92 20

68.50

fuhr zur Begrüßung an Bord des gleichzeitig eingetroffenen englischen KriegsschiffesTerpsichore. Um 11'/, Uhr kam der Herzog mit Ian"'ie und Gefolge an Land, wo er vom Grafen nnb der Gi."'u Goetzen enrpsangen wurde. Gelegent­lich einer Rundfahrt vielten zwei Inder Ansprachen. Am. Abend fand ein Diu . beim Gouverneur statt. Morgen fährt der Herzog nach Sansibar weiter.

Gerrchtssaal.

bmi weit'.ertcn Satze des Berichts über die Beruiungs-

Das Grubenunglück von CourriöreS.

Lillc, 13. März. Die Zahl der ^pfer soll noch größer sein, als bisher angenommen wurde. Es hat sich angeblich herausgestellt, daß 7 00 Bergleute mehr, als man glaubte, eingefahreu seien. Die westfälischen! 9t e 11 u n g 5 m n n n s (haften sollen auf direkten Befehl des Kaisers hierher beordert worden sein. Sie arbeiten mit großer Bravour und sind bis auf 800 Meter borge-» drungen. Sie haben bereits viele Leichen geborgen und ihre Tätigkeit findet bei der Bevölkerung lebhaften An­klang.

Eourriöres, 13, März. Vor den Gruben kam es zu erregten Szenen, da btc Angehörigen zwei Tage auf die Erlaubnis warteten, die Leichen zu besichtigen. Zuletzt machte die Menge einen Angriff auf die Gendarmerie, dem diese aber stand hielt Der Führer der Gendarmerie er­klärte sich jedoch unfähig, länger auszuhalten, weshalb ent­gegen den Befehlen die Leute zur Leichenschau zugelasseu wurden. Es ereigneten sich entsetzliche Szenen.

Paris, 13. März. Aus Anlaß des Gruben-Uw- glucks sind dem Präsidenten Falliöres Beileidstelegramme zugegangen: vom Kaiser und der Kaiserin von Rußland, von den Königen von Spanien, Schweden und Bel­gien 2C.

Gelsenkirchen Bergwerk

Hamhurzr-Amerik. Paketf. 167 65

Handelsverträgen in gleicher Drotwrtwn rorUetzen werden. Be­sonders interessant ist das folgende:Namentlich ,n den Vcr- einiqtcn Staaten, aber auch in Europa und speziell m ^eutsch- lanb scheine die 5 apitalbildung mit der Fülle der Unternehm­ungen und ncuaeschafsenen Werte nickt Sckritt xu halten,, wdatz die" Geldoerl»ltnii>c dauernd: AmmerffamleU erhenchcn wurden.

<ri)nn der Berliner Börse. Tic Haussccrwartungen, die man am Samstag gehegt hat. sind heute nicht in erwirnschtem «Mare in Eri'illung gegangen. Das Publikum verhalt stck reier- hierter, da m ' in Algeciras immer noch tagt. Montanwerte ftehm nock imku vorgestern. Banken bröckelten ab. Amerilannche Bahn werte wurden realisiert infolge des Lohnkampfes in der amerikanischen .stihlemndi'strie Beliebt warm ^chrffahrt^ktlcn unb Oi.prc Berliner Stratze" .'Im. Russen waren fest.

Märkte.

fc. Frankfurt, 12. März. Am heutigen Öauöb Viehmarkt gingen die Preise für Schweine um 2 Pfg. brp Pfund herunter. Tie übrigen Preise hielten sich. Aus Oesterreich standen nur 74 Ochsen zum Berkaus infolge her Sollerhöhung. Aus Dänemark waren 4 Bullen und 32 R i n der, ans Schiveden 81 Renntiere an gefahren.

4 % Oesterr. Goldrente. . 41 /s % Oesterr. Silberrente 4no In»ar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3°<i Portufficsen Serie I .

. . 100.75

. . 88.95

. . 100.95

. . 88 80

4%°'n russ.Staatsanl. .1905 4japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903

London, 12. März. Bei der henke im Unterhause vom Unterstaatssekretär Rneiman abgegebenen Erklärung betreffend i die Zurückweisung vvn russischen Deserteuren seitens englischer Einwanderungsbehörden handelt es sich um folgendes: Es war an die Regierung die Frage gerichtet worden, ob der Staatssekretär des Auswärtigen im Hinblick auf diese Zurück­weisung wisse, ob eine Mmachung zwischen Rußland und Deutsch­land bestehe hinsichtlieb der gegenseitigen Auslieferung von Deser­teuren. Die Frage bezieht fick anscheinend auf Uungsmeldungen, daß russische Deserteure, die in England von deutschen Sälen her antommen und die infolge des Vorgehens der englischen Eimvandernngsbehörden nach Deutschland zuruckgeschickt sind, von den deutschen Belwrden an Rusjland ausgeliefert werden würden. Die Antwort Rue im ans lautete: Es gibt keine Abmachung zwischen Rußland und Deutschland über bie gegenseitige Auslieferung von militärischen Deserteuren.

London, 12. März. Unterhaus. Alden (liberal) stellte die Frage, ob die Negierung angesichts der Tatsache, daß Deutschland, dem Beispiele Englands^folgend, eine umfassende Vermehrung seiner See streit- kräfte beschloßen habe, die erste günstige Gelegenheit er­greife, um an die deutsche Regierung wegen einer gleichzeitigen Verminderung der Rüstungen heran* zutreten. Campbell Bannermann erwiderte: Ich nehme an, daß die Vermehrung der deutschen Flotte von den Gesichtspunkten abhängt, die die deutsche Regierung für die Bedürfnisse de? Reiches und des Handels für maßgebend erachtet. Ich habe meine Meinung zu Gunsten einer allgemeinen Verringerung der Rüstungen offen ausgesprochen und kann dem Hanse die Versicherung geben, daß keine sich bietende günsttge Gelegenheit unbenutzt gelassen wird, um ein solches Ergebnis zu er­leichtern.

Paris, 13. März. Die letzten Nachrichten von Alge­ciras lauten wenig-er optimistisch, wie die seitherigen. Die Forderung Deutschlands, daß die Polizeiaufsicht in Casa­blanca durch einer schweizerischen Offizier versehen werde, stelle, wie dieTempS" meldet, alles in Frage, da Frankreich sich entschieden weigere, eine andere Macht außer Spanien an der Polizeiaufsicht 'teilnehmen zu lassen. In der Bankfrage stehe die Sache bester, da Frankreich nur noch 3 Anteile verlange.

Paris, 13. März. Infolge der Zusammenkunft, die gestern abend bei Sarrien stattgerundeu hat, wird voraussichtlich fol­gende Verteilung der Minister Portefeuilles oorgenom^ men: Sarrien Ministerpräsidium und Justiz, Bour g,e o i s AeußereS, Clemcneeau Inneres, Pvincars ,yi- nauzen, Etienne Krieg, Thomso n Marine, Br i a n d U n t e r-- richt und Kultus, Barthvu Ocsfentliche Arbeiten, Post und Telegraphen, Ruau Ackerbau, Lehgues Kolonien. Im Lause der Zusammenkunft wurde auch betreffend mehrerer Punkte des Programmes des zukünftigen Kabinetts eine Verständigung erzielt, besonders in der Frage der Inventuraufnahmen und der Durchführung des Trennungsgesetzes. Unter den Fragen, die noch zu prüfen sind, befindet sich auch die Svndikatssrage, in der eine eudgiltige Entscheidung noch nicht getroffen worden ist.

Sofia, 12. März. Heute wurde vor dem hiesigen Bezirksgericht der Prozeß des Vertreters derAgcnee Ha va§", Sandoz, verhandelt, der angeklagt ist, Bestech - nngsversnche an höheren bulgarischen Post- und Tele­graphenbeamten unternommen zu haben, damit sie ihm Sofiaer Chiffretelegramme in Abschrift auSlicfern. Sandoz wurde zu einer Kerkerstrafe von einem Jahr verurteilt.

Harpener Bergwerk. . . 212.50

Lanrahntte...... 242.00

Nordd. Lloyd .... 129.25

Oheischles. Eisen-Industrie 127.80

Bochum Guss..... 237.7o

Buderus E. W ... 126.10

Tendenz: behauptet.

Dauer cmc5 Etatsjahres hinausgehen. Ter Präsident des Reichstages hat den Reichskanzler daraus aufmerksam ge­macht, daß nach dem Gange der parlamentarischen Ver- Handlungen die rechtzeitige Fertigstellung des RcichShans- haltSentwurfeS zum 1. April unmöglich erscheint und deshalb die Einbringung eines Notgesetzes erforderlich sei.

Köln, 13. März. In Froitzheim war die Belegschaft einer Grube damit beschäftigt, in angelegte Bohrlöcher Sprengstoffe einzusetzen. Diese erptobierten plötzlich und verletzten sämtliche umstehendenArbeiterschwcr. Zwei wurden tätlich verstümmelt in das Krankenhaus gebracht.

Straßburg i. E., 13. März. Der Wach- unb Schließ­mann Wolff wurde nachts in die Jll geworfen und e rttonf.

GriginnL-Drerhtnieldungen.

Berlin. 13. Mürz. Zinn Etat für das s ü dwest- 6 fr if an iv Schutzgebiet haben die ?lbg. Graf Hompesch (ßtr ) und G. z von Olenhusen (Deutsch-Hannoveraner) und Genossen fol ide Resolution eingebracht: der Reichstag wolle beschließ?,:, ' Reichskanzler 311 ersuchen, sofort eine Lösung derjenigen V näge herbeizuführen, die über die Lieferung für die Schutzgebiete von der Kolonialabteilung des aus­wärtigen Amtes abgeschlossen worden sind unb über die

Er hat zu lauten:Zum mindesten stattiinden müssen, d a dem unter

Anklage gestellten Artikel eine Beleidigung Sp.'s seitens des Klägers voransaeaanaen ist.

; >1' leine T ageschr 0 nik. In 31 r a 6 b u rj i. Els. erschv ft s i ch unter romantischen Umständen ein Sohn des Anatomen Professor v. Mecklinghausen., Ter frühere Chef der Hutsirma Lberwalder in Mariabilf ist bei einer ©fitout au Pasterze bei .^eiligenbl.it Tirol' mit einer Lawine abge­stürzt intb unter dem Schnee begraben. dlm 15. März schlug aus der Donau außerhalb dör Gemarkung Buda ve st ein Boot nvt 15 Obstverkäuferinnen um, die sich auf dem Heim­weg von Budapest nach ihrer Heimat befanden. Acht von den Bvotsinsafiiun-'u ertranken.

Bank für Handel und Industrie.

53. ordentliche Generalversammlung.

Wir beehren uns hiermit, unsere nach §§ 24 und bezw. 27 der Satzungen berechtigten Herren Aktionäre zu der

Montag, den 2. April a. c., vormittags ll1/» Ahr, in unserem Geschäftslokale dahier stattsindendcn dreiundfünfzigsten ordentlichen General­versammlung cinzuladcn.

In derselben werden die in § 30 der Statuten unter Nummer 14 genannten Gegenstände der Tagesordnung der regelmäßigen Generalversammlungen, sowie nach­stehender Gegenstand verhandelt werden.

Punkt 5 der Tagesordnung:

Ermächtigung bezüglich fernerer Einlösung der Noten der früheren Bant für Süddeutschland.

Tie Hinterlegung der Aktien in Gemäßheit des § 24 der (Statuten hat spätestens #tm 21). März a. c. während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen, und zwar entweder

bei den Riederlassungeu unseres Instituts in Darmstadt, Berlin, Frank­furt a. M., Hannover, Straßburg i. Els., Halle a. S., Leipzig, Stettin, Offenbach a. M., Frankfurt a. £., Lahr i. B., Cottbus, Guben und Forst i. L., oder «* ...

in Bremen bei der Nordwestdeutschen Bank, Kommandit-Gesellschaft

auf Aktien,

Breslau Breslauer Diskonto-Bauk, _

Dortmund Nordwcstdentschcn Bank, Kommandü-Gesellfchaft

auf Aktien,

u

Dresden

tf

den Herren Albert Knntze & Co.,

n

Hamburg

tf

der Bereinsbnnk in Hamburg,

ft

Heilbronn

den Herren Nümclin & Co.,

H

Königsberg i. Pr.

der Ostbank für Handel und Gewerbe,

n

Mainz

den Herren Schmitz, Heidelberger & Co.,

n

Mannheim

Wingenrolb, Soüerr & Co.,

tf

München

Merck, Finck & Co.,

der Bayerischen Bank für Handel und Industrie,

n

Neustadt a. H.

den Herren Eduard Loeb & Co., Bankkommandu-

Gesellschaft,

tt

Pforzheim

Fuld & Co.,

»

Posen

u

der Ostbmik für Handel und Gewerbe.

Darmstadt, den 10. März 1906.

Bank für Handel und Industrie.

4,1% Parcus. Hedderich.

Arheitsvergebung.

Die. zur Herstellung der £uitfanä(e beim 9leubau ber höheren Mäbchens.bule erforderlichen Schloffcrarbeiten sollen

Dienstag den 20. d. MtS., vormittags 11 Öhr, öffentlich vergeben werden.

Zeichnungen, Arbeitsbeschreibw?g unb Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhält­lich, sind bis zum genannten Zeitpunkt bei uns einzureichen. Zufchlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 12. März 1906.

Städtisches Hochbauamt.

(Serbel. B18 4

Die Arbeiten und Liskernngen zur Herstellung einer Rampen­mauer und Befestigung der Ramve mit durchlässigem Pflaster auf Bahnhof Rieder-Walgern sollen öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen sind bei der unterzeichneten Inspektion ein­zusehen und können auch gegen poft- und bestellgeldfreie Einsendung von 1 Mark in bar von dort bezogen werden.

Die Zeichnungen liegen bet der unterzeichneten BetriebZ- Inspektion, Zimmer 16, zur Einsicht aus.

Angebote mit entsprechender Aufschrift sind versiegelt bis zmn Eröffnungstermm, am 21. März 1906, vormittags 11 Uhr, post- und bestellgeldfrei einzusenden.

Zufchlagsfrist 4 Wochen.

Gießen, den 12. März 1906. B /.1

Großherzogliche Eisenbahn-Betriebs-Inivektionl.

Versteigerung.

Donnerstag den 15. Mär; d. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Grünberger Strafte 35 dahier gegen Barzahlung:

1. 1 Nähmaschine, 1 Regulator, 1 großen Linoleumteppich, 1 Kinderbadewanne, ca. 5 Ztr. Kohlen, 1 blaue Stepp­decke, Vorhäuae mit Gallerieen und Roleaur, Tisch-, Bett-, Herren- unb Damen-Wäsche, Herren- und Damen-Kleider, Nippsachen, allerlei porzellanenes und anderes Küchen­geschirr, sowie sonstige Haushaltungsgegenstände.

2. 1 Sofa mit 6 gepolsterten Stühlen, 1 Sessel, 1 (Schreib- risch, 1 Verlikow. 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, mehrere Spiegel, darunter 1 mit Trüineaur, 3 PaarVorbänge mitGalterieen, 1 Petroleumlampe mit GaSlichteinrichtung, dwerse Bilder, Kleiderleisten rc.

Tie Gegenstände unter 2 sind zum Teil uod, neu, zum Teil noch sehr wenig gebraucht.

Die Versteigerung findet bestimmt statt.

Born, Gerichtsvollzleher.

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nachmittags 2 Uhr [1641 werden im Biekerschen Saale ver­steigert: Möbel aller Arten, 10 Mille Zigarren, 1 Fahrrad, 1 Regulator, 1 Gasherd, 1 Dezimal- wage, 1 Partie Schuhwaren u.A.

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