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Nr. 11 Drittes
KrfcheiM tSgiich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Giehener ^amilienblättcr” werden dem An^emer viermal wöchentlich beigelegl. Der Ehesftjche Landwirt" erscheint monatlich einmal.
Samstag 13. Januar 1906
156. Jahrgang
Blatt
iehener Anzeiger
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'iÄen UnwersitätLdruckerei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition u.Druckerei: Dchulltr.?.
Tel. Rr. 61. Lelegr.-Adr.: Anzeiger Greve».
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Eichen
AoUtische Sages?cbau
fällig verwarf.
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Die eigentliche weihevolle Stimmung blieb unter diesen
Die Bezeichnung gelangte in Auf- Geschmacksgewohn - likurns änderten. Zeit eine Vorliebe
sie gereizt, ein , Gebundensein schreckt sie ab.
Cifenbahnfragen.
Berlin, 12. Ian. In der B u d g c t ko m rn t s f t o n des Reichstages besprach bei dem Etat des Rcichs- eisenbahnamtes Minister v. Budde den Personentarif, bei dem es sich nicht um eine preußische Reform bandle, sondern um ein Kompromiß zwischen den in Betracht kommenden Bundesstaaten. Unrichtig sei auch, daß Preußen unbedingt die vierte Klasse in Süddeutschland cinführen wolle. "Ter Zusch lag für Schnellzüge solle ab geschafft, der für v-Züge berbehalten werden Tie jetzigen Verbältnisse seien veraltet. Ter Minister spricht sich gegen das Freigepäck aus und erklärt, keine Bahnverwaltung denke bei der Reform an eine Plusmacheret. Tie Regelung der B e tr ie b s m it t e l g e m e in s ch a f t sei recht schwer wegen der Verschiedenheit der Betriebsmittelpreise und der Betriebskosten in den verschiedenen Ländern,
ESBÄBtfü Elektro- un.l MaschlL'r-Ingenieure, Werk u «t?r. ' -1 -?yS?--
owie aus verschiedenen anderen Gründen. Weiter geht der Minister aus den W a g c n m a n g e l ein und erklärt die Nachricht von einem Kriege zwischen ihm und demsisinanz- ministcr für falsch. Gegenüber den süddeutschen Staaten sei er jederzeit loyal und entgegenkommend verfahren, weiteren Verlaufe der Debatte, in der mehrere Redner für die Darlegungen und das Entgegenkommen gegen Sud- deutichland danken, erklärt der Minister, es sei unrichtig, daß die Kilometerhesle sich bewährt hatten, sur Preußen seien sic undurchführbar, in sozialer Beziehung bedeuteten sic einen großen Schade n. ^re Ge - väckabfertigung iolle zukünftig in jeder Beziehung erleichtert werden. Beim Kapitel einmalige Ausgaben wird das langsame Fortschreiten der Strecken fern svrcch- anlagen bemängelt, wozu Minister v. Budde bemerkt, er kenne nichts höheres als die Sicherheit des Betriebes: er scheue zur Erreichung dieses Zielen weder Mühe, noch Kosten. Ter Fernsprecher sei nicht immer vollwertig, er versage zeitweilig. Ein einfaches Signal sei vielleicht korrekter. Die Statistik beweise, day auf den deutschen Bahnen das möglichste erreicht wurde. Beim Spremberger Fall bandelte es sich um eine schwere Betrieb sbum m clei der lokalen Verwaltung. Hierauf wird das Kapitel genehniigt, ebenso der außerordentliche Etat mit insgesamt 17 4Iß 000 Mk.
nu seine Familie von dem Stande der Tinge zu unterrichten und mit Ausgabe seines ganzen Besitztums den Schuldner zu befriedigen ... versuchen. Diese Katastrophe bricht setzt den leichtsinnigen ^rotz der Tochter die sich vor dem Vater zu verteidigen verstanden hat; sie sieht, das; sie eigentlich den im Herzen liebt, nut dem sie nur ein Abenteuer habc,i wollte, sie nimmt seinen Antrag an und die Tamilie ist gerettet. Dieser Schluß gesiel wohl am wenigsten; un übriacn war die.Handlung sein verknüpft und die einzelnen Szenen non wannender Wirkung. Herr T i e g e l m a n n gab den ehren- weAen Senator in bekannter Weise trefflich wieder, ^eme verheiratete Tochter Agnes wurde vonFrl. Bach autzerst ympathsich dargestellt T,e tolle Beate war durch Frl. Jrmen sehr wirksam vertreten. Die ewig kranke Frau, der eigentlich nichts iehlt, der Sohn a't sader Geck wurden von Fraulem K l l n k h a m m e r und Ferrit Bolz entspreche.'.d vertreten. Ebenso erwarben sich öerr Baue r als Steinharter und verr B a n r h a m m e r als Pro- Htri i den lebhaftesten Bestall. Ailch die kleineren Rollen waren alle in ^quten -Händen. Das Publikum war Whd) äußerst m- teressiertz rief die Darsteller und vom 2. Aktschluß an auch den Autor wiederholt vor die Rampe. „
Mozartfeier der Frankfurter Oper. Mit einer Ecken chronologischen Aufführung der sieben Opern Mozarts soll der 150 Geburtstag des Meisters in Frankfurt gefeiert “erben Tie Vorbereitungen ließen ganz besondere lunstlensche Genüsie erwarten, da machte die den Sangeskehlen verhängnisvolle Witterung einen Strick durch die Rechnung und warf die chronologische Anordnung der Spielsolge über den Hausen. Um en Haar wäre auch „Figaros Hochzeit" an den massen-- hafteu Indispositionen und Erlrankungen des Personals ge- yasien .x) * i Mmutc ging die Susanne an Frau <-cha ko
X-'1 l , ......1'1.^ i'ifioi-Mohnton
— Aus Frankfurt a. M., II. Jan., wird uns geschrieben: Der Heller" von Fe l ix Ph i l i pp i erlebte heute inFrank'urt feine erste Aufführung in Deutschland, die sich zu einem großen Erfolge gestaltete dank der spannenden Handlung und der vortresi- licken Darstellung Das Stück spielt in einer norddeutschen toaiibel5= stadt" 7twa Breimiu wo der Senator Oddendahl, der Clwf des größten Handelshauses, vor dem Bankerott sieht, wahrend seine Familie in sorglosem Genußkdahmlebt und nur eine an einen Agrarier verheiratete auf Besuch anwesende Tochter Verständnis für die Lage bat Ser einzige, der helfen kann, ist der Bankdirektor Lteinharter, ei» sehr reicher junger Mann von lockerem Lebenswandel, der als Emporkömmling von dem Senator bisher
wordcii ist. Dieser entschließt sich endlich zu dem Schritt auf Zureden eines Freundes, und kommt gerade zu Stemharter, nachdem diesen die Tochter des Senators verlassen hat. In tollem Ueber- miite und äußerster Koketterie ist 'sie in einem sehr gewagten Maskenkostüm zu ihm gekommen, jedoch nicht unbemerkt, der alte Prokurist des Senators Hai sie zuialllg gesehen, und glaubt, daß der Senator, beruhigt über die Eristenz seines Hauses, erfahrt um das Vergehen seiner'Tochter durch den Buchhalter, der eine Ent- oas ^eigene l i > . Dtoment kommt auch Stemhaiter,
N'L er di^Sache rächt l . ger leugnen kam,, um die Hand. der der, als er Die <,aajc iiuy- mit hipier nllein.
Dockter bittet. Er hat nun c.
wird aber von ihr abgewiesen: das Verbo ene
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Einrichtungshaus Mitteldeutschland,'.__LL*
Die Reichsfinanzreform und die Frankfurter s^andelskammer.
Tic Vollversammlung der Handelskammer Frankfurt am Main faßte in ihrer letzten Sitzung zu den dem Reichstage vorgelegten Steuervorlagen eine Resolution, tn der es heißt: .
Tas Projekt einer Fracht urkunden , > u i t tu n g s - und Fahrkartenstc uer muß den schärfsten Widerspruch herausfordern. Wir müssen es als einen schweren Fehler bezeichnen, wenn in Deutschland durch gesek-geberuase Maßnahmen fortdauernd die r irtschaftlicke E "Wicklung gehemmt und seht auch wichtige Errunaemckasten aus früherer Zeit preisgegeben werden. ES gilt dies besonders von der Ausdehnung des stempel-.' aus Frachtbriefe und 5?'rti.uno-v und von der Erhöhung l-c? Pcht- vortos, die für 25 und 50 Pfg.-Pakete 20 bezw. 40 Pror.ent, siir 20 Pfg -Post.-nmeisungeu 50 Prozent betragen soll. Für eine io hohe Mehrbelastung von Handel und Industrie ersckKint uns der gegenwärtige Zeitpunkt besvudests ustg'.mstig, wo icfcon wmlge der neuen Handelsverträge die Lage ewer Jicioe non ti' werbsz w e i gen besorgniserregend geworden u,.
Tie Resolution stellt dann das Resultat der Erhebungen der Hiandelskanimer fest, woraus sich ergibt, daß die M e h r- belastung hauptsächlich mittlere Geschäfte treffen würde. Weiter heißt es in der Resolution.
Auch gegen die geplante Erhöhung der B i er-und,^ aba k- ft c uer, insbesondere in dem r - leiäsiagenen Maße, naben mir schwerwiegende Bedenken. ^,ie Erhöhung dec meist euer auf die in Süddemschland bestehende Hohe wurde eme chwere Schädigung für das norddeutsche Braugewerbe dar- stellen, da dieses unter ungleich günstigeren Bedingungen w Süddeutsch!and produziert. Es ist namentliche zu ^eruaiichtigen, daß der Vierkonsum pro Kopf der Bevolkenincr tn Luddeutschland ca. dreimal so hoch ist, wie in Norddeutsckland: autzerdem hat das süddeutsche Braugewerbe einen starken Export, vermöge dcs en es bei der Ausfuhr ea. 34 Prozent der insgesamt gezahlten Steuer rückvergütet erhält. Die geplante Erhöhung der oter>- flcuer rann daher weder von dem Braugewerbe noch auch von dem Eastwirtgewerbe gettagen vjerben: sie wird zu einer Erhvhmig her Bier preise und zu einem Rückgang des .Moni um führen was heftige Konkurrenzkämpfe zur tfotge haben und die Kvnzentrationstendenz im Braugewerbe nerfranen inuß _
Die geplante Erhöhung der - teuer aus inländischen : Rohtaba k und des Zolles auf au slandis ch e n Jt o h - tabaf wird vornehmlich bi1' billigeren Dabaksabri- kate, insbesondere die billigeren Zigarren, treffen, die ea. 85 Prozent des Geiamtverbrauchs ausmachen. -Lurch' die Mehrbelastung wird ein Rückgang des Konsums emtreten, der tn Verbindung mit der Verschiebung der Produktionsgebiete nach Süddeutschland infolge, der Verteuerung des anSlandrschen Roh- tabaks über die Industrie, die stey ohnehin nicht m günstiger Lage befindet, eine schwere Schädigung bringen totru.
Die Zigarettensteuer erscheint tn der vorgeschlagenen Form bei der Eigenart der Fabrikation technisch undur ch- führ bar und würde die Industrie in ihrer Existenz gefal>rden
Tic Durch führ mig der Reichssincmzreform erscheint aucki der Handelskammer als eine mit der Zeit immer dringlichere Notwendigkeit Handel und Industrie werden sich den hierdurch bedingten Mehropfern nicht entziehen. Umsomehr müßte aber gefordert werden, daß die Reform Nicht durchgeführt wird ' auf Kosten einer erheblichen Schädigung em- zclncr Erwerbszweige und auf Kosten einer weiteren .Verteuerung und Erschwerung des Verkehrs.
ijc-i *....... • . r - n. ici’ter '."tmutc ging Die ^uiuhul un *•v
eine Unterredung mit dieser allein, £tElL'\1ol cn(ci!i)nei; mußte den Cherubim übernehmen. :t)v abgewiesen: das ^Erbotene, Abenteuerliche h Die "Folge dieser Veränderungen war der Wegfall der Original- tniihnr Aisiraa und die Aussicht aui das eheliche ~ie o ig *,,Ä;t»iivvnXY» irnnninii Mt<*6 unter dielen
wuoer_unirag^ dem Vater nichts übrig, rezitattve. w . -
ländes statt. s. c. _
Den 2 Geoenstand der Tagesordnung btlbetc die beschwer d e der Betriebsunternehmer der Breite nborn er Stein brück e wegen Heranziehmig zu den Kosten der Kreisstraßenunterhaltung im Kreise^ Büdingen für 1904/05. Die Unternehmer besitzen auf vreutzischem Erbiete einen Steinbruck, von dem das Material zum großen Teil auf hessischem Miete verladen wird. D-.e ^.rai;en- strccke von der Station bis zur Landesgrenze wurde durch den hierdurch verursachten starken Fuhrwerusverkehr so in Anspruch genommen, daß ein besonders großer Aufwand an Teckmaterial für sic erforderlich wurde, ^er Kreisaus- schuß des Kreises Büdingen zog deshalb die Untceuehnrer gemäß Artikel 16 de Kunststraßengesetzes mit einem be- sonderen, dem Mehraufwand entsprechenden, Beitrag ()u den Unterhaltungskosten der Kreisstraße heran und zwar, erstmals im Jahre 1901. Ter Vertreter der Firma verfolgte hiergegen Beschwerde an den Provinzialausfchuß, der entschied daß die Unternehmer mit 60 Proz. des Mehraufwandes für die sragsliche Strecke heranzuziehen seien, sowohl von dem Vertreter der Unternehmer, wie von dem Kreisausschuß Büdingen wurde gegen dieses Urteil Be- rufung an Kfroßh. Ministerium verfolgt..Bevor dieses aber eine Entsck>eiduiig gefällt hatte, cinigteii sich die Par.eien dahin, daß die Firma in 1901. einen Beitrag von 50 irnb in 1902 einen solchen von 60 Proz. des Mehrauswcnches! zu leisten habe. - Für 1903 forderte der Kreiscmsschuß einen Beitrag von 75 Proz. Tic Folge war eine Beschwerde der Firma die jedoch schließlich mit einem Vergleich endigte. - Zu den Strasi.euuuterhaltungstosten für 1904 . wurden 60 Proz. Beitrag beansprilcht. Ter Vertreter der Firma rekurrierte von neuem an den Provinziälausschuß, dock ' ohne Erfolg, da dieser heute die Beschwerde kosten-
Sitzung des Provinzial-Ausschusses der Provinz Obcrh essen.
Gießen, 10. Januar 1906.
Nachdem bezüglich der Enteignung von Gelände für das .Hauptsiel und die Kläranlagen der Stadt Gießen nunmehr das Gutachten der ^amveisiml- diqen vorlicat, konnte heute über die 'Angelegeuheit weiter verhandelt werden. Hierbei rvurden u. a.^vou den Mi- teien Anträge aus Vernehmung weiterer sarhverstandlgei! gestellt, was der Provinzialausschuß ablehn<e^ ^rerausi wurde die B e r h a n d l u n g vertagt. - Am 9. a ''mittag; fand eine nochmalige Besichtigung des beanspruchten Gc-
Wo nungsyolilik int Großö-rzogium dessen..
Ein sehr zeitgemäßes Problem behandelt der soeben , erschienene „Jahresbericht des Großh. Landeswolmiings- inspektors für das Jahr 1904". Landeswolniungsinspettor Gretzschc gibt hier wertvolle Beitrüge zur Frage der m o- derneu Wohuun gs po litt l; seine inhaltsreime, l-> Seiten umfassende Schrift verdient weit über die Grenzen des Gebietes, über das sie berichtet, hinaus zu
werden. Der Jahresbericht gliedert sich houvtsackli^i m zwei Teile. Er schildert in den drei ersten Abschnitten die Wohnungsverhältnisse der minderbemittelten Bollstlasicn im Großherzogtnm Hessen und gibt daber eine Uebersicht über die Durchführung der Wohnungsaufsicht. In den Abschnitten 4—10 wird sodann dar gelegt, was seither ur Hessen auf dem Gebiete der Woh-nm '-sürsorge geschehen ist. ersten Teil wird an der Hand statistischer Labellen nach- gewiesen, daß es auch in Hessen eine ^ohnungsfrage gibt, denn in den kleineren Städten haben 60—6 < Proz., in den größeren Städten 80—S-j Proz. der Einkommen st euer pflichtigen ein Einkommen, aus dem sie das durcksc.')Uick- liche Minimum an Wohuraum nicht bezahlen tonnen. Die Beschaffenheit vieler Wohnungen ist vom gesundheitliche^', wie vom sittlichen Standpunlte zii beanstanden; Uebersiil' ungen der Wohnungen, F-eucktigieit, Reparaturbeourftio leit von Wänden, Decken, Fußböden und Treppen, cksiwcksi schließende Türen und Fenster, Mangel an Lust und ^rcht, sehr ungünstige Mortverhältnisse sind btc Yaup.mangel. Richt nur in den Städten, sondern vorzugsweise in Landgemeinden sind die Wohnungsverhältnisse geradezu ttaurig. So gibt Landeswolw.ungsinspeltor Grctzfchel fol- qendc Notizen über eine Wohnung in einer Gemeinde unter 2000 Seelen: „Ein schlechter Dachranm, m dem zwei erwachsene Söhne schlafen, - die Mutter schlaft auf dem Vorplatz unter dem Dach — überfüllt, verwahrlost, mcn,cken- unwürdig." — Deiiigegenüber ist sehr anzuerkennen, daß nun überall in Hessen eine eingehende Wohnungschuf- iickt stattfindet, wodurch die gröbste-i Mißstände beseitigt werden. Der Kern aller auf Hebuntz des Wohnungswesens gerichteten Maßregeln besteht jedoch m der positiven W o hn- ungsfürsorge, und hier muß anerkannt werden, daß die hessische Regierung, uiibeirrt durch die ckiegcuvorstell- ungen interessierter Kreise, das Wohnungswesen eifrig fördert. Im Großherzogtnm bestehen zurzeit 36 Bauvereme, die sich mit der Errichtung von Häuserii für ine minderbemittelten Volksklassen befassen. Diese Bauvereme hatten bis 31. -Dezember 1904 im ganzen 336 Hauser mi Gesamtwerte von 4 073 649 Mk. erbaut: darunter waren 92 Hauser für 1, 160 Häuser für 2, 25 Häuser für 3 und :>9 Hauser ür 4 und mehr Familien. Tas Ideal aller gemeinnützigen Bautätigkeit ist natürlich das E i n f a m i l i e u h a u S. Viele Gemeinden haben die gem einnützigen Bau^Genossenschaften dadurch unterstützt, daß sw die Geldmittel beschafften oder wenigstens die. Bürgschaft für btc Darlehen übernähmen: einige Gemeinden aber auch haben sich den Baugenossensckaften gegenüber ablehnend verhalten. Aus diesem Eirunde haben einige Mitglieder der i Kammer der Landständc beantragt, daß den Baugenossen- jchaften Darlehen aus der Landeskreditkasse auch ohiic die Vermittlung der Gemeinden, was jetzt noch als Bedingung gilt, gewährt werden. Auch viele Arbeit geb er ^'richten billige und gesunde Wohnungen für ihre Arbeiter. Als Geldquelle für die gemeinnützige Bautätigkeit kommt neben der Landcstreditkasse vornehmlich die Landesversicher- unqsanstalt Großherzogtum Hessen in Betracht. Jedenfalls, das geht aus dem interessanten Berichte des sicssischen Landeswohnungsinspektors hervor, ist die Wohuungsfiir- sorge eine soziale Pflicht des Staates, und zwar eure soziale Pflicht allerersten Ranges.
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zu werden, bestätigte „sich ^teilweye Ein reckt guter rNgEve sprickt der jimge Bassist & ainc i b er SU i^erbti ~ZÄhc.rj
Eine reizende Episode ereignete sich bei der Aul- iührung eines Weihnachtsmärchens im Opernhau e nt Frank - furt a M Der Tenorist Schramm spielte eine Hanptrou und mußte dabei gelegentlich in einen Brunnen versinken. ~ 6 Anblick aber machte das im Theater aiiwesende dreijährige <^oh. chen Sännmms' ängstl ich, und Mötzlich erscholl durch dael Haus sehnsüchtige Nus: „Papachen, Papachen, komm doch wieder rau . Nach del? krästigen Stirnrnniitteln zu urteilen, die Schramm mmor bei dieser Gelegenheit entfaltete, steckle auch ui ihm em künftiger
r cT i a°u?l12.’ Jan. Der Direktor der Stadtbibliothek und des hiesigen Stadtarchivs, Pcosessor Tr. Hermann Markgraf, ift 67 Fabre alt, gestorben. , r .
' o.eBa 12 Jan. Unter dem Ehreuvorsitz voii Prof. Ernst Haeckel gründete im Zoologischen Institut gestern eine,Vcrfamm- lung von Vertretern moniftiieber Weltanschauung den leit einiger leit vorbereiteten „T e u t s ck c n M o n i st e n b u n b' und wo.o . einen Ausschuß von 12 Personen. Erster Vorsitzende, ur. Pastor Kallhoff - Bremen. Das E h r e n p r ä s i d i u m nahm Zacckcl an. Generalsekretär ist Tr. Heinrich Lchmidt-Jeua.
„trockener <Secte MTB7 nähme, als sich die f)eiten des Pnb-
Während in früherer für besonders süße Schaumweine herrschte, hat sich im Laufe der letzten 15 Jahre ein Umschwung vollzogen zu Gunsten eines weniger süßen (trocknen) Seetes. Die Sectkellcrei Kupferbera, Mainz, m dieser Geschmacksrichtung um so lieber entgegengekommen, als die Vorzüge des Seetes bei geringerer Süße (Dosierung) weit besser zur Geltung kommen. Die Marke „Kupferberg Gold" entspricht durchaus der jeweiligen Gesch'uacksrichtimg des Publikums, was die ständig zunehmende Beliebtheit nnd der dominierende Ruf dieser Marke am besten beweist. „Kupferberg Gold" muß überhaupt als btc hervorragendste deutsche Sectmarke angesehe werden. __________ sS 1 .


