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Nr. »64 Drittes Blatt
156. Jahrgang
Freitag 9. November 1906
Erscheint W-lich mit Ausnahme deS Sonntags.
Die ..Gießener ffamilienblätter** werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigdegt Der «tyfflfäp £an6ötd** erscheint monatlich einmal.
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Rotationsdruck und Verlag der Bcfl bHdW Unwersitätsdruckeret. R. Lange. Gieße».
Redaktion, Expedition ».Druckerei' 64)ufWt K» Tel. 91t. 61. Telegr.-Adr. r Anzeiger Stoßen
Seneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehen.
Marokko, der Zankapfel.
AIS die Konferenzvon Algeciras auseinander- ging, und die Blamage Teutscülands erfüllt war, da hatte man das Bewußtsein, daß mit dieser unangenehmen Diplomatenarbeit die marotianri'che F^age auf leinen Fall erledigt und gelöst sei. Früher, als man damals annahm, kommt diese Frage wieder auf das Tapet, und natürlich sind es die lieben Nachbarn im Westen, die sie anschnewen, um die Garten der Hesperiden mit den goldenen Aepfeln in die weite Tasche zu stecken. Man hat das vorausgesehen, und deshalb kommt die Geschichte nicht überraschend. Es ging ja auch gleich los zwischen Frankreich und Marokko. Nifspiraten und anderes Gesindel begingen, Angriffe au] französische Staatsangehörige, der Maghzen sagte nicht zu einem Ja und Amen, was von Paris aus verlangt lourde, Aufstände blutigster Art folgten — man wäre an der Seme unvernünftig gewesen, wenn man nicht die Gelegenheit beim Schopf gepackt hätte und zur bewaffneten Intervention geschritten wäre. , .
Jetzt haben sich die Verhältnisse im Reich seiner scherr- fischen Majestät derart verschlimmert, daß die Franzosen beabsichtigen, ein ganzes Geschwader zu schicken. Und willfährige Tepes chenbureaus vergrößern die Uebeltaten marokkanischer Strauchdiebe natürlich noch. Alle Weißen in Nordafrika sind in Gefahr, massakriert zu werden, und das gloriose Frankreich erhält das Mandat, die teueren Leben, die bedrohte Christenheit zu schüfen. Spanien hat sich bereits in seiner Demut Frankreich gegenüber bereit erklärt, Streitkräfte zur Verfügung zu stellen, England unterstützt gegen die üblichen ehrliche.! Matlerspesen den französischen Freund, und so wird es wohl nicht lange dauern, bis französische Truppen in Fez einmarschieren und dem verkauften und verratenen Aboul Aziz einen freundschaftlichen Besuch abstatten und dabei die Souveränität mitgehen lassen. Die verbriefte und versiegelte Souveränität des Sultans, über die man in Algeciras so lange und so eingehend diskutiert hat!
Französische Agenten wollen entdeckt haben, daß die maroktanrschen Piraten mit — deutschen Schnellfeuergewehren bewaffnet sind. Welche Schlußfölger- nngen daraus gezogen werden, das kann man sich denren. Man scheint uns hier eine Rolle imputieren zu wollen, wie sie beispielsweise England oder vielmehr Engländer in Südafrita luns gegenüber gespielt haben. Man stellt die Behauptung aus, daß deutsche Lieferanten die Marokkaner mit Gewehren und Munition versehen, gegen Frankreich natürlich, und von dieser Behauptung bis zu der weiteren, daß Deutschland die marokkanischen Aufrührer gegen Frankreich unterstützt, ist nur ein Schritt. Man hat von Anfang an ziemlich unverblümt zu erkennen gegeben, daß man der Ansicht ist, Deutschland Hetze und intrrguiere in Marokko gegen Frankreich. Mchtisg ist, daß der Sultan von Marokko feit dem Kaiserbesuch in Tanger immer der Ansicht war, Deutschland werde ihm im Kampfe gegen die französischen Einsackungsgelüste beistehen. Nichtig tft ferner, daß Deutschland in Marokko sich einer ziemlichen Popularität zu erfreuen hat. Aber diese Popularität ist uns jetzt ziemlich unangenehm. Und wir wären auch nicht in der Lage, den Marokkanern zu Hilfe zu kommen, wenn Frankreich und England die Trikolore über Fez aufpflanzen wollen. Würden uns nie Marokkos wegen in ein Abenteuer stürzen, das uns sehr teuer kommen könnte.
Leider liegt es nicht ganz bei uns, das zu vermeiden. Wenn man jenseits der Vogesen fortfährt, derartige Beschuldigungen gegen Deutschland zu erheben, wird man diesen Beschuldigungen ein Ende machen müssen. Das führt naturgemäß zu Reibungen. Wer sich erinnert, welcher Lappalie wegen seinerzeit der große Krieg zwischen Deutschland und Frankreich heraufbeschworen wurde, der wird uns zugeben, daß jetzt eher Gelegenheit zu Verwicklungen gegeben ist, als damals, zumal wenn man sich weiter vor Augen führt, daß Pichon jetzt mit dem ehrgeizigen Streber Clömenceau zusammen die auswärtige Politik Frankreichs macht. Denn die großen Friedenskundgebungen, die diese Herren in die Welt hinaus drahten lassen, können uns über diese radikalen Staatslenker, die im Grunde nur xadikale Chauvinisten sind, nicht im unklaren lassen.
Will Frankreich Marokko einsacken, so wird uns das freilich durchaus nicht angenehm sein können, da wir wieder einmal um ein wirtschaftliches Absatzgebiet geprellt sind. War aber Paris dem alten Heinrich eine Messe wert, so ist uns Marokko keinen Krieg wert. Und zudem hat Frankreich eine zu gute Rückendeckung, als daß man ihm auf die räuberischen Finger klopfen könnte. Vorsicht ist in diesem Fall der Tapferkeit bester Teil!
Geschäftslage im Tabatgewerbe.
Auch im Tabakgewerbe hat die Steigerung des Rohstoff- Preises eine für die Fabrikation bedenkliche Höhe erreicht. Gehört doch auch die Tabakverarbeitung zu den Gewerben, denen es einer übermäßigen Konkurrenz gegenüber schwer fällt, die Fabrikatpceise entsprechend der Verteuerung des Rohstoffes zu erhöhen. Seit 1904 sind die Tabakpreise um 10 und mehr Prozent in die Höhe gegangen, aber die Steigerung der Fabrikatpreise hat nicht annähernd mit dieser Bewegung gleichen Schritt gehalten. Der Doppelzentner Tabak kostete unversteuert in Brenien, Hamburg oder Mannheim Mark:
1904 1905
Kentucky, ordinär........ 48,00 66,00
Brasil........ 76,50 92,00
Stengel, Virginy........15,00 15,00
Domingo, Deckblatt und Einlage . . 68,00 64,00
Pfälzer, Zigarrentabak...... 100,00 95,00
Pfälzer, Umblakt mit Einlage . . . 85,00 78,00
Pfälzer, Schneidgut....... 75,00 72,50
1906
65,00
103,50
17,00
75,00
115,00
95,00
72,50
Es ist aber nicht nur derTabakpreis gestiegen, auch die Verarbeitungskosten sind in die Höhe gegangen. Die Löhne vor allem zeigen eine steigende Tendenz, die durch die überaus günstige Lage des Arbeitsmarktes veranlaßt ist. So verteuerte sich Lie Fabrikation, ohne daß für die Erzeugnisse ein entsprechender Aufschlag allgemein hätte durchgesetzt werden
können. Viele Fabriken, namentlich mittlere und kleine,
haben es daher vorgezogen, ihre Erzeugung etwas ein»
zuschränken. Daß diese Verminderung der Produktion
nicht so sehr gering stoffversorgung, die zurückgegangen ist.
Quartale:
1903 . .
1904 . .
1905 . .
1906 . .
sein kann, zeigt ein Blick auf die Roh- gegen die Vorjahre ganz beträchtlich Sie betrug während dec ersten drei
D.°Ztr. 450 098 474 245 484 895 424 987
Wert in 1000 Mk.
£7 065
70 188
71 764
65 447
Gegenüber dem Vorjahre beträgt die Abnahme rund 60 000 Doppelzentner oder mehr als 12 Prozent. An sich sollte aus dieser Gestaltung der Rohstoffeinfuhr und der Weiterverarbeitung eine günstige Veränderung der Marktlage zu erwarten sein; muß doch der gegenseitige Wettbewerb bei einer Verminderung des Angebotes abnehmen. Ob eine solche günstige Wendung in der Tat eintreten wird, hängt freilich noch von dem Ausfall des Weihnachtsgeschäftes ab. Bei den vielfach recht großen Lagerbestünden, die sich im Zigarrenhandel finden, kann das geringere Angebot der Fabrikation nur dann preissteigernd auf die Erzeugnisse wirken, wenn gleichzeitig auch der Konsum wächst und die großen Lager wesentlich gelichtet werden. Das kann der Fall sein, sobald die WeihnachtSnmsätze den Erwartungen entsprechend steigen. Tritt dieser Fall ein, so gestatten sich für das nächste Jahr die Aussichten wieder erfreulicher. Für das laufende Jahr muß aber im Tabak- gewerbe mit einem angesichts der allgemein sehr günstigen Wirtschaftslage wenig erfreulichen finanziellen Re
sultat gerechnet werden.
Zu dieser unbefriedigenden Lage des Inlands- in ar kies kommt nun noch hinzu, daß auch der Export eine geringe Abnahme zeigt. An Zigarren führten wir in den ersten drei Quartalen des lfd. Jahres 3135 D.-Ztr. aus gegen 3298 im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Der Wert dieser Ausfuhr ist trotz der gestiegenen Gestehungskosten nach den vorläufigen Berechnungen von 3,23 Millionen 'Mark auf rund 3 Millionen Mark zurückgegangen.
Zur Revision der hessischen Landgemeindeordnung.
Bd. Darmstadt, 7. November.
Aus den Sitzungen des Verwaltungsgesetzausschusses.
Die in Art. 101 vorgesehene Bestimmung, daß zur U e b e r- n a h m e v o n B ü r g s ch a f t e n die Genehmigung des Kreisrats notwendig sei, glaubt der Ausschuß streichen zu können, resp. die Genehmigung des Kreisrats von einer bestimmten Höhe der Bürg- schast ab, fordern zu sollen; die Regierung ist der gleichen Ansicht. Die Genehmigung des Ministeriums hält man nur bei der Aufnahme von größeren Anleiheii für notwendig, während bei kleineren Anleihen die Entscherdimg des Kreisrates genügen dürfte. Der Ausschuß ist weiter der Meimmg, daß die Sitzungen des Gemeinderates in der Regel öfs entlieh fein sollen, während die Regierung den seitherigen Modus der ausnahmLweljen Oeffentlichkeit beibehällen wissen möchte, nur sür größere Gemeinden hält man die allgemeine Oeffentlichkeit sür notwendig. Weiler wird angeregt, im Gesetz seslzulegen, daß die Sitziingstage und Stunden rechtzeitig veröffentlicht werden, damit auch außerhalb der Gemeiiide beschäs- ligte Gememderäte, Arbeiter in der Lage wären, sich rechtzeitig einzufinden. Bei den Abstimmungen im Gemeinderat gab bei Stimmengleichheit seither der Vorsitzende den Ausschlag, heute wird befürwortet, daß man sich der Slödleordnung anschließen solle, die bestimmt, daß bei Anträgen der Bürgermeisterei Stimmengleichheit die Annahme des Antrages, bei Anträgen des Gemeinderats aber Ablehnung bedeute. Eine lebhafte Tebalte entstand über die Führung d e r P r o t o k o l l e, die anscheinend seither verschieden gehandhabt wurde. Die Stimmung ist teils für, teils gegen doppelte Protokollierung, doch herrscht die Ansicht allgemein, daß bei der Führung von Konzepten diese als wichtigstes Beweismaterial nut- bewahrt werden sollen, auch bleibt zu erivägen, ob nicht die Akten und Bücher in gemeinsame, eveitt. auf KrerSkosten zu errichtende feuersichere Räume unlergebracht werden sollen.
Tie bisher mögliche Bestrafung von Gemeinderäten, welche ohne'triftige Gründe in den Sitzungen fehlen, soll mit Rücksicht auf die aut verschiedene Art und Weise mögliche Teutung des Ausdruckes, triftige Gründe, den Bestimmungen der Städteordnung ähnlich vorgeschlagen werden, nach denen eine zweite vorschriftsmäßig anberaumte Sitzung ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden unter allen Umstanden beschlußfähig ist. Der Ausschuß steht weiter am dem Standpunkt, daß ein Bürgermeister absolilt feine Schankwirtschaft betreiben dürfe, die von der Regierung vertrelene Ansicht, daß, ivie seither, erst die Zustimmung des Kreisausschusses emzuholen sei, werde sie wohl nicht aufrecht erhallen. Bel B e r g e b u n g e n soll vorgeschlagen werden, daß nur der Bürgermeister und dritte Personen (Baubehörden re.) die Ausschreibungen veranlassen. Um in Streitfällen, Prozessen rc. ein unzweifelhaftes Aktenmaterial zu haben, wird vorgeschlagen, daß bei Zustellungen an die Ortseinwohner der Ortsdiener das Datum der Zustellung genau zu bescheinigen hat. Statt der in der Vorlage vorgesehenen seitherigen Deputationen, sollen Ausschüsse eingeführt werden. Bel der Aussprache über die Besoldung der G e m e i n d e b e a m t e n wird der Vorschlag, ein allgemeines Gemeuidebeamten-Besoldungsgesetz emzuführen, lebhaft bekämpft, da man das ganze Land nicht unter eine Bestimmung bringen könne, ev. solle "man kleinere Bezirke, Kreise re. errichten, ebenso sei es nötig, bei den Bestlinmungen über die Höhe der Gehalte durch Festsetzung, mit entsprechenden Zwischenräumen vorgesehener Mindestgehalte, den Genieindeu einen gewissen Spielraum zu lasten. Hier erklärt die Regieruna, daß ein Gesetzentwurf, betr. die Hinterbliebenen-Versorguna soweit ausgearbeitet sei, und voraussichtlich noch diesem Landtag vor- gelegt werde. Schließlich soll noch bestimmt werden, daß Gemeindebeamte sür den Bürgermeister keine Privatarbeit ausführen sollen, ivenn er diese nicht besonders vergütet.
Das ^Vorlesungsverzeichnis der Landesuniversität ist uns erst heute auf den Redaktionstisch geraten. Aus der Zahl der weitere Kreise interessierenden Vorlesungen seien folgende bervorgehoben:
Drew s: Innere Mission und christlich-soziale Bewegung. Di. Do. 11—12.
Eck: Geschichte der protestantischen Theologie im 19. Jahrhundert. Di. Do. 4—5.
Holtzmann: Entstehung deS Christentums. Fr. 4—5 öffentlich.
Krüger: Der junge Luther. Do. 7—8, öffentlich für Hörer aller Fakultäten.
Friedrich: Die kirchenpolitischen Probleme der Gegenwart. Einst., öffentlich und unentgeltlich.
Dannemann: Forensische Psychiatrie für Mediziner und Jiiristen, mit Besprechung von Begutachtungsfällen und Vorstellung von Geisteskranken. Mi. 3—4, öffentlich. Allg. Psychopathologie. Einstündig in noch zu bestimmender Stunde, öffentlich und unentgeltlich.
Kassel: Schulhygiene (für Nicht-Mediziner). Mo. 6—7, öffentlich und unentgeltlich.
Behrens: Geschichte des französischen Dramas. Mo. Mi. Fr. 10—11.
Collin: Geschichte des deutschen Romans im 19. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung des französischen. Zweistündig. Henrik Ibsen, feine Dichtung und Weltanschauung. Einslündig.
Horn: Geschichte des englischen Dramas. Mi. Do. 9—16.
Thomas: Le Roman Frantjais au XIXe Sidcle.
Scarttmann: Franz Schubert und seine Werke mit Beispielen am Klavier. Do. 8—9 Nm.
Und endlich Sauer: Kunstgeschichte im Ueberblick (Weltgeschichte der Kunst) mit Lichtbildern, für Studierende aller Fakultäten. Diese Vorlesungen Prof. Sauers lüerben gewiß auch ein weiteres Publikum interessieren und sind auch Nichtstudenten zugänglich. Sie finden, worauf wir im Jntereffe des KunslwissenS und Kunstgefühls aufmerksam zu machen uns verpflichtet halten, jeden Mittwoch von 6 bis 1/iS Uhr in der großen Aula statt. UebrigenS zweifeln wir nicht daran, daß Prof. Sauer als Letter des Kunstwissenschaftlichen und des Archäologischen Instituts deren Schätze gern dem größeren Publikum noch mehr zugänglich zu machen bereit ist, und wir möchten allen für Kunst begeisterten Oderheffen empfehlen, von diesem Entgegenkommen Gebrauch zu machen.
Mrchliche Nachrichten»
Evangelische Gemeinde.
2 2. Sonntag nach Trinitatis, den 11. November: Hottesdtenst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche.
Abends 6l/< Uhr: Geistliche Musikaufführuny.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der MarkuSgemeinde.
Montag den 12. November, abends 8 Uhr im MatthäuSsaal: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäus- gemeinde.
Dienstag den 13. November, abends 6V«Uhr: Festgollesdienst ans Anlaß des Jahresfestes des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Pfarrer B o l p aus Laubach.
Donnerstag, den 15. November, abendS 8 Uhr im Markus- saal, Kirchstraße 9, Bibe 1 stunde.
Pfarrer Schwabe.
Ju der Johanneskirche.
Vormittags 9Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche sür die Lukasgemeinde.
Pfarrer Euler.
Nachmittags 5 Uhr: Feierliche Eröffiiung des Konfirmanden- untcrrichls für'die Johannesgemeinde, wozu besonders die Ellern und Angehörigen der Konfirnianden eingeladen werden.
Pfarrassistent Steiner.
Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal: Versammlung und Bibelbesprechung.
Tie auf Sonntag, den 11. November, verabredete Vereinigung der konfirniierteii inännlichen Jugend der Lukasgemeinde muß aiisfatten. Die nächste ist Sonntag, den 25. November.
Montag, den 12. November, abends 8 Uhr, im Lukassaal, Liedigstraße 56: Bibelstunde. 1. Petri 4, 7 ff.
Pfarrer Euler.
Freitag den 16. November, iiachmittags 51/, Uhr, Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeüide im Lukassaal, Liebigstraße 56.
Am nächstkünftigen Sonntag, den 18. Nov., wird im Gottesdienst ia5 200jährige Jubiläum der deutschen evangelischen Mission begangen werden. Dabei wird eine besondere Jublläumskollekle für die Mission erhoben werden.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 10. Nove in der 1906:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 11. November 1906:
2 3. Sonntag nach Psingsten.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beichte.
v um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und m derselben Austeilung der heil. Kommunion.
, um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe.
„ um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen. Abends um 81/, Uhr: im Lenzschen Felsenkeller Familienabend des Gesellenverems mit Vortrag.
Israelitische Religionsgesekschaft.
Rottes Oien ft.
Sabbatfeier am 10. Nov ember 1906:
Freitag abend 4.20 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Feier der Geburt des Crbgroßherzogs.
Nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbat-AuSgang 5.40 Uhr.
WochengotteSdiensl: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr.
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