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8.12.1906 Zweites Blatt
 
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Samstag 8. Dezember 1906

1 »6. Jahrgang >.

tes Blatt.

Gießener Anzeiger

Eencral-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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J. 31« Seuulhoi.

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Marttfkraße 4.

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'icheq Unwersilälsdruckerel. R. Lange, Greben.

Redaktion, Expedition u.Tnicferet: 6d)untr.?e

Tel. Nr. 5L Tetegr,-Adr. i Anzeiger Gießen.

Nr. 289

Erscheint täglich mit Ausnahme be8 Sonntags.

Die ^Siebener ZamtlienblStter- werden dem ySmnqer viermal roddjentlid) deigelegl. Der »ljtlsijche Landwirt" erjcheuu monoüid) einmal.

aussagen sollten. , . t m -

Der Vorsitzende weift dws mit dem Bemerken zurück, daß dem Privatkläger gewissermaßen a.s moralisch Angeklagtem

x,vl ^..vdtfläger benennt noch den Landgerichlsdirektor Pracionus alS Zeugen dafür, daß Geilsus sich bicfem schon vor seiner Abrci,e nach Holland a^ Schreiber der anonymen

tzuowcflajrikanijch s.

Berlin, 7. Dez.

kaufen ihre KGchenansstottungen am vorteilhaftesten und vollständigsten in dem Heus- und Küchengeräte-Magazin.

SpexiaQaSsteiSuBig s einriehtiiug von Ludwig Kröll, Blockstrasse 10.

vrLcfkasten ocr Redaktion.

(Anonyme Eiuseuduugeu bleiben uubcrücksichtigt).

W M Tie Diitglieder deS preuß. Abgeordnetenhauses, die Sie wissen wollen, sind: iür Frankfurt Redakteur Leser ifretf. B.-B), für Marburg Landrat v. Regelet» (lon|.), sür Wehlar Sirets- 'parkassendirektor Schlabach kons.l. ,

AvSjLg m dc» ShuiroßBiIßrrßtptiu der LIM Ktktzra. s

Aufgebote.

November: 28. Karl August Vogel, Schlosser dahier, mit Anna Katharina Wehrum in Garbenlelch. Dezember: 1. 3atob Vcd- bronner, Kaufmau» dahier, nut Martha Enger,ch m Hauau. 3. Georg Langsdorf, Bergmann in Lelhgestern, nui Alarte Muller dahier. 5<arl Hermann Schwarz, Schuhmacher in Wieieck, nut Katharina Schnabel daselbst. 4. Georg Wisfig, Hoteldirektor dahier, nut Anna Hell geb. Höhnte hierselbst. 5. Wilhelm Stork, Spengler und In« Iiallateur dahier, nut katharme Schneider hierselbst. Hemrich Magel, Taglöhner dahier, mit Elisabcthe Ttctz hierselbst. 6. August Ulshö'er, Bierbrauer dahier, nut Marie Eckel tu v3inc»brt»y hausen Ludwig Georg Ullrich, Weibbinder in Stodheu» v.d.H. mit Luise Zipperlein daselbst.

Eheschlietznugen.

Dezember: L Anton Ztrbue, Former dahter, mit Kat Harme Walter hierselbst. - Ludwig Käs, Installateur dahier, nut Luise Schneider hierselbst. 4. Quo Fiedler, Former dahier, um Katharine Stück hierselbst. >

Geborene.

November: 23. dem Geiangenaufseher Wilhelm Adam eine Tochter, Alwine. 29. dem Bergmann Hemrich Konrad ein Sohn, Hermann. 30. dem Schmied Ouo Knorr zwei Töchter. Dem Lelhändler Johannes Erb eine Tochter, Lina. Dem Hausdiener Franz iHentmciftcr eine Tochter, Anna Luise Margarete Fcanzisla. Dem Postschaffner Georg Hassemer em Lohn, Georg Rudolf. Dezember: 1. dem Cisenbahngehil'en Eberhardt Schmidt eine Tochter, Elfriede Emma Elise Emilie. 4. dem Bierbrauer Karl Leven eine Tochter, Maria.

Gestorbene.

Dezember: 2. Friederike Wiegand geb. Felsing, 79 Jahre alt, Neuenweg 81. - PhtlwP Schreiner, 4d Jahre alt, Werkmeister, Walltorstrabe 73. - Ehristme Heb aev. Ferber 64 Jahre e t, Grabenstrabe 1L 4. Kaiharme HaaS geb. Engel, ,8 Jahre alt, Lstarrlage 31. 5. Anto.i Leisten, 91 Jahre alt, Privatmann, e ein. Itvnüe 30. 6. Tr. Bernhard Wilhelm Stade, Jahre alt, Geh. kircheiirat, Pro'essor, Frankfurter Straße 10. Marie Leven, 2 Tage alt, Riegelp ad 22.

möglich und mit dem Ansehen Deutschlands nicht verein­bar, den Kumpf gegen die Herero auszugeben. Es toerbe ^vtvuxuvti alles getan, ihn schleunig und auf billigste Weise zu be- lCLbigcnbcT Art. endigen. Im übrigen habe das Schutzgebiet kein Interesses^ Ter Prtvi an dem Verbleiben einer grasten Truppenzahl in dcm-

' ßtl der NachntittägSversammlung referierte Pfarrer Holl- NieberroSbach, eingehend über das Thema: »Unsere Stellung zu den neueren Darstellungen der Grundwahrheiten des christlichen Glaubens un­ter besonderer Berücksichtigung von Harnack, See berg, Cremer', in der Abendversammlung, die in­folge der im letzten Augenblick cingetretenen Verhinderung des zuerst in Aussicht genommenen Referenten leider mchi mehr zu allgemeiner ftenulmä gelangte, einer Ur Führer

der evang. Konserenz in Baden, Pfarrer GtciS-Teulschneu- reuth, in höchst fesselnder Weise über das Thema: »Die Wahrheit der Bibel.

Ciu Lclcwigungsprozcb zwischen zwei RechtcattwälLcu.

(Fortsetzung.) Gießen, 8. Dez.

Ter Privatklager wird in seinen Ausführungen plöblich vorn Angeklagten in erregtem Tone unterbrochen; dieser vcrwahrt sich dagegen, daß der Privatklager ein vollftänbtgcs Plaidoyer halte und die Zeugen kritisiere, die erst demnach,i

/* < in der Entwicklung oder beim Lernen

znrnckbleil'ende Kinder, sowie blut« arme, sich maiuühle,ide und nervöse überarbeitete, leicht errefl- bnre, frühzeitig erschöp'ie Erwachsene gebrauchen als Krästigungs- mittel mit aroßem Erfolg Tr. 5)ommel's Haematogeu.

Ter Tlppct'tt erwacht, die geistigen und körperliche« Kräfte werden rasch gehoben, baö Gesaml-Nerveushstem gestärkt.

Man verlange tedoch ausdrücklich da? echteDr. Hommel'S" Haematogeu und lasse sich lerne bet vielen Nachahmungen auf- tebeiL ________________________________________________

Eutmertchcr Kaffee. Unerreicht, per Pld. 1,30 1,40 1,60 1,80 Alk, Allem bei (7109

Die Budgetkommiss ion des Reichstages setzte die Beratung des Nachtragsetats fort. Semler sagt, schuld an der jetzigen Zage sei teils der Reichstag, der wenig Wärme für die Kolonien zeigt, teils die Regierung, die wenig Energie zeigt. Die Truppen aus dem Süden zurück- zichen, heiste ihn ausgeben. Redner betont dann die Wichtigkeit der Bahnen.

Oberstleutnant Kuhl: Die Hottentotten seien viel ge­fährlichere Gegner als die Hereros. Der Feind lebe von dem, was er uns raube. Ten Raub tausche er auf eng-i^» ~ mnnftrfnie

WbM Boden gegen Munition aus. Deshalb wirke 06 er ft bieG Versal tniiVe zu bringen; von einer Kritik habe

Keimling besonders daraus Hut, dem <yemb den Raub ^och nichts bcmerlt zu erschweren. Zurzeit seien noch etwa 8000 Mann notig. Grünewald fährt bann fort: Er habe Ermittel-

Wenn Die Bahn KuUnanShoop sertiggestellt werde, sei eine ungCU angeftellt, wo wohl der Schreiber der aironymen Starte Verminderung auf 7000 Mann angängig. Ein Weiteres zu suchen sei, jedoch ohne Erfolg. Am 19. Juli d. I. habe über die Verringerungen könne zurzeit nicht gesagt einen Bries von Herrn Geilsus aus Gießen bclommen, ui dem m-rden. er, als er zur Erl-oluna in einem Seebad Hollands geweilt,

Stnalsfekr Krlir h Richtbofen erklärt man müsse diese» bekannte, hast er der Schreiber der anonymen Karte seu l,taat5|etr ^ri)r v. yt t cg 11) o j c n cruari, man mu|je dann nach seiner Rückkehr nach Gießen wieder

nach großen Gesichtspunkten verfahrenunb sich der An- gesehen, habe er ihn auch gefragt, ob er auch die Karte an den sicht der kompetenten militärischen älnjicijt fügen. Daher I ^chlviegervater bc5 ^errn Gutmann geschrieben habe, was Geilsus fei er gegen den Antrag Engeler, nach welchem vom ßcjütc- er dann endlich aus Veranlassung des Ministe- 1. April 1UU7 ab nur noch 2500 Manu in den Sto Ionien ciUm3 eine photographierte Nachbildung derCiviskarte" er» bleiben sollen. halten und sie seinen Freunden gezeigt habe, hätten alle sofott

Tr. Arendt befürwortet die Bewilligung der Pau- ixe Schrift als die des Geilsus erkannt. Er habe trotzdem noch schalsumme; eine plötzliche Zutückziehung der Truppen wäre aeschwiegen, sich aberden Rucker. gedeckt^^und ^"len ^rps-rudern iieriehlt fKpbner baanhant eine Resolution bebu s Vor- und Freunden stets über den Ctaiib ber Angelegenheit referiert. 'buiieljlL aicDner beanti.agt eine ^efo uiion, veisu,s ^.r südlich die Altenemiicht gciiattet worden fei, habe

Minderung der Rerchszuschuste die Schutztruppe in ^dwest» ^rllärt, daß er den Täter kenne, ohne jedoch dessen Namen ajrila durch möglichste Beschleunigung der Heun,endungen nuUnnL Vecgleichsverfuche seiner Freunde seien erjolgloS aus das Notwendigste zu beschränken, daß dagegen au» dcrocjen# mit Geilsus habe er vom 21. September an jeden Ansiedlern eine Landwehr zu organisieren und eine ZandeS- ^cuhr abgebrochen. Aus Unterftellungcn,: G. sei von rhui Polizei inS Leben zu rufen fei. cckaujt, zu antioortcn. halte er unter seiner Würde.

^C4beiael besuuiM Ungch°^> den ttntoig Cn.I S« ».t(iÄT&* »erniurg Rrt.mx8: « sei &.ÄW4Ä

beleidigenden Ausdrücken einer Kritik unterzieht, die andere vom September 1904, an Herrn Gutmann hier gerichtet, ebenfalls be-

zenaier Spiritist und die Prophezeiung hat ihn so niedergeschlagen, daß seine Berwandten und Freunde in ernstlicher Sorge lange schon waren. Tas 'Ulebium soll seinen eigenen Tod zwei Tage vorher prophezeit haben, während bie Aerzte ihn iür gereuet h.euen. Seinem Krankenwärter sagte es den Todestag ebcnialls voraus und zmn Schllisje beglückte es auch noch den armen Tr. Lapponi nut einer seiner Prophezeiungen. . ,, .

Brände. Tas HauS ber Chi-Psi-Brnberschast bet Corneil.Universität zu Ithaca ist durch Brand zerstört wordrn. Bei den» Brande sind drei Personen um gekommen und eine größere Anzahl verlegt worden. Eine große Feuersbriinft zerstörte in Lynne ('Jlorb- amerika) sechs große Schiihfabriken. Das Feuer sprang auf 12 Wohnhäuser über, die abbrannten. Zahlreiche Per­sonen wurden bei den Rettungsaibeiten verletzt.

Schallwirkungcn bei Explosioustatastrophcn.

Tie Katastrophe von W i 11 e n - A u n e n ruft die Erinnerung an ein ähnliches Ereignis wach, ivelches sich am 14. L-ez. 1003 ab* ipiclic. Arn genannten Tage erfolgte in den Werken der Siegener Tnnamiisabrlk, AktiengeseUsehait zu Forde m West'alcn, eine Explosion, bei der etwa 10 uOO Kilogramm Ti)nanut auf- flammten. Bei jener Katafirophe machte sich eine höchst eigen­tümliche Begleiterscheinung bemerkbar, »velche Tr. von dem Borne, damals in Göllingen, jetzt an der Breslauer Umvciluat, zum Wcgcnüanö eingehender Untersuchungen machte. In einem großen Teile des mittleren Teutschlands wurde die Explofiou als cm dounerariiges Geiö e gehört. Tiefer Donner wurde am deutlichsten vernommen in einem etwa 20 bis 30 Kilometer bieuen ungeiaht von yioiö nach Süd gerichteten Streuen, der von Alimder am Teisier über Göttmgeir biS nach Lrb reichte, also eme Länge von euvas über 2U0 Milömcter hatte. Lesutch und westlich von diesem Streifen wurde, abgesehen von der nächsten Llachvarschast von AÖrbc, von der Exvloston nichts gehört. Am aussallendstcii wird das ivohl durch die Tatsache gezeigt, daß in Arnsberg, nur 30 Kilometer von Förde nichts von den e cb a 11 - phä nom en en zu bemerken war, d»e bei Eisenacht <OK t lo- meter von dem Aulslammungsherde von zahlreichen Personen iv a b r g e n o m m e n worden find. Terarilge Tatsachen sind von großem wifscischaitlichen Interesse, da sie rmS über gewisse physt- kalijche Ergeutünrlrcl)kerten unserer Atmosphäre aujklareii tonnen, Die und sonst verborgen bleiben. ES wohnt ihnen aber auch cm vraltucher Wert inne. Wenn an den Küsten unsichtiges Wetter Herrscht, so werden die Lichtstgnal« für die Schtstahri durch Ton- signate ersetzt. Auch bei dreien hat sich gezeigt, daß sich jivischen eiiueine Zonen deutlicher Hörbarkeit solche «mschieberr, in denen bas Signal verstummt. Die 'Ißiuencr Exploiwn hat aueg so be­deutende Erschütterungen hervorgeru'e>r, daß bie Katastrophe von dem Göttinger Seismographeir als scharfes Beben registriert ivurde. Es euolgtcn nach dortigen Beobachtungen vier Erderschuuerungen

selben. Gciunde wirtschaftliche VerhäUniffe konnten nur

durch eine große probuzir.-rende Bevölkerung gc schass en wcr- ^rte bckannt h^e. Ministeriums ein,

den. Es fei nicht möglich, den HereroS alles das zurück-^CJLge Polizci^mtmann Herberg von ber Lcr- zugcben, was sie früher gehabt hatten, svust wurde leine wlld)t^ng zur Amtsverjchiviegenheit nicht entbun- Garantie vorhanden sein, daß sie nicht von neuem wieder werden kann.

ausständig würden. Wenn die Truppen aus dem Süden Prrvatltager und Angeklagter verwahren srck gegen iiuruckaezoacn würden, so würde kein dauernder Friede -u diese Verfügung als einar Ungesetzlichkeit, es sei doch ausge.chlofien, ilande lummen. Die Herero würden nach dem lllorden paß bie Vernehmung des Herrn Herberg dem Wohle des Reiches

fvlaen und es würde zu einem neuen Kampfe kommen, oder eines Vunlx:sflaats schaden könnte. -.<^,01

Es deit-h. Emnütigt^barüber, fciefl beenbi0t, eme ^aat °°h ««Ad«

die siskalifchen Haften ermäßigt und d-aS- Schutzgebret einer Gutmann sei bei ihm gewesen, und habe die anonymen ruhigen Entwickelung zugefuhrt werden muffe. Er 1)^116 untersuchen lassen. Auf Befragen des Privattlä-

jedoch die beantragte schnelle Verminderung der gruppen nje versucht worden, ihn zu beeinslusstn, er

an und für sich nicht für ausführbar. Er müsse davor ja auch in seinem Gutachten, daS er erstatten werde, eine warnen, die großen Opfer, welche gebracht worden seien, ^jicht vertreten, die mit! ta ber Herren Gutmann und Äietz dadurM zu ae.ähoben, daß man in der letzten Minute klein, nicht übereinslimme.

mütia werde und davon absehe, den zu Ende gehenden Saafverirnnd^r ^chmrat Grabow von Berlin Zeuge.

werdeuno wwt«W u Er h.be berecks früher zwei Gutachten über _b.e an d.e Herren

Mbzug ßanalid) Nrntrums Müller und Gutmann gerichteten itvrten erstatte^ bie chm von

Rach weiterer Debaiu.e wi,d Antrag des Zentrums 1^^^ übersandt worben wären; wer als Schreiber etwa dahin ergänzt, daß man bis zum 31. Marz 1907 neben der L verdacht stehe, habe er nicht gewußt, habe aber toniratiert, Heimsendung weiterer 4000 Mann Vorbereitungen t>ie Schreibweise ber Äarteii mit ber der Vergleiafs^üae dafür treffe, die Gesamtstärke der Sa)utztru/pen übereinstimmten; erst kürzlich habe er erfahren, daß R.-A. Grüne- au» 2ö0 0 Mann herabzufetzen. Die Kommiffton .vald der Schreiber ber Vergleichs,lücke sei. Auch bie EwiStarte beriant lick darauf bis 1L Dezember. habe von derselben Hand hergerührt;, erst als er das Gut-

benaQt |ia) duluui__ achten über diese fa und fert.g gehabt, haue,er er.ahren,

'JTrxi HrfiihT ticrcintnuita im GrvstherzogtUM gegen wen sich der Verdacht lentte. Da er namlicp Aufklärung ÄU-'chUch postlve «CiciniBuiiö herüber verlangt habe, sei Gutmann selbst nach Berlin gekommen.

vcHCtt« |ei unklar gewesen, warum eigentlich Grünewald gegen

o-s wird uns geschrieben: Metz klage und Nicht Metz gegen Grünetvald.

Die am 3. Dezember m Darm stadt abgebaltene ^'x a bo w: Er habe anfangs gar nidjt gewußt, daß die ^abreSversaiumlung beschäftigte stch in geschlossener Sitzung verschiedenen Gutachten im Zuiamweiu-ang geiran^n huttem Nach

^rnnen her innere.» Organisation, die, nach Prüfung und eurer weiteren Frage d^s Privatklägers, wwviel Graoow für nut r)wgcn er Salzunacn in ihren Gründzüacn d.e sür Gutmann erstatwten Gutaasten bekommen haoe, erklärt

endgültiger Annahme der Satzungen, rn mrru u6 yy 11 er behalte sich in Anbetracht aller Umstände,

feiiqclcQt wurde. Zum Vorsitzenden der etwa 360 ^,ll9llcbcr unter benen Grabow bisper tätig gewesen fei und der weiteren lählcnben Bereinigung, der em starker Prozentfaiz Laien an- j;QtjQ^e, baß daS Gutachten polemische Ausdrücke gegen rhn gehört und die unbeschadet der berechtigten Bictscitigkeit und enthalte, vor, ben Antrag aus Ablehnung des Lachvenumbigen Lebendigkeit der EinzelÜberzcugung und Einzetforschung ihrer zu fielkm.^ -ht der An g eklagt e seiner Berwun^rung Aus- Glieder sich klar und benimmt aus den gemeinsamen (nbem er bemerkt, bah er es eigentümlich sinbe, baß Boden des christlichen G la u b e n s b e k en n t n isf es ^^vatklager, nachdem er deii Lern des Gutachtens Grabows

nt hat wurde der bisherige provisorische Leiter, Pfarrer I kennen gelernt habe, nun auf einmal mit d.esem Anträge drohe.

.M c is

stehende weitere Vorstand wurde befläligt. k* AvgeÜaMe mck erhobener Stimme wendete, und naajbein

Bon Beschlusfen, die allgemeineres Interesse bean'pruchen, Lorsitzeiwe emen f.ch hierüber erhebenden Disput abgo c.r cnüähnt. daß die Generalversammlung ihre grundsätzliche ,chnitten, schreitet bas ®eridjt jur Veriiehinung deS , (Snitnnn ihrer 9)Zitalicbcr während der Zeugen und Sachverftänd.gen künzleirat P a h l e r von Frank-

Zustlmmung zur Hattung ihrer lllttlgiieder wahrcno ecr scugeu Gutmamis ebensalls ein kurzes Gut,

Tagung der letzten hesfischen Landesfynode, ndmentlich! erstattet hat.

bei Behandlung des Falles korell, erklärte und cmflinunig Der Zeuge erklärt, datz von lemer Sette der Versuch ge- und ausdrücklich bie durch das endgültige Resultat gefchaffene macht sei, ihn zu beeinflussen.

Klärung d-r ^umitrittenen Frag- - >m 3^« W« U Ä

eoang. Kirche freudig begrutzte. 3n Sachen be, -3er- e. öcr st^hrt aus, was ber Privatklüger teilweise schon hällnisses von .Kirche und Schule un besonderen: Vor- und fügt an, daß Herr Gellfus sich bei ihm

fih im Schulvorstand, Organistendienst usm. erklärte man sich entschuldigt habe. k m or . h '

nut d-.n bei den d.-Sb-zügtich-n d-.n-tjg-n Sy.wdntnorhand. "fe^^aboT Süte.itm toS icttio

lungen von Vertretern der ,9iechien gcitellttn Antrag, dir! ^abc, a.s Gut.naim und Justizrat Metz zu ihm nach die baldmogliche Einbindung der Geisitichen von der Ver- ^riüi gekommen seien.

pstichtung der Uebcinahme forderte, einverstanden. Für beide (Forlfetzung folgt.)

Teile, die Organe der Kirche und der Schule, soweit sie sich DcrittiScbte»*

gcgcnseiug diene», soll das Prinzip der freien und freudigen e Neapel, 7.Dez. vier jutiDcn große Studenten- ^i'lidjlcvfüCLunfl, bcc jeber auuere ^100113 lunll^^ll Ietll3u^Qllcn j ^udnitcn stürmten bie Universität?

schlugen die Türen em und griffen Professoren Kid) an. Truppe» wurden requiriert. Es kam zu einem heftigen Kampfe auf der Straße. Viele Studenten wurden von der Kavallerie überritten. Ein Offizier ivurde tätlich verwundet. Erst spät nachts wurde dtc Ordnung wieder hergeslellt. Tie Umvcrftlät wurde gejchlosie».

Der Leibarzt des Papstes, Tr. Lappoui, ist erkrankt. Ihm tjane de» baldige» Tob vor drei 'Monate» angel^ sich em spirinstifches Medium prophezeit, denen Vorau«,ageu nch stets als mifchlvai. erroteien haben fallen. Dr. Lapponr war über-