Ausgabe 
12.1.1906 Zweites Blatt
 
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Marktplatz

Nr-. 10

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen

den

Sonntagsruhe.

Gelegenheit

Andacht mit

entsprechend nbytäiibern.

Aus Stadt und Land.

Beicht.

und in ber- Kommnniorv

Rotationsdruck und Verlag der Brühk'fckrrn UnlverfttätSdruckeret. R. Lange. Gießen.

Redaktion. Expedition u.Druüeret: Schulstr.V.

Let. Nr. 51. Lelegr.-Adr.r An-elger Gießen.

ErschetrU Kgllch mit Ausnahme der Sonntags.

DieSiehener $amiIlenbEättcr, werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der Saatwlrt" erscheint monatlich einmal.

KcKamitmachurrg.

Betr.: Abhaltung landwirtschaftlicher Vorträge.

Der für Sonntag, den 14. ds. MLS. zu Sich vor-

^ar-lamcuLarLschcs.

Berlin, 11. Jun. In der B ud ge tkoni mi ssio n Les Reichstages meinte bei Beratung des Zeitungstarifes Tr. Paasche, der Zeitungsverkehr rentiere sich nicht, viel lasse sich aber dagegen nicht sagen, da die

gesehene Vortrag wird auf

Sornitap, den 2L. ds» Mts», nachmittags 3 V, Uhr, und der für Sonntag, 2L d. M. in Hausen vorgesehene Vortrag wrrd au?

Sonntag, den 14» ds. Mts.

Bekanntmachung.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6e des Ncichsgcsehes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf­schlages von Fünf vom Hundert, pro Monat Dezember 1905 für den Lieferungsverband Giessen pro 100 Kg. betragen:

Hafer Mk. 18.05, Heu Mk. 6.85, Stroh Mk. 5.00 Gießen, den 10. Januar 1905.

Großherzr- ^amt Gießen-

Dr. Merck.

Gießen, den 12. Januar 1906.

** Der Verein zur Besch üftigung Ärb ei ts- ko s er für das Großherzogtum Hcsten und^dre Provinz Hessen-Nassau hielt gestern nachmittag m ^rankurt leme Generalversammlung ab. Den Vorsitz führte

Katholische Gemeinde. Samstag, den 13. Januar 1906.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 U jur h-il. ®eiM nntanben 14. ?ianuar 190

Nameu-Jesu-Fest.

Vormittags von 6H. Uhr an: Gelegenheit zur he 9 um 7 Uhr: Die erste bell. Messe, vo

' selben Austeilung der be

um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe, um 9' 2 Uhr: Öocbanlt mit Predigt. Rachinittags um 5'/, Uhr : Christenlehre; daran S c g c 11._________

^^Die Lokale und die Vorträge bleiben dieselben wie in unserer Bekanntmachung vom 3. ds. Mts angegeben.

Die Herrn Bürgermeister der Vortrags- und der Nach­barorte werden ersucht, dies wiederholt ortsüblich bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 11. Januar 1906.

öermStoSes»

Ehrung eines hundertjährigen Fräuleins durch den Kaiser. Dem Fräulein Luise Wolfram m Stettin ließ der Kaiser aus Anlaß ihres hundertsten Ge­burtstages ein Glückwunschschreiben, sowie al§ Geschenk eine mit dem Bildnis des Monarchen geschmückte Taste aus der König!. Porzellanmanusaktur zugehen. Beides wurde der Jubilarin durch den Stettiner Polizeipräsidenten v. Wuthenau überreicht. Die Greisin erfreut sich noch der besten körper­lichen und geistigen Gesundheit.

* Die neuesten Eisenbahnunfalle. Am 1L Januar fuhr auf dem Niveanübergang-e zwischen Bre l und Nidan (Westschweiz) ein von Neuenburg kommender Güterzug infolge falscher Weichenstellimg in einen Rangre^ zua. Etwa 12 Wagen wurden teils ganz zertrümmert, terls stark beschädigt. 'Auch beide ^okornottven wurden beschädigt. Ein Heizer wurde schwer verletzt. An rm Bau be­griffener Tunnel der elektrischen Bahn rn Villes rauche nach Bourgmadame (^ftpyrenäen), stürzte ern. Bisher wurden die Leichen von'drei Arbeitern geborgen; 2U andere sind noch verschütter. Bei einem Eisenbahnunfall, der sich auf dem Hauptbahnhofe zu St. Louis (Amerika) ereignete, stürzte ein Schlafwagen 15 rz- hoch von einem erhöhten Geleise herab, wobei sechs Personen verletzt 10111 *Ct leine TagesLronik. Bei Krumhübel im R i eseu- qcbirae trugen sich am 10. d. Mts zwei schwere U"glucks- i ä l l c ui- Am Vormittag rannte beim S ch n e e s ch u h l a u s e n der Theater- und Dekorationsmaler Zander aus Breslau eine Signalstange an, dabei zerbrach ihm ein Schub, in'olgedegen über­schlug Zander sich mehrmals und trug schwere Verletzung«: davon. Am Nachmittag verunglückte der Horncrichlittensahrer Lchrller a.ls Krumhübel beim S p o r t s ch l i t t e n f a h r e n so schwer, daß er sofort starb. ,-------------

ganz unerwartet Schwierigkeiten ergeben Man sand nämlich, das; außer den anfangs erworbenen ©runbftuclen auch noch eine kleine Fläche ron der chemernde Mendorf zu kaufen sei, weil die stärkste Quelle in tan meindewald gefaßt werden muß, M^udorfer haben nun ihre Forderung dermaßen ui die Hohe geschraubt, als. ob sie erst durch ihre neue Wasserleitung zur cigenckichen Kenntnis vom Wert einer Quelle gekommen waren. Hosfent-, lich werden die Schwierigkeiten bald durch gegenseitiges Entgegenkommen überwunden, damit den Gemeinden des unteren Lumdatales gutes Trinkwasser rncyt langer bon

10. Ian. Verflossene Nacht wurde in den Kontorräumen des Fabrikanten Schwer ein Ern^ b r u di verübt. Die Diebe erbeuteten durcg Erbrechen d^.r Ladcnkasse zirka 70 Mark. Einer der Tater em gewisser Sch unk von hier, wurde bereits verhaftet, wahrend sein Komplize entflohen ist; doch ist man ihm anfber Spur. Im benachbarten Mittel a r u ndau wurden heute zwei auS einer -Anstalt bei Schlüchtern entwichene Zwangszvglinge festgenommen. _

(p.) Hohensolms -Kreis Wetzlar., 10 Jan. wurde aestern nackmiittag d.-r 27jährige Landwirt Mgust Bieck vvn hier verletzt. Bieck war im Walde mit Holzfällen beschäftigt. Beim Tragen eines Stammes geriet er unter diesen and verun" glückte dabei erheblich

Die Gesellschaft für Soziale Reform, die in Gießen eine sehr rührige Ortsgruppe besitzt, hat an Bundesrat und Reichs­tag im Interesse der Sicherstellung einer wirklichen^ Sonn­tagsruhe für die Gehilfen, L-ehrlinge und Arbeiter im Handels­gewerbe das nachstehende Gesuch gerichtet:

Dio §§ 105b Absatz 2 und 105e der Reichsgowerbeordnuug moaen dürcki eine Bestimmung in solgendem ©inne ersetzt werden:!

^m Handelsaewerbe dürfen Gehilfen, Lehr­linge und Arbeiter an Sonn-- und Festtagen m der Regel nicht beschäftigt werden.

An den Kontoren soll a u s n a h m s l o ? v o l l e Sonn­tagsruhe herrschen. Für den Kleinhandel m offenen Verkaufsstellen sind Ausnahmen nur insoweit zulässig, als nachweislich notwendige Bedürfnisse der Kon­sumenten ihre Befriedigung auch an den Sonntagen dringlich erheischen Dein Nuheverlangen der Arbeitnehmer ist dabei m denkbar weitestem Grade Rechnung zu tragen. Die höchst, ni'läiiige Dauer der Beschäftigung m den offenen Verkaufsstellen dack keinesfalls »w°i Stunden üb^«gm und muß eine halbe Stunde vor dem Begum d?" dienstes beendigt sein. An .fedem Zweiten Sonn a den Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern offenen Verkaufsstellen eine völlige Ruhezeit 3 B^stinununge'41 a der Reichsgewerbeordniing über den Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen der Hnnd^lStreibenden in Konsum- und anderen Vereinen an Sonn- und pesttagen sind

stellen möge. , ,, . r ~

** Zulassung zur Rechtsauwaltichast. ^n . die Liste der beim Landgericht Gießen zugrlassenen Rechts- anwälte ist am 8. d. M. eingetragen worden: Rechtsanwalt, .Landgerichtsrat i. P. Wilhelm Muller m Gwßen.

i* Gegen den Lehrermangel. Das Grotzherzogliche Ministerium des Innern hat in Anbetracht des in Hessen herrschenden Mangels an Volksschullehrern verfügt, daß die Entlassungsprüfnngen an den Lehrer­is em ina re n in Alzey, Bensheim und Friedberg, sowie an dem Seminar für Volksschullehrerinnen in Darmstadt bereits anfangs Februar stattfinden und daß die zur Entlastung kommenden Schulamtskandidaten noch im Laufe dieses Schul­jahres dienstliche Verwendung finden sollen.

" Neujahrsfeier auf dem Lande. Wohl nut Rücksicht auf die kürzlich gebrachte Mitteilung über die Neu- jabrsfeier in Langsdorf, bei der auf Veranlassung des Bürger­meisters Köhler Burschen und Mädchen den Jahresanfang durch gemeinsamen Gesang feierten, wird uns aus Garb en- te ich geschrieben: Hier verlief die Neujahrsnacht ruhig und m gewohnter Weise. Um 12 Uhr nach dem ersten Glockeufchlag versammelte sich die Jugend, Burschen und Mädchen, vor dem Nathans und sangen wie alljährlieb verschiedene Choräle. Nach dem Gesang begaben sich alle in ihre Wohnungen.

. I ** tt t 1? it ft u b c u str e i d) e. In dem nahe gelegenen

bcV'SoteT. Oertern waren fünf Bnrfchen mit d-m holden werb- ,°n- ist lichcn Teil bei einem Fachen «.er »^lanim« und ver- n in benLmiiate sich, als mehrere Bnr chchen von Zähren, ' Sie «U schon was fein wollten, ankamen und nuininkcu

wollten. Natürlich ließen fiü> die größeren bieo mcht ge­fallen und die jungen wurden hnian.sbefordert^ Es gab vor der Tür eine regelrechte Ker lerer, einer der Bürschchen nahm dabei den Lampenzvlmder unv warf rhn in ern Bild, daß es in Trümmer grng. ml die Bürschchen

den Schaden nicht bezahlen wollten, kommen sre dermrachst U°r £ umbat al, 10. Ian. Bei den Vor­

arbeiten zu der gemeinsamen W as s e r l e r tun g für bic Orte Staufenberg, Lollar, Daubringen und Mainzlar haben sich, bezüglich des. ^Ankaufs, eurer Ouelle

Der Vorstand des landw. Bezirksvereins Gießen.

I. V.: Dr. Merck._____________

£ rrÄliche W achricht en. Evangelische Gemeinde.

Am 2. Sonntag nach Epiphanias, denl4.Januar< Hotte^diensi.

In der Stadtkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Sch losfer. .

Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die Matthäusememde.

Pfarrer D. Schlosser.

Qibenbs 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

f)lbends 8 Uhr im Matthäussaal: Vereinigung der konsir- mieden männlichen Jugend der Matthäusgememde.

Montag, den 15. Januar, abends 8 Uhr ebendaselbst einigung der konfirmierten iveiblichen Jugend der Matthaus 0^'" Sonntag, den 14. Januar, abends 8 Ilhr, im *

Vereinigung der konfirmierten männlicheii Jugend der Marku--- °emCs" nnerttaa, den 18. Januar abends 8 Uhr im Maitbm^ saal, Kirchstraße 9: Bibel st u >i d c. Offenb. Johs., 2., 8 -29.

In der Johanneskirche.

Vormittags 91/, Uhr: Psarrafsistent Knott.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdicnst für die Johannen gemeinde. . Marraffsttent Knott.

"lbends 5 Uhr: Siehe Stadtkwche.

Viontag den 14. Januar, abends 8 Uhr, Bibel st u n d e tnr Konfirntandenfaal der Johanneökwche.

Sonntag abend 7 Uhr: Versammlung der ^firmierten männlichen Jugend der Lukasgememde . K^rmande,rsaa^ (Liebigstraße). Harrer Euler.

Zweites Blatt Jahrgang Freitag 1A. Jannar ISO©

Gietzener Anzeiger

Provinzialdirektor Geheimerat Breidert aus Gießen. ; Er gedachte in warmen Worten der verstorbenen Mitglieder : des Vorstandes, Exe. Goldmann in Darmstadt und General- 1 superintendent Lohr in Kassel, und gab der Hoffnung Aus­druck, daß die Zuschüsse seitens der KommunaNandtage der Regierungsbezirke Wiesbaden und Kassel auch in diesem Jahre wieder bewilligt werden möchten. Das abgelaufene Jahr wies 23842Berpflegungstage auf,das Jahr 1903 28 315. Jeder Tag würde ohne die Kolonie der Bevölkerung eine Steuer von 2Mk. auserlegt haben, denn soviel bringt ein geschickter Bettler täglich zusammen. Der Voranschlag schließt in Einnahme uitb Ausgabe mit 30666 Mk. ab. Dem Reservefonds für das Aufseherpersonal wurden wieder 1500 Mk. zugewiesen. Inspektor Ritte von der Arbeiter­kolonie Neu-Ulrichstein berichtete sodann über_ die dies­jährige Konferenz der Kolonieleiter, sowie den Besuch der Kolonien Maria Veen und Lühlerheim. Eine Reihe aus dem Vorstand ausscheidender Mitglieder wurde wiedergewahlt, neu gewählt wurden Gentralstaatsanwa.lt Preetorius in Darmstadt, Generalsuperintendent Pfeiffer in Kassel, Re­gierungspräsident Dr. von Meister in Wiesbaden, Regter- ungsrat Kolb in Wiesbaden, Beigeordneter Bode in Spanau, Regierungspräsident Graf von Bernstorfs in Kassel, in das Lokalkomitee Amtsrichter ;<oft in Homberg a. d. Ohm und Reaierungsbaumeister Fischer in Alsfeld. Nach einigen Mit­teilungen" des Inspektors Ritte über die Zusammensetzung der Kolonisten, bemerkte der Vorsitzende, man))e daraufhin wirken, daß in Zukunft noch mehr wie bisher Gefangenen, welche nach guter Führung bedingt begnadigt werden, 'd'er Kolonie überwiesen würden. Mit entlassenen Sträflingen habe man schlechte Erfahrungen gemacht. Damit schloß die Versammlung. ,

Der Verband der Verpfle gungsstatIonen im Großherzogtum Hessen und Hessen-Nassau hielt aestern in Frankfurt a. M. seine Generalver­sammlung ab. Der Vorsitzende erstattete den Jahres­bericht, woraus hervorgeht, daß 169 038 Wanderer bte Ver­bandsstationen in Anspruch genommen haben, was einen Kostenaufwand von 121 364 Mt. verursachte. Der Vorschlag ntm r viel laue <uu uucl -----zu einer neuen Geschäftsordnung wurde sodann lebhaft dis­

ganze Presse darüber herfallen würde. Erzberger führte kotiert, schließlich aber die Angelegenheit dem voibeiatenden aus' Die großen Zeitungen Hütten durch den fetzigen Tarif Ausschuß zurückgegeben. Pfarrer ^-r an cke aus Kasfel refe Ersparnisie gemacht, die kleinen gelitten. Dr. Müller-Fulda rierte über die Neuregelung der ^vanderfürsoige tm nlaubt die Zeitungen kosten dem Reich 34 banbSgebiet Die kleinen Stationen solle man eingehen und bringen nur 8 Millionen ein. Krä t ke erklärt, diese lassen, aber die großen zentralisierenund mit.Arbeit e- Sckfätzung sei ir r i g. In den Einnahmen aus dem Zeilungs- n a ch lv e is e n verbinden. Um die Wanderer von Iransvort habe eine stete Steigerung stattgefunden. Singer per Straße feriizuhalten, socke man fut billige J'ahrge- und Eickhofs warnen vor einer Aenderung des Zeitungs- legenheit sorgen. Sorrefeient toar tiife§ heimerat Breidert aus Gießen, der sich für wertere Er-

Braunschweig, 11. Jan. lvestern wurde der Land- Hebungen über die entstehenden Kosten aussprach. tagdmrch Staatsminister Tr. v. Otto eröffnet In seiner ** Hessische Han d Werks k a nr m e r Wie wir be- Eröffnungsrede führte dieser aus, daß fett dem vorigen retts früher mttgetettt haben, ist oer 1. He ff r^sch e an d Landtag die unglückliche Gestaltung des Staats-merkertag auf den 22. Januar nach Darmstadt Haushaltes sich wesentlich verschärfte. Die einberiifen. Mit Rücksicht auf die zahlreich emge.auienen Ausgaben seien gestiegen und die Einnahmen hätten fick) Anmeldungen ist zur ALHattimg dieses ^.ages der große verringert. Es werde deshalb eine Erhöhung der Saal des städtischen Saa bauev gemietet. Worten. Staatseinnahmen und der Er n znn gs st e n e r Tagung wird morgens 10 Uhr beginnen und so zeitig sowie eine Erhöhung der Stempel st en er vorgeschlagen. | ißg Ende finden, daß die Zeitnehmer an dem gleiche Tag^ .... ------------ , noch wieder in ihre öeimat aelangen tonnen. freuiiujei- Herr v. Vollmars Vaterlandsliebe. wefie ist in den Kreisen der Gewerbetreibenden und Hand-

Münch en, 11. Jan. (K ainmer.) Bei der Beratung Interesse an der Taguiig groß, das geht schon

6e§ Militäretats protestierten Redner aller Parteien gegen | bcm Umfang ber in Aussicht gestellten Anträge hervor, die gesttige Aeußerung des Abg. ^ollwagen lSoz.). unstr ^^rden bereits bei der Kammer ein gegangenen Anträgen Vaterland ist da, wo es uns gut geht! Abg. v. Voll- e{ne Reihe von Wünschen vorhanden, welche

mar erhebt Widerspruch gegen den ^orwurs oer Tagung von Vertretern gewerblicher Korporationen

Vaterlandslosigkeit und bemerft unter anderem: AUsdmrckgebracht werden sollen. Anschließend an die

Wenn mir persönlich jemand den Vorwurf machenf UaQUnc, findet ein gemeinsames Mittagsmahl statt.^ Selbst-

ich sei vaterlandsfeindlich, )o wurde ich meine untlüort fönnen außer den Vertretern gewerbliafer Kor-

nicht vergessen. In dem WorteWo es uns gut 6eht ift tocIc^ fid) für bic Fragen des Handwerks

unser Vaterland", ist eine richtige Spur. Das Vaterland ^^ressieren, der Taoung beiwohnen, und es darf dem soll es mit seinen Kindern gut meinen und nicht ein Wuns^ Ausdruck verttehen werden, daß die Stellung der Rabenvaterland sein, indem es die Burger b e druckt. <ncrfammluua zu den einzelnen Vcrhandlungsgegenstanden Dies Mort ist aber nicht erschöpfend und von der Sozial- ' imposante .Kundgebung des heimischen Handwerks dar- demolratie nie als progranimc.Lisch angesehen worden. Die i eme impoiam gemeinsame Kultur und vieles andere machen uns das Vaterland teuer. Ter beste Beweis für unsere Vaterlandsliebe ist, daß wir alle Opfer brin­ge n, um das Land nach allen Richtungen möglichst voll- ikommeii zu gestalten. Was die Haltung der Sozialoemo- kratie zur Armee betrifft, so stehen wir noch auf unserem alten S ! a n d p u n k t.

BrLefLcrsten der Redaktion.

(Arrtzonme Anfragen bleiben nnberttctsichtigt).

BeriÄ. MUglicdcr und Freunde der Konteutia. W.r haben ihreingeianbt" dem Vereinsvorstand zur Kenntmmahme 'lDCX*^ad)' Lützellinden. Anonyme Einsendungen können nicht berück!icktigt werdem^ bct ®cf). Kabinettsrat des Kaisers,

erhielt bisher 20 000 Ä!ark ncbsi freier Dienstwohnung, wahrend der Chef des Militärkabinetts, weiin er längere Zert tu lernet Stellung bleibt und damit einen Höheren nnlitarischen Rang er­langt ein sehr viel höheres Dienstemkoinmeii bezieht. Jetzt soll e, also 30 000 Ätk. und noch 300 Mk. Dienstalterszulage echallen.

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1 gesucht. Kenntnisse uchsichrung enorderl. Meldungen unter 319 >enerÄnze,t,er erdeten.

ren und feinen Putz 'ruar a.e. gejucht. (331 nann, Lahnhoislr. L9. anen-Vereis ilenüemiiithmg >rweg 56,1. itetteu für: (0218 . Mdchnr aUei» ;u senen Personen.

»iAöLchen für Juche isaxbcit.

Hausmädchen.

Mädchen eben kann und ordentl. besitzt, Gui_l. Fedruar tebigslrate 57, p. (3^ ttzs KadcßeB lusarbeit gesucht. Ähn tjallwrslraße 71. !^o inges Liadchen, welches nmachen erlernen will, -i emirelen bei ij Kiiet, Neuenweg ide luchuge Näoüen Lchh bei hoh- *

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