Drittes Blatt
Nr. 108
156. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger, Aintr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
mit
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Ge- be- und
Mittwoch 9. Ml 1906
Rotationsdruck und Verlag der $cfl6(*fc6ai UnwersitätLdruckeret. ÖL Laag«, Dietzen.
Redaktion, Exvedttion u.Druckerei: Schulstr-H^
Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Dtetz«.
scheint Egli- mit Ausnahme des Sonntags.
Lie Mettf|«ner ZarttMenblätter- werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigclegt Der dtzesßschr Landwirt" erscheint monatlich einmal.
ach mir nichts dir nichts abgebrannt werden.
§ Rüddingshaufen bei Gießen, 7. Mai. Der meinderat hat die Erbauung eines Schulhauses chlossen. Der Neubau ist zu 25 000 Mk. veranschlagt oll Herbst 1907 vollendet sein.
12” öuö,
Landwirtschaft.
— Der 8. internal. Iaubruii.ii u). Kongreß wird in Wien vom 21. dis -’u. Mai 1907 äuge halten werden. Mit der Durchführung der 2yorarbeiten wurde ein Vollzugsausschuß betraut, dem u. o. Fürst "Auersperg, der Hoftat des Ackerdauministe- riums Pros. Porlele, Graf Kolowrai-^ralowsty, Ministerial-Dize-- fefretär Dr. §)vffmeister und der Fabriks- und Gutsbesitzer Dr. Fries; angehören. "Auskunft in ÄVngreßangelegenl>eiten erteilt der Sekretär des Vollzugsausschusses, Prof. Josef Häusler in Wien.
p. Aus dem Kreise Wetzlar, 8. Mai. Bei uns scheinen diesmal wenigSchwalben zurückgekommen zu sein. Noch vor zehn Jahren sah man an fast jedem Bauernhause unter dem Dachgesimse eine Anzahl Schwalbennester und welch hübscher "Anblick wattS, wenn das Schwcilblein die Jungen ätzte. Jetzt aber kommt es öfters vor, daß dem kleinen Maurermeister der geschützte Dachvorsprung als Bauplatz nickst freigegeben wird. Mit einer Stange stößt man wohl gar oft schon den Nestanfang herunter, meist aus mrer Zerstörungssucht. Der sich bemerkbar machende Rückgang der Äogelwelt hat noch andere Ursachen. Daß bei dem vorübergehenden Llufenthalt der Zugvögel in warmen Gegenden sie massenl)ast getötet werden, ist bekannt. Aber auch in ihrer Heimat, bei uns, steht man ihnen nach dem Leben. Eine große Gefahr für sie sind neben dem Menschen die umherstreichenden Katzen. Weggeschossen werden sollte der Neuntöter (Würger). Zu beklagen ist endlich, daß die Hecken, die den Sängern beste Niftgelegenheit bieten, viel-
Unter anderem wird der Felsberg, Reichenbach, Neckarsteinach :c. berührt. — In vergangener Nacht entstand im benachbarten Traisa zwischen dortigen Burschen und mehreren Studenten, die in einer Wirtschaft eingekehrt waren, eine große Schlägerei, bei der zwei Studenten so übel zugerichtet wurden, daß sie krank in Traisa darniederlicgen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in die Hand genommen.
fc. Lampertheim, 8. Mai. Der 62 Jahre alle Privatier Tobias Boxheim er erschoß sich. B. befand sich in guten Vermögcnsverhältnissen. — Das vierjährige Söhnchen de§ Bahnwärters Tramcr wurde auf dem Felde beim Kartoffelstecken von einem Pfuhlwagen überfahren und getötet.
fc. Frankfurt a. M., 8. Mai. In vergangener Nacht kam es in der Metzgergasse zu einer gefährlichen Messerstecherei. Der frühere Liebhaber einer dort wohnenden Prostituierten, der Maurer Bö ff aus Offenbach, bekam von einem anderen Galan drei M e s s c r st i ch e in die Brust, die auch die Lunge trafen. Böff liegt schwer verletzt im Kranken- hausc. Bei der Stecherei erhielt auch die Dirne zwei Stiche. Der Messerstecher ist der 28jährige Georg Dreier, der bereits wegen Zuhälterei aus" Frankfurt ausgewiesen war; er wurde v erhaftet.
Frankfurt a. M., 7. Mai. In der Nacht zum Sonntag wurde die kath. Kirche in Oberrad von Einbrechern heimgesucht. Die Täter versuchten zuerst vergeblich die Türe zu öffnen, dann brachen sie bie eisernen Fenstergitter heraus, schugen das Fenster ein und drangen so in die Sakristei, die sie ebenfalls erbrachen. Gestohlen wurden zwei schwere silberne Kelche, auf denen die vier Evangelisten abgebildet sind, sowie eine schwere silberne und stark vergoldete Monstranz rmb mehrere silberne Kannen. Die Monstranz ist von hohem Wert, da sie mehr als vierhundert Jahre alt ist. Insgesamt beträgt der Wert de§ Gestohlenen, mehrere tausend Mark. Von den Tatern fehlt n. d. Kl. Pr. lebe Spur.
Ans SeaSt uno fcano»
Gießen, den 9. Mai.
- Folgende Züge werden zur Postbeförderung benutzt (es bedeuten: • nur Beförderung von Briefen, „ nur Beförderung von Paketen, t Beförderung von Briefen m geschloffenen Beuteln, () Benutzung nur an Werktagen; alle nicht mit -f- und - bezeichneten Züge führen Bahnposten
Der englisch-türkische ttonftikt.
Konstantinopel, 8. Mui. In der Pforte nahestehenden Kreisen wird behauptet, daß die am 3. Mai überreichte englische Note nicht die Form eines Ultimatums habe, sondern daß darin die Pforte ersucht werde, binnen zehn Tagen die Truppen von Tabah zurückzuziehen, damit die Angelegenheit keine ernsten Folgen Izabe, und behufs Verhinderung künftiger Grenzstreitig- leiten Delegierte für eine gemischte Kommission zu ernennen, die genaue Grenzbestimmung durchführen solle. Die Antwort der Pforte ist noch nicht erfolgt.
Gestern und heute sand wegen der Tabah-Frage außerordentlicher Ministcrrat statt, der auf den Befehl des Sultans eine Lösung der Angelegenheit herbci-- zuführen suchte. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt. Heute besuchte der Minister des Aeußprn den englisck^n Botschafter. Türkischerseits scheint man Gegenvorschläge zu machen.
London, 8. Mai. Unterhaus. In Beantwortung einer Anfrage erklärt Grey: Die Mgierung stimmte der vorgeschlagenen Erhöhung der türkischen Zölle noch nicht zu. Die Unterhandlung, betreffend die Beding- un m, unter denen die Regierung der Erhöhung zustimmcn kann, sind einige Zeit im Gange gewesen. In Erwiderung aus eine andere "Jinfrage erklärt Grey, die Frage der Bagdadbahn sei in neuerer Zeit von keiner Seite in offizieller Weise vor dre Regierung gebracht.
Wie die Abendblätter aus Gibraltar melden, hat die Atlantische Flotte den Befehl zur Rückkehr er- ballen. Ihr Eintreffen aus Madeira in Gibraltar nnrd binnen kurzem erwartet.
Aus Kairo wird dem „Daily Ehrornele" gemeldet, daß die Türken Verstärkungen nach Rafa und El Arisch bringen. Auf egyptischer Seite werden englische und egYptischcTruppen bereit gemacht, um nach der Sinai-Halbinsel abzugehen.
Paris, 8. Mai. Minister Bourgeois teilte rm heutigen Ministerrat eine Depesche des Botschafters Ernst a n s aus Konstantinopel über die von ihm zur Beileg- ana des Tabah-Konfliktes unternommenen Schritte mit. Die Meldung, daß die Pforte nach Akaba und Tabai) Infanterie und Artillerie sandte, scheint nach den hwsrgen Informationen richtig, doch wäre dies lediglich zu dem -»weck geschehen, um einen etwaigen Auf st and m Syrien kräftig zu bekämpfen, falls die Nachrichten von Zugeständnissen der Pforte an England in der Bevölkerung Unzufri-edenheit bereiten sollten.
L. W. Bad-Nauheim, 7. Mat Ein ausführliches „Album" in drei Sprache n, herarlsgegeben von der Verkehrskommission des Bades, ist soeben erschienen. Nach der Einleitung über Lage, Geschichte, Klima und Gesundheits- verhältnisse des Bades, cntTjält dasselbe eine sehr ausführliche Milderung sämtlicher Kur mittel, also der Svl- prudel, der verschiedenen Badcrformen, der Trinkquellen, des Inhalatoriums, der Gradierhäuscr und der sonstigen Kurmittel, als da sind Zander-Institut mit Einrichtungen von Zander und Dr. Herz, elektrische Lichtbäder, Bewegungstherapie, Röntgen-Bestrahlung. Es folgt alsdann eine eingehende Beschreibung aller zur Behandlung kommenden Krankheiten, ausführliche Anweisungen über Badcord n u u g, über Wohnung und Verpflegung; über Krankenpflege, über gesellige ll-^ier ha ltun gen (Tennisplätze, Golsllub) und Ausflüge, über Verkehr mit den staatlichen und städtischen Behörden, Post- und Telegrapyendienst; über Unterrichtsan st alten, Hospitäler, Gottesdienst; ferner Preisliste über den Bezug der staattick/en Vtinerälwässer, der Sole, der Mutterlauge und des Badesalzes; außerdem Droschkcn- un d Dienstmänn ex-Wese n. Das alles ist in über- sichllicher, klarer Darstellungsweise zum Ausdruck gebracht. Ganz hervorragend ist die illustrative Ausstattung in der Bearbeitung der einzelnen Teile des Albums. Viele der Natur und dem Leben mit vollster Impression abgelauschten Stimmungen, in tadelloser Ausführung angefertigt, geben ein anschauliches Bild vom Lade. Ein Eisenbahn- Routenplan und ein vorzüglicher plastisch, wirkender Situativ nsplan mit genauem Straßenverzeichnis in Achtfarbeudruck mit quadratischer Einteilung zur Berechnung jeder Entfernung hergestellt, unterstützen äußerst prattisch die Benutzung des Albums. Dasselbe wird von der Großy. Kurverwaltung an Interessenten gratis versandt. — Die Saison hat einen sehr guten Anfang genommen und es sind erheblich mehr Kurgäste als im vorigen Jahre bereits anwesend, unter ihnen die Herzogin von Anhalt, die Fürstin von Schwarzburg-Sondershausen und die Fürstin von Isenburg-Büdingen.
△ Grünberg, 7. Mai. Der Vogelsberger Geflügel- und Vogelzuchtverein hält nächsten Samstag, Sonntag-und Montag seine Ausstellung in den Räumen des „Solmser Hofes" zu Laub ach ab; außerdem beteiligen sich noch die K a nin ch en z ucht v e rein e von hier und Laubach. Die Anmeldungen sind sehr zahlreich eingelaufen, sodaß eine äußerst reichhaltige Schau in Aussicht steht. Der Besuch dürfte darum jedem Züchter und Liebhaber zu empfehlen fein, zumal auch neben der Geflügelschau noch em anderer Genuß geboten wird. Sonntags findet nämlich Militär-Konzert in dem Saale des „Solmser Hofes" statt, ausgeführt von der Kapelle des Kürheff. Jäger-Bataillons Nr. 11 zu Marburg. Die Beteiligung der Laubacher Einwohnerschaft ist sehr rege und die Stiftung von nahezu 30 Ehrenpreisen legt beredtes Zeugnis ab von dem hohen Jntereffe, das man allseitig dem Unternehmen entgegenbringt. Unter andern wurde ein sehr wertvoller Ehrenpreis von dem Grafen Wilhelm zu Solms-Laubach gestiftet, der auch den Ehrenvorsitz übernommen hat. Auch Geh. Regierungsrat Schönfeld zu Schotten, die Stadt Laubach, die Vorschußkasse, die Bezirkssparkaffe und eine ganze Reihe von Privaten stifteten Ehrenpreise. Hoffentlich ist das Wetter günstig, und mit einem Ausflug nach dem jetzt in seinem Blütenschmuck prangenden, herrlich gelegenen Laubach kann ein Besuch der Ausstellung sehr leicht verbunden werden.
— Laubach, 8. Mai. In Besorgnis versetzt um das Schicksal ihrer Anverwandten, besonders ihrer beiden Sühne, in San Franeisk o sind die Eheleute Weißbinder Reichhold hier, dies umsomehr, da die ersteren ihren Wohnsitz in der Straße hatten, deren Häuser meist durch das Erdbeben zerstört worden sind. Unter den 28 1 deutschen Namen, die von der „N. AUg. Ztg." für die bis jetzt bekannten Umgekommenen angegeben werden, befindet sich ihr Name nicht, doch ist es für die hochbetagten Eltern : beunruhigend, bis jetzt ferne Nachrjcht erhalten zu haben.
* § Sichenhausen, 7. Mai. Heute fand in der hiesigen > Forslwartei eine Nutz- und Brennholzversteigerung statt. Das Bnchenscheitholz 1. Klaffe wurde durchschnittlich , mit ö.5O bis 6 Mk., Prügelholz mit 3 bis 4 Mk. der Raurn- ; meter, Fichtenftarnrnholz mit 23 bis 25 Mk. der jejimeter = bezahlt. Letzteres wurde meist von Händlern aufgekaust.
sd. Darmstadt, 7. Mai. Nachdem der Odenwald- ' klub in den Osterfeiertagen eine Schülerwanderung mit ’ großem Erfolg v.ranstaltet hat, ist für den 20. Mai die zwecke Wanderung in Aussicht genommen. Vom 2. bis 6. Juni ist dann eine größere Wanderung geplant
LtnrversiLäts-Nachrichten.
0 Marburg, 8. Mai. Mit dem heutigen Tage haben bie Immatrikulationen an der Universität für das dies-, malige Sommer ferne st er ihr Ende erreidjt- Bis freute nachmittag um 6 Uhr betrug die Gesamtzahl der SttLierenden rund 1666; dazu kommen noch 70 zum Hören der Vorlesungen Berechtigte und außerdem finden sich auch juxl) Nachzügler em. Gering gerechnet, kann man also rund 1750 Studenten annehmen, eine Ziffer, die bis jetzt noch nickt erreicht wurde. Im vorigen Winter waren^es einschließlich der Hörer 1154 und mr Sommer 1905 1644 Studenten.
(hc.) Fischerei als Lehrfach. Die erste selbständige Präsesiur rür Fischerei ist an der LandWirtsch. HoÄ schule in Berlin mit 1. April 1906 begründet worden. Es ist dies die einzige selbständige Professur für Fischerei an einer Hochschule. Nebenamtlich besteht eine solche rat der Tierärztlichen Hochschule in München lProf. Dr. Hoser. Andere Länder schaffen jetzt auch allmählim Lehrstühle für ? lieber ei, zum großen Teil aber nebenamtlich. Lehraufträge für Fischzucht gibt es an verschiedenen Hvch- schulen z. B. in Halle «Lektor Dr. Kluge), Popoelsdors Dozent Geh. Med.-Rat Dr. Jrhr. von la Valette St. George, Professor an der Bonner Universität«. Die neue Professur für Fischerei nndj Fischzucht an der Berliner Landw. Hochschule Jft dem Honorar- bojenteu daselbst, Vorsteher der Biologischen Station des Deut-, scheu Fischerei-Vereins in Friedrichshagen am Müggelsee Dr. vhtl. Paulus Schiemenz unter Ernennimg zum ctatsmäßiHcn Professor übertragen worden. Die von Scbiemenz geleitete Station ist in staatlichen Besitz übergegangen, und an Etellc des lleüten Laboratoriums wird ein ordentliches Institut errichtet und der Landwirtschaftlichen Hochschule angeschlossen werden.
Für Blucarms, Nervöse i9M
Bf (Weizen-Lecithin-EIWEISS).
3JF. gUopfer-'Crlldui Tägliche Ausgabe ca. 25 Ffg, In Apotheken, Drog. — Wissenschaft!. Literatur kostenfrei Dr. Volkmar Klopfer, Dresden-Leubnitz.
AlLiMr MelsM.
stets lieserf. vorrätig. Man verlange Preisliste und Abbildungen. [bia/*
Gertchtssaal.
(fc.) Fulda, 8. Mai. Nach .breitägiger Kxri>G'müing wurde gestern abend in der Srraffgäie gegen, den Drogisten Pauly und Genossen wegen fahrläffiger Brandstiftung im Tom das Urteil gesprochen. Pauly erhielt 300 Mar! Geldstrafe uirö die Kosten, die Gehilfen Buß und Krchkamp wurden frei-» gesprochen.
Leipzig, 8. Mai. Das vom Lanvgericht Beuthen am 29. Januar in dem Prozesse gegen den Landgerichtsrat AK fred Blumenberg und gegen den Agenten David Heppner gefällte Urteil wurde vom Reichsgericht aus Revision der "Angeklagten in einem Falle des. 2lmtsverbrcchens und bezüglich der Gesamtstrafe aufgehoben. Die im übrigen eingelegte Revision, wurde verworsen.
Erfurt, 8. Mai. Nach fiebenfuinbigcr Verhandlung wurde heute der Redakteur von Lojewski von dem lsiesigen soziak, demokratischen Blatte „Tribüne" wegen Anfteizung zum Klassenhaß und Verächtlich'maclMng behördlicher Maßnahmen durch fünf Attikel, die vor und nach oen ftunbgcbungcn gegen das preußische Landtagswalstrecbt erschienen, zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt. Ter Schriftsetzer Friedrich Klaue erhielt als veranttvortlich zeichnender Redakteur des Blattes aus dem gleichen Anlaß 1 ALonat Gefängnis.
(W.) Frankental 8. Mra. Nach sechstügiger VerhauLq lung wurde der Wcinhändler Emil Koppel aus Neustadt, an der Haardt wegen Vergehe ns gegen das Weingesetz und wegen Betrugs zu einer Gesanitßrafe von 3 Wochen Gefängnis, die durch die Untersuchungsl>ast verbüßt sind, und zu 4000 Mark Geldstrafe verurteilt. Ferner umrdq die Einziehung des beschlagnahutteu Weines verfügt.
538 (208) (624 t).
hr'fRidituittt nach Rodheim a. Bieber (Bicbcrtalbahn). (522, (1222)*), (622).
■ i) Landposten.
L ®ÄÄ=nbui=d 6-», (830-), (3=0).
3, ’ Lützellinden 75d, (420).
4* , Krosdori 1lb, (b13)-
Beim Postamt I treten die Schluß Seite n un aügemcincn -ein: Für gewöhnliche Brwfsendnngen 10-20 Mm., wrEuhchreibe^ brieic 25—30 Min., für Wertbriefe und Pakete 30—60 Minuten vor
3Lt rieft oft en iverden werktags geteert zwischen 530 — 6^ 8^0-9w 1O20—U25 vormittags, —12^0 mittags, 3”_.im' 510—6»-' 720 — 822, 92i—1032 nachmittags; Sonntags, -wischen 530_6^ lö^b—ipb vormittags, 722—822 nachmittags; aenauereS 7rgeben die Lccrilngstafeln an den Briefkasten. Die em° gesammelten Briete gelangen mit der nächsten Besörderungsgeregen. i’C“ R°m'Postamt II, Schulst-ab°,
8»; an Sonn- Seiet’ tnn'pn 915 12^'I40. Die (Lchlußzeiten treten ein für gewöhnliche Briefe 5 Min.', für Einschreibebriefe 15 Min., für Wertbrieie lXmb Pakeie 30-40 Minuten vor Abgang der Verlande.
*) Vom 1. Mai bis 9. Juni und vom 15. September ab 745 und (103).
•* ) Nur Briefpost. , s
( Krofdorf, 7. SRäl Dre Mttglleder des paud- wertervcreins her Bürgermeisterei Atzbach- Launsbach waren gestern in der Freundschcu Gasttmrt- schaft zur G c n c r a. l v e r sa in m lu n g zusammengekom- men. Der schwache Besuch ließ erkennen, daß man in Hand- werterkreisen diesen Vereinsbestvebungen noch immer nicht das erwünschte Interesse entgegeiibmngt. Zunächst erfolgte Mlage der Jayresrechnung, die für richtig beftrnden wurde. An Stelle des bisherigen Vorsitzenden Pfeiffer-K-rofdors wurde Schneidermeister Schwiäer-Atzdach gcwähll. Ferner wurden nuHl-Kinzenbach, Fiedler-Dorlar, Znortz-Atzbach, Cromback>-Dulenhofen und nrombach und Läufer aus Krvf vorf als Vorstandsmitglieder gewählt. Die Handwerker- ta-mmcT Koblenz hat aufs neue die Angabe der Lehrlinge nach Berufen geordnet gewünscht, was jedenfalls wieoer mit der längst ersehnten Begründung einer .rsandwerker- schule für den Bezirk zusammcnhängr. Auch Die Meister- pupse wurden besprochen und zwr Teilnähmc tm chnen auf- Mfopdert.,
Briefkasten):
a) Richtung nach Frankfurt a. M.
245 501. 549., ßto-L 80?» 82b c, 1012, (120o |), 1210,
“44'0504, 555, 732, 812, 912, 912.
b) Richtung nach Staffel.
J14 w, pi, 400, 71b., 818, 101fi, 120b, 130, ,621 p), 922,' 1112.
e) Richtung nach Koblenz.
459 5561 810, 121°, (504 x), 5m I, 821.
d) Richtung nach Köln.
427 2. 647 817, 10101, (1239), (32> 622 f, 612,
e) Richtung nach Fulda.
5b0816, (120-^, (216 f), (562 j), 920.
Richtung nach Gelnhausen.
544 8ik -f, (1231), 504, (812).
s) Richtung nach Loklar-Grüuberg.


