I!r. 157
Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags.
Die Eichener Zamlllrnblätter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegl. Der »hesflschr £anb»itf* erscheint monatlich einmal.
Zweites Blatt 156. Jahrgang
Eichener Anzeiger
Samstag 7. Juli 1906
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sche» Universitätsdruckerei. R. Lange, Gietzea.
Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.?.
Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gieß«.
General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
Bekanntmachung
Bei der Posthilfsstelle in Allendorf (Lahn) ist eine Telegraphenanstalt mit öffentlicher Sprechstelle und Unfallmeldestelle eröffnet worden.
Darmstadt, den 3. Juli 1906.
Kaiserliche Ober-Postdirettion.
_____________ Kobelt.______________________
Bekanntmachung,
betreffend die Behandlung der während des Monats Juli unzureichend frankiert eingelieferten Postkarten, Druckfachen, Geschäftspapiere und Warenproben des
Orts- und Nachbarortsverkehrs.
Die nachstehend abgedruckte Verfügung des Reichskanzlers vom 29. d. Mts. bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntnis.
Darmstadt, den 30. Juni 1906.
Großherzogliches Staatsministerium.
Ewald. Dr. Probst.
Verfügung.
Nr. 76. Unzureichen d frankierte Postkarten, Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben des Orts- und Nachbarortsverkehrs.
Berlin, 29. Juni 1906.
Zur Erleichterung des Uebergangs wird hiermit be- stiinmt, daß für alle im Monat Juli eingelieferten Postkarten, Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben, sowie für zusammengepackte Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben des Orts- und Nachbarortsverkehrs, die von den Absendern irrtümlich nach den alten Taxsätzen frankiert sind, lediglich der fehlende einfache Portobetrag zu erheben ist; es findet also bei diesen Sendungen weder eine Verdoppelung des Fehlbetrags noch eine Abrundung auf eine durch 6 teilbare Pfennigsumme statt.
In Vertretung des Reichskanzlers. _____________________Kraetke._____________________
Bekanntmachung.
Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Harbwald.
In der Zeit vom 7. bis einschließlich 20. Juli 1906 liegen auf dem Rathaus zu Borsdorf die Arbeiten des II. Abschnittes obiger Feldbereinigung hinsichtlich der zu den Ge° Wartungen Borsdorf, Rabertshausen I und Kohden gehörigen Enklaven, nämlich:
7 Bonitierungskarten,
1 Band Besitzstandsverzeichnis,
1 Band Gütergeschoffe und
1 Band Zusammenstellung der Gütergeschoffe. zur Einsicht der Beteiligten offen.
Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet daselbst statt:
Samstag, den 21. Juli 1906, vormittags 9—10 Uhr, wozu ich die Beteiligten mit dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschloffen sind.
Die Einwendungen sind schriftlich abzufassen und zu begründen.
Büdingen, den 3. Juli 1906.
Ter Großherzogliche ?>eldbereinigungskommissär: Schnittspahn, KreiSamtmann.
Englands auswärtige Politik.
Es gehört ein gewisser Mut dazu, zumal für einen Staatsmann, sich über die Zukunft Rußlands in hoffnungsvollem Sinn zu äußern. Sir Edward Grey Hal im englischen Unterhause in seiner großen und in mancher Hinsicht bemerkenswerten Rede diesen Mut bewiesen. Der Staatssekretär erblickt in den Ereignissen, die doch Rußland von Tag zu Tag heftiger erschüttern, immer mehr die Ordnung auflösen, das Gesetz verhöhnen, die militärische Disziplin dem Spott aller Welt preisgeben, „Anzeichen von der Lebenskraft, der Energie und dem Charakter des großen Volkes". Was man nicht alles sieht, wenn man es will!
Mehr als andere weiß obendrein and) die englische Regierung. Sir Edward Grey machte sich stark dafür: daß die russische Zentralregierung um die Judenmetzeleien von Bjelostok weder gewußt, noch sie stillschweigend geduldet habe. Der Staatssekretär Berief sich auf eine „glaubwürdige Mitteilung". Die bisherigen Untersuchungen haben doch das vollständig Programmäßige der Judeumetzeleien dargetan. Allenthalben hat die Zentralregierung ihre hochbezahlten Spione — seltsam nur, daß die Nichtgentlemen gerade in solchen Fällen versagt haben sollen. Wir glauben nicht, daß in England der Entschluß der Regierung, trotz der unerhörten Vorkommnisse, trotz der Unzuverlässigkeit von Heer und Marine, britische Kriegsschiffe bei ihrer Kreuzfahrt russische Häfen besuchen zu lassen, durch die Erklärungen Sir Greys Sympathien gewonnen hat. Um zu betonen, daß der Besuch der britischen. Kriegsflotte in Kronstadt „der russischen Regierung forme dem russischen Volke gilt, werden laut der Londoner „Tribüne" mehrere hervorragende Dumamitglieder in Kronstadt an Bord der Kriegsschiffe geladen werden. Auch soll die Kriegsflotte finnländische Häfen an laufen, wo die Mitglieder der Neichsduma zum Besuch eingeladen werden.
Also England versteht es wieder einmal, mit schimmerndem Schein seine klugen Bankier-Taten zu umkleiden. Es tafelt sich zwar nicht angenehm in einem Hause, das mit Blutgeruch -xfüllt ist. Man muß aber annehmen, daß i)te russische Regierung mit ganz besonderer Dringlichkeit den Flottenbesuch gewünscht hat, aus Gründen des politischen und vielleicht noch mehr des finau§ielleu Kredits. Ist es doch kein Gcheimnis, daß Rußland wiederum vier Milliarde n benötig Es. nimmt sich nicht Übel aus and schasst gutes Welter yir die WW,. wenn Rußland
mit England zu dem berühmten herzlichen Einvernehmen gelangt. Nicht gut freilich präsentiert sich das stolze und sittengestrenge England, aber Geschäft ist Geschäft auch in der Politik. England kann schwerlich eine bessere Gelegenheit finden für politische Mmachungen mit Rußland, die möglichst weitgehend die britischen' Interessen berückstch- tigen; für Rußland aber, oder sagen wir für die russische Zentralregierung, ist die Hauptsache: Geld in die Hände zu bekommen. Alles andere steht in zweiter Reihe.
Auch von Deutschland hat Sir Grey gesprochen, mehr beiläufig und keineswegs mit der Wärme, die hier und da nach den deutschen Bersöhnungsbesuchen erwartet worden sein mag. Alber der Staatssekretär stellte immerhin fest, erstens, daß das Einvernehmen mit Frank- reich sich nicht gegenirgend ein anderes Land — darunter kann nur Deutschland verstanden sein — richte; zweitens, daß das vielerörterte Anlaufen deutscher Häsen durch englische Kriegsschiffe im vor. Jahr keinerlei Drohung enthielt: Die letztere Erklärung ist auch schon von der vorigen englischen Regierung abgegeben worden. -Gleichwohl, dieser unerbetene „Besuch" während der Marottö-Krisis konnte unmöglich als freundliche Aufmerksamkeit empfunden werden. Britische Höflichkeit gegen Deutschland ist niemals zu überschätzen! Biel wichtiger als Deutschland ist zurzeit Rußland "für England.
Eine Meldung des Reuterschen Bureaus bestätigt heute die Nachricht, daß Grey, Tittoni und Cambon, die Bevollmächtigten Englands, Italiens und Frankreichs, zu einer Verständigung über die Abfassung des Abkommens inbezug auf Abesshnien gelangt seien. Der Entwurf soll der abessynischen Regierung übermittelt und nicht eher unterzeichnet werden, bis Kaiser Menelik sich dazu geäußert habe. Auch soll das Abkommen vor eine- eudgiltigen Festsetzung nicht veröffentlicht werden. Diese T.chelaltianz unter afrikanischem Deckmantel ist für Deutschland auch nicht sonderlich erfreulich. ______
Südwestafrikanisches.
Berlin, 6. Juli.
Einer heute abend in der „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlichte Richtigstellung zu den Blättermeldungen über die Verwendung des Liebesgaben-Fonds für Südwestafrika ift zu entnehmen: Die hinsichtlich ihrer Verwendung erörterten Fonds haben nut der HinauSfendung von Liebesgaben für die kämpfenden Truppen in Südwestafrika gar nichts gemein. Die zur Stiftung von Liebesgaben für die im Schutzgebiet befindlichen Truppen bestimmten Gelder und 9laturalien sind ohne jede Ausnahnie auch hierfür zur Verwendung gelangt. Die Gelder imSüdwestafrika-Fonds dagegenivandern allerdings nur in geringem Umfange nach dem Schutzgebiet. Sie sind in erster Reihe zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Leuten bei ihrer Heimkehr sowie Hinterbliebenen und Angehörigen bestimmt. Die Angaben der „Freis. Ztg." über die Buchführung über die Südwestafrika-Fonds sind unwahr. Diese erfolgt niemals diskret ober unter Chiffre und ist ebensowenig geheim gehalten worden. Alle Eintragungen sind unter voller Angabe der Ziiwendung und des Namens des Empfängers in der für Kassenbücher üblichen Form erfolgt. Die Bewilligungs-Verfügungen sind offen in die in der Registratur befindlichen nicht geheimen Akten gelangt. Was die Beschaffung von Billets für Offiziere anbetrifft, so handelt es sich nicht um den Besuch von Maskenbällen, sondern nm Festlichkeiten, die zu Wohltätigkeitszwecken für die Kolonialtruppen veranstaltet wurden, denen die Offiziere als Vertreter des Oberkommandos in Uniform beigewohnt haben, und zwar auf Anordnung des Oberkommandos.
Wie gemeldet, waren die Hottentotten nach einem Vorstoß aus Warmbad Gabis in den Gefechten vom 20. und 21. Juni wieder in südwestl. Richtung zurückgeworfen. Die Abteilung des Majors Sieberg hatte die Verfolgung mitgenommen, mußte aber, nachdem sie drei Tage ohne Wasser geblieben war, an den Oranje heranrücken. Major v. Frey- hold nahm von Violsdrift aus die Verfolgung auf und drängte die Hottentotten, die sich wieder in den Oranje-Bergen festsetzen wollten, nordwärts in die Berge östlich von Außenkehr. Major v. Freyhold hat mit den Hauptkräften Außenkehr erreicht und die wichtigeren Wasserstellen im Oranje-, Fischfluß- und Uhabis-Nevier besetzt. Er bleibt am Feinde. Em kleiner Hottentottentrupp hatte mit dem gestohlenen Vieh nördlich von Violsdrift die Grenze überschritten. Die englische Grenzpolizei nahm unverzüglich in Steinkopf eine Bande von 33 Köpfen beim Viehverkauf fest, gab das Vieh den deutschen Truppen zurück und führte die Hottentotten nach Springbock ab. Unter diesen befindet sich der Unterkapitän Joseph Christian, ein Neffe deS Häuptlings Johannes Christian, der nach Morengas Gefangennahme die Hottentotten führt.
Nach einem Telegramm des Gouverneurs v. 2inbe» q it i ft hat die Atavibahn am 4. Juli Otavi erreicht.
Heer und Flotte.
— Das neue Exerzierreglement für die Fuß- tnippen bringt neben vielen Milderungen und Berein- fadiungen auch dankenswerterweise manche Verdeutschungen der bisherigen Fachausdrücke. U. a. ist ans der früheren „Sektion" die „Gruppe" geworden. Anstatt: „Bataillon soll chargieren — Geladen!" heißt es entweder: „Zum — Schuß — Laben!" oder, wenn mcht sofort geschossen werden soll: „Laden und Sichern!", für „Chargiert — Fertig!" ist: „Zum — Schuß! — fertig'" getreten. Die „Points" werden in Zukunft „Richtungsunteroffiziere" und „Richtungs- ofsizier^ benannt. Die „Pyramide" ist ui „Gewehrgruppe", die „Tete n" sind in „Anfänge" verdeutsch!. Auch das AnkündigungSIommaudo „Bataillon" (vor „marsch!", „halt!", oder „kehrt!") ist durch das Antündigungsworc „Abteilung" ersetzt, das für
einzelne Leute und alle Abteilungen unter Kompagniestärke gilt, sofern sie nicht besttmmte Teile der Kompagnie darstellen, die dann besonders — z. B. mit „2. Gruppe", „3. Zug", „Ganze Kompagnie" (kehrt! usw.) — bezeichnet werden.
Tie Verdeutschungen sollen auf besonderen Wunsch und Anregung des Kaisers durchgeführt werden.
— Eine Illustration zu dem Thema „die gelbe Gefahr"' gibt u. a. der in aller Stille erfolgende Ausbau der chinesischen Flotte, über den man nur durch hin und wieder zufällig in die Oeffentlichkeit gelangende Tatsachen unterrichtet wird, nicht etwa, wie in Europa, schon durch langwierige Parlamentsverhandlungen. So sind auf der privaten japanischen Kawasatiwerft in Kobe nicht weniger als vier Schlachtschiffe für China im Bau, von denen eins bereits ab geliefert wurde und sich auf dem Wege nach China befindet. Außerdem aber liegt bei der genannten Werft schon wieder ein neuer Auftrag auf G Kanonenboote und 4 Torpedoboote vor.
Aus Studt und Land.
Gießen, den 7. Juli 1906.
•• Oeffen11icher Wettervorhersagedienst. Die „Darmst. Ztg." meldet offiziös: Nachdenl im Etat des Reichsamts des Innern die Mittel für einen telegraphischen Wetternachrichtendienst bewilligt worden sind, ist die telegraphische Wettervorhersage in den meisten deutschen Staaten eingerichtet. Für Hessen ist mit dem dem landwirtschaftlichen Institut der Landcsuniversität angegliederten Gießener Wetterdienst vom Großh. Ministerium der Finanzen eine Vereinbarung getroffen, wonach dieser für den Rest des Sommers telegraphische Wettervoraussagen auSgeben wird. Sie werden täglich bis 11 Uhr vormittags in Gießen zur Post gegeben und demnach um die Mittagszeit an allen hessischen Telcgraphenanstalten zum öffentlichen Aushang gelangen. Außerdem ist für die, welche sie in ihre Wohnung zugestellt haben wollen, ein billiges Abonnement bei der Post eröffnet. Die Vorhersagen sollen die Aussichten für die Witterung bis zum Abend des folgenden Tages enthalten und zum ersten Mal am Montag, 9. Juli, öffentlich au6- gehängt werden.
** Der ivissenschaftliche Fortbildungskursus für Volksschullehrer an der Landesuniversität wurde am Mittwoch geschlossen. Er war von 133 Teilnehmern aus der hessischen und preußischen Umgegend besucht. Geologische Exkursionen fanden nach Staufenberg, Dillenburg-Haiger unb Münzenberg statt.
** Vom Lahntalfängerfest. Das Wettsingen beginnt am Sonntag um 9 Uhr morgens in der Turnhalle,, im Hinblick auf die knapp bemeffene Zeit ganz pünktlich. Der Raum ift durch die große Anzahl der Sänger beschränkt, ein frühes Hingehen also sehr zu empfehlen. Die Oeffnnng des Saales stndet um 8 Uhr statt. Für das Publikum ist als Eintritt nur der Haupteingang zu benutzen, wo sich auch die Kasse befindet (rechter Hand). Karten sind nur an dieser Kasse in der Turnhalle zu haben, ein Vorverkauf findet nicht statt. Die Sänger benutzen zum Eintritt den links vom Gebäude liegenden Weg, welcher durch eine Gittertür von der Straße abgeschlossen ist und nur für die Sänger geöffnet werden darf. — Der Festzug, der recht stattlich zu werden verspricht und durch verschiedene Gruppen, Radfahrer, Reiter usw. eine angenehme Abwechslung bieten wird, stellt sich um} l1/, Uhr in der Marburger Straße, der Nord- und Ostanlage zunächst dem Walltor auf. Punkt 2 Uhr wird sich der Zug in Bewegung setzen, damit das reichhaltige Nachmittags- Programm durch das verspätete Eintreffen des Zuges auf dem Festplatz keine Verzögerung erleidet. Festzugstellnehmer. bezahlen für den einmaligen Eintritt in den Festplatz nur 20 Pfg. — Zwei Proben leiteten gestern das Fest in vielversprechender Weise ein. Die Fcstha11e bestand bei dem heftigen Regen am Nachmittag glänzend ihre Probe auf1 Wasserdichtheit — auch der Boden blieb völlig trocken, und der Gesamtchor der Gießener Gesangvereine hielt in der» Halle unter Herrn Lehrer Görlachs umsichtiger Leitung feine’ letzte Hauptprobe ab. Bei der prächtigen Akustik der Halle erzielten die gut vorbereiteten Chöre eine sehr schöne Wirkung, insbesondere die mit großer Orchesterbegleitung vorgetragenen Chöre „Da§ deutsche Sieb* und „Hymne". Das bereits sehr zahlreich erschienene Publikum spendete den Sängern leb-, haften Beifall.
** Ein festreicher Sonntag rnirb der morgige Tag für Oberhessen werden. Außer dem Bundesfesü des Lahntalfängerbundes in Gießen, mit dem das 60jährige Jubiläum des Gesangvereins Harmonie in Gießen verbunden ist, finden noch folgende Feste, statt: Bezirkskriegerfest und Fahnenweihe in Einarts-: hausen, desgleichen in Burg-Gemünden, Kriegerdenkmal-Einweihung in B eie ich ei m, Schuleinweihung: in Altenhain, Feuerwehrfest in Kirtorf, Bundes- Turnfest in Launsbach bei Gießen, Sängerfest in Nonnenroth und Kreiskriegerfest in Albsh aus en.
** Rimbach, 6. Juli. Unser langjähriger Bürgermeister Adam Schäfer ist heute Vormittag in der Augenklinik zu Gießen plötzlich gestorben. Der Verstorbene, der sich in weitesten Kreisen großer Wertschätzung erfreute, stand im 75. Lebensjahr.
Offenbach, 6. Jull. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung wurde dersozial- demokratische Stadtv. Eißnert mit 20 Stimmen zum unbesoldeten Beigeordneten gewählt. Auf den seitherigen Beigeordneten Gerhäuser entfielen 10 Stimmen.
Temperatur der Lahn und der Luft
ui der AI ü 11 e r'schen Badeanstalt.
Wasser 15° R.


