Der Wagen war
heit immer
danach richten nnd die Person ihrer Gäste prüfen, um nicht
Gerichtssaal.
Offenbacher Wald eine Fabrikarbeiterin überfallen und dieselbe in brutalster Weise vergewaltigt. Der Vorschlag zu der Schandtat ging von dem B r ä u t i g a m des Mädchens selber aus, der sich auch in hervorragendster Weise daran beteiligte. Die Verhandlung, die sich bis zum Nachmittag ausdehnte, fand unter Ausschluß der Oeffcntlichkeit statt und endete damit, daß der Haupträdelsführer Schmidt zu 4 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, Dönges zu 2 Jahren Gefängnis und Kümmel zu 1 Jahr Gefängnis verurteil: wurde. Allen drei Verurteilten wurde ein Monat für die Untersuchungshaft abgerechnet. — Der vor acht Tagen vom Schwurgericht wegen Verbrechens im Amte zu 2 Jahren Gefängnis verurteilte frühere Gemeinderechner A. A. aus
4. Laubach, 3. Oft Wie üblich fand am 1. d. M. die Generalversammlung der Bezirk Ssparkassc im Hotel Solmser Hof statt; zu ihr war Großh. Regierungsrat Schönfeld aus Schotten sowie 54 Vertreter der 12 beteiligten, zum Teil in der Wetterau gelegenen Gemeinden erschienen. Der Rechenschaftsbericht weist auf, daß 85 506 Mk. mehr eingelegt als ausbezahlt wurden, das Vermögen der Kaffe beträgt 111673 Mk. Von dem Ueberschuffe wurde eine Summe von 3730 Mk. für öffentliche wohltätige Zwecke verwendet, wovon 2840 Mk. den Gemeinden des Sparkaffen- bezirks zukommen, während der Rest mit 890 Mk. milden Stiftungen zufließt. Der Gehalt des Rechners wurde für das Jahr 1906/07 um 200 Mk. erhöht. Rach der Beratung fand ein gemeinschaftliches Mittageffen im Solmser
empfindlichen Strafen anheimzufallen. , . ,
Rechtsanwalt Zabel, Leipzig.
gleich, ich werde daher Ihr Bioson allen Leidenden sehr empfehlen, damit eS bei der leidenden Mensch-
Dann faffen chn die Räder, und mit elastischem Ruck gehen re über seine Brust und den einen Fuß. Ein Seufzer der Erleichterung läuft durch die Arena, jeder ist froh, daß das chaurige Schauspiel endlich vorüber ist.
"Eine Schwebebahn zum Mont Blanc? Ein ernsthaftes Projekt, eine Schwebebahn fast bis zum Gipfel der Mont Blanc-Kette zu bauen, ist, wie ein englischer Korre-
vernrrschte».
• Gewalttätig e Stadtverordnete. Eine recht böse Szene spielte sich kürzlich im Prager Rathause ab. Dort beriet die städtische Kommission über den Kauf eines Grundstücks, das dem ehemaligen Bürgermeister-Stellvertreter Seifert gehört. Das Grundstück ist für den Bau einer Kaserne bestimmt. Seifert forderte für den Quadratklaftcr 65 Kronen. Der jungtschechische Stadtverordnete Profeffor Nowotny beschuldigte nun Seifert, er wolle sich auf Kosten der Stadt bereichern, da er das Grundstück für nur 2 Kronen 40 Heller gekauft habe. Hierüber entstand erst ein Streit, dann eine Prügelei zwischen den beiden Stadtverordneten, wobei Seifert den Nowotny beschimpfte, ihn am Halse würgte und ihn mit dem Kopf gegen die Wand schlug. Professor Nowotny wird vom Stadtverordneten- Kollegium Genugtuung verlangen.
* Die Kunst, überfahren zu werden. Eine zeitgemäße Tugend besitzt Monsieur C. Romeo aus Paris. Er ist imstande, sich von einem 70 ?8-Automobil, das 1004 Kilogramm wiegt und außerdem noch vier Insassen trägt, überfahren zu lassen, ohne seinen Geist aufzugcben oder mit zerbrochenen Knochen und zerquetschtem Fleisch auf der Strecke .liegen zu bleiben. Er zeigt seine rare Kunst im Zirkus Busch zu Berlin. Eine atemlose Spannung lag über allen, als der Wagen sich dem furchtlosen Franzosen näherte, der es sich am Erdboden bequem gemacht hatte, d. h. seinen Körper genau in die Lage gebracht hatte, die es ihm ermöglichte, die furchtbare Last zu ertragen. Gingen die Räder nur um Zentimeter falsch, so mußte es unweigerlich eine Katastrophe geben. Der Mann am Boden füllt seine Brust mit Luft, soviel sie zu fassen vermag. Eine Sekunde noch.
Von deinem
umgeschlagen.
Q Bad-Salzhausen, 3. Okt. Die neue Sprud el- quelle hat eine Ergiebigkeit von 86 400 Liter den Tag. Man ist gespannt auf die Bekanntgabe der Analyse. — Der Verkehrsverein beschloß in seiner letzten Sitzung einstimmig, keine Petition an Ministerium und Landstände gegen den Bauplatz des neuen Badehauses mehr einzureichen, weil die Arbeiten schon zu weit vorgeschritten sind, sodaß die durch das neue Badehaus entstehende Schädigung der Privatapotheke :c. sich nicht mehr abwenden läßt. Es wurde konstatiert, daß das staatliche Kurhaus — begünstigt 1. durch den Zugang vom Bahnhof, 2. durch seine zwei Bierwirtschaften, 3. durch die Postagentur, Telephon und Telegraph im Hause, 4. durch den angeschloffenen Zugang zum Badehaus (Hausbäder), 5. durch Zeitungsreklame auf Staatskosten, 6. durch sehr niedere Preise mit seinen 76 Zimmern und Dependancen — als ein erdrückender Konkurrent den privaten Hotels gegenüber anzusehen ist. Dadurch werde das Privatunternehmertum abgeschreckt und die freie Entwickelung des Badeorts gehemmt. Auf Antrag des Mitgliedes F. von K. wurde einstimmig beschloffen, die neue Quelle der Großh. Regierung zur gütigen weiteren Er» forschung und zum Schutze zu empfehlen, mit der besonderen Bitte, der neuen Quelle gelegentlich einen patriotischen Namen beizulegen.
= Groß»Altenstädten (Kr. Wetzlar), 2. Okt. Eine Feier, wie sie unsere Gemeinde noch nie begangen, war die festliche Veranstaltung zur Ehrung unseres gestern in den Ruhestand gesetzten Lehrers Christoph Schneider. Die ganze Gemeinde hatte die werktätige Arbeit niedergelegt und feierte in dem schön geschmückten Schulhause. Von den vielen Gästen seien besonders genannt Erbprinz Philipp und Prinzessin Dorothea zu SolmS-Hohensolms-Lich, sowie Landrat Dr. SartoriuS-Wetzlar. Im Namen der Kirchen- und Zivilgemeinde überreichte mit ehrenden Worten Pfarrer S chr o e d er-Hohensolms eine mit Sockel ca. 2 Meter hohe Christusstatue vön Thorwaldsen. Lehrer H e d r i ch - LcllerS- dorf übergab im Auftrage der Kollegen der Inspektion Greifenstein ein prächtiges Bild: Christi Predigt am See. Erbprinz Philipp überbrachte Grüße und Glückwünsche des Fürstenhauses Solms-Hohensolms-Lich und einen schönen silbernen Pokal. Die ältesten Schüler des Gefeierten (54jährige Leute) hatten als Angebinde eine kostbare Bilderbibel gewählt. Von den zahlreichen Toasten sei nur das Kaiserhoch erwähnt, ausgebracht von Landrat Dr. Sartorius. — Außerdem fand die Einführung des neuen Lehres, der zweitjüngste Sohn des scheidenden Schulmannes, statt. Noch bemerkt sei, daß sämtliche Kinder des verdienstvollen Emeritus — fünf Söhne —- sich dem Lehrerberufe gewidmet haben und bereits in Elberfeld, Ehringshausen, RonSdorf, Groß-Altenstädten und Kirn ihr Amt versehen.
Hof statt.
O Mücke, 3. Okt. Nachdem das neuerbaute Hotel seiner Bestimmung übergeben worden ist, erhebt sich jetzt schon wieder ein Neubau, der die Verbindung zwischen Flensungen und Mücke enger schließt. Das neue Gebäude läßt der Bieragent Biedenkapp vom Flensunger Hof aufführen. In absehbarer Zeit bilden Merlau, Mücke und Flensungen ein Ganzes. — Die von hier aus über Ruppertenrod gehende Personenpost nach Ulrichstein erleidet diesmal mit dem Winterfahrplan nicht die sonst eintretende Veränderung. Sie schließt, wie im Sommer, auch während des Winterhalbjahres an den um 6.45 Uhr hier von Gießen kommenden Zug an.
p. Vollnkirchen, 3. Okt. Durch das Scheuen des Pferdes verunglückte gestern eine Frau von hier, die mit ihrem kranken Kinde von Wetzlar auS auf einem Wagen Die Verletzungen der beiden und des
nach Hause fuhr.
Fuhrmanns sind nicht lebensgefährlich.
Nur^soweit das reisende Publikum in Frage stelle, so meint Marxloh, 26. Juni 06. .Bioson*, welches ich bei
das Reichsgericht, braucht sich der Vallnhosswirt oder .Pächter meinem Kmde angewandt habe bat geradezu Wunder gewlrkt. nicht an eine etwa gebotene Polizeistunde zu halten. Den Reise- Dasselbe war lungenleidend und sehr schwächlich; es ist ,etzt voll- verkehr und die Bedürfniffe der Reisenden darf die Polizei nicht! ständig gesund nick nimmt jeden Tag mehr zu an ^wicht. Ich dadurch einschränken, daß sie verbietet, auch diese nur bis zu der hatte schon viele Mittel versucht, aber alle vergebens, bis ich zu sonst üblichen Polizeistunde zu bewirten. Das sonstige Publikum Ihrem Dioson memk-Zufluchgenommen, welches> nur von.meinem aber, das nicht zum reisenden gehöi-t, darf auf dem Ballnllof nicht Hausarzt, den ich darüber befragte, sehr empfohlen wurde. Alle beliebig zechen. Insoweit steht der Babnhofswirt hinsichtlich .der | anderen Präparate kommen dem Ihrigen in^kemer Weise
Polizeistunde dem gewöhnlichen Schankwirt gleich. Selbstverständlich muß im einzelnen Falle der Wirt, wenn er zur Verantwortung gezogen werden soll, Kenntnis vom Sachverhalt gehabt haben. Das wird in kleinen Städten, wo die Bürger mit Vorliebe ihren Stammtisch im Bahnhofsrcstaurant aufschlagen, meistens der Fall sein. Hat aber, namentlich bei einem größeren Bahnhofsreftau- rationsbetriebe, der Wirt keine Kenntnis davon, daß seine Gäste nicht zi,m reisenden Publikum gehören und beruht diese Unkenntnis auch nicht auf Fahrlässigkeit, so kann er riicht bestraft werden.
Ob diese Entscheidung das Richtige trifft, läßt sich recht be- mehr bezweifeln. Es scheint doch angebrachter, der Verkehrsauffassung zu kannt werde. . folgen und die Bahnhofswirtschaft als einen Teil des Bahnbetriebs meinen besten Dank für anzusehen, der irgend welchen Polizeivorschristen nicht untvliegt. die Hilie, die mir durch Ihr Mittel zuteil Auch ist die Unterscheidung zwischen Reisenden und sonstigen Gästen geworden, verbleibe ich mit Hochachtung Ludwig Carls, in rechtlicher Hinsicht nicht recht einleuchtend. Immerhin ist es Marxloh b. Ruhrort, Kaiserstr. 120. Unterschrift beglaubigt. Marxgut, wenn sich die Bahnhofswirte, nachdem einmal der höchste loh, den 26. Juni 1906. Polizei-Verwaltung Hamborn. I. A. Gerichtshof in der geschilderten Weise Stellung genommen hat, Vollmann, Polizei-Kommissar.
" " """" "e'~ ......■ Bioson wird von berufenen ärztl. Autoritäten und in Kliniken,
Krankenhäusern usw. nach umsaffenden Versuchen fortgesetzt als bestes,. stärkstes, billigstes, zuträglichstes, bluterzeugendes Mittel angewandt und ist in Apotheken, Drogerien usw. das halbe Kilopaket zu drei Mark erhältlich. Jeder Arzt kann auf Wunsch über die Vorzüglichkeit des Dioson Auskunft erteilen.
Bahnhofswirtschaft ttnb Polizeistunde. Fanittien-Nacy richten.
Urteil des Reichsgerichts vom 22. September 1905. I Verlobte Fräulein Marie Engersch, Hanau, mit Herrn Nachdruck verboten. Jacob Heilbronner, Gießen. — Fräulein Berta Peter, Butzbach,
Bekanntlich gib: es in der Mehrzahl der Städte für Schank- mit Herrn Jacob Gaßmann, Franflu^ a. , Marie
wirtschaften Polizeistunde. Der Wirt darf nur bis zu einer be- Weber, mit Herrn Emil Wagner, Schlitz. Fräulein Elise Wehner, stimmten, von der Polizei sestgelegteu Stunde dulden, daß Gäste mit Herrn Balthaser Buckmg, Alsfeld.
in seiner Schankwirtschast bleiben. Handelt er dem zuwider und ®eb°re)ie. Herrn-^'dwig^Heller und Frau Betst,Ä' überschreitet er die Polizeistunde, so wird er bestraft, ihm event. meier, Offenbach Eine ^.achter. Herrn Leo Strauß und Frau, die Konzession entwaen Johanna, geb. Goldschmidt, Worms, ein Sohn. — Herrn Forst-
Dem Reichsgericht' lag nun die Frage zur Entscheidung vor, asseffor Kutsch u. Frau
ob das oben Gesagte auch für Bahnhofswirte zutreffe. Das Reichs- Gestorbene. Aau Katharina Branibach Wwe., geb. Wrffen gericht hat dies bejaht. Es ist damit der im Publikum weit ver- bach, Dillenburg. — J$rau Katharina Hetterich, geb. ©unberman,. breiteten Meinung entgegengetreten, daß man in Bahnhossrestau- Rodenbach. — Frau Katharine Kreuzer Wwe., Hartershausen, rationen auch nachts zu jeder Zeit verkehren und Bedienung I Frau Katharine Wagner, geb. Gewel, Bonstadt.
pondent auS Genf berichtet, von einer Schweizer Gesellschaft
ausqcarbeitet worden und hat die Zustimmung der französ. w »j mtü
„ . , n- _ ■ ri . • , s.; a aaaaw I Gefängnis verurteilte frühere GemeiNoerecyner .1. «4. aus
Regierung gesunden. ES ist dieselbe Gesellschaft, die gegen- <ynt)cn^ott|cn (10ye sich heute wegen der von ihm beim Vorschuß- wärtig eine Schwebebahn zum Gipfel bc§ WetterhornZ baut. unö Kreditverein daselbst verübten Unterschlagungen vor Eine ähnliche Linie soll nun vom Tal von Chamounix zum der Straikam>ner zu verantworten. Wie sich in der Gerichts- Gipfel der Aiquille du Midi, einer fast 12 000 Fuß hohen Verhandlung ergab, hat der Angeklagte schon bald nach seiner un Spitze im Mittelpunkt des Mont Blanc, führen. Nach dem ^^ diese stirchesetzt,^ bis^sie^ sich 1901 msi 6?000 Mk. bc- Kontrakt wird eine gewöhnliche Seilbahn die bestehende Bahn I [jcfen> Ex verdeckte diese Unterschlagungen bekanntlich, indem er von Chamounix weiterführen; das System mit doppelten diesen Betrag der Stadtkasse entnahm und falsche Buchungen ßufttabcln wird bei der ersten Station nahe dem Gletscher machte. Bis znm Herbst vorigen Jahres unlernnhm er dann neue
_ . ■ c -. ■( „ qaaa cy.,c, i. ■ I betrügerische Manipulationen in Höhe von 19500 Mk. Während
des BeffonS m einer Hohe von über 800 Huß beginnen. Angeklagte durch Hergabe seines ganzen Privatvermögens das Die Kosten werden auf 3 200000 Mk. veranschlagt, und man ^samte Defizit wieder gedeckt glaubt,' beziffert sowohl der Verein nimmt an, daß der Bau in vier Jahren vollendet sein wird, wie die Stadtverwaltung ihren Schaden auf je 13-14 000 Mark. Die erste am leichtesten auszuführende Hälfte soll nur ein Das Gericht verurteilte ben Angeklagten unter Einrechnung der Jah-Irsorde-N. SVßinie wU in ,^5 Reihe °°n Gle, Ia hr-a b Mo a t ° , an an.e
schern und an jähen Abgründen entlang fuhren und --
ben Besuchern der Alpen, di- keine Klettertouren unternehmen Unkv-rsitätsNachrichten.
wollen, eme Vorstellung von den Gesahrer. und den, Ver. , der u n i ° ° r s i. ä t L ° i o, i g ist ein S ° m i n a r gnugen deS Bergsteigens vermitteln. Tie Reisenden werden Zg e fch i ch t e u n d S i ed e lu ng sk u nd e errichtet
auf dieser Bahn alle Schrecken der Gebirgswelt kennen lernen, morden. Zum Direktor wurde der a. o. Professor Dr. phil. Kötzschke
wie keine andere Linie in der Welt sie zu zeigen verlnag. ernannt. Für die Heimaisgeschichte bedeutet das neue Institut,
Die Ingenieur- erkennen an, dast der Bau um so gröbere das auch die sehr 'm Dunkeln liegend-Gern.anisierungSgeschichle
~ r .. ■ . • rci:t.c_r ber Sorbenwenben burchiorschen bürste, sehr viel.
L-chwierigkeiten bereiten wird, je weiter man ziim Gipfel —.
fortschreitet, da die Hinderniffe, die durch die Gletscher, den g i
tiefen Schnee und die Lawinengefahr bereitet werden, ständig s m s
(Kfrprfrn nur denen bäufia "awinen V. Alsfeld, 2. Okt. Auf dem Hsrbstbezwkstaqe des Nordwachsen. Auf den Strecken, auf denen yaupg -aroinen @au IX be§ Deutschen Radfahrer-Bundes in Herborn am
niedergehen, sollen Tunnels gebaut werden, um alle Ge- Zy.Sept. l. I. erhielten die Herren Karl Bellinger, Otto Etling, fahren zu vermeiden: aber vier Fünftel der ganzen Linie Richard Geyer, Louis Görnert, Heinrich Herzog, Carl Heyn, Adolf werden unter freiem Himmel liegen. Die Elektrizität zum Rühl und Otto Rudlos vom Alsfelder Radfahrer-Verein 1900 je der Bahn soll von der Arve w^en -men silb-on°n
Zunächst soll eine Ruckfahrtkarte bis zum Gipfel 60 Mark gefahrene Dauerfahrt „Rund im Bezirk" 148,1 Kilometer. Er fuhr kosten. I die Strecke trotz wiederholter Raddeiekte in 7 Stunden 431/, Min.
• Ein merkwürdiger Wunsch. Die ältere Tochter —-----—---- ' .
einer uns befreundeten Familie erhielt — so erzählt ein Leser Utlfc Verkehr, Volk-Wirtschaft.
R. 8. Barmftadt, 3. Okt. Das Schwurgericht hatte
heute über einen glücklicher Weise sehr seltenen Fall von s cb w e r e r M jeder beliebigen Schriftart and Karton-
Notzucht abzuurteilen. Drei rohe, kaum 20 Jahre alte Burschen, forte, sowie mit Zirkeln aller studentischen
schon vielfach vorbestraft, der Gürtler Peter Hemrick Schmidt, Vereinigungen, liefert zu mäßigen Preisen
KümmÄk'iämN^kÄKLIvrühl'scyeunwerfitäts-vruüerei,Zchulftratzel
der „Tgl. R." — zur Konfirmation ein Album, in das Ver- _ Vom Rentenmarkt. DasAnlagebedürsnis m deutschen wandte und Freundinnen nach altem Brauch einen Spruch und preußischen Fonds scheint voll befriedigt zu sein, denn es sll)--,b-n sollten Nachdem Vater und Mutter sich in diesem ÄÄ5W.
Buch verewigt hatten, gab sie es ihrer kleineren Schivester, Städteanleihen ziemlich Käufer vorhanden und man konnte die die Worte hineinschrieb: I zum erftemnale seit längerer Zeit ein leichtes Anziehen der Kurse
Du sollst nicht ehebrechen! I beobachten. Für die russischen Werte ist die Haltung immer noch
Dieses wünscht Dir Deine Dich liebende ziemlich fest, wenn auch nicht mehr so, wie zu Beginn dieser
Schwester. , Woche. Japanesen, Portugiesen und Griechen waren auf Anziehen
Als die sehr erstaunten Eltern das Kind fragten, wie der Londoner Geldsäye weichend.
zu dieser merkwürdigen Idee gekommen sei sagte es: Ich - Ä Ä
wußte nicht recht, was ich da hinein schrecken sollte, und ungedeckte Notensteuer um 130 Millionen Mk. zugenommen hat. etwas so Gewöhnliches, wie „Du sollst nicht töten41 oder Jetzt beginnt langsamer Rückfluß, lieber eine Diskonterhöhung i,t Du sollst nicht stehlen" wollte ich doch nicht schreiben, und noch kein Beschluß gefaßt, aber es wird geglaubt, daß eine baldige d° 7-mt- ich, dies wär- das Pasiendste • 'pro. Erdung sehr n, Eis, eben eine
. G^Äd Gaab von der Reichsbankstelle m Halle (Saales abhängige 9leid)5banf-
an§ Mundenheim r. d. V^lz und bte ^ Jahre alte Nebenstelle nut Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr
haben sich m Basel, wohin sie am Samstag von ^udwigshaten h
gefahren waren, das Leben genommen. — . In H e u ch e l h e i m ^ogn« werve . gr-leibe der Stabt WormS vom
in der Pfalz ist eine Tischlerfamilie nach bem Genuß on e in- L a t c 190 6. Das Bankhaus Mendelssohn & Co. in Berlin gemachten G u r f en le b°"sg^Shr ich erk r n k t. Die ( bie DOn ihm übernommene 4-prozentige Anleihe der Stadt Gurken waren mit Traubenblatteru gedeckt, die noch vom Wein- ^,rmS vom Jahre 1906 im Betrage von 1 700 000 Mk. am 5. d. M. berge aus mit Kupfervitriol besprengt waren. In Ilbesheim! »llrre ioi 50 Prozent zur Subskription auf. Der Erlös (Pfalz) wurden vier Kinder des Landwirts Schmidt in olae-von Sie
Rauchvergiftung besinnungslos ausgefunden. Es gelang drei Kinder 1912 unkündbar. Von diesem Tage an steht
wieder ms Leben zuruckzurufeiy wayrend em zweyahriger Knabe Stadt das Recht zu, die in Umlauf befindlichen Schuldner- tot blie^ Die Kinder hatten mit Streichhölzern fie pte t - Enn- Übungen ganz oder teilweise mit dreimonatiger Frist zur Rück- große Berlin e r Falschm u n z e r b a n d e , d,e die Reichs- » fünbigert- Tie regelmäßige Tilgung der Anleihe beginnt
Hauptstadt und die Vororte mit icilschen Zwelmarkstucken über- L L CfL 1917 unb ^ar nach Wahl der Stadt durch Rückkauf cl'wemmte, ist.verhaftet worden, - etanbalö e © Ä e n e n ober burd) Auslosung mit einer TilgungSquote von 1 Prozent der.
Nnd iu -rs°-üng„chen Schuld „.zünlich de- ersnar-en^insen.
dieser Angelegenheit mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. ea
— Am Sonntag bestiegen drei Arbeiter aus Pontresina imI
Engadin den Piz Morteratsch. Dabei stürzte einer ab. Als ^ich 3. Okt. Die Kartoffelernte ist hier ht
Hille kam, war er tot. Er ist vermutlich erfroren. Der Ver-1 Gange. Jedock ist der Ertrag geringer wie man erwartet
unglückte ist em Schremer namens Wilhelm Melcher aus Preußen. Das Malter kostet hier 5 Mk.
emP fohlen.
Hiermit


