Samstag1. Dezember 1906
156. Jahrgang
Erstes Blatt
ietzenerAnzeiger
General-Anzeiger **
Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
s
Nr. ‘483
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Verantwortlich tüt den poltL und allgem. Teil: P. Witt ko: füi „Stadt und Land' und -Gerichlssaal'. Ernst petz, füi den Anzeigenteil: L»anS ©ei
Airche und Schule.
— Die Entstehung des & ij r t (i e n t u nt S. Von D. Otto Pfleiderer, Professor an der Universität zu Berlin. 205 Seiten Groß-Oktav. 2. unveränderte Auslage. Preis geheftet 4 Mk. I. F. Lehmanns Verlag in München. Die nachstehenden Kapitelüberschriften geben nur einen schwachen Legriss von der Reichhaltirgkeit des Werkes. Einleitung. — 1. Vorbereitung und ^rundlegnug des Christentums. — Vorbereitung ded Christentums in der griechischen Philosophie. — Die jüdisch-griechische Philosophie Mions. — Vorbereitung des Christentums im Judentum. — Jesus. — IL Die Entwicklung des Urchristentums zur Kirche. — — Der Apostel Paulus. — Die drei älteren Evangelien. — Die gnostische Bewegung. — Das Evangelium nach Johannes. — Gründung der kirchlichen Autorität. — Das Buch zeichnet sich durch Klarheit und Diese des Inhalts, sonne durch Gemeinverständlichkeit und gewandten Stil aus. Die Ausführungen wird jeder, der den Gang der christlichen Religionsgeschichte verfolgen will, mit großem Interesse lesen. Manchem wird dabei vielleicht der dichte Schleier des Dogmenglaubens von den Augen genommen werden. Der Religionslehrer wird vieles aus dem Buche für die religiöse Unterweisung der Jugend benützen können. Also nicht bloß dem Theologen, sondern auch jedem Gebildeten, dec für die Sache des Christentums Interesse und Empfindung hat, muß es eine freudige Anregung, ja wohl auch em hoher Genuß sein, sich an Pfletderers Ausführungen zu versenken.
politische Lagerscharr.
Debet Staatsstreichgelüste, urteilt der von dem frommen Irhrrr. v. Grottbuß herausgegebene „Türmet, die bekannte ALonatsschpist für Gemüt und Geist (Verlag von Greiner & Pfeiffer in Stuttgart), folgendermaßen:
„Zu solchen Verjünguiigskuren bedarf es mehr körperlich als geistig ,starker' Männer. Würde aber die geistige der physischen Kraft auch nur annähernd entsprechen, so müßten doch einige bescheidene Skrupel und Zweifel ausdämmern. Etwa: Das Wahlrecht ist durch Staats st reich abgeschafft. Und dann'? Wären damit die Sozialdemokratie und die Sozialdemokraten aitch abgeschafft? Oder ihre Reihen auch nur gelichtet? Die Sperren würden ihr blaues Wunder erleben, w e n a l l e S sie in den Reihen der Umstürzler anträfen! Jede parteipolitische Rücksicht würde hinter daS eine große Ziel zurücktreten, die gewaltsam geraubten Rechte zurückzuerobern, und d i e Partei, die sich dabei ins Vordertrefsen stellte und am radikalilen vorginge, den meisten Zustrom haben. DaS wäre aber zweifellos die Sozialdemokratie, die dann mit dem freiheitlichen Bürgertum paktieren würde. Weggespült wäre der jetzt iwch herrschende Widerwille der Klasseninstintte. Und der ruhige, lichte Tag, der auch nach der sinsternen und stürmischsten Nacht doch einmal wieder anbrechen müßte, würde über einer radikalen Partei aufgehen, mit deren kompakter Macht die der heutigen Sozialdemokratie nicht eiitfernt zu vergleichen, die um so mächtiger, volkstümlicher wäre, je mehr sie die Eierschalen des heutigen erllusiven und doktrinären Parteibonzentums abgestreisl hätte, radikal-demokratische Volkspartei gcroorbeiit wäre. Ob sich aber mit einer solchen leichter ,regieren’ ließe, als mit der heutigen Sozialdemokratie, deren Macht an ihrer Eigenschaft als bloße Klassen Partei immer doch ihre naturgegebene Grenze finden muß?" . , .
Warum aber auch das Heil von Staatsstreicheleren, sei es von oben oder unten, erhoffen? Wenden wir uns doch lieber, wie der „Türmer" in anderem Zusammenhänge aussührt, „an die wahrhaft adeligen Instinkte unseres deutschen Volkes, die trotzalledem und alledem noch immer in den Tiefen feiner Seele wirken und nur der Wecker und Wächter bedürfen, um sich von allen Umstrickungen, allem einschläfernden Gaukelspiel loszureißen, im freien Lichte mit wacher Kraft sich zu reger»."
„Wir Deutsche sind zu sehr geneigt, über dem Trennenden das Gemeinsame zu vergessen, ober es doch in den Hintergrund zu rücken, um mit bewunderungswürdiger Gründlichkeit d i e Punkte herauszusuchen und auszuzählen, die ,benn doch' — zum größten Bedauern natürlich! — ein gemeinsames Vorgehen und Handeln — aus Gewissensgründen natürlich! — nicht zulassen. Begrüßen wir jeden, der mit uns in den großen Fragen der Menschheit und Nation eines Geistes ist, mit freudigem Willkommen! Denn wir brauchen eine unsichtbare Gemeinde der ehrlichen, aufrechten, freien, tapferen Gesinnung ohne aufgeklebte Parteietikette, die doch immer nut lose an uns haften, nur eine mehr oder minder zufällige, äußerliche Gemeinschaft Herstellen kann. Eine solche unsichtbare Gemeinde, deren einzelne Glieder einander allezeit und allerorten an ihren Gesinnungen und Taten erkennen, in ihrem Wirken für die allen Ehrlichen und Freien gemeinsamen Ziele fördern, wie auf ein unhörbares, geheimnisvolles Aufgebot gewappnet auf den Schanzen erscheinen, vereint die Schlachten für unsere höch^en Rechts- und Geiuesauter schlagen, — das wäre eine Macht, tue den Sieg auf der Stirn trüge, uns endlich aus denBandeneitterselb st gewählten Staubseligkeit, Unfreiheit und Unmündigkeit erlöste. Nicht Fürsten und Institutionen macht bettelnd und klagend verantwortlich: sie sind, auch die mächtigsten, wie Ihr sie haben wollt. An Euch ist eS!"
Bericht über die Hamburger südwcstauftralische Forschungsreise in der Gesellschaft sür Erd- und Bolterkuude.
Erstattet von Dr. R. Hartmeyer.
Im Jahre 1905 unternahm Herr Dr. N. Hartmeyer (Berlin) in Verbindung nut einem Kollegen eine Expedition nach Südwestauilralien, um hier zoologische Studien zu treiben. In sechsmonatlicher Reise tvurde das ausgedehnte Küstengebiet von Albany bis zur Sharks-Bay bearbeitet und mit der Eisenbahn zwei Vorstöße ms Innere des Landes ausgeführt.
Die wissenschaftliche Untersuchung erstreckte sich in erster Linie auf daS bipolarische Problem, beschäftigte sich also mit der Tatsache, daß in den Nord- und Südpolargebieten selbstständige Tierformen auftreten, die verwandtschaftliche Ueber- einstimmung zeigen. Man nimmt an, daß in früherer Zett der Erdgeschichte, noch vor der Tertiärzeit, das Klima auf der ganzen Erde ein gleichmäßiges mar. Dementsprechend war die damalige Fauna der Erde völlig gleich. Erst als an den Polen eine stärkere Abkühlung stattfand, erfolgte eine Differenzierung der Tierwelt nach klimatischen Gesichtspiinkten, wie wir sie heute kennen.
Im weiteren bezweckte die Forschungsreise die Beschaffung von Material, um im Anschluß an die Arbeiten von Prof. Pfeffer (Hamburg) in eine Prüfung der erdgeschichtlichen Theorie einzutreten, die au5 dem Vorhandensein ähnlicher Tlerformen an der Südspitze der drei Erdteile Afrika, Amerika und Sluflralien die Möglichkeit einer ehemaligen Verbindung dieser Kontinente durch em nun versunkenes antarktisches Festland ableitet. Es eignet sich gerade Südweslaustralien besonders zu solchen Beobachtungen, weil hier zwei Meeresströmungen aneinander vorbeiziehen, die aus subantarktischen und snb- iropischen Gebieten kommen, und in denen die dort heimischen Tlerformen ihre äußersten Vorposten aneinander vorbei- schieben.
Tas Resultat der Reise war sehr günstig, besten Bedeutung für die Wissenschaft erst nach erfolgter Bearbeitung durch die damit betrauten Spezialforscher vollständig überblickt werden kann. Die erfolgreiche Durchführung ihrer Reise verdankten die Forscher in erster Linie dem Entgegenkommen der australischen Regierung, die nicht nur ein vollständig bemanntes Segelschiff zur freien Verfügung stellte, sondern auch die zollfreie Einfuhr der Fanggerälschaften gestattete, eine Ersparnis, die allein für die mitgeführten 1000 Liter Spiritus 4000 Mk. betrug.
Von der Küste des südwestaustralischen Tafellandes aus führen zwei Bahnlinien tief ins Innere: von der Greenough- Bai zum Lake Austin und von der Hafenstadt Fremantle (17 000 Emw.) aus 3000 Kilometer weit durch fast durchweg unkultiviertes Land nach dem Hauptort der Goldindustrie, Kalgoorlie, Die australische Regierung hat erkannt, daß die Kultivierung eines ausgedehnten Gebiets nur mit Hilfe von Eisenbahnen, auch wenn sie anfangs nur geringe Aussicht auf Rentabilität bieten, möglich ist. Einsam im Innern des Landes wohnende Farmer werden auf diese Weise mit der Küste verbunden und erhalten Gelegenheit, ihre Erzeugnisse in nutzbringender Weise zu verwerten. Diese weitblickende Eisenbahnpolttik Englands bietet dem Redner Gelegenheit, eine gleiche Einsicht bei der demnächstigen Entscheidung über unsere kolonialen Bahnen in Afrika auch den deutschen maßgebenden Faktoren zu wünschen.
Flüste besitzt daS Tafelland eine ganze Anzahl, die aber meist nur ganz geringe Wassermengen führen, zeitweise auch ganz austrocknen. So hat der Greenough-River in den letzten 17 Jahren überhaupt kein Wasser mehr geführt, sodaß fein sandiges Bett bereits einen dichten Pslanzenwuchs aufroeift. Der südwestaustralische Charakterbaum ist der Eucalyptus, dessen häufig pinienartig auSgebreitcte Krone eine riesige Höhe erreicht. Tas Holz dieses Baumes wird als australisches Hartholz in den Handel gebracht und zu Brückenbauten, Holzpflaster usw. verwendet. Wo der Baumwuchs lichter ist, gedeiht eine dec seltsamsten Pflanzen, dec Grasbaum. Aus einem knorrigen, seltsam gewundenen Stamm kommt ein palmblattartiger Blätterschopf, aus dessen Mitte der lange, oben verdickte Blülenschaft hervorbricht. Wetter nach Osten gelangt man in das öde Gebiet der Salzseen nut dem kümmerlichsten Pflanzenwuchs. Buschvegetation, das sogenannte Scrub, wechselt mit Grassteppen, für die ganz besonders charalteristisch die Grasart Spinifex ist, die maul» wiirfshügelartige Büsche bildet und deren nadelspitze Blätter gefährliche Verwundungen hervorzurufen vermögen.
Das Hauptarbeitsgebiet der Reisenden bildete jedoch die SharkSboy, weil sie von dem aus dem indischen Ozean kommenden wannen Meercsstrome getroffen wird und daher eine Menge Material bot. Die Untersuchung beschäftigte sich hier besonders auch mit dem Vorkommen riffbildender Korallen, und es konnte festgestellt werden, daß diese fünf und einen hajben Grad südlicher auftreten, als dieS seither angenommen wurde. Den Haupterwerbszweig bildet in der ShartSbay die Perlensischerei. Die Zahl der Perlenbänke beträgt 29, die von der Regierung gegen eine geringe Abgabe an die Fischer verpachtet werden. Um eine vorzeitige Erschöpfung der Bänke zu verhüten, führt em Fischereirnspektor scharfe Aufsicht und überwacht die strenge Beachtung der gesetzlich oorgeschriebenen Schonzeiten.
Die Eingeborenen Südwestaustraliens, ursprünglich nur auf den Ertrag der Jagd angewiesen, sind durch die rücksichtslose Ausrottung der Känguruhs durch die europäischen Farmer in eine große Notlage geraten, die wohl ihren allmählichen Untergang herbeiführen wird. Nach statistischen Erhebungen sollen noch 70 000 Eingeborene existieren, während nach glaubwürdiger Versicherung von Perlenfischern ihre Kopfzahl bereits auf 30 000 heruntergegangen ist. Einen lohnenden Erwerbszweig bildet die Schafzucht; doch erfordert die Anlage einer Farm mit 1000 Schafen em Kapital von mindestens 40 000 Mark. Allerdings ist bei einem Schaf
bestand von 14 000 Stück ein jährlicher Reingewinn von 100 000 Mark zu erzielen.
Die Zukunft des Landes hängt jedoch in erster Linie von der Entwicklung der Montanindustrie ab; besonders der Goldbergbau steht feit dem Jahre 1836 in hoher Blüte. Nachdem man bis zu diesem Jahre sich damit begnügt hatte, die alluvialen Goldfelder von Kimberley auszubeuten, hat man nun den Minenbetrieb aufgenommen und Ergebnisse erreicht, die die von Transvaal relativ, trotz ihres um zehn Jahre geringeren Alters, überflügeln. Das Gold kommt sowohl als Freigold, als auch in Verbindung mit Tellur und Schwefelkies vor. In den letzten Jahren betrug der jährliche Gold- gewinn 160 Millionen Mark. Wenn auch vielfach ein baldiges Nachlassen der Goldausbeute und damit in Verbindung ein Zurücksinken deS Landes in frühere Unkultur vorausgesagt wird, so kann Redner nach seinen Erfahrungen nicht so pessimistisch urteilen. Vielmehr glaubt er, daß, wenn in noch nicht absehbarer Zeit der Goldreichtum wirklich sich erschöpfen sollte, das Land vermöge seiner aufblühenden Landwirtschaft, seiner industriellen Entwicklung, sowie der reichen Schätze, die m den großen Waldungen stecken, eine Zukunft habe, die ihm stets eine gewisse Höhe volkswirtschaftlicher Bedeutung
sichern werde.
Frohe Botschaft
für
«. £naffettlddende
Die Firma BrockhauS & Co. in Verlin-Hateusee offeriert allen Hals», Brust- oder Lungenleidenden in Gießen und Umgegend ein tausendfach bewährtes Mittel zur Probe völlig kostenlos.
TaS Mittel ist weder ein Geheimmittel, noch eine die wissenschaftliche Kritik scheuende Kurpfuscher-medizin, sondern ein altes, viellausendiach erprobtes Pflanzenhellmittel, das schon unzähligen Leidenden unerwartete Hilfe gebracht hat, und daS niemand unversucht lassen sollte, der mit einer Affektion der Lunge oder des Halses zu kämpfen hat. Hergestellt lediglich aus den Blättern unb Blüten der Galeopsis ochroleuca vulcania, einer giftfreien Heilpflanze, ist es zuiolge einer Kaiser!. Verordnung vom 22. Oktober 1901 dem freien Verkehr überlassen und dabei so billig, daß es auch von Minderbemittelten angewandt werden kann. Innerhalb eines Zeitraumes von co. 8 Jahren sind ca. siebentausend glänzende Tank- und Anerkemiungsschrelben von solchen Patienten unverlangt bei der Firma Brockhaus & Co. in Berlm-Halensee emgeloufen, die das Mittel mit großem Erfolg benutzten; dieselben liegen zu jedermanns Einsicht im Bureau der Firma aus. Eine große Anzahl dieser Briese stammt von Lungeuschwindsüchtigeu, die säst einstimmig berichten, daß schon nach kurzem Gebrauch des Mittels eine wesentliche Besserung ihres Zustandes eingetreten sei. Eine weitere nicht mmder große Zahl von Dankschreiben ist von Patienten eingelaufen, die an ch ro n. Katarrhen, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis rc. gelitten haben, und die bekunden, daß das Diittel mitunter geradezu verblüffend gewirkt habe. In einer angesehenen medizinischen Zeitschrift, dem »Therapeutischen Zentral- blatt" (Nr. 16 vom 6. August 1906) veröffentlicht der prakt. Arzt Dr. Jvsei Nndnik seine neuerdings mit dem angestellten Mittel Versuche und die dabei erzielten äußerst günstigen Resultate. Em anderer renommierler Wiener Arzt, der schon früher jahrelang Versuche mit der Pflairze anstellte, berichtet sogar von wahrhaft überraschenden Resultaten, die er noch bei Patienten erzielte, die man schon für verloren hielt. — Wenn abgesehen von diesen glänzenden Empfehlungen der Aerzte dis jetzt schon siebentausend Patienten aus eigenem Antriebe, geleitet lediglich von dem Gefühl der Freude über den gehabten Erfolg, die Vortrefflichkeil emeS Mittels bezeugen, so dürfte damit der Beweis für dessen Gute vollauf erbracht fein. Trotzdem wünfcht jedoch die Firma Brockhaus & Co., daß jeder Patient sich felbst davon überzeugen möge, ob das Mittel das ihm von so vielen Leuten gespendete Lob auch wirklich verdient, und ladet sie zu einem kostenlosen Versuche ein. Sie bietet jedem eine kostenfreie Probe Adresse einschickt und seinem Bries 2ü Pfg. für Porto rc. beifügt. Die Zu- sendung erfolgt alsdann postwendend franko. Jeder Probe wird die vielbesprochene, von dem prakt. Aizt Dr. S. Llpmann verfaßte, von dem Kreisphysikus a. D. Dr. med. A. Kühner in Coburg mit emem empfehlenden Vorworte versehene Broschüre »5)ie Heilung der Lungenleiden* sowie eine große Anzahl notariell beglaubigter Heilberichte durchaus unentgeltlich beigelegt.
Möge jeder, der an emem chronischen Katarrh, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis oder gar der Lungenschwindsucht erkrankt ist, in feinem eigenen Zmeresse von bteiem Angebot Gebrauch machen. Er wird den kleinen Versuch, der ihm dazu noch kostenlos angeboten wird, nie bereuen.


