Ausgabe 
23.12.1905 Viertes Blatt
 
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nach Abzug von

Die Akten sind geschloßen

1

Giessen: Alicestrasse 2, vorm. J. Kurz L Co.

Hier ist der Beweis

für

.. diese Nachteile sind zum ersten

. . daß Kathreiners IRalzKaffee frei I Professor Dr. ffueppe:

Dr. v. pettenkofer: -

Virchow: -

Geheimer Medizinalrat.

der Bohnenkaffee zeigt

Der Ge

Professor Dr. Büchner:

Das entscheidende Schlußwort

D/1;

auf die Verdauung, so dah das Präparat ganz besonders statt des in vielen Fällen nur schädlichen Bohnenkaffees bei Kindern, Vleichsüchtigen, Mädchen und schwächlichen Frauen zu empfehlen ist, welch letztere beiden Klassen so sehr zum Mißbrauch von Kaffee neigen."

Meine Meinung über Kathreiners Malzkaffce geht dahin, daß dieser eins der besten - vielleicht das beste - der zurzeit gebräuchlichen, mir bekanntenKaffee-Lrsatz. mittel darstellt." (Die Frau. 1X/5 p. ~08.)

Die Einführung und Verbreitung von

allein zum vollwertigen Ersatz für Bohnenkaffee befähigen, nur der echte Kathreiners Malzkaffee besitzt, und nur dieser allein, so kommt natürlich alles darauf an, daß man beim Einkäufe auch wirklich den echtenKathreiner" erhält. Man lasse sich also durch Anpreisungen aller möglichen anderenMalzkaffees" nicht täuschen und irreführen, sondern

7 Ortsfremden: 9,28 /<-.

Kinder

von schädlichen Substanzen ist und durch seinen Kaffeeähnlichen Wohlgeschmack, seine' appetitliche Außenseite und seine für jeden Käufer sofort erkennbare Reinheit alle J anderen Kaffee-Surrogate wesentlich über« I ragt."

über den Bohnenkaffee, die Wissenschaft hat gesprochen!

Die gleiche Wissenschaft hat auch über Kathreiners Malzkaffee geurteilt. Sie spendet ihm unein­geschränktes und einstimmiges £ob wegen seiner vollkommenen Unschädlichkeit und vor allem wegen seines charakteristischen würzigen Kaffee-Geschmacks, den Kathreiners Malzkaffee allein dank einem besonderen Fabrikations-Verfahren vor sämtlichen anderen Malzkaffees und sonstigen Ersatz-Getränken voraushat.

Rus Gesundheits-Rücksichten verhin-j bert, Bohnenkaffee zu trinken, verspüre ich i

längere Zeit.

Diskont-, Konto-Kurrent- nnd Check-Verkebr Industrielle, Geschäftsleute und Private.

Beleihung aller börsengängigen Wertpapiere.

Koupon-Einlösung vier Wochen vor Verfall.

Der echte Kathreiners Malzkaffec wird nur in fest verschlossenen Paketen verkauft, welche das Bild und die Barnens- unterschrift des Pfarrer Kneipp als Schutzmarke ftihren. wer also jetzt im Dienste seiner Gesundheit dem großen Zuge der Zeit folgen will, der mache Kathreiners Blalzkaffee zu seinem täglichen Getränk und beginne damit sogleich.

Bürgermeistere t Greifen st ein 4370 (3945), Allen-1 dort 669 (622), Biskirchen 733 (684), Bissenbera 359 (339), Daub- hausen 253 (2^), Gdingen 441 (414), Greikenchal 120 (109), Greifenslein 562 (427), Holchanfen 451(443), Stockhausen 329 (312), Ulm 347 (323), Heisierberg 106 (35).

Bürger m ei st erei Hohensolms 3409 (3308), Ahrdt 93 (90), Altenkirchen 432 (427), Altenstäbten 370 (367), Bellersdor? 111 (129). Bermoll 149 (149), Blasback) 496 (454), Erda 777 (719), Hohensolms 463 (453), Fürstl. Gemarkung Hohensolms 32 (43), Mudersbach 249 (237), Oberlemv 237 (234).

Bürgern? ei st erei Schöffengrnnd 5636 (o361), Bonbaden 695 (650), Griedelbach 270 (259), Krastfolms 418 (406), Kröffelbach 401 (368), Paufbor« 585 (576V Nauborn 1129 '1''61). Neukirchen 220 219), Niederguembach 266 (256). Niederwetz 413 (386), Cbergucmbad) 319 (318), Oberwetz 261 <246., Schmalbach 660 (622).

B ü r g e r m e i fl e r e i Rechtenbach. Dornholzhausen 44o (445), Ebergöns 365 (371), Gross-Recktenbach 577 -559), Hochel­heim 796 (759), -Hörnsheim 559(549), Klein-Rechtenbach 284 (262), Lützellinden 1048 (1027), Münchbolchausen 692 (62% Niederkleen 503 (496), Cberfleen 456 (441), Reiskirchen 442 (430), Vollnkirchen 218 (210), Volpertshausen 3.32 (325', Weidenhansen 186 (188).

Kreis Frank en berg 24 815 ( 24 184). Burghaun 12o2 (1172), Dotzheim 6000, Fechenheim 7621 (6408), ß\rorfec(hetm 7R6 (723), Hochheim 3478 (3083), Hofheim i. T. 3350 (2986), Keficlstadt 2697(2000), Neustadt (M.-W.-B.) 2068 (2013), Niederlahnstem 43al, Schwanheun a. M. 4492, Usingen 1897 (1889).

Eine Zunahme von einem Einwohner in fünf fahren hat die Stadt Stargard in Kammern zu verze?ckn?en. Tie Einwohnerzahl betrug ?m Jahre 1900 26 858, wahrend bei der diesmaligen Zahlung 26 8-9 Einwohner ermittelt wurden. I?? ft a r f e m Rückgang befindet sich die Stadt Staßfurt, deren Einwohnerzahl sich von 20 021 im Jahae 1900 auf 18 308 ver­mindert hat. Bemerkenswert ist, dass von den? Rückgang hanvt» sächlich der männliche Teil der Bevölkerung betroffen wurde, was wohl auf die Einschränkung des bortigen Bergwerkbetriebes zuruck- zuführen sein dürfte.

Wöf nitli(if|irbrrvd«t brr Mrsfiillf inbrrilaM itfq

50. Woche. Vont 10. Dezember bis 16. Dezember 19(6. Einwohnerzahl: angenommen z?i 28 000 (i??fl. 1600 ilannlitiujw

Sterblithkeitszifser: 22,28

Wechsel und Zahlungen auf alle Plätze des In- nnd Auslandes.

Ausstellung von Checks und Zirkular-Kreditbriefen, zahlbar an den grösseren Städten der Welt, sowie an allen Badeorten Europas.

Uebernahme v. Wertpapieren in sichere Aufbewahrung und Verwaltung (offene Depots)

Versicherung gegen Verluste iir. Falle der Auslosung (Prämientarif liegt zur Einsicht offen.1

Strenge Verlosungs-Kontrolle aller mir aufgegebenen Effektennnmmern.

Bereitwilligste AuskUnterteilung über alle das Bank­fach berührenden Fragen.

Vermietung feuer- und diebessicherer Priyattresors (Sates) unter eigenem Verschluss des Mieters in meiner Stahlpanzerkammer. Bedingungen liegen in meinem Bureau zur Einsicht offen. D /u

An- und Verkauf von Wertpapieren, ausländischen Noten, Geldsorten etc.

Annahme verzinslicher Bareinlagen anf kürzere oder

Da diese höchsten und voll­kommensten Genuß-Eigen­schaften, welche den Walzkaffee

Ter Stcucrköntg.

Wer reitet so scharf durch Dick und Dünn* Es ist der Herr Ste??gel, er sucht Gewinn. Er hält bcu Michel in feinem Ari??, Tem wird es so schwül, dem wird es so warm. .Mein Sohn, was ziehst du so schief dein (Befiel)!__ Erzellenz, ach schrauben Sie, bitte, doch nicht ' "~ Die Tabaksteuer so sehr in die Höh'!' Sei ruhig, mein Sohn, das tut nicht weh/ Komm, lieber Michel, und tri??fc Bier, Gar hphe Stenern zahle dafür;

Das Vier konunt aus München, dort wird c5 qcmacht Nun zahl' auch Steuern dem Reich von der ^rad)!.* Erzellenz, Extellenz, das ist zu toll, Was ich da alles verfteuer?? soll." Das tft nicht so fcblimm, mein liebes Kind Wenn nur das Reich dabei etwas qeioi?mt/

Komm, feiner Knab', aufs Automobil, Dort zahlst du Steuern, aber nicht viel. Auch au* der Eisenbahn fährt sich's nett, Dort mußt du versteuern bciit Billett."

Exzellenz. Erzellenz, ach sehe?? Sie dort Die vielen Steuer?? oer reine Morb.' Mein Sohn, mein Sohn, koinm her und schau: Sie sind nur winzig, ich kenn' sie genau."

Nun zahle auch Steuern von deinem Gehalt, Und zahlst du nicht willig, so brauch ich Gewalt.' Exzellenz, Exzellenz, erbarmen Sie sich, Der Gerichtsvollzieher, er rsiänbet mich'/

Der Stengel, er lächelt, er reitet Trab; Dem Michel vfändet man alles ab. Nicht lange, da starb er im Armenhaus, Mit der Erbschaftssteuer war eS da au§!

(Aus derJugend'.)

Prof. Dr.Persichttti, Rom: -Kathreiners Malzkaffee ist eines der

Familien Wchrichtcn.

Gestorben. Fräulein Anna Diehl, Butzbach. Frau Anna Alicf, neb. Dinner, Wetzlar. Fran Christine Erdenberger, Ww., aeb. Schllchardt, Marburg. Frau Julie Fraatz, geb. Enge , Wetzlar. - Fra?? Marie Tlaurev Ww., aeb. Tsch??my, Darmstadt. ftrn?i Archivrat Bertha Wülcker, geb. Fenner, Marburg. - Fra?? Charlotte von Ploennies, geb. Schulz, Darmstabt. Herr Jakob Cisenh??th, H?mgen. Herr Konrad Volker, Glauberg. Herr Ehristian Völzina, Groß- Felda.

Verlobte. Fräulcir? Marie e>auerb?er, Butzbach, m?t Herrn Ko??rad Arnold, Friedberg. Frä?ilein Katharina Zulauf, m?t Herr?? Heinrich Stroh, Eifa. Fräule?n Anna Jungk, Zell, nut Herrn Karl Berg, N?eder-Ohmen. _ , . ,

(Gebote n. Herr?? Fritz Hackenberg u. yrau, Gertrude geb. Rohleder, Marb??rg,^ einen Sohn.

schmack dieses Malzkaffees ist ein so guter I und reiner, daß er mit Genuß für sich > getrunken werden kann."

®irchbe?Un®dätVrog!titUt5 m°k Kathreiners Malzkaffee beseitigt.. vor allem fehlt jede nachteilige Wirkung

Schritt wurde mm wieder von den Bremer Reedern als eme Bedrohung oller Nicht-Hamburger Reeder angesehen. J.-?e erz?elte Verständigung scheint sich zunächst auf bte Roland-L?n?e zu beziehen, die sich künftig mit der Cosmoslinie ?n den Bremer Verkehr nach der W-stküste Süd-Amerikas teilen wird. Bremen wird also zwei Dampserverbindungen mit Chile und Peru erhalten. Drnm hatte die Unterredung den Zweck, die älteren xineren^ bvnfte, die sich rnnschen dm beiden Gescllsckwften hcrausgcbrldct hotten, aus der Welt zu f (fr ff en. Auck dies soll, w?e man der F. Z." aus Hamburg meldet, geglückt fern. Jedenfalls ?|t eine Einig"na Zustande gekommen und es bleibt n?ir zu hoffen, dass neue Freiübungen nicht so bald wieder cintrctc??, (onberm beide Ges-'Nsck"stcn in friedlichem Wettbewerb ncbene?na??t>er leben. Auch hofft man nun, daß der Eme??er?'ng des Nordatlant?schen Pools kein Hindernis mehr i?n Wege steht.

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 22. Dez. Heu' ??nd Stroh­markt. Man notierte: He?? Mk. 3.50 b?s Mk. 3.80, Stroh Mk. 2.703.00. Alles ?^er 50 Kilo. Tendern fest.

Börsen-Wochenbericht

von Barrick Strauß, Bankgesck)äst.

Seit dem lebten Wochenberichte btt sich in der Situation der Börse nichts geändert, Ungewissheit in der Bol?t?k und teure§ Geld sind noch wie vor die Kette??, d?e be?n Ge,chafls- verlehr angelegt sind, und eine günftigere Strömung fau?n aufkommen lasstn. Eine zuverficktlickw Meinung htt memand mehr, er müßte berat darauf gefasst fern, d?rekt nach A??szbrache derselben durch die Tatsachen dementiert zu werden. Are Börse gleicht mit ihrem Verkehr einem Apr?ltag, Regen wecknelt n??t Sonnenschein: es ist eben an ihr nicksts beständig äusser dem Wechsel Hieran wird sich wohl auch kaum etwas Öndern, bevor die Gründe der augenblicklichen Depression wcggesallen s?nd: erst müssen unberfmnb*rc A??zeiche?? einer pol?t?sche?? Klärung vorhanden sein, ehe sich wieder ein der guten w?rffckwftl?chen Koni?'??ktur entsprechendes Geschäft einstellen kann. Zude??? ?)t die Spekul"tion wegen der bevorstehenden Fe?ertage ,ckon gänz­lich von der Liguidttiou und ihren Sorgen in Anspr??ch ge­nommen und hat weder Zeit noch Muße an anderes zu denken.

Renten leiden unter der allgemeinen MiMttmmung, her- vorgenisen d?,rch den Russ,mrückgang Wenn lieh, der Rückgang auef) noch fortseken kann, sollte man doch nickt äusser ckcht laffen, dass auch eine Grenze nach unten erifliert. Banken finb nadj gebend mit Rücksicht darauf, daß sie fast alle «u Russland, am Goldminenmarkte und an den gewichenen A?dustr?ek??rsen start interessiert sind und des letzte Quartal utc b?s dah?n glanzenden Erträgnisse derselben ansehnlich forr?g?eren wird.

Montanwerte sind matt auf das teure Geld und die Unlust, obschon die Berichte überaus glänzend lauten. Unter gleichem Druck liegen alle anderen Jndustriewerte. .. .

Schiffahrtsaktien lagen aus denselben Gründen matt, dock wird zum Schluss die ftattgefunbcnc (Simgung der be?ben Sinwn Ratet und Llovd noch gemeldet, welcher Umstand bte Strömung für diese Gestlffckaften kräst?g unterstützen bitntc. Amerik'ner bleiben abwartend.

Baruch Strauss

Bankgeschäft

Marburg Frankfurt a. M. Giessen

Giro-Conto bei der Beichsbank

merke sieb ganz genau:

handel und HZerKetir.

Zement-Industrie. Der Zementindustrie droht ?wuer- fnttgS gefährliche Konkurrenz, i ie Bereinigung ber Bau-Mate- malienHändler Deutschlands, her etwa 700 Firmen angeboren, die etwa 1300 Mill. Kilogramm Zement verbrauchen, will eine Einkaufsgenossenschaft errichten, zu der alle Händler durch e?nen gewissen Truck wie dasB. schreibt,gepresst" werden sollen Tiefer Druck soll insofern a?lsgeübt werden, dass den Verbands bünWern ein Extrarabatt von 610 Prozent bewill?gt w?rd. Dadurch kämen diese gegen die Nichtserbandshändler ganz er­heblich in Vorteil. Ausserdem will der Verband auch noch alle Auswüchse im Handel und Konsum mit Zement, besonders ?m Submissionsw-esen und die ??nlautere Preisschleuderei rnerem» bekämpfen. Zur Erreichung seiner Zwecke verlangt der Verwand von den Fabriken die Gewährung dieses Extrarabattes, der durch die Verbandskasse den Mitgliedern z??fliessen soll. jedenfalls sollte das Zementshndikat bei der Stellringnahme in dieser An­gelegenheit sehr vorsichtig ???ngehen, damit nicht eine ?teue scharfe Konkurrenz geschaffen wird, denn um die 3ementinbuitr?e als solche steht es noch lange nicht so gut, als vielerorts ge­glaubt und auch angegeben to-irb.

Hamburg-Bremen. Der Telegraph hat gemeldet, dass die seit etwa 8 Tagen zwischen dem Ge??eraldirektor Ballm vor? der Ha?nburg-A?nerika-Linie ??nd dem Generaldirektor' Dr. W?e- gand vom Norddeutsche?? Llohd sckwebe??den Verhandlungen zu einer Verständigung führten. Anfangs schien es freilich, als wollte der mit so großer Erbitterung begonnene Kumpf u?ckt so bald zum Frieden führen. Aber aller Wahrscheinl?ckkc?t nach ist auf höhere Winke hi?? eine Einig??ng erzielt worden. Es handelt sich bekanntlich um zwei verschiedene Punkte. Auf der einen Seite hatte die in Bremen unter Kvvitalbeteilrgung des Norddeutschen Llovd erfolgte Gründung der Rolandlinie ?n Ham­burg grosse Erregung hervorgerufen, weil man dari?? einen E?n- griff Bremens in die Hamburger GeschäftSsphäre sab. Tie Ant­wort seitens Hamburgs war die Errichtung der Syndikalsreederc? G m. b. H. ?n?ter Führung des Generaldirektors Ballin. Dieser

nach dem Genuß von Kathre?ners Malz- - , _ .

' , . ,. ; . .. proftffor Dr. duknburg:

KaffeeKe?nerle?Folge-Ersche?nungcn,w?esie - - - -

- ... ...... ..... .... liSÄS'bSuÄSüS «a^relners mal3ftaffee muß »om l^gieni.

besten Ersatzmittel für Kaffee, speziell für I scheu Standpunkt aus als ein Verdienst

Mutier. seicht erregbare Naturen." II bewachtet werden."

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