geeichten im allgemeinen redit wohl zu ertragen.
geplont.
Frankfurt a. M., 3. Okt. Der Bildhauer Hugo L oeb l aus Brüx i. Böhmen sprang heute vormittag etwa 50 Meter von der Haltestelle in der Nähe seines Ateliers von einem Wagen der Straßenbahn. Als er die Geleise überschreiten wollte, wurde er von einem entgegenkommenden Wagen erfaßt und zu Boden geschleudert. Er erlitt einen Schädel-
* -Heidelberg, 2. Ott. Heute früh 7 Uhr ist der mittlere Bogen der neuen, über den Neckar führenden, nahezu fertrgge stellten Eisenbahnbrücke zwischen Heidelberg und Wieblingen ein gestürzt. Die Ar-
ind ohne Obdach und gezwungen, in den Vorhallen von Häusern untcrzukommen, die ganz eingefallen sind. —- In Ferdinands ist durch den Regen ein Haus eingestürzt, drei Leute wurden getötet, zwei schwer verletzt.
• Vesuv und Stromboli können noch immer nicht zur Ruhe kommen. Den großartigsten Anblick, so chreibt man uns, gewährt der Stromboli zur Nachtzeit. Eine mächtige Feuersäule von 3—400 Meter Höhe ragt er aus dem unruhig wogenden, tiefblau schimmernden Meer. Glühende Lavablöcke von 1 Meter Durchmesser und darüber werden gleich ungeheuren Raketen in die Höhe geschleudert und fallen unter Prasseln und Donnergetöse in den Krater zurück. Die Dampfer von oer Linie Genua-Messina fahren ganz dicht am Stromboli vorüber, immerhin aber in solcher Entfernung, daß von Gefahr nicht die Rede ist. Stundenlang zuvor sieht man den Feuerschein, hört man da? Getöse. Unser Gewährsmann, der die Reise zweimal im Jahre, im Frühjahr und Herbst, geschäftlich unternimmt, fand schon im März den Stromboli sehr unruhig. Schwarzer Dampf, den feurige Blitze durchzuckten, verkündete stets eine Eruption. Während der einstündigcn Vorübcrfahrt wurden nicht weniger als 12 gezählt. Sehr zu beklagen ist die Verwüstung in den Weinbergen, denn der Stromboli-Wein zählt zu den köstlichsten der Erde. Für den, der Zeit und Geld hat, bietet sich übrigens eine Gelegenheit, das Erdbebengebict zu bereisen, wenn er an der am 16. Oktober beginnenden und 22 Tage währenden Herbstfahrt des vormals Stangenschen Reiseführers Jenichen in Berlin-Friedenau teilnimmt. Die Kosten betragen etwa 40 Mk. täglich.
* Eine Frau als Mann. Mit einem eigenartigen Doppelwesen hat sich die Berliner Polizei befaßen müßen. Es handelt sich um eine 26jährige junge Frau. Sie war früher Stewardeß auf Ozeandampfern und viel gereist. In Amerika lernte sie einen Mann kennen, der sie heiratete, aber bald wieder hilflos zurückließ. Jetzt kehrte sie aufs Schiß zurück und kam nach Norwegen. Dort verwandelte sie sich, uni besser durch das Leben zu kommen, in einen Mann, und arbeitete in einer Schreibnmschincnfabrik, bis die Sehnsucht nach ihrer Mutter, die in Berlin lebt, sie nach der Reichshauptstadt trieb. Hier lebte sie seit Februar diese? Jahres wieder als Frau. In den letzten drei Wochen hatte sie eine Schlafstelle inne. Dort ließ sie sich das Haar abschneiden, verkaufte cs für sechs Mark, schaffte sich wieder Männerkleider an und wurde wieder ein täuschend ähnlicher Mann. Auf den Namen ihres Mannes gemeldet, war sie acht Tage in einer Fabrik beschäftigt. Da ihr jedoch diese Arbeit nicht zusagte, ging sie git einem Malermeister, stieg kühn auf dis höchsten Gerüste und arbeitete wie die Gesellen. Der Meister war sehr zufrieden, und die Täuschung hätte wohl noch lange vorgehalten, wenn nicht die Wirtsleute gewesen wären. Denen hatte die abenteuerlustige junge Frau zur Erklärung ihres seltsamen Gebarens allerhand vorgeflunkert. So hatte sie auch erzählt, sie habe als „Einjähriger* gedient und sei fahnenflüchtig geworden; deshalb trage sie zuweilen Frauenkleidung. Die guten Leute versprachen strengste Verschwiegenheit, um Freunden und Bekannten von ihrem geheimnisvollen Mieter zu erzählen. Jetzt erfuhr davon auch die Polizei, und Beamte holten den fleißigen Maler vom Gerüst herab zum Verhör. Hierbei fand das Doppelleben eine harmlos« Aufklärung, aber zugleich auch sein Ende. Die junge Frau ivill nach England oder Amerika gehen, wo sie ungestört i nach Belieben auch als Mann leben kann.
' * Ei n amerikanisches Duell. In Berlin wohnt«
bei der Zimmcrvermicterin Frau Schläbe seit drei Jahren eiv i 69 Jahre alter Tylograph Theobald v. Bovcns. Als Frau Schläbe dem alten Manne Kaffee bringen wollte, fand fu ihn tot auf dem Sofa sitzen. Er hatte sich mit CyankaV vergiftet. In einem Briefe gab er an, daß ein amerikanische) Duell, das schon 20 Jahre zurückliegt, ihn zu der Tat ver« ■ anlaßt habe.
Hamburg, 3. Okt. Heute wurde hier die 48. Ver- mantel sind infolge der Kürze der Tage eingestellt worden, sammlung deutscher Philologen und Schul- Die sehr reichhaltigen Funde sind dem Saalburg-Museum männer eröffnet. In der ersten Sitzung sprachen Profeßor überwiesen worden und haben damit die Sammlung be- DielS-Berlin über den lateinischen, griechischen und deutschen deutend vermehrt. Am Fcldbergkastell wurde dieser Tage ein Thesaurus, Professor Bethe-Gießen über den Zu-IVrunnen freigeleqt, der ungefähr 150 Schritte vom sammenhang von Liebe und Poesie bei den Griechen, und Roten Kreuz entfernt ist. Die Umfaßungsstcine des ganz in Profeßor Lichtwark-Hamburg über künstlerische Bildung auf Felsen gehauenen Brunnens sind noch gut erhalten.
örtlicher und nationaler Grundlage. - --------- =
Kirche und Schule.
^V. Marburg, 4. Okt. Der Landesvcrein für Innere Mission im Konsistorialbezirk Kaßel hielt in den Tagen vom 3. bis 4. Oktober hier seine Hauptversammlung ab. Vorträge hielten Generalsuperintendent D. John aus Kaßel, Lic. Mumm aus Berlin, Pfarrer Dithmar
beiter konnten sich noch rechtzeitig retten. Die SpnnnNEe beträgt 14 Meter. Der gesamte Schiffahrtverreyr ist gesperrt. Eine Absprießung des Bogens war, toenn nicht die ganze Schiffahrt gehindert werden sollte, außerordentlich erschwert oder fast unmöglich. Dres und der Umstand, daß ein schwerer Dampfkralmen auf der Spannung sich befand, veranlaßte, daß die Eisenkonstruktion der eigenen und der Last des Krahnens nicht Widerstand leisten konnte. Tie Eisenträger brachen durh, als ob sie von Holz waren, und der ganze Bogen stürzte ein. Ein Glück war es, daß die Arbeitszeit noch nicht begonnen hatte, sonst wären die Folgen unabsehbar gewesen. Tie Fertigstellung der Brücke ist auf diese Weise unliebsam hinausgerückt. Der Schaden ist sehr beträchtlich. ^Gen.-Anz.)
* Nürnberg, 2. Oktober. In dem bekannten Koll- lnann'schen Erbschaftsprozeß schloßen die Kollmannschen Erben, von denen ein Teil hier wohnt, mit Bebel einen Vergleich.
• Eine interessante Verlobung ist soeben im Schloß Ra m Holz bei Schlüchtern in Heßen-Naßau gefeiert worden. Dort verlobte sich Fräulein Margarete von Stumm mit dem Legationsrat Richard v. Kühlmann. Fräulein v. Stumm ist die Tochter des Majors a. D. Frei- berrn Hugo v. Stumm, des jüngsten der vier Brüder Stumm, die alle vier vom Kaiser Friedrich während seiner kurzen Regierungszeit geadelt und durch den je nur auf den ältesten Sohn vererblichen Freihcrrntitel ausgezeichnet wurden. Baron Hugo Stumm stand zuletzt als Rittmeister des 13. Husaren- Regiments in Frankfurt a. M. und seine Gemahlin ist eine geb. v. Rauch, aus der bekannten Familie, die dem preuß. Heere so viele verdiente Generale gegeben hat. Lega- tionSrat v. Kühlmann, der den bayr. Kaiser-Ulanen als Reserve-Oberleutnant angehört, ist der Sohn des in München lebenden vormaligen Generaldirektors der Eisenbahnen in Klein-Asien Otto v. Kühlmann, aus deßen Ehe mit der Freiin Anna v. Redwitz, einer Tochter Oskar v. Redwitz, des Dichters dcS ,Amaranth" und der „Philippine Welser*. Bei dem vielbesprochenen Besuche des deutschen Kaisers in Tanger fiel Herrn v. Kühlmann als Geschäftsträger in Abwesenheit deS beurlaubten Gesandten Baron Mentzingen die Aufgabe zu, den Monarchen zu empfangen und nach der Stadt zu geleiten.
• Die süditalische Provinz Kalabrien wird unentwegt vom Unheil verfolgt. Seit mehreren Tagen regnet es in Strömen, wodurch dem durch das Erdbeben mitgenommenen Land noch mehr Schaden zugefügt wird. Der Bau von Wohnstätten wird verhindert, die Einwohner
iember 1904. Der Besuch hat sich im einzelnen folgendermaßen verteilt:
Schwimmbad 4713 Männer, darunter 1148 zu 10 Pfg.,
» 1882 Frauen, , 319 , 10 ,
Wannenbäder 1. Klasse 243 Männer, 111 Frauen, 2. , 619 , 439
Dampf- und Heißlustbäder, sowie Maßage zusammen 119 Männer und 38 Frauen, Brausebäder 1426 Männer und 281 Frauen. Die Personenwage wurde von 300 Personen benutzt und das Bad von 2 Personen besichtigt.
von Schmalkalden, Superintendent Wisse mann aus Hof
geismar. Die Beteiligung aus dem ganzen Bezirk ist bruch und starb bald nach seiner Einlieferung in das Hospital.
sehr stark. Homburg, 3. Okt. Die Ausgrabungen am ftnftell .3ug6
------------------- vermischtes.
Aus Ktsdt ml- KauL. ; Berlin, 4. Okt. Ein Raubanfall, der im
Gienen 5 Oktober Eisenbahnzuge an einem jungen Mädchen verübt
“Siebener Volksbad. Im September wurden ""de. beschäftigt seit gestern die Behörden Ei» junges 9371 Bäder oerabreicht gegen 10170 NN August 1905 und ", das uon H-'d-lberg nach Danzig fuhr, wurde kurz 8898 im September 1904, oder im Durchschnitt pro Tag des Zuges m Berlin von Herzschwäche
312 Bäder gegen 328 im August 1905 und 297 im We‘% 'n bewusttloiem Zustande
1 befand, stieg infolgedessen nicht aus. Bel einer spateren Revision des leeren Effenbahnzuges ivurde das Mädchen auf- gefunden und sofort nach dem Krankenhause gebracht. Als es wieder zur vollen Besinnung kam, vermißte es seine Barschaft in Höhe von 32 Mk. Es wird angenommen, daß dem Mädchen das Geld während der Fahrt gewaltsam entwendet worden ist.
_ vt-tt-xa। -- Der Hundertsährige und die Zehnjährige. ■
Haban Emer der inhnnriniertrn El des„Bor^ würbe b® oi£n Gratulanten zum ^..^burtstage d-S • vorgelesen und Mehring Eso-sta- Herrn Euler hat sich auch ein kleines Madel gemischt, das
iS- fÄbJfrÄ«« Form dem Jubilar seine Grüne sandte
to’WÄ" Eisner vom „Vorwärts-- sich d-mtt ent. Lassen wir das Kind selber zu Worte kommen. ES sch Mitein, den 1. °..°ber 1905.
tikels entstamme den Erläuterungen zum Erfurter Pr - „cf®rÄn®b?e g-imng 1«S sand ich darin dab sie
flrmnnt, verfaßt von Herrn ,, «Msnielszene, daß <>Aren Geburtstag gerade auf meinen haben, den ersten Oktober
-MKnrhTirh eine volle Bestätigung des -öcnents o Litern ronren es gleich zufrieden als ich es sagte, dap IN) innen Berliner „Votksztg." bedeutet. In dieser ^lm:ung herßt tnlieren wollte we,l ich gerade zebn Jahre alt bin am ersten
“• »■ em»,»!«. I.» sF’E m,
& okra/kl^auf derartige Angriffe zu ant- Zehnjährigen, deren Handschrift übrigens nett und sauber, Worten Dos Humoristischste dieser gespreizten Er^arung ^rrekt nnb zierlich ist, ganz besonders gefreut haben. Wir aber ist ihr Schluß: „Der Parteivorstand kann daher ine roogcn dem lieben kleinen Mädelchen noch nachträglich zum Porteigenossen und die Parteipresse nur dringend er- Geburtstage das Beste wünschen, auch hundert Jahre, suchen sich weiter auf keinerlei Er r un gen uoer ^^8 ohne sonderliche Last und Leiden geht, wie bei Herrn diese Sache mehr einzulassen und dm Gegnern.mit tem l brQuf unb bran fein scheint, em HO^nger
fach eine Gegendarstellung über den wirklichen Erlaus der ^^ten- und Lektordienst verbunden. Dem Grasen v. nhlitz Sitzung veröffentlichen. Die „Wurde der Sozraldemottatte ^t v. Görtz steht das Mäseutationsrecht zu ihr zu.
brouchte ihn sicherlich nicht daran zu verhindern; sie ver- ** Das Regierungsblatt,Nr. 26vom 29. Sept, ent-
lnndert ja den ersten Führer der Partei, Bebel, Nicht, eine Bekanntmachung, betr. die Aussührung^ariweyung zu oMäbrlich v7r dem Reichstage, also vor der breitesten Titeln VI ff. der Gewerbeordnung, sowie eine Verordnung Oelsen tli ck> keit beim Militäretat Darstellungen zu ilber den Verkehr mit Sprengstoffen. . .
non d^eu mindestens die Hälfte sich als un w a hr ** In die Aübeiter-Kolonie N eu -ulr i chst ein wurden im
geben, von denen vrinoestens oie । L-i hp bcr Kartei September 20 Stelleillose ausgenommen und 18 entlasten Am herausstellt; warum sollte da also die D.uroe oe p Monats befanden fick 41 Arbeitslose in der Slnstalt.
den Vorstand verhindern, ausnahmsweise einmal eme n Ämeri k a v er st o rb en e H e ssen. HeinrichKraft
wahrhafte Darstellung eines Vorgangs^^zugeben-- I SÄters, Oberhessen, 79 Jahre alt, zu Pew-MmiKis, Jll ;
ängstliche Schweigegebot am Schlüsse der Vorstands- 9(nnfl Elisabeth Sehnert, geb. Weigand, 82 Jahre alt, er Hüning beweist aber vollends, daß man durch rede toettere §u Highland, Jll. Ä
Erörterung die Blamage zu verschärfen furchtet. Zu schade, t. Siorndorf bei Alsfeld, 3. Okt. Der Handelsmann daß die Vorsicht, die Angelegenheit in einer verschwiegenen Katz von hier, der zeitweise an hohen israelitischen Kommission zu erörtern,eine^Wujg fcficmt ben y>axtei* Ueiertaqen Vorbeter fungiert, wollte, als er gerade den Häuptlingen sscsagt zu haben, dapstch eme Tragikomvd tcrpult betreten hatte, am verflossenen Neujahr der
.-=3,dem Morgengebet ansangen, als er plötzlich Indiskretionen aus dem bürgerlichen Lager „auf den Tisch t o t zusammenstürzte. Ein Herzschlag hatte seinem Leben flattern" läßt, fühlt nun einmal am eigenen Leibe, wie so ein Ende gemacht. Das Mitleid mit der, Frau und 9 Kinder etwas tut. zählenden, Familie ist allgemein.
♦ —m. Sck)lih, 3. Okt. Inden letzten vierzehn Tagen wurden
Die Vermeßrnna der Richtcrstellen. in unserem Städtchen mehrere Einbrüche verübt. Sv wurde am
m p • ■ rf firMinn irfirfifif wrtnuttS- vorletzten Samstag und Sonntag in eine Metzgerei zweimal em-
Aus s urtftif chen ft r ei)en fd)reib : man nn $ gebrochen und Wurst- und Flestchvvrräte entwendet. Wahrend der Eme unlängst erschienene Statistik über die «Woche fand man mehrere Spuren von versuchten Einbrüchen,
ang der Richterstellen in den letzten 22 Jahren tut dar, ^cltcn ^ber die stechen Gesellen gestört worden waren. In daß die Mehranstellung in den letzten Jahren erfreu-1 ^er Nacht aus Sonntag hatten sie wieder mehr Glück. Ihr Besuch licherweise ein rascheres Tempo eingeschlagen hat. Während flalt einem Spezerei- und Schuhwarengeschäst. wo sie ungestört in den 20 Jahren von 1883 bis 1902 die Zahl der Richter-1 blieben und reichliche Beute machten. Am Sonntag nachmittag
Trotz der Fortschritte der letzien Jahre aber hat die Zu-1 ... ^Eindringling, der schon der Kasse einen Besuch
nähme der Richterstellen, wenn man den ganzen Zeitraum ^stattet hatte, gerade verstecken wollte. Er wurde verhaftet, überblickt, noch bei weitem nicht mit der Bevölkerungs-I Untersuchung hat ergeben, daß er, ein Bürschchen von Zunahme Schritt gehalten. Denn in demselben Zeftraume, iß Jahren, schon längere Zeit dieser Tätigkeit huldigte, und in dem die Bevölkerung sich um nahezu Vs vermehrt hat, daß er wahrscheinlich an den übrigen Einbrüchen beteihgt nmr. ist die Zahl der Richterstellen nur um i/4 gewachsen. Dabei Ein verheirateter Bruder von ihm ist ebenfalls sofortverhasttet muß man ater noch bedenken, daß die Ges am t arb eits- worden,, bei timt sand man zahlretche von Etnbritcknn herrn^ende last der Gerichte in einem stärkeren^ Berhültniss- M- aehnat e5 b" "ilmgen Pvltzet,
genommen hat als die Bevölkerung gewachsen tfl. Bor Mainzölt. Ms"r^lich^u Darmstadt be-
allen Srngen Wn ine Zt vtl pro ze s se unv-rEtch° wurde, im QlaDre 1907 eine Kunstausstellung zu
l«b »otaem Maße zugenommen, als es dem Anwachsen ^oustalteu, srua ein Serr aus Mainz an, ob es nicht der BevolkernugSMer eutspro^n hatte. Ganz besonders ! 9 btefe Ausstellung in Mainz zu arrangieren,
ftnb dadurch die Land gerechte tn WttleidensLM "eqielt eine ausweichende Antwort. Das haben sich' zogen worden und so tst es denn verständig daß tn U., Mainzer gemerkt und sie sind jetzt im Begriff, selbst ’S6en Bet der Sermelpmng der Rtchterstelleu dw Land- eine Gewerbe, und Kuustasts-
b°s°nders bevorzugt worders,.s!ndi bet chn-n^.^^ung zu veranstalten. Die erste Anregung dazu ist sind, wahrend sonst, rote erwähnt, die Rachterverntehrung ™C5elt unf, ejnc vorbereitende Kommission bereits ge- >,tcht unerheblich bunter der BevolkerMgsvernwh^ng zuruck- ^.9^ der Verkehrsverein die Sache, und
'n Preußen um 2,3 Proz. ist bemerkens,»rt, was der voraussichtliche zukunstige
gestellt worden als der Bedo.kertmgszunahme entsptoch^n Mainzer Oberbürgermeister in der Besprechung ausführte. hatte, -te .lmtsgertchte stnd am sttesmutterltchst gt sagte, die Darmstädter AussteNungen verdankten dem
worden, nicht mit Unrecht, denn wenn auch d,e Amtsrichter a;I Erfolge, vielleicht gelinge es, dem
d-n »roßen Städten vielfach sebr überlastet sind - Darmstadter Stil einen Ma nzer Stil entgegenzusetzen. Diese besonders die Prozeprichter -, so fft die Mbeitslast der versammelten Mainzern große
Amtsrichter an den mittleren und an den klemen Amto-1 b„ (ic finb auf Darmstadt schlecht zu sprechen.
Wie bei der Besprechung mitgfetcift wurde, ist im Jahre 1907 eine große Gartenb au Ausstellung in Mainz


