Ausgabe 
3.3.1905 Erstes Blatt
 
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geleitet.

. 36.20

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. 100.30

Tendenz: fest.

ch du cutt', fit he, einige Mama

Hessen Oberhessen

102 50

91.60

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30/n Mexikaner . .

q Chinesen . . Electric. Scbuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonio-Konrmandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . , Berliner Handels^es. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . G-ottbardbahn . . . Laurahütto . . . Bochum . . « . . H arponer . . . . Staatsschatzscbeino .

fähig außer Verfolgung gesetzt worden.

Wien, 3. März. Gestern abend fand die Eröffnung des von allen deutschen Hochschulen Oesterreichs überaus

105.60 68.20 68.30

135*40 62.00

/cklärt Santos Dumont, daß er die Frage des ver­längerten Aufenthaltes in den Lüften gelöst habe. Ein Luftballon habe bisher höchstens 36 Stunden in den Lüften verweilen können. Santos Dumont versichert an der! Hand von technischen Aufzeichnungen, daß er über einen M on at in dem Luftballon verbleiben könne, ohne Schwierigkeiten zu begegnen, wie sie Andrö auf seiner Ballon-1 fahrt nach dem Nordpol gehabt hätte.

Paris, 3. März. General Percin, ehemaliger Kabinettschef des Kriegsministers Andre, hat mit Erlaubnis des Kriegsministers Berteaux dem SenatorLe Prevost de Launay eine Duellforderung übersandt. Launay beschuldigte Percin in einem Brief an den Kriegsminister der leigen Teilnahme an Denunziationen.

Ein Schulmädchen als Kindesmörderin.^ Ein grausiger Fund wurde dieser Tage auf dem Treppen­flur eines Hauses in Hamburg gemacht. Man fand dort, in ein Zeitungspaket gehüllt, die völlig nackte Leiche eines neugeborenen Kindes. Auf Grund einer anonymen Denun-1 ziation gelang cs der Polizei, die kaum vierzehnjährige Schülerin Gertrud Mann als mutmaßliche Täterin zu er­mitteln. Am Tage vor der Geburt wurde Gertrud Mann während des Schulunterrichts wiederholt von Unwohlsein be­fallen und aus diesem Grunde vom Lehrer nach Hause ge­schickt. Hier legte sie sich in Abwesenheit ihrer Pflegeeltern sofort zu Bett und gebar ein Kind weiblichen Geschlechts. Sie behauptet, das Kind sei tot gewesen. Sie wickelte das Kind in eine Nachtiacke, schlug Papier darum und legte das Paket auf die Treppe des nächsten Hauses. Sie bestreitet ganz entschieden, das Kind getötet zu haben, doch hat das Resultat der gerichtsärztlichen Untersuchung zweifellos er­geben, daß ein'Kindesmord vorliegt. Das Mädchen war so krank, daß es vorläufig in daS Hafenkrankenhaus gebracht werden mußte. Der Verführer des Mädchens soll ein 42 - jähriger Geschäftsführer sein. Dieser wurde trotz seines Leugnens sofort in Haft genommen und in das Amtsgerichts- gesängnis eingeliefert.

Eleonore und Gtvira. Sie schreiben uns, daßtfmen in einem biefmen Blatte Nr. 52) bei Veröffentlichung von Auszügen QHa dem städtischen Berwaltnngsbericktt der Satz mt^e^den fei: H Totgeboren wurden 29 Kinder und 17 M ä d cb e n".

Da scheinen allerdings höchst verwickelte Familienverhältnisse bet A den 29 Kindern* vorznlieqen. Vielleicht ahnt der anthropologische Sachverständige jenes Blattes etwas von einem dritten oder fach- W lieben Geschlecht. Möglicherweise meint er auch. daß die A

17 Mädchen" nicht als Kinder, sondern gleich als Backfische, lucim 1 auch leider tot, zur Welt gekommen feien. 1

der dazu bestimmt ist, den Deutschen Oesterreichs die schweren Gefahren vor Augen zu führen, die dem Fortbestände der deutschen Hochschulen durch Tschen-, Kroaten-, Polen- und Slawentum drohen. In tiefen, schweren Nöten, so führte der Vorsitzende aus, befinden sich die Söhne deutscher Eltern, die sich nicht ihrem Volke, sondern Rom, einer ihm feindlichen Macht, zu eigen gegeben haben. Es wird für- alles Vergeltung kommen. Die Tagung wird auch eine klage gegen das österreichische Negierungssystem sein, das diez deutsche Hochschule so sehr vernachlässige. Redner schloß mit dem Rufe: Es lebe die freie deutsche Hochschule All-Deutschlands. Mehr als tausend im Saale an» wesende Studenten brachen in stürmische Heilrufe aus.

Lemberg, 3. März. Während des Balles der. Lemberger Presse, an dem der Statthalter Graf Potocki und der Landmarschall Graf Baden: teilnahmen, kam es zu einer peinlich wirkenden Kundgebung. Gegen 11 Uhr nachts erschienen vor dem Gebäude einige hundert Studenten und Handwerker, von denen zwölf einen schwarzen Sarg trugen und ein Groß-Polnisches Lied fangen. Hierbei drangen dis Demonstranten mit dem Sarge in den Saal. Die Polizei

i und verhaftete die Sargträger, deren Mehrzahl Studenten waren. Ein gerichtliches Verfahren wurde ein».

. 95.95 . 146 90 . 117.60 . 214.30 . 193.00 . 143.70 . 160.20 . 164 10 . 140 90 . 17 75 . 191.00 . 259.20 . 247.25 . 211.60

kauf doch wieder Sodener Mineralvastillen, aber vonfain t Cie haben mir doch io gut getan und schmecken viel besser als die dummen Bonbons. Eva Müller hat auch immer welche, wenn sie in die Schule geht; die lutscht sie denn und sie ist auch noch gar nicht krank gewesen. Der Lehrer sagt auch, die sollten wir uns kauten lassen, dann wurden die ewigen Schulversäumnisse wegen Erkältung bald ganz auf. hören. Bitte, bitte, kaufe Fay's Sodener' Sie kosten nur 85 Pfg. die Schachtel und sind überall erhältlich, H>.

*TerMörderscinesSchwiegervaters. Unter ( der Anklage des Totschlages wird sich der Weingutsbesitzer 1 Oberleutnant a. D. Baron Moritz von Lengerke miß' Erbes-Büdesheim am 13. d. M. vor dem Schwurgericht in Mainz zu verantworten haben. Wie wir seinerzeit berichteten, hat v. Lengerke bei einem Erbschaftsstreit seinen Schwiegervater, den Mbürgermeister Lebert in Erbes- Büdesheim in dessen Wohnung niebergeschossen. Der Täter, I welcher bei dem Renkontre ebenfalls eine Schußverletzung erlitt, wurde damals sofort in Untersuchungshaft ge­nommen, jedoch später nach Hinterlegung einer größeren! Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Er behauptet, sich bei dem fraglichen Vorgänge fin Notwehr befunden zu I haben. .

* Der Racheakt eines diebischen Dienst­mädchens. Ein blutiger Vorgang spielte sich, tote kurz! mitgeteilt, in Berlin im Hause Mittenwalherstraße 14 ad. Dort unternahm das achtzehnjährige Dienstmädchen Bertha Habrecht einen Mordversuch auf ihre Dienstherrin Klara Bröer und brachte sich dann, selbst schwere Schnittwunden am Halse bei. Während Frau Bröer einstweilen in ihrer Wohnung unter ärztlicher Pflege verbleiben konnte, mußte das Dienstmädchen nach der Eha- rits gebarcht werden. Beide Personen sind noch nicht ver-I nckhmungsfähig. Bertha Habrecht wurde anfangs Januar | dieses Jahres von Frau Bröer in Dienst genommen, ob­gleich das Dienstbuch den Vermerk trug, daß die Inhaberin diebisch veranlagt sei. Das Dienstmädchen wurde trotz des schlechten Zeugnisses von der Herrschaft gut gehalten und meistens am Familien tisch mit, zumal Herr Bröer, der Reisender ist, selten in der Familie weilt. Anstatt nun mit ihrem Lose zufrieden zu sein, konnte die Habrecht auch jetzt noch nichtt von ihren Diebereien lassen. Nicht allein da,ß sie bei Einkäufen ihre Herrschaft in raffi­nierter Weise betrog, entwendete sie der Frau Bröer auch wiederholt Geldbeträge aus deren Geldbörse. Eine Anzeige wurde nicht erstattet, auch dann nicht, als am vorigen Montag wieder Geld verschwunden war. Aus Andeutungen, die Frau Bröer machte, konnte das Mädchen nicht im Zweifel darüber sein, daß seine Unredlichkeiten durchschaut wurden. Dieser Umstand versetzte es in Wut, und vorgestern früh drang die Habrecht, bewaffnet mit einem spitzen Tranchier­messer, in das Schlastimmer ihrer Herrin ein, als diese noch im Bett lag. In blinder Wut stach sie mit dein Messer auf Frau Bröer los und durchstieß dckbei das Oberbett an I mehreren Stellen. Als sich die Ueberfallene von ihrem ersten Schreck erholt hatte, sprang sie aus dem Bette und suchte der Rasenden das Messer zu entwinden Hierbei er­hielt Frau Bröer Messerstiche in den Kopf, tu die Schulter, Prust und Arme. Trotzdem gelang es thr, das Mädchen zur Seite zu drängen und ein Hinterztmmer zu erreichen, von wo aus sie laut um Hilfe rieef. Sie beiben Kinder der Bröerschen Eheleute, der zehnjährige Hand und die fünfjährige Margarete, die sich im SchlafZiinnner der Mutter aufhielten, waren glücklich erweise tn ein anstoßendes Zimmer geflüchtet, sodaß sie von dem rasenden Mädchen nicht mehr bedroht werben konnten. Einige junge Leute stiegen schnell durch die genftrr der zu ebener &tbe bc- legenen Wohnung ein, nahmen sich der auv zwölf Wunden

Tegepiiostischei- Kursbericht.

F 'anktart a. 31., 3. März«

blutenden Frau ast und benachrichtigten schleunigst zwei Aerzte und die Polizei. Das Mädchen hatte sich inzwischen in seiner Schlaftammer eingeschlossen und toirrbe dort nach gewaltsamer Oeffnung der Eingangstür blutüberströmt im Bette liegend vorgefunden. Es hatte sich mit einem stumpfen Brotmesser mehrere Nmchtige Schnitte am Halse beigebracht, die seine sofortige Ueberführung nach dem Krankenhause wendig machten. Daß es den Ueberfall mit voller Ueber- jlegung ausgeführt hat, beweist der Umstand, baß es vorher den Schlüssel zur Tür des Hinteren Aufganges sorgfältig entfernt hatte, um eine Flucht der Frau zu durchkreuzen. Dieser Schlüssel ist sonst nie abgezogen worden. Frau Bröer ist zwar schwer, .aber nicht lebensgefährlich verletzt. Sie wird in ihrer Wohnung gepflegt. Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittelungen ist anzunehmen, daß das Dienstmädchen aus Furcht vor späterer Bestrafung die ~ot begangen hat, und zwar in der Mficht, sich, ernt Bekastungs-- zeugin vom Halse zu schaffen.

(?) Gießen, 3. März. Die Strafkammer verurtelle I beute den Bürstenmacher G. K. von Harbach wegm Beleidigung und Sachbeschädigung zu einem Jahre Gefängnis. K'. wurde nn vorigen Jahre durch das hiesige Schwurgericht wegen Raubes zu 2i/2 Jalwen Zuchthaus verurteilt. Gegen das Urteil hatte er Revision eingelegt. Er führte sich wahrend bey ebr 1 ron§-SSex

fahrens im Arresthaus derart schlecht auf, daß mehrsach im Disziplinarwege sowohl, als auch strasrechtüch gegeii ihn vor­gegangen werden mußte. Llm 1. Dez. v. I. wurde er aus ^stmen Wunsch dem Landgericht vorgesührt, um mne Erklärung zu I Protokoll zu geben. Hier gab er trotz längeren Wartens und dreimaliger Aufforderung ferne Erklärung ab. Als Aus- sehr bedeutet wurde. K. wieder abzufuhren, ^g er em Schemel bein unter seinem Rock hervor, mit dmi er zum S chl a g e n a ch demKopjedes amtierendenAlsessorau^holte.<

Eröffnung einer gegen ihn verhängten Disziplinarstrafe, zer­trümmerte er sämtliche Fensterscheiben ferner Zelle, | die Auffcher chikanierte und beleidigte er, wo er nur konnte^ ^m Lause der Untersuchung berief er sich auf ine Geisteskrankcheit, und in der Mutigen Verhandlung gab er gar keine Crnauing ab. Ter Sachverständige ist mit den früher abgegebenen Gut­achten der Ansicht, daß von Geistesftankhmt ferne Rede , sem | kann. K. sei vielmehr ein mhzorniger boshaster ^uerulaw.

Wegen U r künden sali ch un g wurde der Landwirt I.. 43. von Hoch-Wcffel zu 6 Mviiaten Gefängnis veriirteill vorigen Herbst erlfielt eine Frankfurter Firma, aus Hoc^Weiiel einen ausge­füllten Bestellschein durch die Post.zugemndt. Firma Mk- tnrierte die Bestellung, aber die Lieferung wurde mcht angenom­men, da der Adressat nicht bestellbar war. Auf ^und von Briefschaften kam die Firma, mit der B. frrcher m^Geschäfts-Ver­bindung stand, zu der Ansicht, day B. den Beste^'chem^sgefullt und mit falschem Namen untmchrieben habe, ^e ^iftenver- qleichung ließ keinen Zweitel darüber,: auch ist B. ^?e derartige Ta t zuzutrauen, da er bereits wegen enter ähnlichen Manipulation bestraft ist. Strafcrhöhend wurde in Betracht gezogen, hab bte Tat nur aus Bosheit und in der Micht cmem andern Schaden zuzufügen verübt worden ist.

Leipzig, 2. März. Das Reichsgericht Ijat die Re­vision des Pastors Jakobsen in Schernebeck und des Leiters der dortigen Kunstwebereischule in Konkurs Rabe und Petersen ab gewiesen, die von dem ^anL- qericht Flensburg wegen Vergehens gegen die Paragraphen schM em 146 bis 148 des Genossenschaftsgesetzes verurteilt waren.'

Zwei Mörder. In Stolp i. Pomm. verurteilte das I Schwurgericht den Raubmörder Guto w s 11, der den Altsitzer

Doll in Kleinvatenheim ermordet hatte, zu z ehn Jahr en Zu cht- Vaus In Nordhausen wurde der Buchhatter Curtiuch der die Witwe Günther ermordet hatte, vom

flebörigen Jelkaschachte 15 Mann getötet find, vierl schwer und einer leicht verletzt wurden. Drei Bergleute retteten sich durch Anklammern an den Förderkorb. Einer Blättermeldung zufolge sind außerdem auf der Preußen­grube durch herabslürzende GesteinSmaffen zwei Arbeiter verunglückt, von denen einer tot ist, während der andere schwer verletzt wurde. (Vgl. unser gestriges Telegramm aus Beuthen).

Arnsberg, 2. März. Ein verheerendes Feuer suchte heute nachmittag das durch architektonische Schönheit bekannte Schloß des Grasen v. Fürstenberg-Herdmgen heim. Der Dachstuhl und das Obergeschoß wurden zerstört. Der Brand, bei dessen Bekämpfung die Feuerwehren aller Nachbarorte mitwirkten, war abends noch nicht völlig be­wältigt.

Dresden, 2. März. Es wird versichert, daß in Sachen der Gräfin Montignoso seit Dienstag neue Privatvergleichsversuche auf ausdrücklichen Wunsch des Königs stattfinden unter Zustimmung des Ministeriums und der Anwälte der Gräfin. Nach einer Meldung aus Florenz ist die am 1. März fällige Rentenzahlung des sächsischen Hofes an die Gräfin Montignoso im. Betrage von 30 000 Francs ausgeblieben. Die Gräfin steht jetzt nahezu mittellos da.

* London, 2. März. In einem hiesigen Fachblatte

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag den 4. März 1905: Meist trüb, windig, kälter, Niederschläge (meist Schnee).

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

. ........ 1 "ügg?

Neueste Metduuuen.

R. B. Darmstadt, 3. März. (Eigener Draht- bericht.) Die zweite Kammer genehmigte heute zunächst noch das Finanzgesetz für 1905, womit die Etat- Beratung endgiltig abgeschloffen ist. Dann gmg das Haus zur Einzelberatung des Gesetzentwurfs, bett, die Forst* Verwaltung ubcc; die Erledigung der 46 Paragraphen des Gesetzes wird voraussichtlich den Rest der Sitzung aus^ füllen. Eisenbahndirektor Klös wurde gestern nach plötzlichem Unwohlsein, das ihn im Wartesaal des Süd- bahnhofs überfiel, von einem Schlaganfall getroffen und verschied klwze Zeit darauf.

Berlin, 3. März. Wie jetzt amtlich festgestellt rottb; hat die von dem Dienstmädchen Haberecht überfallens Frau Bröer elf Wunden davongetragen. Die Haberech^ hat sich mit dem Küchenmesser die Luftröhre nahezu durch, schnitten, so daß sie nicht sprechen und also auch nicht ver­nommen werden kanu. Ihre Verletzungen sind trotz Besserung sehr schwere.

Eisenach, 3. März. Der Lokomotivführer Eh^ Hardt, der das folgenschwere Eisenbahn-Unglück bet Wutha verschuldete, ist als geistig unzurechnungZ-

itter lLurtws 1 Petersburg, 3. MäiH. Hier zirkulieren Gerüchtch Scbwurgcrichit IC!!) äußerst alarmierender Art ükber die Situation auf

Dvde verurteilt _____ dem Kriegsschauplätze. Man spricht bereits von

z^ode verurteüt.__ ----rüste Mukdens und einer Umzingelung

Kardel unb Werker. KolksunNsHaft. patkins. v

Reichsbati kau Zwei s. Die Herabsetzung des Diskonts P a r i s , 3. MärK. Aus P et ersb ur g ttnrd gemeldete) auf 3 Proz. bat ihre Wirkung ausgeübt. Die Anspannung w Tie E i s e n b a h n tr n pp en!in d er M an d s ch ure i v e r etwas stärker als in der gleichen Zett des Vormbres. Erstens hat ^Haern den Dienst unter dem Vorwand, daß die die Bank weitere 36 Mttl. Mk Schatstcheme ^imommen so daß ^^r an strengen de Arbeit unerträglich sei. Kuropatkm tele- her Bestand numnebx wieder 119.64 Al 1 n. Mk. betragt oeae nach Petersburg die dringende Bitte, man möge

fteuerS hat sich von *508.97 Mill, au?393.05 Mill, seine Verbindung mit Europa in vollem Umfange au^echt'l

vermindert. Nachdem in der vorigen Woche noch eine Ueberdeckung erhalten. Die telegraphischen Verbindungen des ber Noten um 1.11 Proz. vorhanden war, ist die Deckung wieder guartiers werden streng bewacht. In Tschita ist die Miß-< auf 92.85 Proz. gesunken. ftimmung so groß> daß die Zerstörung der

Russische Anleiheverhandlungen. Es vergeht Leitungen befürchtet wird. Weiter wird aus Petersburg ietzt schon wieder kaum ein Tag daß nicht eme oder dre andere ächtet, daß bereits für den Fall eines neuen Aus- Mitteilung gemacht wird über russinhe Anleiheverhandlungen, ue Lj die nötigen Vorkehrungen getroffen werden. Dev-

die sich in ständig in der Schwebe zu befinden schenlen. Vertreter I am Justage der Abschaffung der

kc. Franksur t'a. M., 3. März. 'Orkg.-Telegr. desGieß, winn?fortwährend an Umfang. Die Waffen-und Expwsiv- Am S ch w e i n e m a r k t. Zum Verkauf standen 636 Schweine. stoff-Depots sind unangetastet. Man versichert angeblich^ Schweine: 1. Qualität 64-6o Mg., Lebendgewicht 51-00 W, toenn ein neuer 'Äusstand ausbricht, das Regimen^ 2. Qual. 63-00 Pfg., Lebendgewicht 50-00 Vfg., o. Qualttak Smailoff, welches gegenwärtig konsigiert ist, sich dem Volke 5758 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Mg. Geschäft flau, Ueber- ! ^^^eßen werde. Es bestätigt sich- daß am Samstag! ! üand bedeutend. . -------------------------- hmter dem Vorsitz des Zaren ein großer Kriegsrat

3t t r dt 11 d) Äa <tzrichten. Zusammentreten werde, in welchem die militärische L^-ü

Evangelische Gemeinde. geprüft werden soll. Sämtliche Großfürsten, die Minister)

(MtMbtrnft. und höheren MMtärs werden diesem Kriegsrate berwohnend.

In »er Stadtkirckc. Auch General Dragomirow ist ersucht worden, sich $u be..

Am Sonntag Estomihi, den 5. März: teiliaen. Die Meldung, daß es Knroki gelungen fei.i

Vormittags 9'/. Uhr - Professor v.T re 'vs. bie Russen zu umgehen, wird als Erfindung be-,

Vormittags 11 Uhr: Kmderklrche für die Markusgemeuide. idhl,ct' ^ie öffentliche Meinung ist sehr erregt. In ated

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I ^0lttag^delI 6. März, abends 8 Uhr : Vereinigung der fon-1 lagen und Rückzugsbewegungen um.

firmierten weiblichen piigenb der M a tt h aus g em c inde.

Mittwoch den 8. Marz, abends 6 Uhr.

1. Passions-Andach t.

Pfarrer D. Schlosser. ,

Sonntag den 12. März wird Herr Missionar F l a d ausjW) Reichsanleihe Frankfurt im' Abendgottesdienst predigen. Im Anschluß daran soll P ; d<?-

Ihn Gemeindehaus, Kirchstraße 9, eine Versammlung zur Feier des H /, /o Konsols . Sviähriqen Jubiläums der Baseler Holbbahen-KoNekte stattftnden, st » do m der alle Sammler und Sammlermnen, Geber und Freunde der l^/r'..

! Salbbaden-Kollekte eingeladen werden. 4.^ OeBterr. ßoldrente

In der FohanneSkirche. 4'/s% Oesterr. Silberrente 101.15

Vormittags 9^2 Uhr: Pfarrer Euler. U% Un^ar. Goldrente . . '

Normittaas 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas- 4» Haben. Rente , .

gemeinde _ Pwrrer Euler. 4»,^ Portn^er . . <

9 Abends 5 Uhr: Revetent Lic. Fu ch s. Porhr»iesen.....

Sonntag, Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung \l% C. Türken ... im Konstrmandensaal Iber Johanneskirche. Türkenlose . .

MoMaa den 6. März, abends 8 Nhr, Bibelstunde im 1° ° Orienh. MonopoVAnl. «onfilwiandensaal der Lu ka S g em ein d e.Liebigstratze 56. : 14V,au8sere ArBentme',

lEplies. 2, 1 sl. d'arrer Nuler.