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Gebrauch.
•* Die Krachenburg. Man schreibt im§ ou& Darmstadt von sehr geschätzter Seite: Von dem seit . .geraumer Zeit so benamseten alten Hause in der Neuenbäue 0! erzählten einige Damen, das; ihr Vater vor 10 0 Zähren
genommen. „ r . £ ,
Tokio, 26. März. Der d e u t s che Ge s a n d t e, Gras Arcovalley, gab zu Ehren bc5 Prinzen Arisugawc und seiner Gemablin, welche sich zur Teilnahme an der HochzciLSfeier deS deutschen Kronprinzen nach Berlin begeben, ein Fest, dem das japanische Minister- kabinett, das diplomatische Korps und sonstige hervorragende Persönlichkeiten beiwohnten.
Ans und Lcv'S.
(Niesten, den 27. März 1905.
** Personalien. Verliehen wurde dem Oberlehrer an der Gemeindeschule zu Heppenheim a. d. B. Schmidt dec Titel Rektor. — Versetzt wurde der Dammwärter Haas zu Wimpfen a. B. in gleicher Diensteigenschaft nach Mainz.
"Empfang. S. K. H. der Grostherzog empfingen am 25. März tt. a. den Geh. Med.-Rat Professor Dr. Voss in 8, Rektor der Landesuniversität Giesten.
** Besitzwechsel. Das Scheyda'sche Anwesen, Vergstraste 5, ging für 25000 Mk. in den Besitz des Bauunternehmers G. Nauheimer über.
** Der Bauersche Gesangverein feierte am Sonntag abend im Neuen Saalbau sein 41. Stiftungsfest. Die zahlreich erschienenen Mitglieder mit ihren Familien, sowie die Gäste wurden vom 2. Vorsitzenden Gg. To dt begrüßt., Dieser gedachte des Wegganges des bisherigen Dirigenten P. Polster, dessen Verdienste der Verein durch Ernennung zum Ehrenmitglied nnd Darbringung eines Ständchens am heutigen Montag abend zu würdigen beschlosien hat. Wer schon Gelegenheit hatte, die Lieder des Bauerschen Gesangvereins zu hören, konnte am gestrigen Abend wahrnehmen, daß der Verein mächtig vorwärts strebt; dies gilt besonders in der Pflege des Volksliedes. Unter Leitung des Herrn Görlach, des neuen Dirigenten, brachte die Sängerschar Vortreffliches zu Gehör. Solovorträge für Bariton, Tenor und Baß wechselten mit exakt vorgetragenen Chorliedern. Von letzteren verdient das Schlußlied: „Im Busecker Tal" besonders hervor- gehoben zu werden. Ein heimischer Dichter (Gg. Todt) und ein heimischer Komponist (Gernhart) haben ein Werk geschaffen, das weiteste Verbreitung verdient. In Text wie in Melodie spricht sich die Eigenart des vor den Toren unserer Vaterstadt beginnenden Landstriches und seiner Bewohner vortrefflich aus. Scherz und Ernst, Lebenslust und Trauer kommt in heimatlichen Weisen zum Ausdruck. Den Schluß des durch einige GesangSeinlagen des Gesamtchors erweiterteu ersten Teils bildet ein von Mitgliedern gut gespielter Einakter: „Das Versprechen hinterm Herd". Den zweiten Teil' des Festes hatten die „Bauern" der tanzlustigen Teilnehmer» 'char reserviert und diese machte davon den ausgiebigsten
Lahn sprang. . ..
** Warnung. Vor einiger Zeit versuchte em u bekannter hier eine einem Zehnmarkstück ähnliche Spielmar e für ein Zehnmarkstück zu verausgaben. der Betrug bc*
•* Eine brutale Rohheit wurde in der Nacht vorn Samstag aus Sonntag in der Westanlage verübt., An dec dort befindlichen Anpflanzung wiirden nicht weniger a y 8 Zierbäumchen abgebrochen und eins aus dem Bo en heraus gerissen. Außerdem wurde ein ca. 4 Zentimeter star e Lindenbäiimchen in der Anlage abgebrochen. Die Spur am Tatorte zeigt einen großen breiten Mannsfuß. Hoffen rcy gelingt es der Polizei^ den Täter zu ermitteln.
** Ländung einer Leiche. Heute morgen rvurot aus der Lahn unterhalb der Bahnhöfe die Leiche eme§ unbekannten Mannes gelandet. Jedenfalls handelt es sich "M den Unbekannten, der vor etwa 8 Wochen am Wog tn ol
timt Tabak unb Zigarettcn-Papier, sowie schließlich last not least, — ein Stück Seife enthält. Des frmeren trägt der punber Oftoßsürftin große Mengen von Lebensrnitteln, kondensierte Milch, Csiokolade, Zucker, Kaffee, Wein itrtb auch Tabak und Kerzenlichte nach dem fernen Osten hinaus.
In Cannes, wo sich zur Zeit eine ganze Anzahl von Mitgliedern des russischen Kaiserhauses versammelt baben, ist es die tzftoßherzoain-Mufter Anastasia von Mecklenburg-Schwerin, die mit ihrem Vater, dem Großfttrsten Michael, Nikolcnewitsch, ihrem Bruder, dem Großfürsten Georg Michaile witsch, sowie dem Großfürsten Cyrill, der Herzogin-Witwe Marie von Kvburg, die auch eine russische Großfürstin ist, und dem Herzog Georg von Lenchtenburg ein Komitee gebildet hat, daß cm großes Wohl- tätig keitsfest zirm Besten der verwtmdeten Offiziere ar-| rangieren wird. Um das Nützliche mit bem Mgenehmen in angemessener Weise zu verbinden, soll dieses Fest sehr glanzend werden und es wird an drei verschiedenen Tagen, inNizza, tit Mentone und in Cannes vor sich gehen. Das Interessanteste an den geplanten Darbietungen dürfte jedenfalls die Vorführung kinematographischer Bilder sein, die Szenen ans dem mandschuri- sckwn Kriege darstellen und größtenteils mitten un Schlachtgewühl und Kugelregen aufqenomnren wurden. Auch haben verschiedene Pariser Künstler ersten Ranges ihre Mitwirkung an den drei Menden zugesagt, zu deren Begehung die gesamte so kosmopolt- tische Gesellschaft der Riviera sich onsckückt.____________
Ansr'nnd in Sturm und Drang.
Petersburg, 25. März. (Petersb. Tel.-Ag.) Es fft beschlossen worden, Maxim Gorki dem Gericht zu übergeben, unter der Anklage der Anfertigung von^Prokla- m a t i o n e n , die den Zweck hatten, die bestehende staats- und öffentliche Ordnung u m zu st o ß en. ^-er Angeklagte halt sich augenblicklich in der Nähe von Riga auf. Es geht das Gerücht, daß seine Gesundheit stark gelitten habe. Falls des Angeklagten Schuld bewiesen wird, tritt gegen ihn dw nach dem Gesetz höchste zulässige Strafe von drei I a h r en Festung in Kraft. , . , „ ,.r, ». .,
Warschau , 26. März. Gestern wurde im katholischen Kirchhof Powonzki in einem gemauerten Grab cm Bom b e n l a g e r entdeckt, in dem mehr als 80 Bomben gefimben wurden. Viele
ausgabe, die er sich ges..t, nicht erfüllen kann. Frl. Rott- mann spielte das stolze Weib in seiner schwülen^Sinnlichkeit, seiner hingehenden Liebe und zuletzt in der Starrheit des Schmerzes mit hinreißender Leiidenscbast. .Herr Z i e g l e r , ihr Partner, lieh dem stolzen, mutigen Jüngling überzeugende Töne, und Frau Mondthal brachte bett schmerz seiner armen Mutter rührend zum Ausdruck. Der „Kanadier", der Europens übertünchte Höflichkeit, insbesondere —- wie Graf Traft — ihren Ehrenkodex, verlernt hat, findet, von einer Weltreise znftickgekehrt, das Weib seines Bruders, eine „unverstandene", wiewohl abgöttisch geliebte Frau, im Begriff, mit dem verlotterten Gutseleven ihres Mannes in die ersehnte Freiheit zu entfliehen. Er erschießt, da kein anderes Mittel hilft, den Verführer wie absichtslos an dem „Rehbockwechsel" und verläßt, nachdem er die von ihm selbst früher heiß Geliebte kniefällig gebeten hat, ihre Pflicht weiter zu tun, das Haus des ahnungslosen Bruders, um wieder in die Ferne zu ziehen. — Am Schlüsse des zweiten Aktes war die daramatische Spannung hocherregt, das bewies der lebhafte Beifall: aber de Lösung des Konfliktes im dritten Alte befriedigte nicht, und das Interesse flaute ab. — Herr Bauer lKanadier), Herr Tiegelmann lsein Bruder), Frl. B o ch (dessen Weib >, Herr Bo l z > Eleve), S;erc Bayrhammer (Verwalter» boten gediegene Leistungen, besonders der letztere lieferte mit seinem linkischen, schwerfälligen Oekonomen ein Meisterstück. Auch die Tarsteller der Episodenrollen (Frl. Thomas, Herr Pfeil und Auerbach) verdienen rümende^Anerkennung. _ A. S.
Paris, 26. März. Ter kaiserlich deutsche Geschäftsträger Botschaftsrat v. Flotow erhielt heute über Brest durch Funken- iLlcgrapbie eine Depesche Kaiser Wilhelms, durch die dreier beauftragt wird, den Angehörigen JuleS VerneS '«S allerhöchste Beileid anszudrücken mit dem Bei fügen, daß der Kaiser in seiner Jugend sich an dm Werken des verstorbenen Schrsitstellers stets besonders „ erfreut habe.
__ ßcrlirrrbeitc Schriftsteller u l c £ Verne hinterließ ffentlickste Werk?. Er hat rm Ganzen 105 Bücher ge- ^cin Vermögen betrug mehrere Millionen. Er war fät *1892 Lssirier der Ehrenleaiim.
deS ..Petit Parisicn" hatte über die nenerdings austauchen- i den Gerüchte von Friedeusvermittelungen eine Unterredung ( mit einer hohen diplomatischen Persönlichkeit. Diese er- klärte, daß unter dem Vorsitz des Grafen LasilbSdorff eine , Versammlung stattgefnnden habe, in welcher die Eventualität eines ehrenvosileu Friedens erwogen worden fei. Ein ein- < stußreiches Mitglied dieser Versammlung soll erklärt haben, । es sei notwendig, au Frieden zu denken und der < Augenblick sei gekommen, die Vermittelung der ■ französischen Diplomatie anzurufen. Wenn Fapan uns den Vorschlag macht, die Waffen niedcrz-ulegen, so 1 fügte der Gewährsmann des Korrespondenten hinzu, und : seine Bedingungen nicht ztr erniedrigend für uns sind, so rst Rußland bereit, die Angelegenheit in lovaler Weise zu prüfen und die Kousegneuzen der japarrischen Siege anzuerkennen. , , „
London, 25. März. Der Petersburger Berichterstatter des „Daily Telegraph" drahtet am 24. März:-Trotz schern- bar hoffnungsloser Aussichten ist der Friede endlich in Sicht. Der Zar ist sehr gegen seinen Willen davon überzeugt wordeu, daß die weitere Fortsetzung des Krieges finanziell, wirtschaftlich und politisch nachteilig für Rußland sein würde und sei daher bedingungsweise geneigt, den Krieg nicht sortzusetzen. Als Haupthindernis stelle sich dem Friedensschlüsse dem Vernehmen nach die Kriegsentschädigung in den Weg, die Japan verlangt, ^Rußland aber verweigert, obwohl es die vrotweudigkeit, wichtige Gebictszugeständnisse zu machen, anerkenne. „Daily Telegraph" erführt, Japan werde nicht aus Zahlung einer GAdeutschädigung bestehen, falls ihm der dauernde O^enuß irgendwelcher Zngcständnisse absoliit verbürgt würde.
Die Petersburger „Handels- und Judustrieztg." meldet über neue Steuern', von den Beamtengehältern über 600 Rubel jährlich würden vom 14. Juni ab 2 Proz. in Abzug gebracht werden; außerdem toürben erhöht die Erbschaftssteuer um 50 Proz., die Biersteuer um 331/3 Proz, die Zündholzsteuer um 100 Proz., ferner die Steuer auf Hefen inländischer Herkunft um 100 Prozent, ausländischer Herkunft um 71 Proz.; die Destillationsprodukte von Naphtha seien mit 60 Kopeken pro Pud belegt.
Für die neue IVsprozentige japanische Anleihe sollen nun doch in H am b ur g Zeichnuugsstellcn errichtet werden. Wie die „K.-Ztg." ß cm er Et, hat die Erwartung, daß Japan bald als Sieger den Frieden schließen werde, offenbar einen starken spekulativen Zuzug zu der neuen Anleihe her- vorgerrlfen, denn cs wird schon jetzt von einer vollständigen Unterbringung berichtet. Im übrigen scheint aber, daß picht einmal die deutsche Bvrsenspekulatiou, die infolge ihrer genauen Beobachtung der internationaleu Märkte am ehesten in der Lage ist, ein spekulatives Wagnis zu übernehmen, da eine 4V2proz. Anleihe bei einem Zeichnungskurs von 90 Proz. keine sonderlichen Aussichten auf Preissteigerung mehr eröffnet.
Kleine Meldungen.
London, 26. März. In Japan macht sich ein be- -enklicher Mangel arr männlichen Personen bemerkbar. Vielfach versehen Frauen Polizeidienst.
Paris, 25. Marz. 12 Kosaken in Uniform sind gestern von Rußland über Deutschland hier eingetroffen. Sie erklärten, sie hätten ihre Garnison verlassen, um nicht nach der Mandschurei geschickt zu werden, und seien über die preußische Grenze g c s l ü ch t e t. Um sich Geld zur Reise zu verschaffen, haben sie ihre Pferde unterwegs verkauft. Sie beabsichtigen, sich für die Fremdenlegion anwerben zu lassen.
Wohltätige Großfürstinnen.
Wenn man <ni5 Berichten der Augenzeugen die Schilderungen bernirnrnt, so erscheinen die fteiwilugen Bestrebungen der vornehmen Petersburger Gesellschaft dieses Elend zu lindern, nicht der Massenschläckftereien auf dem Kriegsschauplätze in Ostasien mehr als einzelne Tropfen auf einen heißen Stein. Ein ganzes Jahr Hai ein Komitee aristokratischer Damen unter dem Vorsitze der Großfürstin Maria Panlowna, der Ge.mahlin des Großfürsten Wlckdimir, gebraucht um einen zweiten Sanitätszug zu- ssammenzustellen, der in diesen Tagen nach der Mandschurei abgehen wird. Allerdings ist dieser Zug mit allen nur erdenklichen Hilfsmitteln der modernen Technik ausgerüstet und mit Liebesgaben für die Verwundeten geradezu vollgepfropft. Der Zug besteht aus drei langen Waggons, von denen der eine als fliegendes Feldlazarett einaerichtet ist, das den Namen des Großfürsten Boris Wladimirowitsch trägt. Die Feldbetten sind so hergestellt, daß sie zugleich als Tragbahren dienen und, wenn sic zu dieser Bestimmung verwandt werden, auch von Pferden oder Mauleseln gezogen werden können. In gleicher Art vermögen sie die Arzneimittel und Verbandsstoffe usw. enthaltenden Schränke und Kasten nötigenfalls ohne Veränderung im Felde verwendet zu werden, ja sogar die Oefen sind transportabel gemacht. Unter den Liebesgaben befinden sich 5000 Hemden, 4000 Paar Untcrbeinkleider, mehrere Tausende von wollenen Jacken und 10 000 Paar Soldatenstrümpfe. Tazu ibmmen noch 4000 Pakete in bunten, mit Bildern des Zaren und der führenden Generäle bedruckten Tüchern, von denen jedes einzelne ein Hemd, ein Paar Strümpfe, ein Pfund Zucker, ein Viertelpfund Tee, 25 Zigaretten, ein Quan-
Verhaftungen finden statt. _ .. _ .
Petersburg, 26. März. Gestern wurde tm Streue Jepi- ’an (Ctouticmement Tula) durch Bauern ein Landsitz geplündert, der bis vor Kurzem ihrem Gutsherrn, dem Grafen Jgnaticw, gehörte und jüngst durch Kauf in den Besitz eines seiner Bauern, Bamaiww, übergegangen war.
Tiflis, 25. März. Gärung herrscht unter den Schülern. Diejenigen, welche die Schule besuchen wollen, werden von den anderen gewaltsain gehindert. Aus verschiedenen Ortschaften des (Gouvernements werden B a u e r n u n r v b c n gemeldet. Am 13. März drangen 350 Bauern in d^ rtschast
Ehidari Wardsija (Kreis Sckwrapan^ unter den Rufen. „Hurra die Freiheit und Brüderlichkeit! Nieder mit der alten Verwaltung !" in eine von dem Ministerium für Volksaufllärung Tenor» ti er ende Schule ein, zertrümmerten die Türen, Fenster und Möbel und zerrissen daS Kaiscrbild. Dokumente und » Ä "S. »SÄ IÄTMT*» w« 'ch°» *-». “ “ Privatwohnung sie abends demolierten. Vom 14. bis 18. be- Ich besuchte gegen die Mitte des vorigen ^ahrhundetts gingen die Einwohner dreier -Ortschaften Waldfrevel auf der $errn Kirchenrat Engel, bevor er das Haus in der Kaplanei- Apanagcbesihmig Muchranskoje. Achchmdert mit Stöcken nnd .. ßGÄOa Nock Engel hausten in der Krochenbnrg zwei Gkrcclrren bcnmMctc Smicra au3 vmclmdnim Ortsckastm er- ptubenttn berühmie Ediläaer
chicnm in d-r GutsKrnzlci »nL stellten eine üfn^Iyt fforbmtnercn. junge adelige Herren, welche als Lwdenlen vemmni i
Petersburg, 25. März. Vertreter des Vörsenkonntees gewesen waren und von welchen ich mich tn oer nunii otro und der Industrie haben in einer Beratung über die von deii Achtens vervollkommnen ließ. Geübt war ich bereits dann Industriellen in ber 'Arbeiterfrage M bcobachtende " ' dadurch und durch gymnastische Uebungen
Haltung beschlossen, ohne Regierwigsmaßnahmen abzuwatcken und Jecbtsckeuer mit einem jungen
unabhängig davon, ein eigenes Programm selbständig gestärkt. Als ich einft m der tfeajwuer mu *
durchzufülften. Tie angesehensten Vertreter der Industrie untn- Mediziner mich schlug, streifte dieser nur den Aermel zurun,
zogen die Regicningspolitik in der Arbeiterfrage als eine^Politik tzetrachtete den Ann und sagte: .Donnerwetter, den nwti)te
der Zugeftändniffe einer Kritik. Ein von den industriellen ent- . , ■ ( r • r « e,n echt medizinischer Wunsch. — Die
worsenes Programm empfiehlt entschiedenere Haltung c‘nmQl HauS aenannt. Woher
gegen bie Arbeiter. Die Politik der Regie tun g Krachenburg wurde auch das Burg, sche Hausgenannt, sei schwach, die Fotdenlngen der Arbeitet übermäßig es diesen Namen hat, weiß ich nicht, vielleicht von emett und unbegründet. , Manne mit Namen Joost Burgi, welcher in MeyerS Historycy-
Petersburg, 25. März. Die Verwaltung der ?uexmt- ... Kalender aus dem Blatte vom 28. Februar
drvwSki-Eisenwerke hat die Fordeningen der Arbeiter nicht be- ^eograpyychen umenoer u
willigt, worauf d'e Arbeiter m d-n An ? stand traten. I l. Is abgebi be ist. Von ihm hntzt es. f f
'___ . . 1 .«■!■. - -..LJ-------- '■ „Joost Bürgt, geboren nm 28. Februttt loo-r zu Ltmteniieig
Ausland. im Kanton St. ©allen, gestorben am 31. Jan. 1632 zu Kaßel, war
L o n d ° n, 25. märf B-i bem Iah r c S feste ss e n der »««ft
deutschen Wohltat igkcitsgese lls ch a ft hielt der b dg $f>cnfte Rni|ct. Rudolphs II, kehrte aber
beutsche Botschaftsrat Graf Vern stör ff bie Festrebe, tn L Kassel ziltück. Er ist durch die Anfertigung eines
ber er zunäcls! des KönigS von Enalanb gedachte, ^munelsalobus, durch die Erfindung eines Proportioualzirkels. ber bei seinen Untertanen urtb bei allen Völkern ber (^rbe cmc5 TriangularinsttumentS und ber Logarithmen berühmt ge- sich ben Namen eineS Friebcnsfürsten verbient habe morden. Auch hat er als erster das^Pendel zurZeUmepung cm- unb ber unausgesetzt bestrebt sei, bie Völker ein an ber gewendet; ober aber seine Pendeluhr konstruiert hat, yi mcv näher zu bringen unb gegenseitige M iß v er- sicher." . ~ . (n-..™ ni»(ebt
stänbnisse zu überbrücken. Der Rebner gab bem Ob btefer bedeutende Mann emmal m ©teßt g > Wunsche Ausdruck, baß bem König noch eine lange srieblichc die Krachenburg erbaut oder Nachkommen isimeriay q , Negierung beschießen sein möge. Ferner gedachte der Redner ivelche darin wohnten, bleibt dahingestellt. Aber gewiß des deutschen Kaisers, der sich seinem Berufe mit daß c5 den Namen „Bürgi'sches HauS" geführt hat.
unablässigem Eifer nnd in dem Bewußtsiin widme, die ** Ausstellung ber Schülerinnen-Arbeiten
sittliche Verantwortlichkeit vor Gott, ber MUwclt unb Nach-ft er Schule. Am Samstag und Sonntag waren
walt zu tragen. Weitausschournd und -ielb-wnßt richte der g, . bcc Alice-Schülerinncu in bem Schulhause an Kaiser sein ganzes Sinne und erachten auf die Hebung P'c -1 mürben non wblreichen Be-
der Macht unb des Anseyens des deutschen Vaterlandes, der Norbanlage ausgestellt unb würbe Schul-
Gras Bernstorfs gedachte schließlich der Königin von suchern beßchiigt. Sucht nur der Zahl nach _ En gland, der Helferin ber Annen und Kranken und des würbe im Winter von rund loO Schülerinnen besucht 1 Kaisers von Oesterreich, deS wahren Freundes und dertt auch ber Güte nach waren bie ausgestellten Sachen recht vc- treuen Verbündeten des d-eutscl-en Kaisers, der wie dieser merkeuSwert. Legten bie besonbers zahlieichen Ergebnigc bcs barauf bedacht sei, der Welt den Frieden zu erhalten unb jm Weißzeugnähen (Hanb- unb Maschrnenacbech
bie Wohlfahrt feiner Völker zu fördern. FeuauiS ab von rühmenswertem Fleiß unb großer Geschick»
- Aus Madrid roirb gemeldet, daß bw.»werte Tochter man nn ben Kleibern, bie bem Sdjneiber.
bcS Herzogs von Connaught Prinzesfui Brkt°rra n Dasein oerbanken, neben den, Geschick auch den
Gr o ßb rrtannten, sich mit bem König Alf onv von a fnA<>n imb äu
S panien verloben wirb. Geschmack bewundern. Wo sc o Bericht-
Paris, 26. Mürz. Aus Fez wirb vom 22. März backen vermag, war so verlockend auSgestcllt, daß der -vericyc bem „Temps" gemeldet, baß ber Sultan beschlossen habe, erstatter nur schwer einem improvisierten Frühstück töioe * von den anläßlich der Miffion bes französischen Gefanbten stehen konnte. Die Abteilung für Bügeln und Kunstwascherec nach Fez berufenen Vertretern ber einzelne Släote ein f§nnte neben den übrigen mit Ehren bestehen und wies ms- schriftliches unb eingehenb begrünbetes Gutachten über bas besondere einige micktergiltig gereinigte unb gebügelte Snnt< französische Reformprogram m zu verlangen. ^,4e ,-^^ceien auf. Von den Arbeiten aus dem Lehrerinnen- Regierung des Sultan- würde:.v°rEchwch m em.gen . . auS fteat, ba dieser Kursus schon
Vorschläge zwar mehr oder minder günstig lauten, jcboch Stickereien, Brenn- und Lchmtzacbeften, die vielleicht^manch kcinensalls irgend eine Lösung bedeuten werde. Die eigent- Besucher vermißt haben dürfte, werden, wie wir Horen, mtn sich en Verhandlungen werden erst dann beginnen mtb wahr- schon an Weihnachten ausgestellt.
scheinlich sehr langwierig werden, sodaß bie französische' " "L"
Gesanbtschast wo bl noch über drei Monate in Fez zuruck- gehalten werden durfte.
Wien, 25. März. Im Abgeordnete n h aufc fand ehtc stürmische Debatte statt über den Antrag des Jmmuni- tätsausschusses auf Auslieferung des alldeutschen Abg.
' Hauck, gegen den als Neoakteur des „Md. Ta.gebl." die Staatsanwaltschaft weg^n eines Artikels über das katholische
■ Altarsakrament und über die Hostie die Anklage aus Gotteslästerung erhoben ist. Der Antrag wurde an-


