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Gießen.
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:-3E AMERSCAN CEREAL OOZV8PANY, Kaiser Wilhelmstrasse 82, Hamburgs
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LustiövunisterS bie Notwendigkeit für die Schaffung zweier neuer Nichterstellen beim Oberlandesgericht nicht ergebe. Er werde siä, selber statistisches Material aus dem Justizministerium verschaffen und empfehle, mit der Entscheidung über die Angelegenheit noch
Schutzmarken, die aus der Vorderseite der Packete zu schneiden sind BW* und so aussehen, ffancö in einer Sendung und vor dem 31. Dezember 1905 zugehen.
60 Schutzmarken von U Pfd. Packeton oder
100 „ z/-3
Um deutliche Angabe des Namens und Adresse
hoch.!"
Heidelberg, 22. Febr.
Wie sehr der Kampf um die akademische Freiheit auch hier die Gemüter der Studenten- nnb Professorenschaft vewegt, (jut )tu) gestern hier gezeigt. Die Studente^n- schäft brachte dem abgehrnoen Prorektor Hofrat Dr. Braune und seinem neu gewühlten Nachfolger Geh. Rat Tr. Euriius den üblichen Falle lzug, bet welcher Gelegenheit zwischen der Studentenschaft und den Geehrten An,p^acheu ausgetaujcht wurdet:. Der Sprecher der Stu-
wird höfl. gebeten.
ABTEILUNG: E- T.
Die zu Wetzlar er gute, offene vergeben we
Ueberst LedtMNgei während de
Tie A haltkennzei mittags 1 einzufender die Eröffn etwa ersch
Fra
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeiude.
$ottc5buna in der Synagoge (^udaulage).
Samstag, den 25. ijebruar 1905.
Vorabend 5.45 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr.
SchrifterNLraug.
Sabbathausgang 6.50 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
Hottestneast.
Sabbathieier am 2 5. Februar 1905.
Die Polize gilt für bie ganze Erde, i|t nach einem Jahr unanfechtbar und nach 3 Jahren bedingungsgemäß unverfallbar. Für den Kriegsfall bleibt die Versicherung voll in Kraft; hierfür Haven nur Berufssoldaten eine besondere Prämie zu zahlen. Auch der Beamte hat allen Anlaß eine Lebensversicherung zu nehmen, weil seine Pensionsberechtigung erst nach einer Reihe von Ttenstjahren beginnt und die Verjorgung der Hinterbliebenen selbst nach langer Dienstzett immer noch unzureichend bleibt c2’/.
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46.
ergeben handln, gebeten.
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90 840 ML, Sterbequartale 6000 ML, ^Mgcmeiner Fonds für! Stellvertretungs- und Aushilfskosten usw. 110 000 Mk. und Porto, 1 Telegraphen- und Telephonaebnhren 132 000 Mk.
Der Etat für das Justizministerium ift damit eT^ Das^Haus greift nun auf die früher zurück-gestellten Positionen^ zurück, zunächst auf Kapitel 3:
Lbeinbaudomaneu.
föier betragen die Einnahmen 151500 Mk., die Ausgaben 138 200 Mk. .r C. m . .. < r.. r „
Mg. Adelung wunpbt, bie Regierung möge dafür sorgen, daß die hessische Weinbaudomäne ihren Arbeitent bessere Löhne zahlen möge. , „ ,
Finanzminister Gnanth erwidert, es ici ihm ganz neu, daß die Großh. Domäne ihre Arbeiter schlecht bezahle; bisher habe er immer das Gegenteil gehört. Es würden darüber noch nähere Mitteilungen erfolgen. Uebrigcns werde es , gut sein, datz sich die Tomänenverwaltnng mit der Bezahlung ihrer Arbeiter möglichst den Lohnsätzen der Privatbesitzer von Weinbergen anschließe. . ,.
Abg. Wolf wünscht, datz die Regierung nicht mehr , an die Erwerlmng erstklassiger Weinberge dencen möge. Es sei cmpfehlens- roert, mehr Weinberge zweiter Güte zu eriucrben. weit den Be- mertungin des FinanzminisUrs bezüglich der Arbeitslöhne werde wohl das oanze Hans einverstanden sein. Redner wünscht nicht, oaß hinsichtlich der Löhne eine Art Wettbewerb insofern eintrete, mb der Staat wesentlich höhere Lohne zahlt, als die Privaten Weinbauer jener Gegend. Selbst wenn der Staat nur diefelben Löhne zahle, wie die letzteren, so würden sich die Aroetter bei der ganzen Art auf den Domänenn einbergen doch noch bener stehen.
Abg. P i t t h a n ist gleichfalls der Meinung, datz der Erwerb von Weinland zweiter Güte eiupfehlenswerter sei, als der des erstklassigen. Man dürfe auch den Kellermeister nicht ganz allem wirifchasten lassen, sondern müsse ihn beaufsichtigen. Weiter wümcht Redner die Anstellung eines WmgertwartS.
Abg. Molt Han bemerkt, datz der Staat Nicht die Lohne der Arbeiter herabdrücken dürfe, sondern vorbildlich vorangehen
die das Vertrauen in die Regierung und m die bürgerliche Gesellschaft verloren haben, dieses Vertrauen wiederzugeben.
In diesem Sinne also treiben wir Agrarpolitik und Sozialpolitik ; sie kreuzen sich nicht, sondern sic ergänzen einander und gewährleisten dadurch eine stetige wirtschaftliche Entwickelung unseres Vaterlandes. (Lebhafter Beifall. — Der Reichskanzler beglückwünscht den Staatssekretär durch einen Händedruck.)
Abg. Liebermann von Sonnenberg (Antis.) polemisiert insbesondere gegen Gothein und Bebel unter abfälligen -Bemerkungen über die Caprivifchen Handelsverträge. ,
Hierauf wird zur A b st i m m u n g geschritten. Der 0 si c r- / e i ch i f ch - u ti g a r i f ch e Handelsvertrag wird mit z-o gegen 79, der russische mit 228 gegen 81 Stunmeii bei 0 Enthaltungen, der italienische und die übrigen Vertrage en bJoc in nicht namentlicher Abstimmung (iiui enomni cn.
Morgen Resolutionen zu den Handelsverträgen und postUat.
Schluß 73/4 Uhr.
AbgN Ulrich erklärt, er habe im Finanzausschuß gegen die \ Reiben neuen Sberlandesgerichtsräte gestimmt, weil er der Meinung sei, daß eine Verstärkung des Richterperlonals beim obersten Gerickst nicht nötig sei. Diese Ueoerzeugung habe er be,onders durch die Darlegungen des Justizminifter^ gewonnen und darum auch ersehen, daß die Schuld an. der haust gen Verschleppung hei Termine nicht bie Justizverwaltung, sondern die Anwälte treffe, denn von den im Laufe eines Jahres anberaumten ^ermmeu beim Oberlandesgericht (609) mutzte fast die Halste auf Antrag der Parteien resp. der Rechtsanwälte Dendjoben werden. jlc\ Justizminister sei ein langjähriger Kollege derselben gewesen unl habe sie wohl deshalb auch sehr geschont. Dabei erkenne er, Redner gern an, daß ein großer Teil der Rechtsanwälte auch beim Ober- landesgericht seine volle Schuldigkeit tue. Aus der Statistik geh hervor daß das Darmstädter Gericht lange nicht das im Berglern zu anderen Städten am meisten belastete sei. Er werde deshaU fowoh' gegen die beiden neuen Räte, wie auch gegen den Zentrums- antrag auf Schaffung eines dritten Senats seine Stimme abgeben
Abg. v. Brentano legt eingehend seine Stellung zu bei Sache dar. Das Oberlandesgencht fei mit Arbeit überlastet, unt diesem Mißstand könne nur durch Errichtung eines neuen Senate abgeholfen werden; mit den beiden neuen Räten würde nur ein kopstoser Senat geschaffen werden. Tie Mehrausgabe würde naa feiner Berechnung nur etwa 8000 Mk. betragen und nicht, tou in einigen Blättern bericlstet wurde, 38 000 Mk. Tie „Herren dc. oben" möchten doch gefälligst die Ohren besser aufmackfcn (Heiterkeit'. Redner wendet sich dann eingehend gegen die Ausführungen Ulrichs und verteidigt die Anwälte, die oft durch telegraphisch- Mitteilungen gezwungen wurden, die Termine zu vertagen. Allerdings kämen auch Terminverschiebungen vor, die er nicht entschuldigen könne. Ta nach den bekundeten Anschauungen sein Antrag auf Errichtung eines dritten Senats keine Aussicht an, Annahme fabe, so ziehe er denselben wieder zurück, er wertn nber auch gegen die beiden neuen Räte stimmen.
denkenschaft, Sltud. med. Wenzel, wies in ferner spräche an den scheidenden Prorektor aus das ME Verhältnis hin, wie es sich in 5zetdelberg zwischen Rektor und Studierenden finde, im Gegensatz zu jenen Vorgängen, Die sich seit einiger Zeit an den preußischen ^uiver,itäten a^ spielen, „wo man den Geist der Freiheit, der sich in junger Brust so ungebunden ^gt, in Fesseln zu schlagen sucht und Lehrer und Schüler sich feindlich gegenüberstehen." Hofrnt Braune führte folgendes aus: „So wie wir Professoren freie Forschung und freie ^ehre des Erkannten als höchstes Recht gegen alle Angriffe vertei- Dinen, so ist dem deutschen Studenten im Gegensatz ni ausländischen Einrichtungen — die unbedingte Ternp» freiheit gesichert. Frei von jchulmäßiger Cuiengulig dursen Sie Ihre Lehrer wählen, frei Ihr Leben und >zhre Studien einrichten, frei stehen Sie auch Ihren selbstgewahlten! Lehrern gegenüber; nicht kritiklos sotten Sie ihnen Nachfolgen, vielmehr soll die freie Forschung, in welche wir! Sie einführen, auch uns gegenüber Ihnen die volle Selb- uändigteit verleihen. Deshalb sollen und dürfen Sie auch mannhaft für Ihre U e b e r z e u g u n g e n ein treten gegen jedermann. Damit wird sich aber! von selbst die Achtung vor den Rechten und der Freiheit anderer verbinden. Denn wahre Freiheit zeigt sich erst in der Selbstbeherrschung, in der Selbstzucht. Kemer äußeren Lenkung bedarf der freie Mann, um Die Schranken .eines Handels zu erkennen und zu respektieren. Und so, ivollen wir denn, alle zusammen, Lehrer und Lernende^ Die)c unsere akademische Freiheit hochhalten, und wir wollen ihr auch Ehre machen, durch unsere Lebensführung!" —। Geh. Rat Eur tius sagte u. a.: „In den letzten Wochen haben die KommilAonen an den verschiedenjren höchsten .Bildungsstätten unseres Vaterlandes gezeigt, daß sie sich oiejen frischen, freien Wind, der durch die Studentenschaft weht und wehen muß, wenn sie das bleiben soll, wozu , ic bestimmt ist, nicht v e r k ü m m e r n 1 a s s e n wollen. Es ist viel dafür und auch manches dagegen gesagt worden. Aber dessen dürfen Sie versichert jein, wenn die Alten auch manchmal nicht mehr so laut, wie Sie, das „Frei ist der B u r s ch' heraus jubeln können, mit s i n g e n and im schlimmsten Falle mit summen tun sie doch alle !
Gemäß vom 12.™ datz da-* Tätig!-»,>7
Gießen.
ein Jahr zu warten.
Juittzminiiter Tr. Di 11 m ar erklärt zunächst, mit der Zuruckziehung des Zentrumsantrags auf Schaffung des dritten Senats werde der ganzen Verhandlung das eigentlich Komische genommen. I feiner lieberzeugung werde die Mahnung an die Rechts- l anwälte zwar den erwünschten Erfolg haben, aber damit werbe die Kalamität noch nicht beseitigt. Tas vom Abg. Tr. Buff in dankenswener Weise vermehrte Zahlenmaterial beweise das ebenfalls. Abg. v. Brentano hätte zu einer Apo>trophierung der Presse himichtlich der Kostenfrage keine Veranlassung gehabt, denn er, der Minister, habe gestern tatsächlich ausgeführt, datz der neue Senat dem Lande etwa 30 000 Mk. kosten werde. (Ter Minister sck-ätzte gestern die Gesamtkosten auf 33 000 Mk., die Mehrtosten! auf 27 000 Mk., wie wir gestern schon berichteten. Von einem Aufwand Don 38 000 Mk. ist allerdings nicht die Rede gewesen. D. Res.) Daß sich die beiden neuen Räte einmal als über-I flüssig erweisen konnten, sei ja möglich, aber nicht wahrscheinlich. | Sollte sich aber später Herausstellen, daß durch diese Vermehrung die Geschäflsführmig in erwünschter Meise gefördert werde, so werde dann immer noch Zeit zur Errichtung eines dritten Senats jein. Der Justizminister wendet sich dann gegen die gestrigen Ausführungen des Abg. Dr. Gutfleisch zurück, in welchen derselbe den Versuch gemacht habe, ihm, dem Minister, Inkonsequenzen bezüglich seiner Haltung zu der Frage nachzuweifen. .
Abg. Häusel bemerkt, er müsse die Notwendigkeit der Richter-1 Vermehrung beim Oberlandesgericht anerkennen und werde für I die Regierungsvorlage stimmen.
Abg. Bähr erhebt zunächst verschiedene Beschwerden.über bie Justizverwaltung und führt bann aus, es gebe in Hessen schon so viele Beamte, daß man mit der Schaffung weiterer Beamtenposten sehr vorsichtig sein und nur das Notwendigste bewilligen | dürfe. Redner besagt dann, daß so viele junge Richter Anstellung fänden und so häufig Besetzungen erfolgten. Er werde gegen die beiden Rate und auch gegen die neu geforderten sieben Amts-1 richterstellen stimmen.
Abg. Tr. H e i d e n r e i ch polemisiert gegen die Ausführungen | des Vorredners und bezweifelt, daß derselbe im Namen seiner I Parteifreunde gesprochen habe. Er ersucht, der Regierungsforderung muftitmnen.
Abg. Wolf spricht sich gegen die beiden neuen Räte aus.
Abg. Dr. Buff erweitert das gestern von ihm vorgetragene Material. Im Interesse einer geordneten und prompten Rechtspflege bittet der Redner das Haus, die Regierungsforderung zu bewilligen.
Na^, weiteren unwesentlichen Ausführungen der Mbgg. Erk/ Bähr, v. Brentano und Molthan gibt Abg. Dr. Gutfleis ch alls Ausschußberichterstatter eine Uebersicht über den Verlauf der Debatte und wendet sich nochmals g gen bie vom Abg. Tr. Buff und dem Justizmmistcr Dorgetragene Statistik. Die Mehrheit des Ausschusses sei durch die Begründung nickt von der Notwendigkeit der Forderung überzeugt worden. Die Ablehnung der beiden Rickterstetlen sei durchaus kein Mangel an Hochachtung vor dem höchsten Gerichtshof, derselbe sei vielmehr durch die zweitägige Verhandlung glänzend gerechtfertigt worden. Ob wir später nicht unter anderer Begründung die Forderung bewilligen werden, stehe dahin. Heute sei die ^Notwendigkeit nickst erwiesen
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r R B Darmstadt, 22. #ebr.
Am Mnistertische: Justizminister Tr. Dittmar, Finanz- Minister Tr.^Gn a u t h, Al.inistenalrate 2,1. -31 |t und 4- n u e 1, Geb. Oberjustizrat L0rbacher. .
Tie Sitzung wird vom zweiten D^eprandenten Reinhart Um 9Vi Uhr eröffnet. Tas Haus fetzt die Beratung über icn
Etat des Justizministeriums
6ci der gestern abgebrochenen Verhandlung über -titel -ber-
Ministerialrat Becker führt aus, die Domanialverwaltung sei mit dem jetzigen Weinbergsbesitz noch^ so beschäftigt, um den- Ittben zu entwickeln und auszubauen, daß sie vorläufig an, ,u eitere große Ankäufe garnicht denken könne. In-1 jetrcii der Arbeitslöhne feien von der Behörde eingehende Ermittelung^ angestellt worden, aber der Versuch, größere Weingüter festzustellen, auf denen bessere Löhne gezahlt würden, als von der Domäne, sei gchckstitcrt, man habe keine solche entdecken können, llebngens könne ja auch die Domanialverwaltung nickst io ohne weiteres mit den Privatweinbergbesitzern verglichen werden, weil bei letzteren vielfach andere Arbeitsbedingungen vorhanden seien: es werde z. B. viel Akkordarbeit getrieben. Er .vürbe aber doch Herrn Adelung sehr dankbar sein, wenn ihm derselbe Weingüter mit besseren Arbeitslöhnen nachweisen könnte, jiebncr verliest nun die in Rheinhessen von der Tvmäne gezahlten Lohnsätze, die in Nackenheim und Nierstein für Arbeiter über 16 Jahren 2,20 bis 2,60 Mk., für männliche unter 16 fahren 1,50 bis 1,80 Mk., für weibliche 1,30 Mk. betragen, ui Oppenheim für über 16 jähr. Arbeiter 2,10 bis 2,70 Mk., ,ür unter 16 jährige 1,50 bis 1,80 Mk., für weibliche 1,40 bis 1,50 Mk. Es gehe daraus hervor,, daß die Bezahlung der Ar- ueiter eine durchaus angemessene sei.
Abg. Bähr wendet' sich gegen einige Ausführungen des Wg. Vlolthan. t .
auch gegen die Verden neuen ytate 1 Mg. Adelung erklärt sich bereit, der Regierung solche
Abg. M 0 l t h a n bemerkt, daß sick aus den Tarlegungen des P^^^eingüter zu nennen, die höhere Löhne zahlen. Tas
•r. . «--- m----£"- geschehe zwar nicht während des ganzen Jahres, aber doch zeit-
und er bitte dah.r um Annahme des AussckMßantrages.
Bei d.r nun erfolgenden Abstimmung wrck der Ansschuß- antr-g m.t 25 gegm 18 Stimmen angenommen. Die Forderung Der beiden neuen Ober landesgerichtsräte i st also abgelehnt. Für den AussaMßantrag stimmten geschlossen die Freismnigen, die Soziackemotraten, das Zentrum und ein Tell der Bauernbündler, gegen den Ausschutzantrag sämtliche | Nationallck.rate mit Ausnahme des Abg. Scl^nberger, feiner zwei Lauenib^nour und der parteilos Abg. Tr. Weber.
Beim nächsten Titel: Landgerichte und Amtsgerichte, Gesamtausgabe für periDn^iche Zwecke 1844 790 Mk. unD sachliche Ausgaben 215 480 Mk., beantragt
Abg. Bähr, die angeforberten 7 neuen Amtsrichter stellen au streichen. Dieser Antrag roiro jedoch mit allen gegen 1 Stimme nfxu'i.e»nt und vas 5tapitel mit den Nebentiteln angenommen.
Debatte erfaßt dann noch die A.niainne der Kapitel: Zellen- enfta.t Bupbach, Annahme ^d3/41 Mk., Ausgabe 402 241 Mk., c^7iAeq»ucknk?aus Marienfckstotz, Emna^ne 9outX) Mk., Ausgabe ’ma. Gefängnisse M Tarmitvirt und Vkainz, Einnahme " AuSaacke 211466 Mk., .Striminaitafien, Einnayine 80 32^ Angabe 695 679 Mk Z.ntralbauwes.n, Ausgabe
Freitag abend: 5.30 Uhr.
Samstag vormittag: 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag: 3.30 Uhr.
Sabbathausgang 6.50 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 7.00, wellig. , , , I ' abends 5.30.
Nach einem Schlußwort des Ausichußreferenten Mg. M 0 l - üb> tHan wird das Kapllel Weinbaudomäne angenommen. | Pension für Jedermann: Die Pensionsberechtigung gilt mit Die Ausfchnßmehrhcll hatte noch beantragt, die Anstellung eines ^ecI)l emen pefonveren Vorzug des Beamten. Aber etwas Wingertwarts für dies Jahr abzulehnen und bic Kammer be- I ^^ichwertiges, unter Umständen Besseres, kann sich heute Jeder- schlotz auch demgemäß. .... mann erwerben; er braucht nur eine geeignete Lebensversicherung
Schluß der Sitzung VA Uhr. Nächste Sitzung morgen früh I ue^men< Allgemein empfehlenswert, schon wett sie auch eine 9 Uhr. gute und sichere Kapitalsanlage darstellt, ist sie unbedingt not-
--nii H r0it wendig für jeden, dehen Einkommen atisschließtich oder hauptsächlich
DOn bet eigenen Arbeitskraft abhängt. Er sorgt damit mr das
Hannover, 22. Febr. eigene Alter und bei vorzeitigem Lode für feine Hinterbliebeiien.
Heute morgen versammelden sich große Studenten- Daneben kann er durch eine Zuiatzpramte eine Rente für den Fall scharen vor der Hochschule, ohne diese zu betreten oder Der eigenen Invalidität versichern und zwar so, daß nut der Jn- öen Kollegien beizuwohnen. Die Studentenschaft ist nach validitäk auch die Prämienzahlung aufhort, die Lebensversicherung dem ,H. E." bereit, die ihr gebotene Friedenshand anzu- aber aleichwohl in voller Höhe m Kraft bleibt. 4>ie Bietoria bietet nehmen ► nb fiat einstweieln zur Verhandlung mit der Diese Möglichkeit fchon seit dem Jahre 1885, man kann bei ihr
Ä euUkelei1 zur ^rhanvi g r > Rente von Mk. 100 an bis zu 15% der Versicherungssumme Professorenkornmif,ton Herren als Vertreter^^fummr. -U5 üec)-|cl n< Die Vietorta verdankt dieser Einrichtung einen großen erste Bedingung erachtet die Eitude-ntenschaft iedoch die phänomenalen Erfolge. Sie hat zur Zeit einen Levens-
Wiederausnahme des Disziplinarversah«ris gegen rhre 1 ersicherungsbesiand von einer Nlilliarde und 200 Millionen Mack. Kommilitonen Heile und Zimmermann. Die Studenten- (^and abgesehen von ihren bedeutenden anderen Vorzügen, ins- schäft in ihrer großen Mehrzahl mißbilligt das demonstra- besondere der großen und umfangreichen Gewinnbeteiligung, sind live Verhalten einiger Studierenden vor den Hörsälen. ihre Versicherilngsbedingungen so günstig, daß sie hlerm von feinet Der Friedens-Ausschuß der Professoren m- oder ausländischen Versicherungs-Gesellfchaft übertroffen wird, ließ eine bemerkenswerte Kundgebung am f^twu^en
Brett anschlagen, die folgenden Wortlaut hat:
„Der Ausschuß der Professoren erblickt, wie die Studenten- j schäft, in der Wahrung der überlieferten akademischen Freiheit, die aus der Eigenart deutschen Wesens sich entwickelt hat, eine Grundbedingung für das Gedeihen der Hochschule. Insbesondere erkennt der Ausschuß der Professoren das volle Recht der Studentenschaft an, in ihren Versammlungen akademische Fragen zu erörtern, entsprechende Anträge bei den Hockst'chulbehurden zu stellen und sich in allen studentifchen Angelegenheiten mit anderen Hochschulen zwecks Meinungsaus-1 tausches in Verbindung zu setzen."
Der Humor in ernster Situation fand heute I nachmittag in einem „Exbummel der Studentenschaft nach Hildesheim sein Recht. Vor der Hochschule sangen etwa 1000 ausziehende Studenten „Burschen heraus!" Bei der Wsahrt nach Hildesheim sangen sie „Muß i denn" usw. In Hildesheim ließen sie erne photographische Aufnahme vor dem tzauptbahnhofe Herstellen und dann begann dort ein Kommers.
Der r elegierte Student Heile wurde bei seiner Abreise aus dem 5)annoverschen Bahnhof von der Studentenschaft demonstrativ gefeiert. Hannover hat, wie der „Kour." schreibt, nocv> nie einem gemaßregelten^ Studenten einen solch, bedeutungsvollen Abschied zugerufem Was sich in den letzten Wochen in den Kreisen der Studierenden der Technischen Hochschule über die eigentümliche Auslegung der „akademischen Freiheit" angesammelt hatte, brach sich elementar Luft, ohne daß die Grenzen überschritten wurden. Dtusterhaft und korrekt war die Haltung der tausend Studenten wie des vielköpfigen Publikums, das Heile ebenso enthusiastisch feierte wie die vollzählig erschienenen Kommilitonen aller Verbindungen und ^)cicht- verbindungen. Das Persönliche trat zurück hinter der großen gemeinsamen Sache der Studentenschaft; in Helle ehrte man gleichzeitig das freie Burschenwortt xer Vorsitzende des bisherigen Studeiitenausfchuoes, Remy, sprach warme Abschiedsworte, mit einem Hoch aus den Scheidenden schließend, das brausenden Widerhall sand. Zum Schluß erklang der Vers: „Stoßt an, freies Wort lebe! Hurra
[Quaker oats
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