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Hessen Oberhessen
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Der Schnellzug Frankfurt—Gieren—Wese überfuhr nm Mittwoch mittag in Hohenlimburg brc Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren, die durch eine Schranke auf den Bahnübergang gelangt waren. Alle drei waren sofort tot. Der eine wurde mehrere Meter weit zur Seite geschleudert; der andere wurde zu einer unförmlichen Masse zerquetscht und der dritte mußte aus den Nädern der
. 102 30 . 91.50 . 102.30 . 91.50 . 100.50 . 99.70 . 102 50
101.00 . 100.35 . 105.35 . 67.70 . 67.70
dauer besitzt. Ausdauer ist in unserer hastenden, nervös veranlagten Zeit die erste Bedingung für den Erfolg. Das gilt nicht nur für die Betätigung menschlicher Fähigkeiten, sondern für viele Dinge des täglichen Lebens, die wir oftmals zu den nebensächlichen zählen. Ist Jemand längere Zeit magen- oder darmleidcnd oder sind Kinder in der Ernährung zurück gekommen, schwach, skrophulös oder bleichsüchtig, so genügt die vorübergehende Darreichung von Kräftigungsmitteln nicht, es muss vielmehr mit Ausdauer eine, richtige Kräftigungskur absolviert werden, für die sich der Hausens: Kasseler Hafer-Kakao hervorragend bewährt. Man nehme zu solchen! Tageszeiten eine Tasse Hansens Kasseler Hafer-Kakao zu sich, zu: denen man sonst an derartige Getränke nicht gewöhnt ist, also äusser; zum Frühstück, in der Zeit Vormittags zwischen 10 u. 11, Nach-i mitrags zwischen 4 u. 5 u. Abeuds vor dem Schlafengehen. Nur- echt in blauen Kartons ä. 1 Mk., niemals lose. hv*7to _
I 11 ff wacht die Haut spröde und rissig, dies kjviiivj jjuil jtl vermeiden gebrauche man mir das Myrrholinglycerin. b7„
.' 132.60
52.55
46.20
Souper statt, wozu derKaiser zahlreiche Einladungen hatte ergehen lassen. Die Vorführung war von dem deutschen Fl o t t en v er e in dar geboten und bestand aus einer Reihe rinematographischer Marinebilder.
Braunschweig, 22. Febr. Tie Braunschweigische Landessynode beschloß einstimmig, die Negierung zu ersuchen, im Bundesrate durch ihre Vertreter die beiden braunschweigischen Stimmen gegen den sogenannten Teleranzantrag des Zentrums geltend zu machem ...
KriefKasteil ürr Reaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben nnberiiiliichtigt.1
AuonhmuS. Schönsten Dank für Zusendung der neuesten „Volksmacht". Tie Lektüre der Hirschelschen Rede hat uns vielen Span gemacht.__
KüdwestoiriKa.
Berlin, 22. Febr. Nach einer Meldung General von Trothas vorn 21. Februar wurde am 2. Februar das durch einen Posten der Abteilung Koppy besetzte Mamas, 120 Km. nordöstlich von Warmbad, von etwa 70 Hottentotten angegriffen. Ter Angriff wurde aber siegreich! abgeschlagen.
Wes*
Ziel?
von 25 000 Mk. auf Nr. 35413 (nach Dornburg), ein Gewinn von 10 000 Mk. auf Nr. 42328 (nach Mainz), ein Gewinn von 5000 Mk. auf Nr. 86739 (nach Darmstadt), ein Gewinn von 2000 Mk. auf Nr. 34944, Gewinne von je 1O0O Mk. auf Nr. 11126 32014 66903 77679, Gewinne von je 4OO Mk. aus Nr. 36556 49819 63279 75298 90312.
Lokomotive losgelöst werden.
** Das Wiener Gase Großherzog in der Bahnhofsstraße. welches seit einigen Tagen geschlossen ist, wird vollständig renoviert und zu einem feineren Bier- Restaurant um gewandelt. Herr August roell tturd neben seinem Hotel den Betrieb des Restaurants selbst übernehmen.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Am Freitag, den 24. Februar, gelanaen als Abonnements- vorstellung drei Einakter zur Aufführung. Zunächst Max Möllers „Totentanz", dann Mirbeaus origineller „Dieb" und zum Schluß ein überaus lustiger Einakter „Endlich allein" von Gustav Triesch. In diesen sind in Hauptrollen beschäftigt die Herren de Giorgi uud Lippert, sowie die Damen Ehriitophersen und Ruf. Das harmlose, aber überaus amüsante Stück bildet für hier eine Novität.
** Vürgerverein. Nochmals sei an die heute abend 8 Uhr im Eafö Leib stattfindende Versammlung erinnert, die sich mit der Theater- und Saalbaufrage beschäftigen wird. .
§ Grünberg, 22. Febr. Wegen der projektierten Bahnstrecke Lich —Grünberg fand heute nachmittag 3 Uhr im Hotel Hirsch eine Versammlung des Bahnkomitees statt, der als Vertreter des Kreisamts Gießen Kreisamtmann Dr. Kranzbühler beiwohnte. An den Verhandlungen nahmen teil: die Bürgermeister von Grünberg, Lich, Queckborn, Münster, Ettingshausen, Nieder- und Ober- Bessingen, Dekan Wagner und Kaufmann Moll-Grünberg und Beigeordneter Dörrn er- Lich. Es wurde sestgestellt. daß die' Obligationen jetzt untergebracht sind. Lich hat 100 000 Mk., Grünberg 45 000 Mk., Ettingshausen 75 000 Mk., Queckborn 75 000 Mk., Münster 60 000 Mk., Ober- und Nieder-Bessingen je 70 000 Mk. übernommen. Mit dem Bau der Bahn soll baldigst begonnen werden. Für die beteiligten Gemeinden wird, wie wiederholt betont wurde, die Dahn Industrie und Verkehr bringen, sind doch die Gemeinden reich an Waldungen, Basalt- und Eisensteinlagern, Die der Erschließung warten. Auch das Braunkohlenbergwerk
vereine gedrungen sei". Auf den letzten preußu ch en L e br erlag in Königsberg ist der Unterrichtsininister besonders schlecht vi sprechen. Er verlas zur Illustration für den „u n z i e m 11 ci) c n 2 o it, der in .Königsberg angeschlagen worden sei, enuge nacn seiner Ansicht besonders gravierende Stellen aus der Rede eine Lebrers nach dem stenographischen Bericht, die ledocb nur, oone persönliche Scharst oder ehva beleidigende Wendungen, eine am- liebe Kritik des Schulkompromisies enthielten, so das; ou ~uuc seden einielnen Satz, den der Minister zitierte, nur durch ibie kräftige Zustimmung unterstreichen konnte, was verrn totuot, dpi sich einen anderen Este kl von feiner Vorlesung versprochen hatte, einigermaßen tu Verlegenheit fetzte. r , . .
Ter Schnlkompromist wird - darüber kann schon beute fern Zweifel bestehen — eine Gleichstellung der o t m sch u l e mit der Konfessionsschule, wie bet Zentral, ausschns; der nationalliberalen Partei zur ..^ofckmuchllgu.tg ^er großen Verstimmung, die sich insbesondere un ^benilgm gegen die Beteiligung der Nanonalliberaien an d<eser Aktion , ge te i machte, das Kompromiß nachträalich zu wtcrmeuei en ge,>ubt bat, nicht enthalten. Tas Schulkomvromck wird un ^oste'Uellenen gesetzgeberischen Charakter tragen, mit den; tue ^Abnoienen Gegner der Simultanschule, die ganz offen als ibr leM: Siel m schnlpolitischem Gebiete die Ausrottung der 2umi to n 1 Stumpf und Stiel proklamiert haben, alle Veranlassung haben werden, zu frieden zu fein. ,
Sur ^5age in ZUißlund.
Die revolutionäre Bewegung übertragt sich, von den Arbeitern der Industrie auf die des Verkehrs, Sn Rustisch-Polen r t der Gütertransport auf den Bahnen io gut ime aufgeboBcn. Tarnende von Wagen mit Lebensrnitteln können nicht befördert werden, ihre Fracht verdirbt bei der ungmntrgen ^hreszert. Bei einer mdjt unerheblichen Zahl von Bahnen un eigentlichen Rußland wurd. der Streik der EisenbahnangestMen. proklamiert Hierdurch er- leibet der ganze Verkehrsbetrieb die allerbedenklrchstL Störung. T>r Ausfall einer einzigen Linie aber stört den ganzen Organismus der Militärtransporte. .Tie sibirische Bahn nimmt bte von allen Seiten des Reiches zugehenden Truppen-,, Güter-, Lebensmittel-Transporte auf, um sie dein Heere im lernen Osten zu- zurübren. Tie transsibirische Bahn soll unter der Einwirkung des Streikes der Eisenbahnangestellten ZU leiden haben. ^«rAus- fall der Zufuhr an Proviant nach der Manchch-urn, wo 400 0U0 Mann täglich verpflegt werden sollen, wird zur Lebensfrage für hie russische Armee, um so mehr, als die Blockade von Wladiwostok durch die Japaner alle Zufuhr zur See verhindert.
In Petersburg selber bedrohen bluttriefende Proklamationen der sozialrevolutionären Gruppe alle Besitzenden mit dem Tode. Tiefe Proklamationen sprechen auch von einem allgemeinen „en r o p ä i s ch e ii K1 a dd e r a d a t s ch". Kein Wunder, 'daß ausländische Pessimisten schon daran denken, Die Familien in die Heimat zu schicken.
Am schlimmsten sieht es im Kaukasus aus. In der Petroleumindustriestadt Baku dauern die blutigen Zusammenstöße an. Ti eStraßen sind voll Leichen. Am Mittwoch soll dort allerdings zwischen Armeniern und Persern eine Aussöhnung erfolgt sein. Rach Privatmeldimgen aber fordert dort der noch fortdauernde Kampf entsetzlich viele O p f e r an M e n - schen 1 eben. Me Vobrfelde^ stellten die Arbeit em. g.re Fabriken werden ebenfalls ben Betrieb einstellen müssen, da
deutsches Neieir.
Berlin, 22. Febr. Ter Kaiser übersandte dem Mitglied des elsaß-lothringischen Staatsrats, Schlumberger- Geb Weiler, anläßlich der Feier seiner diaman - tenenHochzeit mit einem Schreiben eine Porzellan- Vase mit seinem Porträt. Tie Stadt Geb Weiler ernannte Schlumberger zu ihrem Ehrenbürger. Schlumberger stiftete für die Stadt ein Kinderspital und bedachte die Kranken- und Waisenhäuser sowie big Arbeiter seiner Fabriken mit Geldgeschenken.
— In Gegenwart deS Kaisers wurde heute abend /ine Musikprobe im neuen To m abgehalten. Gegen 1500 Soldaten waren zur Füllung des Raumes kommandiert »erben. Ferner waren die Mitglieder des TomkapitelS, die Tonibauverwaltung und eine Anzahl geladener Personen SUfleAen. D^r Monarch soll über das Resultat der Probe, bei der Musikstücke und Gesänge deS TomchoreS zur Vorführung aelanaten, seine Zufriedenheit ausgesprochen haben
_ Z-m Königlichen Marstall sand heute abend eine Lichtbildervorkührung mit daraus folgendem
3V,%
1% Oesterr. Goldronte
Der Krieq.
Dom Kriegsschauplätze.
Petersburg, 22. Febr. Tie Petersburger Tel.-Ag. meldet aus tzuantschau von heute: Im Ravon von Tsinchent^chen gingen am 20. Februar die kleinen Vorposten aus Tindajin unb vom Tsentsilin-Pa« ein wenig zurück. Der südliche Vorposten blieb auf dem eingenommenen Punkte. Unsere Verluste im Laufe des Tages betrugen 19 Tote und 63 Verwundete. In der vorigen Nacht und heute verhielten sich die Japaner ruhig, auf der übrigen Front ist alles still. .
Tokio, 22. Febr. Von der Mandschurinnen Armee wird gemeldet, daß die Russen fortgesetzt einzelne Teile der iapanischen Stellung beschießen. In der letzten Z:it itellten bte Rusten eine Anzahl schwerer Geschütze in Tsckstkiatun, zwei Mellen westlich von Taschan<tuf. Patroulllen der beiden Armeen smd Montag nacht westlich von Shabopao zusammen gestoßen, woraus stch em scharfes Gefecht entwickelte. ..
Niutichwang, 22. Febr. (Reuter.) Ungew.hr 300 Rmwn ^reichten Montag nacht die Eisenbahn zwischen Hallscheng und ^at- schllschäo und zerstörten sie oberflächlich. Sie verletzten wiederum die Neutralität des Gebietes westlich vom Liaho. Es ist nicht gemeldet, ob chinesische Soldaten dort gewesen sind. Augenscheinlich versehen die Torfbewohner die Russen gut mit Nachrichten über die Verteilung der japanischen, Streitkräfte. Tie Zerstörung an dem Effenbahnkörper wurde sofort wieder in Ord- itung gebracht. Tie Russen zogen sich zurück, ohne es zu einem Kampfe kommen zu lassen.
Tokio, 22. Febr. Amtlich wird gemeldet: Anges'.cbts per kürzlich von Rußland gegebenen Darstellung, wonach die javanischen Behörden in Port Arthur cmgcschuldigt werden, daß sie versuchten, Privatpersonen mit Gewalt zum Verlassen der Stadt zu zwingen, um ihr. Eigentum zu beschlagnahmen, wird jspanischerseits erklärt, daß eine solche Beschuldigung gänzlich unbegründet und nichts weiter als eine Machenschaft sei. •
Tie tzull'Kommisffon
/etzte die Lesung, des Berichtes fort. Es wird versichert, daß die Kommission sich über die Frage, ob japanische Torpedoboote zur Zeit des Angriffs auf die Fischer flotte antgetaucht seien, erklärt, Admiral Roschdjestwenski konnte berechtigterweise glauben, seinem Geschwader drohe Gefahr. Er durfte demnach Hand ein, wie geschehen. Der Bericht konstatiert die Verpflichtung Rußlands, die Opfer der Katastrophe z n entschädigen.
Tie FriedenSverkündnngen
>as London und Paris sind nach wie vorskeptisch aufzunehmcn. Taß mindestens etwas Börsenspekulation bei den durch Z>iveiGbtlichkeit ausgezeichneten Mell)i-ngcn im Spiel ist, kann als sicher gelten. Tie „Nordd. Allg. Ztg." begnügt sich damit, eine Aeußerung des japanllchen Gesanoten Vllomte Havashi, daß c: keinerlei auf einen schleunigen Friedmsschluß hindeutende Nachrichten habe, durch den Truck hervorzuheben. Auf der russi- shen Botschaft in Berlin weiß man noch nichts von der Möglichkeit eines baldigen Friedensschlusses. Es wird berichtet, daß nur nach einem bedeutenden Erfolg der russischen Waffen über den Frieden zu reden sein werde. Vorher unter keinen Umständen.
, Ter „Wiener Polit. Korr." zufolge hat die dortige japanische Gesandtschaft von Verengen betreffend die Frage des Friedens- schlnsst? ^'’Yirrfni?.
„Darmfl. Ztg/':
Ein Oberlehrer des' GH m nasiums Gießen hat der Schulabteilung angezeigt, das; die 14. d. M. in d er zweiten Kammer gegen den Direktor hobenen Beschuldigunge n indirekt von ihm stammen. Er habe schon vor längerer Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten einem ihm verwandtschaftlich nahe stehenden Arzte Mitteilungen gemacht, die dieser^vhne sein Vorwissen und gegen seine Absicht dem Abg. Dr. David zur Verfügung Igrestellt habe. Dem Geh. Schulrat Dr. Schädel wurde hiervon Kenntnis gegeben, worauf er zur Aufklärung des Sachverhalts Disziplin arunter- suckung gegen sich selbst beantragt hat.
** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Am heutigen Ziehungstage der 4. Klasse fiel die Prämie von 75 000 Mk. auf' Nr. 7474 (nach Darmstadt), ein Gewinn
likiicltc lilfliniiuirii.
N. B. Darmstadt, 23. Febr. (Eigener D-raht- bericht.) Die zweite Kammer nahm heute dre Kai- Pitel „Kameral- und Forstdomänen", „Lokalverwaltrmgß^ Posten" und „Wegen der Forsttwmäne", ferner dre Etatsi für das Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung, für Batman st alt und Tiefbauamt Bad-Nauheim und ©i§fnDrit Bad- Nauheim an. Die Debatte irber die 4. Hauptabterlung! „Lotterie wurde abgeseht. Ferner kamen zur Annahme die 5. Hauptabteilung „Direkte Steuern" usw. Erne längere Debatte entspann sich noch beim Etat des Ministeriums der Finanzen über die Vergebung der Stuckarberten am Theaterumbau an eine Wiener Firma. Dre Avgeordneten Müller und Noack tadelten diese Vergebung an das Ausland, während der Fin an zm inister urrld Mimsterial-' rat v. Bie geleben das Verhalten der Regrerung verteidigten, die sich in einer Zwangslage befand und nrcht anders handellr konnte. Nächste Sitzung morgen jrith um 9 Uhr.
Wien, 23 Febr. In hiesigen diplomatischen Kreism erregt es unangenehmes Auffehen, daß die Untersuchung über einen Einbruch in das ö str e i chisch-u n g a r i s che Gen erai- tonfulat in Berlin die Tatsache ergeben hat, daß der Ein- brnch von einem hochstehenden Beamten des Konsul a i s verübt wurde. Tie Staalsanwaltschaft in Berlin hat die rsuchung eingcleitet. In Zusammenhang damit wurde der Vizetoniul Dr. Franz Seit! von seinem Posten enthoben. „ , . , . ,„
Petersburg, 25. Febr. Der Zar I>at ncf\ nicht °ur Beisetzung des Großfürsten Sergius nach Mosrau begeben.
ikittskand.
Konstantinopel, 21. Febr. (Wiener K'orr.-B.) Aus Monastir wird gemeldet, daß 20 auf der Rückkehr nach Zovik befindliche, dem Patriarchat angehörend-e Bauern 21 Kilometer nordwestlich von Nakova angeblich von einer bulgarischen Bande überfallen und z-lvei getötet wurden.
Philadelphia, 22. Febr. (W. B.) Zu der von der Universität von Pennsh lvani en veranstalteterr Feier des Geburtstages Washingtons sandte Präsident Roosevelt eine Adresse, in der er sagte: Zwei Grundsätze Washingtons müßten die Basis für die gesamte auswärtige Politik der Vereinigten Staaten bilden, nämlich Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit allen Nationen geg en über zu beobachten. Für den Krieg gerüstet zu s ein, als wirksames Mittel zur Beförderung des Friedens, die Flotte stetig aus zu blauen und' klar und entschieden für die internationale Redlichkeit einzutreten, das sei der beste Weg, Treue und Anhänglichkeit an den Lehren Washingtons kundzutun. Die Besitznahme der Philippinen, das amerikanische Interesse am Handel mit Dem Orient, der Bau des Panama-Kanals und die Aufrechterhaltung der Monroedoktrin erforderten eine Flotte von entsprechender Größe, die hinsichtlich ihrer Stärke, unübertroffen an Leistungsfähigkeit sei.
Alis unö Lantz.
Gießen, den 23. Februar 1905.
** I. I. K. K. H. H. der Großherzog und d i e Großherzogin sind nach dem aufgestellten Reiseplan am Dienstag nachmittag gegen 5 Uhr in Mexandrowo eingetroffen und von da im Souderzug nach Warschau gefahren, wo Nie Ankunft etwa nm 9 Uhr abends erfolgte. Hier stand der kaiserliche Sonderzug zur Fahrt nach Moskau bereit, wo die Ankunft heute früh erwartet wurde. (D. Z.)
** Zu der Interpol! ation David schreibt die
bei Münster wird dem Verkehr angeschloffen. Die Bahnstrecke folgt von Lich dein Wettertal über Nieder-Befsingen und Ober-Befstngen; bei Münster geht sie links ab über Ettingshausen, Kolbenniühle, Oueckborn, um weltlich von Grünberg in die Bahn Fulda-Gießen einzutaufen.
4- ii bad), 21. Febr. Die Errichtung einer großen Gasanstalt ist hier von der süddeutschen Gasgesellschaft Frankfurt a. M. beabsichtigt. An dieses Gaswerk sollen amtliche Gemeinden der Umgegend bis nach Ulrichstein, Schotten, Ettingshausen, Queckborn, Lich, Villingen re. an- geschlossen werden. Das Unternehmen wird allgemein freudig begrüßt. Die Gasanstalt soll in der Nähe unseres Bahnhofs errichtet werden. Mit den Behörden und Gemeinden sind Unterhandlungen im Gang.
Frankfurt a. M., 22. Febr. Das Kgl. PolizeivräU- dium hat den Adler-Fahrradwerken die Erlaubnis erteilt,, vorläufig 6 Taxameter-Auto in obil-Troschken hier in den Verkehr zu stellen. Nach der vorliegenden Skizze, ind diese Droschken elegante Landaulettes, welche bei chönem Wetter offen, bei schlechtem geschlossen benutzt werden können. Der Motor ist ein 12—14pferdiger Doppel- Evlinder. Die Droschken werden voraussichtlich im Monat April in Verkehr kommen; der Tarif soll etwas höher sein, als derieniae der veanlären Fmker.
Märtlc.
P* fc. an f flirt a. M., 23. Febr. (Telepr. Ona.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmark t° p reife. Zum Verkaufe standen : 25 Ochsen, 0 aus Oesterreich 1 Bulle, 00 aus Oesterreich, 31 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oesterreich, 804 Kalber, 98 Schale und Hammel. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 70 bis 72 Mk., 2. Qual. 65-68 Alk., 3. Qual. 58—60 Mk.; Bullen 1. Qual. 61—63, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 67-69 Tlf., 2. Qual. 64—66 9)11, 3. Qual. 54—56 Alk., 4. Qual. 45—47 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 75—80 Pfg., Lebendaewicht 45—48 Psg., 2. Qualität 59—62 Pfg., Lebendaewicht 43- 45 Pfg., Schlachtgew. 57—61 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 68—70 Pfg., 2. Qual. 02-00 Pf. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, bei Kleinvieh gut.
Limburg a. d. L., 22. Febr. F r u ch t m arkN Durch« schnittsvreife pro Tlatter. Roter Weizen 15.30 TIL, weißer Weizen 00.00 Tlf., Korn Mk. 10.85, Gerste 00.00 Mk., Hafer 7.50 Mk., Erbsen 0.00 Mk.. flnrtoffeln 0.00 Mk.
Uniöcr1llot;
bitte in fernere ,


