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25.8.1905 Erstes Blatt
 
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.HÄen Land- irlschaftsrat irirb eibcartot m fast f' mancher Land- hri-ren abnormen n verschiedensten Passendste Sorte der MfternnK- itnMmnM von ftu PewÄschast- cbct bat t§ auch t einer für seine Sorte diesen Ein« leichen. Der un» ier eine angebaute Bodenverhältnissen istt ist. Ter Land- enn ihm die Mög- ichster Sorten die seinen Zerlpli- lgepastt sind^ Diese itung von Saat' ratS geboten, die die verschiedenster 1 finb, unb nr Scrfauf bringen, als yaiscnd unü t Ä Ä nur n Landwirten, die matMn DerM- mit für seine Ber- vrtcn zu versehen, chen Saatbaustellen elle des Wichen [, die gerne bereit ping zu stellen, indessen. Ter cdrieben: Die nun Neuheit beainni Loden ist im sselde ri von seenedtiM. i, ehe die Wurzeln teile schrecklich ans. klein, nicht allem MM durch die -d« di° -Mdwtt- z auch 'n den Lost- welche noch dwgen len,halben W sl her jtoeife »« n leiben trotz g»ltt iem mtaffenmmgei, holen nnWn.

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S.fl""'«3eus "'Imnbttt. «leut. Aber auch

Buchhalter Soon 15000 M 'Der Win selbst Ä Mi zahlen hat. 'siebzehn vier' dstrase venirteilt. Crrfi. Zig.)

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Wasserleitung und genügt die Beteiligung hieran, dann wird die Wasserleitung kommen. Zu den Kosten des Projekts wird der Derr Einsender, der ja offenbar keinen Anschluß nimmt, nichts beitragen, für ihn ff' weiter nichts verloren, als Papier und Porto seines Eingesandts. Im übrigen kokten auch die Gemeinde­brunnen Geld, deren Wasser ist aber nach Gutachten des chemi­schen Untersuchungsamts Gießen meistens gesundheitsschädlich.

Leun, Bürgermeister.

9Jicteorofnnifdie Beobachtungen der Station tttießcn.

Höchste Temperatur am 24. August ----- 4 20,3" C.

Niedrigste . 24. = * 6,40 C.

- in

August 1905.

Äaroiueter auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

24.

2

746,5

+ 19,9

8,7

50

WNW

2

Bew. Himmel

24.

9«

747,0

+ 12,6

8.4

78

-

still

LllarerHimmel

25.

726

746,9

+ 8,5

7,0

86

N

2

Bew. Himmel

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 26. August 1905: Zeitweite heiter, wärmer, auch nachts etwas milder. In tiefen Lagen Morgenuebel.

Näheres furch die ßftefteuer Wetterkarte.

Arö iterbewcgung.

Essen, 24. Aug. Die Einignngsverhandlunaen im Bau­gewerbe haben zu keiner Einigung geführt. Von den Arbeitgebern wurde erklärt, daß sie bei dem Arbeitgeberbunde dafür eintreten wollten, den Arbeitern in diesem Jahre noch eine Lohnerhöhung zu bewilligen und zwar ab 1. Oktober um 1 Pf. Vro Stunde und vom 1. April n. I. ab u m 2 Pf. pro Stunde. Tie Forderung der Arbeiter, daß Gelsenkirchen und Bochum den übrigen Bezirken vom 1. Avril n. I. ab gleich­gestellt werden sollten, stieß dagegen bei den Arbeitgebern auf Schwierigkeiten. Troß lebhafter Debatte wurde über diesen Punkt keine Einigung erzielt. Fn den Kreisen der Arbeitgeber scheint man wenig geneigt, noch weitere Zugeständnisse zu machen. Es ist fraglich, ob die Verhandlungen diesmal Erfolg haben werden. Heute nachmittag 4 Hbr werd-'n bi** V"rbandluna?n fortgesetzt.

Sport.

Baden-Baden, 24. Ang. Zukunfts-Rennen. Preis 36 000 Mark Erster Weinbergs brauner Hengst ,.Fels", Zweiter M. Eaillault's braune StuteMelodie", Dritter E. Veil-Picards braune StutePluie bDr".

M ftitlid r I'fbrrfidt der (MMollr in der Sfnbt stießen

21. Woche. Vom 21.27. Mai 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 linkl. 1600 Mann Militär. Sterblichkeitsziffer: 14,84

nach Abzug von 3 Ortsfremden: 9,28 V-o.

Kinder

63 starben ein: Zusammen:

Erwachsene:

im

vom

Darmtuberkulofe

1

1. LebenSiahr: 2.- 1

-15. Jahr

Bronckütis

2(1)

2(1)

Brustfellentzündung

1

1

Lebensschwäebe

1

1

Nierenentzündung

1

1

-

Verunglückung

2(2)

2(2)

Summa:

8 (3)

5(1)

1

2 (2)

Anm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nack Gießen gebrachte Kranke kommen.

Kandel und Merkelir. Volkswirtschaft.

Petroleum. Die Tage werden bereits sichtbar kürzer und die Beleuchtungsfrage rückt bei unfern Hausfrauen in den Vorder­grund. Was sollen wir brennen, und zwar dort, wo Gas und elektrisches Licht nicht in Frage kommen? Spiritus? Dazu sind, so prächtig es auch brennen mag, die Kartoffel- und Spiritus­preise noch immer viel zu hoch. So bleibt denn nur das Petro­leum übrig, für das Deutschland allein der bekannten Standard Oil Eompanh, die fast den ganzen Handel monopolisiert hat, Millionen und Abermillionen jährlich zinst. Muß dem aber so sein? Ein Vortrag, den K. Prößdorf-Altenburg jüngst aus dem internationalen Petroleum-Kongreß in Lüttich gehalten hat, belehrt uns eines Besseren. Einst mag das Oel jener Kompagnie, wie es nur den berühmten pennsplvanischen Werken entnommen wurde, das beste der Welt gewesen sein, das ist aber keines­wegs mehr der Fall, weil es seit Jahr und Tag nur mit nicht-

Pennsvlvanischer Ware gemischt auf dem Marke erscheint. Fast alle in Deutschland gehandelten anderen Petroleumsorten sind durchaus dem amerikanischen Produkt gleichwertig, in Bezug auf Entflammungspunkt, Explosionsffchcrh'st und Leuchtkraft, so­gar bedeutend überlegen. Wir haben es also durchaus nickst notig und sollten in volkswirtschaftlich-vaterländischem Interesse uns hüten, weitere Unsummen deutschen Kapitals in die Hände der Standard Oil-Eompany zu spielen.

London, 24. Aug. Die Mitglieder des Whitworth- kohlenspndikates besichtigten gestern die Koblenselder m W Hitworth in Sk'dwales. Dabei wurde festgestellt, daß nicht em deutsches Svndlkat, sondern ein aus Deutschen vnh au« anderen Kapitalisten zrftmm-mgesetztes Svndikat diese .^nbren- selber erwarben b~t. Die A'!«heut"ng der (^rnben hemmst s-'fvrt.

Familien Nachrichten.

Gestorben. Hans Diebel, Butzbach.

Schisssnachiichteii.

Nord deut scher Sion b.

In Gießen vertreten durch Earl L o o S , Kirchenvlatz.

Bremen, 22. Aua. 'Ter transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben.PostdampferGroßer Kurfürst"", Kapitän F. Mentz, vom Norddeutschen Llond in Bremen, ist gestern 11 Uhr abends wohlbehalten in Newnork angekommen.

Bremen, 22. Aua. <Per transatlantischen Telegraph.! Der Doppelschrauben-SchnellvostdamvferKronprinz Wilhelm", Kapitän

Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork nngekommen.

Bremen, 23. Aug. lPer transatlantischen Telearavh.f Der Dovvelschrguben-PostdamoferKaffel", Kapitän M. Miltzlaff, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist hellte 8 Uhr vormittags wohl­behalten in Baltimore angekommen.

(Drigiiiaf-Draßfmcfbundfn.

R. B. Darmstadt, 25. Aug. Der gestern gemeldete Ma­növerunfall wird in einem Privatbrief des hiesigen Tage­blattes als w e se n t l i cki h a r w l o s e r d-rgestellt. DaS Schrei­ben bestätigt, daß die beiden Regimentskommandeure unb der an J)er Spitze der gruppen reitende Stab sowie ein Teil der 2. Sck>wadron überritt'm wurden. Etwa 20 bayrische und ebenso viel hessische Reiter mit den Pferden bildeten minutenlang einen wüsten Knäuel und boten ein recht kriegerisches Bild dar. Dagegen heißt es weiter, außer einigen Hautabschürfungen seien irgend welche schwereren Verletzungen nicht vorgekom­men. Der Meldung stellt unser Berichterstatter entgegen, daß alle Einzelheiten der gestrigen Mitteilungen von einem Augen­zeugen stammten. Daß der Kvmmandeur des 23. Dragoner- Regiments am Fuß leicht verletzt wurde und einen Stich durch den Aermel erhielt, werde bestätigt.

Eronberg, 24. Aug. Auf Schloß Friedrichshof fand heute eine Abendtafel zu 22 Gedecken statt, zu welcher unter anderen geladen waren Negierungsprästdent v. Meister mit Ge­mahlin, Landrat Ritter v. Marr mit Gemahlin, Leibarzt Dr. Spielhagen und Hauptmann Frhr. von Lüttwitz. Der Cron- berger Männergesangverein trug nach aufgehobener Tafel einige Lieder vor.

Kiel, 24. Aug. Heute abend 10.30 Uhr versammelte sich auf dem Bahnhofsvorplätze die nach Ostafrika bestimmte Marinefeldkompagnie, bestehmd aus Mannschaften der Matrosen-Division und der Seebctaillone, zusammen 222 Mann und 9 Offiziere. Der stellvertretende Stationschef, Kvntreadmiral Zehe, verabschiedete die Truppen mit einer Ansprache, in der er auch die Abschiedsgrüße des Kaisers und des Prinzen Heinrich übermittelte und mit einem dreifachen Hurra auf den Kaiser schloß. Um 11.30 Pbr fibr der Zua noch Triest ab.

Hamburg, 25. Aug. Der Tischler Habschals, der Mörder der 1901 in Altona ermordeten Prostituierten W ü b b e, ist verhaftet worden. Die Tat war allgemein dem inzwischen Hingerichteten Schlächter gesellen Meinau zu geschoben worden.

Braunschweig, 25. Aug. Die Stadtverordneten beschlossen, die Regien,ng zu ersuchen, im Bundesrate für die so­fortige Aufhebung der Viehgrenzsperre einzutreten.

Wien, 25.9Utg. Am 28. August wird eine große deutsche Pro test Versammlung in Trovpau einberufen infolge der Meldung, die Regierung wolle eine Sprachenverordnung für Schlesien erlassen, die den Tschechen und Polen Zu­geständnisse macht.

Herrmann ft abt, 24. Aug. Heute begannen die anläßlich der Jahresversammlung des Gustav Adolf-VereinS statt- finbetiben Festlichkeiten der siebenbürger Sachsen unter großer Beteiligung aus dem ganzen von Sachsen bewohnten Gebiete. Der Gustav dldolf-Verein hielt einen Festgottesdienft ab, bei dem der Rektor der Universität Leipzig, Professor R i e t s ch e l, pre­digte. Später fand unter Vorsitz des bischöflichen Vikars Friedrich Teutsch eine Festversammluug statt, in deren Verlauf zahlreiche Liebesgaben überreicht wurden, darunter viele für protestantische Gemeinden in der Provinz Posen. Während des nachfolgenden

Banketts brachte Teutsch einen Trinffpruch auf den König au8> an den ein Huldigimastelegramm abgesandt wurde. Prof. Riet- schel widmete seinen Trinffpruch den ficbenbürger Sachsen. Am Nachmittag tagt-n her sächsische Aertteverein unb der sächsische Frauenverein. Abends wurde eine Oper aus dem sächsischen fBoIf-f-'ben aufgeführt. Gleic^citig f >d ein volkstümlicher Vor­trags chend des Gustav Adolf-Vereins statt.

P ortsmou th, 24. Aua. Tie nississhen Delegierten über­mittelten heute eine lange Mitteilung d-s Präsidenten Roose» velt nach Peterhos. die Untcrstaatsfekretä'-e Leiter i km eit heute morgen überreichte. Es ist b :n zweifellos rne Skizzier­ung bfr letzten Vors^'läge des Pr 'iden^n Roosevi* entboten, der wie. geglaubt wird, die letzte Aufforderung zu emer Ver­ständigung bildet, die von beiden Parteien zugestanden ist. Tie Frage dos Preises, den Rußland bezahlen soll, um die nördliche Hälfte von Sachalin zu behalten, soll damach durch den Schiedsspruch eines dazu bestellten Ausschusses ent» schiebm werden.

Tokio, 25. Aug. Der europäische DampferDara» (out)" rannte in der Meeresstraße bei Moji das japanische T r a u § v o r t s ch , f tK i n j o M a n i" an, das verwundete unb kranke Soldaten an Bord hatte. DieKinjo Maui" sank binnen 3 Minuten. 12 6 Soldaten werden vermißt; sie sind wahrscheinlich ertrunken; 21 wurden gerettet.

Telephonischer Kursbericht,

Frank 1nt*i n M,

25. Augu

3V«°/o Reiob*anleibe

3°'o Mexik Hier

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101 85

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. 267.65

256.00

. 222.60

. 100 45

Ungar. Goldrente haben. Rente Portugieser J Portugiesen. III Unit. Türken .

68 90

68 70

89 70

135 20

55.

. 100 85

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. 101 00

. 89.70

. 100.65

Vle°ln Hoflsen . . .

3* t % Oborhr»R«an 4 % Oosterr. GoMrente 4 6 % Oesferr. Rilbr-rrente

St 1905.

68 80

- 96 70

. 140 50

. 136.30

. 210 50

194 50

. 148 30

. 164 70

. 171 60

. 144.40

. 20.40

f*/o / Chinesen Electric. Schlickert . Nordd TJoyd .

K radifuktien

D Rkonto-Komninmlit, Darmstfidfer Bank dresdener Bank . . Ber iner Handel flges Oeflterr. Staatöbahn . Lombarden . . . Gotthardhahn . . . Lanrnhüf te . . . Bochum . . . . 1'a-pner . . .

Stn atachatzscheine .

Türkenloae . , .

4% Grieoh. Monopol.-Anl.

4°.'e äuRsere Argentiner

Tendenz: schwächer.

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Die unferm 17. Mai l. Js. angeordneie Sperre der Westanlaqe, zwischen Frankfurter- und Bahnhofstraße, wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 24. August 1905.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Bekanntmachrrrm.

Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn; hier den zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hieriuit zur öffentlichen Kenntnis.

Gießen, den 24. August 1905.

Großherzogliche > ^'-meisteret Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Betreffend: Wie oben.

Auf die Einwendung mehrerer beteiligter Grundeigentümer Hin hat das Schiedsgericht durch Urteil vom 11. Avril ff. Js. be­stimmt, daß eine nochmalige Zuteilung der Gewanne 31, 32, 34 und 35 der Flur XX vorgenommen werden solle.

In der Zeit vom 26. August bis einschließlich 9. September ff. Js. liegen als Ergebnis dieser neuen Zuteilung auf dem Ge­meindehaus zu Heuchelheim zur Einsicht der Beteiligten offen:

1. eine Zuteilungskarte,

2. ein Zuteilungsverzeichnis,

3. die Gütergeschosse nebst Zusammenstellung,

4. ein Geidausgleichungsverzeichnis,

5. ein beglaubigter Auszug aus dem Urteil des Schieds­gerichts oont 11. April lf. Js.

Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet iatt: Montag, den 11. September lf. IS., vorm. von 0 bis 10 Uhr int Gemeindehaus zn Heuchelheim bei Gießeu, wozu ch die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nicht- irscheineuden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Einwendungen Inb schriftlich abzufasien, zn begründen und auf Papier in Akten- zröße (mindestens */.. Bogen) einzurcichen.

Friedberg, den 17. August 1905. B24/,

Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär:

gez. Spam er, Kreisamtinann.

Bekanntmachung.

In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen:

1. Bezüglich der Firma Th. Bruck in Gießen: Geschäft ist am 1. Oktober 1904 auf Franz Martin Emil Brück, Möbelfabrikant zu Gießen übergegangen und wird unter der alten Firma weitergeführt. Die Prokura der Theodor Brück Ehefrau Sophie geb. Euler und des Franz Brück ist erloschen.

2. Die FirmaMusik- und Sängerzeitung für Mitteldeutschland, Druck und Verlag von Albin Klein" in Gießen. b/8

Gießen, den 17. August 1905.

Großher'o^l ches Amtsgericht.

Auf der Strecke Gießen-Gelnbausen sind anläßlich ber Trennung des Schrankendienstes von der Bahnbewachung 7 Schrankenwarter» posten mit Invaliden zu besetzen. Die Bewerber müffen aus­reichendes Seh- und Hörvermögen, sowie Farbenunterscheiduna?» vermögen befitzen und das für den fraglichen Dienst bedingte Maß körperlicher Rüstigkeit haben. Bei den meisten Poften befindet sich eine geräumige Wärterwohnung mit Stall, kleinem Hausgarten pp., welche den Bewerbern als Mietwohnung gegen Zahlung des ortsüblichen Mietwertes überlaffen wird.

Näheres ist bei der unterzeichneten Betriebs-Inspektion zu erfahren.

Geeignete Bewerber, welche Eisenbahn- oder überhaupt Staatsinvaliden sind, wollen ihre Bewerbungsgesuche entweder persönlich oder schriftlich portofrei innerhalb 10 Tagen hier vor­bringen.

Gießen, den 24. August 1905. BI8/e

Großherzogliche Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion 2.

Wieder eingetroffen:

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B8 Pld.-Körbchen Mk. 3

Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27 Lindenplatz 12. 4359

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empfiehlt 4057 J. Hanekel, Giessen, Schloßgasse 6.

Arbeitsvergebung.

Die zur Herstellung einer Gosse und eines NohrkanalS im hiesigen Orte erforderlichen Arbeiten u. Lieferungen, nämlich: Rohrlieferung verschiedener Dimensionen, veranschlagt zu

Jft 494. Rohrkegung ...... veranschlagt zu 74.

Maurerarbeiten einschl. Materiallieferung , , 45__

Pflasterarbeiten , , , 365.

Chaussierungsarbeiten einschl. * B 46.

sollen im Submissionswege vergeben werden.

Schriftliche Angebote sind bis Dienstag, den 29. August b. Js., nachm. 7 Uhr auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei abzugeben, wo alsdann die Oeffnung der^ selben stattfindet. Der Voranschlag liegt auf dem Bureau der Gr. Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht offen.

Heuchelheim, den 24. August 1905. 4407

Großherzogliche Bürgermeisterei.

Kreiling.

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