6
iiiiigt, wir muffen uns aber dagegen wehren,
aiic
auf
tu -t.
eine Matinee für die russischen Inden ftattgcfimben, aber
Nkiummrgs Uerkauf in Uelnvare«
Der vorgerückten Saison wegen verlausen wir Pelz-Stola und Boas zu jedem annehmbaren Preise.
A. Holterhoff Söhn
Gießen, Settevrrveg 20
6338
.Xd
Spiritus-Verwertung G. m. b. H., Berlin W. 8.
Centrale für
Bezeichnung der Grundstücke
271
Grundbuch für
Gemarkung
250 Mark
644
LMltt $diitm(iibiili
273:
Vaud III, Blatt
Birklar.
Grundbuch für
Gemarkung
B.
Th. Budde L Co
Seltersweg 9
Gießen
Seltersweg 0
—
um
des versteigerten Gegenstandes tritt.
2 ich, den 7. Dezember 1905.
128 1850 1 456
960
606
662 1 434
850
375
ßU/12
Grotzherzogliches Amtsgericht.
B r a b.
33 Pf• pro LüerQasche ca. 95exci.' gus
geraten waren
nenderweise nickt im Herrnfeld-Theater, sondern im 9'eutn < Opernbaus Uebrigens haben wir garnickt nötig, « ins Auslaad zu senden, wir haben bei uns selbst (?•- genug. Der Abg. v. Liebermann hat gestern dem Cbetbür meister von Dresden Feigheit üorgeivorfen, lvcil er mit - Sozialdemokratie verhandelt hätte Die Sacke liegt so, bn« . Oberbürgermeister zwei Vertreter der ©oäalbemo'raüe ui fit schieden hat. um sie davor zu warnen, die 2)cmonft:ntia am Sonntag fortzufetzen. Von Verhandlungen war (!;
R-de. Von Feigheit darf man daher nicht iprechen Redner - baranf Verwahrung ein gegen die bekannten Ausfii rmigcn Ministerialdirektors Thiel, die im Mittelstände grofcc Grre.jiü-- hervo« gerufen hätten.
Hierauf vertagt sich das Haus.
Nächste Sitzung Donnerstag 1 Uhr (dritte Lesung des nut'< Provisoriums mit England und des b lgnvifcken Vertrags, wwie Fortsetzung der heutigen Beratung).
Schluß 6 Uhr.
Wir sind nicht beliebt in der Del' wir sind immer
60 750 390 300 120 100 400 240
25
Birklar. Band III Blatt
eines einzigen Ministers fast aneinander
man lieber die hohen Abgaben bei Wechselprotesten heben, welche bei 150 Mark 1 Prozent beträgt. Neickseinkonnnensteuer wird das einzig Annehmbare Eiiw Einigung mit den Bundesstaaten laßt sich sehr gut er:; a'. sagte man auch, die 9ieickso r bsckas tssteucr grm> , R b 'v Einze staaten ein. Eine Bor eneesetzre'orm ist k!'e
dem Markt, haben immer das Dor' nimer sind wir bestrebt, da? Aufsehen der Welt zu erregen. ' v find nickt nur gereckt und webe, sondern wir sagen es so oft selbst, daß es keiner mehr mit anhören mag. Das fällt eben den anderen Nationen ans die Nerven. Was könnte sick unsere auswärtige Politik für einen Verdienst erwerben, wenn sie für ein Vierteljahrhundert auch mal den andern Nationen das Wort ließe. (Beifall links.)
Abg. Zimmermann (Antis.):
Die Reichserbschaftssteuer ist das Schmuckstück des ganzen Steuerbuketts, unter der die übrigen Steuern versteckt werden. In bezug auf die Brausteuer nehmen wir dieselbe Stellung ein wie im Jahre 1893. Wir müssen diese Steuer ablehnen, weil wir nicht glauben, daß die kleinen Brauereien dabei bestehen können. Auch der Tabakssteuer können wir nicht zustimmen. In Sach'en gibt es viele kleine Leute, die ihren Unterhalt au5 der Tabakverarbeilung ziehen. Sie würden eine Reihe von diesen kleinen Existenzen zu Grunde richten, wenn Sie die Steuer annähmen. Die Zigarettensteuer könnte etwos Bestechendes haben, aber man muß bedenken, daß besonders die Arbeiter darunter zu leiden haben, die in der blühenden Zigarettenindustrie angestellt sind. Die Aulo- mobilsteuer trifft sicher nur leistungsfähig" Scknltern, dafür sind wir zu haben. Anstatt die Stempelsteuer zu erhöhen, sollte
der Völker ruhig zu sein, (rnglanb und Deutschland gleichen den zwei Reisenden, die im Eisenbabnkoupee sitzen, von denen jeder den andern für einen Räuber hält. Beide find energische Männer und jeder nimmt sich vor, dem andern Räuber zuvorzukommen, ehe ei ihn angreift, und die in diesem Bestreben ans^hren Ecken sich immer näher rüden, sich schließlich an den Hals fasten und dann erst erkennen, daß sie ganz gute Freunde sind. Allerdings, ivenn er;t einmal Deutschland und England sick am Halse haben, dann gebt das nicht so glimpflich ab, dann nimmt das Unheil, seinen Lauf. In diesem Sommer ist wahrlich mit dem Feuer io gespielt worden, daß es beinahe gezündet hätte. Es ist doch fast unglaublich, daß zwei Länder, die beide den Frieden wollen, dnrck das Ränkefpiel
Zwangsversteigerung.
Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1. des Gastwirts Christoph Schneider II zu Birklar, sowie 2. des Christoph Schneider II und seiner Ehefrau Katharine geb. Müller zu Birklar im Grundbuch eingetragen waren, sollen
Mittwoch, den 7. März 1906, vormittags 10 Uhr
durch das unterzeichnete Gericht in dem Gemeindehause zu Birklar versteigert werden.
Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung.
Der Versteigerungsvermerk ist am 30. November 1905 in das Grundbuch eingetragen worden.
Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung de? VerstcigerungSoermcrks aus dem Grund- buche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung de§ VersteigerungSerlüses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstchendes Recht haben, werden auf- qefordcrt, vor der Erteilung des Zuschlag? die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für daS Recht der Versteigerungserlös an die Stelle
gesctz z»t bnrdblötficrn.
Ick persönlich bcbaiicrc auch bic jüdischen Opfe. bev rr.iiii<. Revolution. Aber Sie müssen bedenke.i baß bic V1. land die ärgsten Blutsauger sinb und bei der Revo Mion intmtil den elften Reihen stehen. Was nun bi" Sammlungen fiit russischen Juden betrifft, so glaube irt baß sie zum großen nicht .den bedürftigen Juden zukomu. sondern wieder Streik- und Korruptionssassen fließen. Inch bei uns hat
laste. Ob es sick um „Nahrungsmittel' ober „Genußmittel" bandelt — das ist ja dock nur ein Spiel mit Worten. Die Erbschaftssteuer mürb.: ich als eine zweckmäßige und gut gewählt Steuer bezeichnen, wenn es gelänge, uns die Verfassung-- und budgetrcchtlichen Bedenken dagegen zu nehmen.
Die ganze Finanzreform hätte man aber viel früher ein- bringen müssen. Tann wäre die Schuldenlast des Reiches nicht bis zur jetzigen Höhe gewachsen. Was die Flottenvorlage betrifft, so kann ich ja nicht leugnen, daß die Stimmung im Lande der Flotte gegenüber heute eine andere geworden ist, als vor Jahren. Bedauerlich ist nur die Bindung, von der man sehr wo bl abgehen könnte. Man braucht jetzt doch dem Reichstag gegenüber wirklich kein Mißtrauen mehr zu haben. Wir sind bereit, in der Budget- kommistion jetzt in eine Prüfung von Forderungen einzutreten, die wir früher ohne weiteres als nickt dringlich abzulchncn bereit gewesen wären. Unserer Kolonialvolitik können wir freilich bis jetzt feine gute Seite abgewinnen. Es ist doch eine sehr merkwürdige Tatsache, daß der Schatzsekretär heute vor Eintritt in die Tagesordnung uns plötzlich eine Fordcrimg von 30 Millionen in Aussicht stellt. Da kommt einem unwillkürlich der Gedanke, daß auf unseren Kolonien ein wahrer Fluch liegt und daß dieser unsererseits nickt ganz unverschuldet ist. Ich glaube, ich kann der Kolonialverwaltung kein größeres Entgegenkommen beweisen, als wenn ich bis zum Eintreffen der Aufklärungen, die uns gemacht werden sollen, mich enthalte, alles das zu sagen, was mir auf dem Herzen liegt und was wohl berechtigt wäre. Da sagt man, wir hätten bei unseren Kolonien eine übertriebene Sparsamkeit walten lasten, die andere Nationen nicht kennen. Dieser Vorwurf ist doch wirklich unverdient und ich möchte die Natton sehen, die hunderte und hunderte von Millionen fort und fort in Kolonien steckt, von denen sie sagt, daß sie einen materiellen Wert nicht besitzen und einen ideellen Wert nur deshalb, weil sie gerade uns gehören und nicht anderen.
ES läßt sich nicht leugnen, daß in der auswärtigen Presse viel gegen Deutschland gehetzt wird. Aber auch in der deutschen Presse wird manches gegen andere Staaten geschrieben. Und wenn felb-t ? • der Staaten nervös werden, da ist es erst recht Pflicht
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Flur
Nr.
Kulturart
G e w a n n
lü'Meter
Betrag der
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Schätzung
Q
1
II
86
Acker
zwischen dem Kratzcrt und dem Dors
2
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146
Acker
die Krautäcker zwischen dem herrschaftlichen Garten und dem Bettenhäuser Weg
3
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278»/,<,
Acker
cm Bettenhäuser Weg
4
VI
185
Acker
mitten im Felde
5
VIII
169'/,.
Wiese
im obersten Boden
6
IX
83
Acker
auf den Gackerten
7
X
24
Acker
auf der bösen Seite
8
x
112
Acker
auf dem Gänshang
9
X
129
Acker
in den Kreuzäcker
10
XI
52
Acker
auf den Pfuhlen
1
I
485
Acker
vom Grotberg bis an den Geisbcrq
1231
430 Mark
2
IX
55
Acker
in der Wanne
2 569
600
,,
3
XII
127
Acker
zieht durch den Klosterpfad
3 037
650
w
4
5
II
VIII
25
79
Acker
Wiese
zwischen dem Kratzcrt und dem Dorse
in den Sauerwiescn
656
981
160
400
n
6
V
237
Acker
neben dem Hallenpfad
2188
700
M
7
II
269
Acker
am Betcenhäuser Weg
650
250
ff
8
XII
16
Acker
auf den 20 Morgen
413
125
H
9
vm
125
Wiese
in den Srrauchwiesen
162
50
rt
10
V
203
Acker
auf der Halle
644
260
u
11
VI
94
Acker
beim kleinen Kist
1 494
520
H
12
i
63
Hofreitc
im Ort
406
3 500
M
13
VIII
30
Wiese
in den Rabcnwiesen
444
140
M
14
VIII
60
Wiese
in den Sauerwiesen
344
125
M
15
II
2783/lQ
Acker
am Bettenhäuser Weg
1850
750
H
16
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Acker
am Gralberg:
844
380
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17
I
545
Acker
daselbst
1487
670
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18
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59
Wiese
in den Sauerwiesen
350
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auf dem GänShang
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Grundbuch für
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G^'ttarkung Brr/tar. Band IV, Blatt 361:
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