1. mit dem Kennwort:
Foyer
die Hälfte sämtlicher Logenplätze
Parkett steigen um 7 Ztm. an. oes Bühnenbildes der V ü h n e n -
Der ' .'<1 lnnmen solle.
2.
3.
4.
'Hohett dem Großherzog verliehene Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen; er verlas ferner em den Jubilar ehrendes Schreiben des Kirchenvorstandes zu Breungeshain. Von vielen Seiten gingen dem Jubilar Glück-
Zum Schlüsse trat das Preisgericht noch in eine Prüfung der Frage ein, welche Stellung des Theatergebäudes auf dem Grundstück empfohlen werden sollte. Nach eiugchender Erörterung an Ort und Stelle kam man zu der Ueberz"ugung, daß sowohl die Lage parallel zur Südaulage, wie auch diejenige parallel zum Neuenweg praktisch möglich ist, sowohl bet Anlage eines geschlossenen Baues, wie bet der Anlage eines durch die seitliche Lage des Kulissenmagazins gruppierten Baues, da letztere bei beiden Richtungen d^r Hauptachse in die Nähe der Johannes- straße gelegt werden kann. .... .
Da jedoch die Entscheidung' über die Wahl des auszufubrenden Projektes noch offen ist, weil keiner der Entwürfe unmittelbar zur Ausführung reif ist, und eine genaue Absteckung des Baues auf dem Bauplatz hiernach zunächst nicht angebracht erschien, beschloß dis Preisgericht, diese Frage offen zu lassen und ein Urteil über die Stellung des Bailes nicht abzugeben.
ungünstig liegen.
Die Bankreihen im
wunschknndgebnngen zu.
)( Stockheim, 2. Juni. Die 32 Jahre alte Frau eines Unternehmers des Stockheim-Vilbeler Eisenbahnbaues, Namens Meister, erhängte sich heute gegen 8 Uhr morgens am Fensterkreuz ihrer Wohnstube. Ein Schlosser mußte ihr vorher die Tür gut verschließbar machen. .Alsdann beging sie die Tat, vor welcher sie ihre 2 kleinen Kinder mit der Anweisung weggesandt hatte, Jie möchten sich Zuckersteine kaufen. Ein kleines Kind war noch in der Stube. Vorübergehende sahen die Frau am Fenster hängen; der Tod war aber schon eingetreten, ehe
betrügen aus und diskontierte sie. Als die Fälschungen — es handelte sich um eine Gesamtsumme von etwa 12 000Mk. — ans Tageslicht kamen, brach der Konkurs über den Angeklagten herein. Nach der Behauptung des Verteidigers hat ihn seine eigene Frau, von der er jetzt geschteden lebt,
• Eine Million Mark für ein gebrochene- Eheversprechen. In England und Amerika sind Klagen auf Schadenersatz bei einem gebrochenen Eheversprechen nichts seltenes, den Rekord dürfte aber Frau Katharina Poillon erreicht haben, die von dem wohlhabenden Newporker Sportsmann Gould Brockaw eine Million Mark als Entschädigung für ein nicht gehaltenes Eheversprechen verlangt. Frau Poillon ist eine sehr hübsche junge Witwe, und es ist ohne weiteres verständlich, wenn Herr Brockaw sich in die Dame verliebte. Aber er will sie nicht heiraten, während sie behauptet, daß er ihr die Ehe versprochen habe. Der Fall kam, wie aus Newport geschrieben wird, jüngst zur Verhandlung und endigte mit einem Vergleiche, nach welchem Herr Vrockaw der Dame die Summe von 120 000 Mk. zahlt.
* Erdbeben in Skutari. Nach Berichten des ,W. T. B." ist in Skutori ein heftiger Erdstoß verspürt worden. Tie Erdstöße beschädigten fast sämtliche Häuser derartig, daß sie unbewohnbar geworden sind. Viele Gebäude sind eingestürzt. Das mohantedanische Viertel Bakelik ist vollkommen zerstört. Bis jetzt sind 102 Leichen geborgen worden; 250 Verwundete wurden sestgestellt. Die ganze Bevölkerung lebt im Freien, teilweise unter Zelten.
♦ Ein Roman aus dem Tiroler Dorf der Weltausstellung in St. Louis. AuS Innsbruck wird unS geschrieben: Von St. Louis ist folgende Nachricht hierher gelangt: Kürzlich fand die Vermählung von Kenneth H. Bailey, Sohn eines Londoner Millionärs, mit Fräulein Klothilde Burger, einem Blumenmädchen aus dem Alpendorfe der Weltausstellung, statt. Damit findet einer der neuesten Romane der ganzen Ausstellung sein Ende. Ter junge Bailey war der Verwalter der Ausstellung einer Londoner Gesellschaft, deren Präsident sein Vater ist. Als er einst mit einer Gesellschaft von Freunden das Alpendors be- silchte, näherte sich ihm Fräulein Burger mit einem Blumenstrauß, ihn zum Kaufe einladend. Der junge Millionärssohn verliebte sich auf den ersten Blick in das Mädchen und nach langen Kämpfen mit den ihre Einwilligung verweigernden Eltern fand nun die Vermählung des interessanten Paares
denunziert. .
* Kleine Tageschronik. Die große Oparin Pitts, bürg geriet bei der Nachmittagsvorstellung in Brand, Publikum blieb ruhig und verlieh das Theater, das nieder- brannte. — Ein Marbira-ser ©tubierenbet namenä . 'Srefler ans Bremen, ter feit einigen Tagen fehlte, ist in tenJMpeu abgestürzt und hat feinen Tod gefunden. — Die Erkrank, imgen infolge des Genusses non verdorbenem F l e t f ch m
Obgleich zur Verbesserung , .
lußboden etwas geneigt angelegt ist, erscheint doch die gewählte Steigung der Bankreihen als nicht ausreichend
Die 177 Besucher des 1. Ranges verteilen sich aus
zwei Prosceniumslogen, 10 Seitenlogen und 5 Bankreihen I im Hintergründe. Für die Logen sind die Sehlinien günstiger wie bei den Parkettlogen. Für die 238 Personen des 2. Ranges sind in seitlichen Umgängen Garderoben von je 15 Meter Länge günstig angeordnet. Für die B ü h n e | ist bei der geforderten Prosceniumsbreite von 9 Meter! eine Breite von 18 Meter gewählt, die mit Rücksicht auf die genügender Deckung wegen erforderliche Prospektlänge! von 13 Meter etwas knapp erscheint. Bei der vorhandenen 1 * * * Tiefe von 10 Meter wird es nur mit Einschränkung gelingen, 4 vollständig aus gestattete Gassen zu entwickeln. Die Hinterbühne hat eine Breite von 13 Meter nnb eine Tiefe von 5,30 Meter und besitzt hierdurch den Vorzug, daß die auf der Hauptbühne benutzten Prospekte auch auf der Hinterbühne unmittelbar aufgehängt werden können. Während die Bühnentreppen vorschriftsmäßige Größe und Lage h,.. o—-/-..y-.., . „ haben, ist bei den die Bühne umgebenden Korridoren statt
man in§ Zimmer eindringen konnte. Die Frau stammt aus der vorschriftsmäßigen Breite von 2 Meter nur eilte solche Berlin. von 1,60 Meter vorgesehen, auch fehlt an einer Seite dieser
fc. Frankfurt a. M., 2. Juni. Gestern nachmittag Umgänge die massive Wand, da Eisenfachwerk an dieser wurde in Seckbacher ^marfmig d-r 80jährige S^hben- ^°lle E zulässi^ist. Jn jj
von 1*50 Mk. beraubt. Die Räuber entkamen. tischer Weise als Tageskasse brauchbar gestaltet ist, an.
Kleinle Mitteilungen aus Hessen un. c> d eit er^cn Obergeschoß liegen an den Bühnenumgängen Nachbarstaaten. DasPlarrbaus in Heuchelheim ai|? jeder Seite eine Chorgärderobe und 2 Solistenzimmer.
in diesem Herbste fertiggestellt werben. Es enthalt 11 große ^aume, . . für Statisten und die Wohnung des Haus-
deren Zahl arb=r.?*,r*r?l“5^"n9 beä °ro6en Spc’$ tneifterä sind in bett Keller verlegt. Das Orchester baut
noch um 2 vermehrt werden 3 Meter unter die Bühne ein und reicht für 40 Mitglieder
“,Öö-w'T'if./VÄhne'pv?etflrf 0,80-1,80 WIL, Enten pr. Stück 1 80—9 9om{f Eönse or. Pw. 55—65 Pfg., Ochsenfletsch nr. Pfund 70—80 PUn. Kub- und Rindsleisttz pr. Pfund 62—68 Big., Sclnveine- fleikh pr. Pfund 60—76 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfa.. Kalbfleisch vr. W 70-74 Pia., bautmelsteisch pr. Pfund 50-76 Pta. Karlokelu pr. 160 Kg. 6.50-7,00 N.k., Zwiebelnpr. Ztr 8 00-10.00 All.. Alileb per Liter 20 Psg... Newel per Ze-Mu 0 bis 0 Alk., in Körben 00—00 Pta. dilis'e 100 St. 00- bü Pfg. Zwetscl'en per Zentner 0.00- 0.00 Mk. Bnucn per Zentner 6 bis 0.00 Alk. Weißkraut 0.10-0.15. Marktzett 7-1 llbr.
le. Frankfurt a. 'DL, 2. Jumt. v e u- und Strotz- nt a r k t. Heu kostete bellte Alk. 3.00 3.40, L trotz Mk. 2.30 bis M. 2.45. 9(Uc£> per 60 Kilo. Teudeuz: in Heu sehr flau, in Stroh s e st.
, Erz"Knre.
bas F e r n i e. Angebot 3050, Nachfrage 3000. Ausbenten und Zu- büßen, 1903: 225; 1904: 300.
Der Verwsser ist bePrebt, durch schlichte, der Formen- Märkte.
welt derAntike e u t l e tzn te V e h a n d l u u g 'ciu£rriy.ron» ßUcftcu 3 Zuni. Marktbericht. Auf tzeutigem Woctzenmarll fen ein" monumentale Wirkung SU erreichen und fteincrt , . . Butter^ pr. Pfd. 0.90—1.05 Mk., frübnereier 1 St. 5—6 Pfg.
diesen Eindruck an der Vor der front durch einen 3 Meter ~ f g0—00 Psg., Gänseeier 15—00 Psg., Enteneier 6—7 Pfg.. Käse hoben F-rgurensrjes, durch das Motiv eines großen Laalstnster. Cl'ck.6—8Ps.. Käsewatte2Stck. 6—6Pfg. Erbsen pr.Liter 21 Psg., für das Foyer und dnrch figürlichen Sclimuck der Roallte an den 32Pfg ^outzenpr.PaarO,80- O.OOAck.,Sülmerpr.St.
Ecken und am Mittelbau. Di- Formgebung gestattet eine um»I tunenm. .uex ~ v nA ---
sangreick)e Verwendung von Verbleudsteinen und zu Hunden der Kosten eine Einschränkung des Werksteins. Neber bie Gesamterscheinung des Theaters, die von dem Landläufigen wesentllch crbweicht und Öriginalitäi anslrebt, waren die Meinungen
statt.
• Daß sein Weib ihm zum Verhängnis wurde, behauptet der jetzt in Leipzig wegen Wechselsälsch- ung zu 2 Jahren Gefängnis verurteilte Dr. Huberti. Der Verurteilte ist ein intelligenter und äußerst fleißiger Mann gewesen, dem nach seiner Schilderung seine eigene Frau zum Verhängnis wurde. Seine Frau, einst eine gefeierte Schönheit, wurde von ihm vergöttert, ihr zuliebe arbeitete der stark idealistisch und phantastisch veranlagte Mann mit abnormer Kraft. Als er sich dann später in seiner Frau bitter getäuscht sah, geriet er in Verzweiflung. Er füllte, wie er behauptet, ,im Zustande nervöser Abspannung und geminderter Zureehnungsfähigkeit" Blankowechsel, die er seinen Schülern diktiert und von ihnen batte akzeptieren lassen, mit Geld-
geteilt
Im übrigen z-iat auch dieser Entwurf, wie Entwurf 1, Jo f ulkt das Preis glicht aus, eine geschickte ssiaud bei der Disposition des ZuschanerhauseS und der Bülmenraume, sowie Erfahrung bei d r Durchbildung der erforderlichen Belrtebsanlageii; auch hier wird b°r Verfasser ohne Schwierigkeit b : bemängelten Stell"N seines Entwurfs einwandfrei, gestalten niten.
Das Preisgericht entschied einüunmig, da?, 1 n m 111 cl) c EntwurfeMängel und Verstünc gegen die D.ßimmnngen des Proa-'n'ws anfwen n und daher ein erster Preis nicht zur
§ie gntwii fe für die ßrvauung eines Die gewählte Stilform ist der italienischen
Stadliüeaters in Rieften. Renaissance und dem Barock entnommen und
q nach dem Urteil der Preisrichter, soweit dies die Sorbet»
liegen, o. i. |rönt erkennen läßt, im allgemeinen gefällig angcwendet, Wie aus einer heutigen Bekanntmachung der Burger- toenn eine charakteristische Hervorhebung wichtiger
Meisterei zu ersehen ist, werden die eingereichten 4 Ent- ^nie und Bauteile zu vermissen'ist. Der Maßstab auf würfe nebst dem Urteil des Preisgerichts von^ Sonntag, ben ^rijaiiteit der Vorderftont lagernden Figuren ist ver- 4. bis Samstag, 10. Juni von vormittags 10 bis nachm. I =e^It unb beeinträchtigt die Gesarnwirkuntg. Ueber dem 1 M;r und nachm. von 3—6 Uhr im Sitzungssaale der Stadt- sind flache Dächer angeordnet, die für das
verordneten öffentlich apsgestellt .. Gesamtbild nicht in die Erscheinung treten, während das
Das Urteil des Preisgerichts liegt nun gedruckt Bühnenhauses zwischen zwei kräftigen Giebeln
vor. Für den verhinderten Preisrichter Kommerzienrat ^.„eigt ist Ter Ausbau wird däher in seiner Gruppierung Heyligen st ae d t wurde als Ersatzmann Stadtv Sch a ss- Bühnenhaus zu stark betont erscheinen lassen und nicht ftäbt gewählt, welcher die Wahl annahm und sich sofort einheitlich wirken Die Verwendung von .Verblendsteinen an der Sitzung beteiligte. Landgerichtsdirektor Bücking &ei ber ^wählten Architektur ausgeschlossen. Iw übrigen erschien infolge dienstlicher Verhinderung etwa V2 Stunde bic G^stimtdisposition die Hand emes erfahrenen nach Beginn. Kommerzienrat Heich elheim mußte wegen Theaterbaumeisters erkennen, dem es unschwer gelingen geschäftlicher Abhaltung nach etwa zweistündiger Beratung L üicIe bcr gerügten Mängel abzustellen, wenn hicr- die Sitzung verlassen. Ans Vorschlag de_ Lperbürgermeisterv bur(j. bci. Entwurf auch an vielen Stellen wesentlich umwurde Stadtbaurat Kullrich-Dortmund cmftimimg zum gearbeitet werden muß.
Vorsitzenden erwählt. S5?ir cnMehmen dem Urteil des Preisgerichts noch die Aus-
Es waren rechtzeitig emgegangen die Entwürfe: führungen über den E n t w v r f 4 (Kennwort,.,5 strahliger L>tevn",
.Thalia", ! von Prof. Dülfer herrührend-L Die Eintrittshalle ist 11 Meter
.Zwei Welten", breit und 7 Meter tief: 2 Meter tiefe Windfänge und eine
.Semper", I ausreichend bemessene und mit einem guten Bürgersteig ver-
,5strahliger Stern" I sehene Unterfahrt liegen vor derselben. Au die Eintrittshalle I
ftpvirfmet schließt sich der Umgang des Parketts, der an bcr Hinter wand des
9 ^Rei der alädann erfolaten Vrüwna der Entwürfe in- Zuschmierraums den Bestimmungen entgegen mir eme Breite von ^ei Der lUsoann ersoigren ^u^ung oer ^rwurw rn Meter aufweist, während er an dieser Stelle mindestens bezug aus deren Vollständigkeit ergab pch, daß allen Ent- breit sein münen. An den Seiten des Zuschauer-
wursen Schaubilder und dem Entwurf 2 eme Ansicht sind bi- Umgänge 5 Meter breit und enthalte auf ieder der Rückseite des Bühnenhauses beilagcn, die im Aus- §cite 14 Meter nnb 2 Meter tiefe Garderoben, die Übersichtschreiben nicht verlangt waren. Es wurde deshalb beschlossen, sich imb praktisch sieg-n. An die Garderobm schließen sich nach diese nicht verlangten Zeichnungen von der Beurteilung der Bübne zu die Toiletten für Herren und Damen.
und von der öffentlichen Ausstellung auszuschliehen. 3n- Das Parkett ist für 385 Zuschauer bestimmt,. ^lche sich aus folaedessen wurden diese Zeickmunaen entfernt 15 Bankreiben nnb 9 mi der Rücksest-' des Raumes liegende Loaen .
0 Hierauf wurde so leistt es üi dem gedruckten Urteil in verteilen. Die Ausgänge von-den Bankreihen liegen zweckmäßig pieraus wuroe, so yeigr es in oem georuaien iirieii, rn Garderoben gegenüber und wwden eine sckr-nelle
eine Prup-ng der Kostenüberschlag- emgetreten, welche sol- ßnufcS itiiV eine schnelle tofertigimn an bcu
gendes Ergebnis hatte: Der umbaute Raum für Entwurf I (Garderoben ermoaliwen. Die Steigi'ng zwischen den einzelnen wurde auf 22 624 Mm. festgestellt. Bei Entwurf 2 fehlte Bankreihen de§ Parketts beträgt 1'2 Zentimeter nnb ist als recht der rechnerische Nachweis des umbauten Raumes. In der günstig zu bezeichnen. , ,
durch oas städtische Hochbauamt bewirkten Vorprüfting! Für die Besucher des 1. Ranges sind im Umgang des Par- wurde der umbaute Raum auf 24 800 Mm. ermittelt. Bei ketts offene Treppen angeordnet, die den Charakter emer so-
Entwurf 3 ist der umbaute Raum vom Verfasser mit genannte Dielentreppe tragen und oben wiederum frei in den
27 340 Mm. richtig angegeben. Bei Entwurf 4 fliegt das ^Die^^l75^Sitzvlätze des 1. Ranges verteilen sich auf
Zuschauerhaus mit sejuen Umgangen unter einem ach, und Profteninmsloaen, 12 Sciten'loaen und 5 Ba-nkreihen an ber
der gesamte umbaute Raum betragt 2o 500 Mm. Rückseite Der Verfasser zieht seine Rangansladnng hinten auf
Für die im Preisausschreiben verlangte Bauausführ- $ Meter zusammen und erreicht auf diese Weise für die vorderen ung erachtete man einen Einheitspreis von 18 für 1 Mm. Mätze der Logen verhältnismäßig günstige Setzlinien. , Das umbauten Raumes für erforderlich. Außerdem mußte für! Foyer ist 11 Meter breit imb,9 Meter tief und hübet mit bem größeren architektonischen Aufwanb bei Entwurf 1 ein Zu- anschließenden Umgang einen cinheitlich benutzbaren Ranm, der
»Lach KL |U, bi. fei L»»U.I 1 "I gÄ-SÄS'lSSÄ “Ä 420000 Mk., bei Entwurf 2 auf 458 800 Mk., bei Entwurf s .1 Qltf(}' einen Eingang bezw. Ausgang in
auf 492000 Mk., bei Entwurf 4 auf 459 000 Mk. Mit Vorderfront Die Anlage ist praktisch und übersichtlich. Das Rücksicht auf bie Bestimmung bes Programms, wonach bie Zuschauerhaus gestaltet der Verfasser mit, einer stark ansteigenden Baukosten bie Summe von 400 000 Mk. möglichst nicht über-«Decke, in deren ungefähren Mittelpunkt em Oberlicht von 4 Meter . llIlüt:n Ui|Viuu vix> w-«uiiw v ----z—v
steia-n sollten, hielt bas Preisgericht bei sämtlichen Ent- Durchmesser, das reichlich Tageslicht einz-ulaßen im stände ist, Bororwn L e i p z i g s haben mm auch auf das Stadtgevttr würfen bie Baukosten für vroarammgemäß, wenn auch der angeordnet ist. Im übrigen t)erfprt^^^ bcr nacl) (i5ernt>griif.en. & inb dort 12 Personen zum Teil schwer er-
Mptzrtzotraa nnn (rntmiirf 3 die Owenie des znlässiaen fast si in er Form und Ausdildung eine aünstige akustilche Wirkling, Insgesamt stellt sich letzt d^e ')ahl d.r Bergistungs l
Mehrbetrag von Omtwurf .3 Die Owenze Obs zmaoigen Die Bühne hat der Verfasser 11,40 Meter lang und 19/0Meter n1cf,T als 150, davon sind bislang 3 10dli ch v-ickaufen. übersteigt. Hiernach war es nicht erforderlich, einen ber ermöglicht bei diesen Maßen sowohl eine Die Fleischermeister Möbius ui Möckern und Walter in
Entwürfe von bem Wettbewerb auszuschließen. beoueme Unterbringung von 4 Gass n, wie auch genügend Platz Matzen, aus deren Geschäften das verdorbene Fleisch geholt
Bei der Einzelpr üfung der Entwürfe ergab sich seitlich der 13 Meter breiten Prospekte. . worden ist, wurdm verhaftet, aber wieder auf treten
folgendes: Der Entwurf 1 )Kennwort „T halia"; wie Von den für die Buhne verlangten Nebenräumen, liegen an gesetzt. Möbius ist jetzt wieder in Ha ft genommen, sich später heraussteNte, von Fellner u. Helmer in I vorschriftsmäßigen Treppen nnb Umgängen auf^dcr einen Seite Walter ist flüchtig. Mehrere andere Verhaftungen sind teils wwn
in der Mitte der dem Emgang gegenüberliegenden Seite Ackern Slnsbai, W-t ber Verfasser an allen Stellen die sichtet Worten. - In Neuendorf ('Bommern) ereignete
liegt. Da für den AbendverLauf eme Storung des Parkett- l forderlichen Dächer Ueber Zuschauerranm imb Umgang lnnweg s:^h ein schw-nes Unglück, (nn Arbeiter hatte ein verirrtes A r - publikums burch bie vor ber Kasse wartenden Personen Nicht s^rt er in einer Breite von 27 Metern ein mächtiges Sattes- ^llerie-Geschoß, gefunden, das er in ferner ,WohnuW ausgefchlossen erscheint, und die Wege des von der Kasse zu dach, aus dem in zylindrischer Form mit einem stumpfen Kegel- auseinanderznnehmen 1^1111^ Dabei explodierte das Geschotz, den Eingängen nach den Rangtreppen strömenden Pu- dach versehen das Oberlicbt für den Zuschauerranm herausragt, ^r wurde getötet, z'ne, Kjnd'r und ein-, lncg verlc g. blikums sich mit denen der Parkettbesucher kreuzen, er- Das Satteldach schließt der Verfasser nach der Vorderfront mit Ä
dem Eingang zum Vestibül wird fiir bedenklich erachtet, Es - ** * "
wäre besser gewesen, das Vestibül um diese Stufen zu senken und sie vor die Eingänge zu den Wandelgängen und den Rangtreppenhäusern zu legen. Im Zuschauerraum sind anschließend an die Prosceniumslogen je 3 Logen zu 4 Personen vorgesehen. Außerdem sind in 16 Sitzreihen 360 Sitzplätze angeordnet. Durch die Lage der Logen wird der erste Ausgang für das Parkett ziemlich weit zurückgeschoben, sodaß aus diesen Ausgang 9 Reihen mit insgesamt 89 Personen auf jeder Seite angewiesen sind Wenn auch die Lage der Logen in der Nähe des Prosceniums akustisch richtig erscheint, so wird doch wegen des ungünstigen Sehwinkels und wegen des beschränkten Raums der Logen etwa 1 ‘ '*


