Giessen
liiilit 26
fd. 90 Pf
1 50
, 80 "
» 80 ”
>oae 35
di **30 Mk
38 ft,
25
„ 30 ”
sehe 27
»
jtr. 30
» 53 *
ht.
nm! 'M
ing
nstwerk
Qualitäten
10,140,
MM ehe ein, .feie hier! Giessen
k 20 pfg.
i 6 „
i25 „
chor, auMtf* S>ädtm «* W LS ä*
t Ar Srwachjen^
Mg., Kinder 10 VS-
.... m^reiauna.
!t llt ver *-
Strack
^ufilo l9 ßirr Sernhard'
LH-.M
L-SOr fteabt n
iifl-ra -—
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Die üeulige Kummer umfaßt 10 -eiten.
Freunden dienen.
sicherung mit der- vie im gescUschaft-
19. Okt.
noch nicht
Pfllitifthr Tagesschau.
Der enthüllte KriegSplan.
N. Berlin,
Die allgemeine deutsche Eisenbahn-Tarifreform wird vorläufig, nachdem die bayerische Negierung daS gute Heidelberger Programm der BetriebSmittelgemeinschast durch- löchert hatte, als gescheitert betrachtet werden müssen. Die Tapferkeit badische Negierung zieht die richtige llonseguenz. i“r- r" '
jellen-ptclS: lokal 12 Ps^ uömärtS 20 Psg.
<eri troortlidj tüt des. poItL und aUgem. Teil: P. Wittko: für ^Sladt und Land* und .GertchtSsaal*: ttrnfl Heb; iur den Anzeigenteil: HanS Beck.
L>ter und Flotte.
Gin Teil der Forderungen der neuenFlotten-Dorlage, bie iin Noveindkl dem Reichstage zugehen durste, soll in einem oerstärkten Ausbau der Hochsee-Torvedoboots- t(otte liegen. Bisher rourbe alljährlich nur der Bau einer Hoch- see-Tioision in Angriff genommen. Im Gegensatz zu anders
„Sie haben Italien verfuhrt."
Tie „Nordd. Alla. Ztg" schreibt:
Wir enMehmen einer Meldung der „FE ^tg." ouS Nom fcati im Neapler „Mattine" ein Herr Jean Gnrrire behauptet eine angebliche Aeus^rnng deS französ-cchtn Miu'lerpröfideuteu Nmivic-r zu seinem friH)'ren Aw tsqeu offen DelecssS „vous avez döbauchß l'Jtalie" sei nur ein Zitat eineS Wortes S. M. des Kaisers: S. M. solle im vorigen Jahre in Süd-Italien einen französischen Freund empfangen und scherzend zu ihm gesagt haben: „Ihr Franzosen flirtet mit England, tanzt mit Spanien und nun „vvuS m'avez d 6 bauchs l'Jta11e . Wir sind zu der Feststellung ermächtigt, hast diese Gffckffckste, wie olle Erzählungen, die das Wort vom Debauchieren Italiens bcrn Kaiser zuschre'ben wollen, vom ersten bis zum letzten Wort frei C T f Vf? nur zweckmäßig daß von deutscher Seite jeder Versuch der Legendenbildung, soweit sie dazu dient, die deutsche Politik zu verdächtigen, schleunigst gestört wird. In Italien sollte man etwas vorsichtiger sein mit dem Duf- tischen pikanter Details, denn die Rolle, die von der italienischen Diplomatie während der Marokko-Krisis gespielt worden ist. ist immer noch nickft ganz klar und verständlich. Fürst Bülow, der im November den Besuch Tittonis erwidert, wird wohl Gelegenheit nehmen, den Minister des Auswärtigen zu befraai-n wns es mit der Darstellung der „Tßpeche de Toulouse" auf sich hat, wonach Tittorn eine französisch-englische Abmachung als die „beste Friedensbürgschaft" wi'Nkommen geheißen haben soll, indem er dem französischen Botschafter in Rom sagte: „Deutschland würde niemals wagen, Sie anzugreisen". Daß Deutschland diese Abmachung, richtiger das Bündnis zwischen England und sfrantreich, sehr ernlicb zu verhindern bestrebt war — bekanntlich mit Erfolg — war nach derselben Darstellung
schreibt hierüber u. a.:
Die in Deutschland häufiger werdenden Riesenkampfe finol nicht vom GefühMandpunkte auS zu beurteilen. N'AS wirkt darum komischer, als wenn in Barte:- ober GewerkschafiSblättern zum Gotterbarmen über die Kvmvffuhrung der unternehmerver-1 bänbe geflennt wird, waS man jetzt bei der großm AuSs^rrung in der Berliner Elektroindustrie wieder so vielfach beobachten konnte Als ob die ^werksckwften ni t dasselbe tun würden, wenn sie es könnten, als ob die von den Anarchisten und den sozialrevolutionären Gewerkschaften Friedebergscher.Db>ervanz Pro- padierten Generalstreiksaktionen, die m W tn Dresden der bürgerliclxm Gesellschaft proNam'erte Todfemdschast und her in Jena sakrameutierte polit. 972offen)tretf im Grunde gommra etwas anderes wären, als rücksichtsloser Kampf um ^stere Freiheit und Macht der Arbeiterklasse! Im Gewerks' Meben und im Massenkampfe stoßen nun emmal die GegmsStze hart anein- ander . . . Diese Gefühlsduseleien smd also lächerlich, wae ebenso lächerlich die An sielst wäre, die Unternehmer unserer Gewerbes Sta nur im fffcWnen Augen der Vuchhcuckergehilfen willen oder um eines reputierlick>en Ansehens nach auhen wegen weniger rückständig oder weniger brutal als ihre Klasscugenosstu in anderen Berufen. Re n, die Erfahrung, die beste Lehr- Meisterin im Leben, hat sie, und uns bafrn uns Gott sei Tank jetzt befinden, affen anderen Gewerben weit voraus in der Fwbrikkonstitntion. Dieser Entwicklungsgang ist bekanntlich auch im Buchdruckgewerbe nicht so »°r iich gegangen, daß beide Teile in Glacehandschuhen sich bte artigsten Kvmpli- 'n^Aus^^wirtschastlichen und sozialpolitischen Gründen bleibt es selbstverständlich wünschenswert, daß sowohl der Strei! wie die Aussperrung möglichst vermieden werden. Tenn beide KvmP'csarten bringen stets mittelbar und unmittelbar eine Schädigung der Produktion und eine Verminderung des Nationalwohlstandes mit sich, mdem ffe zugleich durch Verschärfim- der Klassengegensätze eine so- zurle Verbitterung zum mm besten in den Füllen zuruck-
gegnen sei.
«heute liegt ein neues Moment vor, das die Enthüllungen deS Pari,er ,',Matin" — gleichvi l, von wem diese Mitleil- ungen anSgegangen sind — in dem entscheidenden Punkt: Beistandsanerbieten Englands ob-'T König Eduards — sehr zu bestätigen geeignet ist. Em Leitartikel der „France militair e", des gelesenst-n Blattes Frankreichs, vom 1. September d. I. hat, worauf die „Krenzztg." aufmerksam macht, die Hilfeleistung Englands in genau demselben Sinne behandelt wie einen Monat später der „Malin" andeutete! Lllso der Vorschlag der Landung in Schleswig-Holstein, „kombiniert mit einer mächtigen Aktion der vereinigten englisch- französischen Flotten in der Nordsee und Oft fee". Und nicht nur das: Auch der Plan der Besetzung des Nordostseekanals durch England wird in der Auseinandersetzung der .,France militaire" ein» gehend daraelegt! Daraus folgt, daß bie Enthüllung des ,',Matin" nicht aus der Luft gegriffen sein kann, weil augenscheinlich ernsthafte militärische .Kreise Frankreichs seit längerem mit der Idee ,icb besaßt haben. Daraus folgt ferner, daß wahrscheinlich die Anregung zu der England zugewiesenen Ausgabe m einem deutsch-englisch-französischen Kriege von englisu^er Seite gekommen ist. Daraus folgt endlich, daß mindestens die Grundlinien des Planes zwischen den leitenden Strategen der beiden Länder bereits festgestellt wurden. Tie „Krenzztg." bemerkt, daß der Kriegsplan gegen Deutschland nicht auf flÜchtiaem, vorläufigem Meinungsaustausch, sondern auf wohlüberlegter, militärischer Beratung beruhen müsse.
Tas Beste an diesem Plan, den man getrost dumm /ernten darf, weil die versprochenen hunderttausend Mann en gl. Söldner — vorausgesetzt, daß die tapferen Mannen überhaupt zur Stelle wären — die Besetzung Schleswig- Holsteins nicht erzwingen können: das Beste an diesem Plan ist eine naive Preisgabe. Selbstverständlich erscheint die „France militaire" nicht unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Die Beitrage di"ses Blattes werden nicht minder sorg-faltig als in Frankreich auch von unserer Heeresverwaltung studiert und es wird daraus ebenso begreiflicherweise die Nutzanwendung gezogen. Wenn nun gerade d e r Operationsplan offenbart wirb, der für die Mitwirkung Englands in einem Kriege Frankreichs gogcn Deutschland in der Tat der gegebene ist, wenigstens soweit die Verwendung der englischen Flotte in Betracht kommt, so kann man für diese Offenherzigkeit nur dankbar sein. Es wird schon dafür gesorgt werden, daß ein solcher „englischer Besuch" einen heißen Empfang findet! „Metin" und „France militaire" mögen nur so weiter enthüllen: damit leisten sie dem Frieden schätzbare Dienste.
— In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde der Antrag der Sozialdemokraten, den Magistrat zu ersuchen, Mittel zu ergreifen, um in Zukunft die Beschäftigung von Feuerwehrleuten bei Arbeitskämpfen, rote bei der AuS- fixrrimg in der Elektro-Jnduslrie, zu verhindern, mit 89 gegen 27 Stimmen abgelehnt. - -
Lübeck, 19. Olt. Die Hansestädte faßten ben Beschluß, im Bundesrat gegen den Antrag Preußens auf Erhebung von SchissahrtSabgaben aus freien Wasserstraßen zu stimmen
Koburg, 19. Cft. Großfürst Cyrill von Rußland hat am Festungsaraben für eine halbe Million Mark ein größeres Grundstück" erwarben. Ferner kaufte der Großfürst m der Nähe von Tölz in Oberbayern ein Schloß.
Köln, 19 Okt. In einer Z e n t r u m sv er sa m m l ung crTlarte der Abg. Dr. Spahn, bei der Biersteuer müsse man b'5 Hauptaugenmerk darauf legen, daß hauptsächlich die großen Brauereien getroffen würden, während der Tabakzoll nur die feineren Taba ksorten treffen dürfe. Der Einführung einer Reich serbschaktssteuer werde der ReickMag keine ablehnende Haltung gegenüber einnehmen, -sollten neue Mittel für eine Verstärkung deS DeereS ober per Flotte gefordert roerben, würde die Zentrumsftaktton erwägen müssen, ob das deutsche Volk auch die Mittel aufbr ingen könne, und komme man bei diesen Erwägungen zu Abstrichen, so dürfe man der Partei hierüber keinen Vorwurf machen.
Karlsruhe, 19. Okt- Bisher liegen die L a n dtags- wähl- Ergebnisse aus 56 von 73 Wahlkreisen vor. Definitiv gepfählt sind 41 Abgeordnete und zwar 17 Zentrum, 15 National- liberale, 3 Demokraten, 5 Sozialdemokraten und 1 ^mserv. Bünd- tcr. An den 15 Stichwahlen sind beteiligt: ba8 3ejttntm in 14 Fallen, Nationalliberale in 10, Demokrat^ w 4 Sozialdemokraten in 13, Freisinnige ht 1, konservative Bündler m 4 und sonstige in 2 Fällen. Tie Mockparteien haben blSher 18 sichere Mandate und sind an 14 Stichwahlen beteiligt.
München, 19. Cft. Tie Obstruktion, in dem Gemein d e k o l l e g i u m ist beendet. Man ewigte sich dahm, die beiden Rechtsrstsstellen zur Bewerbung ansziffchrechen. Die Geldstrafen, die über die kürzlich zur Wahl nicht erschienenen Mitglied'r Uerben'-t norden ronr^n bnd »nrüe genommen worden.
des ftanzösischen Blattes Tittoni kein Geheimnis. Mso, das Chnrakterbild der italienischen Diplomaten schwankt einigermaßen in der Geschichte. Niemand kann zlveen
Die Akten über den „Fall Delcassö" können . geschlossen werden. Jeder Tao bringt neues Material hinzu. Von einem halb gelösten Problem vermag man nicht leicht ich zu trennen. Tie engl^he Regierung hat jedes Bei- tandsanerbicten Großbritanniens an F-rankrcich. jedes Dei- tandsgesuch Frankreichs in den Bereich der Erfindungen verwiesen. In Berlin wurde die Versicherung mit der« jenigen Höflichkeit entgegen genommen, die im gesellschaftlichen Leben üblich ist gegenüber „konventionellen Lügen". Ter Takt gebietet, nicht in eine genauere Erörterung ein- zu treten. Tie Taktfrage kommt in diesem Falle für die Oeffentlichkeit nicht in Betracht. Wenn man eben einer großen Gefahr entronnen, ist es natürlich, daß man sich danach umschaut, welche verhängnisvollen Umstände zn- fammengewirkt haben, die Gefahr heraufzubeschwören Tas ist natürlich und verständ-'g, denn man lernt dadurch, auf welche Weise einer Wiederholung solcher Situation zu be-
preife* führt ein Landwirt in der „Deutschen Tagesztg." üsiA
folgendes lehrreiche Beüpiel an: w ..
‘ ,T?ein Rockstar verlnn'te on einen Vonbler einen Prima- Berlin, 19. Okt. Son.10 Uhr ab ho^ der Kaiser Bullen -- 19 äentner istwer zum Preise von 42 Mk. pro Sentner b(c Borträge des .Üriegsmimsters Generall^tnants v Gwem, Vebenbiemicht. Dieser Bulle brachte also 798 Aik. Tags barau' 6>eneroffcutimnt4 v. Werneburg, ^beftteuv. Otttzen und holte der Händler den Bullen a1' und bezahlte bte 798 Mk empfing den neuernannten Müitarattachee m Washington Major Händler bat mm den Besitzer, die Quittung nickst über 19 x 4-, I ftjjtncr sowie den bisher beim 1. Garde-Ulanenregtmmt tn sondern über 19 Zentner X 45 Mk. = 855 Alk. ausstellen zu dienst gewesenen türkisck»en Leutnant Rescknd Bey. ,,
wollen - er wolle ben Bullen gleich zu die'em Preise weitergeben, _ Die Vermählung des Prinzen Eitel Friedrich die Differenz sei lein Verdienst. Der Besitzer tat bem Winb-er bcr tzfrzogin Sophie Charlotte von Oldenburg wird
diesen Gefallen. Wie sich nachträglich hermisstellte, bat der Händler Vernehmen nach im Februar ftfltthnben.
ben Bullen für 855 Mk. weiterverkaust. bat stch aber von seinem _ Der preuß. „Staatsanz." meldet: Die von dem HaNVelS- Abnebmer noch eine Provision von 89 Mk. zahlen lassen. Der erste meister Möller nachgesuchte Entlassung aus stmem Händler verdiente also an dem Bullen im Handumdrehen, fnft ohne hrmte ist ihm u Nter Delgssunä deS TttelS imd Ranges ernes StaatS- „einen Finger krumm zu machen", 57 4 30 Mk. — 87 ^surf 11 miniflcrö und unter Verleihung deS erblicheu Adel- erteilt &in glattes Geschäft I Welche Preisauffchläge mag das Fleisch werden. Der Obervräsident der Provinz West-Preußen, De i- dieses Bllllen noch erfuhren hüben, ehe eS ouf ben Tisch des Kon-1hrück, ist zum Staats- und H a n d e l s m i n i ste r und Der lumeiuen gelangte? Ter Landwirt hat auch hier keinen Negierungspräsident o. I a a ow-Marienwerder zum oer- wesentlich höheren Preis für den Dullen erzielt als im Präsidenten der Provinz West-Preußen ernannt roowem Durchschnitt der letzten Jahre. Ter erste Zwischen- — verlautet, daß Groß-Yldmiral v. K'ost er sich demnächst
tzä.idler verdiente am Pfund 4,6 Pfa. Ja, warum kommen denn das Privatleben zilrüccziehen wird Leitende r A d -
die an bas Publikum verkaufenden <5 ch l ct ch t e r nicht h e r o n § m {r a ( wird dann Prinz Heinrich fern. Sem ytnrtnoiger n u f 8 Land und kaustn direkt beim Landwirt ein, dann hätte kein im Stationskommauda der Ostsee soff der älteste Blze-^lbmrrai wesentlicher Preisaufschlag statlsinbeii brauchen. Ich verkäme fahr- D Pri11lvitzund Gaffro u werden, der nach Zurückberusung lich co. 100 fette, abgemolfene Rühe, habe im Durchschnitt 1903 nu§ Ostasien. wo er Edes des Kreuzer-GeschwaderS war, ohne und 1904 81 Mk. pro Zentner erhalten — 1905 habe ich bis heute eigentliches Kommando ist. .
3150 Mk. im Durchschnitt erhalten, allo in biefem Jahre bet an- _ geht das Gerücht, bast Geh. MMziNalrat Professor
gcblirf) so großen Fleischnot pro Pstmb Rinbsteisch Pfennig mehr. Dr. Mocli, der Direktor der städtischen Irrenanstalt Herzberg, Und wie viel mehr mußte der Konsument zahlen?N I ss,r einen hohen Staatsposten in Aussicht genommen fei. lss
* handelt sich dabei um das Direktorial einer neu zubild en-
Ein gewerkschaftliches Urteil über die AtiSsperrung. ben Ministerialabteilung für psychiatrische Aw- Mährend die Sozialdemokratie jeden Streik bepijn» g eie g en beiten. . .
ftigt, fördert und als Kampfmittel der Arbeiter ohne Ein- — schränkung für berechtigt erNärt. verurteilt sie das Aus- perren der Unternehmer als eine brutale, nicht zu rechtfertigende Maßnahme. Daß die Sozialdemokratie zu diesem Verfahren vom Gewerkschaft? standpunkt aus nicht befugt ist, fetzt der „Korrespondent für Deutschlands Buchdrucker" mit aller Schärfe auseinander Tas genannte Organ des Buchdruckerverbandes
Nr. «47
Urschet«« täglich außer Sonntag-.
Dem Gießener Anzeiger roerben im Wechsel mit dem Kesflschev Landwirt die Siebener Kamillen.
Näher viermal in der
Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag bet B rüh l'schen Unwers.-Buch-u. Stein- druckerei. 9L Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei:
echulstratze 7.
Redaktion 112
Verlag u.Exped.e^Nbl Dbreffe für Depeschen:
Anzeiger Gießen.
<»rftc8 «Ian. 155.3<it|r0aua greitna»O. CHober 1905
GichenerMMer«
” General-Anzeiger " **
lassen, in denen lein dauernder Friedensschluß daS Er- gebuis des Kampfe? wird. —
Der Zar, Cyrill und Kuropattin.
Ein Rranifest des Zaren wurde am Donnerstag veröffentlicht, welche« ben Frieden zwischen Rußland und Japan verkündet. In dem Manifest heißt eS:
Glott ließ unter Vaterland schwere Prüfungen imb 0d)icI|alB- ichlnge in einem blutigen Xtrfege erleiden, der vielfach Bewege der ilapieiiu.t und des AI nies unserer ruhmreichen bnbifche ytcoicruna mein oie nrouqr snuniiMuvnj, daß sie Trupven m einem hartnäckigen Kampfe gegen einen tap'er en mit bet Absicht nmneM. ItUbRIS n Mfl bie TEe,°VM in, LmbuL Werk zu fetzen. Das reffende Publckmu wird, fall? a.ff dief. w ^er Nachbarschaft mit dem nunmehr zu unserem Weife daS preußische Tarifreformprojekt auf unbestimmte Zeit freunde gewordenen japanischen Reiche von neuem cnt- uertogt wird, keineswegs unglücklich fein. Denn diese söge- wickeln. Indem wir unseren Untertanen von der^stederherslellung S iRcform mit ihren 6*n.U,u »•.”'**««'" ""6
ihrer Gepäck Verteuerung hat sich, je langer betrachtet, großen A r b e i t e 'l mit vomDolke errväh l t en
immer mehr als ein „Dana ergeschenk" enmefen. Jtur h)iänn cvn zur Vervollkoinn.nung des inneren GebechenS Rust bn9 ist bedauerlich, daß der gesunde Gedanke einet völligen! landS. , ,, , Nikolaus.
BetriebSnuttelgemeinfchaft durch Bayerns Weigerung nngcJ Der Mar.neminister Dinlew hatte bei.n Zaren e^ne hnnfelt worden ist Audienz, wann er sich zu Gunsten der Aufhebung des
♦ Ifiufert. Ukases verwendete, wodurch Großfürst Eyrill au8
Zur Flelschtenkrnng. der Marine ausgeschlossen worden ist. .
9luf Grund eitles Beschlusses der Landwirtschaftskammer General Kuropatkin wird demnächst in ^rdigyera ffir die Nheinprovinz, den Verwaltungen der größeren eintr^fen, um dort den Winter zu verbringen. Er hat zu Ltädte der Nlicinprovmz zu empfehlen, zur Erzielung nicb-L,cicm Zweck bereits eine B'lla mieten lassen. -----
rigerer Fleischpreise die Fleischversorgung der E.nwohner --------^utfch-Mriranlsches.
unter Ausschaltung des Zwischenhandels nach b?r Rutschen Truppen, bie den Ausstand in
Wiener Muster selbst in die Hand zu nehmen, wurden S ü b e ft a r v i t a bcfämpUcn, Cberft $ e l m 11 n g bleit In.bet
rwölf Stadtverwaltungen Erhebungen angestellt, von denen ^lonial-Gesellichaft zu Berlin einen Vortrag tiber ben uu mno
einig, non @rlolfl begleitet waren. T.e Kammer w!rd bei b H m »evf.djerte bn^ber^aupt,
dem Bezüge von Vieh durch die Viehverwerti.ngSgenossenschaft d e ^st « u ° bcr ^crero
in Zöln und die Viehzentrale in Berlin Mitwirken. Der BundeSrat hat der Z e n tra l-A frik an is ch en-
Unter der Rubrik: „Wer verteuert die Fl ei sch - > B e r q w e r k 6 - G e s e 11 s ch a s t die KorporationSrechle verllehen.


