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Eeneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen
scheu Partei verbinden, wenigstens so lange nicht die Führer
Bekanntmachung.
In der hessischen Vereinigung für Volk
Der Vortragend
sich nicht allein um die Lan
chl. Pi,
urteilt, als in den heit nicht bewahrt Folgen eintreten, über die ländliche dem Lande kennt
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Znschrtnt «glich mit Ausnahme deS Sonntags.
lie „Siebener LomilienblStter" werden dem „Unzeiger viermal wöchentlich beigelegt Ter ^hessisch« Laatzwirt" erscheint monaUich einmal.
Restaar. Lau.
Landgraf Philip? vamStag, den 1«.°-
Frau U fc.i ■ata, t
4L« au beu wdtorbtnc. i\ber W» tro|herf irgend extoas n ernobvvtMmhal,iai iS jum v
jonrnmb, Roiuab Lch ii Rroibori, aiiyben.
Städten; das Mädchen, das seine Rein- Hat, gilt nicht als entehrt, so lange keine Ter Städter hat aber nicht daS Recht, fich Sittlichkeit erhaben zu fühlen, denn auf man dafür die Prostitution nicht. Die
Velitischk Tagesschau.
Sozialdemokratischer Personenkult.
;3m ,Vorwärts* ist die folgende Anzeige veröffentlicht:
Soeben erschien:
C388S1 KfinwtlerpoHtkarte CCTO
Bebe! spricht
Rotationsdruck und Verlag der vrübl'sche« UnwerftlütSdruckeret R. Lange, Lietzen.
Redaktfan, Expedition ».Druckerei: 6cbuIftt.T.
Tel. Nr. 5L Lelegr.-Aür.; Anzeiger Gießae.
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ftc t en LicferungSverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer M'. 18.20, Heu Mk. 6.85, Stroh Mk. 5.00 'Gießen, den 9. Dezember 1905.
Grohher-ngli5i > Kr-'isamt Gießen- Dr B r e i d e r t.
Heftigkeit der Krankheiten wird nach der Menge der genossenen Arznei u. s. w. beurteilt. Im Familienleben giebt eS wohl einen innigen Zusammenhang zwischen Eltern und Kindern, nicht aber zwischen Geschwistern, dagegen wird die Kameradschaft gepflegt. Der Tod wird gelassen hingenommen, aber nach dem Tode tritt eine merkwürdige Sentimentalität zu Tage. Die Religion ist eine Macht, Gott und der Pfarrer sind für den Bauer reale Begriffe. Alles in allem ist unser Bauernstand ein achtunggebietender Bau, dessen gesund« Grundlage im Intereffe deS ganzen Volkstums erhalten werden muß. — Dem Vortrag folgte lebhafter Beifall und eine rege Diskussion. Zum Schluß machte noch Bibliothekar Dr. ® bet einige interessante Mitteilungen über die Bedeutung deS m Hessen vielfach gebrauchten Wortes ,alS*, da? namentlich von den Norddeutschen vielfach mißverstanden werde.
y. Büdingen, 11. Dezbr. Der Neubau beft MathildenhospitalS ist uun im Rohbau sertiggestellt und bietet sich dem Beschauer als ein imposantes, unserer Stadt zur Zierde gereichendes Bauwerk dar. Dank der reichlichen freiwilligen Gaben ist eS möglich, daS neue HoSpital mit allen Erforderniffen der Neuzeit auSzurüflen.
[] Marburg, 13. Dez. Ein eigenartiger Konflikt ist hier zwischen dem Magistrat und den Gewerbetreibenden auSgebrochen. Bei der Submission für Lieferung der auf 12 848 Mk. veranschlagten Fenster zum neuen Volksschulgebäude gab Hofglasermeister Flemser von Weimar mit 12 240 Mk. das billigste Angebot ab. Die Forderung der hiesigen Schreinermeister betrug 3518,57 Mk. mehr. Auf ein baldiges Nachgebot seitens der letzteren, die sich nach Lage der Sache überhaupt zurückgesetzt fühlen, ist der Magistrat auch nicht eingegangen und hat dem obengenannten Mindestforderuden den Zuschlag erteilt. Die Schreinerinnunq hat sich daraufhin beschwerdesührend an den Regierungspräsidenten, sowie an das Stadtverordneten- Kollegium gewandt und für Freitag ist vom Gewerbeoerein, den Innungen und dem Kaufmännischen Verein eine öffentliche Bürgerversammlung wegen dieser Angelegenheit cm- beraumt.
Limburg, 12. Dez. Hier begegneten vor einigen Tagen effentragende Frauen und Mädchen, die jeden Mittag zur Arbeitsstelle der dort beschäftigten Arbeiter wandern, einer »ährenden Künsilertruppe, die auch einen Bären mit sich führte. Der Bär witterte das duftende Effen aus den Tragkörben und flugs, trotz seiner Schwerfälligkeft, entriß er einem Mädchen den Korb und entleerte die gefüllten Etznäpfe. Nach beendigter Mahlzeit hielt er den leeren Korb in seinen Tatzen und tanzte mit demselben wohlgemut auf der Chauffee, vor der Brücke, herum. Der Führer der Truppe bezahlte der Trägerin deS geleerten Korbes das vom Bären verzehrte Mittagessen.
Aas Stadl und La»»ö.
Gießen, 13. Dezember 1905.
Im Reichstage zum (itat.
Nach Driflinalgeidmiinfl ausgefuhrt. Neue, farbenfrohe, künstl. ausgeführte politische XeaJaIirspowtkarten. Preis 10PH Verkäufer allerorten gesucht
Die ,Kons. Hort.' schreibt dazu: ,93ebe[ ist von der vtrt ffentlichung seiner .großen* ReichStagSreden längst ob- gebmmen. Er scheint für seine langweiligen Wiederholungen Itin ! Lesepublikum mehr zu bekommen. Da die Eroschüren- Wlnrne also versagt, wird die Reklame mit „fiünfllerpoft- hpem* getrieben. Der .Künstler* würde jedoch größere ßirfuing erzielen, wenn er nicht die stereotype, längst be- lunni e Körperhaltung und Gestenführung Bebels bei seinen ,?lnt lagereben*, sondern diejenigen Momente miebergeben pichlte, in denen, wie letzthin, Bebel schallend cmSgelacht eurt-e und er, im Glauben, er habe einen Witz gemacht, Jbst mitlachte. *
Der Liberalismus in Württemberg.
UnS wird auS Stuttgart geschrieben:
Die letzten G emein de ratSwa h l en in Stuttgart Einsprüchen größere Beachtung, weil sie einen Einblick gerät) rm in die veränderten Beziehungen der beiden
W-
bevölkerunq handle, wenn von dem ländlichen Seelenleben die Rede sei, denn auch ein großer Teil der städtischen Bevölkerung, iu Gießen z. B. die Hälfte, sei in dieser Hinsicht mit in Betracht zu ziehen. Er bezeichnete als das wertvollste für den Bauern seinen Landbesitz, der ihm höher steht alS das Leben. Gegen die Städter ist der Bauer von Neid erfüllt, weil diese nach seiner Ansicht nichts zu tun haben, denn nur die Arbeit auf dem Acker hält er für Arbeit; aber er will arbeiten und wenn er eS nicht mehr kann, wenigstens mit seinem Denken und Fühlen dabei sein. Dieses Hängen an der Scholle ist die Grundlage unserer Kultur, und so lango eS hierin nicht anders wird, braucht man an der Zukunft unseres Volkes nicht zu verzweifeln. Von der Politik versteht der Bauer nichts und er hat kein Intereffe dafür. Vor allem hält er nicht viel vom Parlamentarismus. Dagegen hat er zur Regierung viel mehr Vertrauen, denn er ist der geborene Mann der Autorität und auch dem Militarismus durchaus freundlich gesinnt. Ueber feine geistige Bedeutung denkt der Bauer nicht nach und der Begriff der Persönlichkeit ist nicht vorhanden, wie auch der Wert der Charakterbildung nicht gebührend gewürdigt wird. Die fehlende Erziehung des Charakters wird ersetzt durch die Sitte, die sich tatsächlich alS ein sittlicher Halt bewährt. Der Einzelne ist abhängig von der Gesammtheit und das Individuum hat keinen Charakter, wohl aber die Gesanitheit. Die Sittlichkeit wird anders be-
MM.
n 1 Stelle zu 1', ju: Ähristl, Anfragen ut i ben Gießener AnKc
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Bekanntmachung. . . - . - .... . _ .. .....
3n bet Zeit vom 10. b.s em!chl,ebl.ch 16. $eiembet ?.eme*nW(^ct ben Sonbtog beschL.
MS liegt auf bem Amtszimmer Großh. Bürgermeisterei ''«'"d" fragen, mSbesonbere auf kulturellem Geb.e, zu emer IdrSfcorf jLiberalen Vereinrgung zusammeugetreten sind.
Keer und Jllolte.
__ In St. Avold feierte das 2. hannov. Ulanen- Regiment Nr. 14 das Fest seines hundertjährigen B. stehenS. Vom Kaiser, der dem ehemaligen Regiments- (ommanbeut Generalleutnant a. D. Bode den Adelstite verliehen hat, lief folgendes Glückwunschtelegramm ein:
Ich sende dem Regiment zu seinem hundertjährigen Stillung tage tnemtn könfattchen Gruß und meinen Bluckwunich. Zrh l aeroft, daß daS Regrmenl seiner ruhmreichen Vergangenheu ll. emgebent bleiben und seinen Stolz dann suchen wird, sich ihre würdig zu erweisen. ____
lütg mit der Sozialdemokratie verzichtete.
»Men einfach die Probe auf ba§ Exempel bar unb bte WhMng stimmt genau Mit diesen Ausführungen uberem
So w.rd man also damit zu rechnen haben, daß d,e iWSpartei im Kampfe gegen einen Gegner von der Rechten rb namentlich gegen das Zentrum imun e nut ti y -— 'ämUntag abend Pfarrer G o mb e l von Reit
.liberalen Parteien in Württemberg.
ES war zur Zeit der großzügigen Protestbe- itgung gegen die Erste Württembergische Kam- itr, alS sich die süddeutsche Volkspartei überall ül, überall Seite an Seite sand mit der deutschen kürt ei, dem württembergifchen Zweig der nationalliberalen I «arten. Und allgemein hoffte man, daß das Bündnis dieses Abzuges gegen bie ,Geisterstimmen* und klerikale Herrscher-1 von Dauer sein würde, daß sich die beiden libe- ul en Parteien in Württemberg zu gern einsamer ästiger Aktion zusammenschließen müßten, so oft i! Gelegenheit hatten. Diese Hoffnungen wurden von zahl- ichm Mitgliedersi beider Parteien lange Zett gehegt und ftidim in manchen Anzeichen Nahrung. Man sprach damals rm und besonders begeistert von einem dauernden Zu- immenschluß aller liberalen Wähler, der m der ut fine Macht im Karnpft gegen Reaktion und KlertkaliSmus | kioeftcat hatte. Perfekt jedoch wurde dieser Zusammenschluß SC offiziell wenigstens nicht. Wer die Verhältn.ffe kennt, kifi. woran die Einigung der Liberalen in Württemberg »läufig scheitern mußte. Die deutsche Partei giebt h nach außen liberaler als sie eS st und ihre Führer td im Grunde ihres Herzens nur stellenweise wirklich liberal, rMend in ihren Adern so mancher Tropfen konservativen IM rinnt. DaS aber ist ein Grund des Mißtrauens gegen b- ganze Partei, die denn auch in ihren Reihen, wie in ssci, die nationalliberale Partei, manchen besonders hervor- v^mden Parteigänger hat, der bester einer f^fonjer. 11ti o en Partei angehörte, wenn eS m Suddeutschland eine £e Und die Volkspartei? In Württemberg nähert sie H na vielen Punkten ihres Programms bedenklich der ^ozial- bwicckratie. Und in der Tat ging sie bisher, namenttich bei ttmnndewahlcn, stets mit dieser »usammen. Diese Ge'vohn- skil ist so fist eingewurzelt, daß bie Volkspartei bet b Luen Wahlen auf ein Zusammengehen mit ben neuen
E" Sinnen M vtt-n Bund.
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Zweites Blatt. 155. Jahrgang Mittwoch 13. Dezember Ri>05
Mehener Anzeiger
jede talhlßi ii-ich jungem«-/- ir. ^«^Qil5^au5 r uichasl nach. 2-, 1? als BierdepLi lü
Ötn Siebener
Vollstäudij! itakrlil « Vereine und zü verleibt: Bestellung erbitte L ■Ü Carl holl-ln! Vom Januar IM. Wta Pens ; der Familie eines it öchrstü. Aniragen tue n den Giebener Anzei>
ba6 Projekt über bie Meliorationen der Wiesen in Deutsche» BeiA«
Flur I nebst Abschrift deS BeschlusteS der Vollzugs- Berlin, 12. Dez. Der Kaiser hat an den Vor- J?*"”0"1,2?- September 1905 sitzenden der Seeberufsgenossenschaft, Richard Krogmann in
pt Einsicht der Beteiligten offen. r Hamburg, nachstehendes Telegramm gerichtet:
Einwendungen hiergegen sind bei Meldung deS AuS- Der eiumüiige Beschluß der außerordentlichen Delegierte». MisteS innerhalb der obengenannten OfsenlegungSfrist bei versammluiig der S e e b eru is g e» o s se n i ch a i t, für die Accflh. Bürgermeisterei Borsdorf schriftlich einzureichen. Witwen und Waisen der deutschen Seeleute eine gesicherte 'SHü hinnpn b,n 7 Deaenisier 1905 Fürsorge zu übernehme», hat Mich mit großer Freude und
Ab.9- ■ 8 ; hoher Befnedigi.ng erfüllt Das Bewußtsein dieser Fürsorge wird
~€r ‘ '1 0 . • n /.'tommissar. L . i)cn brnocn Seeleuten die Liebe zu ihrem schweren Berufe auch
Schnictspahn, KrelSamtmann. | ,n den Stunden der Gefahr stärken und zur Erhaltung des aus
gezeichneten Rufe» der deutschen Seeleute beitrage». Ich beglück- wünsche die SeeberufSgenostenschaft zu diesem hochherzigen Beschluß und gebe meinem wärmsten Danke Ausdruck.
gez. Wilhelm I. E.
Ä - , . r . r dieser Partei nicht nur in Wirklichkeit, sondern auch im Urteil
wird hiermit zttr öffentlichen Kenntnis gebracht, daß ^er ^Zähler durchaus einwandfreie Liberale sind, Liberale Üt r ach § ß des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über nuc jn wirtschaftlichen, soodern auch in kulturellen kt Naturalleistungen sür die bewaffnete Macht im Frieden ^agen. Und eS scheint, als ob dieses Bild in Württemberg n titelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf- getreues Abbild der Verhältniste in anderen BundeS-
jfclnqeS von Fünf vom Hundert, pro Monat November 1905 | ftaafen jst j
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AuS Karlsruhe kommt dagegen heute die erfreuliche Meldung, daß die nationalliberale und demokratische Fraktion sowie der fteisinnige Abg. Frühaus zum Zwecke deS Zusammengehens bei bet Konstituierung des Landtags und bei Bildung der Kommissionen, sowie behusS
— Bei der heute stattgehabten Wahl eines Abgeordneten für den ersten Berliner Landtags- Wahlkreis wurden abgegeben für den Fabrikbesitzer Dr Gerschel (freif. Vp.) 603 Stimmen, Professor Dr. Engels (sreis. Vg.) 110 Stimmen und Professor Dr. von Wenkster» (kons.) 10 Stimmen. Gerschel ist somit gewählt.
— DaS Abgeordnetenhaus hat heute die Vorlage über die Abänderung der hessischen Landesgrenze in dritter Lesung erledigt und hierauf noch mehrstündiger Debatte daß Volksschulgesetz an eine Kommission von 28 Mitgliedern verwiesen.
— In der heutigen Sitzung deS Seniorenkonvents wurden die Vorgänge in der gestrigen Sitzung deS Reichstages eingehend besprochen. Von einem Freunde des Grasen Nevenllow wurde erklärt, dieser werde seine Obstruktion zurückziehen, wenn Graf PosadowSky bie an ihn gerichteten Fragen wenigstens ihm privatim beantworte. Die Vertreter sämtlicher Parteien bezeichneten eine berartige Aufforderung eines einzelnen Abgeordneten für durchaus unzulässig. Es wurde beschlosten, den Gegenstand heute von der Tagesordnung der Plenarsitzung abzusetzen und ihn morgen ohne Kommissionsberatung in erster und zweiter Lesung zu eilebigen. Die dritte Lesung ist für Freitag in Aussicht genommen. An diesem Tage soll unter allen Um- ständen die erste Beratung über den Etat, das Finanzgesetz, die Flottenvorlage beendet werden und dann der Reichstag I bis nach Weihnachten vertagt werden. Die Steuer-Vorlage würde erst nach Neujahr in Angriff genommen werden.
Plön, 12. Dez. (Amtlich.) Bei der am 8. Dezember stattgehabten Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise 9 Schleswig-Holstein erhielt von 16 996 abgegebenen giftigen Stimmen NechtSanwalt und Notar Iustizrat Bockelmann (freikons.) 8874, Dr. Struwe (freif. Vp.) 4114, Zigarrenmacher Paul Weinheber (Soz.) 4003 Stimmen. Justizrat Bockelmann ist somit gewählt.
Kiel, 12. Dez. Bei bem heute mittag auf der hiesigen Kaiserlichen Werft stattgehabten Stapel lauf des kleinen Kreuzers ^Ersatz Meteor^ taufte Oberbürgermeister Körte- Königtzberg auf Befehl deS Kaisers das Schiff auf den Namen »Königsbergs.
Köln, 12. Dez. Eine Vollversammlung der Handwerks» Kammern für den Regierungsbezirk Köln nahm eine Resolution an, worin die Kammer bem Protest des Deutsch?» Fleischerverbandes sich anschließt, daß durch die Fleischversorgung der Städte daS Fleischergewerbe aufs schärfste geschädigt und der Fortbestand desselben gefährdet werde.
Weimar, 12. Dez. Bei der gestrigen vertraulichen Sitzung des Landtages beantwortete Staatsminister Dr. Rothe bie Interpellation über bie Diebstähle von Go et heschri ft stücken. Die Diebstähle seien weder in dem Goethe- und Schillerarchiv noch im Großh. Residenzschloffe auSgeführt. Die wertvollen Stücke hätten sich unter dem reponierten Aktenmaterial des KultuSbepartements befunden. Die Untersuchung ist n ich im Wanae.


