Ausgabe 
15.3.1905 Erstes Blatt
 
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Pommern ftakkgesunden. Aks Gegner stanVen sich der prcik-' tische Arzt Dr. med. Pfeiffer und der Amtsrichter Henning gegenüber, die beide in Pasewalk wohnen. Als Kortelltröger fungierte der Gerichtsossessor Sebeunemann. Die Bedingungen waren recht schwer; beim dritten Kugelwechsel wurde Dr. Pfeiffer gm rechten Arme erheblich ver­wundet, fo das; er sofort das Krankenhaus aufsuchen muhte. Die Veranlassung zu dem Ehrenbandel soll eine Dame ge­geben haben. Diese batte von dem Vorhaben der beiden Gegner Kenntnis erhalten und benachrichtigte die Polizei, um den Zweikampf zu verhindern. Ihre Einmischung hatte aber keinen Erfolg; denn während man noch beniübt war, die Teilnehmer des Zweikampfes aufzusuchen, war bereits die Meldung von seinem blutigen Ausgange eingetrofsen.

Kostümfest beim Kaiserpaar. Das bereits von uns kurz erwähnte Kostümfest beim Kailervaar war eins der intimsten und reizvollsten Feste im Königssebloh. Es nahmen nur teil die Mitglieder der kaiserlichen Familie und dem Kaiserhause sehr nahestehende Persönlichkeiten; im Ganzen waren 100 Einladungen ergangen. Kostüme der friderizianischen Zeit waren vorherrschend. Die Kaiserin, deren majestätische Erscheinung durch die malerische Tracht mit dem groben schwarzgebaltenen Federbut vor- trefstich zur Geltung kam, empfing zunächst allein ihre Gäste, da der Kaiser beim sächstschen Gesandten dinierte; Prinzessin Viktoria Luise war, nicht kostümiert, in weißem Kleide er­schien en und tanzte später fleißig mit. Der Kronprinz, sowie Prinz August Wilhelm batten die friderizia- nische Uniform des ersten Garde-Bataillons angelegt, die besonders den Prinzen August Wilbelm, dessen Profil viele der Anwesenden in markanter Weise an das Friedrichs des Großen erinnerte, vorzüglich kleidete. Die Damen, unter ihnen auch die Prinzessin Feodora, waren in alter Tracht mit weißgermdertem Haar bezw. weißen Perrücken und Pbantastehüten. Gegen 9 Uhr erschien der Kaiser in der Uniform der S eid liß - rassiere mit Generalabzeichen. Er hatte für viele der Anwesenden ein scherzendes Wort, wie überhaupt das ganze Fest sehr animiert verlies. Von den Herren des Hofes hatten viele das schlichte Hofkteid angelegt, da kein Kostümzwang befohlen war. Beim Souper wurde an zwei Tischen gespeist; an dem einen nahm der Kaiser, an dem anderen die Kaiserin den ersten Platz ein. Nach flottem Tanz und angeregter Unterhaltung endete das Fest um Mitternacht.

Metz, 10. März. Die Gedenkhalle auf dem Schla chtfeld von Gravelotte soN im Mai in Gegen­wart des Kaisers enthüllt werden. Gleichzeitig werden die Pergamentlisten mit den Namen der Toten und Ver­wundeten der drei Schlachttage in einer Vlechkavsel ein­gemauert werden. Gegenwärtig ist man damit beschäftigt, die 14 Bronzebüsten der einzelnen Korpsführer und die Tafeln an den Wänden der Halle anzubringen.

* Kleine Taqesch'ronik. In Mannheim hat ein Tagelöhner seine Fran e r s ch l a a e n , weil sie betrunken vom Einkäufen zurückgerebrt war. Sie war die Mutter von sechs kleinen Kindern. Bei Venedig fand an Bord des italienischen Torvedojäaers Lompo Line E'-vlosion des Damvf- famm^roh'"s statt, durch nfacke acht Matrosen schwere Brand­wunden erlitten, an d"nen d^n bereits gestorben sind, wäh­rend die and!"n"n fvr s-^w-ben.

Kunst und Wissenschaft.

Durch Verfügung des franz öfiscken Unterrichtsministers ist Wilhelm Raabe hier unter diejenigen Autoren ausgenom­men wvrdm. deren Werke bei den Prüfungen für die Lehrbefähigung im Deutschen 'an den höheren Schulen Frankreichs in den nächsten drei Jahren zu Grunde gelegt werden. Raabe ist Ehrenbürger der Stadt Braun­schweig.

Eine erfreuliche Solidarität hat die Stutt-- garter Presse in d"m jünasten Residenztheater- Skan­dal bewiesen, dem der tätficke Angriff eines Th-"of-'rmitqli^des <ntf den Redakteur und Kritiker der soz-dem. Schwäbischen Tag­wacht zu Grunde liegt. Da dem beleidigten .Fonrnalisten keine Genugtrmng gegeben wurde, haben sämtliche Stuttgarter Redak­tionen sich mit ihm solidarisch erklärt und beschlossen, de? Resi- denztb^atcrs solange keine Erwäbnimg mehr hm, bis seitens der n-fnprf ist.

Knivnsttärs-UachrttiUkn.

Den Privatdozntteu in der Philosophischen Fakultät der Friedrich Wi^helms-Universttät zu Berlin Dr. Karl Ballod. Dr. Franz Saran und Dr. .Heinrich D a d e ist das Prädikat ^Professor" besaeleat worden. Der bekannte Privatdozent zu Ber­lin Dr. Ia^az Iastrow i|r zum außerordentlichen Professor er- narmt mmdeir

Herichtssaal.

Mainz, 13. März. Der nuf Montag, den 13. ds. Mts. an- beranmte Prozeß gegen den Weinbändler v. Lenqerke, der seinen Schwieaervater, den Altbürgermeister Lebert von Erbes- Büdesheim, erschoßen hat, ist auf die nächste Sckwurgerichtsver- tagimg verschoben worden, da der Angeklagte noch andere Z-enaen genannt^bat. Der 24 jährige Maurer Zimmerschied ans Frücht (Kreis St. Goarshausen! batte im Dezember 1903 in Nieder-Fngelhenn die 20säbrige Christine Bernhard, eine leicht- finnige Perlon, geheiratet. Bald nach der Verheiratung trennten sich die beiden, weil die Fran ihr leichtsinniges Leben in Frank­furt und Mainz fortsetzte. Die Frau ging nach Mainz als Kellnerin in Animierkneiven: der Angeklagte nahm anch in Mainz Arbeit, bedrohte öfter seine Frau und verlangte, daß sie zu ihm zurückkehre und einen anderen Lebenswandel beginne, Alles war vergeblich Am Abend des 3. Dezember sah er, wie seine Fran aus der Wirt- sckast, wo sie Kellnerin war, berauskam und am Rhein einen Maschinisten aufiuckte. Er kauste sich einen Revolver und tötete seine Frau, die er beim Wirllchastsschluß nach Mitternacht ge­beten batte, ouf die Straße zu kommen, durch zwei Schüsse. Die Geschworenen verneinten die Sckuldfrage auf Mord und bejahten die Frage «itf Totschlag unter Verneinung von mildeimden Ulnständen. Das Schwurgericht verurteilte den Angeklagten zu zehn I a h r e tt Z u ch t h a u s.

In dem großen Mord-Prozeß Murri- Bom Martini ztt Bologna, der seit längerer Zeit das Intereße der italienischen (MeMmft in Anspruch nimmt, und über den wir bereits mehrfach berichtet haben, wurde das Gutachten der Aerzte verlesen. Es stellt fest: Graf Bonmartini wurde von zwei oder noch mehr Personen meuchlerisch überfallen und niedergestochen, ohne daß ein fonnlicher Kampf stattgesunden hat. Die Wunden Tullio Murris rührten nicht etwa von dem Grafen Bonmartini her, sondern wurden ihm int Parorismus des Vorganges ver­mutlich von seinem Spießgesellen beigebracht. Das Gutachten widerspricht so der Angabe Tullio Murris, wonach er im Wort­wechsel Bonnmrtini allein getötet habe.

Landwirtschaft.

Im Fahre 1901 veranstaltete die deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft eine Gesellschaftsreise durch Nordfrankrnch. Für den Sommer dieses Jahres fabelt französische Landwirte beschlossen, einen Gegenbesuch in Deutschland abzu- Mien. - '

Markte.

fc. Frankfurt a. M., 15. März. <Orig.-Telear. desGieß. Anz.") S ch w e i n e m a r k t. Zum Verkauf standen 1317 Schweine. Schweine: 1. Qualität 64-65 Pfg., Lebendgewicht 5100 Psg. 2. Qual. 6300 Pfg., Lebendgewicht 5000 Vfg., 3. Qualität 5658 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft gedrückt, kein Ueberstand.

Sic Marktpreise für Vieh und Frucht und die Giessener Fleisch- und Brotpreise

am 13. März 1905.

Höchste Schlgchtviehpreife in Frankfurt a. M.

Fleischpreise in Gießen

Ochsen

Kälber

Sckweine

50 Kg. Scklnchtgewicht 70-72 Mk.

'/, Kg. Schlachtgew. 8082 Pf.

7, 64 -65

7, Kg. 70-80 Pfg.

7, , 70-74

>/t 60 72 y

Getreidepreife in Mannheim

Brotpreise in Gießen

Weizen 100 Kg. 18,75 Alk. Roggen 100 14,70

Weißbrot 2 Kg. 52 P'g.

Schwgrzbrot 2 Kg. 48 Pfg.

Giessener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Vo> aussicktliche Witterung in j^cef<*n für Donnerstag, den 16. März 1905: Vielfach starke Reaenfälle: Sturm, milder. In den kommenden Tagen stellenweise Hochwasser.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Hriqinas-DralUmckdnnqt'N.

R.-B. Darmstadt, 15. März. Die evangelische Landessynode beschloß hcnte, aus den Mitteln des evangel. Kirchenfonds ein eigenes Synodalgebäude zu errichten. Das Oberkonsistorium schlägt vor, die Kirchensteuer als Zusatz zur Staatssteuer von 12 Proz. auf 11 Prozent herabzusetzen. Die Steuerfestsetzung soll alljährlich nach Verhandlung zwischen dem Finanzausschuß und dein Ober- konsistorium erfolgen.

Berlin, 15. März. Tie als Dichterin neuerdings viel genannte Frau Galon-Gube, deren Gedichtsanimlung Aus dem Leben und Träumen eines Weibes" Aussehen erregt hat, stürzte bei einem Spazierritt mit dem Pferde und trug schwere Quetschungen an Kopf und Schultern davon.

Berlin, 15. März. Die Stadt Berlin brachte beim Kaiser die Benennung einer neuen Straße als Paul Heyse- Straße anläßlich des 75. Geburtstages des Dichters in Vorschlag. Der Bund der Industriellen setzte eine Kommission zur Erörterung der Idee einer Streikordnung ein. Die Kommission ist bereits zusammengetreten. Die Neue Polit. Korr." berichtet zur Landtagskreisnovelle, es sei dem Vernehmen nach die Erhö hung der Zahl der Ber­liner Abgeordneten von 9 auf 12 ins Auge gefaßt.

Düsseldorf, 15. März. Die Stadtverordneten nahmen die ihnen als Geschenk angehotene Heine-Bibliothek an.

Detmold, 15.März. Ter 16jährige Mörder Wil- Ha gen, der im September im Dorfe Horstmar die Frau Wampe erschlug, wurde vom Schwurgericht zum Tode v erurte ilt.

London, 15. März. DieTimes" meldet aus Tokio vom 13. d. M., daß in Säil (Korea) eine Verschwörung entdeckt worden sei, um den Kaiser zu veranlassen, sich von der japanischen Konvention freizumachen und in einer fremden Gesandtschaft Zuflucht zu suchen. Die Verschwörer wurden verhaftet. Zu ihrem Plane gehörte auch, den General Kasegawa zu ermorden.

London, 15. März. DieMorninypost" meldet aus Shanghai vom 14. d. M., daß die Absicht bestehe, die chinesische Marine zu vergrößern und zu diesem Zwecke die unabhängigen Provinzial-Marineverwaltungen mit einander zu verschmelzen.

London, 14. März. Der Berichterstatter des Reuter- schen Bureaus bei der Armee Kurokis meldet, daß das Land gedrängt voll sei von hungrigen und entmutigten Russen, die. sich den Japanern in Trupps ergeben. Inzwischen wird die Verfolgung fort­gesetzt. Die meisten fremden Militärattachees' bei der russischen Armee einschließlich eines eng­lischen und zweier amerikanischen Offiziere sind den Ja­panern bei Mukden in die Hände gefallen. Die ame­rikanischen und englischen Militärattachees sind über Liau- jang heute nach I^van gereift.

Paris, 15. März. In Limoges wurden mehrere Offiziere, die sich in Begleitung des neuen Korps-Chefs, General Fournier, dem Stadthause näherten, von Leuten aus dem Publikum angespieen. Einem Offizier wurde das Kreuz der Ehrenlegion von der Brust gerissen. Die Offiziere wurden dann in ein Cafö gedrängt, General Fournier selbst durch berittene Soldaten geschützt. Die Ur­sache des Konfliktes ist politischer Natur. Fournier war wegen seiner den Nationalisten günstigen Haltung vom Kriegs­minister Llndrä seines Postens in Clermont Ferrand ent­hoben und dann vom Kriegsminister Berteaux nach Limoges versetzt worden.

Briansk, 14. März. Die Direktion des hiesigen Schienenwalzwerks weigert fick den Forderungen der Ar­beiter stattzugeben. Der Ausstand dauert deshalb an. Ferner feiern die 'Arbeiter der Lokemotivfabrik und der Malzowgesellschast. Sie drohen, in der Statrt Ruhestörungen zu veranstalten. Infolgedessen wird das Renteigebäude, das Arsenal, die Branntweinnicderlage, die Bank und das Postamt militärisch bewacht. Auf einigen Gütern und Kronforsten fällten die Bauern eigenmächtig Holz und verkauften es zu Spottpreisen.

Nom, 15. März. (Ausführliche Meldung.) Prinz Johann Georg von Sachsen machte gestern in Begleit­ung einen Ausflug zu Fuß von Neapel nach Cumae, um die Akropolis-Höhe zu besuchen. Arn Fuße des Berges begannen sie, gefolgt von zwei Geheimpolizisten, den Aufstieg auf einem Privatweg, als sich dem Prinzen plötzlich mit hochge - schm ung ener Sichel ein Bauer entgegenstellte und den Fremden das Weitergehen verbot. Die Geheimpolizisten sagten den Bauern, der Herr sei ein Prinz, der nur die Aussicht vom Berggipfel genießen wolle und ihnen sicher jeden Schaden, den man der Saat zusügen könnte, ersetzen würde, aber der Bauer wollte auf den Prinzen eindringen. Sofort warfen sich die Agenten auf ihn und suchten ihn zu entwaffnen. In­zwischen kam noch eine Schar anderer Bauern hinzu und nahm eine drohende Haltung gegen den Prinzen und feine Begleiter an, die es nun für geraten hielten, schleunigst zum

'Wagen zurückzükehren ' und abzufahren. Der Quästor'Netz unter den Bauern eine Anzahl verhaften wegen Bedrohung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt.

Wien, 15. März. Tas für beute angekündigte Auf­treten der Traumtänzerin Madelaine wurde auf. Grund eines Hofdekretes, das öfsentlfche bvpnotifche Dar­bietungen nnterfagt, behördlich verboten.

Petersburg, 15. März. Tie Persönlichkeit des bet1 der B o in b e n e x pl r> s i o n im Hotel Bristol umgekommenen Unbekannten ist als die eines Herrn Naumann sest> gestellt worden. Naumann war Mitglied der Kampfes-. Organisation.

Kiew, 15. März. Drei große Zuckerfabriken» dem Großfürsten Michael Alerandrowitfch, dem Baron Mayen- dorff und dem Tereschttschenkoschen Erben gehörig, sind von aufständischen Bauern eina eäfchert worden.

TelegsüioniscSiea* Ktsrsbericlht.

, 3V20/0 Reichsanleihe , . 102.15 3Vn do. ... 90.65

Konsole , . . . 101 95 3»/n do 90.75 i

Hessen .... 100.90 3V, % OberheRsen . . . 99.70 4 % Oesterr. Go'drente . 102 40 41 \ 9« Opflforr. ^ilborrente 101.50 4% Un<rar. Goldr^nte . . 100.35 4°/ Italien. Rente , , . 105.50 4V. % Portoeieser , . . 67.80 90/ Portok-ieRen. .... 68.30 1 % C. Türken .... Tilrkenloso 137.60 4° o 0riech. Monopol.-Anl. 52.30 4V,% änflsere Argentiner.

RTikfrr« a. 15. März.

ünA. Mexikaner .... 85 9b 41 /on/' Chinesen .... 95.40 Firctr-e. Schlickert ... 142 00 Nordd TJoyd . . . . 117.10

Kreditektien . . e . 214 70

DiRkonfo-Kommandit. . 192 70

Darmstädter Bank . . 143.60

Dresdener Bank .... 158 50 Beriner Handelsgeg . . 163 75 Oesterr. Staatbbahn . . . 142 lOi Lombarden . . , . . 17.50 Gotthar-lbahn .... 191.25 Laurah litte .... 265.50 Bochnm .... . 248.30 Tlarponer 212.00

Staatschatzscheine . . .

Tendenz: fest.

Holzversteigerung.

Versteigert werden:

1. Montag, den 20. März l. I., vorm. 10l/? Uhr, aus folgenden Tomamalwalddistrikteu der Forstmartei Ulfa und zwar^ I. Altcberg.

Stämme: 2 Fickte 3. Kl. von 32 und 38 Ctm. Durchm., 12 und 16 Mtr. Läuue = 2,65 Fstm., 13 Fickte 4. Kl. von 2128 Ctm. Durchm., 1215 Mtr. Länge 6,89 Fstm^ 11 Fichte 5. Kl. von 16-19 Ctm. Durchm., 12 Mtr. Länge 3,11 Fstm., 1 Aspe 4. Kl. von 31 Etm. Durckm., 10 Mtr. Länge 0,75 Fstm., 5 Aspe 5. Kl. von 2429 Ctm. Durchm., 1013 Mtr. Länge =? 3,22 Fstm.;

Nritzkuüppel: 70 Rm. Fichte (39 Mir. lang), 3 Rm. Lärche (3: Mtr. lanaf;

Nntzreissg: 18 Nm. Fickte (in Schickten), Bohnen- und Genrst-j stangen 2C.; 10 Rm. Lärche (in Sckichten): Knüppel: 106 Rm. Buche (Stmnmknüpvel), 35 Rm. Eiche, 9 Rm. Fickte; Knüppel- Reifiq: 192 Rm. Eicke, 4 Rm. Aspe, 10 Nm. Fickte; Reisig: 570 Rm. Bucke (1 Durchforstung), 164 Nm. Bucke Dürrholz, 6 Nm. Escke (1.Durchforstung!, 72 Rm. Eiche (1 Durchforstung); Stöcke- 11 Nm. Buche, 1 Rm. Aspe, 44 Rm. Fichte.

TI. Steinswiesenkopf und Stockmiefenkopf.

Nntrknüppel: 15 Rm. Lärche (3 Mtr. lang), 15 Rm. Fichtf (39 Mtr. lang);

Rtttzreisia: Rm. Fickte (in Schickten zu Bohnenstangen); Scheiter: 24'Rm. Buche: Knüppel: 120 Rm. Buche (Stamm« kmwvel), 24 Rm. Eicke, 7 Rm. Aspe, 2 Nm. Fickte; Knüppel- Reisig: 37 Rm. Eicke: Reisig: 280 Rm.Buche (1. Durchforstung), 124 Rm. Bucke, 554 Rm. Eiche (1. Durchforstung); Stöcke: 10 Rm. Bucke, 18 Rm. Eiche.

Das mit Kalk gespritzte Holz komnst nicht zur Versteigerung und das zerstreut liegende Holz wird nicht vorgezeigt.

Beginn der Versteigerung im Distrikt Alt e berg bei Nr. 604' am Dachsbau.

Weitere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Z i mm er zu Ulfen

2. Dienstag, den 21. März l. I., vorm. 11 Uhr, aus den Domanialwalddistrikten S ch e n k e n w a l d und Mühlenkopf der Forstwartei Rainrod und zwar: Rntzkuüppel: 3 Rm. Eiche (3 Mtr. lang zu Pfosten rc.),

42 Rm. Fickte (3 u.6Mtr.lang,zuLattenholzu. SparrenPi Nntzreisig: 15 Rm. Fickte (zu Bohnen- und Gerüststangen):

Scheiter: 11 Rm. Buche 1.Kl., 169Rm. Buche2.Kl.: Knüppel:« 103 Rm. Buche 1. Kl., 45 Rm. Buche 2. Kl., 10 Rm. Eiche, 3 fRm.l Elsdeer, 36 Rm. Lärcke, 26 Rm. Fichte: Knüppel-Reisig: 210 Rm. Buche, 3 Rm. Eiche, 39 Rm. Lärche; Reisig: 436 Rm. Bucke (da­runter 260 Rm. Stammreifig), 4 Rm. Eicke, 4 Rm. Erle: Stöcke:, 151 Rm. Buche, 1 Rm. Eicke, 21 Rm. Lärcke, 1 Rm. Fichte.

Das mit Kalk gespritzte Holz kommt nicht zur Versteigerung.

Beginn der Versteigerung nm Schnittpunkt der Kreisstraße. RainrodEingrtshaufen und der HungenSchotterstraße an? Distrikt Schenkenmald.

Weitere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Adam zu Rainrod.

3. Mittwock, den 22. März l. I., vorm. 10V? Uhr, aus betr Domanialwalddistrikten Jr r hau skovfe, Tief st ruth, Rothe- berg und L a n g e b ä u m e der Forstwartei Eichelsdor und tnmr:

Stämme: 5 Buchen 4. Kl. von 3639 Ctm. Durchm., 611 Mtr. Länge 4,48 Fstm., 87 Hainbucken 5. Kl. von 14 bis- 28 Ctm. Durchm., 2-9 Mtr. Länge = 12,37 Fstm.,, 1 Ulme 5. Kl. von 28 Ctm. Durckm., 7 Mtr. Länge- 0,43 Fstm., 1 Kirfchbamn 5. Kl. von 29 Ctm. Durckm., 4 Mtr. Länge 0,26 Fstm., 1 Roßkastanie 5. Kl. von 26 Etm. Durcknn, 2,2 Mtr. Länge 0,12 Fstm., 2 Kiefern 3. Kl. von 35 u. 38 Ctm. Durckm., 16,6 u. 17 Mtr. Länge = 3,53 Fstm., 1 Kiefernab-! schnitt 4. Kl. von 27 Ctm. Durckm.. 4 Mtr. Lauge =, 0.23 Fstm.. 1 Sckwarzkiefer 4. Kl. von 23 Ctm.. Durckm., 17 Mtr. Länge 0,71 Fstm.;

Rntzkuüppel: 12 Rm. Eicke (2 Mtr. lang, Pfosten u. Wagnerholz), 9 Rm. Fickte (3 Mtr. lang, Lcitterckolz):

Scheiter: 160 Rm. Bucke, 6 Rm. Hginbucke lRundsckeit);' Knüppel: 120 Rm. Bucke, 30 Rm. Hginbuche, 7Rm. Eicke, 2 Rm. Erle, 2 Rm. Linde, 9 Rm. Kiefer (2 Mtr. lang, Pfosten zn Ein­zäunung): Knüppel-Reisig: 160 Rm. Eicke. 140 Rm. Kieferp Reisig: 320 Rm. Bucke, 4 Rm. Erle: Stöcke: 44 Rm. Bucke (grob), 86 Rm. Eiche, 96 Rm. Kiefer, 15 Rm. Kiefern (Haufpäne), 2 Rm. Fichte.

Da? vereinzelt sitzende Stamm- und Brennholz wird nicht vorgezeigt, und das mit Kalk gespritzte Holz nicht versteigert.

Dgs in Tiefftrnth zur Versteigerung gelangende Holz ist mit einem roten h bereichnet.

Beginn der VeAteigerung in I r r h a u s k o p s e 2 nm Runde- wiefenweg bei Brennbolz Nr. 512, in der Nähe der Kreisstraße EichelsdorfGlashütten.

Weitere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Schmitt zu Eichelsdorf.

Eichelsdorf, bcu 12. März 1905.

Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdors» B1S/S Trnutwein.

NenenMIttnemn für GjM u. ging.

Versammlung

Sonntag, 19. März, nachm. 3 Nhr, in Giessen bei Bauer..

Tagesordnung: 1) Vortrag de? Herrn Hensel, Hirzen-! hgin:Der Vieretager, der Dreietnger ohne Schiedbrett und ihre, Behandlung." 2) Erhebung der Beiträge. 138Q.1

Recht zahlreicher Besuch erwünscht, Buss.