Freitag 1. Dezember 1905
Zweites Blatt.
Nr. 283
Gießener Anzeiger
Redaktion, Expedition u. Druckerei: Cdmlftr.T«
Tel. Nr. 6L retegr.-Adr.: tiic&UL
155. Jahrgang
SU>lQrtontoru(f tmb Verlag bei BrO 61*14)01
UnioerilidtSbcudereL R. Lange. (Sieben.
Hdcbetnt Egllch mb Ausnahme bei Sonntag».
He ..-letzen« jfamllknbiattert* werden dem ^Unzeiger viermal roädieniltd) betqeleql. Der Etzclstlch« £an»»Ur* erscheint rnonaUlch einmal.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen.
®ic&en, am 24. November 1905. !rtr : Betriebe, in denen Maler-, Anstreicher-, Tüncher-.
Weißbinder- oder Lackierarbeiten auSgeführt werden Pas (firahliencigliche firrienml Gies;en in öle Grotzh. Sürgermeiftcrricn der Landgemeinden des «reifes.
Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung un- fttfr Beifügung vom 27. September dS. IS. — StrciSblott jlf, 124 — noch im Rückstände sind, werden an deren als- Kld .ze Erledigung erinnert.
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KeKanntmachung.
8dr.: Beschlagnadmeverfügting und FahuenfluchtSerklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Wilhelm tangSdorf, geboren am 80. Januar 1883 in Pohl- -Sn S, Friedberg, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der $ pH5 ff. des RlilitärstrafgesetzbuchS sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für stbntiiflüchlig erklärt und fein im deutschen Reiche befind- IjchrS Vermögen mit Beschlag belegt.
Darmstadt, den 27. November 1906.
Gericht 25. Division.
LeluinnlmaHimtz.
3 r t r.: Feldbereinigung in der Gemarkung Borsdorf.
Die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Vildring Irr neuen Ersatzgrundstücke deS gesamten Bereinigungsbezirks Ifinäel statt:
Donnerstag den 14. Dezember 1905, vorntittagS 9—10 Nhr,
I« Amtszimmer Großh. Bürgermeisterei BorSdorf.
Die Wünsche sind schriftlich mindestens auf V, Bogen «rirpit eichen, vom Grundeigentümer zu unterzeichnen und mfifitn genau angeben, welche alten (nach Flur und Nummer zu bk.^ichnenden) Grundstücke zusammengelegt werden sollen ■mb bei welcher alten Parzelle die Zusammenlegung er- ioLjn soll.
Wünsche, welche in obengenanntem Termine nicht schrist- *i6 k-ngereicht werden, haben keinen Anspruch ans Berück- üdihc u ng.
Büdingen, den 23. November 1906.
Der Grl'- l'l'r n > ■ ' (ld>' i 'nl! ngSkomnrisfär: Schnittspahn, KreiSamlmann.
jJolitilthr Tnaesktlian.
Ter Entwurf zum preußischen Schulnnterhrltnugsgefetz
Fl gum zweiten Male zum Gegenstand einer Vereinbarung , iuMvn den Parteien der Rechten und der Nationalliberalen ,, Glicht worden. Tie „Nationalztg.* bezeichnet zwar die ' Dldbitng der .Köln. VolkSztg.* von der erfolgten Verstän- IHlunn als einen „Ffi hler^. Es sieht aber fest, daß im i nkichu'chen KultuSministerilim vertrauliche Verhandlungen von ' rJtrcm der genannten Parteioertretungen stattgefunden haben. ' sinh den Erfahrungen mit dem ersten Kompromiß wird man iritl ohne Sorge der neuen, in der Stille getroffenen Abbuchung entgegensehen können.
Zentrumsführung.
Ter M. d. R.-Hut des jüngsten OberlandeSgerichtS- .p’tiibrnten Dr. Spahn ist einstweilen in Inaktivität ver- * Hl. Man wird zwar annehmen dürfen, daß die ReichS- ' ^-Ersatzwahl, für die Dr. Spahn wieder kandidieren will, 1 Icoinlb als möglich anberaumt werden wird, weil grabe in i iit.’r überaus wichtigen Session der Regierung die ver- nntidnbe Tätigkeit deS gewandtesten aller Zentrumsparla- imtnlcricr von Wert fein dürfte. DaS gilt besonders für ibn; Zustandekommen der „großen1 Finanzreform. Im . $'itrmm war man bekanntlich im Anfang auch der „kleinen1 Je Stengel abgeneigt. Aber Dr. Spahn verstand es, die • Äfe zu einem für die Regierung guten Ende zu führen. - $ t: die Arbeit in den parlamentarischen Kulissen wieder t :nn nimt, wird daS Zentrum sich wohl aiich diesmal in l äschern Sinne Horen lasten. Es heißt, daß dem Abg. Dr. GbiMbler, dem biderben bayrischen Landsmann des Schatz- wrts, einstweilen die Führung der ausschlag- ßiii.c n ben Fra ktion zugedacht, aber noch zweifelhaft ist, i (- zum Etat oder zur Finanzreform sprechen wird. Im t 'n- der Verbindung der Gcneraldiskussionen über diese beiden $ Serien entfällt natürlich der Zweifel.
■ H. ii ' ■
Veuttzcbe-
B erlin, 30. Nov. lieber eine bei der DenkmalS- : 1 inlhlCIung in Nürnberg erfolgte Begegnung deS Kaisers tut! dem Erzbischof 91 bert von Bamberg bringt die Imitale „AugSb. Post-Zeitung1 jetzt nachträglich in Sperr- l«id iolgende Mitteilung:
,1 ulerem Erzbischof wor es vergönnt, bei der Enthülliings- ! vf; titi Nürnberg im Gespräch mit den Fürstlichkeiten in kräftigen, • "•tUocden Aiannekworten für die ReichStreue und f o n - f Lu>snelle Friedensliebe der deutschen Katholiken ,: -'nis abzulegen. Den Großberzoa von Baden interessierte die i • r: (’wltunq so sehr, daß er den Kaiser dazu herbeiholte, der nn- fiirnn Cberbtrfen selbst der Kaiserin verbellte. Dabei konnte Er» ; i'hi baraiJ bimveifen, da st der unter den Protestanten weit a iwhti :trte a n a c 1 an Vertrauen i n unseren guten Hhllan eine viel'arfie Ursache der Mißstimmung des U friedens i li unö ferner, daß des Kaisers energische Betonung christlicher Ekr^ssitze in seinen Reden den ungeteilten Beifall der Kaiholiken und viel dazu beigetragen habe, ihm ihre Herzen zu- Mfiiirfn.1
Ulfber die Antwort des Kaisers und Großherzogs schweigt stsiSH banS Organ deS Erzbischofs Abert aus.
— In der heutigen Sitzung des S e n i o r e n F o n v e n t § dttU)l eich Stag es machte Präsident Gras Ballestrem ben
Vorschlag, bie Beiatung beS Etats, beS Flotteng es e tzek unb ber Finanzoorlagen in erster Lesung gemeinsam zu erledigen. Diesem Vorschläge widersprachen die Freisinnigen und die Sozialdemokraten. Auch der weitere Vorschlag, nach Erledigung der Interpellation über die F l e i sch- n o t, die zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen dürste, zunächst die erste Lefung des zweiten NachtraasetatS fin Deutsch-Südafrika vorznnehmen, stieß auf Widerspruch bei den Sozialdemokraten. Da eine Einigung nicht erzielt wurde, so wird über die weiteren Dispositionen nach einer Geschäftsordnungsdebatte im Plenum entschieden werben.
— DaS Zentrum hat heute sieben Anträge im Reichstage eingebracht, unb zwar ben T o l e r a n z - A n l ra g in bei Fassung d r letzten Kommissionsbeschlüste, ben Diäten- Antrag und ben Antrag auf Gewährung von Tagegelbern für die Schöffen und Geschworenen, einen Antrag auf Ausnahme einer Strafbestimmung in dgs Wahlgesetz gegen die Verletzung deS Wahlgeheimnisses, einen Antrag auf Erlaß eines Gesetzes belr. Errichtung eines SlaatSgerichtS Hofes für SJlinifter« ratS-Verantwortlichkeit, einen Antrag auf Revision der Kolonialgesetzgebung und einen Antrag auf Vorlegung eines Antiduell-GefetzeS. Morgen sollen die sozialpolitischen 9lnträge dem Reichstage unterbreitet werden, u. a. ein Antrag auf Einführung eines einheitlichen Vereins- unb VersammlnngSrechtev.
— Der Berliner Standard-Korrespondent telegraphiert seinem Blatte, er könne miiteilen, daß ber beutfdje Kaiser bei der Zusammenkunft mit dem Zaren in Björkoe gegen Ende Juli diesem den Rat gab, dem russischen Reich eine Verfassung zu gewähren. Damit feien alle Gerüchte über den angeblich reattio .ären Einfluß deS Kaisers auf ben Zaren endgültig erledigt.
Weißenfels, 30. Nov. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten richteten zwei Stadtverordnete an den Oberbürgermeister 933abebn wegen feines Verhaltens auf bem deutschen Städletage in Berlin zur Fleisch- teuerung eine 9(nftage. Dian wies darauf hin, daß die dort zum Ausdruck gebrachte 9luschauung nicht der ber Mehrheit der Bürgerschaft entspreche. Wadehn entgegnete, daß die geäußerte Ansicht sein persönlicher Standpunkt zur 9lngelegenbcit fei.
Dresden, 30. Nov. Bei ben Ersatzwahlen zu den Stadtverordneten wurden in6qcfamt 2 2 Mitglieder bei bürgerlichen Parteien und 6 Sozialdemokraten gewählt. Damit treten zum ersten Male Sozialdemokraten in die Stadtverordnetenvei'ammlung ein.
Straßburg, 29. Nov. An 120 hiesige Aerzte erklärten sich in einer Vcr'ammlung mit dem Vorgehen des Leipziger Verbandes betreffend die Sperrung der. Orts- krankenkaffen wegen Bedrohung der freien Aerztewahl solidarisch. Sie halten den Augenblick für gekommen, sich aiich in Straßburg laut den Beschlüssen ber beutfchen Aerztetage zu organisieren unb mit den Kassen zu- nächst in gütliche Verbandlungen zu treten.
München, 30. Noo. (Abgeordnetenhaus.) DaS HauS beriet bie Novelle zum Hunde st euergesetz, durch die eine Erhöhung der bestehenden Hundesteuer vorgesehen ist und die teilweise den Ocmeinbcn zu gute fommen soll. Nachdem Redner aller Parteien außer den Liberalen Bedenken gegen die Vorlage geäußert halten, wurde ber Gesetz- entrourf mit großer Majorität abgelehnt. Jinanzminister o. Pfaff zog daraus die ganze Novelle zurück.
Sltts'liud.
London, 80. Nov. Der „Standard* meldet aus Tanger: Gestern lief der Vertrag deS Tabak-Mono- polS ab, der auf zwei Jahre mit einem Amerikaner abgeschlossen war. Bei dieser Gelegenheit ließ der Gouverneur von Tetuan daS Lager beS Amerikaners mit Truppen besehen. Diese beschlagnahmten sän,tliche Waren unb mißhanbelten ben Eigentümer unb seine Angestellten, obgleich er bie amerikanische Flagge über seine Waren aus- gebreitet hatte. Die Marokkaner zerrissen bie Flagge unb beschimpften sie. Der Vorfall bürste diplomatische Folgen haben.
Brüssel, 30. Noo. Mit welcher Hast die Hetzer gegen Deutschland vorgchen, zeigt ein Artikel der „IndS- penbance beige-, in dem es heißt, daß man sich in Deutsch land auf einen Krieg mit Frankreich oorbereite. In Militärkreisen würde der Krieg gewünscht unb die Finanz, teute hätten sich mit dem Gedanken schon abgegeben. Der Grund für diesen Krieg sei politischer Natur. Em siegreicher Krieg würde Preußens Einfluß im Bundesrat stärken unb im Reichstage einen Umschwung herbeiführen, inbem bie Mehrheit ben militärischen Vorlagen nicht mehr hemmenb entgegentreten würbe.
Wien, 30. November. Abgeordnetenhaus. Abg. Glöckner tritt für das allgemeine Wahlrecht ein, je- doch verbunden mit Wahlzwang. Abg Kramarcz (Tscheche) betont: Eine Reform des Herrenhauses durch Vermehrung ber auS Wahlen hervorgegangenen Mitglieder fei unerläßlich und die Rückwirkung der Reform des Reichsrats- Wahlrechts auf die Landtage fei unbedingt notwendig. Der Redner warnt geivifje Parteien, der W a h lre f o rm Hinderns f f e in den Weg zu legen, die nicht nur von ber arbeitenben Klasse, fonbem von allen freiheitlichen unb fort» f chri ttlichen Elementen gefordert wird. Redner weist ferner auf die unabsehbare Gefahr hin, welche entstünde, wenn der Kampf um bie Wahlresorm auf ben Weg der Gewalt gebrängt würbe. (Beifall.)
— In parlamentarischen Kreisen zirkulieren unkontrollierbare Gerüchte, wonach wegen der Wahlresorm zwischen
den Polen, Feudalen unö den verfassungstreuen Grundbesitzern ein Abkommen getroffen sein soll, die Regierung entweder beim Budget-Proviforium ober bei dem zu erwartenden ErmächtiaungsgeseN zu stürzen.
Budapest, 30. 9tov. Die sozialistische Partei hat befehl offen, beim Wiederzusammentritt des Reichstages eine ar ’ ’ Leiter-Demonstration für daS Wahl- d) t eor d n Parlament zu veranstalten.
an, 30. Nov. Anläßlich der Erschießung eines Arbeiters bei ben Wahlrechts-Unruhen in Austerlitz drangen Demonstranten in bie Wohnung deS Genbarmerie-WachtmeisterS, um bieten zu lynchen. Der Wachtmeister war jedoch abwesend, worauf bie Menge Miene machte, dessen Gattin zu mißhandeln. Nur dem Dazwischeiitreten deS Pfarrers gelang es, die Menge von ihrem Vorhaben abvibrinoen.
Art) rtrrtcw qunq.
Zwickau, 30. Nov. Die Grubenbesitzer deS ^wraauer Dcrgrcviers bescl)loss n, fämHufrm Bergleuten Teuerungszulagen zu gewähren, lehnten jedoch höhere Lohnfordev- ungen ab.
Berlin, 30 Nov. Etwa 3000 Arbeiter beschlossen gestern 'bend in einer äffentlicf*en Versammlung, ungesäumt mit Lohnforderungen an die städt. Verwaltung von Berlin heran- rntraten. Begründet wurde dieses Vorgehen in erster Linie durch bie Fleif chteuerun q.
Kirchliche 7 «t rft r t dt t € n« Evangelische 6?cmcinbc.
A m 1. Advent, den 8. Dezember. ftrtL-bifiil.
der Sfrtbffirdie.
Vormittag? 9*, Uhr: Brosts or D. TrewS.
Veichie unb heiliges ?tbend,nnhl ffir Tlfliihäu?- und Tlorfui» gemeinde gememlam. Aiimeldung vorher bei dem Plärrer jeder Gemeinde evbcien.
Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die MatthäuSgemeind«.
Plärrer D. Schlosser.
Abends 5 U(>r: Plärrer Schwabe.
Abends 8 Uhr: Vereinigung ber konfirmierten männliche» Jugend der Dtauhäusgemeinbe.
Mittwoch den ß. Dezember, abends 0 Uhr: Vereinigung bet konfirmierten weiblichen Fugend der Ptarkusgemeiiibe.
Donnerstag, ben 7. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäus» saal, Kirchstraße 9: Bibel stunde. (Qffenb. IohS., 1, 7 20„)
Plärrer D. Schlosser.
Weitere AbendmahlSleiern finden statt: am 2. Advent für die Matthäus gemeinde, am 8. dldvent ffir die Markus gemeinde, jedesmal Im Abendgottesdienst. Dazu wird besonders d»e konfirmierte Jugend eingeladen.
In der JohanneSkirche.
Vormittags Uhr: Pfarrasfistent Sattl er.
Beichte unb heiliges Abendmahl für die LukaS- und JohanneS- gemeinde. Anmeldung vorher bei bem Pfarrer jeber Gemeinde erbeten.
Vormittags lll/4 Uhr: Kindergottesbienst für die JohanneS- gemeinbe. Pfarraffistent Sattler.
Abend? 5 Uhr: Pfarrer Euler.
Nach allen Gottesdiensten Kollekte fflr_ die K i r ch e n k a f f e.
Die Bibelstunde am Montag abend fallt wegen eines Vortrag? in der?ltila ans.
Nächstfolgenden Sonntag, 2. Advent, den 10. Dezember, Beichte unb heiliges Abendmahl für die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten.
Sonntag, 3. Advent, den 17. Dezember, Beichte und helligeS Abendmahl ffir die Lukasgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten.
Zu dielen Abendmahlsfeiern werden besonders die Neukonsir^ mierten aus ben letzten Jahren eingeladen.
Sonntag den 3. Dezember, abends 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Fugend der Lukasgemeinde im Konfirmandensaale, Liebigstiaße 56. Psarrer Euler.
Katholische Gcmeiude.
SamSlag, ben 2. Dezember 1905.
Nachmittags um 5 Uhr unb abenbs um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Sonntag, ben 3. Dezember 1906.
1. 91 boentS-Sonntag.
Vormittag? von 6’;. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor unb in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
, um 8 Uhr • Tie zweite heilige Messe.
„ um 9'/, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 57, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.
Jsraelittfche RcligionSgemeinde.
^olffsbiftt i’t brr Sn agog- (5t*?anfcge), Samstag ben 2. Dezember 1905.
Vorabend 4.30 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Nachmittags 3 30 Uhr.
SabbalhauSgang 5.15 Uhr.
Israelitische Relip.ionsgcsellschast.
(fotfer-bfenn.
Gabbathfeier am 2. Dezember 1905:
Freitag abend 4.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr.
Cabbalhausaang 5.15 Uhr.
Wochei'aot'esdi^nst • morgen? 7.00 abend? 4.00 lU,r.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 1. Dez. 'Orig.-Telegr. de- .Gieß. 'Anz/st V i e h m a r k t. Zum Verkatife standen 000 Kälber, 00 Schafe unb främmel, 2«3 Schweine: 1. Dual. 77—78 Pfg., 9ebenbgewicht 61.50 Pfg, 2. Dual. 71—74 Pkg., Lebenbgewicht 60.50 Pfg., 3. Dlial. 73—75 Pfg. Kälber 1. Dual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 60—61 P'g., 2. Dual. 00—00 Pfg., Lebendgewicht 00 - 00 P'g., Schlachtgewicht 00-00 Pfg. Schafe 1. Dualität Schlachtgewicht 00—00 Pfg., 2. Dualität 00 - 00 Pfg. Geschäft gut, Ueberftanb unbedeutend. Aus Holland famen diese Woche an geschlachteten Tieren: 287 Schweine, 17 Kälber, 2 Rinder und ei w Ruh.
Tie Ziehung I. Klage der 7. und letzte» Hessisch» Thüringischen Staatslotterie steht unm ttelbar bevor; sie beginnt am 5. Dez'm''er d. X Eint zung nnd Mis hnng der Lose und Gewinne erfolgen oicnt ch am 4. Dezember Nach- mitlazs 3 Uhr im Ziehung?,aale zu Darmstadt, Bismarcks strahe 19. hv^/n


