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Freitag 14. April 1905
155. Jahrgang
«yr. 89
Drittes Blatt
General-Anzeiger, Amts- nnd Anzeigeblatt für den Kreis Sichen.
im
Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.I.
Lei. Rr 6L Letegr.-Adr. * Anzeiger Gieße»
Man kann sich dann auf einen modernen Raub der Sabine- rinnen gefaßt machen.
Erscheint «glich mtt Ausnahme de» Sonntags.
Die „Glrtzeuer KanrMendlätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt Der «hrjstjchs CoaOwttt** erscheint monatlich einmal.
Arbeiterbewegung.
Bochum, 12. April. Aus der Zeche „Minister Steins sollk gestern Untersuchung ü b er B es ch w erd en ber $erg- leute stattsinden. Das Oberbergamt hatte seine Vertreter ge* sandt, ebenso die Zechenverwaltung. Die Vertrau e n 3^ leute d e r Belegschaft erschienen jedoch nichts In einem kurz gebaltenen Schreiben ließen sie mittenen^ es sei von den Arbeitern beschlossen worden, an den Der- Handlungen nicht teilzunehmen. Tie Kommission mußte unverrichteter Sache umkehren. Der Grund zu dem Verhalten der Arbeiter liegt in der Art der Untersuchung durch die Kommission und deren negatives Resultat. __
Columbus Cigarre ft K Pfg. unübertroffene Onalitüst^igarre, keine Ausstattung nur Qurlttät, empfiehlt <ji. C. Volle (^iiünbevaevftr. 4, Giessen. 1916
I)ermifd?teSe
• Zu dem aufsehenerregenden Selbstmord des Professors für deutsche Philologie, Hofrats Heinze! in Wien macht die „N. Fr. Pr." folgende Mitteilungen: „Hofrat Dr. Heinzel scheint die Tat wohl vorbereitet zu haben. Er hinterließ einen Bries, in welchem er Furcht vor Erblindung als Motiv ansührt. Die Tat ist am Dienstag nach V211 Uhr geschehen. Die Kugel hatte das Herz durchbohrt. Heinzel war unvermählt. In hohein Alter dachte Professor Heinzel noch daran, sich zu vermählen. Seine Braut, die er im August heimzusühren gedachte, war eine junge Künstlerin aus polnischer Familie. Außerdem wird noch mitgeteilt, daß bei Heinzel auch eine Disposition zu seiner Tat anzunehmen ist, da mehrere Mitglieder seiner Familie freiwillig aus deni Leben schieden oder den Versuch dazu machten. Heinzel war 1838 in Capo d'Jsiria geboren. 1876 gab er den „Wortschatz und Sprachformen der Wiener Notker-Handschrift" mit Wilhelm Scherer heraus. Beide Vertreter der Germanistik an der Wiener Universität gründeten eine große Schule und ihr germanistisches Seminar wurde eine der berühmtesten Lehrstätten auf deutschem Boden. Heinzel pflegte die ältere deutsche Literatur, besonders die Geschichte und Entwicklung der deutschen Sprache. Als Lehrer war Heinzel ernst, vornehm und liebenswürdig zugleich. Obgleich sein Lieblingsthema, Geschichte der deutschen Grammatik, außerordentlich schwierig und einförmig war, hatte er
zahlreiche Hörer. ,
• Laura Marholm im Irrenhaus. Die bekannt Schriftstellerin Frau Marholm wurde in München am Montag für Dienstag auf die Polizei geladen. Sie folgte in Begleitung ihres etwa 15 Jahre alten Sohnes der Vor- ■ ladung. Das Zimmer auf der Polizei, in das sie geladen war, erwies sich als das des Polizeiarztes. Der Diener führte dann beide in das Zimmer eines höheren Beamten, der einen Schutzmann holen ließ, worauf sie wieder in ein neues Lokal geführt wurden, das ein Arrestzimmer zu sein chien und in dem einige Männer die beiden beobachteten. Frau Marholm verlangte, zu einem höheren Polizeibeamten geführt zu werden, was ihr nicht gestattet wurde. Nach einer Viertelstunde kam ein Sanitätsgehilfe, der zu ihr sagte, er wolle sie in ihre neue Wohnung führen. Frau Marholni weigerte sich aber, mit ihm zu gehen. Ter Sanitätsgehilfe drängte sie dann hinaus in den bereitstehenden Wagen. Der Sohn, der seiner Mutter beistehen wollte, wurde zurückgedrängt und ging nach Hause. Gleichzeitig mit ihm traf dort ein Polizeibeamter ein, der erklärte, daß Frau Marholm in die Kreisirrenanstalt verbracht worden sei. Sie wie ihr Gatte, Herr Hansson, haben Beschwerde eingelegt, Frau Marholm sei geistig gesund. Hansson glaubt, die Vorgänge vielleicht mit Beschwerden in Verbindung bringen zu sollen, die er an den Prinzregeuten, den Prinzen Ludwig und einen anderen Prinzen wegen des Verhaltens von Hofgeistlichen gegen ihn und Frau Marholm gerichtet habe. Herrn Hansson wurde auf der Polizei erklärt, seine Gattin sei geisteskrank und gemeingefährlich.
* Epidemien. In Oberschlesien breitet sich die Genickstarre fortgesetzt aus. Aus zahlreichen Orten werden Neuerkrankungen gemeldet. — In dem Regierungsbezirk Marienwerder sind 13 Fälle von Genickstarre, von denen 6 tödlich verliefen, bisher konstatiert worden.
• Eine hübsche Illustration zum Kapitel des „Wertzuwachses" liefert All en st ein in Ostpreußen. Seitdem fcststeht, daß Allenstein zum Regierungssitz erkoren ist, steigen in der Stadt die Mietpreise in rascher Skala. Wie von dort berichtet wird, mußte ein Beamter, dem eine Wohnung von 1200 Mk. angeboten ward, eine Steigerung des Mietpreises auf 1950 Mk. innerhalb acht Tagen über sich ergehen lassen. Auch viele andere Inhaber größerer Wohnungen müßen die Genugtuung, Allenstein zum Regierungssitz erhoben zu sehen mit höheren Mietpreisen zahlen.
• Aus einer Nürn berger Volksschule veröffentlicht der „Fränkische Kurier" folgende Aehrenlese von Sätzen aus den Aufsatzhesten einer Schulkaffe: Das Rind. Das Rind gehört zu den Haustieren, weil sein Statt gewöhnlich an das Haus angebaut ist. Seinen Körper bedecken Haare, welche verschieden gefärbt sind. Bei der Familie Rindvieh ist der Mann der'Ochs. Die Frau heißt Kuh. Die Kinder sind die Kälber. Die meisten Ochsen kommen vom Land. In der Stadt'findet man sie nur bei den Metzgern. Der Mensch hat viel vom Ochsen. Z. B. das Fleisch, das Fett, die Haut und anderes. Der Ochs ist kein Ochs; er heißt nur so. Jedes Rindvieh nährt sich von Pflanzen. Die Bauern und die Ochsen pflügen die Felder. Die Kühe gehen mit den Bauernmädchen auf die Weide. Eine Kuh ist nicht schön; je mehr eS aber sind, desto schöner werden sie. Die Och'en werden im schönsten Mannesalter geschlachtet. Von der Kuh erhalten die Milchfrauen ihre Milch. Das Rind hilft auch Lichter und Seife bereiten mit seinem Fett. Es hat einmal ein Volk gegeben dem sein Gott war ein Ochs. Das schöne Rindvieh ist der größte Stolz der Bauern. Mancher Bauer hat Ochsen, die so groß sind wie er.
* Ihm ist nicht zu helfen. Ausländer (zu seinem ' Freunde auf der Ostanlage): „Grüßte der mir?"—Freund > (immer verbessernd): „Mich!" — Ausländer: „Ihnen?" — Freund: „Sie!" — Ausländer: „Also doch nur."
! "Ohne Frauen. JnVillacanas bei Toledo (Spanien) i fand kürzlich ein Monstreprozeß gegen 151 Frauen wegen - Aufruhrs und Raubes statt. Der Staatsanwalt beantragte für jede Frau neun Jahre Zuchthaus. In diesem Fatte bliebe l di- ganze Ortschaft während dieses Zeitabschnittes ohne Frauen.
Abends 6 Uhr: Piarrafsistent Sattler. ____
Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas- und ^hannes^ gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde' erbeten
Nach allen 65otte§bieiiften Kollekte für hilfsbedürftig^ evangelifche ©emehibeii unseres Landes, die an Orten mW überwiegend katholischer Bevölkerung bestehen.
Sonntag,' Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechmrg Konfirmandensaal der Johanneskirche.
parlamentarisches.
Berlin, 13. April. Die Kommission des Abqsord. netenhauseS für die Berggesetz»« vellen erhielt die Bestimmungen der ersten Lesung über die Beseitigung des Nullen? unter Ablehnung scimtlicher Zentrumsanträge q ufrecht. Nach eingehender Erörterung der Frage, ob die Arbeiter-Ausschüsse obligatorisch oder sakultatw sein sollen, sowie der des aktiven und passiven Wahlrechts wurden in zweiter Lesung die in erster Lesung abgelehnten obligatorischen Arbeiter-Ausschüsse mit emerReihe von Kautelen mit 15 gegen 13 Stimmen angenommen.
UMische Tagesschau.
Die Krankenversicherung der landwirtschaftlichen Arbeiter.
In dem halbamtlich entwickelten Programm der künftigen Aufgaben aus dem Gebiete der Sozialreform findet nck) auch die Erklärung, daß die Ausdehnung der Krankenversicherung auf die Landwirtschaft in Angriff genommen sei. Damit wird, nachdem bereits früher die Einbeziehung der Dienstboten m die Versichenmgspflicht in Aussicht genommen ist, die letzte und festeste Scheidewand eingersffen, die den Kreis der rrankenver- sicherimgsvftichtigen Personen von dem.d^ Invalideuversichmung trennt ‘ Werden die land- nnd forstwirtschaftlichen Arbeiter d.r Krankenversicherungspfticht unterworfen, so besteht fern Bedenken mehr, die Kreise der Versicherten in bei.den Gesetzen uLerbaiwt zur Kongruenz zu bringen, denn über die sonst noch bestehenden kleineren Abweichungen wird kaum ein ^winziMetter Streu eni- ^^Freilich darf man die Schwierigkeiten, die bis zur Erlcdig- >nrg eines solchen Gesetzes noch zil überwinden sind, nicht unterschätzen. Weite Kreise der Landwirte wollen von einer ,solcheii Versicherung nichts wissen, da sie ihnen neue, nicht, unerhebuche Lasten bringt. Demgegenüber scheint es zweckmäßig zu sein, auf eine kleine Schrift zu verweisen, die vor einigen .whren der Landrat eines vstelbffchen Kreises, in welchem durch ftatuta- kksche Bestimmung die KrankenversicheMNgsrflicht auf dm land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter ausgedehnt ist. über diese Materie veröffentlicht hat. v. Batocki, Landrat des Landkrepes Königsberg, Großgrundbesitzer und Mitglied der konserv. Barte'., erkennt in seinen „Erfahrungen bezüglich der .Krankenversicherung ländlicher Arbeiter" die Notwendigkeit des N-wsicherungsZwanges sur unumwunden an. Er sagt u. a. wörtlich :
„Daß das Fehlen des Krankenversicherungszwanges, für ländliche Arbeiter eine empfindliche Lücke in uuierer sozialen Gesetzgebung darstellt, bedarf keines näheren Nachweises „Von einer wirklich durchgreifenden Krankenfürsorae . für ländliche Arbeiter und die diesen ähnlich situierten kleinsten Besttzer durch private Maßnahmen kann wohl nirgends die Rede sein. „Das Eingreifen der öffentlichen Armenpffege ist hrnsichMch der Krankenversicherung auf dem Platten Lande der Natur der Sache nach gleichfalls wenig wirksam". So bildet die Vernachlässigung der Krankheiten in ihren Anfangsstadien und die Inanspruchnahme dörflicher Kurpfuscher in vielen größeren Gittern die bedauerliche Regel. Welche Nachteile dieser Zustand nicht nur in humanitärer, sondern auch In wirtschaftlicher Beziehung mit sich bringt, bedarf keines näheren Nachweises."
ILniverfttäLs-Flachrrchten.
S t o ckh o l m, 12. April. Bei der Wahl eines N n i »erfi* tätskanzlers fielen sämtliche in Stockholm, Upsala uM Lund abgegebenen Stimmen auf den zurückgetretenen Ilcrnjster-t Präsidenten Boström. e*. .
Paris, 12. April. Die hiesige Studentenschaft hat eme Delegation ernannt, welche die französische Studenten? chaft auf dem belgischen internationalen Studenten-Kongreß vertreten soll. — Ein Abordnung der ^Ltuvenien uer aJce» dizin wurde beauftragt, beim Unterrichtsminister einen Besuchs zu machen und den Minister auf die schweren Schaden aufmerksam zu machen, welche durch S chließung der medizini^ scheu Fakultät berbeigeftihrt werden.
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Das Recht auf Abschreiben
-oll nach einem im preußischen Herrenhaus gestellten Verlangen einheitlich geregelt werderr. Majoratsherr G r a f^ K o s - poth, Kmxltor der Köniql. Ritterakademie und des ^t. Jo- hanniSstifts zu Liegnitz, also ein Herr, der Anspruch auf ^ach- verständigkeit haben sollte, erhob zunächst Klage darüber, daß. die Gymnasien in ganz Preußen nicht aus einem ^einheitlichen ® n 6" seien wiedie Kadetten - Unstalten, und fuhr dann fort: „
Wenn ich von einem „einheitlichen Guß sprech, so meine sch damit, daß, obgleich unzählige Bestimmungen darüber bestehen, was auf den humanistischen Gymnasien geschehen soU, eine zu große Bewegungsfreiheit den einzelnen Provinzialschulkollegien, dem Direktor und dem Lehrerkollegium eingeraumt ist. 5eher will es so gut machen wie möglich, jeder will den andern übertreffen, und dadurch entstehen die schweren und leichten Gymnasien. Ich will einen Fall anführen, aus dem man ersehen wird, daß ein Direktor manchmal etwas macht, von dem der Minister ganz gewiß nicht will, daß er es machen soll. An einem schlesischen Gymnasium sind im vorigen Jahre Aoltu- rienten durchgefallen wegen Abschreibens. (Heiterkeit.) Meine Herren, alle, die wir ein Examen gemacht haben — wir haben alle abaeschrieben. Es ist ja ganz in der Ordnung, daß das nicht geduldet wird, dafür bin ich sehr: waS ortetet aber der Direktor für das diesjährige Examen an? Er hat die Jungen wie in einer Restauration an einze l n e Tische gesetzt und hat sie hier ihre Arbeiten schreiben lassen Natürlich sind welche durch gefallen. (Große Heitert.) Aber das macht Schule, meine Herren. .Auf einem anderen, mir sehr nahestehenden Gymnasium hat einer es auck sehr ungeschickt angefangen mtd ist abgefaßt worden. Da hat der Schulrat bereits angeordnet: nächstes Jahr wird das anders gemacht, da fitzt einer hier, einer da, einer da, so daß weder das Ohr noch das Auge von dem einen zum andern hinreicht. Da werden bei mir aber auch wieder welche durch falten. (Große Heiterkeit). Ich habe ja nichts dagegen, daß der Minister an- ortmet, das wird <tuf allen Gymnasien von jetzt ab so gemachft daß die Arbeiten in dem Lokal geschrieben werden, in das wir unsere Reichstagswahlzettel hineinwerfen; denn da ift jeher voll- fonrmen abgeschlossen (große Heiterkeit), da kann nichts abae- schrieben werden. (Heiterkeit.) Sobald der Minister das für die ganze Monarchie bestimmt, bin ich ganz damit einverstanden. Ao er daß ein Direktor oder ein Schulrat das allein ftir seine Person bestimmen kann, das ist eben eine Ungleichheit und eine Ungerechtigkeit, und ich behaupte, darin zeigt sich eben ^.das Fehlen des "einheitlichen Guffes bei der Verwaltung der höheren Schulen. (Sehr richtig?) Aber das Ministerium macht es selber nicht viel bester, es begeht auch Ungerechtigkeiten."
Wirkl. Geh. Reg.-Rat Dr. Köpke,, als Vertreter des Kultusministeriums, erwiderte mit Höflichkeit: „Herr Graf Kospoth — das weiß ich wohl« — macht den seiner Pflege anvertrauten jungen Leuten das Leben angenehm und schön. (Heiterkeit.) Aber eine Frage möchte ich doch an ihn richten: Wann sollen, nach den pädagogischen Grundsätzen, die er entwickelt hat, junge Leute, die sogar vor Mogeleien beim Abiturientenexamen nicht zurückzuschrecken brauchen, eigentlich arbeiten lernen? (Heiterkeit.) Meiner Meinung ttacn ist das eines der Haupterforder- niste bei der Erziehung in unserer Zeit, daß die Jugend arbeiten lernt, nicht ängstlich und bange gemacht durch zu strenge Anforderungen, die man an sie stellt: aber arbeiten muß sie lernen. Wo und wann soll das geschehen? Ich denke dabei nicht an die Kleinen, die Sextaner, Quintaner und vielleicht noch Quartaner — da wird man mit Recht maßvollen Anforderungen schon fertig — aber an die Schüler der Oberstufe."
Dachrickten.
Am Sonntag, Palma rum, den 16. April. Landes-Buß- und Bettag.
tiottesbienft.
Rn der Stadtkirche.
Vormittags 9Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Milttärgottesdrenft. Pfarrer Euler.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
In der Johanneskirche.
Vormittags Uhr: Pfarrer Euler.
Nachmittags 2 ft, Uhr: Kinderkirche für dre Lukasg«nemde.
Pfarrer Euler.
Gründonnerstag, den 20. Aprttl.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Vorstellung und Prüfung der firmanden aus der Markusgemeinde.
Pfarrer Schwabe. x
Abends 6 Uhr: Beichte und heiliges Abendmahl M Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Anmeldung do»*’ her bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
J Pfarrer Schwabe.
In der Johanneskirche.
Abends 7 8/t Uhr: Beichte und heiliges Abendmahl m Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldung vorher bet deaH Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Pfarrer Euler.
Karfreitag, den 21. April.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9V. Uhr: Pfarrer v. Schlosser.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markig gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer leder ®ernenne) erbeten. ~ ,
Abends 6 Uhr: Siehe Johanneskirche.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Professor D. D r e w s. ____
Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas- und ^yann^ gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeurd^ erb eten
Abends 6 Ubr: Liturgische Andacht. Pfarrer E^ul.er.
Nachdem Herrn Kirchenrat Dr. Naumann zur WrederherstellMra seiner Gesundheit ein Urlaub bis 30. September ^Ewrllrgt, rm» für diese Zeit Herr Pfarrassistent Sattler rum Asslstente« unc die Johannesgemeinde bestellt worden ist, werden die Glieder bat Johannesgemeinde gebeten, sich in allen psarramtlichen Angelegerp^ heilen nur an diesen, wohnhaft Südanlage 8, im JohannespfttkN^ haus, ebener Erde, zu wenden.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 15. April 1905:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett hl. Beicht.
Von 4V,'—7 und von 8—9 Uhr wird ein ftemder Priestev Beicht hören. .
Sonntag, den 16. April 1905, Palmsonntag. Vormittags von 6Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
um 6 ft. Uhr: Die erste heil. Messe, vor und m den selben Austeilung der heil. Konummro-ku, um 8 Uhr: Die zweite heilige Meße.
Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9 ft, Uhr: Hochamt.
Nachmittags um 5V2 Uhr: Predigt; darauf Älndacht.
gares. a gibt Bl«t und enthält 6mal
mehr Nähr- und Aufbau-^ OB ) O H | stosse als Hafer rmd Haser^ M ä Präparate und wird vorzüglich von schwachem Magen, empfindlichem Darm, Rekonvaleszenten^ Nervösen, Kindern nsw. vertragen. Erhältlich das ft, Kilo, Mk. 3._ in Apotheken, Drogerien usw. b’/4
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