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3. Juli 1905. Der GroßherzoS W *£
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lind mit einem Netz von 140 Rettungsstellen und 500 Nelde posten überzogen, denen die Aufgabe gestellt ist, bei eingetretenen alpinen Unglücksfällen den in Gefahr befindlichen Touristen durch ausgesandte Hilfsmannschaften schnellste Hilfe zu gewähren, ebenso aber auch, wo ein Unfall nur vermutet oder eine Person vermißt wird, die nötigen Nachforschungen anzustellen und die Auffindung oder Bergung der Verunglückten zu bewirken. Von dem erfolgreichen Eingreifen dieser Rettungsstellen hatten die Tageszeitungen oft Gelegenheit zu berichten. Zu diesen mit der eigentlich ausübenden Rettungstätigkeit betrauten Stationen in den Alpen bilden nun eine wichtige Ergänzung die Meldestellen außerhalb des Alpengebiets. Diesen liegt es ob, einerseits auf Ersuchen einer Rettungsstelle die Angehörigen verunglückter oder vermißter Touristen zu benachrichtigen, andererseits aber auch von den Angehörigen vermißt geglaubter Touristen Meldungen entgegenzunchmen und schnellstens die Rettungsstellen jener Älpengebiete, die für einen möglichen Unfall in Betracht kommen können, zu verständigen. Für Gießen hat, woran im heutigen Anzeigenteil erinnert wird, seit dem vorigen Jahre die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers die Obliegenheiten einer solchen Meldestelle außerhalb des Alpengebiets übernommen.— Ausdrücklich sei bemerkt, daß die Einrichtung sich keineswegs auf die Mitglieder des D. u. Oe. Alpenvereins beschränkt, sondern daß über Nichtmitglieder, ohne Rücksicht darauf, ob sie im Sektionsgebiet wohnen oder nicht, Meldungen und Anfragen entgegcngenommen werden.
** Diebstahl. Um sich einen freien Nachmittag zu verschaffen, hatte gestern morgen ein hier beschäftigter Schuhmacherlehrling seinem Meister vorgeschmindelt, er sei nach seiner Heimat zum Bürgermeister vorgeladen wegen eines an ihm verübten Uebersalles. Da der Schwindler aber kein Geld besaß, um mit der Bahn fahren zu können, entwendete er au§ einem Hausflur in der Wallthorstraße ein Fahrrad und fuhr damit los. Der Eigentümer deS Rades hatte alsbald den Verlust bemerkt, eilte dem Dieb nach, holte ihn auch ein und übergab ihn der Polizei.
"Obdachlose. In der verflossenen Nacht wurden wegen Obdachlosigkeit zehn kroatische Arbeiter verhaftet.
•* Mutwille. Schon längere Zeit fand man in den Speisen eines hiesigen Hotels Sandkörnchcn, ohne daß eine Erklärung dafür gefunden werden konnte, woher dies kam. Weil die Küche im Erdgeschoß sich .befindet, wurde der Verdacht erweckt, daß der Sand von außen eingeworfen werde. Nachforschungen und ein Aufpassen hatten denn auch Erfolg, indem einer der Täter gestern abend vom Küchenchef des betr. Hotels bei der Tat betroffen und auf die Polizeiwache am Selterstor gebracht wurde, wo er seine drei durchgebrannten Mittäter nannte. Es sind vier junge Spengler-, Tapezier- und Schlosserlehrlingc, welche die Tat nach der Turnstunde beim Nachhausegehen verübten.
** Untersuchung von Nahrungsmitteln. Es find in den letzten Tagen wieder eine Reihe verschiedener Proben von Nahrung?- und Genußmitteln in hiesigen Geschäften und auf dem Wochenmarkte entnommen und an das chem. Untersuchungsamt zur Untersuchung abgegeben worden; auch eine größere Anzahl Milchrevisionen wurden vorgenommen.
** Die gestrige Generalversammlung des Allgemeinen Vereins für Armen- und Kran ken pflege war erfreulich gut besucht. Der Vorsitzende, Pfarrer v. Schlos- ser, wies in seiner einleitenden Ansprache darauf hin, welche bedeutsamen Veränderungen auf dem Gebiete der Armenpflege und Wohltätigkeit seit der Gründung unseres Vereins vor sich gegangen seien, wie die Auffassung ihrer Aufgaben sich vertieft, wie damit der K'reis dieser Aufgaben sich erweitert habe, wie heute allenthalben große Verbände in diese Arbeit eingctreten seien. Er sprach die Hoffnung aus, daß auch der Allgemeine Verein sich allezeit jugendfrisch und lebenskräftig genug erweisen möge, um an dieser Entwicklung teilzimehmen und die neuen ihm dadurch gestellten Aufgaben verständnisvoll zu erfassen. Das sei aber 'nur dann möglich, wenn ihm stetig auch neue frische Kräfte zuwachsen, Mitarbeiter, die gerade für neue Gebiete und Aufgaben sich begeistern. Als solche neue Aufgaben bezeichnete er besonders eine erweiterte Fürsorge für Säuglinge, für schwächliche Kinder und für Rekonvaleszenten. „Freiwillige öor", so schloß er im Blick darauf seine Ansprache. Aus dem dann erstatteten Jahresbericht und der Vereinsrechnung teilen wir, da sie demnächst veröffentlicht werden, kurz kut einiges mit. Von der Helferabteilung des Vereins wurden 117 Personen und Familien in 522 Fällen mit einem Aufwand von insgesamt 3641 Mk. unterstützt. Die Schwestern des Vereins pflegten in 656 Familien und leisteten dabei 20 842
Pflegebesuche, 23 ganze Tagpflegen und 605 Nachtwachen. Im Schwesternhaus selbst wurden 300 Kranke mit 4046 Ver- pflegungstagen und 73 Nachtwachen verpflegt. Im Hospiz fanden 93 Gäste mit 544 Verpflegmwstagen, im Marthaheim 69 stellenlose Dienstmädchen mit 190 Verpflegungstagen Aufnahme. Die Abteilung für Waisenpflege unter der Leitung des Beigeordneten Curschmamr hatte 22 Kinder in ihrer Fürsorge. Die von Herrn Rendant Döring geprüfte Rechnung des Vereins schloß mit 53 507 Mk. 26 Pf. ab. Dem lang- icihrigen treuen Rechner des Vereins, Rechnungsrat Wilker, wurde mit dem Ausdruck herzlichen Dankes für seine erfolgreiche Mühewaltung Entlastung erteilt. Aus Antrag des Vorstandes wurde eine Erweiterung des Schwesternhauses, die weniger einer Ausdehnung der Arbeit, als vielmehr zur Schaffung besserer Einrichtungen dienen solle, nach dem vorgelcgten Bauprogramm genehmigt. Ebenso stimmte die Versammlung dem Verkauf des Hauses Gr. Mühlgasse 14 an die Stadt und der Kündigung der von der Stadt gemieteten Häuser bei, und ermächtigte den Vorstand, auch die übrigen Häuser bei Gelegenheit zu verkaufen. Die Gründe dafür, daß der Verein auf diesem Gebiet seine Aufgabe für nahezu gelöst erachtet, sind in dem Jahresbericht näher iamsgeführt, und es wird gebeten, sie da nachzulesen. Zum Zweck einer erweiterten und vertieften Säuglingsfürsorge hat der Vorstand eine besondere ?lbteilung unter dem Vorsitz des Pfarrers Schwabe gebildet, in die vor allem Dr. med. Koepve berufen wurde, und beantragt auf dessen Anregung hin, dem Plan einer umfassendere Fürsorge flir Säuglingsnahrung «Milchkühe nahe zu treten. Die Versammlung erklärte ihr freudiges Einverständnis unter der Voraussetzung, daß flir diese für das Gedeihen unserer Kinderwelt so eminent wichtige Sache besondere Mittel flüssig gemacht werden. Bei dr nun folgenden Vorstandswahl wurden die ausschcidenden Mitglieder Pfarrer Euler, Medizinalrat Dr. Haberkorn, C. S ch w a n sen. und Rechnungsrat Wilker, Frau Medizinalrat Fallen ins. Fr. Professor Höhl bäum. Fr. Geh. Rat Pasch und Fr. Geh. Rat Siebeck durch Zuruf wieder, anstelle der aus Gesundheitsrücksichten ausschcidenden Fräulein L. Wortmann Frau Bichler gewählt, und ebenso Dr. med. Koeppe in den Vorstand berufen.
(*) Hungen, 12. Juli. Noch vor Inbetriebsetzung der neuerbauten Wasserleitung ist der Hochbehälter völlig defekt geworden. Bei einer Druckprobe ist der aus Zeinentmischung hergcstellte Behälter geborsten, und aus der Fundamentierung quoll das Wasser. Außerdem ist die im Innern errichtete Scheidewand, welche Brandbchältcr und Gebrauchswasserbehälter trennt, zusanunengebrochen. Die Untcrnehmerfirma Bopp und Reuther hatte die Ausführung des Reservoirs an eine Spezialfirma vergeben. Unseres Erachtens kann die Ursache nur in der Zusammensetzung deS Zementmaterials zu suchen sein. Wahrscheinlich wird ein neuer Hochbehälter errichtet werden, was einen Kostcnauf- wand von ea. 5000 Mk. verursachen dürfte. Die Eröffnung der Wasserleitung findet trotzdem am nächsten Samstag statt mit direkter Zuführung des Wassers vom Pumpwerk, sodaß vorläufig kein .Hochdruck vorhanden ist. Die Stadt Hungen bat nach der Uebernahme des Wasserwerks eine zweijährige Garantie und ist an der Wiederherstellung des Hochbehälters finanziell unbeteiligt.
sd. Darmstadt, 13. Juli. (Eigener Draht- bericht.) S. K. H. der Großherzog hat am 8. d. M. den ordentlichen Professor an der technischen Hochschule hier, Geh. Vaurat Max Gutcrmuth zu Darmstadt, zum Rektor der Technischen Hochschule für die Zeit vom 11. September 1905 bis 31. August 1906 ernannt.
Mainz, 12. Juli. Die Vorlage eines Ortsstatuts über die Errichtung von Bauten in der Altstadt gab in der heutigen Stadtverordnetensitzung zu einer erregten Debatte Veranlassung. Stadtv. Schäfer nahm gegen die Vorlage eine entschiedene Stellung ein, weil er der Ansicht ist, daß durch sie die Geschäftsleute in der Altstadt in ihrem Erwerb noch mehr geschädigt würden, als dies bis jetzt geschehe. Stadtv. Dr. Schmitt ist gleichfalls gegen die Vorlage. Das Ortsstatut sott auch nur deshalb geschaffen werden, weil mein dadurch die Errichtung eines Krankenhauses für die Schwestern der „göttlichen Vorsehung" verhindern wolle. Stadtv. Dr. Rautert begrüßt das Ortsstatut als ein wahres Glück, damit endlich einmal in der Stadt Erwerbszweige, die durch die Gewerbeordnung nicht getroffen werden könnten und die die Allgemeinheit belästigten, beseitigt oder derart eingerichtet werden könnten, daß die Nachbarschaft nicht benachteiligt werde. Das Ortsstatut wurde hierauf mit großer Majorität angenommen.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Wie nach dem „Rhein. Courier" verlautet, soll der H o ch h e i m e r R a u b m ö r d e r in Schierstein ver- l> a f t e t worden sein. — Der Verbrecher, der in Friedberg vor einigen Tagen zwei Gendarmen entfloh, wurde am Montag in der Nähe von Hanau wieder festgenommen.
• Kleine Tageschronik. Vier italienische Ziegelarbeiter haben in Bühldorf bei Donaueschingen die 62 jährige Witwe Brann ermordet und beraubt. Die Täter sind entkommen.
^rrailrche u ch r r rN r e n.
Israelitische Rcligionsgefellfchaft.
(botlesdienlk.
Sabbathieier dm 15. Juli 1905.
Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbathausgang 9.25 Uhr,
Wochengottesdienst: morgens 6.00, abends 8.00 Ubr.
rird Hrerkel r. KolNswinschaN.
3 V2 °/n Deusche Reichsanlcihe von 1905. Die Abrechnung mit den Konsorten über die letztbegebenen 330 Millionen Mk. 3*/,% Reichsanleihe ist nunmehr erfolgt. Tie Angaben über den zur Verteilung gelangten Gewinn waren nicht völlig genau; nach den Informationen der „F. Z." beträgt der Gewinn O,43°/o.
DeutscheBank und rumänischesPetroleum. Es scheint, als ob sich daS rumänische Petrolcumgeschäst der Deutschen Bank nicht ganz ungestört entwickeln soll. Tie Romania, die aus- fchließlicki zum Zwecke der Verdrängung der Deutschen Bank aus den rumänischen Pctroleumgebieten gegründet wurde, ist nun end- giltig konslituirt. Tas Kapital, das einstweilen 10 Mill. Frs. betagt, soll bis 1. Januar 1906 um weitere 20 Mill. Frs. auf 130 Mill. Frs. erhöht werden. Die junge Gesellschaft gibt bereits mit Selbstgefühl bekannt, daß sich die Deutsche Bank mit Vorschlägen zum Zweck eines Zusannnenarbeitens mit ihr und gemeinsamer Uebernahme der rumänischen Petroleuwstaatslnndereien an ste gewandt habe, aber abgewiesen worden sei. Ja, auch eine andere, noch „mächtigere" ausländische Bank soll dieselbe Ablehnung bei ähnlichen Vorschlägen erfahren haben.
fc. Frankfurt a. M., 13. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des ,.®iefc. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viebmarkt- v r e i s e. Zum Verkaufe standen : 25 Ochsen, 1 auS Oesterreich 3 Bullen, 00 au? Oesterreich, 62 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 auS Oester., 00 Kälber, 00 Schare und Hammel, 0 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Psd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 74 bis 75 Mk., 2. Qual. 68—70 Mk., 3. Qual. 61—65 Mk.; Bullen 1. Qual. 65—67, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 68—70 Mk., 2. Qual. 62—64 Mk., 3. Qual. 49—51 Mk., 4. Qual. 42—44 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 83—85 Psg., Lebendgewicht 49—51 Psg., 2. Qualität 77—82 Psg., Lebendgewicht 46— 48 Psg., Schlachtgcw. 60—60 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 72—75 Psg., 2. Qual. 66—70 Psg. Geschäft gedrückt, Ueberstand bedeutend.!
Limburg a. v. L.» 12. Juli. Fruchtmarkt. Durchs schuittsvreise vro Moller. Roter Weizen 00.00 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn Mk. 12.28, Gerste 00.00 Mk., Haier 8.00 Mk., Saatbaser 0.00 Mk., Erbten 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.
Temperatur der Lahn und der Luft
am 13. Juli 1905.
Nach Neaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr. Wasser 18°, Lickt 18° R.
__ii ( (c ^ck>c Vade- und Schwimmanstalt.
' wießeuer laudwirtfchafMchcr Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 14. Juli 1905: Meist trüb, kühler, vielfach Regenfälle.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Griginai-Irai-lMi'lilungen.
Berlin, 13. Juli. Der Kaiser hat dem Grafregenten von Lippe-Detmold ein persönliches, überaus huldvolles und in herzlichen Worten gehaltenes Beileids- Telegramm gesandt, welches zum ersten Male die Anrede Erlaucht gebraucht. Das Kaiser-Telegramm wird in der amtlichen Lippe'schen Landesztg. veröffentlicht werden.
Altona, 13. Juli. Die hiesige Polizei verhaftete den einer internationalen Bande angehörigen Mädchen- händler Engländer, der seit Jahresfrist unangemeldet in Hamburg und Altona lebt. Engländer hatte in Gemeinschaft mit seiner Frau, die in Berlin Aufenthalt hat, einen Mädchenhandel nach Amerika betrieben.
Görlitz, 13. Juli. Durch den Einsturz einer alten Mauer wurden drei bei den Ausschachtungsarbeiten eines Neubaues beschäftigte Arbeiter verschüttet. Ein Arbeiter wurde getötet, ein anderer schwer verletzt.
Christiania, 13. Juli. Hier verlautet, daß maßgebende Politiker die Kandidatur des dänischen Prinzen Karl stützen.
Paris, 13. Juli. Auf Einladung der Londoner Stadtgemeinde wird der Pariser Gemeinderat Mitte Oktober sich vollzählig nach London begeben.
Roni, 13. Juli. Enrico Colti, der Kassierer der Edison-Gesellschaft in Mailand, wurde wegen Unterschlagung einer Million in Aktien verhaftet.
Mailand, 13. Juli. Auf der Alpenstraße bei Ballun scheuten die Pferde eines Po st wagens vor einem Automobil. Der Postwagen stürzte in die Tiefe. Fünf Personen wurden schwer verletzt, darunter ein Major der Alpenjäger.
Verdingung.
Für den Neubau des Amtsgerichts- und Gefängnisgebäudes in Fronhausen (Lahn) sollen auf Grund der allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Staatsbauten vom 17. Januar 1900
die Zimmer- und Stakerarbeiten
öffentlich verdungen werden.
Die allgemeinen und besonderen Bedingungen nebst den Zeichnungen liegen in den Diensträumen des mitunterzeichneten Regierungsbaumeisters während der Geschäftsstunden zur Einsicht aus, ebenso auch die Verdingungsanschläge und die technischen Vorschriften. Die beiden letzteren können, solange der Vorrat reicht, gegen postfreie Einsendung der Abschreibegebühr — von 1,20 Mk. — von ebenda bezogen werden.
Der Verdingungstermin ist auf
Freitag den 28. Juli 1905, vormittags 10 Uhr,
festgesetzt.
Angebote sind verschißen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis dahin h da-s Baubureau in Fronhausen (Lahn) postfrei einzureiche^ Aus^chlagsfrist 4 Wochen.
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Gießen, den 10. Juli 1905. Großhcrzogliches Amtsgericht.
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