Samstag 11 November 1905
ttr. 200
General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für Len Kreis Sieben
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Ihlen,
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sortgesührt wird.
und reelle Be-
Mitteilung, datz
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Erscheint tvgllch mit Ausnahme de« Sonntags.
Die siebener Zamlliendlätter" werden dem ,^lmeiaer viermal wöchentlich beiqelegt. Der ^hrsstsche CanfraHrf erscheust monatlich cüimaL
bereuet man in kürzester Zeit und ohne weiteren Zusatz als Wasser
blühen auf und erhalten frische, gesunde Farben, wenn man ihnen als tägliches Morgengeträuk den so nahrhaften und b)i_‘.bildenden Perdy* namm-^ak»o gibt.
ä 2.50 35k. in den Apotheken»
Rotationsdruck und Verlag der Brübkstchen UnwerülätSdruckeret. 9L Lange, ©icbcm.
Redaktion,Expedition ».Druckerei: Schulftr.7.
Tel. Nr. 61. Telegr..Adr. r Anzeiger Dietzen.
Ter Korreferent Kreisveterinärarzt Dr. S ch m i d t- Gieben, erklärte, er höbe es sich *ur Aufgabe gemacht, rem 'achlich m er-
Lauplversummlung b.s (arbwirfftfiaftL Aereins für Vie Provinz Gverüessen.
(Original-Bericht des Gießener Anzeigers.)
n.
Gießen, 9 Rov.
Gute, billig« Suppen
Ma« »erlang- auSdrEch MÄGOI« SvPf>« N «“
ISIOTOBE > Betriebskraft
gesagt werden, daß die Lebenshiltung der Arbeiter gegen ftüber bcbriitenb gestiegen sei und d.s Fleisch, das früher für weite Kreise ein Luxus.rrtikcl gerocien sei, fei fetzt ein allgemeines Dolksnahrungsmittel. Dies sei viel 'her rn Riihm iur die deutsche Landwirtschaft, ober kein Anlaß zu Angriffen auf sie. -ter Flestch- mebrurrbrand) sollte allein lchon genügen, die Fleischpreissteigerung ausreichend zu erklären, und die Fleischteuerung an 'ich feibe- i eckst igt, wenn man damit niemand ,veh tue, den gesteigerten Au'' wand zu tränen. Die Landwirte seien an dem Teuerweiden des ^leiicheS nicht allein Schuld und hätten vor allem nicht boehast die Vierte erhöht. Die Rlertcbpreiöftemcrung der Landwirte betrage nicht mehr als 10 P'g für das Psimd Lebend- oder 12' V'g. für das Pfund Schlachtgewicht und sei ausreichend erklärt durch die im vorigen Jahr lehr geringe Kartoffelernte und die Steigerung der Preise aller Fülle, nnstel, die allenfalls als Ersatz "i Frage kämen Zm Januar 1805hätte da:-Pfund Lebendgenucht be: unS63 P'g. qefof'et beute koste ek 64 P^g. Wenn man dagegen die LadenveikaufS. preise ,'n den c roßen belff'fchen Städten betrachte, muffe man zu der Ansicht kommen, daß deren Steigerung wellach merkwürdig ! und willkürlich sei. In Darmsladt habe z. B. das Kilo Ochsen- ! fleisch 1804 1 62 Mk. gegen letzt I/O Mk. gekostet, 'N ^ainz I 1,62 Alk. und 1,50 Alk., in War,ns 1,4» Mk. und 1.48 Mk., in (Rieften 1 48 Alk. und 1,40 Alk. und in Offenbach 1,62 Mk. und 1,62 Alk. Bei dem Schweinefleisch stellien sich bie 'leerte mie folgt: Darmstadt 1904 1 40 Alk., ietzt 1/0 Alk,, Alamz 1/0 Mk. unb 1 75 mit, Worms 1 28 und 1,68 Alk., ® i e 6 e n 1,20 Mk. und 1,25 Alk. und Offenbach 1,80 und 1,80 Alk. Diese Disseren>en feien für den Laien begriffslos und teilweise wil!k..rlich. Nach Abzug des Grundziischlags von 10 P'g. für da? Wuiib, ber freu -nud- wirteu zullösie, seien in Darmstadt und Worms 7 /, P'g. und ließen 3*1, P'g. für das P-lind mehr bezahlt werden m Alamz > »eien die Preise gleich geblieben und in Offenbach Helle sich em
seien, .vriche Gefabr sie hienn.t über die Landwirtschaft heraus- beschwören, würden viele wohl damit stille sem. Er sel uber- zeuqt, daß auch d,e ferne Viehzucht, ^reibenden Landwirte m dieser Sache sich solidarisch erklären wurden mit den Viehzüchtern, und w^n das geschehe, werde man den deutschen v«..an er- halten und vermehren können zum Segen her gesamten -and- wirtichafl und des deutschen Volkes. (Lebhafter, langanhaltender
Köbl-r-L-n-isd-r, r=qt bie «ung ein« Resolution an, woraus ber V o r i, tz e n d e erklärt, daß 5"e solchck von den beiden Rrierenten bereits beantragt weide. Nach 5Jew tciimq derselben (sie wurde in ihrem Wortlaut bereits mitgeteilt)) beantragt Köhler die Absendung eines Danktelegramms ani dei^ Reichskanzler für den Schutz, den er der deutschen ^ndwirtschast durch Ablehnung der Forderung der Grenzoffnung habe angebechen lassen. .
ES entstand sodann eine ausgedehnte Diskussion, an der auch Vertreter der Gießener Metzqennnung (Obermeister S a d und Schreiner) teilnahmen. Aus deren Inhalt einzuqehen, können wir uns um so eher versagen, als die Debatte sich vielfach in Einzelheiten verlor. Charakteristisch war, daß sowohl von den Landwirten, wie von den Vertretern der Metzgerinnung der Wunsch nach befferem Handinhandgehen ausgesprochen wurde. Zwischen den Angaben des Referenten Schade und mehrerer Landwirte und denen der Metzger über die bezahlten Viehpreise bestand eine ziemliche Verschiedenheit, die unaufgeklärt blieb, aber bei dem unbeteiligten Zuschauer den Eindruck hervorrief, daß die augenblicklche Marktlage und die Schwierigkeit der Erlangung von Vieh von den Viehproduzc-ten vielfach benutzt worden sei, um noch höher« Preise zu erzielen, und daß durch Zurückhalten des schlachtreifen Viehes die steigende Tendenz der Viehpreise noch mehr gefördert werden sollte. Hoffentlich trägt. die offene AuS^ spräche zur Rückkehr einer normalen Geschäftslage bei.
Tie vorgeschlagene Resolution fand, wie bereuSi mitgeteilt wurde, einstimmige Annahme, ebenso das von, Bürgermeister Köhler vorgeschlagene Telegramm, doch wurde, beschlossen, dasselbe unter entsprechender Redaktion an den preußischen L a n d w i r t scha fs m i n i st e r zu schicken, da diesem die Beibehaltung der Grenzsperre hauptsächlich zu. danken sei.
Damit schloß etwa um 7 Uhr die Versammlung, eS- war die längste, die der Provinzialverein bis jetzt hatte.
Önern, ob das Verlangen nach der Oeffnung der.Grenzen lur bte Dleheinfubr qerccbPertiat, und ob es qeciqnet fei, einem Niedergang der gegenwärtigen hoben Konjunktur desFleischmaicktes hei beleihten ober ob damit nicht im Gegenteil für die Zukunft aus der Fleischteuerung eine Fleifchuot, ja, eine Hungersnot werden könne Als hauptiächlichste Viehseuchen kamen die Rinderpest, die Maul- und Klauenseuche, die Lungenseucke undd'e Schweinepest rn Vctrackst. Tie Gefchickte der Beter,narpolizel lehie, daß alle diese Seuchen bei uns nicht einheimisch seien, und ihre dudbreitung in Deutschland stets auf Em'chlevpnng aus dem Auslande, mS- bcionbcrc den östlichen und südöstlichen Staaten, zuruckzirtuhren sei. Deutschland sei in dieser Hinsicht schlechter gestellt als die übrigen europäischen Länder, und durch seine ungünstige geographische -age bilde es sür diese einen Schutz gegen d.e E.rnchleppunq von Viet^ ieuchem Redner erörterte sodann die einzelnen vorerwähnten Seuchen und ihre evidemieartige ^'^^'‘“'‘^^m/X'rben seien nachweisbar auf Einschleppung zuriickzusilhien ei. Millmrden seien dadurch der bentichen Landwirtfcha't und dem deutschen Votrs vermögen verloren gegangen, und befier sei es erst geworden, seit- d n das Reichsgesetz vorn 21. Ma, 1878 zur Abwehr von Viehseuchen eine wirksame Bekämpfung derselben ermöglicht habe, -o sei es denn gelungen, die Viehseuchen nach und nach zuruck- n,drängen und in absehbarer Zeit werde ihre völlige Unterdinckm^ 'An।ipm .~n fpicn k V. von der Maul- und Klauenseuche im
Anfang dieses Jahres noch' 169 Ortschaften und 861 Wöhe ocr- i ruckst gewesen und nach der neuesten AmnaHme vom30- Oktober diefes wahres feien es hloS noch vier. Diese aronen Erfolge seien ui einem großen Teil dem preußischen Lai i ischaftSmunster von Vodbie?-kn zu verdanken. Aber bis man o west gekommen sei, hatten sich viele Landwirte von der Viehhaltmiq Q^e^enbel, in hnn man die Fleischienerung, namentlich was die R ndei an belange, zum 2e,l den Vstbseucheu zuznschre'ben habe. Man muffe docli iraacu ob die erzielten Resultate, die grauen Opfer ver geblich fein sollten, und dafür sorgen, daß die Landwirte wieder •vei atmen und ihnen die Freude an der V'ehmoduktionnicist genommen werde- Darin sollten alle ohne Rücksicht auf ihre Partei stellimq einig sein, daß den Landwirten der <-euchenscbutz auch er- holten bleiben müße. Nutzen werde eme etwaige Grenz- Öfininia Mir einigen Großhändlern bringen, wahrend die Metzger und Konsumenten m t dem Verlangen nach Grenzoffnung , fidi inir ins eigene F'eiieb schneiden wurden. Dagegen solle ' man auf Tüttel linnen, die Fleischteuerung zu beseitigen,, waS ge- ■ khehen rönne, wenn man die F.eischproduktion in nornial Bahnen ii-iike Wenn gesagt werde, man tolle nur gesundes -bieh eurtuqien intten lose, zu erwidern,'daß ausländisches Vieh stets seuchen- vcidä'chtig sei und lchon ost scheinbar llesundes Vieh lange Z"t „acti der Einfuhr seuchenkrank geworden sei. Auch ub” ^le Cpertx maßregeln scheine man in der Bevölkerung nicht genügend unter-' ridnet °ni fein, die Grenze sei gar nickst vokl'g für Vieh-und Fleisch- e nstchr ae verrt (Redner gibt emen Ueberbhd über die bestehenden >ste t'mmungen) und wenn von her Möglichkeit der V.eheinfuh^ nicht tu vollem gestalteten Umfang Gebrauch gemacht werde, sa liege die-^ bornn, daß entweder die Auslandspreise auch sehr hoch^ seien (z. B. in Oesterreichs oder m den ausländischen Grenzprovinzew bie Viehbestände durch Seuchen deznnirt seien. Eine Ermamgungj der ^leischpreise sei deshalb von einer allgemeinen grenzoffnung, nicht zu erwarten. Tie bestehenden Verbote seien unbedingt nöl^ "m ^Türefie uniint Sanb.oirtldjait und des Soterlanbe«. (2eb-
die deutsche Landwirtschaft ihren Bcruf, für eine ErnäHruug des deutschen Volkes sorgen, vottmri aelte auch für Dessen, denn Liessen stände HmiichtlrL , wirtschrst über dem Reich^'rchschmtt. Denn .die Landnurt- sch^st durch ihre Tüchtigkeit, Kraft und Michtgeiuhl dies unter l?n feitb-rigen unoünstmen Verbältnisscn erreicht fr-bc, io könne man scl^n/wie ungerecht die Vorwürfe der Gegner ,eien, und es sei zu erwarten, daß 1>ie deutschen Lant*virte unter besseren wirtschaftlichen Vcr^ltnissen noch befferes leistenlmirdem hoR Fi risch teurer sei, daraus brauchten die Landwirte kem Dey« zu meeben, aber von einer Fleischnot «sime keine Rede sem. Eme Rot setze voraus, daß weitere Devölkerunaskreiie m einen Not- ftnnb geraten seien und dies werde am ersten bei den Arbeitern zu etw rten sein. TTber — gewiß zur Freude aller — kenne
Professor Dr. Hansen von Bonn-Pippelsdorf bezeichnete in seinem interessemten Vortrag über bie W i n ter- fCttcrunq des Rindviehes es als Aufgabe der sti tternng, durch das Futter den Tieren die Stoffe mu- lafjrcn, die zur Erhol tun g einmal der Lebensfähigkeit der Tiere, andererseits für die Produktionsfähigkeit derselben rivtw"ndig sind. Tie Produktion hängt zwar nicht allein ! hem Futter ab, aber es ein sehr wesentliches Moment dasi'ir. Wie die Lebensfähigkeit, wird auch die Produktionsfähigkeit de? Tieres vererbt und kann durch zweckmäßige Ernährung und Haltung der Tiere entwickelt werden. Ter Landwirt bat durch die zweckmäßige Futterauswahl dafür zu sorgen, M die Leistungsfähigkeit des Tieres erhalten bleibt, also bloß dort besondere Futteranfwendungen zu machen, wo dies durch die bessere Produktionsfähigkeit des betr. Tieres gerechtfertigt ist, mithin eine Art Zuchtwahl zu treiben. Wo mcrn nach diesen Grundsätzen verfahren habe, sei die Leist- Mgsfähigkeit der Tiere gestiegen, ohne mehr sür Futter aiis-nwenden. Als Momente der richtigen Futterausuxihl sind nach dem Redner zu beachten, daß das Tier ein gewisses Ouantttm Futter erhalten müsse, daß es gedeihlich und bekömmlich sei und die geeigneten Nährstoffe enthol^e,. Vreue gietm gevneven unu m Mirnyuu> T” '
Protein, Fett und Kohlehydrate. Ter Robfasergehalt des Unteroervinn heraus. Airt das euiacIne Sdivrein b1 I Futters setzt .dessen Verdaulichkeit herab. Ter Redner be- ner Uebergewum bei 2M Pstind G e > m ckit n i Da i > ist ad t u u d Lor - . ß L sodann bä verschiedenen Wert der ein,cIne^^utteS ^ en,^^vb;u;bo^2^^.fll^?nt:nH1nn
I mittel und ihre verschiedenartige Anwendung, je naaj^m Cffenbaib hole berccMl0, Zweifel in die richtige Veiau- | sich um Zucht-, Milch-, Mast- oder Arbertsttere Hard e. Erweist ^,ietrach^^ Z„,n Test fei io diele Differenz er-
l Protein) sei vor allem unentbehrlich bei der Milchprodukt roenn man bedenke, welche außerordeiitliche Lasten die
| tiun, bei der Aufzucht junger Tiere, bei trächtigen Tieren I etäbtc'bnrcti Oktroi und Schlachtgebühren a,» den Flenchkonfuni I und männlichen Zuchttieren. Für gewisse Zwecke der lCflCni Man könne e-; allo abweilen, da» den -ondivrrten ^oi- I bultion könnten sich die verschiedenen Futtermittel vertreten wiirie wegen der Fleischteuerimg gemacht anstatt daß b^- (bei der Mast ausgewachsen-r Tiere, bei Arbeitstieren) und Stadtverwaltungen zunächst enunnl d ese Lasten von ie n c,m
Is einzelnen in Betracht kommenden iTUttersorten besprochenin bev Richtung der ce.reinöffnung übernommen und dabei namcntlilch der Wert der verschiedenen Kaufsutter- . nlie uer.inje j^xen ediiflcht- und Viehhof mit durchschnittlich Mittel eingehend erörtert. Zum Schluß führte Prof. Hansen Prozent, das sei eine ungeheuere Belastung der stei'ch- l ans Hauptsache sei, daß die Leistungsfähigkeit der 2iere cfienben Bevölkerung. Wenn man noch wester gehe m oer I recht fdtarf beobachtet werde, und daß man die Futter- Ergründimg der Frage, wer beim etgentlich bie uvDe
Kahl unter den Gesichtspunkt der Rentabilität stelle, also der Fleischteuerimq seien, konime mm‘irfro) - dos lechtungsfähigste Tie/ am besten füttere. - Tcm leb- Ä ^Änbie ÄÄ
basten Beifall, den die Versammlung dcm^Vortrag spendete, lbrou^ 2o wenig jewals die Lg,,dwirtschaft aui das Wohl-
ptib Ockonomierat Schien ke tn Herzlichen horten ernP|^n der anderen Vern'-' ände neidisch geiuefcn sei, sollten bteie druck, indem er bemerkte, da-" der Provinzialverein es sich » . t onf blc yonbiviitlrtrnft sein, wenn sie einmal etwas mehr ;ur Aufgabe gemacht habe, rassereine Tiere nach dem Grund- (üt. l( re P^dlikte erziele. Er wolle gern zugeben, dgst die ^stvenei sich der Leistungsfähigkeit zu züchten, leider sei es aber etzgennnung in eine schwierige Lage gekommen set, aber sie habe I linieren Landwirten noch nicht möglich, so viele Kühe gch viellcielst aus die plötzliche ravide Preisstugeiniig nickst qe tu Ära «Ö h" br^ch-n Beglich ber Mibhpreise „iig-nd oorberettet. Aber au» ohne »omnnraomme» .u lern. U Ä bra leVtra 3fettoa^ g°w°rdra, aber kg? »JgSSX’S. & Ä »Sl
He Besserung fei noch Nicht genugenb | bcr Schweinehandel nicht oirt dem Wege des ZeiningSinserals zn
Es folgte die Stellungnahme des lan dw. $ r 0 s | maC[)Clt warum hätten sieh die Gießeiier Metzger denn nicht crinzial v ereins zur Frage der Fleischteuerung., thre ieicherigen Bezugsquellen geweildei? Tie Geschg'tsltelle Ter Vorsitzende, Cefonomierat Schlenke, führte dazu aus, des la.id.v. Vereins habe den Nachweiszerbracht, dag genügen ; durch den beuttoen B.ä.terwa.b rausche es feU Monaten.
Es werde geklagt über die hohen Fletsch-, namentlich Lchweim- ^oOrten der Kreise Gießen, Alfeld und Schotten vom L Zan. ffleischpreise. Den Landwirten werde einfach die Schuld gu» bi§ 28. Oktober d. I. 12 3o0 T,ere verschnitten, darunter 11700 ceschsben einmal, weil sie angeblich nicht genug Vieh pro- I Schweine, wozu noch 2000 Schweine mi ^^vatveischmtt ka n . Luzierten, zum anderen, weil 'sie die Schuld trügen ^i ber at^^^^SnSebarf von'Gießen' mehr als genügend
Sperrung der Grenzen. Der landw. Verein habe das Gefühl reoe .Frage an, ob die Gießener Metzger den heirnatmark «gehabt, hierzu Stellung nehmen zu müffen. genügend gepflegt hätten? In Alslrid, wo ai,ch^viel gcschlachte
Landmirtschaft m einer gewissen Presse bekamM werde uno wie oan e ne « Qn( Ucn- Bis jetzt sei auch noch nicht genügend die Fleischtenervng zum willkonmienen genommen roerb , . * “ 9 vorb^n welchen Anteil der flcinc tianbimrt, ber
siegen die berechtigten F-vrderungen ber Lmi^mtte zu rgm^n beivortzetzob Unb ber aui bem Lanbe wolmenbe Ar-
Iß lrandle sich babei nkfa: nur nm una unb tot« an Xr Slei Ätobiiftion habe. Bei den größeren Gutem
allein, sondern um die tofna™te a%^ » t Sch.^inezuchl stabil, dagegen sei in den kleineren
daß die Gegner^die Sachlage■ xn Mer töiL regelmäßig eine Steigerung ber Schweinezucht zu dein an ihnen uicht einmal übelnehmen. Der D pt . wenn die Futterniittelpreise niedrig sind, unb umgekehrt.
b.-6 die Landwirtschaft nicht ^stände se^ tzu Dadurch ttitt bei hohen Futterpreisen stets ein Rückschlag em da
Vevölken-.ng 8U beefen %b?r Ke ajp.t^l_c^rL 1^4 in bann aus d n kleinen Schweinevrodiizenten Konsun-enten weiden.
zücht in alrichmc.m2er Steigerung brgriff^ )et unb bet: nerne aucn oer v hierüber Porwürie zii machen, wie dies
Rückgang der Rinb«nehzahl im De^altnis zur ^SlkNimg - be Beriretcr der^hessiichen Metzgerinnungen bet ihrer Zusammen- «M n^rde rEck au^egl^ ktrck pe Steigung der ^asi- ^^adt getan hatten, man solle sich vielmehr mit einem
tät und MQkMtSba einten Tiere was nur den Be- tt.wt m ^aimstabt^ gern o ^^'„bel.i. Wenn die Metzger baniit mffhrin>aen der deutschen -^andwirtswaft zu dank 1, ■ , , I . ;nh,-«n .imtitn-t bi? Landwirte so zu brüSkieien, sei eS Sämeinebestand habe ^97 14P Mill. od^27^ S>tuck aus! die Landwirte sich zirtammenschlössen
100 Eimovhner ^Ir»gen, 1900 16,8 Mill, oder 29.^ aist Begrimdung von Fleischverwertungs-Genoffemchasteu. Auch
Einwohner und 1904 18,9 Mill, ober 31,9 efStioe IbnB die Handelskammern in der Sache still blieben, sei bezeichnend;
hierbei sei also neben her absoluten eine bebentfflbt nlfltim ba’B P oe Gestihl, daß sich m,t der Steigerung der
Mehrleistung im Verbaltn-s zur Stergmmg dn ^SNerung »u ,*^‘cniiieb h berechtigter wirtschasilicher Prozeß absp.ele. verzeichnen. Mit^dmmZa^se^tistisch «erlanget nach der Oeffni.ng der Grernen zur weie.i Vieh
S Va cinüibr werde etwas ge'ordert, was die größte Ge'cchr für unjere 1 Sr £anb- LandwiNschast bedeute. Da. werde sein Thtreferent nach.naher bMUt- «««»»tra. «D«. bt« birf. ttSÄ&Ä =!
Drittes Blatt. 155. Jalwaang
Kchener Anzeiger
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