ein Frühstück gab.
Rvßkands „obere" Zehntausend.
35926 (nach Mainz)
Mainz), ein Gewinn
2000 Mk. aus
o n aus
23310
45371
66223
87750
von je 21255 42559 65139 85049
28492
46273
66430
89351
Der Berliner Elektrizitätskarnpf zeitigte nm Donnerstag eine Anzahl Konferenzen. Es handelte! sich um Aussprachen über die in den heutigen entscheidenden Versammlungen zu Evfehleuden Beschlüsse. Der Wunsch vieler Arbeiter und auch einiger Arbeitgeber der großen Eisen-Industrie gebt dahin. ein Abkommen zu treffen, das ein dauerndes gutes Verlstiltnis garantiert, um Streik und Aussperrung nach Mgölichkeit zu verhüten.
Der Fri ed en § s ch l u ß wird wahrscheinlich Ende der Woche perfekt werden. Wenn die heutigen Versammlungen das Ulti- matum der Unternehmer annehmen, dann wird die Arbeit am j Montag in allen Betrieben wieder aufgcnommen werden, lieber den Inhalt der Vereiubarimgen, die die C^tunblctgc des Friedens bilden, soll noch Stillschweigen bewahrt werden, doch verlautet, dast sich die Arbeitgeber damit einverstanden erklärt haben, den beiden streikenden Gruppen der Schraubendreher und Lagerarbeiter, die den Anstost zur Aussperrung gaben, soweit als möglich entgegen zu kommen. Die Stimmung der Arbeite rkrei sc ist nach vereinzelten Darstellungen scheinbar nicht g ü nstig. Dennoch ist zu hoffen, dast es der Organisation gelingt, die. Arbeiter zur Aufnahme der Arbeit zu bewegen.
Am Donnerstag haben noch die Elektrotechniker, die bei dem Neubau der Komischen Oper an der Weidcndammcr Brücke beschäftigt sind, die Arbeit niedergelegt. Die Veran- lassung hierzu soll eine Massnahme der Bauleitung gegeben mben. die a '< schwedische Elektrotechniker cinstellte.
Kunst unk» Wissenschaft
— Das Berliner Theater wurde am 2wnnerstag unter der neuen Direktion von Ferdinand Bonn mit einem fünfaktigen dramatischen Gedicht „Andalosia" eröffnet, das angeblich ecnen Schweizer Lehrer, Florian Endli, zum Verfasser haben soll. Dnestr angebliche Lehrer hat in seinem angeblichen Gedccht das Volks- buch von Fortunas „Dünsckchütlein und Wundersäckel grausam mißhandelt. Unfreiwillige Shmiii allein vermochte scmc Grausamkeit zu mildern. Das Stück nmrde unter Zischen und Klatschen ausgclacht. Die Aufführung war belanglos. Frkf—Ztg.^n ^Zwischenspiel", der dreiaktigen Kvmödie von Arthur Schnitzler, wurden bei der gestrigen Urpreprerncere im Wiener Hof-Burgtheater der beiden ersten Akte freundlich ausgenommen, der Schlußakt demonstrativ abg el e hn t. Die ,,Komödie", die mehr tragische als komische Motive enthalt, wckl dartun, daß sog. Zwischenspiele bei aufrichtigen und vornehmen Menschen die Ehe zerstören müssen. Da hier der Ehemann der schuldige Teil ist, demonstrierte das Publikum durch Zischen zur Aussöhnung und Erhaltung der Familie Aber nicht an der der Mehrheit unwillkommenen Tendenz scheitert das Stück, sondern an der Blutleere der Gestalten und Weitschweifigkeit des Dialogs, der weder ganz realistisch noch besonders fein pointiert ist 'prff. 3tg.)______________________________,-
Gesicht und vändeii. — Vioel) toeneiimtgung outen Aas me mspon- amt bleibt die auf dem Feldberg wahrend der Sommermona e stationierte P o st a g e n t u r in diesem Jahre zum erften Male r.-cilv enb des aan-'eu Wuiters de sieben. —
eÄK6 Stadl und Land.
Gießen, 13. Oktober 1905.
• • Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den HilsSdiener bei dem Amtsgericht Mainz Johann Heinrich Karl Hünergarth, mit Wirkung vom 1. November 1905, zum Kreisdiener bei dem KreiSamt Büdingen ernannt. — Ernannt wurde der GerichtSvollziehcr-Asvirant und Vize- feldivebel im Infanterie-Regiment Nr. 118 Eduard Frohme zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Beerfelden.
* * Empfangen wurde am 11. Oktober von I. Kgl. Hoheit der Großherzogin die Prinzessin zu Solms- Bro iin fels.
• * Oeffentliche Anerkennung einer edlen Tat. Se.Kgl.Hoh. der Großherzog haben dem 12jährigen Karl
* Jiu-jitsu gegen Boxen. Man berrchtet au§ Paris: Um zu erproben, ob Jiu-jrtsu oder das franzosllche Boxen, das auch Fußtritte erlaubt, wirksamer ist, wird zwischen einem Manne, der sich Pö Nre nennt, und dem Ebampion G. Dubois in wenigen Tagen privatim em Duett mit Sekundanten ausgefochten werden, -tie Kampfregeln klingen sehr beunruhigend; jede Angrrsismethode soll erlaubt sein mit Ausnahme von „Beißen und Misquetschen der Augen des Gegners". Ter Ring wird 37 ^naoratfutz messen. Der Schiedsrichter wird von den vier Sekundanten gewählt. Nagelschuhe sind verboten, sonst ist aber sede Freiheit inbczug auf Kleidung erlaubt. Rs Nis, der Im- iitfu-Ehampion, ist ein geborener Franzose, der m London gelebt hat und dort von dem japanischen Boxer die schwere Kunst lernte, außerdem aber von dem französischen Boxer Francois le Vordelais ausgebildet wurde. Dubois ist em berufsmäßiger französischer Faustkämpfer und Schlager, der alle den Boxern und „2lpachen" bekannte Stoße gebrauchen will. Zu diesen gewöhnlich verbotenen Tricks, die man aber gegen Jiu-jitsu für erlaubt hält, gehört Stoßen Mit dem Kopf, Beinstellen oder .Handgriffe, Ringen und Stoße nach allen Teilen des Körpers. Seine Taktik wird sein, sich so weit als möglich aus Re Niös Bereich zu halten, ihn aber mit Stößen zu traktieren; denn wenn er emmal ge- vackt ist, würde er wahrscheinlich durch das lebensgefährliche Jiu-jitsu überwältigt werden. Die Sekundanten und der Schiedsrichter werden dein Kampfe Einhalt gebieten, wenn er „brutal" wird. Wie das aber vermieden werden soll, läßt sich bei den gestellten Bedingungen nicht recht ersehen.
* In der A r t i l l e r i e - K a s e r n e zu A l l e n st e i n (Ostpr.) sind 9 Soldaten km Tvphus erkrankt. Die peuche ist wahrscheinlich aus dem Manöver eingeschleppt worden — In Ser- bien wütet ein heftiger S ch n e e st u r m Einzelne Landesteile sind verschneit. Die Verbindung ist vielfach unterbrochen. Dis dem Gebirge kommen Rudel von Wölfen in die Ortschaften. 3fn Ra tiborowitz an der galizisch-russischen Grenze soll der Gutsbesitzer Matejko, ein Sohn des polnischen Malers gleichen Na. mens, auf den Prinzen Ludwig Windischgratz fünf Revolverschüsse abgegeben haben, weck dieser über sein, des Matejko, Feld geritten sei. Der Prinz blieb unverletzt nur seine Mütze wurde von einer Kugel durchbohrt. Zwischen Brandenburg (Altstadt) und Brielow am Uebergang des Fohrderweges wurde eine mit 5 Personen > besetzte Droschke des Geschirrführers Schlüter von einem Zuge der Kreisbahn überfahren. Schlü'ter wurde getötet, die übrigen Insassen »vurden schwer verletzt; auch ein Pferd wurde getötet. — Zn Mannheim vmide wegen bedeutender Unterschlagungen der Kassierer des Maler- und Tünchereiverbandes verhaftet — In Uffenheim (Franken) wurde die 70infolge Pri^tiero Stolz im Bett ermordet und beraubt. Der Täter ist unbekannt. — In der vergangenen Nacht zeigte der Ve uv wieder lebhafte Tätigkeit. Es sanden zahlreiche und heftige Eruptionen statt Die Erschütterung war in den umliegenden Ortschaften zu verspüren. Ein starker Lavastrom ergießt sich m der Richtung der Zahnradbahn. Von Neapel aus bietet der Vesuv erneu ick^lndcn 9frbtief
Gilbert zu Dortelweil, in Anerkennung der von ihm am 3. Juli l. Js. mit Mut und Entschlossenheit unter eigener Lebensgefahr vollzogenen Rettung des Georg Fnhc daselbst vom Tode des Ertrinkens, die Rettungsmedaille verliehen.
Ordenssache. Se. Maj. der König vsn Preußen hat dem kgl. Stallmeister Haellmigk zu Potsdam die Erlaubnis zur Anlegung des diesem verliehenen Ritterkreuzes 1. Klaffe de§ Verdienstordens Philipps des Großmu.igen
50 Jahre alt und hat grauen Vollbart.
"Diebstähle. In der letzten Zeit wurde von der Baustelle der chirurgischen Kliniks bauten ein kupferner Keffel, 15 Meter Bleirohr und sonstiges Eisenzeug gestohlen. — Gestern abend wurde einem Arbeiter das Fahrrad, das er im Flur einer Wirtschaft untergestellt hatte, gestohlen. Das Rad fand sich später im Chaussee- graben an der Straße nach Wieseck wieder vor, es fehlte aber die Werkzeugtasche mit Inhalt.
"Ein bekannter Rowdy belästigte gestern abend die Passanten auf dem Seltersweg. Als er im Begriffe war, eine Dame auf die unverschämteste Weise zu beleidigen, j erfolgte seine Verhaftung, bei der er sich ebenfalls äußerst rabiat benahm. Man wird ihm nun Zeit laffen, hinter Schloß und Riegel über diese 9(ffäre nachzudenken.
" Auch eine Verwandtschaft. Bei einer Schöffen- gerichtssitzunq in einem Odenwälder Amtsgerichtsstädtchen wurde ein Bauer aus einem GebirgSdörschen als Zeuge vernommen. Auf die übliche Frage des Vorsitzenden, ob er mit dem Angeschuldigten verwandt oder verschwägert sei, erklärte der Landmann: „Ei freilich! Deß wisse jo alle Leit, daß ich mit dem seiner erschte Fraa, wie er noch lerrich (ledig) war, c paar Woche Bekanntschaft gehakt hob!"
Bad-Nau heim, 12. Okt. Die Badehäuser ITT und V, sowie das Inhalatorium sind vom 15. Oktober ob geschlossen. Die Bäderabgabe erfolgt bis Ende dieses Monats nur noch in den Badehäusern VI und VII.
(B.-N. Ztg.)
Aus Rheinhessen, 11. Okt. Kaum ist die Zeit des Weinkeltcrns herangekommcn, als man auch scbon wieder von Unglücksfällen durch giftige Kellergase berichten muß. In Nierstein wären ihnen gestern um ein Sbaar drei Menschenleben zum Opfer gefallen. Der Schuhwarenhändler Georg .Heil I. war in seinen Keller gestiegen, wo er neuen Wein lagern batte. Ms er nicht wiederkam, forschte seine Fr tu nach ihm, blieb aber ebenfalls verschwunden. Nichts Gutes ahnend, eilte ihnen der Winzer Anton 8?amp nach, aber auch er kam nicht wieder. Jetzt drang ein" Anzahl Leute unter sorgfältiger Beachtung der Vorsichtsmaßregeln in den Keller, und ihnen gelang es, die drei von den giftigen Gasen Betäubten herauszuschaffen. Sofort angestellte Wiederbelebungsversuche hatten glücklicherweise nach einiger Zeit Erfolg. (Rh. Sour.)
** Kleine Mitteilungen aus Äesse n und den Nachbarstaaten. In Billertshausen schüttete sich da« sechsjährige Kmd des Lehrers einen Tops kochenden Zwelschenhomq Iüber den Kops und erlitt schwere Brandwunden an Kopf,
«ant GjordjekovicS, wurde infolge einer Vorstellung des hiesigen türkischen Gesandten aus der Armee entlassen Er soll, wie es heißt, bei dem Attentat m Nildiz Palast seine Hand im Sprele gehabt haben. Er Zird nun ein Blatt herausgeben, das für die Autonomie ”*«!...<«•• •>— Herard Noel ist mit seinem Stabe und tausend Mann heute morgen hier angekommen und von der Bevölkerung begeistert begrüßt worden. Die Stadt ist beflaggt wie nach großen Siegen; es ist allgemeiner Feiertag. Die Minister und die Admiralität empfingen die englffchen Gaste am Bahnhofe. Der Admiral fuhr in einer kaiserlichen Equipage nach dem Hibcha-Park, wo der Bürgermeister von Tokio
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft
Die Äessen-Nassauische Gruppe des Vereins deutscher Eisengießereien beschloß für sämtliche Fabrikate eine Preiserhöhung cintreten zu lassen. Die einzelnen Werkt treten sofort zu Verhandlungen zusammen, um die Aufschlag« festzulegen.. Die Abteilung für Bauguß, Maschinenguß und Guf für Chemische Fabriken beschloß einen Aufscfoag von 1 Mack pro 100 Kilogramm.
Aure in der Berliner Börse. Ob nun Kuxe aud an der Berliner Börse zum Handel und zur Notierung gebracht werden sollen, darin ist in einer am letzten Dienstag statt« gelnbten Versammlung des Börsenvorstandcs beraten, aber kein definitiver Beschluß gefaßt worden. Man will so ungefähr einen Kompromiß schließen, indem man die Entscheidung der Zv
** Zur Landtagswahl. Im Wahlkreis Vilbel, deffen seitheriger Abgeordneter Ullmann (natl. u. -3. t>. ~.) wieder kandidiert, ist, n. d. B.-Nauh. Anz., von den Soztal- demokraten Hch. Bus old zu Friedberg auwMkt worben
** Erledigt ist eine mit einem evangeluchen Zehrer zu besetzende 2 e h r e r st e l l e an der Gemeindeschule zu Y a m m, Str. Worms, sowie die Stelle eines £a not ft euerem täten baut en bei dem Gtoßh. Hauptsteueramt Mainz.
isiußiunu? „uutrt e-v.....r..... , " Hessisch-Thüringische Staatslo tene In
Vor hmem ist vor dem Kriegsgericht in Petersburg em bcr heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klaffe fiel cm Gewmu Oberst de/ Leibgarde-Kürassier-Regiments der Kaiserin- ^n 40 000 Mk. auf Nr. 95037 (nach Darmstadt, em Ge- Witwe zu mehreren Monaten Arrest auf der Haupt- ^nn von 20 000 Mk. auf Nr. 17602 (nach^Jlenburg), Gemache und Nebenstrafen verurteilt worden, weil er einen roinne von je 10 000 Mk. auf Nr.
Soldaten mit der Faust in dasGesicht geschlagen 54390 (nach Altenburg) 79399 (nach batte Der Mann war am selben Tage gestorben. Vor ^on 5000 Mk. auf Nr. 9627, Gewinne schwerer Strafe rettete den Obersten nur ein ärztliches Gut- Nr. 8631 8936 14763 15584 18731 Een daß das Gehirn des Geschlagenen durch ein inneres 28558 34239 38293 39337 40310 L/iden geschwächt war und die Schläge nicht als unmittel- 50065 51054 55525 60039 61459 bare Todesursache anzusehen seien. Der Vorgang ruft die 77795 78012 81891 84052 84960 Frage wach, ob derartige Mißhandlungen der Mann- 922I6. (Ohne Gewähr.) schäften durch die Vorgesetzten in der russischen »» Die Leiche des Oberlehrers Colltsch Armee häufiger vorkommen, und wenn man den Nach- Frankfurt u. M. soll dem Vernehmen nach tm Heftrichet richten der russischen Blätter Glauben schenkt, muß man sie Walde bei Idstein i. T. aufgefunden worden fern. Wir bejahen. Die Deutsche St. PeterSb. Ztg., die sich von jeder zweifeln indeß auch an dieser Meldung. ES wird uns mel- Sensationsmacherei und Gehässigkeit fernhält, Hut kürzlich die wehr aus Frankfurt gemeldet, daß Herr E., em unverhel- fraurigen Worte schreiben müssen, daß das russ ische foateter Sonderling, der bereits früher ernmal, ohne jemanden Offizierkorps mit rein bureaukratischer Pflichterfüllung davon zu benachrichtigen, nach Italien reiste und damals und mit entsetzlicherRoheit behaftet sei. Das Blatt cmc Zeitlang als verschollen galt, möglicherweise spricht von rohen Prügelszenen, dem üblichen unflätigen Amerika sich zu einer neuen Heimat erkoren hat. Gr Hal Schimpfen, der Versündigung an Verpflegungs- wenigstens Kollegen gegenüber viel von dem Eldorado jenseits und Furagegeldern, von mangelhafter sittlicher des großen Wassers geschwärmt. Daß er freilich eine alte und sozialer Bildung der Limenoffiziere. DaS Bild Mutter, an der er mit zärtlichster Liebe hing und die^nahezu der Zustände, daS sich entrollt, ist schwarz in schwarz ge- tiefsinnig geworden ist durch das Verschwinden ihres Sohnes, malt. So wird es erklärlich, daß ein Roman von A. Kuprin, h0 ganz im Ungewissen gelassen hat, spricht nicht sonderlich dessen von Dr. A. Heß besorgte Uebersetzung unter dem diese Vermutung. Tatsache aber ist, daß er sein Ver- Titel: .DaS Duell" in Stuttgart erschienen ist, in Rußland wögen stets derartig verwaltet hat, daß selbst die ihm Ver- Zustimmung gefunden hat. Der Roman behandelt das Schick- trautesten nicht den geringsten Einblick hierin besaßen, sal eines jungen Infanterie-Leutnants in einer kleinen Nach alledem ist es immerhin nicht ausgeschlossen, daß man Garnison an der preußischen Grenze, der in dem Sumpf, tiger kurz oder lang doch noch von ihm günstige Nachrichten der ihn umgibt, durch die Herzlosigkeit der Frau eines erhält.
Kameraden zugrunde geht. Er fällt im Zweikalupf. Man J ** Ter Vorstand des L ah n ?a n a l-V^e r e i n s kann nicht sagen, daß et eine irgendwie sympathische Persön- hielt am Mittwoch nachmittag zu L i m b u r g eine Si tz u n g lichkeit ist, eigemlich besteht er aus schönen Redensarten und ab, in der nach dem W. Anz. beschlossen imcrde, un An- hat feine Spur van Willenskraft, aber die übrigen Offiziere Muß an die Eingabe des Vereens an den p-eM Mimstet sind fast sümtkich nach .ideriichere Menschen St.cklnst weht £
einem aus diesen Schilderungen entgegen, und nirgends steht bic Pläne für die Kanalisierung der Mosel
man die Wege zu einer Besserung. und Saar hat entwerfen lassen, jetzt auch die Au s a r b e i t-
Der durchschnittliche russische Student besitztsi^^ bc§ Lahn kan al-Pr oj e ktes auf Staats- keine genügende wissenschaftliche V orb i l d u n g, f 0 st en zu übernehmen. Der Großh. h e s si s che n R e g ie r- da die höheren Lehranstalten nicht im entferntesten ihrer?luf- ung sollen die vom Verein beider kgl. preußischen Regiergabe genügen. Um so leichter werden die jugendlichen Geister ung gestellten Anträge m.t der Bitte vorgele^t werden, der Svielball unverstandener philosophischer und sozial- dieselben-bei der preußischen Regierung zu unterstuhem politischer Systeme und Weltbeglückungsgedanken für die der Dktob^r m!rbc" er^G-richts^assor"Tr. Bernhard Katz Russe von Hause au5 überaus empfänglich pt, und suchen für Rechtsanwaltsck'aft bei der Kammer für
sie Propaganda unter Arbeitern und Bauern zu machen, ^widelssachen mit dem Sitz zu Offenbach und dem Amts- Diele von ihnen sind Söhne von Geistlichen. gericht Osienbach zugelassen.
Mit Recht haben ernste russische Beobachter ihren Lands- ^Betrüger. Ein Unbekannter versucht in der Stadt Leuten vorgehalten daß eine Gesundung nCer 0 . 3U cr()cben. I» einem Falle
nur dann emtreten fönne, wenn «Ugemem größere Selbst- e§ $m gestern einen Betrag zu bekommen, obgleich
zücht geübt werde, wenn das Volk selbst an sich emc- Re- V CniH 1 niä)t besaß. Er gab an, die Quittung formation an Haupt und Gliedern vornehme Sie erklären {n ben Ochsten Tagen. Der Betrüger ist ca.
es für eckles Pharisäertum, daS Beamtentum und das Offizier-1 korps immer wieder als vollkommen verrottet hinzustellen, während alle übrigen Kreise rein und unverdorben seien. Für die friedliche Entwicklung Riißlands ist es von entscheidender Bedeutung, ob diese Stimmen ungehört verhallen ober nachhaltigen Eindruck machen. Die innere Krise läßt sich nicht mit Schlagworten lösen, sondern nur durch ernste, lange Arbeit aller Schichten und Benrfe.
Nniversttäts-Hlachrichten.
— Der Kaiser und bie katholischen Studenten» kvrporationen. Fürst Karl zu Löwenstein hat auf erneut Kommerse der kathol. Ferienverbindung Moenania eine Ansprache gehalten, in der er über seine Audienz beim Kaiser in Koblenr u. a. folgendes erzählte:
„Ich hatte dem Kaiser Wilhelm warm gedankt für ine Beweise des Vertrauens und Wohlwollens und sagte dann, daß wohl mehr als aU dies mich mit Dank erfülle seine klare, energische Stellungnahme zugunsten der konfessionellen Studentenkorporationen. Die Folgen seien von weittragender B'deutung, da die konfessionellen Korporationen den Schutz des Ossanbens und der Sitte für die jungen Leute bildeten; auch sei es Tatsache, daß in diesen Korporationen auf ernstes Studium hingewirkt und den exzessiven Kneipereien cntqegengetreten werde. Während meiner Ansprache gab Seine Majestät wiederholt freundlich« Zeichen der Zustimmung und bejahte die große Wichtigkeit der Erhaltung des Glaubens und der Sittlichkeit bei der studieren« den Jugend."
/lrbrUerbcwequnq.
Berlin, 12. Okt. Ein Streik der Etui-Arbeiter und -Arbeiterinneil Berlins ist heute morgen ausgebrochen. Die Etui-Tischler erklärten sich mit den Streikenden solidarisch und legten gleichfalls die Arbeit nieber.
Bielefeld, 12. Okt. Der Streik, der in der Bielefelder Maschinenfabrik Dürko pp u. E 0. ausbrach, hat sich jetzt vei> schärst, nachdem gestern auch die Anschläger alisständig wurden, weil sie keine Streikarbeit verrichten wollten. Der Verein Bielefelder Fabrikanten beschloß, am 21. Oktober den Betrieb in den Nähmaschinenabteilungen sämtlicher Bielefelder Fabriken zu schließen, wenn die Arbeit nicht bedinglingslos wieder ausgenommen wird. Hierdurch wurden gegen 7 0 0 0 A r b e i t e r a usgesperrt.
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