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Fleischpreise in Gießen
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Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M.
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Täglich verkehren 36—40 Züge. Die Erweiterung des Bahn- .hofy crforbert höbe Summen, kostete doch der Grunderwerb
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Die feierliche Eröffnung des Konfirrnandenunterrichti, für die Lukasgemeinde und die Militärgemeinde findet Sonntag, den 22. Oktober, im Anschluß au den Abendgottesdienst statt. Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden nebst der Gemeinde hierzu eingeladen.
Die Anmeldungen der Konfirmanden aus der Johannes- gemeinde wolle man vornehmen am Montag, den 16. Oktober, nachmittags 4 - 61/, Uhr und am Donnerstag, den 19. Oktober, vormittags ll1/,—127? Uhr und nachmittags von 31/,—5 Uhr >m Konfirmandensaal der Johanneskirche.
Die feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für bte Johannesgemejnde findet stall am Sonntag, den 22. Oktober, im Anschluß an den Hauptgottesdienst. Die Eltern und Ange« hörigen der Konfirmanden werden hierzu nebst der Gemeinde be»
sonders einqeladen.
Am Mittwoch, den 18. Oktober, Dekanatssynode Dekaiiats (Mieten, vormittags 9 Uhr, Gottesdienst in Johanneskirche.
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Israelitische Religiontzgemeirrde.
HotlrsdienN in der Synagoge l Südankagc).
Samstag, den 14. und Sonntag, den 15. Oktob er Laubhüttenfest.
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Die Marktpreise für Bieh unb Frucht und die Gießener Fleisch- unb Brotpreise am 11. Oktober 1905.
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50 Kg. Schlachtgewicht 80-85 Mk.
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Gießen, 13. Oktober 1905.
- Ein altes Stück Gießen verschwindet z. Z., um dem Theater-Neubau Platz zu machen, das Wohnhaus in Schülers Garten. DaS HauS weist m seiner ganzen Anlage darauf hin, daß die Erbauer über eine gewisse Wohlhabenheit verfügt haben. Interessant x\i em em» gemauerter Wandschrank im Stile der Biedermeyerzeit. Es wäre zu wünschen, wenn dieses Möbel an anderer stelle m irgend einer Weise erhalten bliebe. Das Gebäude, an dessen Abbruch fleißig gearbeitet wird, kann kaum 150 Jahre stehen. Der Plan der Festung Gießens von 1748 zeigt an einer Stelle eine stark bewehrte Bastion, welche von einem breiten Graben umgeben war. Der Graben scheint nach Schleifung der Festungswerke, also zu Anfang des XIX. Jahrhunderts, zugeschüttet worden zu sein und direkt auf der Bastion hat man das Wohnhaus erbaut, dessen in Tonnengewölbe aus- geführte prächtige Keller noch unterirdische Vorratsräume an§ der Festungszeit sein dürften. Bekannt dürfte übrigens sein, daß in dem Hause des Schülerschen Gartens S. K. H. der Großherzog gewohnt hat, als er hier studierte.
- Die Zahlungsschwierigkeiten der Firma Jäger u. Rumpf in Hanau sind für die städtische Behörde und zahlreiche Geschäftsleute in unserer Stadt vollständig überraschend gekommen. Wie wir erfahren, waren die Gießener Gläubiger, welche bei der Affäre zusammen mit etwas mehr als Mk. 30 000 beteiligt sind, gestern abend im Victoria-Hotel zu einer Beratung zusammen, um zu beschließen, in welcher Weise sie ihre Rechte bei der in Hanau heute nachmittag stattfindenden Gläubiger-Versammlung wahren wollen. Die Stadt, der gegenüber Jäger u. Rumpf an den Klärbecken, Hausanschlüssen und Materialienlieferung (Mainsandsteine für die Töchterschule) mit etwa Mk. 100 000 kontraktlich verpflichtet sind, ist durch Kautionshinterlegung und ein behaltenes Guthaben von etwa Mk. 70 OOO vollständig gedeckt. Entweder muß sich die Maste bereit erklären, die kontraktlichen Verpflichtungen der Firma der Stadt gegenüber zu übernehmen, ober die Stadt läßt die angefangenen Arbeiten re. durch andere Unternehmer fertig stellen. Die sich dadurch ergebenden Mehrkosten werden aus dem Guthaben der Firma gedeckt. Die Arbeiten haben auf Anordnung des Oberbürgermeisters ruhig ihren Fortgang genommen und die Löhne werden von der Stadt vorgelegt. Oberbürgermeister Meeum ist heute vormittag nach Hanau gereist, um in der Gläubiger-Versammlung die Rechte der
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 14. Oktober 1905.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Sonntag, den 15. Oktober 1905.
18. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in der- selben Austeilung der heil. Kommunion.
, um 8 Uhr: Die zweite heilige Meffe. Militärgottes- dienst mit Predigt.
„ um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 57, Uhr: Predigt, darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen. .
An den Werktagen ist täglich des Abends um 6 7, Uhr Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Reservist Essen holen muffe und wurde von dem Unteroffizier durch Schiinv'worte und einen Schlag auf den Mund darüber belehrt Diese Schlagfertigkeit brachte dem Unteroffizier vor dem Kriegsgericht 7 Tage gelinden Arre st s ein.
Mainz, 11. Okt. Der Musketier Paul Naumann von der 1. Komp, des 88. Jnf.-RcgtS. stand wegen Beharrens
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Predigt.
Nachmittags: 4.00 Uhr.
2. Tag.
Vorabend: 6.15 Uhr.
MorgenS: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr.
AbcndS: 6.15 Uhr.
Berlin, 12. Okt. Zwischen den Verwaltungen der D e u t s ch- Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-Aktien-Gesellschaft und der Aktiengesellschaft Friedrich Wilhelmshütte ist! eine Verständigung dahin erzielt worden, daß die Offerte der Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-Mtiengesellsckaft auf F u s i 0 n mit der Friedrich Wilhelmshütte der auf den 18. November einzu berufend en Ekneralversammlimg vorgelegt Inerben soll. Den Aktionären der Friedrich Wilhelmshütte werden offeriert für je Mk. 2000 in Mitten der Friedrich Wilhelmshütte mit Zinslauf vom 1. Juli 1905 ab eine Mtie der Deutsch-Luxemburgischen Gesellschaft mit gleichem Dividendcnrecht und Mk. 200 bar. Denjenigen Aktionären der Friedrich Wilhelmshütte, welche dieses Gebot nicht zu akzeptieren wünschen, sollen innerhalb einer 14 tägigen, von der Eintragung der Beschlüsse in das Handelsregister laufenden Frist 145 Prozent Stückzinsen ä 4 Prozent vom 1. Juli 1905 gegen UebeAassung ihrer Mien vergütet werden. .
Reichsbank. Am 7. November wird in M e t t m a n n eine von der Reichsbankstelle in Elberfeld abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr .nvisnct werden.
Stadt zu wahren.
** Bierbrauerei und Bierbesteuerung im Gr0ßh. Hessen im Rechnungsjahr 1904. Im Großherzogtum Hessen waren im Rechnungsjahr 1904 121 Bierbrauereien im Betrieb, gegen 123 im Vorjahr. In diesen Brauereien wurden im Jahr 1904 im ganzen 1646 421 (1903 1629 219) Hektoliter Bier gebraut. Gegen das vorhergehende Jahr ergibt sich hiernach eine Mehrproduktion von 17 202 Hektoliter. Wie im Vorjahr wurde auch im Berichtsjahr in sämtlichen Brauereien nur untergähriges Bier bereitet. Der Verbrauch an steilerpffich- tigen Braustoffen betrug im Jahr 1904: 30 98s 145 Kilogramm geschrotenes Gerstenmalz, 101066 Kilogramm Reis, 85 Kilogramm Zucker aller Art und 320 Kilogramm sonstige Malzsurrogate. Gegen das Vorjahr tarnen 462 742 Kilogramm Getreide und 1667 Kilogramm Malzsurrogate insbesandere Reis weniger 8itm Verbrauch. Die Abnahme an verwendeten Braustoffen gegenüber der Zunahme der Bierproduktton wird auf die gesteigerte Ausbeute aus dem verwendeten Gerstenmalz, infolge der Einführung verbesserter maschineller Anlagen in mehreren Brauereien, zurückgeführt. An Brausteuer sind im Groß- Herzogtum im Jahr 1904, nach Abzug von 4401 Mk. Steuer- Vergütung für ausgeführtes Bier, 1 239103 M k.eingegangen. Hierzu kommen noch an Uebergangsabgaben 1-6 581 Mk. und an Eingangszoll 77 Mk., sodaß die getarnte Steuer- und Zolleinnahme von Bier im Rechnungsjahr 1904 tm Großherzogtum Hessen 1 365 761 Mk betragen hat, 31108 Mk. weniger als im Vorjahr — Die drei höchsten Steuerbeträge wurden mit 221232 Mark, 111150 Mk und 86 912 Mk. entrichtet. — In der Provinz Oberhessen (Hauptsteueramtsbezirr Gießens waren 25 Brauereien vorhanden und zwar 22 in den Städten und 3 nur dem Lande: von den 22 im Betrieb befindlichen Brauereien mären 4 hinsichtlich des Steuerbetrags fixiert, 17 steuerten auf Brauanzeige und eine entrichtete Dermahlungssteuer. Es wurde nur untergähriges Biee bereitet und hierzu 4 448015 Kilogramm $etreibe und 34 620 Kilogramm Malzsurrogate verwendet Die Diererzengung belief sich auf 244 465 Hektoliter. Der Steuerertrag belief sich auf 179 313,10 Mk., wozu noch 9 309,21 Mk Uebergangsabgaben für Bier kommen, so daß die Gesamteinnalmie des Staates von Bier 188 622,31 Mk. betrug.
A Hungen, 12. Okt. Die Erweiterung des hiesigen Bahnhofs geht der Vollendung entgegen, infolge der Erbauung der Bahn nach Friedberg und der Bahn Hungen—Laubach—Mücke der Verkehr hier stets ^u- genommen hat, reichten die Gleisanlagen nicht mehr aus.
Brotpreise in Gießen
Weißbrot 2 Kg. 52 Big.
Schioarzbrot 2 Kg. 48Plg
«Ito Snftanjat wocklich- D-rtl-VM-M
n?m-den- einen wirksamen Rechtsschutz rür Gemeinde uno tefc: und su diesen Zwecken sich
veAolgendcn Bereinigungen anzuschließen oder neue vereinig- ungen zu bilden"
Ans der Generalversammlung des Evangelischen Bundes
über deren ganzen Redereichtum wir unsere Leser unmöglich unterrichten können, ist u. a. auch auf bte ^rhaltnt.mäßig starke Zunahme der Katholiken tn und um Berlin hinqewiesen worben, wo sie, nach einem Ausspruch e Reichstagspräsidenten Grafen Ballestrem, in unmittelbarer Nähe deS Thrones eine Garde bilden und em Beispiel für ganz Deutschland sein sollen. In Wirklichkeit müßte gerade Graf Vallestrem eine weniger hohe Meinung von dieser Garde haben, beim die Zahl der Katholiken besonders um Berlin ist in erster Lime auf den steigenden Zuzug polnischer Arbeiterfamilien zuruckzufuhren, unb daß die Polen dem Grafen Ballestrem im besonderen unb bem Zentrum im allgemeinen nicht gewogen fuw, M bei ben früheren Reichstagswahlen m Oberschlesien ebenso erwiesen, wie bei ber gestrigen m Kattowitz, wo der Zentrumsgegner unb Pole K 0 rfanty ll^ich 'm ep en Wahlgange glatt gewählt worben ist. lVgl. -Dtsch. Reich. ) Politisch bürsten bie Stimmen ber Polen tm Bezirk ber Reichshauptstabt übrigens nicht burchweg dem Zentrum zu gute kommen. Ein Teil ber polnischen Arbeiter wählt zweifellos sozialbemokratisch. Sonst sinb bte katholischen Vereine Berlins allerbings straff organisiert unb brauchbare Instrumente für bie Agitation, auch auf bem Gebiete der kommunalen Politik.
In der Iohanneöktrche.
w | Vormittags 97, Uhr: Plärrer Euler.
Kunst und AN en Schaft. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst hir bte Lukas-
— Aus Chemnitz wird geschrieben: Der Rat bewilligte l gemeinde. Pfarrer Euler.
zur Ausführung des im Prinzip auch von den Stadtverordneten ' Abends 5 Uhr: Pfarrasfistent Sattler.
bereits genehmigten Theater-Neubaues 1879 000 Mk. und Abends 8 Uhr: Verfammluug unb Btbelbesprechung tm Kon- für den Bau des König Albert-Museums 878000 Mk. ftrmandensaal der Johanneskirche. „ . .
In dem neuen Stadttheater sotten alle Spielarten zur Auf- Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekte für ote sührung kommen. Ter Zuschauerraum, in dem außer dem Parkett Armen. c . . . „„j,
3 Ränge angeordnet sind, ist ftir 1287 Plätze, alle numeriert, Am nächstfolgenden Sonntag, ..den 22. Stober, wird nach berechnet. Das Aeußere soll weniger durch Formenreichttlm als allen Gottesdiensten eine Kollekte für die evangelische isememoe durch wirkungsvolle Umrißlinien und durch gut abgewogene klare Würzberq erhoben. ... . .
Formen wirken. Der ganze Baukörper wird aus Mauerwerk Der Konfirmandenunterricht für die Ltlkas' und ^oyannes und Beton mit eisernen Konstruktionen hergestellt. Die Fassaden gemeinde beginnt am Montag, den 23. Oktober, mW rmrö an ollen teils mit Sandstein verblendet werben, teils auch, besonders I jedem Montag und Donnerstag nachmittags für die Knaven von an den Seiten- und Hinteransichten, Mörtelputzflächen erhalten. 3-4 Uhr, für die Mädchen von 47.-57« Uhr gehalten.
Theater und Museuni werden durch eine Bvgenhalle verbunden, Die Anmeldungen ber Konfirmanden der Luk asgemelnor die überdeckte Anfahrten ftir beide Gebäude enthält. unb der Militärgemeinde werden Donnerstag, den 14. uno
---- ------ 1 Freitag, den 20. Oktober, mittags von 12—1 Uhr und nachmittags von 3-6 Uhr int Konfirmandensaal der Lukasgememde, Liebig-
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Getreidepreise in Mannheim
Weizen 100 Kg. 00.00 Mk.
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anein ca. 416 000 M. Sie ®teiSa«la9en ^eit 8e.|
diehen, daß mit der Legung der Schienen begonnen weroen ein ziemlich stupider Mensch, ber statt rechts um, hnL um an„ , I Kvhrt macht und auf Befehle nicht reagiert. Ein Hauptmann,
BntrbaL 12 Okt Die gestriae Beerdigung des ein Fahnenjunker, sowie Sergeanten und Unteroffiziere bauen 9XrSer Acktuna und Be- auf Grund 16tägiacr Beobachtung ben Angeklagten für voll.
Apothekers Hemr. Vogt zeigte, welcher J Ln9-Qh(rci($)e§ ftänbig zurechnungsfähig. Der Aullagevertreter. Gerickffsasseffor liebtheit sich der Heimgegangene erfreute, ocm zagireieyes ^Erdan-Farnkfi'rt, toin auf exemplarische Strafe erkannt wissen Traueraefolae gab ihm das letzte Geleit. Pfarrer Sch rimpt ^^ beantragt 9 Monate Gefängnis. Das Gericht war anderer kielt eine ergreifende Grabrede, in ber er auch bie Verdienste Ansicht. Es glaubt, daß der Angellagte nicht vollstmidig die hielt eine ergreisenoe ^ruvreoe, i r.' c,nterc(Tc her- Tragweite seiner Handlungen erkenne und verurteilte ihn nur des Verstorbenen im privaten unb ^entttchen zu 2 Monaten Gesän g n is. - Der Dragoner Ei-nstTimme
vorhob. KreiSrat Fey hob hervor, wie der Verstorbene neoen bcr 5 Eskadron des 6. Dragoner-Regiments war der einem Berufe stets ein regeS Jntereffe für andere unter-1 en flu ckt angeTtagt. Der Angellagte erklärte, daß er nebmunaen aexeiqt habe. Im Namen des landw. Bezirks- sich vor den Mißhandlungen zweier älterer Ka- er einen Kram nieder Weiter wurden Kränze meraden nicht mehr zu helfen gewußt und d^l^lb die Flucht
verems legte er einen Kranz nieder, bc°g ergriffen habe. Er wanderte planlos in der Welt herum und er-
niedergelegt von Oekonom,erat Schlente namens oes firf) burcf) ^teln. Bei Bremen wurde er von emem
hessischen LandwirtschaftsratS; von dem Präsidenten öcs ergriffen, dem er weinend seine Geschichte erzählte. Die
Mathildenstifts, Müller, namenS dieser Kaffe, besten lang- Zeugen vernommenen beiden^Dragonerleugn et en den An- i^tinet Vorsitzender d°r Verstorbene war- °°n
Hoffmann namens der Kaiinogesellschaff uno von ^wer I^agte wurde nur wegen unerlaubter Entsemung von | entern lehrer St orch namens der Schützen- und JagdgeseUschast. I Truppenteil und wegen Bettelns zu 2 M o n a t en Ge sä n gn is (Buhb. 3tg.) | und einen Tag Hast verurteilt.
Frankfurt, 9. Okt. Der Finanzausschuß der Stadt-Ver- -----—:---" ~
ordneten-Versammlung hat sich mit den „Devorz u g u n g e n ITiTtllil fPtT-HiTrlirTflltpn
besclffiftigt, bie für einzelne Kreise, ttne Richter, akademisch ge-1 ^,111111111:11 XlllUjl lUJlt H«
bildete Lehrer und Offiziere bei den^Abonnements,Wik: bei Gestorben. Frau Lehrer ' f nciber, geb. Dietrich, Kraftsolms, ben Emzelvorstellungen unserer stabr ^oter emgefuhrt ftrch. Apotheker Heinrich Vü. , Butzbach. - Herr Jost Hamel.
Die Mehrheit des Ausschusses will L Zcll. - Herr Job. Friedr. Knai, Büdingen.
Offiziere bestehen lassen, die Minderheit befürwortet auch für Geboren. Herrn Ernst Seipv und Frau, geb. Förster, eine diese den Fortfall. -----... Tochter, Bingen a. Rh. — Herrn W. Alpers und Frau, einen Sohn,
öermifd>t€»» . Butzbach. ' _
• Praktische Erziehung zur Höflichkeit. In . f d ifi t t (D t C n.
der Straßenbahn unb in ben Zügen ber Hochbahn zu Berlin .
begegnet man häufig, wie wir in der „SB. Z." lesen, einem svangclt.chc Gcmctndc.
älteren Herrn mit einer Dame. Jüngeren Personen, bie Am 17. So nn tag n a ck T r i n i t a < r s, ben lo. Ortobeet beim Platzmangel aufstehen unb bem Paare ihre Plätze an- ^“ttTbUnrt.^*
bieten, hat ber Herr mehrfach ein Couvert überreicht, in dem gtt ber Stadtkirche.
sich ein Fünfmarkschein befand, sowie folgender Dank. ,Ver- Vormittags 97, Uhr: Professor v. D r e w s
bindlichst dankend für Ihre Freundlichkeit, bitte ich, die Em- Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für bie MarkuSgememde.
läge annehmen zu wollen unb nicht ben Armen zu über- Abends 5 Uhr- Pfarrer v. S ch l o s s e?^
weisen. Sie opfern mir Ihre Bequemlichkeit unb ich gebe Montag, ben 16. Oktober, abends 8 Uhr,'versammelt sich bie von meinem Ueberfluß." , , , IVereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der
• Was ist di e Ehe? fragte vor kurzem ein irischer Matthänsgemeinde im Gemeindesaal, wozu auch die JteutonTtr-
Pfarrgristlich-r in ber letzten Unterrichtsstunde r°r ber girm- mie^"n=^ens ™er1b9cy-Dttoberi abends 8 Uhr, im Markus, ung ein junges Mädchen. Die Konfirmandin war m ihrem Bibel st unde.
Katechismus wohlbeschlagen und hatte ihre Antworten am ' Pfarrer Schwabe.
Schnürchen, allein der Diözesanbischof, der bereits für die Der Konfirmand enunt erricht für die Matthaus- und Mrmung eingetroffen war, eine vornehme und
Persönlichkeit, war zugegen und brachte bie ©emuter bcr für bje g){äbd)en non 47»—57< Uhr gehalten werden. Die An- Jugend in nicht geringe Aufregung. Unb so begann ba§ |melbun gen dazu werden Montag, ben 16. und Dienstag, ben Mäbel — statt zu sagen: „Die Ehe ist ein Sakrament usw." 17. Oktober, jedesmal in der Zeit vormittag? von 12—1 Uhr und - -Di- Ehe ist rin Zustand schre-k-ich-r
jerngen, die m sie eintreten, zur Verbüßung zeitlicher -Lunden- efnbe bec Wohnung des Pfarrers, Neuenbäue 27.
strafen eine Zeitlang zu erdulden haben, um sich für eine Die Formulare zur Anmeldung sind bet den Schul- bessere Welt vorzubereiten." Die Antwort kam so rasch und dienern zu beziehen. Die Eltern werben gebeten, bas zweite Blatt sicher, daß der Pfarrer erst -inipringen konnte, als sie ganz °b«utom>m un^ausgemM,^utong°n.
heraus war. „Nein, nein, Kind", rief er dann eifrig, aber * e@on^ta„ ben 22. Oftober, statt, und zwar für die mild, „das ist nicht die Ehe, das ist daS Fegefeuer." Der Matthäus gemeinde im Anschluß an den Hauptgottesdienst, für Bischof verzog keine Miene, aber der Schalk blitzte aus die Markusgemeinde im Anschluß an den Abendgottesdienst. Die seinem beherrschenden Auge, als er ruhig bemerkte: „Lasten Ellern und Angehörigen der Konfirmanden werden hierzu em-
Sie bie Kleine nur. Wer weiß, sie hat vielleicht recht. Was geladen. ------------
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Wilhelm Bauer von der 10. Komvagnie des Jnfanterie-I „ 1. Tag.
RegimentsNo. 116 in Gießen befahl einem Reservisten, einem Vorabend: 5.15 Uhr.
Arrestanten Essen zu bringen. Ter Soldat glaubte nicht, daß ein Morgens: 8.30 Uhr:
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