Ausgabe 
1.2.1905 Zweites Blatt
 
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verordneten Max Behren d-Londem ^fro#t)(L Bon morgen ab werden die Metzgerläden um 8*/, Uhr geschlossen, wie es gestern in einer stark besuchten JnnungS-Versamm- lung beschlossen wurde. Die Stadt wird demnächst eine Anleihe von 6 Millionen Mark zu 31/, Prozent auf­nehmen.

Frankfurt, 31. Jan. In der vergangenen Nacht nach zwölf Uhr hörten heimkehrende WirtShauSgäste in der Nahe des Goldfischweihers in der Taunusanlage einen Schuh fallen. Sie gingen dem Geräusch nach und fanden einen jungen Mann in seinem Blute am Boden liegen. Die NettungSwache brachte den Schwerverletzten ins Bürgerspital, wo er hoffnungslos darniederliegt. Die Untersuchung ergab, daß die Kugel knapp unter dem Herzen in die Brust gegangen war. Der Unglückliche gab an, er heiße August Rad und sei 20 Jahre alt. Er will überfallen worden sein. Nach der Art der Verletzung aber steht nichi fest, ob er nicht selbst Hand an fich gelegt bat.

Las Brautkleid der zukünftigen Großherzogin und die Hochzeitsgeschcnke.

Seit Wocbrn wird mit emsigen Händen in dem Atelier der Thron Klara Bley hier ein dem Brautkleid unserer zukünftigen Landes mut ter gearbeitet. Da viele unserer Leserinnen wahr- fcheinlick nicht in der Lage sein weiden, das kostbare Werk zu seben, wollen wir versuchen, davon eine kleine Schilderung m geben, obwohl dies schwer ist, da man es als ein Beispiel jener vollendeten O^schmacksverfeinerung bezeichnen kann, die am hessischen Hofe eine Heimstätte bat, und die cs versteht, mit den Mitteln der Einfachheit die fesselndsten :md künstlerischsten Effekte hervorzubringerr. Deich stießend, duftig und graziös wallt das herrliche Festgewand an der netten Büste der lieblichen Braut hernieder. Eine duftige Wolke von blütenweißcm Chiffon fließt breit und voll über das Unterkleid aus weißer Mousscline, das auf der Innenseite reich mit plissierter Seide und Spitzen- volants garniert ist. Cftne großen Aufputz, glatt und doch weich und schmiegsam, fließt der Rock hernieder, breite Spitzen­fluten begleiten die Seitenbahnen. Cs sind die bekannten eng­lischen Spitzen, welche vor nahezu 30 Jahren die englische Groß- ' mutter, Königin Viktoria, ilyrcr TockNer, der Großherzogin Alice zum Geschenk machte, und welche seither das Hochzeitskleid aller hessischen Prinzessinnen, auch der Prinzeß Heinrich imd der russischen Zarin, schmückten. In feinster Handarbeit ausgesührt sind in dem feinen Gewebe Rosen und Mvrrthenzweige ver­schlungen dargestellt. Aus diesem kostbaren Material, aus dem auch der Brautschleier besteht, ist die weitere Garnierung des Kleides» in zusammenhängendem Arrangement aufaebaut. Der Rock läuft unten in eine über drei Meter lange Schleppe aus, die aus großen Chiffonvolants mit mehreren Reihen von mühsam eingezogenen Rüschen aus gleichem Material gebildet wird. Ebenso wie der Rock ist auch die Taille ein leicht imb duftig kompo­niertes Gebilde ^aus Chiffon und wird durch einen breiten Gürtel aus gleichen: Stoff gehalten. Zwei Chiffo:rschleisen verbinden das Rückenteil über die Schulter:: mit dem mäßig nmb dekolletier­ten Vorderteil und vereinigen mit einem einfachen Mvrrthcn- sträußchem. Die Aermel wurden durch mehrfach übcreinander- fallcnde Spitzengarnitnren, auf Chiffonunterlage gebildet. Die ganze Toilette bringt auf den Beschauer einen ungemein an- nnitigen und gefälligen Eindruck hervor. Rur dem Auge des intimen Kenners enthüllt sich die erlesene Kostbarkeit der mühe­vollen Garnierung, die weder überladen erscheint, noch sich pomp­haft aufdrängt.

Bon Hoch; eits geschenken ist bisher folgendes bekannt geworden:

Der Großherzog hat von Se. Majestät dem Kaiser eine wertvolle Standuhr als Hochzeitsgeschenk erbhalten. Ein kunst­volles Geschenk wurde dem Grvßherzog von Prof. Habich im Auftrag des Freiherrn von Hevl von Herrnsheim in Worms überreicht. Es ist ein von Prvfeffor Habich modellierter in Bronze ausgeführter Jung-Siegfried: auf der linken Hand sitzt ein Waldvögelnn ihm etwas zuffüsternd, in der rechten Hand hält er das Schwert Nothung. Tas ganze steht auf einem sockel aus robem, Ldenwälder Granit, einen Drachen andeutend. Aus der Rückseite des Sockels ist folgende Widmung ein- geme:ßelt: ,,Aus der Nibelungenstadt am 2. Februar 1905 ge­widmet Freiherr von Heyl zu Herrnsheim und Ehefrau". Das Kunitwerk^ist 75 Zentimeter, hoch in Bronze und Granit aus- gefuhrt. Die Mitteilung, daß die Stadt Mainz dem Großherzog ern von Proß v. Kaulbach gemaltes Bi ld seiner zukünittgen Gema hl :n als Hochzeitsgesche:ck überreichen wird, ist dahin ruhttg zu stellen, daß sich nicht Mainz allein, sondern die vier rhemhessffchen Städte, Mainz, Worms, Alzey und Bingen an 'dreier Hoch^eitsaabe beteil'am werden._________________________

Auiversttäts-Yachrichlen.

- , Marburg, 31. Jan. Tie Marburger Studenten- ar 5V -- vertreten durch die bevollmächtigten Mitglieder ihres .'luslchunes, hat in ihrer heutigen Sitzung unter völliger Aus-

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Sarteustratze 2 lBürgermetsteretgebäude) flimmer Nr. 14.

bie Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern Mrdeiter» jeglicher «rt, Dienstboten nnd y- gQ»jtr(h,6ei,) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

An den Werktagen von 8 bi« 1 Uhr und von » biL - Uhr geöffnet.

i m lc-J59 kennen eingestellt werden: b1/.

-Tel ^uswartz», 1 Holzdreher. 3 Maurer. 10 Dienst- ¥fer?eroärter.aUffraU' 1 ^ucheumädchen, 1 Hcrrjchastsku,scher, ein

i .. . Lehrlinge:

1 Schlößer, 3 Backer, 1 Glaser, 1 Graveur.

. , . . ES suchen Arbeit:

nncc^lc,cn1 Spengler, ] Bau- oder Maschinen- Wj 2 Pl'tzirauen, 1 Kutscher, 1 Fahrbursche,

ÄÄÄl?'"' 1 Sauimäbd,e"' 2 Sauiirnucn-

Utz- M BreNholz-VerßeilsttMa der Fürstlich Solms-BraunselS'schen Oberförsterei Hungen' in dem Zutritt Thiergarten bei Hungen.

Es sollen versteigert werden:

Dienstag den 7. Februar d. Fs.,

von vormittags 10 Uhr an:

4 Erchen-Stämme, 5-9 Mtr. lang, 46-56 Ctm. Durch- o __ wesser = 5,61 Fstm. 1. Klasse

3 Erchen- , 48 Mtr. lang, 2850 Ctm. Durch­

messer = 2,33 Fstm. 2. Klasse

, m vorzügliches Glaserholz

Im Buchen- 59 Mtr. lang, 3662 Ctm. Durch­

messer ----- 13,44 Fstm.

1 Fichten- r 1$ Mtr. lang, 12 Ctm. Durchmesser ----- 0,15 Fstm.

4 Eschen- , 35 Mtr. lang, 1629 Ctm. Durch­

messer = 0,62 Fstm.

Eschen-Derbstangen, 1014 Ctm. Durchm. o,39 Fstm. 196 Rrntr. Buchen-Scheitholz, 67 Rmtr. Buchcn-Stockholz 84 Mmtr. Buchen-Prügelholz, 360 Rmtr. Buchen-Nersio, 88 Rmtr. Fichten-Bohnenstangen.

Die Zusammenkunft ist bei dem Häuschen inr Thiergarten. Hungen, den 31. Januar 1905.

Fürstliche Obersörsterei. »v

scheiduna der konfessionellen F-rage Stellung genommen zu den Aeußer ungen der Vertreter dcspreußrschcnKu l- tusministerS gelegentlich der Auflösung des Ausschusses der Sttchentenschast an der Tcchnisck^n Hochschule in H annover und folgende Resolution gefaßt:

Tie Marbrirger Stichentenschaft bedauert aufs lebhafteste, daß der Minister durch seine Vertreter de»: Begriff der akade- mb'dkn Freiheit als eine:: dem preußischen Kultusministerium unbekannte:: hin stellen läßt. bczw. die akademisck)« Freiheit als einen Zustand der allgemeinen Unordmma bezeichnet. Dem gegenüber sieht die Marburger Studentenschaft in der akade­mischen Freiheit das Grundprinzip jedes akademischen Lebens. Tie unbedingte Lehr- und Lernfreiheit dehnt sich von selbst aus auf das uneingesckiränkte Recht der freien Meinungsäußer­ung, des freien Handelns aus beit: Boden deutscher Gesinnung und des fteien, unbeeinflußte:: Gedankenaustausches mit Gleich- gesim:tcn. Aus dieser Auffassung der akademischen Freiheit er­gibt sich nach Ansicht der Marburger Sttldcntenschaft das Verhältnis der Studentenschaft als solche zu den Belwrden und zu den Vorgängen des öffei:tlick)en Lebens, die frei zu kritisieren den Akadcnükern, als den zukünftige:: Leitern des deutschen Volks, nicht verwehrt werden darf.

Tie Marburger Stildentenschast fordert die Studentenschaft der übrigen deutfcben Nniversitäte:: und Hockffchulen auf, sich dem Geiste oder dem Wortlaute dieser Resolution anzuschließen und so einmütig Protest zu erheben gegen den in Hannover gemachten Versuch, den Begriff der akadenffschen Freiheit aus den: studen­tischen Leben auszuschaltcn.

$crid)tsiaaC

fc. Frankfurt a. M., 31. Jan. Ein Opfer des 91 euen* wurde am 6. November v. I. der Zigarren­fabrikant F. aus Gießen. Er kam mit seiner Frau aus Rheinheffen, wo sie bei Verwandten denNeuen" geprobt batten. Hier auf dem Hauptbahnhofe begannen ihm die Geister des ^Neuen" im Hirn zu toben und der Fabrikant beging Exzeße. Er ohrfeigte einen harmlosen Menschen, weil dieser mit ihm seine Karte nicht wechseln wollte, widersetzte sich seiner Verhaftung, warf mehreren Schutzleuten grobe Schimpfworte an den Kopf und drohte ihnen mit Schlägen. Heute hat er sich vor der hiesigen Strafkammer wegen Widerstands usw. zu verantworten. Sie ließ ihn mit 130 Mark Geldstrafe entkommen.

Posen, 31. Jan. Nach achttägiger Verhandlung öcnirteiKc. das Schwurgericht die Besitzcrsfrau Pelagia Pawlak wegen Gat enmortdes zum Tode, deren Geliebten Kvstenski wegen unterlassener Anzeige zu drei Jahren Gefängnis, die Dienst­magd Juda wegen Beihilfe zum Morde zu vier Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust.

Thorn, 31. Jan. Das OberkricgSgericht verurteilte den Hauptmann unb Kompagniechef Hugo v. Krause vom 176. Inf.-Regt, wegen Mißhandlung eines Untergebenen zu 4 Wochen und 3 Tagen Stubenarrest.

Dcrmijd>M,

* Berlin, 31. Ian. Die russischen Studenten Boris und Leo Meerowitsch haben in der ihnen durch Ausweisungs­befehl vorgeschriebenen Zeit Berkin verlaßen und sind nach der Schweiz abgereist. Im Tiergarten hat fich heute der 26 Jahre alte stellungslose Ingenieur Hermann Frey aus Friedenau erschossen.

Hande! und Verkehr. Volkswirtschaft.

Märkte.

ko. Frankfurt a. M., 31. Jan. iOrig.-Telegr. desGieß. Anz.") Schweinemarkt. Zum Verkmif standen 1347 Schweine. Schweine: 1. Qualität 5960 Pfg., Lebendgewicht 4700 Psg., 2. Qual. 5800 Pfg., Lebendgewicht 46-00 Pfg., 3. Qualität 5254 Psg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft gut, kein lieber- stand.

fc. Frankfurt a. M., 31. Jan. Heu- und Stroh­markt. Heu kostete heute Mk. 3.203.60, Stroh Mk. 1.90 bis Mk. 2.20. Alles per 50 Kilo. Tendenz: flau.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hesicn für Donnerstag den 2.. Februar 1905: In Rheinhessen und Starkenburg zeitweise beiter ohne Niederschläge, in Oberhessen me:ft trüb noch geringe Niederschläge. Allenthalben etwas kälter.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

KircüliÄ«' Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Donnerstag, den 2. Februar, abends 8 Uhr, im Matthäus- saal, Kirchstraße 9, Bibelstunde. Psalm 130.

Pfarrer D. Schlosser.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gickener Anzeiger».

Berlin, 1. Febr. Zum Mord in Lichtenberg wird mitgeteilt, daß der Arbeiter August Bud ach von der Kriminalpolizei wieder entlassen worden ist. Bei einer eingehenden Untersuchung der Kammer der Ermordeten soll da§ dieser gehörige Sparkassenbuch ausgeftmden worden sein.

London, 1. Febr. Die Bergarbeiter-Ver­einigung von N ort hu mberland hat ihren Mitgliedern von einer Znschrist des westfälischen Bergarbeiterführers Sachse, welche um Unterstützung der westfälischen Aus­ständigen ersucht, Kenntnis gegeben. Die Vereinsleitung fordert ihre Mitglieder nachdrücklich auf, Unterstützung zu bieten, und schlägt vor, 500 Pfund sofort und während der Dauer des Ausstandes wöchentlich 100 Pfund zu senden.

Paris, 1. Febr. Heute morgen wurde die Polizei­präfektnr davon verständigt, daß an dem Toreingang des HotelsDeux Monde^ in der Avenue de l'opera eine Bombe gefunden worden sei. Die Bombe, die in einer 20 Zentimeter langen zylinderförmigen Metallbüchse besteht, wurde sofort in dem für derartige Zwecke in Paris ein­gerichteten Spezialwagen deS Gemeindelaboratoriums in die Polizeipräfektur gebracht.

*

Die Vorgänge in Rußland.

Petersburg, 1. Febr. Wie amtlich betannt ge­geben wird, sind den rtachträglichen Meldungen zufolge aml 22. Januar während der Siraßenunruhen 96 getötetz worden. Von 33 3 Ver wfun deten sind bis jetzt 32 gestorben, 17 wurden bereits aus den Krankenhäusern! entlassen. In den Krankenhäusern befinden fich 231 mrÄ 53 werden außerhalb der .Krankenhäuser behandelt.

Breslau, 1. Febr. Wie derSchles. Ztg." aus Lodz mitgeteilt wird, ist die Stadt kaum wieder zu erkennen. Geschäfte, die große Schaufenster haben, sperren diese mit Brettern. Die Stadt gleicht einer belagerten Festung. Alle Oseschäftc sind geschlossen. Pcttrouillen in Stärke von 50 Mann durchziehen die Straßen. Die Straßenbahn vev- kehrt nicht. Vor den Bäckereien warten Hunderte von! Menschen auf Brot und Semmeln.

Loudon, 1. Febr. Der Petersburger Korrespondent desDaily Chronicle" will aus angeblich amtlicher Quelle erfahren haben, daß die Demission des Fürsten S wia- topolk Mirski vom Zaren angenommen wordeni sei. Sie sei zwar bisher nicht veröffentlicht worden, werdq aber jedenfalls bei ihrem Bekanntwerden große Bestürzung Hervorrufen, da sie als ein. Zeichen dafür ausgelegt wird, daß die Reform- Periode bereits zu Ende ist. Unter den als Nachfolger Mirskis in Betracht kommenden Kandidatenr sollen sich Fürst Obolenski, (tyencrat Sturmer, General Klei-» gels und General Pottwalis befinden.

Paris, 1. Febr.Petit Journ." meldet aus Peters­burg: Großfürst Boris habe einen Rundgang durch die Arbeiter-Viertel unternommen unb sei überall symt- pathisch empfangen worden. Infolgedessen verlautet, der Zar werde morgen 3 3 Arbeiter-Delegierte derj Petersburger Fabriken empfangen, nachdem nunmehr die Bedenken 'geschwunden sind, daß der Zar nur dem Druck) der Arbeiter nachgebe. 'Tiefes Vorgehen des Zaren sei auf Anraten des Gmerals Traroni ^nidrnfi'ihren.'

Telephonischer Kursbericht.

3'/,"/» Reicheanleihe 31/1 do. . .

BV,0/o Konsole . . .

3°/n do. ....

8*/,o/n Heeeen . . .

3*/a/o Oberheseen' . .

4% Oeeterr. Goldrente .

4,z8% Oeeterr. Riiberrente 4% Untrer. Goldrente .

4u/> Italien. Rente , .

4* 1% Portugieser , . ,,n/ Portugiesen. . . .

1 % 0. Türken . . .

Törkenloee ....

4°.q Griech. Monopol.-Anl. 47i% äussere Argentiner

F nnkinrt a. 1. Februar.

. 101.90 . 90.10 . 101.95 . 90.35 . 100.85 . 99.70

. 101.90

100.60 . 100.00 . 105.35 . 65.80 . 65.60

* 130.80 51.70 45.75

9% Mexikaner .... 33 25 4Vgi/' Chinesen .... 93.00 Electric. Schuckert . . . 139 40 Nordd. Lloyd . . . . 110.40

Kreditaktien . . . . ,2'2 40 Diskonto-Kommandit. . . 192.50 Darmstädter Bank . . . 143.20 Dresdener Bank .... 161.30 Berliner Handelsges. . . 165 40 Oeeterr. Staatsbahn . . . 138 25 Lombarden.....17.40

Gotthard bahn.....191.00

Lanrahütte ...... 276.20 Bochum.......241.00

Harpener......212.70

Staatsschatzscheine ...

Tendenz: fest.

Kichenftainmtjolz-Ierkauf.

Jtt Bonbaden am Dienstag den 21. Februar, vorn:. 10 Uhr. Zusammenkunft im Dorf auf der Brücke. 2 Stämme 1. Kl. 5,50 Fstm., 13 Stämme 2. Kl. = 23,55 Fstm., 29 Stämme 3. Kl. = 25,09 Fstm. und 2 Stämme 4. Kl. = 0,42 Fstm.

In Neukirchen an: Dienstag den 21. Februar, nach:::. I1/* Uhr. Zusammenkunft bei der Born'schen Wirtschaft. 1 Stamm 1. Kl. 3,05 Fstm., 8 Stämme 2. Kl. 13,43 Fstm., 26 Stämme 3. Kl. = 19,46 Fstm., 5 Stämme 4. Kl. = 8,88 Fstm. und 4 Nm. Nutzholz.

In Kraftsolms am Mittwoch den 22. Februar, vorm. 10 Uhr. Zusammenkunft bei der Schreier'schen Wirtschaft. 1 Stamm 1. Kl. = 2,65 Fstm. 9 Stämme 2. Kl. == 13,40 Fstm., 9 Stämme 3. Kl. = 6,26 Fstm., 14 Stämme 4. Kl. == 1,45 Fstm., 16 Stangen 1. Kl. = 1,44 Fstm., 8 Stangen 2. Kl. 0,48 Fstm., 4 Stangen 3. Kl. = 0,12 Fstm. und 171/- Nm. Nutzholz.

In Kröffelbach am Mittwoch den 22. Februar, nachrn. I1/? Uhr. Zusammenkunft beim Vorsteher. 1 Stamm 1. Kl. ----- 3,10 Fstm., 4 Stämme 2. Kl. ----- 6,39 Fstm., 10 Stämme 3. Kl. ----- 7,40 Fstm., 36 Stämme 4. Kl. ----- 5,79 Fstm., 68 Stangen 1. Kl. 6,12 Fstm., 42 Stangen 2. Kl. =r 2,52 Fstm., 41 Stangen 3. Kl. = 1,23 Fstm. und 5 Nm. Nutzholz. Di/

Schwalbach (Kreis Wetzlar), den 30. Januar 1905.

Der Bürgermeister: v. Hagen.

Dienstag den 14. Februar 1905, nachmittags 2 Uhr, wird die der Gemeinde zustehende Feld- und Wald­jagd, ungefähr 300 Morgen Wald, 1600 Morgen Feld in einer Abteilung, auf weitere neun Jahre auf dein Nathause dahier verpachtet. Es wird noch bemerkt, daß TreiS-Münzen- berg Bahnstation der ButzbachSicher Eisenbahn ist und der Jagdbezirk direkt von dein Bahnhof betreten werden kann. Der Beitand an Rehen, Hasen, Feldhühnern und Fasanen ist gut.

TreiS-Münzenberg, den 29. Januar 1905.

Tag, Bürgermeister. 564

Holz - Versteigerung.

Moutag den 6. Februar 1905 soll an Ort und Stelle' auf der Kreisstraße Keffelbach-Geilshausen-Beltershain nach- oerzeichnetes Werk- und Brennholz öffentlich losweise meist­bietend versteigert werden.

Das Werkholz besteht auS Ebereschen, Kastanien und Linden in: Durchmesser von 2280 Ctm. mit einem Ge- samtquantum von rund 22 Fstm., das Brennholz besteht vus 45 Haufen.

Die Zusammenkunft ist beim Kilometerstein 10,00 und Steinbruch der Preußisch-Hessischen Basaltwerke des vor­mittags 8V3 Uhr.

Grünberg, den 25. Januar 1905. i/2

3* 2l.: Förster, Kreisstraßenmeister.

Schuittholz-Verfteigerung im Sicher Stadtwald.

Donnerstag den 9. Februar, vormittags 10 Uhr. beginnend, sollen im hiesigen Stadtwald, Vorderwald, Hinter- wald und Großhäuserberg versteigert werden:

1) 73 Stück Eichen-Schnittholz-Stämme von 4066 Ctm.

Durchm. mit 80 Fstm. Inhalt

2) 30 Stück Buchen-Schnittstämme von 4066 Cmt. mittL Durchm. mit 56 Fstm. Inhalt

3) 23 Stück Kiefern-Schnittstämme von 3042 Cmt. mittl. Durchm. mit 17 Fstm. Inhalt.

D^ Zusanunenkunst ist auf der Straße LichHattenrod am Waldeingang. « Bi,

Schellfische blutfrische Nordseeware, finb in Eispackung eingetroffen bei Georg Wallenfels

Marktplatz 21, 98

gegenüber der Engel-Apotheke.

Laiiipjnislferei Gicheil Jae. Perfyn Schanzenstr. 4 Lindenplatz 8 empfiehlt täglich Irisch: 459

Süßrahmvtttter

pro Psd. 1,20 Mk., feinste Hofgiitbntter pro Psd. 1,10 Mk., VV zarte Spetsemaite vro Psd. 15 Psg.