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Nr. 27
Zweites Blatt.
155. Jahrgang
Mittwoch 1. Februar 1905
Vrlchetnl a-Nch mti vuSnahm« bei Sonntag».
Die weie6etttt KavtNenblLtter" werden dem Evnzetgei viermal wöchentlich beigelegt. Der »yel-ich» UlbwUrt* erschewt monatlich einmal.
Eichener Anzeiger
Rotationsdruck und Verlag bet vrÜHINche» UnwersuütLdruckerei. ffL Lauge, Dietzen»
Redaktion, Expedition a. Druckerei: Gchulstr.».
Lei. Str. 5L Leiegr^-Avr. i Sln-eig« Dietzen
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen.
Die Revolte in Warschau.
3>ie Krregung in Wußland.
zurückaeariffen habe.
Kolonialpost.
die Nähe des NgamiseeS geflüchteten Hereros einschließ-i
Antwerpen, 31. Jan. Den letzten Nachrichten aus dem Congo zufolge ist eine große Revolte in der Gegend von Luebo ausgebrochen. Die Eingeborenen weigerten sich zu arbeiten und zündeten die Farnren an.' Im OueÜigebiet wird eine Expedition von 3 0 00 Mann gegen den Sultan Engaetra vorbereitet, welcher verschiedene Sendungen nach dem Nil aufgehalten hat. In Französisch-Congo herrscht ebenfalls Unruhe, hauptsächlich in der Jbongha und Labaye, wo nur 300 Mann Truppen 30 000 Mann Eingeborenen gegenüber gestellt werden konnten.
getreten. Man nimmt an, daß noch andere Fabriken, soE Bergwerke vvn dem Ausstande betroffen werden. — In der kleinen Stadt Krinki im Gouvernement Grodno richtete ein etwa 2000 Mann starker Volkshaufe Verwüstungen im Postamte, im Stadthause und in Weinläden an: er zerstörte auch die Telegraphenleitungen. Militär wurde zur Wieder-, Herstellung der Ruhe und Ordnung herbeigerufen.
VliliMche Taqks'schau.
Die Pariser Bombenattentate.
Der Untersuchungsrichter Flory ließ Haussuchungen bei! bekannten Anarchisten vornehmen und vernahm eine Reihe' von Zeugen in der Angelegenheit der Bombenexplosion. Die Verhafteten Bailly und Chevalier, sagten aus, die anarchistischen Anschlagzettel, die man bei ihnen sand, seien ihnen an der Thüre des Versammlungssaales gegeben worden. Bally sagt aus, er kenne Chevalier vom Sehen, da dessen Vater sein Lehrer gewesen sei, er sei aber mit Chevalier gestern abend zum ersten Mal zusammen getroffen. Beide Verhafteten geben an, sie seien Sozialisten aber keine Anarchisten. Die Tatsache, daß sie beim Herauskommen au§ der Versammlung wegliefen, erkläre sich dadurch, daß sie über den Knall bei der Explosion erschrocken waren.
Bezüglich der vor dem Hotel des Attaches, Prinzen Trubetzkoi, gefundenen Bombe sind jetzt die Angaben des Leiters des städtischen Laboratoriums bekannt, der erklärte, sie sei von geschickter Ausführung und hätte beim Explodieren großen Schaden angerichtet.
Am Dienstag wurde im Elysee ein Ministerrat abgehalten. Der Minister des Innern Etienne teilte mit, daß die Untersuchnng über den Bombenanschlag in der Avenue de la Republique eifrig fortgesetzt werde. Die Verletzungen der beiden Munizipalgardisten seien nicht schwer.
Der Sozialist Jaures schreibt in der ^umdnüe11: Selbst wenn die erste Bombe den russischen Attache getroffen, hätte, so würde dadurch der Sache der Revolution kein Dienst! geleistet worden sein. Was die zweite Bombe betreffe, die mitten in eine Volksmenge geschleudert wurde und nur Unschuldige treffen konnte, so habe sie nur den Zweck gehabt- die reaktionäre Bewegung zu fördern. Wenn die Untersuchung gut geführt wird, so dürste sich zweifellos der Beweis erbringen laffen, daß es sich um eine Machenschaft der russischen Polizei handelt, welche auf das altbewährte Mittel von Lockspitzeln, Agents provocateurs
Die Vorbereitung der Regierungsmaßnahmen.
In einer Sitzung des russischen Mtnisrerkomilees wuiwe, nxie s oeben offiziös aus Darmstadt gedrahtet wird, über die Reihenfolge der Durchführung der im Erlaß vom 25. Dezember angekündigten Maßnahmen beraten. Besondere Besprechungen werden unter dem Vorsitze von vom Kaiser ernannten Persönlichkeiten abgehalten, an denen die Vertreter der interessierten Institutionen unv Kommunen teil nehmen werden. Tas Münster-1 komitee hielt ferner für erforderlich» den Kaiser zu bitten, daß er einige lokale Fragen den Komitees zur Beratung unterbreite. Was die Fragen betrifft, die auf gesetzgeberi- | schem Wege erledigt werden können, beschloß das Komitee, sie vorläufig zu entscheiden, um sie dann von dem K a i s e r endgiltig entscheiden ^u lassen. Tiefer provisorische Maßnahmen-Entmurf soll die Ansichten betreffend das Wesen der Fragen wiedergeben, allein der Staatsrat wird sich jede Befugnis über deren endgiltige Beratung wahren. Nachdem diese Art der Beratung angenommen war, hielt das Ministerkvmitee es für nützlich,, die Ansichten der Chefs der verschiedenen Departements und anderer Mitglieder des Komitees in Erwägung zu ziehen; außerdem ist das Komitee entschlossen, den Auftrag des Kaisers in möglichst kurzer Frist zu erledigen, die Grundbedingungen für die VerwirÜichung festzustellen. Das Komitee glaubt, daß durch unbeschränkte Veröffentlichung der Ansichten des Komitees, welche vom Kaiser bestätigt werden, viel zum Erfolg beigetragen wird. T-ie vorstehenden Meinungsäußerungen des Komitees sanden die Bestätigung des Kaisers.
ausgenommen. Y . ,
Die Gesamtzahl der Toten betrug nach privaten
Meldungen aus Krakau gegen hundert, die der Verwund et en über 60 0.
Ju allen übrigen Teilen des Reiches scheint sich das Volk allmählich beruhigt zu haben. Aus mehreren Städten, wie Moskau, Kowno 2C., wird gemeldet, daß der Ausstand ganz oder doch zum größeren Teile beendet sei. Neu begonnen hat er nur in der Hauptstadt Kaukasiens, Tiflis. In Homel überraschte die Polizei eine Versaminlung ausständiger Handwerker. Die Polizei. Mannschaften gaben Feuer. Dabei wurde em Mä dchen getötet, vier Personen wurden verwundet.
! In Lodz dauert der allgemeineAuSstand fort, die Ord- nunq wird aufrecht erhalten. - In Jekaterinaslaw sind die Drnckereiarbeiter in den Ausstand getreten. Zeitungen erscheinen nicht Auch die Arbeiter der Eisenwerke Alexa». ! drowsky, BrienSky, Dimitrowa und Uze sind m den Ausstand
Warschau, 31. Jan. Ter „Warschawskv Tnewnik" veröffentticht folgendes: Am 27. halbem die Arbeiter der I hiesigen Fabriken die Arbeit zur gewöhnlichen Zeit wieder , ausgenommen, aber bereits um 7 Uhr morgens legten sie in einigen Betrieben die Arbeit nieder. Die Ausständigen begannen dann in geschlossenen Gruppen in andere Fabriken einzudringen, wo auf ihre Aufforderung de Arbeit sofort niederge'legt wurde und die Arbeiter sofort die Fabrikgebäude verließen. Unter anderen wurde die Arbeit in' der Gasfabrik niedergelegt, welche von einer Kompagnie Soldaten beschützt wurde; die Arbeiter wurden durch Soldaten ersetzt. Durch Gerüchte über den Ausstand wurdie bei den friedlichen Bürgern Warschaus eine Panik hervorgerusen, indem sie Mangel an Lebensmitteln und Wasser befürchteten. Es wurden Vorräte von Fleisch, Brot, I Wasser und Kohlen angeschafft. Infolge starken Wasier- verbrauchs trat am Nachmittag Wassermangel ern;
। hierdurch wurde die Aufregung noch verstärkt. Das Wasser floß aber bald wieder in genügender Menge zu. yie I Bäckereien wurden von einer kaufenden Menge umringt I und auch der Vorrat an Brot wurde bald ausver- I k a u s t; diejenigen, die kein Brot erhalten konnten, be- I gaben sich in die Brotwerkstätte, wo großes Gedränge entstand. Auf der Straße wurden zwei Wagen mit «Brot überfallen und völlig ausgeraubt. Um 3Uhr wurde in den meisten Fabriken und Werkstätten die Arbeit niedergelegt. Die Arbeiter zogen in starken Gruppen durch die Straßen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung war 'außer der Polizei und auswärtigem Militär die Warschauer Garnison aufgeboten worden, welche auf alle Stadtteile verteilt war. Alle Branntweinbuden wurden geschlossen. Um 4 Uhr nachmittags versammelten sich ' etwa tausend Arbeiter. Aus der Menschenmenge wurden Steine geworfen und auf die Polizisten und Gendarmen geschossen. Tie Polizei war genötigt, auch ihrerseits einzelne Schüsse abzugeben, durch welche zwei Ausständige getötet wurden. Als Militär anrückte, zerstteute sich die Menge. An der Leschnow-Straße versuchte die Menge, sechis Verhaftete zu befreien, wurde aber auseinander getrieben. Ruhestörer drangen in zwei Branntweinbuden ein und raubten dort Alkohol und Geld, wobei sie die Ladeneinrichtungen demolierten. Achtzehn Täter wurden verhaftet. Am Nachmittag versuchten Ausständige in einer Telephonstation die Leitungen zu zerstören und zogen dann in verschiedene Druckereien, nm die Setzer unter Androhung von Gewalt zur Einstellung der Arbeit zu veranlassen; infolgedessen erschienen in den folgenden Tagen mehrere Zeitungen nicht. Auch Konditoreien wurden aufgesucht und die Bedienungen in denselben hinausgejagt.
Am 27. Januar waren in Warschau 15000Arbeiter im AuSstand. Abends um 10 Uhr herumziehende Arbeiter- qruppen zerstreuten sich allmählich wieder, da Patrouillen durch die Straßen zogen. Auch am anderen Morgen verhielt sich die Menge angesichts des Militärs anfangs ruhig, bald aber begannen neue Unruhen. Kohlenwagen wurden ausgeplündert, die Schließung von Läden wurde gefordert, die Militärpatrouillen waren nicht stark genug, überall ein*
Tie Verhaftungen besonders unter der russischen Intelligenz werden forb- gefetzt. Sie erfolgen meist nachts. In Kiew wurden zwn hervorragendePersonen,Für st Trubetzkoi und Schaljänow verhaftet. In Petersburg herrscht nt höheren Kreisen, wie uns geschrieben wird, die Meinung vor, daß die verhafteten Advokaten Kedrin und Fe s s e n, für welche der Advokatenverein eine Kautton stellen Witt, schon in den nächsten Tagen fteikommen. Auch Gorki dürfte in wenigen Wochen freigelassen, jedoch unter polizeiliche Aufsicht gestellt werden, falls seine Unschuld nicht voll zu tage tritt
Im Petersburger Bolkstheater spielte sich am Montag während der Vorstellung eine erschütterndes Drama, ab. Von der Gallerte sprang plötzlich ein anständig ge-1 kleideter junger Mann ins Parterre und fielblutüber- ftrömt unter die erschreckten Zuschauer. $3te sich herausstellte, hatte der junge Mann diese Verzweiflungstat begangen, um den Verfolgungen der Polizei zu entgehen. Er war bei den letzten Unruhen beteiligt gewesen und sollte auf Befehl Trepows verhaftet werden. ।
Ter Petersburger Berichterstatter der „Schles. Ztg." meldet, ein Augenzeuge, der vier Hospitäler besucht hat, erzählt, er habe dort Herren, Damen und Kinder, die bei den Vorgängen vom 22. Januar verwun d et worden waren, zu Hunderten vorgefuuden. Ferner meldet derselbe Berichterstatter, in der Nacht zum! 28. Januar seien über 100 Studenten verhaftet worden.
Der „Nowa Reforma" zufolge wurden im Schlosse Zarskoje Selo dreiPersonen verhaftet, welche I anscheinend ein Attentat aus die Zarenfamilie planten. Bei den Verhafteten wurden revolutionäre Pro- klamattonen gefunden. s
In der Studentenschaft Göttingens hat sich ein Komitee gebildet, das einen Auftuf zur Befteiung Gorkis erließ und Protestlisten auflegte.
Großfürst Sergius.
Petersburg, 31. Jan. Tie Meldung eines aus- toärtigen Blattes, daß die Besitzung drs GroMrsttn Sergius in der Umgegend von Moskau vollständig verwüstet und der Großfürst deshalb m den Kreml überge- siedelt sei, beruht ans Erfindung, @3« konnte ich nur um das Gut des Großfürsten rn Jlinskoe becMoskau handel»! dort befindet sich alles m Ordnung Großfürst Ser- gttis bewohnte als Gencralgouverneur das Generalgou- vernemcntsgebüude in Moskau, Seitdem er lenen Posten nicht mehr inne hat, ist er zunächst rn daü Palais ..lestu- tfchna übcrgesiedelt und hat nunmehr ein Schloß mc Kreml bezogen.
greifen zu können, Nachmittags war die Zahl der Ruhe- ft3rer noch erheblich größer und auch die Aus- schreitungen weit erheblicherer Att. Pferdebahnwagen wurden angehalten, die Fenster derselben eingeworfen, Fabrgäste zum Aussteiqen gezwungen; infolgedesien wurde der Bahnverkehr $ic ber ßctero.
eingestellt. Später wurden in allen Stadtteilen Branntwein- Berlin, 31. Jan. Der Generalkonsul aus Kapstadt budcn ausgeplündett; in einigen wurde Feuer angelegt. Im ^ttgraphiett unter dem gestrigen Datum, daß nach Mitteilung 3, 5., 6. und 8. Stadtrevier wurden 2 2 Laden Mvmmissivner Ende November die Zahl der in
geraubt; im 7. Stadtrevrer wurde Feuer angelegt. ... yjyy.«, ..crAxui.-
Auf 6 Läden wurde ein Ueberfall versucht, doch wurden die Ruhestörer rechtzeitig auseinandergetrieben. Dabei waren von den Ruhestörern viele Zerstörungen von Eigentum verübt, aber als Militär entsandt wurde, liefen die Ruhestörer zum Teil fort. An einzelnen Stellen versuchte die Menge bewaffneten Widerstand, wobei Salvenseuer abgegeben wurde. Am Abend wurde auf das Militär geschoßen, dieses aber , zerstreute die Ausschreitenden. Als eine Militärpatrouille die Straße paffierte, wurde aus einem Eckhause geschoßen, das darauf beschaffen wurde. Bei Eintritt der Dämmerung verstärkten sich die Unruhen in den schlecht beleuchteten Straßen. An einigen Stellen war die Stadt nur durch kleine Feuer erleuchtet, die aus Befehl der Polizei erhalten wurden. Die Menge zerschlug die Schaufenster und warf die Waren hinaus. In der Begleitung der Ausschreitenden befanden sich Frauen und Kinder mit Säcken, um die geraubten Gegenstände fortzuschleppcn. Vor Eintreffen des Militärs waren die Warenläden ausgeraubt worden. In 6 Hauptstraßen wurden die großen Läden zerstört, ebenso kleinere Geschäfte in 4 Straßen. Vielfach legten die Arbeiter infolge von Bedrohung eindringender Ruhestörer mit Revolvern die Arbeit nieder. Jetzt herrscht Ruhe und die Arbeit ist wieder
ich der Frauen und Kinder rund 1800 betragen habe. Außer dem Häuptling Samuel Maharero und seinem Sohne Friedrich Maharero hätten sich zu dem obigem Zeitpunkt auf dem englischen Gebiete ferner noch befunden: Nikode-> m u §, angeblich Häuptling der zu den Hereros gehörenden, Owakangerus, sowie die Kapitäne Johannes und! Tj eti o. __
Aus Stadt uud Land.
Gießen, den 1. Februar 1905.
- Die Gießener Studentenschaft wird, wie wir hören, Sr. Königl. Hoheit und deren hohen Gemahlin vor-! aussichtlich nach dem 12. Februar in Lich einen Fackelzugdarbringen.
•• Die Festvorstellung, welche am Freitag auS Anlaß der Vermählung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogß im festlich geschmückten Stadttheater stattsindet, und deren ausführliches Programm von der Bürgermeisterei im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht wird, ist eine allgemein zugängliche. Die Abonneinentskarten der Theatervereins-Vorstellungen haben also keine Giltigkeit, ebenso die Passepattoutbillets. Das Publikum wird wegen des festlichen Charakters der Veranstaltung gebeten, die Garderobe ausnahmslos in den Garderoben abzugeben.
"Die Gemäldeausstellung am Brand bleibt von morgen an zwei Tage wegen der Vorbereitung einer Sonderausstellung de§ Malers Fr. Dan. L a n g e - Dedekam. Berlin, geschlossen.
(•) Allend orf a. d. Lahn, 1. Febr. (Telegramm deS Gieß. Anz/). Heute morgen wurde in hiesiger Gemarkung auf der Bahnstrecke Gießen—Köln ein anscheinend dem Ar-, beiterstand angehöriger, etwa 17-jähriger Mensch von dem Zug überfahren tot aufgefunden. Bei der Leiche befanden sich keine Papiere, sodaß über die Persönlichkeit nichts festgestellt werden konnte. ES wird Selbstmord vermutet, da an jener Stelle kein Uebergang ist und die Bahn ziemlich hoch liegt.
Mainz, 31. Jan. Zum Direktor des Stadttheater e wurde in nichtöffentlicher Sitzung der Stadt-
Ale heutige Hlummer umfaßt 12 Sette».
Gießen, den 1. Februar 1905.
Betr.: Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen; hier: Darstellung des Zustandes im Jahre 1904/05.
Die GrM. Kreisslkmlkommission Gietzen A« die Schulvorstände des Kreises.
Wir beauftragen Sie, die Fortbildungsschulen Ihrer Gemeinden, nachdem die festgesetzte Stundenzahl abgehalten worden ist, zu schließen und uns bis
spätestens 15. März ds. Js.
die Berichte über den Zustand derselben im Winter 1903/04 zugehen zu laffen.
In demselben ist anzugeben:
1. Zahl der Klaffen,
2. Zahlen der abgehaltenen Stunden (im ganzen),
3. Zahl der Lehrer,
4. Zahl der Schüler,
5. Leistungen der Schüler,
6. Betragen der Schüler,
7. Zahl der Versäumnisse der Schüler,
a) erlaubte,
b) wegen Krankheit,
c) straffällige,
8. dasselbe wie 7. a—c in Prozenten auSgedrückt,
9. Vergütung für den ganzen Unterricht, abzüglich der HeizungS- und Beleuchtungskosten.
Dr. B r e i d e r t.


