Spielplarc der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Gciiieiheii uno §og. den 33. Oktober geschlossen. &
Sei der heute hier abgehaltenen Oktober, abends halb 7 Uhr: „Tristan und Isolde.
Hattenrod, 7. Okt.
kandidat, Weißbindermeister Peter Neeb, erhielt 48 Stimmen.
Die
während an den beiden
fertiggestellt. Tas hochwar schon vor Wochen, Margarethenhütte ihren Von den sechs weiteren
Sonntag Abends Montag
unserer Kanalisation, ist beinahe gelegene Becken für den SelterSbcrg als die Stadtverordneten hinter der
Zeit an manchen Orten aber schon wieder z n rü ckg eg an g en. Die Steigerung der Schweinepreise sei nicht auf Deutschland beschränkt, sondern international, sodaß die Oeffnung der Grenzen keinen wesentlichen Einfluß auf die Preise haben würde, dagegen würde eine derartige Maßregel Millionen deutschen Viehes mit Ansteckung bedrohen und das hierin angelegte, nach Milliarden zählende VolkSoermögcn aufs äußerste gefährden. Der Vorstand der Landwirtschaftskainmer hat daher beschlossen, beim Reichskanzler und dem Landwirt- schaftsminisler vorstellig zu werden, in den zur Abwehr der Seuchengcfahr gegen das Ausland seit Jahren getroffenen und nach seiner Ansicht in manchen Fällen sogar als unzureichend erwiesenen Maßnahmen auf keinen Fall eine 9lb» schwächung eintreten zu lassen.
erfolgen.
Lich, 8. Okt. Dem Vernehmen der L.-P- nach geht die Fürstlich Solms- Lichjche R en t kam m e r v e r wa l - tun g mit der Llbsicht um, an der Stelle, tvo seither Russen- steine und Dachziegel fabriziert wurden, einen Ringofen zu erbauen, um Blendsteine anzufertigen. Er soll nach dem Muster der in Hungen und Großen-Linden bestehenden Ringöfen erbaut werden. Zur strobeweisen Herstellung sind Erbmassen zur Untersuchung an Versuchsstationen versandt worden, um sich Gewißheit zu verschaffen, daß das Rohprodukt zur Fabrikation geeignet ist. Bei der Herstellung von Russensteinen gab es viel Bruch, verursacht durch die im Ton sich befindenden sogenannten Kalkmännchen. Besseres Material zur Herstellung von Klinkern findet sich vor in der Nähe der Oberhess. Eisenbahn, wo die frühere städtische Siegelet das Material zu Backsteinen und Ziegel herbezog.
Kirche und schule.
— Bischof Beuzler in Metz hatte bekanntlich außer dem Friedhöfe in Bamek noch vier andere Friedhöfe in Lothringen, darunter den in Langenberg, mit dem Interdikt belegt. Nach Entscheidung über das Interdikt von Bamek hatte er die Entscheidung über die übrigen Interdikte dem Papst anheimgestellt. Wie der Metzer Korrespondent der „Frkf. Ztg." erfährt, hat der Papst die übrigen vier Interdikte a u f g e h o b e n.
Rrb iterbewegung.
Hanau, 9. Oktober. Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Filiale der Dunlop Pneumatic-Reiien Co., die am Samstag wegen Maßregelung einiger ihrer Arbeitsgenoffen die Arbeit eingestellt hatten, haben alle die Arbeit wieder auf- genomme n. Tic vier durch die Fabrikleitung gemaßregelten Arbeiter wurden bis fetzt nicht wieder in Arbeit gestellt. (F. Z.)
OPeruhanS.
Dienstag den 10. Oktober*): .Oberon." Mittwoch den II. Okt..
.Der Troubädur." Donnerstag den 12. Oktober: neugierigen
-- ' " Samstag den
VerinißetzLe».
• T i e größtenZigarren, die jemals verfertigt worden sind, sind aus Havanna m London eingetroffen. Jede Zigarre isi 16V, Zoll lang und hat einen Umfang von 6 Zoll. Eine jede iviegt V4 Pfund und erfordert einen Zoll von Akk. 1.50. Die Herstellungspreis beträgt für tausend Stück 20,000 Akk. (Die Raucher dieser Zigarren müssen doch wohl erst geboren werden. Im Lande Onkel Eduards kriegt man aber vielleicht auch dieses schon heMe fertig)
* Eine Medizinerehe. Tas Aufgebot eines Doktors der Medizin mit einer Studentin der Medizin hängt zur Zeit am schwarzen Brette im Rathaus von Jena aus. Es betrifft den Dr. med. Adolar Kaars au§ Berlin und die Studentin G e r t r u d H i n d e n b e r g aus Nöschenrode.
* Kleine Tag es chronik. Der in Erfurt wegen Unterschlagung verhaftete Stadtverordnete und Patentanwalt Meyer beging in der Gefängniszelle Selbstmord durch Erhängen. — Der Vesuv legt wieder eine große Tätigkeit an den Tag. Die Eruptionen nehmen zu nnb auch die Lava ströme werden stärker. — Eine Barke, in der sich 5 Personen befanden, kenterte in der Gvrraidbai (Englands. Mle 5 Personen, ein Professor mit Familie, ertranken. Aus Persey wird ge- meldet, daß der Fischkutter Derwisch 'mit fünf Mann unter» gegangen ist. — Tie junge Gräfin Eleonora di Collalto wurde in ihrem Schlosse bei Oderzo (Provinz Treviso) wegen fortgesetzter Mißhandlung ihres Vaters und Mordversuchs auf ihre Mutter verhaftet.—In Tri- fnil (Steiermark) wurde der Führer der sozialistischen Kohlenarbeiter und Sekretär des sozialistischen Arbeitervereins „Union", Johann Mlaker, wegen großer Unterschlagungen verhaftet.
hältnisse nur unwesentlich anders, oblvohl die preußische Finanz läge doch weitaus günstiger ist, als die des Reiches.
3Vd proz. preußischen Konsols notierten i. V. 101.55 und fetzt 100.80, die 3 proz. Preuß. Konsols 89.45 und jetzt 89.40. Die 4 proz. Bayern sind in Aussicht auf die Konversion be*
Zur Flcifchteueruug.
Im Hinblick auf die Bewegung gegen die hohen Fleisch- pccise veröffentlicht der Vorstand der Landwirtschafts- kammer für den Regierungsbezirk Kassel eine längere Erklärung, in der er nach der „Köln. Ztg." aus- führt, daß eine Fleischnot in dem Sinne von Fleischmangel in der dortigen Gegend in keiner Weise bestehe und daß die den Landwirten gezahlten Viehpreise in keiner Weise die in den Großstädten von den Metzgern verlangten Fleischpreise, insbesondere für Rindfleisch und Hammelfleisch, rechtfertigten. Tie den Produzenten gezahlten Preise für Schweine seien seit dem Frühjahr etwas mehr gestiegen, in der letzten
gestellt, während man mit dem Rest der Pumpenanlage m nächster Zeit fertig sein wird. Auch mit der Legung des elektrischen Kabels nach der Kläranlage hat man begonnen und hofft noch in diesem Monat damit zu Ende zu kommen, so daß, wenn es erforderlich sein sollte, die Pumpen bereits im Winter mittels elektrischer Energie in Betrieb gesetzt werden können. Nachdem auch die Arbeiten für die Entwässerung des südlichen Stadtteils vergeben sind, bleibt nur noch übrig, für das Rohrnetz des SclterSbergeS die geplante Verbindung unter der Eisenbahn nach der Kläranlage Herzlistellen. Dieier- halb sind von der Bürgermeisterei mit der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. die Verhandlungen bereits eingeleitet und man hat das größte Entgegenkommen gefunden. Es steht nunmehr außer Zweifel, daß die Grundstücke der Alt- stadt im kommenden Jahre an die Kanalisation auch mit den Klosetanlagen angeschlossen werden können, da auch die Kesselanlage im Maschinenhause soiveit vorbereitet ist, daß ihre Herrichtung schnell erfolgen kann. Allerdings, der Seltersberg wird sich wegen seines Anschlusses an die Kanalisation wohl noch 1—l’/i Sa^)re gedulden muffen.
** Vom hohen Dünsberg. Die in der letzten Gene- ralversainmlung des Dünsbergvereins beschlossene Vergrößerling der Schutzhütte auf dem Gipfel des Königs unserer Berge ist nlinmehr im Rohbau fertiggestellt. Im kommenden Frühjahre wird der weitere Ausbau vollendet werden und dann für größere Gesellschaften Gelegenheit geboten sein, bei etwa eintretendem schlechten Wetter auf dem Dünsberg unter Dach und Fach sich aufhalten zu können.
•• Schlägereien. Am Sonntag abend fand gelegentlich einer Tanzmusik aufLonys Bierkeller eine größere Schlägerei zwischen hiesigen und italienischen 91 r» beitern statt, welche sich bis zur Bahnhofstraße ausdehnte. Im Lokale wurde mit Stühlen geschlagen und mit Vier- gläsern geworfen, sowie mit dem Messer gestochen. Die Täter sind ermittelt und zur Anzeige gebracht. — Gestern abend fant) in einer Wirtschaft auf dem Marktplätze zwischen hiesigen bekannten Raufbolden eine Schlägerei statt, wobei ebenfalls das Messer gebraucht und mit Biergläsern geworfen, sowie Lampen zerschlagen wurden. Es mußte zur Verhaftung zweier Teilnehmer geschritten werden.
— Verhaftet wurden gestern abend drei Personen wegen Obdachlosigkeit und eine Person wegen Trunkenheit.
** Der Kriegerv erein Gießen hält Mittwoch den 11. Oktober, abends 9 Uhr, in der Restauration Feidel eine Besprechung über die beabsichtigte Aufführung des Festspiels „Barbarossas Erwachen", Deutschlands Erhebung und Einigung, von Paul Werning aus Berlin. Die Ausführung soll in der Turnhalle des Turnvereins
(Landp.)
X Selters bei Ortenberg, 9. Okt. Gestern abend sand man den 62 Jahre alten Musiker Heinrich Schneider tot in seinem Stall. Schneider ging gesund mit 2 Eimern in den Stall, um sein Vieh zu tränken. 9lls ihm der ältere Bruder einige Minuten später folgte, fand er den Verlebten zwischen dem Vieh auf dem Boden liegend. Ein Schlaganfall hatte ihn getötet. Schneider war durch seinen Beruf weit und breit bekannt und eine beliebte Persönlichkeit.
Mainz, 9. Okt. Wie die „Mainzer Reuest. Nachr." mitteilen, soll Provinzialdirektor v. Gagern ein großes Gut in Bayern gekauft haben, das er selbst zu bewirtschaften gedenkt. Das genannte Blatt weiß für den Fall seines Rücktritts von der Provinzialdirektion bereits seinen Nachfolger zu nennen. (Doch hat es hiermit wohl noch gute Wege. D. Red.)
* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Wiesbaden l>at sich Ernst Gasteyer, Mitglied des Vorstandes des Vorschußvereins, aus Lebens-Ueber- druß erschossen. — In Gründer g wurde der Bahnmeister i. P. Brückmann bei der Kleinkinderschule tot aufgcfunden. Die Todesursache ist noch nimt festgestellt. — In Schotten feierten am 7. d. M. in aller Stille Ernst Christian Rühl und Gattin in körperlicher und geistiger Frische ihr 50 j ä h r i g e s Ehejubiläum. — Tödlich durch einen M e s s e r st i ch v e r- l e tz t wurde gestern in Roßdorf ein gewisser Albert von Gundernhausen, der auf dem Transport nach Darmstadt verstarb. — In Mainz wurde zum Direktor der Bezirkssparkasse heute Rechner Schneiderhöhn und zum Rechner Döring gewählt. — Eine Milchhändlerversammlung in Mannheim beschloß, dem Bezug von dänischer Milch näher zu treten. Der Verkaufspreis in der Stadt Mannheim bleibt für den Monat Oktober der bisherige. (Liter 20 Pf.) — Der frühere Direktor der Gesellschaft für Treber- trocknung in Kassel, Adolf Schmidt wurde am 9. d. M. nach Verbüßung seiner zweijährige:: Zuchthausstrafe c n t l a s s en. — Für den Regierungsbezirk Kassel ist aus Grund des Z 3 des Wildschongesetzes die Schonzeit für Rehkäl- b e r aus das ganze Ja br ausgedehnt worden.
Kunst und Wissenschaft.
— In Schneider's Kunstsalvn zu Frankfurt sieht man zur Zeit eine Kollektion Hermann Klimsch-München (14 Gemälde), dann Hans Thoma's „Blumiges Tal", das Hauptwerk des Jahres 1903, sodann Franz Stuck's neuestes Bild; ferner sind ausgestellt Gemälde u. a. von: Andreas Achenbach, Joh Lippmann-Osscnbach a. M. (Aquarelle), Softe Lazarus-Frankfurt a. M. (7 Bilder). 2 Porträtbüsten von Prof. Fritz Hausmann in Marmor.
— Der Privatdozent an der Berliner Universität und Direktorialassistent bei der Mtellung antiker Skulpturen, der Knigl. Museen, Tr. Karl W a tz i n g e r ist zum außerordentlichen Professor für klassische Archäologie an der Rostocker Universität ernannt worden. Er ist ein geborener Darm st ä d ter (1877).
Kiel, 7. Okt. Der Philologen-Kongreß 'wählte m seiner gestrigen Sikuna Basel zum nächsten Versammlungsort.
Aus Stadt und itv’ö.
Gießen, 10. Oktober 1905.
** Ordensverleihung. D. K. H. der Großherzog haben dem Rittmftter beim Militärreitinstitut v. Negenborn, seither Eskudronchef im 2. C-roßh. Dragoner-Regt. (Leib-Dragoner-Regiment, Nr. 24, das Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** Personals ■ u. si. H. der Großherzog haben dem Forstwart der Kommnnalsorstwartei Garbenteich Hrch. IStumpf aus Anlaß seiner mit Wirktmg vom 1. Oktober erfolgten Versetzung in den Ruhestand den Charakter als „Förster" verliehen. 3. K. H. der Großherzog haben den Lehrer au dem Schullehrerseminar ztl Bensheim Philipp Buxbaum auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 16. Oktober in den Ruhestand zu versetzen und ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2. y.I. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. S. K. H. der Großherzog haben den Eisenbahnban und Betriebsinspektor Ludwig Hummel in Gersweiter zum Vorstand einer Betriebsinspektion, den Negiernna>'baumeister (Gerhard Plagge aus Darmstadt zum Eisenbahnbau- und Betriebsinspektor in der Hessisch- Preußischen Eisenbahngemeiuschaft und mit Wirkung vom 1. Oktober ernannt.
** Der Großh. UniücrfitätS - Musikdirektor Trautmann hat, an Stelle des Gesanglehrers Gellert, der das Amt niederlegte, die Leitung des Kronbauer- Ouartetts übernommen.
" Hessisch-Thüringische Staats lotterte. In /der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klaffe fiel ein Gewinn von 30 000 Mk. auf Nr. 93603, Gewinne von je 10 000 Mk. auf Nr. 29151 46239 66885, Gewinne von je 5000 Mk. auf Nr. 46421 71236 92193, Gewinne von je 2000 Mk auf Nr. 240 2787 9127 12968 15081 17814 18371 21353 26705 26715 38972 44401 50464 51166 51191 52672 52681 54320 56025 60327 67695 75146 77603 80242 86721. (Ohne Gewähr.)
Die Klärbecken-Anlage, der Schlußstein
letzten Besuch machten, betriebsfähig. Becken sind bisher vier fertiggestellt, letzten die Plättchenbeklcidung noch vorzunehmcn ist. Der Bau des sich recht schmuck ausnehmenden MaschincnhauseS ist bis zum Dach gediehen; bereits ist ein Teil der Pumpen auf.
Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister den 15. Oktober, nachmittags 3 Uhr: „Ter Freischütz./ Rock mit 55 Stimmen wiedergewählt. Der Gegen-17 Uhr: Zum ersten Male: Frühlings lüft." ranhihnf. Weikbindermeister Veter Neeb. erhielt 48 Stimmen, den 16. Oktober, abends 7 Uhr: Tannhauser.
Die Cholera.
Der preuß. „Staatsanz." meldet: Vom -7. bis 8. Oktober mittags ist in Preußen eine choleraverdächtige Erkrankung neu gemeldet worden. Sie betrifft eine ungarische Feldarbeiterin von dem Rittergute Stolpe im Kreise Niederbarnim. Die Gesamtzahl der Cholerafälle beträgt bis jetzt 265, von denen 89 tätlich verliefen.
Ferner ist in Berlin unter dem Verdacht der Choleraerkrankung die Arbeiterfrau Lina Krause in die Isolierbaracke des Moabiter Krankenhauses eingeliefert worden.
deutend zurückgegangen und zjvar von 103.70 bis 100.80, die 3 proz. Hessen von 1896 wichen von 87.40 bis 86.85. Bei den Ausländsanleihen ist im ganzen ein sehr beachtenswerter Aufschwung eingetreten. Die 5 proz. Vulgaren stiegen von 91.75 bis 98.95, also um 7 Prozent - die 13/4 proz. Griechen von 47.50_ bis 54.70, die 1 proz. Italiener von 103,70 bis 105.65. Auch die 4sti proz. Oestreichische Silberrente ist von 100.30 bis 101.45 avanciert. Wenig gewonnen, aber immerhin doch etwas, waS unter den obwaltenden Verhältnissen sehr bemerkenswert ist, htt die Oesterr. Goldrente- sie ist von 101.50 bis 101.55 gestiegen. Die unifizierten Portugiesen 1. Serie gingen von 62.80 bis 69 in die Höhe, die 3. Serie von 63.25 bis 68.30 5vroz. Rumänen stiegen von 100.30 bis 101.40; 4jjroi. 1888 Russen von 91.30 bis 92, die 4 proz. Russisch« Staatsanleihe von 91.30 bis 92. Erwähnt sei heute noch, daß die 4proz Spanier von 87.40 bis 94.30 stiegen und sclwn langet wesentlich weiter in die Hohe gegangen wären, wenn nicti bic fortwährenden Ministerwechsel den Fortschritt der Finanz- refonn behindert hätten.
Mär7te.
Glcßcii, 10. Okt. Marktbericht. An? heutigem Wochenmarft kosteien: B»itter vr. P?d. 1.10-1.15 Mk., Hühnereier 1 St. 8-9 Mq. 2 00—00Psg., Ganseeier 15-00 Psg., Enteneier 6—7 Psg., Käse
nV‘ ■ 67T.° Kasematte 2 Stck. 5-6 Psg. Crbien vr.Liter 21 Psq.,
LuÜenvr.Ltter32 Psg.,Taubenvr.Paar0,80-0,90Mk., §>Ühnerpr.St. }'00-W Mk., Hahne pr. Stück 0,Bo-l,80 Mk., Enten pr. Sti'ick :,807Ä^' 60-75 Ma., Ochsenfleisch pr. Psd.
;,27®2 Ma Kuh. und Rindfleisch pr. Pnmd 70—72 Psg., Schweine- an'«'? Mu?d 76—86 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund
?04-6-'^albfleuch pr. Psd. 70-80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund o0—,6Psg. Wetzche per Pfund —Kartoffeln pr. 100 Kg.
Schauspielhaus.
Dienstag den 10. Oktober*): „Die Jungfrau von Orleans. Mittwoch den 11. Oktober: „Klein Dorrit." Donnerstag den 12. Oktober: „Klein Dorrit". Freitag den 13. Oktober: „Wilhelm Teil." Samstag den 14. Oktober: Zum ersten Male:„Der Schwur d e r T r e u c." Sonntag den 15. Oktober, nachmittag- halb 4 Uhr: „Telephon-Geheimnisse." Abends 7 Uhr: „Der Schwur der Treue." Montag den 16. Oktober: „Klein Dorrit." Dienstag den 17. Oktober: „Der Schwur der Treue."
Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
KandeL und PerKeör. Kolks wirt schäft.
DeutscheStaatsfonds. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen dürfte es interessieren, ivenn wir unseren Lesern wieder einen lleinen Ueberblick über die Kursbewegung am Rentenmarkt vorführen. Die deutschen Staatsfonds haben gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres, die doch auch nichts weniger als glänzend war, durchweg schlechter abgeschnitten. Es notierten z. B. am 10. Oktober 1904 31» prozentige Reichsanleihe 101.70, gegenwärtig 101.—, bei der 3 proz. Reichs^ anleihe sahen wir einen Kurs von 89.40 und jetzt 89.50; bei den preußischen S t a a t s p a p i e r e 71 stellen sich'die Ver-
teien zwischen Tschechen und deutschen, ttwbei nach offiziösen Meldungen zwei..Dionen lercht^verletzt, nach privaten Nachrichten zahlrerche vcnvundet wurden. Gendarmerie stellte die Ruhe wieder her. 23 ^r>vnen wurden verhaftet. In der br! mischen Erziehungsanstalt und dem israelitischen Tempe^wurden die Fenster emg^chlag.n
Belgrad, 9. Cft. 3m Dorfe Selwze ^medere- wo) kam es wegen Gememdeangelegenl)eiten ^ftchen drr Ortsbehörde und ihrer Partei emer,etts und ^mer Grrwpe von etlichen 70 Bauern anderersetts zu einer förmlichen Schlacht, in der ein Bauer getötet und viele der wundet wurden. Die Polizei v.rha' ete 29 Bauern.
— Ein ausländisches Dlat meldet das frucht, man habe hier ein Komplott entdeckt, welches bezweckt^ den ^nig von Serbien unl den Fürsten von Bulgarien zu ermorden. In -Serbien und Bulgarien herrsche große Unzuftiedenh. ii, und niemand wurde sich wundern,' wenn die beiden Staatsoberhäupter dasselbe Schicksal erleiden würden, wie mw Alerander^-----------
Deulsch-WestafrikanWcs.
Eine Londoner „Review" veröffentlicht einen Artikel des deutschen Schriftstellers Eltzbacher, der angeblich vom deutschen Kolonialamt inspiriert sein soll (!!). In dem Artikel wwd ausgesprochen, daß der Aufstand der Herero auch für Englisch- Südafrika eine Gefahr sei, und er kommt zu dem Schluß, daß angesichts der großen Cchwierlgkeiten, welche Deutschland mit dieser Kolonie hat, die beste Lösung wäre, die Kolonie, welche Deutschland so teuer zu stehen komme, an England zu verkaufen, das den baldigen Frieden in dem Gebiet wieder Herstellen würde.
Die „Nationalztg." schreibt unter der Überschrift .Eine fette Ente": . _ _
Meldungen aus Kapstadt zufolge wird in der dortigen Preffe behauptet, es seien zwischen der deutschen und der engl, chen Re° gieruna Verhandlungen wegen Abtretung Deuts chsud- westasrikas an 6) r 0 ß b r i t a n n l e n rm Gange. Wie wir erfahren, entbehren diese Behauptungen jeder tatsächlichen Unterlage. Cs ist in hohem Grade absurd der deutschen Regierung den Gedanken der Möglichkeit einer Slufgabc der Kolonie unterzuschiebeii, während mit der Engetzung von deutschem Gut und Blut an der dauernden Sicherung dieses Besitzes entschlossen gearbeitet wird.
Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Am 23. September bei einem feindlichen llebcrfall auf die Signalstation Oas gefallen: Reiter Friedrich Kühne: am 29. September bei Naruchas von den Kaffern erschossen: Reiter Karl Voigtländer und Gefreiter Paul Böcker; am 3. Oktober bei Rarudas auf Pferdewache leicht verwundet: Gefreiter 9(Ibert Barfuß; gest 0 rben: Gefreiter Johann Bremer am Typhus, Reiter Erieh Genscrich infolge eines Schlangenbisses.
Frau von Trotha, die Gattin des Oberbefehlshabers in Deutsch-Südwestafrika, ist am Montag in Berlin gestorben.
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Aetristt: sseldbereiiugu hier: den allgeme" der Gemarkwia Semarfimnen
Tie nachstehend kftntlichen Kenntnis.
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Aetrisst: Die oben.
Zn der Sei 28. Oktober d. A, Sürgermeifteret Gie der ndaemeine bet ßemarfunti Semathmqen A beriet imb Mi. nur Ginficfit bet Äe/eii Taciiahrt zur Ei iiM statt: Ttrntzta wvn W, bx‘9 Wl, 1 fVmkznMistnei E>irß süam ernldbe, daü V qeschtossen sind. Eir gründen und aus einzureichen.
Friedberg, de Der Gro
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Für die Groß Siefenmg nache öffenlii^ Submis 203 600
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