Ausgabe 
10.8.1905 Zweites Blatt
 
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Deutsches Reich.

HcriÄLslaal.

nähme empfehlen wollen.

! für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet u beseitigt;Piarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrh. |

Tabakspfeife ist der frühere

Ntsnm

ariSgiebigste Verwendung des Spatens eine besondere Rolle spielt. Im. übrigen kann von einer wesentlichen Umgestaltung unseres Angriffsverfahrens nicht die Rede sein, da die Japaner ja unsere Schüler in taktischer Beziehung sind, und der Sinn ihrer Bestimmungen im großen und ganzen dem unsrigen gleicht. Sonst wird man noch besondere Aufmerksam­keit den beiden versuchsweise aufzustellenden Radfahrer­kompanien, dem freiwilligen Automobilkorps und dem Verpflegungswesen schenken. Auf beiden Seiten wird eine Provianikolonne gebildet werden, zu deren Aufstellung je fünf Trainbataillone, zum Teil von anderen Korps, ver­wendet werden.

fünf scharfe Schüsse, er wurde dem Verletzte wurde erst kürzlich aus dem

Nach dem Gutachten des Kreisarztes war die Verletzung des H. äußerst ge­

halten bleiben.

Durch seine

Hottesdieag.

Sabbathieier am I2. August 1905.

Freitag abend 7.30 Uhr.

SamSlag vormittag 8.00 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbathausgang 8.45 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 6.00, abends 7.30 Uhr.

Israelitische Religionsgemeinde.

Hottesdienkt in der Synagoge (Lüdautage).

Samstag den 12. August 1905;

Vorabend: 7.15 Uhr. Morgens 8.30 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbathallsgang 8.30 Uhr.

Israelitische Rcligionsgcsellschaft.

Großherzogtum Hessen 450 218.4 Hektoliter Wein mit einem Werte von 11231610 Mk. geerntet. Davon kommen auf Rheinhessen allein 422 232.2 Hektoliter mit einem Werte von 10510177 Mk. Auf die einzelnen Kreise in Rheinhessen verteilt sich die Weinernte wie folgt: Im Kreise Oppenheim wurden 144 486 Hektoliter mit einem Wert von 4 218 789 Mk. geerntet, im Kreise Worms 96 510 Hektoliter mit einem Werte von 2 074 286 Mk., im Kreise Bingen 65 314.2 Hektoliter mit einem Werte von 1699 207 Mk., im im Kreise Alzey 83 629.6 Hektoliter im Werte von 1653 577 ! Mark und im Kreise Mainz 32 292.4 Hektoliter mit einem Werte von 864 318 Mk.

Arbeiterbewegung.

Solingen, 9. Aug. Die Lohnbewegung im Bau- g e w e r b e ist gestern Abend durch einen Beichluß, der den von den Arbeitgebern und Arbeitnehmern genehmigten Tariivertrag für den Kreis Solingen gut heißt, beendet worden. Nach dem Tarif erhalten die Maurer vom 18. August eine Lohnerhöhung von 50 auf 52 Pfg und vom 1. April 1906 ab 54 Pfg. Stunden- lohn. Die Bauhilfsarbeiter bekommen vom 18. d. M. ab 44 und vom 1. April 1906 ab 46 Vfg. Stundenlohn. Gefordert hatten

von den zurückkehrenden Revolver enthielt noch Fl. abgenommen. Der Rochushospital entlassen. Medizinalrat Dr. Balser

rauchte. Nach einer heftigen Szene mit ihrer Mutter nahm das junge Mädchen Salzsäure, konnte aber dem Leben er» x

die etwa 57 Jahre alt und kränklich war, an den Folgen,

der Vergiftung gestorben. Sie hat, so berichtet man uns, bei der Familie Körner während hes Sommers Haus­arbeiten verrichtet. Die Sektion der Leiche findet Donners­tag nachmittag in König in Gegenwart des Oberstaats­anwalts und "des Vertreters der Ministerialabteilung für Gesundheitspflege statt. Wie wir hören, ist bei einer ganzen Anzahl der Kranken im Laufe der Nacht, von Dienstag auf Mittwoch, eine wesentliche Verschlimmerung eingetreten, deren Folge noch nicht abzusehen ist. Die betr.

Personen leiden an zunehmender Herzschwäche.

'"lieber Weinbau und Weinernte im Groß- w ... . ...,

Herzogtum Hessen. Im abgelaufenen Jahre wurden im'glücklichen Zufall Werg, das aus emem Loch im Sofa- Seife«pulvcr mit dem Schwa«.

bezug heraussah. Bevor der alte, gelähmte Mann sich auf- raffen konnte, war er am Unterleibe schwer verbrannt. Die Feuerwehr, die von Hausgenossen gerufen wurde, brachte ihn nach dem Hedwigskrankenhause, und dort starb er.

* Kleine Tages chronik. In Berlin hat der Mechaniker Paul Ehart et vor atoei Tagen seine Frau und seine vier Jahre alte Tochter durch Chloroform getötet und auch versucht, fick auf die gleiche Weise das Leven zu nehmen. Bei ihm ver­sagte jedoch das Gilt seine Wirkung und er kam wieder zu sich, fand aber nicht mehr den Mut zum Selbstmord. Cbarlet wurde verhaftet, wobei er versuchte, sich durch einen Revolverschuß zu töten. Er gestand ein, Frau und Tochter getötet zu haben. Seine Frau habe mit ihm im Einverständnis gehandelt. Nahrungs­sorgen hätten ihn zur Verzweiflung getrieben. Hraf Mattachich, der Freund der Prnnessin Luise von klärte einem Interviewer, daß der Prozeß vor dem LansgcEt in Gotha wegen Herausgabe der 300 000 Fr., die z

von Ko bürg in Gestalt der Apanage von dem Vahir Prinzessin vorenthaltcn hat, noch vor Maus des Jahves 'Mr Verhandlung kommen werde. Die Prinzessin wünscht den Rest ihres Lebens in Frankreich, speziell in Paris zu v erbring«!." Bci Grenoble wurden mehrere Arbeiter in einem Tunnel von einem Zuge überrascht. Zwei wurden getötet, zwei schwer verletzt. InNeuillY fand einDuell zwisck>en dem Herzog von Alew und dem Herzog von Chauln statt. Beim dritten Exmge wurde Ersterer am rechten Vorderarm durch eine Stichwunde verletzt, wodurch der Kampf als beendet angesehen wurde. In mehreren französischen Städten erschien eine ge­heimnisvoll leuchtende H i rn rn e l s k u g e l, über deren Herkunft man bis jetzt noch nicht aufgeklärt ist. Bei einem Erd­beben im Drin a-Tale (Albanesien' sind mehrere Menschen umgekommen und die Ortschaft Busciati ist zerstört worden. ! Am Eggishorn (Wallis) stürzte eine Dame aus Brussel wenig unterhalb des Gipfels ab und b l i e b t o t.

fährlich. Die Kugel war tmrch die linke Backenseite in den Ge- hövgang deS linken Ohres eingedrungen. Nach einer schwierigen Operation ist es gelungen, die Kugel zu entfernen, doch ist H. auf der linken Gesichtshälste gelähmt und hat das Gehör auf dem einen Ohr verloren. Der Angeklagte sei ein Säufer, durch den allzuvielen Alkoholgenuß leide er an Nervosität, die schließ­lich zum Delirium führe. Der Staatsanwalt beantragte vier Jahre Gefänanis. das Gericht erk"nnte auf drei Jahre.

(b) Mainz, 9. Aug. Der verheiratete 32 jährige Kessel­schmied Hch. Flory aus Frankental, wohnhaft in Weisenau, unterhielt mit der Dirne Anna Seibert von hier ein Lie­besverhältnis. Trotz der Vorwürfe seiner Frau, die wie­derholt die Polizei zum Schutze ihrer Ehe anrief, setzte Fl das Verhältnis mit der S. fort. Am Abend des 17. Juni traf Fl. mit der S. in einer Wirtschaft zusammen, nachdem sodann die beiden mehrere Lokale besucht hatten, kamen sie schließlich aus die Doppslraße, um nach der Wohnung der S. zu gehen. Unter­wegs gerieten sie in Streitigkeiten, welchen Schutzleute ein (5nbe bereiteten. Während die Beamten noch begütigend auf die beiden einsprachen, ging auf der gegenüberliegenden Seite der Straße der verheiratete Spengler Franz Josef Hochhaus und sah dem Streite zu. Nachdem die Schutzleute ihres Weges gegangen waren, brach der Disput von neuem los unb nun rief der Hochhaus der S., weil er deren Vater gekannt hatte, zu, sie solle sich schämen, wenn ihr verstorbener Vater wüßte, was aus ihr geworden, würde er sich in seinem Grabe umdrehen. Die Seibert lief nun auf Hochhaus zu imb bat diesen, sie nach Hause zu begleiten-, zu gleicher Zeit trat Flory hinzu, in der rechten Hand einen Re- I volver haltend. Ohne ein Wort zu sprechen, gab Flory , auf den nichtsahnenden HockchauS einen Schuß direkt in s Gesicht | ab. Der Verletzte sank bewußtlos zusammen, wahrend Flory Schutzleuten festgenommen wurde. Der

die Arbeiter 5 Pfg. Lohnerhöhung.

Glauchau, 9. Aug. Infolge des Beiseitetretens des Tex- ti l-Arb e i te r v er b a nd e s haben hier Einigungs-Verhand­lungen zwischen den Vertretern von sieben Fnbrikbetrieben und fünfzehn Vertretern der Arbeiter unter Vorsitz der Bürgermeister von Glauchau und Meerane stattgefunden. DaS Ergebnis läßt die Hoffnung auf sofortigen Frieden zu, da die Arbeiter- Vertreter ihren Auftraggebern die Vergleichsvorschläge zur An-

Tischlermeister Brandes in Berlin umS Leben ge­kommen. Der 82 Jahre alte Mann wohnte als Jung­

geselle für sich allein. Am Sonntag nachmittag lag er mit I

J.-k- unb Unterböte bcflcibet auf feinen,.Sofa . 21(3 er fi<f) ~el,id)ran licb ^lbJ ioüeÄnKä

eine lange Pfeife ansteckte, entzündete sich durch einen un- gcir(inncrt unschädliche, die Wäsche schonende Dr. Tompsons glücklichen Zufall Werg, das aus einem Loch im Sofa-1 Seifcnpulvcr mit dem Schwa«. Ueberall zu haben. m18/«

f Treias a. d. L., 8. Aug. Heute wurde ein Lang- , t . finger verhaftet und nach dem Amtsgericht Gießen trans-1

Berlin, 9. August'. ' Tas 200jährige Jubiläum der I portiert, der am Sonntag hier auf der Kirchweihe, wo er bei Fürstlich Fürsten bergischen Brauerei in Donaueschingen dem Karusselbesitzer Walldorf aus Gießen beschäftigt wurde unter Beteiligung der fürstlichen Familie, der Regie- war, von dem Polizeidiener dabei ertappt worden war, wie rung und der Bevölkerung gefeiert. Der Kaiser und der er einem jungen Burschen das Portemonnaie aus der Tasche Großherzog von Baden bezeigten ihre Teilnahme an der Feier0g. Eine Leibesvisitation ergab, daß er noch verschiedene dadurch, daß sie an die Leiter der Brauerei, sowie an ver- andere, bereits bei der Polizei alsverloren^ gemeldeten, schiedene Arbeiter Auszeichnungen verliehen. Zum Festakte Geldbörsen bei sich hatte, die er, wie er eingestand, gleich-

sandte der Kaiser ein Telegramm, daS folgenden Wort- falls entwendet hatte. Auch feinem Dienstherrn hatte er laut hat: am Sonntag abend eine größere Geldsumme unterschlagen,

An der 200jährtgen Jubelfeier Deiner berühmten Brauerei hie sich bei ihm vorfand. Der Dieb soll einer ganz ange- zu Donaueschingen nehme ich regen.Anteil, und freue wich,.daß Rhenen Familie aus Hanau entstammen.

q$amte$nbctfcben^ gereicht, habe beitragen 8 Merlau, 9. Aug. Der mbgt. Urngegenb befanntc

fönnen Ich bin überzeugt, daß die Brauerei von Deinem stets Besitzer der nahgelegenen Triebmuhle, Blsenroth, cm auf den Fortschritt bedachten Geiste durchdrungen und unter ihrer Mann anfangs der 70er Jahre, versuchte in seiner Mühle tüchtigen technischen Leitung iederz^t bestrebt sem Riemen auf das Räderwerk zu legen. Hierbei

?N>^5d-n'ÄLN-0 LL 7mN°v'L°7pvL ward- eroonbem Ri-M-N erfaßt, an die Kammräder ich allen Festteilnehmern meinen warmen Tank aus und bleibe gedrückt und zu Boden geschleudert. Bewußtlos fanden seine mit herzlichem Gruße in freundschaftlicher Gesinnung Dein wohl-1 Angehörigen den Schwerverletzten, der nun seinen

®inc Deputation d-3 rheinisch-w estfalischen Kunden ^erleaen^.^ g Aug Der Großherzog erd Arb-itgeberbundes für das Baugewerbe ,it heute vormittag jm Rcsidenzschloß Audienzen und br­

aus ihren Antrag vom Minister des Innern empfangen . ^Eusdw.ctzt ^Vollendung entgsg-ngeh-nd-'Garken- worden. Nachdem du^ Deputation Milt-llungen über den^nnussteUunq im großh. Orangeriegarten. Am Mittag Lohnkamps gemacht hatte, wies der Minister daraus hm, bafe b @ro6b wieder nach Jagdschloß Wotss-

di- V-rsügung des Regi-riMgsprastdenten m Düsseldorf be. S kEmandierende General des 18. Ar.

treffend d,° Zuziehung ausländische,: Arbeiter l°d,gl,ch b°. 0 -.Eichhorn, besichtigte heute das hiesige Leib­stehende Derwallungsgrimdsähe wiedergebe ohne für emen b? ',We3in,eS (3h.116) R«oaa«ie.®rigabe der

der streitenden Teile Parte, zu nehmen. Im übrigen se, es g Division (Mainz-Hanau) wird der General am Freitag selbstverständlich, daß bie Staatsgewalt erforderlichenfalls . v ;

di° Arbeitswilligen n a ch d r ü cklich schütz en werde; > 9. st Gestern trat unsere Gesund-

auch habe der Regierungsprasiden d,e entsprechenden>B'Leit^omtnBiffi'on zusammen, weil in der Stadt verschiedene regeln bereits seinerseits angcor nc; , ., , . , -Src^^bur^^iaaerfrQnfungen bestehen. Nach ärztlichem Befund

Zur Vereinsachung d es Schrerbwerks haben ^d darunter zwei Personen von Ty'phus befallen. Die »,e Ressortminister angeordnet, daß die^ Urschrift^d-r^^Nnfall- P^^,joerwa,tung gibt bekannt, das Publikum möge durch unt-rsuchungsverhandlrmgen den Bor standen d°r b- eüigten L^enSweise, insbesondere durch Vorsicht beim

Berussgenostenschaften oder den beteiligten Sektionsvor- Fleisch und Fleischwaren, sowie durch strenge

standen oder den Ausstrhrungsb-hord-n zui-b-rsenden. rst. doppelt? Vorsicht gebrauchen und sich so selbst

Die Berussgenossenschastcn und die Aussuhrungsbehorden Erkrankungen schützen.

werden die Unsalluntersuchungsverhandlungen ordnungsmäßig 0 9, üebec bie in den letzten Wochen

ausbewahren und dieselben den^tspolize^n ansEr- ^tzl?r'7orgef°mm5'en Tp huS ä--7 uni i J "L klbeuh.ns schreibt Dr. Herr in einem größeren Artikel im zeibehörden noch auf eine sorgfältige Vornahme der Unfall* _ n (fs finh in der letzten Qeit besonders nach

Untersuchung und auf eine leserliche Niederschrtft hingewiesen "em* ^chsenfeste, leichtere Magendarrn-Erkrankungen mit und worben. w ; M r * hnn ohne Fieberverlauf vorgekommen, die nach den neueren An-

München, 9. August. Helnr rch von I r^ten ber medizinischen, besonders der epidemiologischen^

Preußen, dergestern Abend per Automobll^. das SIßiffen^c^aft als Vorboten bezw. als Träger einer zu

säuerte, v°n seinem ?in^en befürchtenden Typhusepidemie angesehen werden

traf, mußte schon um 10 Uhr 10 Minuten ^sifolge dr 9 u' ^^^n. Die bereits von der Königl. Regierung erlassenen der drens f e r p। ji ) , Automo- polizeilichen Bestimmungen sollten streng befolgt werden,

wieder ab reisen. Er wird aber ledenfalls zum Automo- Kirchhain, 9. Aug. In der Nähe des hiesigen

^^^^en^en_W^eber_^ter^er^^§urud£e^)ren. tötete heute früh durch einen Revolverschuß

Alta Sttrtht IInh ein fremder, etwa 60 Jahre alter kräftiger Mann, der

AttS MllvL lUlV V. keinerlei Ausweispapiere bei sich trug.

Gießen, 10. August 1905. Frankfurt, 9. Aug. Gestern abend kam der zwei- * Der Verband Mittelrheinischer Volks- undzwanz-igjährige Hausbursche Isidor Griebel, der zu­bild ungsvereine, welcher die Verbreitung und Förde- seht in Büdesheim in Stellung war, <ruf das 3. Polizei- rung echter Volksbildung auf seine Fahne geschrieben hat, revier unb erklärte, er sei ein Mörder. Er habe auch bält seine diesiährige Hauptversammlung am Sonntag, dem noch verschiedene Einbrüche unb Diebstähle bogcmgen. Werter 20. August, in Nidda in Krafts Saalbau. Die geschäft- gab er an er habe bei dem 4. Dragonerregiment in Mar­schen Änaelegenheiten werden am Vormittage erledigt. Des bürg in Österreich gedient unb sei or ^e^ang .m^e^cn mollen.

115r bält Lebrer Tews aus Berlin Dei emer Untersuchung seiner Tasche fand man seine Pa- .<Oehwovd (Graffckraft Lancaster), 9. Aug. 2000 Baurn. Nachmittage um Uh h 1 Piere, außerdem ein Roman buch, das auf dem äußeren höiotiarbciter kündigten an, am 17. ^lugust in den Aus-

(Generalsekretar deS Vereins) einen Vort.iag über bte ^1'' bettet über und über mit Blut befleckt war. Ms man dem l st^rnd treten, wenn ihnen nicht 5 Prozent Lohnerhöhung zu­

gaben der Bildungsvereine. Wir machen die Herren Geist- 5^^ das blutige Buch zeigte und fragte, wv er das her gestanLeii werden. Der Arbeitgeberverband verweigerte die Bc- lichen und Lehrer auf diesen Vortrag besonders aufmerksam. unb warum es so blutig sei, wich er zurück und fing willigung bereits; infolgedessen droht cm ausgedehnter Aus- Aber auch sonst ist jeder, der sich für die Sache der Volks- bitterlich an zu weinen. Endlich sagte er:Das habe ich staud der Daumimttar^ttn m diesem Bezi^ auszubrechcrn bildung interessiert und sich über die segensreiche Tätigkeit nicht gestohlen das habe ich »«'M" d-rDM« «.

der VolksbildungSvereine orientieren will, freundlichtt em- zogen, ich habeihn jn einem Kleeacker erwürgt uno I ertcx.n a5cnb ,n einer Generalversammlung der Ausständigen an geladen. Der Vortrag ist öffentlich und fo gelegt, daß man beraubt, tont rch Geld brauchte Da- Geld l^be rch mrt ^mme» worden. '

das Lokal bequem nach Ankunft der Mittagszüge in Nidda "^lkgen .Mechr war cht au^ ch^o(ä6roirtflfiatt

erreichen kann. Ein jeder, ber den toitrag vesuchl, iv ro iyn ^^tz der Verwirrung, die seine Reden zeigen, ist jedoch Türkische 400 Frcs. -Lvse. Wie die türkische Staats- nicht ohne Nutzen beigcwohnt haben. manche^ daran merkwürdig. Mali erinnert sich, daß der schuldenverwaltung rnitteilt, ihto die Nummern 141 893, 44b 176,

- Bühnen-Jubiläum. Am 14. September feiert Roubanfall in Wicker von einem Oefterreicher verübt sein 479373, 13389o5, 1745315 1795854 und 18/9 351, du m A l f r e b Helm, der frühere Direktor des Stadttheaters in s»n und zwar geschah die Tat in einem Merfeld. Die dcr Ziehungam 1. 1875 gezogen »ourden, nicM zur Ein-

Gießen und jetzige Leiter des Stadttheaters in Kaiserslautern Polizei geht der Sache weiter nach. Gestern abend wollte|u|e'1?Sfo^l,e(e Ti? in SS Ja^e bereits und dc§ Kurtheaters in Kreuznach sein 40jähriges Bühnen-I die Polizei einen jungen Menschen IN einer ^virtichaft in her zahlende Entschädigungssumme der Kölnischen Hagel- Jubiläum H., der in Dresden geboren, im Alter vonIMörfelder Landstraße verhaften, Werl er einen Fahrrad-I vcrsicherungs-Gesellscha'ft beträgt über 2 Mill. i-H Theater kam bat dessen Leiden und Freuden schwindel begangen hatte. Er fluchtete au, die Straße Mark. Es ist dies die größte Entsckjädigunassumrnc, welche die

aWennennofpritt Seine Mimensabr en brachten und schoß sich vor dem Haus Nr. 19 eine Revolver- s^llschaft int ihrem -.v sialücn wtc.

tn jeber .fennen gelernt, ©eine S M'« »« Kopf. Man stellte fest, daß der Manu

ihn fast nach allen größeren unb Heineren Städten Densich- lror|gen Herbst beim 9. Inf.-Regt, in Würzburg ein» lands, aber auch nach der Schweiz, Oesterreich-Ungarn, Rutz- ^steNt und bereits seit vier Wochen desertiert war.! land und Amerika. Die letzten 10 Jahre waren der Wunde ist wohl schwer, aber nicht lebensgefährlich.! Direktionstätigkeit in Gießen, St. Gallen (Schweiz), Aachen Nachdem man in der Klinik festgestellt hatte, daß man (BernartZ-Theater), Kaiserslautern und Bad Kreuznach ge- es mit einer Militärperson zu tun hatte, wurde der Ber- widmet. Ueberall hat er viele Freunde und Gönner. Es, letzte dem Garnisonlazarett in Bockenb 'm zugeftihrt. (K. Pr.) wird dem rüstigen Manne wohl auch beschieden sein, in -------

gleicher Frische den 50. Jahrestag seiner Bühnen-Wirksamkert VcrmeWte»*

begehen. * Weil ihr daS Zigarettenrauchen verboten

** VondenMassenvergiftungeninKönig i. O. wurde, unternahm die 19jährige Verkäuferin Martha Wie schon kurz gemeldet wurde, ist Frau Büttner Wwe., Rüthling in Nixdorf einen Selbstmordversuch. Das - - c .««jt ------ <- - - «-#-1 junge Mädchen verbrachte fast ihre ganze freie Zeit damit,

Zigaretten zu paffen. Die Nachbarn nahmen daran Aerger- nis, daß sie ungeniert am Fenster der elterlichen Hofwohnung