Ausgabe 
9.2.1905 Erstes Blatt
 
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Nr. 34

Donnerstag 9. Februar 1905

Erstes Blatt.

155. Jahrgang

** General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen

®r|*ci*t «»glich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wecdfel mit dem heffischen Landwirt die Gießener Zamtlien- hlätter viermal m der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der B b l'ichen Unwerü-Buch-u.Stem- bruderei. R. Lange. Redaktion, Ervedttlon und Druckerei:

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° erantwor^Cch füti den poliL und tu ,ei u Teil P. Wittko; für Stadt und Land" und Gerichtsfaal": A u g u st Goetz, für den An­zeigenteil: Lians Beck.

Aie ßettfifle Kummer umfaßt 8 Seiten.

MerßöMer AanKeriaß.

^hre Königliche Hoheit die Großherzogin, Meine Gemahlin ttnd Ich haben aus Anlaß Unserer Vermählung aus allen Kreisen der Bevölkerung und aus allen Teilen des Landes überaus zahlreiche und wohltuende Beweise ausrichtiger Er­gebenheit und freudiger Anteilnahme empfangen.

Mit innigem Dank, den Ich hiermit ausdrücke, habe Ich gesehen, wie Mein treues Volk, das manches Schwere mit Mir gefühlt und getragen hat, nun auch das Glück mit­empfindet, das durch Gottes Gnade Mir und Meinem Haus beschieden ist und wie es der Landesherriw die Ich ihm zu­geführt habe, Verehrung Und Zuneigung entgegenbringt.

Auch Meine Gemahlin ist dadurch beglückt und bittet Mich auszusprechen, daß Höchfisie den Dank für die Ihr allenthalben erwiesene Liebe abstatten wolle, indem Sie an Ihrem Teil mitwirke zum Wohl Unseres teuren Hessen­volkes.

Ich ersuche Sie, diesen Erlaß zu veröffentlichen. Romrod, den 4. Februar 1905.

ERNST LUDWIG.

An den Staatsminister Rothe.______

Ktiranutmachung.

Betr.: Rotlaufseuche zu Holzheim.

Nachdem der Rotlauf unter dem Schweinebefiand des Jakob Jung XI. und Joh. Gg. Bingel zu Holz­heim erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaß- regeln hiermit aufgehoben.

Gießen, den 7. Februar 1905.

Großherzoe' ' D i'amt Gießen.

______________I. V: H e ck> ler.__________________________

Kokamilmachmig.

Betr.: Rotsaufseuche zu Muschenheim.

Nachdem der Rotlauf unter dem Schweinebefiand der Jakob Schmidt Witwe, des Hch. Müller II. und des Nikolaus Roth zu Muschenheim erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaßregeln hiermit ausgehoben.

Gießen, den 7. Februar 1905.

- - ' -t Gießen.

_______________I. V.: Heck> ler._________________________

Bekanntmachung.

Betr.: Rotlaufseuche zu Ruttershausen.

Nachdem die unter «Dem Schweinebefiand des Karl Schön II. zu Ruttershausen aufgetretene Rotlaufseuche erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaßcegeln hiermit aufgehoben.

Gießen, den 7. Februar 1905.

Grotzi^er^ ' >..r j-.nnt Gießen.

______________I. V.i Hehler________________

~~ Bekanntmachung.

Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen.

In der Zeit vom 11. Februar bis einschließlich 24. Fe­bruar l. Js. liegen auf dem Amtszimmer der Großherzogl. Bürgermeisterei Daubringen folgende Akten zur Einsicht der Beteiligten offen:

1. das Geldausgleichungsverzeichnis für zu viel oder zu wenig erhaltenes Gelände im I. und II. Feld,

2. desgleichen vom III. Feld,

3. das Geldausgleichungsverzeichnis für zu viel oder zu wenig erhaltenen Obstbaumwert im I., II. und III. Feld,

4. das Pachtentschädigungsverzeichnis für die Jahre 1901 und 1902 vom I. Feld,

5. desgleichen für die Jahre 1903 und 1904 vom I. und II. Feld,

6. desgleichen für das Jahr 1904 vom HI. Feld,

7. das Verzeichnis der Besitzer, auf deren Kosten die Hecken im III. Feld entfernt worden sind,

8. daß Verzeichnis der Besitzer, welche in den Wiesen für das Jahr 1904 Ernteausfall zu beanspruchen haben,

9. das Hauptgeldausgleichungsverzeichnis,

10. das topographische Güterverzeichnis des Feldbereinigttngs- bezirks. In dem topographischen Güterverzeichnis ist die Wahrung der Rechtsverhältnisse zur Darstellung ge­bracht (Art. 25 des Feldbereinigungsgesetzes),

11. das Verzeichnis derjenigen Grundstücke, welche infolge der Feldbereinigung an Stelle der verpfändeten alten Grundstücke getreten sind.

Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Aus­schlusses innerhalb der oben angegebenen OffenlegungSsrist bet Großh. Bürgermeisterei Daubringen schriftlich einzureichen.

Friedberg, den 6. Februar 1905.

Der Großher'rg iche Fe d'' reiutgungslommissärr Spam er, Kreisamtmann.

Hlach Annahme der Kana'vorkage.

R. Berlin, 8. Febr.

M.z heute nachmittag der Präsident des preuß. Abgeord­netenhauses die en d giltige Annahme bet ® anal- Vorlage mit 244 gegen 146 Stimmen verkündet, bte Sieger Bravo gern flut und die Unterlegenen gezischt

hatten, da gab es nicht, tme sonst bei glücklich zum Ziel geführten Gesetzenttoürfen, ein großes Gratulieren am Re- gierungstisch. Ein paar Abgeordnete vom Zentrum erstiegen die Estrade, um dem Verkelwsminifier v. Budde die Hand zu drücken. Herrn v. Bildes Menen deuteten auf eine sehr gemäßigte Befriedigung. Wie wenig ist von dem ,.emi­nenten Kulturwerk" übrig geblieben! Wie wenig w'rd von den kühn gedachten Plänen verwirklicht! Das Abgeord­netenhaus hat seinen Willen durchgesetzt, nicht die Re­gierung den ihrigen Man braucht "nur die Zusammen­stellung der Regierinrgsvorlage und der Beschlüsse des Ab­geordnetenhauses zu lesen, um einen Begriff zu bekommen von den zahlreichen und außerordentlichen Veränderungen, die selbst die schon reduzierte Vorlage weiterhin erfahren hat. Der Gesetzentwurf ist teilweise gar nicht wiederzuer­kennen, so ist er mitKorrekturen" und Einschaltungen übersät. Eingefügt hat das Abgeordnetenhaus außerdem die wichtige Bestimmung, daß die Verbindung zwischen der Weser und dem Kanal vom Rhein zur W e s e r bei Minden erst dann herzustellen ist. wenn der Bremische Staat sich verpflichtet hat, in die Weser bei Hemelingen ein Wehr mit Schiffahrtskanal zu bauen und einen, Kosten­anteil für Talsperren und Regulierungsarbeiten in Höhe von ca. 6V2 Millionen zu übernehmen. Für die Erhebung von Schiffahrtsabgaben auf den ,.im Interesse der Schiffahrt regulierten Flüssen" dekretierten die vereinigten Agrarier folgendes: Die Erhebung dieser Abgaben hat spätestens mit Inbetriebsetzung des Rhein-Weser-Kanals oder eines Teiles desselben zu beginnen. Danach werden sich die Rechtsgelehrten der Regierung dazu halten müssen, die ihnen vom Minister v. Budde zugewiesene Lösung des Pro­blems zu finden, Schifsahrtsabgaben einzuführen, ohne mit der Reichsverfassung sich in Widerspruch zu setzen. Um dieDenaturierung" des Rhein-Hannover-Kanals, die möglichste Unschädlichmachung im Interesse der Land­wirtschaft, zu vervollständigen, soll auf. diesem Kanal der einheitliche staatliche Schleppbetrieb eingerichtet werden. Privaten ist aus diesen Sck)iffahrtsstraßen die mechanische Schlepperei untersagt. Zum Befahren des Kanals durch Schiffe mit eigener Kraft bedarf es besonderer Genehmigung. Auch dem Projekt über den 6>rofisch!ffahrtsweg Berlin- Stettin ist eine der Regierung unerwünschte Zusatzbe- stimmung von der Mehrheit des Abgeordnetenhauses an­gehängt worden, denn anders waren die schlesischen Abgeord- niten nicht zu haben. Tie Bestimmung des Inhalts: Falls durch den Großschiffahrtsweg Berlin-Stettin die Wettbe­werbsverhältnisse der schlesisck'm Montanindustrie gegen­über anderen Montaner^eugnissen ungünstig verschoben werden, sind alsbald diejenigen weiteren Maßnahmen zu treffen, welche geeignet sind, die vorher vorhanden ge­wesene Frachtenspannung in dem Schnittpunkt Berlin zwischen den schlesischen Revieren und den konkurrierenden Revieren aufrechtzuerhalten. Die Gesamtrechnung für die neuen Wasserstraßen schließt ab mit rund 33472 Millionen. Die Rechnung der Regierung schloß ab mit 280- ' Millionen. Daß schließlich fünfhundert Millionen erforderlich sein wer­den, ist eine begründete Annahme, da bei Wasserbauten Ueberschreitttngeu der Kostenanschläge zum Unvermeidlichen gehören. Diese kolossale Summe für eine halbe Sache auf­gewendet, für ein Werk, dem gerade das Hauptstück, der Mittellandkanal, fehlt: diese Erwägung ist nicht geeignet, Genugtuung über die 'Annahme der Kanalvorlage aufkommen zu lassen.

Die AergaröeiLerbcw'gung.

Aus dem Ruhrrevier.

In den 18 Revieren des Lberbergamtsbezirks Dortmund und auf der ZecheRheinpreußen" waren am Mittwoch 66 585 Arbeiter " bei einer Gesamtbelegschaft von 261502 angefahren. Mithin fehlten 19 4 917 gegen 195 820 am Dienstag.

Geh. Rat Kirtorf erklärt zu Verhandlungen mit dem VerbandSagenten Fiscl^er folgendes: Ich stelle fest, daß Fischer am 5. Februar aus dem Hauptbureau des Gelsen­kirchener DergwrrW erschien, um mich zu sprechen, er über, da ich anderen Besuch hatte, nicht sofort empfangen werden konnte. Er hat die von ihm gewünschte Rücksprache daher mit dem stellvertretenden Generaldirektor Bingel geführt. Bingel, der meine Ansicht genau kennt und in vollkommener UeberelnfHnrmung über die schwebenden Fragen sich mit mir befindet, hat Fischer, indem er versicherte, daß meine Aeußerungen ebenso lauten würden, erklärt, daß bei Wie­deraufnahme der Arbeit keinerlei Massen­maßregel ungen vorgenommen werden und die Gelsen­kirchener BergimnckSgesellschaft wahrscheinlich sogar alle Arbeiter wieder aufnehmen werde, da der Direktion bisher keineHeher darunter bekannt geworden seien Selbstverständlich müsse ihr vorbeha lten bleiben, eventuell solche Elemente aus der Belegschaft zu entfernen, Fischer als durchaus berechtigt anerkannte. Eine verbindliche Erklärung für andere Ver­waltungen konnte Bingel nicht abgeben und hat das also weder in seinem noch in meinem Namen getan.

Tas Rhein.-Wests. Kohlensyndikat in Bochum teilt mit daß infolge des Bergarbeiterausstandes die frische Ko'ksvroduktion auf ein geringes Maß zurück- aeaangen sei. Der Versand habe bis jetzt nur durch Zuhilfenahme der Lagerbestande einigermaßen aufrecht er­halten werden können. Die Bestände gingen aber bald auf die Neige sodaß int- Lauft dieser Woche mit einer starken Abnahme der Versandmcngen gerechnet werden ^e Gesamtsumme der in diesen Tagen von der Streik­leitung ausgezahlten Unterstützungen beläuft sich au 1 050 000 Mark.

Ein Dynamitattentat und anderes.

Lüttich, 8. Febr. Gegen das Haus des Ober^ ste i ger s Le en er s-Ramsee wurde gestern abend eirt Dynamitanschlag verübt. Durch die Explosion einer am Küchenfenster niedergelegten Dvnamitbombe wurde Lee- ners der gerade, in der Küche speiste, schwer am Kopftz verletzt. Der Schaden au dem Hause ist beträchtlich.

Brüssel, 8. Febr. In der Devutierteukammer inter- -ellierte der Liberale Trasenster über die Störungen! der Kohlentransporte, die nimt nur nach Deutsch­land, sondern auch im inneren Verkehr auftreten, und mißt die Schuld hieran dem Mangel an Beförderungsmate-^ rial bei. Der Verkehr habe sich nur um 10 Prozent gegen­über dem normalen Maximum gehoben. Eisenbahnminister Lubaert erklärt, der Ausstand der Grubenarbeiter art der Ruhr habe einen derartigen Andrang von Transporten! veranlaßt, daß Verspätungen nicht zu vermeiden gewesen! eien. Bezüglich der neuen Linien nach Deutschland! erklärt der Minister, daß eine Vorlage in nächster Zeih' eingebracht werde.

Mons, 8. Febr. Seit gestern hat sich die La^e tnt hiesigen Bezirk verschlechtert. Es wird nur noch auf einigen! Gruben gearbeitet. Die Zahl der Streikenden be*. trägt 20 000 und in Eharleroi 25 000 von 39 000 Arbeitern^ Im mittleren Becken von La Louvier hält die Streiklust an. Es streiken über die Hälfte der Arbeiter. Weitere Aus* länbe werden befürchtet.

Frachtermäßigung.

r. Mainz, 8. Febr. Von der hiesigen Eisenbahir^ direktion wird folgendes bekannt gemacht:Um diel durch den Ausstand der Bergarbeiter int Ruhr* gebiete entstandene Kohlennot zu lindern und zu ver­hüten, daß infolgedessen zahlreiche Arbeiter anderer In­dustrien beschäftiaungslos werden, wird mit Giltigkeit voM 1. bis zum 28. Februar 1905 für Steinkohlen, Steinkohlen- koks und Stemkohlenbriketts in Wagenladungen von we­nigstens 10 Tonnen folgende Frachtermäßigung ge­währt: beim Versand von deutschen Nordseehafenstationen! und der Stationen Kiel nach Stationen im Geltungsbereichs der Staatsbahngütertarife links der Elbe tverden auf Ent­fernungen über 130 Kilometer die um 25 Proz. gekürztes Drackcks^tze b-cs 3 b^rcdinet. ,

Der Hannoversche Aoch chulkonffiLt.

Die'minifterielleBert. Korr." gibt die protokollarische Eröffnung wieder, welche der Ministerialdirektor A l t h 0 s f im Auftrage des preuß. Kultusministers zwei Mitgliedern^ der Studentenschaft in Hannover gemacht hat. Sie Lautet wörtlich wie folgt:

Herr Althrff erklärte, au£ die Vorgänge bis zu der neuesten Eingabe an den Herr: Rektor und den Senat leingelaufen ^am 2. d. MtsO nicht näb"r eingehen zu wollen. Er habe darüber nur folaendeS zu bemerken:

1. Mit dem Telegramm nach Innsbru ck habe bet Studenten-Ausschuß seine Zuständigkeit ü b e r schritten, wenn es auch nach § 1 der betreffenden Bestimm­ungen zweifellos sei, daß der Ausschuß nicht lediglich auf die Ver­tretung bei Festlichkeiten beschränkt gewesen siei. In der Inns­brucker Angelegenheit habe es sich aber um eine Einmischung in fremdländische Verhältnisse gehandelt, wozu der Ausschuß nach dem eben zitierten § 1 in keiner Weise befugt gewesen sei.

2. Was die konfessionellen Verbindungen betreffe, so ko nun e es nicht darauf an, ob dieselben besondere Svmpathie bearrspruchen könnten, sondern lediglich darauf, ob sie nach den bestehenden Bestimmungeti r e t l i ch erlaubt feien. Tiefe Frage aber sei ohne jeden Zweifel zu bejahen.

3. Bezüglich der anaeblichen Aeuß^rung über die, akademisch^ Tweih^it bestehe eine Differenz zwischen den drei älteren und den drei jüngeren Herren, welche bei der Unterredung, vom 21. Januar d. I. beteiligt waren. Es handle sich dabei leden- falls um ein Mißverständnis, dessen Aufklärung umsoweniger erheblich sei, als es keinem vernünftigen Menschen in Deutschland jemals indenSinn kommen könne, die. a la­de m i s che Fre iheit irgendwie zu beeinträchtigen.

Was nun aber die jetzt allein aktuelle Angelegenheit^die Eingabe an den Herrn Rektor und den Senat vom 2. 0. Mts. betreffe, so bedürfe es keiner weiteren Darlegung, daß die Eingabe eine schwere Amtsbeleidigung der akademischen Behörden und mittelbar auch der übrigen Professoren der Technischen Hocdsckmle enthalte. Er wolle gern annehmen, bau die Unterzeickmer sich der Tragweite ihrer Erklärung nicht voll bewußt gewesen seien, und daß wenigstens der Mehrzahl die Absicht zu beleidigen fern gelegen habe Es müße entschieden er­wartet werden, daß die Unterzeichner diesen Stern des Anstoßes möglichst bald und recht gründlich beseitigten.

Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben.

gez. Alt ho ff

Gustav Zimmermann stuix arch. Karl Remy cand ing.

Nauman n."

In der hier erwähnten Eingabe der Studentenschaft an die akademischen Behörden der Hochschule war ausgesprochen, daß das entschwundene Vertrauen zu RektoU und Senat nur bann wie der kehren könne, wenn die Maß­regeln zurückgenommen würden, die zu dem gegenwärtigen Bruch geführt hätten. Als Antwort hierauf erschien schwarzen Brett folgender Anschlag:

In dem hierneben angeschlagenen Schreiben ohne Datum von 928 Studiereirden, gerichtet an Rektor und Senat, ist eine schwere Beleidigung gegen Rektor und Senat auS- gesprvckwn. Rektor und Senat erwarten, daß die Unterzeichner diese Beleidigung durch Unterschrift einer entsprechenden, rot Sekretariat ausliegenden Erklärung als nicht beabsichtigt bezeichnen. Gegen diejenigen Untw-zeichner, welche diese Erklänmg bis zimt 7. Februar abends 6 Uhr, nicht abgegeben haben, wird D1 § r t* plinarunterfuchung eröffnet werden, zu der btc Lad­ungen durch Anschlag erfolgen. Den übrigen Teil der Eingabe nehmen Rektor und Senat zur Kenntnis. Alle von Rektor und Senat getroffenen Maßnahmen bleibm^ in Kraft.

Hannover, den 4. Februar 1905.

Rektor und Senat der g l. T e chnisch en H 0 chschul«: B a r k h a u f e n."