Ausgabe 
10.10.1905 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

werden.

Dienstag 10. Oktober 1905

155. Jahrgang

Erstes Blatt.

«chnlstrahe 7.

Redaktion fc« 11« Verlag u.Exped.^^bl A»reffe für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Rütationdbrud u. Ver­lag der Brüh lachen Ibstvers.-Buch-ru Stein- drnckerei. 8t Lange.

Eichener Anzeiger

w General-Anzeiger */

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

ftr. 288

Wertet tägttch

anher Gonntag«.

f-tm Dießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessische« Landwirt dir Siehe«er Zamilieu. tzMter viermal in der

«ezugSprei«:

monallich7b Pf., viertel­jährlich Mk. 2.20; durch Abhole. u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch biePostArk.2.viertel- fährl. ausschl. Bestellg.

'«nähme von Anzeigen r die Tagesnmnmrr s vormittags 10 Uhr.

eilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg.

erantwortlich für en polit. und allgem. Seil: P. fffiittfo: für Stadt und Land* und Gerichtssaal": Ernst Heß; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Recht und

den äußeren Anlaß zur

1605 aus Marburg vertriebenen

Kin englisches Iachurteik über die Kaisermanöver^

[essen hatte.

Es ziemt daher den Nachkommen, daß sie mit Dank­barkeit der Männer gedenken, denen wir die Hohe Schule verdanken. Ohne die weisen Entschließungen und die kühnen imib mit vielen Opfern an äußeren Gütern verbundenen laten des Sommers 1605 hätte es auch kein 1607 gegeben,

Zccemias Victor und dem Darmstädter (Groß-Gerauer) Superintendenten Johann AngeluS, einem um daS hessische Kirchen- und Schulwesen höchst verdienten Manne, der nach deutlichen Jndicien bei dieser Angelegenheit eine führende Rolle gespielt hat.

Die Gründung der Gießener Hohen Schule ist eines der Ereignisse in der Kette von Geschehnissen, die der unheilvolle Entschluß Philipps des Großmütigen nach sich gezogen hat, feilt Land an seine vier Söhne Wilhelm von Kassel (f 1592),

Ein höherer englischer Offizier, der m mchtoffizieller Eigen­schaft an dem Kaiserntanövcr im Taunus teilgenommen hat, istz von dem Herausgeber derNeuen mil.-pol. Korresp." über seins Eindrücke befragt worden und hat dabei folgende bemerkenswert?

mvermüdlich für das Wohl der von ihm ins Leben gerufenen " ' ' ' """ , die

der ihnen von Philipp gegebenen Erziehung, nach verschiedenen : Seiten unter dem Einfluß der Zeitströmungen von dem Ideal, ; das Philipp bei der Organisation der hessischen Kirche vor- geschwebt hatte. Das von Philipp gegründete Kirchenwesen 1 hat zwar lutherischen Typus, legt aber den Nachdruck nicht auf die dogmatische Zuspitzung, wie dies in den lutherischen Landeskirchen Norddeutschlands immer mehr eintrat, sondern auf die religiöse Erziehung deS Volkes. Daher auch die Ver­suche Philipps, zwischen Wittenberg und Zürich zu vermitteln. Schon Wilhelm von Kassel aber sympathisierte mit dem Kalvinismus, der den Einfluß des Luthertums auS Westeuropa verdrängte, und in Deutschland die Lutheraner für sich zu gewinnen begann, die der dogmatischen Verschärfung des Luthertums Widerstand leisteten. Ludwig von Marburg und Georg wie Ludwig von Darmstadt aber waren überzeugte Anhänger deS Luthertums, wie man es damals verstand. Die letzte gemeinsame Maßregel im Sinne der Philipp'schen Kirchen­politik war, daß auch Ludwig von Marburg und Georg von Darmstadt 1577 die Konkordienformel, in der sich das strenge Luthertum über das einigte, waS es von Luthers reforma­torischen Gedanken erfaßt und theologisch verarbeitet hatte, nicht unterschrieben, und ebensowenig 1580 daS Konkordien- buch, in dem auf Veranlassung Kursi'irst Augusts von Sachsen die lutherischen Bekenntnisse gesammelt worden waren. Es war ein Akt der Nachgiebigkeit des Marburger und des Darmstädter Landgrafen. Der Gegensatz verschärfte sich, als 1592 Moritz von Kassel auf Wilhelm folgte. Denn Moritz war überzeugter Kalvinist und suchte seine Ueberzeugung in seinem Gebiete zur Geltung zu bringen. Völlig unhaltbare Zustände ergaben sich aber, als nach dem Tode Ludwigs von Marburg die Stadt und Universität Marburg an Kassel siel und damit der Darmstädter Regierung endgiltig jede Möglichkeit abgeschnitten wurde, auf die Verwaltung der gemeinsamen Universität Einfluß auszuüben. Es war das um so unnatürlicher, als ein Teil der Güter der Universität in Gebieten Oberhesiens lagen, die wie Gießen bei der Teilung der Marburger Herrschaft an Darmstadt gefallen waren.

Zum Bruche kam eS, als Moritz versuchte, in Stadt und Universität Marburg den Kalvinismus einzuführen, trotzdem das Testament LudivigZ r^n Marburg den Erben die Aufrechterhaltung deS religiösen Zustands in Kirche und Schule bei Strafe des Verlustes des Erbteils zur Pflicht ge­macht hatte. Für Darmstadt, das schon vor der Marburger- Erbteilung wiederholt aber vergeblich versucht hatte, den ihm gebührenden Einfluß auf die gemeinsame Hochschule zu er­halten, war eS unmöglich, dem ruhig zuzusehen. Denn in Marburg studierten seine künftigen Beamten, Geistlichen und Lehrer, in die Marburger Stipendiatenanstalt, aus der Hessen bisher die Elite seiner Beamten in Staat, Kirche und Schule, die Universität eingeschlosien, bezogen hatte, zahlten zahlreiche Orte beider Landesteile Beiträge. Man denke hier nicht an die traurigen Reste der Philippinischen Stipendiatenanstalt, die sich in Gießen erhalten haben, aber bei der Interesse­losigkeit und dem mangelhaften Opfersinn zur Zeit des ab­soluten Staates und der Aufklärung verfallen sind und hoffentlich 1907 einer zeitgemäßen Reform unterzogen wer­den, wie sie Marburg sofort nach der Annexion durch Preußen erfahren hat. Man erinnere sich vielmehr dessen, was das nach dem Muster der alten Marburger Stipendiatenanstalt gestiftete Tübinger Stift auch heute noch für die Krrche und die Schule Württembergs bedeutet.

Moritz von Kassel selbst verhalf nun seinem Vetter Ludwig von Darmstadt zu der Möglichkeit, eine eigene Hohe Schule zu gründen, indem er die lutherische Stadtgeistlichkeit Marburgs und die lutherisch gesinnten Professoren in ihren Ueberzeugungen bedrückte. Zwar der Aufregung der Stu­dentenschaft und ebenso der im August ausbrechenden Empörung der Bürger Marburgs wurde er Herr. Aber während dieser Vor­kommnisse flüchten die von Moritz am 22. Juli 1605 entlassenen Marburger Theologen und Prediger über Gladenbach und Glei­berg nach Gießen. Schon im Juli nämlich hatte Ludwig den von Moritz bedrängten Männern seinen Schutz anbicten lassen. Und schon im Juli hatte Victor die Anregung ge­geben, der Landgraf möge in Gestalt eines Gymnasium illustre eine eigene Hohe Schule gründen. Dieser Plan ist nun von den Darmstädter Instanzen mit großer Energie

Men«

» Mädchen

chtiges, besseres Dicuik

'^.gesucht. Ä

GriinbergttStratze^ L

WjMÄni 1 ksinbahnzüge lQMn zun> pt der Siek. An, ger be3oqtn

Ätau hat noch Tage ft ~ 06782 ~

)te Wirtschaft S

Zism Pfau

hier Neusladt bo

' "i tür reiset OSpiZla* ing. Schwester*

Universität.

Unsere Hochschule gedenkt das Jahr 1907 im großen Stile nach dem Beispiele ihrer Schwestern als das Jahr zu feiern, in dem sie auf einen dreihundertjährigen Bestand zurückblickt. Mit Recht, denn in diesem errang sie die Gleichberechtigung mit den älteren Universitäten. Sie wird alle zu sich laden, die ihr einst als Lehrer oder Schüler angehört haben. DieAlma mater Lndoviciana erwartet ihre dankbaren Söhne aus nah und fern. Aus ganz Hessen werden sich unsere Studenten an der alten Stätte rusammenfinden, an der sie in den glücklichen Tagen blühender Jugend ihre Ausbildung erfahren haben. Aber auch aus dem ganzen deutschen Vaterlande, aus allen Ländern Europas und über den Ocean her, wo immer alte Gießener Studenten hausen und eine Heimat gefunden haben, werden sich die zusammenfinden, die einst hier fröhliche Burschen waren und als Gäste in unserer Stadt weilen. Alle Vorbereitungen sind bereits im Zuge, um unser drittes Säkularfest unserer Hochschule vorzubereiten. Hoffen wir, daß auch unsere Bürgerschaft es mitfererv. Hoffentlich sind bann auch die ftanalifationSarbeiten zu Ende, die seit vollen drei Jahren unsere Straßen in einen Zustand sich immer wiederholenden Aufbruchs versetzt haben, und bezeugen dann die Gebirgszüge auf unseren Fußsteigen nichh mehr, daß wir im Zeichen des Telephons leben, was man, uns ohnedies glaubt. Das ist noch wichtiger als die recht­zeitige Vollendung des Theaterbaues. Denn wie sollen sonst Stadt und Universität Gießen vor ihren Gasten bestehen

Die heutige Kummer umfaßt 8 Sette».

"Zum dreihundertjährigen Kedenktage der Stiftung des KießenerGymnasium illustre, bet ältesten Gießener Hohen Schule und Vor­läuferin unserer Universität.

Der heutige Tag ist ein bedeutungsvoller Tag für Gießen, heute sind eS, wenn wir von der Verschiebung der Daten durch die Kalenderreform absehen, 300 Jahre, daß in Gießen eine Hohe Schule eröffnet wurde, zwar noch nicht unter dem Nomen einer Universität, denn dazu fehlte ihr das kaiserliche Privileg, die akademischen Grade (BaccalaureuS, Licentiatus, Magister, Doctor) zu verleihen, aber der Sache nach und unter dem NamenGymnasium illustre, wie man damals solche nicht privilegierte Anstalten nannte. Im Auftrag des Landgrafen Ludwig V., nach dem sich unsere Universität noch heute nennt, eröffnete der Kanzler Joh. ©trupp von Gelnhausen, ein bei Ludwig in hoher Gunst stehender und zu dm wichtigsten diplomatischen Aufgaben verwandter Staats- monn, im Beisein einer zahlreichen Versammlung von fürst- Ich en Räten, Stadtverordneten, Pfarrern und Studenten die neue Schule, ernannte den Theologieprofeffor Winckelmcmn zu ihrem ersten Rektor und wies die Profefforen in ihre Aernter em. ES folgte die Rede deS Rektors, der nach Schluß der Feier von der Versammlung, um ihn zu ehren, nach seiner Wohnung geleitet wurde, endlich nach guter deutscher Sitte ein Mahl.

Es war im Vergleich mit unserer heutigen Universität eine kleine Anstalt, freilich mit hervorragenden Lehrkräften anSgestattet, die damals inS Leben trat Sie hatte eine theo­logische Fakultät mit zwei, und eine philosophische Fakultät ' mit sieben Profefforen. Im November trat noch eine juristische mit zwei Professoren hinzu, und 1606 eine medizinische, die ober nur einen Professor zählte. Angeschlossen war einGym­nasium classisum* oberpaedagogicum mit vier Klaffen, ta? unter der Leitung eines der Profefforen der philosophischen Fakultät stand. Der 10. Oktober ist daher auch der GeburtS» tag unseres Gießener Gymnasiums, daS aus dieser Vor- bcreitungSabteilung entstanden ist, und im Munde älterer Einwohner unserer Stadt wohl noch unter dem Namen Pädagog (Pijo) lebt.

Es ist die Eröffnung dieser ältesten Gießener Hohen Hochschule, die 1607 Dank der unermüdlichen und geschickten ' Bemühungen Landgraf Ludwigs zur Universität eehoben wurde, für die Entwickelung unserer Stadt ein sehr folgen- § MoereS Ereignis gewesen. Weit mehr, als durch ihren Aus­bau zur Festung und durch die gleichfalls 1605 errichtete 'Regierung des Darmstädter Anteils an Oberhessen, ist ihr Eharakter und ihre Physiognomie durch die Universität be­einflußt worden. Nicht nur für das geistige Leben und die l'uiltur unserer Stadt und OberheffenS, sondern auch für den Wohlstand der Stabt und ihrer Bürger sind von der Grünbung eg.enSreiche und wohltätige Wirkungen ausgegangen. Durch lie Universität ist der Name unserer Stadt in allen Gauen unseres Vaterlandes, ja in aller Welt zu einem bekannten und pachteten geworden. NachHamburg bei Gießen* adressierte lener Brasilianer, dessen Sohn zu den Füßen Liebigs ge­

rn übrigen Teilen nur ungern ertragen. Vor allem ent» ernten sich die Erben Philipps, freilich nicht ohne Mitschuld

ergriffen und mit unleugbarem Geschick und in bemerkens­werter Schnelligkeit durchgeführt worden. Noch im August werden die nötigen Maßnahmen in einer Konferenz zu Darm­stadt, an der Leuchter, Winckelmcmn, Mentzer, Victor und Angelus ;eilnehmen, besprochen. Kurz darauf verfassen Winckelmann, Mentzer, Leuchter und Victor zu Gießen ein Gutachten über die Wahl deS Ortes, an den die neue Anstalt zu legen ist. Weil die im allgemeinen wenig wohlhabenden oberhessischen Väter ihre studierenden Söhne mit Lebens­mitteln zu versorgen pflegten, und um die oberhessische Jugend abzuhalten, katholischen Anstalten wie Fulda und reformierten wie Herborn zuzuziehen, wird vorgefchlagen, die neue Anstalt nach Oberhessen zu legen. Der Hauptgrund war wohl die Rücksicht auf das nahe gelegene Marburg, dem Konkurrenz gemacht werden sollte. Bei der Wahl eines oberhessischen OrteS, bemerkt das Gutachten, kämen nur Als­feld und Gießen in Betracht. Für die Wahl Gießens wird die Nähe der Lahn, Frankfurts une der fruchtbaren Wetteraul _,_o. ...

geHenb gemacht. Im September aber reichen Winckelmann! Wahrnehmungen ausgesprochen:

und Mentzer schon den Entwurf der Gesetze und Privilegien der neuen Anstalt ein.

Die Verlegung der Anstalt nach Gießen war ein Wagnis. Der Festungscharakter der Stadi barg den Keim zu unab­lässigen Konflikten zwischen der Besatzung und den An­gehörigen der Universität, diegefreite" Personen waren, d. h. ihre eigene Gerichtsbarkeit hatten. Die Stadt selbst war eng, unhygienisch gebaut, vielfach recht wenig sauber. Man kann sich ja nach den Resten der alten Zeit auch heute noch von dieser eine Vorstellung machen. Mußte doch zur Anwesenheit der Universität und zahlreicher Behörden noch die neuere Entwickelung beS HanbelS, bes Verkehrs, das Auf­blühen der Industrie kommen, ehe Gießen die saubere und gesunde, mit allen Lebensbedürfnissen wohl versehene Stadt werden konnte, über die wir unS heute freuen und in ber wir behaglich leben.

Winckelmann und Mentzer, dieser einer der treff­lichsten lutherischen Theologen seiner Zeit, bildeten von Anfang an die theologische Fakultät. Mentzer war der geistig hervorragendste, rührigste Lehrer der Anstalt, auch noch'in den folgenden Decennien ihr Organisator und ständiger Berater Ludwigs in Universitätsangelegenheiten. Die juristische Fakultät entstand durch Berusuug des be­rühmten Marburger Juristen Gothofredus Antonii, der viele Studierende nach sich zog. Neben chm vertrat Kitzel die Institutionen, wirkte aber auch als Mathematiker in der philosophischen Fakultät. In dieser erhielten zwei der darmstädtisch und lutherisch gesinnten Marburger Stipen­diatenmajoren (etwa unseren heutigen Repetenten ent­sprechend) Professuren. Kaspar Finck die der Physik und der Rhetorik, und der später eine besondere Zierde der neuen Schule bildende Christoph Helwig (Helvicus) die des Griechischen und Hebräischen. Konrad Dieterich, der später als Superintendent nach Ulm ging, übernahm das Amt des Pädagogiarchen. Gleichzeitig las er Ethik. Konrad Bachmann, bisher Lehrer an der Stadtschule, erhielt die Professur der Geschichte. Die Stadt überwies die für beide Abteilungen der Anstalt nötigen Räume im alten Rathaus, dessen Glöckchen lange noch den Beginn der Lektionen angezeigt hat. Ein vom 23. September an tagender Landtag bewilligte zur Erhaltung der Schule eine besondere Schulsteuer und genehmigte, daß die Stipen- diatenbeiträge und die Erträge der int, darmstädtischen Oberhessen gelegenen Universitätsgüter künftig nicht nach Marburg, sondern nach Gießen eingeliefert werden sollten. Sticht wenige Gemeinden des Landes bewilligten auf An­regung von Angelus und Metor stattliche Erhöhungen der früher nach Marburg gezahlten Stipendien, um ihre Freude über die Stiftung ber neuen Schule zum Ausdruck zu bringen. Damit war die Zukunft der Anstalt gesichert.

Die halben Maßregeln des alternden Philipp, der das hessische Fürstentum erhalten und doch alle seine Söhne berücksichtigen wollte, und sich deshalb zur Ein­führung der Primogenitur nicht entschließen konnte, haben für Fürstenhaus und Volk viele üblen Folgen gehabt. Sie haben in dem die erste Hälfte des siebzehnten Jahr­hunderts füllenden Streit um das Marburger Erbe und in dem darum geführten Hessenkriege Unheil aller Art über Land und Volk gebracht. Aber sie haben für zwei Städte wohltätige Folgen gehabt. Darmstadt verdankt ihnen, daß es Residenz- und Kunststadt geworden ist, Gießen die

Su.bwig von Marburg (f 1604), Georg von Darmstadt (f 1596) und Philipp von Rheinfels (| 1583) zu verteilen. Zwar hatte Philipp beabsichtigt, baß Heffcn auch künftig eine penüiffe Gemeinsamkeit ber Verwaltung in ber inneren und äderen Politik haben sollte. Aber bas erwies sich Dauer als unmöglich. Die Teile strebten balb in \'c Kirchenpolitik unb in ber von dieser abhängigen Reichs- paUitif auseinander, unb bic Suprematie Kassels würbe von

Uerlvsvv gftoW Igilt*

'baß wir in zwei Jahren mit der Universität zu feiern hoffen. v ;$»r allem beS Lanbgrafen ßubwig, ber bis zu feinem Tobe

I LinormühfirF» für baS TOnhI ber non ihm ins Leben aerufenen Loten. Anstalt besorgt gewesen ist. Aber ebenso der Männer,

ugeb^Frauffunxch ihr charaktervolles Eintreten für ihr gutes Recht * I ifit ihre religiöse Ueberzeugung 9rnrn6

Stiftung gegeben haben, ber 16ÖE

HeLstunde»

___o....JLa-

abend Sips

aläb.pafi. Stellung .u. 06778 a.b.@ieß. «tn». «b.

eibut. Louuruivc. 8.

»ger Mauu, verh., 27 ft leichte, Arbeit auf einem iu oder bergt (Gute Hand- i.) Näh. Wtlh. SiichPett tf lelheim.|067& rdcheu, welch. bI. in ein« Stelle geb. hat, fucht Stch. eftrem Haufe. [0678 u erfragen Äwengafse 18.

83) EmMädch., welch. perÄ jenkann,fucht fof.Aushilfsstelle illenbur. Hotmann, Dammstr.lt. KMWWtz nachmittags. Zu erftageni.l icha'ftsst d. Gieß. Anz. [0677

Theologen Joh. Winckelmann, Balthasar Mentzer, enu ____ | Heinrich Leuchter und Konrad Dieterich. Nicht geringen

Felse»k^xsta^ Dank schnlben wir aber auch ben Männern, bic bei ßubwig

----)eri Gebanken der Gründung einer besonderen Darmstadter

1 Hochschule angeregt unb die Organisation derselben mit in

Die Wege geleitet haben, dem Gießener Superintendenten