Ausgabe 
9.9.1905 Zweites Blatt
 
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rmk. Darmstadt, 8. Sept.

Die Deutsche Dahlien

geleimt.

: bei kommandieren!

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101.80

4'/»-L Oesterr. Silborrente . 101.30

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für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet

u.beseitigt»Diarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrh. |

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Bundes und zugleich Wolmsitz dreier Vvrstgnds- Zur Vorsitzenden wurde Frl. Agnes Herrmann fle­hte Damen Frl. Wenkbaus und Frl. Koch-Berlin,

sy^/o Hessen . .

3li,% Oberhesson .

4% Oesterr. Goldrente

100.80

89.75

100.95

89.75

100.00

3°/6 Mexikaner . . 4,/zo/o Chinesen . . Electric. Sehnekort .

Nordd. Lloyd . .

Krediiaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstadter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handetefles. Oesterr. Staatebahn . Lombarden . . . Gotthardbahn ... Laurahütte . , . Bochum . . . . Harpener ....

Sta atschatzsch ein e .

. 68.60 . . 97.90

. 137.60 . 135.90 . 212.80 . 196.10 . 151 50 . 16490 . 174.10 . 144.30 . 21.90

.' 270.00 . 266.00 . 220.00 . 10015

gegen Rußland vuf. , .

Warschau, 9. Sept. Itn Fabrikvorft Mochy töte/ ten mehrere bewaffnete Unbekannte durch Revvlverschusse einen Oberschutzmann und verwundeten zwei Pouss ziften schwer. <Äe entkamen. Im Dorfs sind Kosaken ein-4 getroffen. In der Borstadt Wola wurde ein Gendurnt mit seinem eigenen Säbel von der Menge getötet, in der Browarnastraße ein Oberschutzmann durch zwei Re^ volverschüsse verwundet.

Tanger, 8. Sept. (Reuter.) Die Angeras plün­derten am 8. d. M. vier Ortschaften der Fabs und steckten dieselben in Brand. Mit Rücksicht auf Raisulis bedrohte Lage verließen seine sämtlichen 'Anhänger am 8. d. M nachmittags Tanger, da sie befürchteten, verhaftet zu toei> den. Eine große Anzahl fliichliger Fahs kam abends aus den benachbarten Dörfern in die Stadt aus Furcht vor einem nächtlichen Angriff.

ferner Frau Bröll-Frankfurt. Frl. Großer-Brcslau, Frl. Hetzden- Hgllc, Frau Hübnrr-Brombcrg, Frl. König-Dresden, Frl. v. Rotz- Königsberg, .Frl. Steinthal-Stuttgart Frau Wäscher-Kassel, und als leitender Beamter Dr. Silbermann-Berlin zur Seite treten.

Frl. Else Klaus-Kassel referierte über den Fortbildungs- schulzwang für Mädchen. Sie führte aus, daß die erhöhte Bild­ung für Mädchen erforderlich ist zur Erlangung einer besseren Stellung. Darum sei der Fortbildrtngsschulzwang nötig, der den kaufmännischen Beruf auch von den nicht hinein gehörigen Elementen säubern würde. Zu raten ist, daß mustcrgiltigc Kurse ins Leben gerufen und kleine Prüfungen vor den Spitzen der Behörden und der Kaufmannschaft veranstaltet werden. Hier­auf müssen Eingaben an die Behörden gemacht, und auch Hilfe von anderen Vereinen angenommen werden. Rach und nach wird sich die Erkenntnis durchringen, daß Handelsschulen für weibliche Kaufleute mir einem Olebot der Billigkeit entsprechen und die Frauen werden gleiches Recht auch in dieser Beziehung erlangen.

Frl. V o g e s - Frankfurt a. M. berichtete dann über die Er­fahrungen der Austauschstelle, deren Aufgabe es ist, die Vakanzen und Bewerbungspapiere, die durch einen Verein nicht besetzt werden können, zu bearbeiten. Zur besseren Entwicklung dieser Aus- tauschstelle soll eine Geschäftsordnung festgestellt werden und ev. eine Dame angestellt werden auf Kosten deZ Bundes.

Frl. Rosa Urbach-Breslau erstattete einen Bericht über die Frage der Alters- und Pensionsversicherung der Handels-

Burg Friedberg, 8. Sept. S. K. H. der Groß­herzog begaben sich gestern nachmittag mit Kreisrat Fey im Automobil nach Bad-Nauheim, um die Badehaus- Neubauten zu besichtigen und kehrte später hierher zurück. Abends fand Tafel statt, zu welcher Kreisrat Fey zugezogen wurde. Die Abreise von hier nach Schloß Wolfsgarten erfolgt ebenfalls mit Automobil im Laufe des morgigen Tages.

4% Unrar. Goldrente . . 4°/o Italien. Rente . . .

3% Porta fieser I . . , 3°/» Portafliesen. III . .

1% Uuif. Türken . . < Türkenlose......

4% Griech. Monopol.-Anl.

Mainz, 9. Sept. Oberbürgermeister Dr. Gaß«er ist heute morgen nach längerer Krankheit gestorben.

Griginal-pralitmcldungen.

Berlin, 8. Sept. Nach einer hier eingegangenen Nachricht aus Ptersburg wird der durch die Unruhen in Baku für die Naphtaproduktionsgesellschaft Gebr. Nobel ent­standene Verlust auf etwa 600000 Rubel geschätzt.

werte. Deutsche und ausländische Fonds wenig verändert.

Telephonischer Kursbericht

Frankfurt h. M., 9. Septbr. 1905.w

Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft.

Märkte.

th. (Sieben, 8. September. (Viehmark t). Der dies- wöchentliche Viehmarkt batte einen Vorrat von etwa 1200 Stück Großvieh, 200 Kälbern, 850 Schweinen. Ter Vormarkt in Milch­vieh ließ auch einen guten Hauvtmarkt erwarten. Obwohl in Folqe der gleichzeitigen Märkte in Limburg und Bergen war am Markttage selbst die Kundschaft teilweise ausgeblieben, so daß das Angebot in frischmelkenden Kühen erheblich stärker war als die Nachfrage. JittFolge dessen gingen mech die Preise in dieser Viehgattung um 15-20 Mark per Stück gegen den letzten Markt herunter. Dabei konnte aber doch der Vorrat nicht ganz geräumt werden. Der Handel in Fettvie h st o ck t e v oll­st ä n d i q . obschon sehr schöne fette Rmder und Kühe zum Verkauf tauben Die Gießener Metzger hatten ihren Bedarf für die Woche'auf dem, Lande gedeckt. Die Händler chatten' auf ge­steigerten Bedarf im Manövergelände gerechnet und glaubten ein ites Geschäft zu machen, da der Frankfurter Markt sehr hohe Notierungen hatte. Die Leute sahen sich aber in ihren Hoffnungen getäuscht, weil die Kundschaft mls dem Nassauischen mcht ge­kommen war. Tie wenigen Reflektanten auf fette Ware wollten, den Umstand benutzend, sehr billig kaufen. Die Verkäufer aber waren nicht zu haben und zogen mit ihrem Vreh lieber wieder ab, o daß ein eigentlicher Sandel mehr oder weniger nicht ge­macht wurde. Tas Geschäft inKälbern war dagegen s e h r g u t. Frankfurter, Wiesbadener und Mainzer Käufer machten den Markt so daß teilweise noch höhere Preise bezahlt wurden, als am letzten Markt und der Vorrat sehr schnell abgesetzt wurde. F- a h r o ch s e n waren etwa 20 Paar ausgefahren und wurden nach dem Westerwald Hill verkauft. Die Preise waren nicht schlecht. Tas Geschält in Schweinen zeigte die bekannte Tendenz. Die Verkäufer, welche ihre Ware gern los sein wollen, sammern und versichern, daß sie iiicht billiger verkaufen können, weil die junge Wareim Ankauf zu hoch steht, und die Käufer joinmem itnb klagen, daß die für die Tiere geforderten Preise zu hoch seien. Ter Sandel ging langsam und trotz des für unseren Markt kleinen Austriebs blieb Ware übrig. Gehandelt wurden: K ü h c frischmelkend und tragend pro Stück 1. Qual. 43047b Mk. leinzelne ganz schwere Tiere bis 500 Mk.), L Qual. 340380 Mk., 3 Qiial 260300 Mk. Die Preise ftir Kalber stellten sich pro Qfv Schlachtgewicht 1. Qual, (über bOPid. Schlachtgewicht) 70 bis 77 Mk. (ganz schwere Ware bis 80 Mk.), 2. Qual, (zwischen 40 nnb 50 P'd. wiegend) 6468 Mk., 3. Qual, (leichtere Tiere) 57 b,s 60 Mk. Ochsen gingen pro Paar fort. 1. Sorte 850900 Mk., 2 Sorte 720820 Mk, 3. Sorte 650- 700 Mk. Die Preise für Schweine blieben die alten des letzten Marktes. Der Pferdemarkt hatte einen Vorrat von 260 Pferden und 29 Fohlen. Die Ausfahrt bestand in der Hauptsache in Arbeits­tieren. Der Handel ließ nn allgemeinen viel zu wünschen ü b r i g, doch wurde,i die verkauften Pferde zu guten Preisen an den Mann gebracht. Händler wie Landwirte führen Klage da­rüber, daß bei den Gießener Märkten die Prämiierungs- k o m m i s s i o n stets mit denselben Personen besetzt ,st. An anderen Märkten wird diese Kommission für jeden Markt neu gebildet, um eine einseitige Prämiierung der Tiere zu verhüten. Man hofft, daß für den Frühjahrspferdemarkt ,n Gießen ebenfalls wie anderswo im Fahrwasser einer gedeihlichen Weiterentwickelung des Marktes diese wichtige Kommission neu gebildet wird.

Hierauf wird eine interimistische Vorstandswahl durch Zuruf vollzogen. Auf Grund der neuen Bestimmungen wird Berlin Vorort des Mitglieder, wählt, der

Durch diesen Verlust werde der vorhandene Versicherungs­fonds der Gesellschaft nur zu einem kleinen Teile in Anspruch! genommen. Zur Beunruhigung der Obligationäre liege keine Veranlassung vor.

Berlin, 9. Sept. Die Version, daß die Regierung,

cmgesi^ften. Ausgehend von dem ^danken, daß in dieser Frage die Interessen der Handlungsgehilfinnen sich mit denen aller alleinstehenden erwerbenden Frauen decken, wies die Rednerin darauf hin, daß sich zwei Wege bieten, das Alter vor Not zu sichern und sich vor den Folgen vorzeitiger Erwerbungsunfähig- keit zu schützen. Den Weg der Staatshilfe und den Weg der Selbsthilfe. Der erste Weg ist bereits beschritten dadurch, daß die Handlungsgehilfinnen dem Alter- und Juvaliditätsgesetze un­terworfen worden sind. Dies Gesetz gibt aber eine zu geringe Sicherung und vereinigt außerdem die Handelsangestellten mit den gewerblichen und Handarbeitern in einer Kasse. Diese Ar­beiter sind aber durch shren 93mif größeren Gefahren ausgesetzt, und so kommt es, daß sie allein die volle Wohltat des Ge­setzes genießen, wahrend die Handelsangestellten zwar 40 bis 45 Millionen Mark als Beiträge zahlen, aber nur etwa drei Millionen Mark in Rentenforur zurückerbalten. Unter solchen Umstanden sind die Bestrebungen erklärlich, aus dem Jnvalidi- tätsgesetz nnszuscheiden und in eine eige ne sta a tliche Pen- ^ionskasse einzutreten, die zwar höhere Beiträge fordern, aber auch größere Renten gewähren würde. Ob diese Pensions­kasse auch die Privatbeamten umfassen solle, darüber wurde auf der Pforzheimer Generalversammlung des Deutschen Ver­bandes Kauftn. Vereine keine volle Einigung erzielt. Tie Reso­lution, die dort gefaßt wurde, gab jedoch auch dem Gedanken Ausdruck, daß es erwünscht sei, eine staatliche Pensionskasse zu schaffen. Immerhin wird die Ausftihrung dieses Wrmschcs noch lange dauern und bis dahin ist der Weg der Selbsthilfe empfeh­lenswert in der Form einer Lebens- öder Rentenversicherung. Insbesondere wies die Rednerin auf die Sparversicherung hin, wie sie von der Gesckstiftsstelle der Alters- und Jnvaliditäts- versicberuny der Mitglieder deutscher Frauenvereine in Berlin abgeschlossen wird. Diese Geschäftsstelle steht unter Leitung des Frl. Henriette Goldschmidt und ist der Gesellschaft Friedrich Wilhelm angeschlossen. Die erwähnte Sparversicherung gibt auch Vereinen, Anstalten und einzelnen Arbeitgebern die Möglichkeit, ihren Angestellten eine Pensionierung zu sichern und ihnen dadurch Sch^ss''ns^"!>^ und ~u erhalten

soll der Blind Kaufmännischer Vereine der weiblichen 9tngestellten seine Arbeit auf neuer Grundlage aufnehmen. Für diejenigen Vereine, deren bisherige Statuten in Widerspruch mit den neuen Bestimmungen stehen, die sich aber dennoch dem Bunde anfchließen wollen, wird eine Uebergangszeit von drei Jahren festgesetzt.

Ans AtaSl Md Land.

Gießen, 9. September 1905.

Pensionierung. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 6. September den Geh. Ober­finanzrat Karl Müller, Reichsbevollmächtigten für Zölle und Steuern in Hannover, auf sein Nachsuchen, unter An- erkennung seiner mehr als 50jährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. Oktober 1905 in den Ruhestand zu versetzen und ihm aus diesem Anlaß den Charakter alsGehe im erat" zu verleihen.

- Der Hauptgewinn der Gießener Pferde­markt - Lotterie fiel auf die Kollektur Ernst Jung, Marktplatz 6.

Die hessischen Winzergenossenschaften, deren Zahl seit der in 1899 erfolgten ersten Gründung heute auf 23 gestiegen ist und die im Jahre 1904 eine Gesamtproduktion von 1894 Stück Wein (ä 1200 Liter) zu verzeichnen hatten, werden sich unter Leitung des Verbandes der hessischen landw. Genossenschaften in Darmstadt, welchem die große Mehrzahl der hessischen Winzergenossenschaften angeschlossen ist, m einer gemeinschaftlichen Sonderausstellung an der Landes- Jubiläumsausstellung in Mainz beteiligen. In einer in der Haiipteingangsstraße der Ausstellung, etwa in der Mitte des Meßplatz^ gelegenenWeinprobehalle' werden 15 von den 23 Winzergenossenschaften ihre Weine zum Ausschank stellen. Es werden insgesamt 30 Probeweme, fast ausschließlich 1904er Naturprodukt, ausgestellt. Verab­reicht werden nur Proben zu einem Einheitssatz von 10 Psg. Die beteiligten Winzergenossenschaften haben Aufsicht und Be­dienung in ihrer Weinprobehalle selbst übernommen die Probe­weine werden den Besuchern, welche sich hoffentlich m recht großer Zahl einstellen, von den Töchtern der Winzer ver­abreicht. Möge den hessischen Winzergenossenschaften, welche gelegentlich der Ausstellung zum ersten Male als eine^^ge­schlossene ®rnppc- an die Oeffentlichkeit hinaustreten, der Erfolg nicht ausbleiben.

itcttcmigstcn Dank für fr ieftät an das 18. Str* 6 vom Rhein und Mce 5t sich erworben hat, b 1 ßten, daß es ein Sw « bis zum letzten Wüste ! ib herzugeben, damit fa : ine kriegstüchtige Vch c « n Soldat, und als scka 11 nbertr Wunsch 'in rate [ n in unseren Seelen M i Taben in Afrika zu zr, >es Vaterlandes - r&en toiheit. Ju.Äu ' 'er ^//elMädigstr VM '.imat Hurra.'"

Mtt W tzttvvM erlei Bcleuchtungskorpc ndelt roorben. Das stier Lichter, die TerW ften Baldachin überritz' " di- auf beiden Eeün 'Postenketten abgeM gimd-Sgr-ßwM ins leuchteten wie rnL Säumen des W* fetten in Schlangenm

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Wegen Umbau befinden sich meine Geschäfts-Lokalitäten von

Montag ab auf kurze Zeit ' tm eriteu -stock.

wie vor prompteste Erledigung finden. CBtÖSSSS©

Blau, das bisher zu züchten nicht gelungen ist, bewundern. Ausarbeitung.

Außer den Dahlien deutscher und englischer Züchtung sind Breslau, 9. Sept. Nach einer Petersburger Melbmrg auch P°l-rg°ni-n, P-°cht°x-mpl«r- uon ®Iobio(en, Stunden -c. WO Mill'i-A

zu bewundern. Man findet hier auch die gelbe Kalla. Rubel zu 3 Prozeirt abgeschlossen haben. Bediugunfl hterbet ---zr: soll fein, daß die russischen Juden die Berechtigrmg erhalten, * Klerne Tafl e s ch r o n r k Aus ^hanghar wird der fi(f) {1T Rußland überall anzusiedeln, waS ihnen ,.Mormng Post" gemeldet, daß der ^arfun, welcher meser öeTßotm ist

Tage in China wütete, ungeheuren Schaden auaerrchtet hat. 9 Zevt Die Wasil dos deutschen Kan-

20000 $ er f oiten 6i fiten i6r Se Be»t ein Verluste Mb * Reichzbankdirekr-rS Ortet ftiett) im Reichs- an&aenh.m wrhen --------- tagswahlkreise THorn-Kulm bestätigt sich. Nach den vor-

läufigen Feststellungen sind für Ortel insgesamt^ 14 803, - 3n der 'Weser,ch.' lieft mm,: De? Storp? Normannia M Redakteur Brejskl 13=58, für Sremskl (Soz.) hat seinem früheren Alten Herm Viereck das Band zurück- 460 stimmen abgegeben worden.

n e q e b e n. Es war ihm entzogen worden, als er offen zur S t e k n a (Böhmen), 8. Sept. Nachdem bte großen M an o * Sozialdemokratie übertrat und in der Partei eine Führerrolle her zu Ende geganflen find, fand heute in Anwesenheit des spielte. Auch das K o r p § T e u t o n i a i >i M a r b u r g hat ihm Kaisers die Befprechunfl der Manöver durch den General- das au? dem gleichen Grunde genommene Band jetzt zurück- stabschef. Freiherrn v Beck, statt. DerKäisersMachinhuld- gegeben. Viereck hat sich jetzt von der Partei losgefagt vollen Worten stme Befriedigung über die Lerstunflen d« und lebt m New-Äork, wo er sich dem dortigen Verein Alter Trupven au? und bemerkte zum Schlüsse, es freute ihn sehr. Herren 8. C. angeschlossen hat. (Es sind übrigens aus dem K. S. C. in dieser scküveren Zeit ewige Tage inmitten seiner treuen mehrfach Sozialdemokraten hervorgegangen, u. a. L i e b k n e ch t, Trupven zugebracht zu haben :n m.->

der bekanntlich GießenerStarkenburger" war. Diesem Petersburg, 9. Sept. General Gngorkow tU mit ist nie dns Band entzogen morden. T. Red.) ___________ Artillerie in Baku eingetroffen, um die Ruhe herzustellen^

Ungefähr tausend Armenier, die in ein HoSpital gkflüchtet Qjertfljisjßai. waren, wurden aufgefordert, herauszukommen. Sie ant-

ni Sft®:,^ro.^ri%U^ morteten mit St-inwürs-n. wobei ein Aorist getötet

in Düsseldorf die Leutnants b. R. E. Dörner und Franz wurde. Darauf erging der Befehl, zwei Geschütze m Aktlon Maybilrg gu 5 bezw. 1 Tag Festungshaft verurteilt. Der Heraus- treten zu laßen. Eine Salve traf das SchiffKaspl" und geforderte, eine Düffeldorfer Kaufmann, hatte das Duell ab- ^rMrte Schornstein und Kajüte. Eine zweite Salve zer­störte das Hospital, in dem viele Menschen den Tod sanden. Die Ueberlebenden stürzten sich auf die Artillerie und bemächtigten sich der Geschütze nebst dreißig Kugeln. Einige Artilleristen wurden mit Masut bestrichen und dann angezündet. Sie erlitten einen fürchterlichen Flammentod. Zu Hilfe eilende Infanterie und Kavallerilj mußte unverrichtete Sache abziehen. Sie vermochten durch den Qualm, der den Platz anfüllte, nicht durchzudringen^ Die Filiale einer Staatsbank, zwei Kirchen und da^ Gymnasium sind abgebrannt. Die Tataren drwch- ziehen mit Fahnen die Stadt und fordern zum Aufstande

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mcrrches Aug!'$ J den Reihen bes EFJ.1tWqangen, un; li ^rsborff ist in die 2 Hnfcrent Heere so V, euoser Lrbnung erhaltm 'cnÄnbrit Hot rnibautrnt || aut bas Dohl bei d en Kontingente und sämtz Ä n und die abwesenden, in M ch: Es lebe das 18. Ar-

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90.60

140.40

55.50

4®/6 nassere Argentinor . 97. , . .

Tendenz: Im Allgemeinen fest, besonders für Banken undMontap-

ruegen der kolonialen Wirren eine baldige EinberusuNH des Reichstages plant, taucht von neuem auf. Es wirb darauf hingewiesen, daß die Entwickelung der Dinge in Ost- ,_____________ _.r ............ ........... Afrika und Kamerun eine solche Entschließung von Tag!

gesellschaft hat heute in den Räumen der Gartenbau-Ausstellung zu Tag nohuenbiger erscheinen lasse. Eine andere Mitteilungi ihre Sonderausstellung in Edeldahlien eröffnet und aus kolonialen Kreisen besagt, es würde demnächst ein^neuer damit einen vollen Erfolg erzielt. Ein wundervolles Bild in Orden gestiftet werden, der in erster Linie für militärische herrlicher Farbenpracht nimmt den Besucher gefangen. Man Verdienste in den Kolonien verliehen werden soll. Der kann alle Farben und Schattierungen, mit Ausnahme von Orden habe mehrere Klaffen, die Entwürfe seien bereits in