darüber erzählen die „Windh. Nachr/ das Folgende:
„Obgleich wortkarg nrtb vorsichtig in ihren. Aeußerungcn versteht sich der eine oder andere Herero, namentlich von denen, die sich freiwillig gestellt haben, doch dazu, etwas über die Vorgänge zu Anfang und int weiteren Verlaufe der Ereignisse verlauten zu lassen. Die freiwillige Uebergabe ist gegen den Befehl und Willen Samuels, der den Anspruch auf die Oberhäuptlingschaft auch Letzt noch nach seinem UeLertritt auf englisches Gebiet aufrecht erhält. Er hat Unterlapitäne angestellt, welche alle Herero, die sich 'den deutschen Behörden stellen, wo sie ihrer habhaft werden, ausplündern und gegebenenfalls cr-
zu machen.
Posen, 6. Mai. Die Minister Frhr. v. Rheinbaben und v. Podbiclski, Unterstaatssekretär v. Eonrad und die
Die feindlichen Flotten.
Petersburg, 8. Mai. Noch immer fehlt jede Nachricht über den Verbleib des Geschwaders Noschd- jestwenskis. Dagegen lassen die letzten Telegramme aus eine baldige Wiederaufnahme der Feindseligkeiten schließen.
Nom, 8. Mai. Nach in hiesigen Marinekreisen eingegangenen verläßlichen Informationen sind alle bisherigen Meldungen über den Aufenthalt der Flotte Togos falsch. Das Gros der japanischen Flotte befindet sich, abgesehen von einigen Schiffen, die die Flotte Roschdjestwenskis beobachten, in den Gewässern von Wladiwostok, um bic Operationen der japanischen Landarmee behufs forcierter Einnahme von Wladiwostok ?,u unterstützen.
NeutralitätS'Konslikle.
Wnß'and in Sturm und Drang.
Die Konferenz der S e m stw ov ert re ter in Moskau erklärte sich einstimmig dagegen, daß die Wahlen zur Volksvertretung auf ständischer Grundlage erfolgen. Der Kongreß sprach sich schließlich mit 127 gegen 8 Stimmen für das allgemeine Stirn mrecht, mit 87 gegen 49 Stimmen für direkte Wahlen und mit 107 gegen 29 Stimmen für die Bildung zweier Kammern aus.
In Terrickle (Finland) fand am 7. d. M. der russische Ingenieur-Kongreß statt, dessen Abhaltung in Rußland verboten worden war, und an dein 120 Ingenieure teilnahmen. Rach Verlesung des Manifestes der sozialdemokratischen Partei, in welchem die Intelligenz aufgefordert wird, ihre Sympathie für die Sozialrevolutionären durch die Tai zu beweisen, wurde beschlossen, dieser Aufforderung Folge zu leisten und an der Maifeier der Arbeiter teilzu
ledige
Franz Schuler aus Kreuzthal, Kreis Unterfranfen. — Mainz wurde auf der Rheiustraße ein 13 jähriger Knabe von;
der elektrischen Bahn totgesahreu. — Am 27/28. Mai ist in F r i e d- berg die General-Versammlung der Balm- und Kassenarzte des Eisenbalm'Direktionsbezirks Frankfurt a. M. — In Hom b e r g, a.. d. O h m »ft eine gemeinnützige Baugenossenschaft ^gründet worden. — Nach besten Nachrichten wird der Kaiser zur Einweihung der Matthäuskirche nicht nach Frankfurt kommen.
Hisenvayn-Zettung.
A Tie Beschlüsse der jüngsten Konferenz zwecks Herbei tüfiuiim einer P e r s o u e u t a r i s r e f o r m in Berlin werde», nebeim gehalten. Die Beschlüsse sind das Ergebnis der Beratnnge», der Delegierten und liegen mimitcbt den einzelnen Regierungen fiiti Begutachtung vor. Wie der Münchener Korresvondent der Franks ^lg. hört, sind die Beschlüsse geeignet, die Grm»dlage für ein( Personen- und Gepäcktaris - Reform zu bilden.
einen formellen Protest seiner Regierung vorzubringen,!
gegen die angebliche Neutralitätsverletzung seitens Frankreichs zu gunsten der russischen Flotte, nichtsdestoweniger von aus Jndochina eingegangenen Mitteilungen betr. das Verweilen des russischen Geschwaders in den französischen Gewässern und die Erleichterungen, die es behufs seiner Konzentrierung und Verproviantierung dort gefunden habe. | Telcassö erneuerte die bereits früher abgegebenen und heute! durch enie offizielle Note bekräftigten Erklärungen und gab Motono die Versicherung, daß Frankreich willens sei, peinlich genau die Neutralität zu wahren, und daß den französischen Behörden in Jüdochina formelle Instruktionen in diesem Sinne erteilt seien.
London, 8. Mai. Tie „Times" meldet aus Tokio: Tie japanische Presse zeigt noch immer eine überaus erregte Haltung gegen Frankreich. Tie , Blätter erklären, Frankreich habe tatsächlich die W a f - !fen gegen Japan ergriffen. Es sei die Pflicht Englands, die Einmischung einer dritten Macht zu v er - hindern. Weiter wird Frankreich eindringlich ersucht, seine bisherige Haltung aufzugeben. In Handclskreisen werden Maßnahmen getroffen, um alle Ges ch äftsb eziehun - gen abzuvrechcn.
Russische Vorkehrungen.
Petersburg, 8. Mai. Gerüchtweise verlautet, die Alt gläubig en hätten beschlossen, der Regierung eine Milliarde zur Verfügung zu stellen zwecks Legung eines
zweiten Gleises auf der transsibirischen Bahn. , • „
Wien, 8. Mai. Nach Meldungen des „Fremdenbl." hat die Graslitzer Musikinstrumentensabrik von der russ. Regierung den Auftrag erhalten auf Lieferung von 17 OOO Signaltrompeten, welche für die Truppen in der Mandschurei bestimmt sind. Tie Instrumente müssen binnen zwei Monaten geliefert werden.
HtinVersitäls-NacünHtkn.
A Die von der Karlsruher S t u d e n t e n s ch a s t a b gelehnte S p a l i e r b i l d u n g beim Einzüge des Kaiser p a a r c § ist, wie jetzt befannt wird, auf einen Vonatl zuruckzufutuen, der steh beim vorjährigen Kaiserbefuehe in Karlsruhe abgefv»elt hat. Damals batte»» die Studenten zur Spal»erb»ldung denn großh. Schlosse bereits Aufstellung genommen, als dort »n» letzten Augen- blickfinbetten einneifioben wurden, wodurch d.cst.cd-nlen von ihrem Plntze verdrängt wurden. ~a nun nach Unächt der Stnbcntenfcbaft ihr in diei-r Angclegenh-lt bis Heu evon militarischer . Seite in nicht genügender F°ru> Genugtuung geleistet worden lei, hätten sie diesmal daraus verzichtet, an der Spalicrbildung teil- ftimebmen.
Aus Stadl und Land.
Gießen, 9. Mai 1905.
** Wegen des heutigen SchillertageS haben die Universität und ihre sämtlichen Institute, die Schulen, sowie auch einige Privatgebäude geflaggt.
*• Personalien. Ernannt wurden der Aktuariats- assistent bei dem Amtsgericht Lorsch, Noll, zum Aktuariats- assistenten in Lampertheim, der 9(ftimriat§afiift in Groß- Umstadt, Schau §, zum Aktuariatsassistenten in Darmstadt II, der Gerichtsschreibergehilfe Keller in Zwingenberg zmn Aktuariatsassistenteu in Zwingenberg, der Gefangenwärter am Gefängnis in Darmstadt, Seuling, zum Gefangenaufseher an dieser Anstalt, der Finanzaspirant Forch aus Gernsheim zum Hauptsteueramtsassistenten.
— Zur Bekämpfung der Genickstarre hat das Großh. Ministerium be§ Innern, Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege, folgendes Ausschreiben an die Großherzoglichen Kreisämter gerichtet:
Das gehäufte Auftreten der Genickstarre in Schlesien und daS Bekanntwerde»» vereinzelter Fälle in verschiedene»» Gegenden Deutsch- la»»dS erscheint geeigr»et, eine gewisse Beunruhigung in wetteren Kreisen der Bevölkerung wachzurufen. , Wen»» auch zunächst zu Befürchtunge»» keine Veranlassung vorliegt, da alljährlich einige Fälle von Genickstarre zu unserer Kenntnis gelangen, so halten »vir es doch st"»r zweckmäßig, das Publikun» über Entstehung und Wewn der Krankheit und über die Schutzmaßregeln zu ihrer Verhütung aufzuklären. Zu diesen» Zlvecke dürfte das voi» Regierungs- und Medizinalrat Dr. Nesemanu in Berlin unter Mitwirkung von Geh. Oberruedizinalrat Professor Dr. Kirchner für de»» Regierungsbezirk Ovpeln bearbeitete Nterkblatt besonders geeianct sein. Wir emvfehlen Ihne»», das Merkblatt beim Auftreten der Krankheit tu Ihrem oder in benachbarte»» Bezirke»» bekannt zu geben und hinstchtlich der Schutzmaßregeln und der bei der Krankenvstege in Betracht kommende,» Vorschriftei» mit der» Großh. Kreisgesundheltsamter»» »ns Benehme»» zu treten.
** Der Turnverein Gießen veranstaltet heute, Dienstag abend, einen Gang nach Bichlers Hardt. Abmarsch
Paris, 8. Mai. sLgenze Havas.) In der gestrigen Unterredung mit dem Minister des Arüßern Telcasse Iprach der iapanifdjc GejandteDr. Motono, ohne
nehmen.
Aus dem Kaukasus wird gemeldet, persische Truppen seien aus Ardebil nach Teheran zurückberufen worden infolge eines ernsten Gr en z z wi s ch en f a lle s, der dadurch entstanden war, daß persische Truppen eine Grenz- verschiebung zum Nachteil Rußlands vornehmen wollten. Hierbei kam es zu einem Kampf, wobei über hundert Perser getötet wurden.
— — Als Militär in Jlchemeti, im kaukasischen Kreise Scho- Magen müssen Die Angaben alter int Stenfte: bim> 9f’ rapan, zwei Personen roeqen eines Mordversuches verhütete,
roeiener Herero stimmen darin überein, daß diese von den Orlog-I p ' 0 ~ cn?
männern anfangs mit ganz besonderer, an Gehässigkeit grenzen- wurde es von der bewaffneten Bevölkerung angegriffen, der Schärfe behandelt wurden. Jeder Herero, der ein Gewehr besaß, Truppen töteten und verwundeten etwa zwanzig Anmußte in den vordersten Reihen kämpfen. Ein Kampfzwang be- g^jscr.
stand auch für die mit dem Kirn geübten Feldherero. Die kam- Petersburger Blättern berichtet wird, entstanden in
psenden Weiber gehörten fast ohne Ausnahme: d,e?er Klasse an' Blagoweschtschensk in Sibirien während eines ^rotz der Mordlust scheint es auch an Gewinm^bisten nicht gefehlt 9 ' 1 . .. Unruhen Die Menae
zu haben. Tenn wenn di- Gewitter nachtli^erweile berauben, r-volu ton nr° Unruh Menne
Mann, diesseits ein Reiter. Hierauf würde eine große I Werft bei Gautsch a festgestellt, z-u deren Fortnahrne die Stärke der Patrouille nicht ausreichte. Oberleutnant Gräfs wartet bei Ukeidis eine Verstärkung von 40 Mann mit zwei Maschinengewehren ab, die zu ihm abgeschickt wurde.
In den KaraSbcrgen erreichte am 26. April Leutnant v. Tetten mit einem Zuge bei Ganams (20 Kilometer östlich Mirudas) den nach Osten abziehenden Morenga, den er angriff. Nachdem am 27. 'April Hauptmann Winterfeldt mit Verstärkungen eingetroffen war. wurde der Gegner mit einem Verlust von mindestens 15 Toten in die Berge östlich Ganams geworfen, wo seine Spuren anseinander- laufen. Diesseits sind 6 Manu gefallen, 10 Mann sind | verwundet.
Tie gegen die Banden des Bethanierkapitäns Eornelius /ntsandte. Abteilung Zwehl traf am 1. Mai drei Werften am Kutip (etwa 75 Kilometer südwestlich Gibeon) und warf den Gegner, von dem 21 Mann fielen, in südöstlicher Richtung, 500 Stück Großvieh und 2000 Stück Kleinvieh wurden erbeutet. Diesseits sind keine. Verluste zu verzeichnen.
Zur Kriegslage.
In einem die Kriegslage bclprcchenden Artikel der -Teutsch. Kolonialztg." heißt es unter anderem über den vermutlichen gegenwärtigen Aufenthaltsort Hendrik Wit- chois und seiner Leute: f
„Den Gegner unter Hendrik Witboi vermutet ^>tt Maior p. Estorfs zwischen dem Elesmitenfluß und dem großen Nossob, und zwar in der Gegend südlich des 25. Breitengrades fünb zwar höchstens 100 Kilometer, nordöstlich von Koes). Das Vordringen in diese östlichen Steppengebiete erscheint aber de§ Wassermangels und der Sanddünen wegen so schwierig, daß ein Versuch ’ hierzu für aussichtslos gehalten wird. Diese Tatsache ist um so bemerkenswerter, als wir uns im Schutzgebiet in den letzte»» Tagen der Regenzeit (Januar bis Anfang Mai) befinden. Es muß daher in diesen Gegenden „ schlecht" geregnet, haben, was die Kriegführung natürlick;erweise ungünstig beeinflussen wird. Allerdings kann man annehmen, daß auch die Hottentotten unter diesen Verhältnissen leiden werden, wenn auch ihre überlegene Landeskenntnis die Sachlage für sie in vieler Hinsicht günstiger gehalten wird." „ c, ,
Weiter wird betont, daß die Feldschuh träger, die sich nach einigem Schwanken seit dem März auf die Seite Hendrik Witbois geschlagen haben, nicht nur an Hendrik Witboi, Morenga und den inzwischen wohl gefallenen Morris Verstärkungen geschickt haben dürften, sondern daß sie aller Wahrscheinlichkeit nach überhaupt unter dem unmittelbaren Befehl oder aber mindesten unter dem unmittelbaren Einfluß Hendrik Witbois stehen. Dieser^ steht mit seiner Hauptmacht, wie oben erwähnt, allem Anschein nach nur etwa 100 Kilometer nordöstlich von Koes, dem ehemaligen Hauptort der Feldschuhträger. Estorfs steht Witboi am Auob mit 6V2 Kompagnien, 16 Geschützen und 4 Maschinengewehren gegenüber.
Was man von den gefangenen Herero erfährt
„ (Ytam. .Hill. juiyiiiviy uni. -oiv -..... I'-M I ipumjvii UHU g'vin. , ---- - . . . ;
sich im November v. Is. zur Entlassung zweier Bierkutscher Ztraßenmagen heransauste. Der Knabe blieb un Geleise
genötigt, unterbreitete jedoch zunächst den Fall dem zwischen hängen, stürzte, wurde üb er fahren und war sofort tot.'
den Düsseldorfer Brauereien und deren Arbeitern vereinbarten * Kleine Mitteilungen aus Hessen und her»: SLi-dsgcid. das bie beiden Kutscher als zu Recht cnt- NaFr
lassen bezeichnete. Schon an» Tage nach der Gerichtssitzung Ausgang. Ei»» Fuhrman,» des Fuhrunternehmers,
erhielt aber die Schwabenbrauerei vom sozialdemolratischen P^ter Sipf. Eschenheimer Landstraße 97, saß auf einem be- Zentralverba»»d deutscher Brauereiarbeiter ein Schreiben des lodenen Steinwagen. Kurz vor der Abladestelle fiel derFnhrma»»»». WIL
Verhältnis cinzilsetzen seien. Da der Streik und Boykott der Brauerei in sicherer Aussicht standen und der Braiierei- Schiihverband noch nicht gegründet war, so sah sich die Brauerei gezwungen, die gerechtfertigte und durch Schiedsgericht bestätigte Entlassung' der beiden Kutscher rückgängig
Besitzes von Kriegswaffen und Munition zu verantworten haben.
Bern, 8. Mai. Bundesrat Deucher eröffnete die internationale Arbeiterschutzkonferenz mit einer Ansprache, in der er betonte, daß die Konferenz nicht platonische Beschlüsse zu fassen habe, sondern zu praktischen Ergebnissen gelangen solle. Anwesend sind sämtliche angemeldeten 44 Delegierten, welche 15 Staaten vertreten. Das von der schweizerischen Delegation vorgeschlagene Geschästsregle»nent imirbc angenommen. Zum Präsidenten wurde aus Vorschlag des Geheimrates Caspar-Deutschland Bundesrat Deucher gewählt, zum Vizepräsidenten der um die Sache des internationalen Arbeiterschutzes hochverdiente Altbundesrat Frey- Vern. Morgen werden in allgemeiner Diskussion die Pro- grammpunkte, das Verbot der Verwendung weißen Phosphors bei der Zündhölzchenfabrikation und das Verbot der gewerblichen Nachtarbeit der Frauen beraten und die zur Behandlung der Fragen einzusetzenden Kommissionen gebildet.
Nom, 8. Mai. „Agenzia Stefani" meldet: Der deutsch-italienische Handelsvertrag wurde im Ministerium bc§ Auswärtigen von dem deutschen Botschafter Grafen Monts und dem Ministemräsidenten Tittoni heute ratifiziert.
Ansiedelungsgebietes vorzunehmen.
Stuttgart, 8. Mai. Der langjährige frühere Generalarzt des Württembergischen Armeekorps, v. Fichte, Enkel des Pbilosvpben, ist im Alter von 79 Jahren gestorben^
ÄusSand.
Paris, 8. Mai. Heute begann vor dein Schwurgericht der Prozeß in der Komplottangelegenheit. Er wird vom Gerichtspräsidenten Boudoua geleitet, der Prokurator Fabre vertritt die Anklage. Die Zahl der geladenen Zeugen beträgt 22. Tambnrini und Volpart sind angeklagt, Vorschläge zur Bildung eines Komplottes gemacht zu haben. Die übrigen Angeklagten werden sich lvegen rechtswidrigen
8 Uhr von der Turnhalle.
•• Die deutschen LandeSversicherungS-Anstalten haben in Ausführung be§ 3nDQ^bcnöer^^^^erun9§- ^r°Baben ^ir^er\T(^H?d{e^ci}enI SoIf/fefteV b o'lu t i o n är c Unruhen. Die Menge I gesetzt int Jahre 1904 an Jnvaliben- unb Krankenrenten
die Blibe aus den schwarzeli'Wolkenmassen zuckten und der entfaltete rote Fahnen und durchzog mit den Rufen: Nieder 108 Millionen, an Altersrenten nahezu 28 Millionen, Dornier'grollte, zog Angst und Grauen durch die Lager. „Das mit bem SEncq! die Straßen der Stadt. Viele Hauser wur- r^wie für Beitragserstattungen nahezu 8 Millionen Mark sind die wütenden Geister der ermordeten Weißen", hieß es den von den Unruhestiftern deuioliert und geplündert. Aus I au§5einG[f Die Invalidenversicherungs-Anstalt für daS allgemein, „dafür wird uns der Epkurn (Gott) strafen". Und ^^r Hauptstraße kam cs zu einem Zusammenstoß stiit der - ' bn§ ^a()C 1904 1609 655.26
als es in wilder Flucht owvarts ging, hat mancher Erschöpfte Pvlizei und Kosaken, wobei viele Personen durch Kiiuteu- "^ßyerzogru n Hey y T -0 ) (TranPcnrrnipn und Sterbende diese Deutung wiederholt." lsiebe verletzt wurden. Erst herbeigerufenes Militär stellte Mark Jnvalibenren en, 100 879.11
Mordtaten. r bie 3iuhe toicber her.’ "" 31E.07 Mark Altersrenten, sowie 153765.54 Mark Bei-
Auf dem Platz, wo zu Beginn des Ausstandes in Südweft- , ? ■■■----1 ' - '’-7— ? tragsersiattilngei» zur AiiSzahlung angewiesen.
fiirifa der Farmer Zimmermann ermordet wurde, an der Bahn- 7*♦Wcirb* I fc Offenbach, 8. Mai. Der verheiratete Schlaffer
lchttn O°"di?E'n ^s^^eurfScksenke??rY Verlin. 8. Mai. Ueber einen Fall ärgsten sozial. Schmitt brang in die Wohnung der Fabrikarbeiterin m'ordet. Einem eingeborenen Diener wurde die Kehle demokratischen TerrorismiiS, der gleichzeitig beweist, Ottilie Stenger, Großer Btergrund 24, em und seuerte Mich durchgeschnitten, die bewegliche Habe geraubt oder roie bjc Sozialdemokratie mit den in ihrem Programme er- kurzem Wortwechsel einen Rcv olverschuß auf bas Mädchen stört. Soweit bisher bekannt, waren die Täter Hereros. umspringt, sofern deren Entscheid ab. Schwerverletzt kam es ins Krankenhaus. Grund zur
Der ^rrrecl ihnen unangenehm ist, teilt bie Schwabenbraiierei in Düssel-1Tat: verschmähte Liebe.
flTita hrr borf in bcm gegenwärtigen wirtschaftlichen Kampfe ber sc. Mainz, 8. Mai. Gestern abenb versuchte bet
Detersbura 8 Mai Gon "al Linowitsch meldet cheinisch.wcstfSlischcn GroKbranereien grgen bcn sozialbrmo- 13jährige Sohn bc8 WeitzbinderS Bär in der Rhem. bem Kaiser vom 7 'Mai-" Am 4 Mai drängte japa. kratllchen Branerciarbeiterverband nach dem sjmhe noch schnell über das Geleise der Straßenbahn zu Nische Reiterei vorgeschobene Kavallerie nn- „Fränk. Kur." folgenbcs mit: Die^ genannte Btnucre» sah springen unb zwar in bem Augenblick, ^»ls ein e le k t r N ch e p s e r e r r e ch t e n F l a n k e z u r ü ck. —■ Tie „Petersb. Telegr.-1 Agentur" meldet aus God'iadan vom 4. Mai: Auf der iganzen Front ist eine lebhafte Bewegung feind-> t i d) e r Patrouillen bemerkbar. Auf der rechten Flanke der Japa uer nahm Infanterie und Kavallerie San* ligau. Tie Kosaken gingen unter dem Truck der japanischen Reiterei und von Chunchusen aus das linke Ufer des Tnnliaoho zurück. Chinesen behaupten bestimmt, daß eine größere japanische Abteilung von der Küste Koreas in der Richtung auf Kirin vorgeht.
Tokio, 8. Mai. Tie Regierung ist damit befchäftigt, die Pläne fertigzustelten, nach denen in den von den Javanern besetzten Gebietsteilen der M and schüre t der Ersatz der Militärverwaltung durch eine Zivilverwaltung stattsinden soll. Tie Offiziere der Armee bleiben nach lvie vor an der Spitze der Verwaltung und sollen durch Zivil- sachverständige und eine Zivilpolizeigewalt unterstützt werden. Man erwartet, General K a m i o wird zum Verweser von Liaotung ernannt; die Verweser für das Man- ------- . f
dschureigebiet sind noch nicbt bestimmt: zur Teckuug der I Mitglieder ber Bubgetkommission bes Abgeordnetenhauses Verwaltungskosten sollen ausreichende Steuern erhoben heute nachmittag hier eingetroffen, um unter Beteiligung werden. | ber Oberpräsidenten v. Waldow unb Delbrück unb unter
Führung bes Präsibenten ber Ansieblungskommission unb anberer Mitglieber bieser Kommission eine Besichtigung bes


