Ausgabe 
7.10.1905 Fünftes Blatt
 
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General-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für Len Areis Siehe«.

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gtotattongbmd und Verlag der Avsthlstch« UnwersitätZdruckerei. 5L Lange, Gieße»,

Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.V.

Tel. Nr. 61. Teiegr.-Adr. l Anzeiger Die he».

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Prlcheint Mgstch mit Ausnahme de» Sonntags.

Die ^«leßener LamilienblStter- werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der Landwirt- erscheint monatlich einmal.

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AUÄiifüqcn, daß wir ein he r j e n kt e s Or ch e stc r erhalten werden und daß Parterre und Sperrsitz so stark.nach der Bühne zu abfallen werden, daß man von den <Litzen der Hinteren Reihen ebenso vortrefflich die Borgange auf der Bühne wird überschauen können, tme vorn.

Es bleibt zu hoffen übrig, daß die besten Wunsche auf, die Herstellung des Gesamtwerkes nach Möglichkeit in .Er­füllung gehen.

Erträge «15,'M.

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Jas neue Oießencr Siadtthrater.

tziZ 1907, dem Jubiläumsjahre unserer Universität, sertiggestellt sein soll, zeigen wir heute unseren Lesern un Nilde Wie Oberbürgermeister Mecum m der letzten ^tadt- .vrordnetensiüuna erklärte, wird nach Ausarbeitung der WM kn kürzester Zeit die Ausführung des großen Laues beginnen, und die Vergebung der Arbeiten wird in heu nächsten Wochen erfolgen.

In unserer Nummer von. 29. JUli glaubten wir bereits über Aeußeres und Inneres des Baues mancherlei mitteilen ,u tonen Indessen versprachen die damals vorliegenden Lli^zen doch mehr, als die letzten, definitiven Plane halten, mir hätten gerade jetzt wieder mancherlei an dem äußeren Bilde auszusetzen. Tie Ende Juli entworfenen SkiMn zeigten doch mehr an eigenartiger und einheitlicher Seyou- beit Tie Krönung der Fussade scheint uns nicht sonderlich glücklich. Die hübschen dreieckigen Giebel der Seitenfront hätten vielmehr zu emem ähnlichen Giebel-- ausbau vorn heraussordert. Man vermißt retz einen em- lieitlichen, großen, das Ganze umfassenden Leitgedanken, L in der Vorderansicht dem Gesamtbau fein originelles Gcvräae zu verleihen gehabt hätte. . .

^Seitenfronten nmchen selten einen befriedigenden Eindruck Gewöhnlich drängt sich der Konflikt zivischen dem gewaltigen Raum im Innern des Theaters mit ben um» gehenden,gezwungenermaßen niedrigen Stockwerksh vH en und kleiner: Fensterteilungen störend aus. Emen vollständigen Ausgleich wird auck) die beste Architektur nicht bringen können Immerhin scheint uns hier eme möglichst gelungene

Zierrat sind bestimmte Entschlüsse Aod) nicht gefaßt. Was hier im Bilde S.u K daZ sind ganz unverbindliche, rem zeichnerische Ausschmück­ungen^ Ter Gedanke, aus einer.Münchener Fabrik em lluadriaa zu beziehen, stößt mit Recht auf {>^^£111901-1311)^» S198ur ®Hdtu«C eines großen, der Kunst gewid­meten Bauwerkes gehört feineFabrikware, sonoern das Originalw erk eines namhaften Künstlers. cy;P den neulich öffentlich ausgestellten Planen skizzierten Gartenaulagen werden wohl in Wirklichkeit eme anmutigere und einheitlichere Gestaltung erfahren durchs Anlage einer großen Rasenfläche vorn und em paar Blumen- h.osketts zu Seiten des Gebäudes.

Tie innere Gestaltung scheint allen billigen Forder­ungen durchaus zu entsprechen. Das Sou terrain wird die Räume für den Restaurateur, die Heizungsanlage, die Mufikcrzimmer, die Unterbühne, die Tischlerei, Möbel-, Requisiten- und andere Vorratsräume enthalten. Von dem Parterreraum haben wir eine kleine Skizze bereits m un» erer Nummer vom 29. Juli gebracht, und den damaligen An- ;aben über die beiden weiteren Etagen haben wir heute nur

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Fünftes Blatt. 155. Jahrgang Samstag 7. Oktober

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