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Mittwoch 8. Juli IVOS
Nr. 158
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen.
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getrieben wird, der Heumond. Die hat, sagt Heumonat, wer Bienen Die Rusten: Wer das Gerstenfcld wer den Bohnengarten hat, nennt Tarten nennen ihn „Plagemonat",
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Redaktion. Expedition ».Druckerei: Schulstr.R, Tel. Nr. 6L Telegr^üLr. 1 Anzeiger Vietze»,
Vrichrtnt mü vuSnahm« des Sonntag».
Die ^Sletzrnn -amMenblätter" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der Landwirt" erscheint moaaMch einmal.
30. Juni 87.—
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Rrrssische Anleihe von 1902 . .
Ruffische Konsols von 1880 . .
Russische 3 '/, proz. Goldanleihe MoSkau-Kiew-Woronesch'Obl. .
Rotationsdruck und Berlag der Srsthlstch« V UnwersttätSdruckeret. R. Lang«, Dietz«.
Kandel und KerKeör. AolKswirtschaft.
Berliner Börse vom 4. JuN 1005.
vermischtes«
*' Skatspiel für Kaiser Wilhelm II. Neuer-, dings hat sich Wilhelm IL ein Spiel anfertigen lasten, das für ihn ganz allein bestimmt ist. ES stellt ihn selber als Herzkönig dar. Papst Leo ist Piquekönig, der ermordete König Humbert Kreuzkönig und König Leopold von Belgien ist Karrecnckönig. Als Damen sieht man Königin Viktorias Königin Margerkta, Kaiserin Elistrbett) und die Zarin. Berühmte historische Minister bilden die Buben und vier hervor- ragende Bühnengrößen die Aste!
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Kolonialpoft.
Paris, 4. Juli. Nachrichten aus Kambotscha zufolge ist der Poften deS Verwalters üo effler von mehreren Hundert Eingeborenen angegriffen worden. Loeffler schlug mit 15 Mann Miliztruppen die Eingeborenen nach heftigem Kampfe zurück. Letztere hatten 15 Tote, die Zahl der Verwundeten ist nicht bekannt. Loeffler und seine Mannschaft blieben unverletzt. Ein ähnlicher Vorfall wird über Saigon gemeldet, wonach bei Sadee ein Kampf gegen den französischen Posten stattfand. 80 Eingeborene waren in das Vorratshaus eingedrullgen und hatten viele Ware»: und mehrere tausend Francs bar geraubt.
Der Krieg.
Petersburg 4. Juli. (Petersb. Telegr.-Ag.) General Linewitsch telegraphierte vom 3. Juli, daß der Feind am 30. Juni in der Gegend von Hailunchen bis zum Dorfe Liuchukhedzy, sowie zu ' dem etwa zehn Werst nördlich von Fulangtse liegenden Engpaß und Dorfe Gangutse vor-- rückte, sodann zurückgeschlagen wurde und sich air feine früheren Stellungen zurückzog, wobei er von der russischen Kavallerie verfolgt wurde. Am 1. Juli unternahmen die russischen Truppen einen Angriff gegen den Feind, der eine Stellung beim Dorf Sanvaitse, etwa 16 Werst südlich von Liauhunpen innehatte. Um sieben abends wurden die b e f e st i g t e n P o si t i o n e n nach vorbereitendem Artillerie- Kampfe im Sturm genommen. Die Russen verfolgten den Feind drei Werst weit und vernichteten ein Bataillon japanischer Infanterie.
Tokio, 4. Juli. (Amtlich.) Russische Kavallerieabteilungen in der Stärke von 400 Mann wurden am 2. ds. sechs Meilen nördlich von Yuschong in Korea unter schwerenVerlustenzuruckgeworfen. Eine japanische Abteilung machte eine weitausholende Umgehung, grif die Russen nochmals auf dem Rückzüge an und zersprengte sie. Am Morgen des 1. ds. wurde eine Abteilung von 600 Mann russischer Reiterei in der Nähe von Pinnuitzo, 13 Meilen nordöstlich von Kangpin in der Mandschurei, und eine andere aus Kavallerie, Infanterie und 18 Geschützen zusammengesetzte rustische Streitmacht in gleicher Weise acht Meilen nordöstlich von Pinnuitzo angegriffen. Da? Gefecht dauerte bis zum Anbruch des Morgens. Die Russen wurden zu rückgeworfen. Ihre Verluste belaufen sich auf über 40 0, die japanischen auf 90 Mann.
Komische Tagesschau.
Keine Neberschahirng.
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Mler,
Kus Stadt und Land.
Gießen, 5. Juli 1905.
•* Was wir vom Juli erhoffen. Der Juli ist für den Landmann der bedeutsamste Monat; er entscheidet über die Ernte. Daher führt er in vielen Gegenden direkt nach der Frucht, die dort die Haupteinnahmequelle oder das Hauptbedürfnis der ländlichen Bevölkerung bildet, den Namen. Bei uns in Deutschland heißt es überall, wo viel Viehzucht
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Ausland.
London, 4. Juli. Heute lief auf der Werft von Barrow der Panzer „Katari", das größte der bisher erbauten japanischen Schlachtschiffe, in Gegenwart der Prinzessin Arisugawa vom Stapel.
Paris, 4. Juli. In der gestrigen Sitzung der Kammer wurden die letzten Artikel des Gesetzentwtirfes betr. die Trennung von Kirche und Staat angenommen und wurde die Vorlage dem Senat unterbreitet, der sie einer Kommission überwies.
— Die Kammer genehmigte ferner den Antrag G^- rault-RichardS, wonach Christi und Mariä Himmelfahrt örtan „Blumenfest" und „Erntefest", Allerheiligen „Gedenktag" und Weihnachten „Familientag" genannt werden sollen.
— In Marinekreisen heißt es, daß in diesem Jahre eine umfastende Sp e zi a l - I ns p e kt i o n der Reserve-Offiziere der Marine stattsinden soll, da sich der Marineminister überzeugen will, mit wieviel geeigneten Kräften er im MobilmaehungSfalle rechnen könne.
Wien, 4. Juli. Am Schluffe der Sitzung des Abgeordnetenhauses begründete der Alldeutsche Stein einen Dringlichkeitsantrag über die Vorbereitung aus Trennung von Ungarn und greift die Regierung sowie das österreichische Parlament an wegen der Hundedemut gegen Ungarn und die Krone. Ministerpräsident Gautsch weist mit erhobener Stimme den Vorwurf zurück, er treibe ein Doppelspiel bezüglich Ungarns. Bei den Alldeutschen erhebt sich während der Rede ungeheurer Lärm, der lange andauert. Berger und Stein schreien ununterbrochen. Als Baron Gautsch den Alldeutschen zuruft: „Der Weg, den Cie in der ungarischen Frage eingeschlagen haben, ist nicht der richtige", erneuert sich der Tumult. Die Alldeutschen rufen: „Sie Schwindler" und pfeifen, die Majorität des Hauses applaudiert Gautsch. — Die Dringlichkeit wird darauf abgelehnt.
— Rückgang der Russenwerte. Trotz der ganz un-j berechenbaren Lage in Rußland geben die hauptsächlich am Berliner und Frankfurter Platz gehandelten ruffischen Papiere nicht stark zurück. Ter Crsdit Lyonnais imb das Bankhaus Mendels- fohn u. Co. halten fortgesetzt ihre schützende Macht Über die Papiere
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Die Auffassung, welche die rechtsstehenden politischen Parteien Frankreichs der Marokkofrage gegenüber haben, • ist deutscherseits bisher weniger beachtet worden. Mit Unrecht. Deutschland hat keine Veranlastung, Herrn Rouvier mehr Vertrauen entgegenzubringen, als dessen politischen Gegner für ihn übrig haben. Bülow und Rouvier mögen in ihren Roten noch so höfliche Worte tauschen: die Tatsache bleibt bestehen, daß in der Marokkofrage Frankreich Deutschlands Gegner ist. Wenn nun jetzt die französischen Natw- nalisten ihrer Ueberzeugnng Ausdruck geben, daß die Einberufung einer Marokko-Konferen die Gefahr eines Konfliktes mit Deutschland eher noch verschärfe, so muß ihre Zuversicht in die versöhnlichen Absichten Rouvier? recht gering sein. Da die Nationalisten auf Grund dieser Ueberzeugnng einen Feldzug gegen Rouvier inszenier'" o ist das um so mehr bemerkenswert, als der Revancl. mke sonst gerade bei den rechtsstehenden französischen Po. fern Unklang gefunden hat. Man hält also in diesen Kreisen entweder Marokko nicht für einen erwünschten Anlaß zum Kriege oder man glaubt sich deS Erfolges der französ. Waffen nicht sicher. Jedenfalls bezweifelt man, daß die Konferenz zu »gütlichem Ausgleich- führen werde, weil viele Köche den Brei verderben. Hierin liegt zweifellos etwas Richtiges, und demgegenüber scheint es, als beurteile man hier zu Lande die Bedeutung der glücklich „im Prinzip" durchgesetzten Konferenz allzu optimistisch. Man sollte nicht vergessen, daß Rouvier mit Lord Landsdowne Hand in Hand geht, daß er sich auf die diplomatische Unterstützung Englands verlaffen kann, und daß infolgedessen die für gütige Beschlüffe erforderliche Einmütigkeit der Konferenz-Teilnehmer in den Hauptfragen schwerlich zu erreichen sein wird. Die Schwierigkeiten beginnen erst un Konferenzsaale, wo hart im Raume die Jntereffen aufeinander- stoßen. Erst die Zukunft wird darüber entscheiden, ob Fürst Bülow den Tag loben darf, an dem Herr Rouvier sich ent- schloß, den Konferenzvorschlag anzunehmen. Eins ist aber wohl schon heute sicher: ein schnelles Resultat wird auf dem Konferenzwege nicht erzielt werden. Rouvier hat es offenbar Keineswegs eilig, und wenn die Konferenzdebatten zeitlich denselben Verlauf nehmen, wie die Vorverhandlungen, dann können die Marokko-Diplomaten monatelang am grünen Tisch sitzen.
AuS Paris meldet vom 4. Juli die ofsiziöse „Ag. HavaS-: Die für heute erwartete Besprechung des Minister- Präsidenten Rouvier mit dem deutschen Botschafter fand nicht statt. Fürst Radolin begibt sich erst morgen tn das Ministerium des Aeußern. In der Umgebung Roumers bewahrt man noch die größte Zurückhaltung hinsichtlich der Punkte, über die die beiden Regierungen einig geworden sind. Man stellt fest, daß die endgiltige Verständigung äußerst wahrscheinlich sei, beschränkt sich aber doch auf die Erklärung, daß die Angaben der Blätter unvollständig und verfrüht sind.
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Transkaukasische Obligationen .
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Petersburger Intern. Hcmdelsb.
Die massenhaft zum Verkauf gestellten in Berlin wie in SüddeMschkand noch nnmer
Neulingschliefen, offenes Schliefen, sämtlich auf Fuchs, foroi* Siegerschliefen auf Dachs. Das Preisrichteramt haben hervorragende Waidmänner und Kynologen — die Herren Ernst Pröß ler-Frankfurt a. M. und Kgl. Förster Roggen- d orf-Niederbiel — übernommen. Die gebotenen Leistungen werden allem Anschein nach vorzügliche und die Konkurrenz um die zahlreich gestifteten Geld- und Ehrenpreise wird eine sehr scharfe fein, da zahlreiche Meldungen eingelaufen sind, darunter viele von erstklafligen Hunden. Samstag, den 8. Juli findet abends um 9 Uhr im Vereinslokal deS Verein» Restaurant Kaiserhof gemütliche Zusammenkunft mit Konzert» Begrüßung der Preisrichter und Gäste statt. Alle Freunde des edlen Jagd- und HundesporteS sind zu der Veranstaltung freundlich eingeladen.
*• Die Briefbestellung. Von der Oberpostdirektion Darmstadt wird uns geschrieben:
Bei dem außerordentlichen Unüange, den der Brieiverksh^ seit Jahren angenommen hat, wird die Briefbestellung besonders in den Städten immer schwieriger. Die Briefträger sind häufig nicht imstande, die Bestellung mit der wünschenswerten Schnelligkeit auszusühren, und die Postverwaltung ist meist nicht in der Lage, Abhil'e zu schaffen, weil die Schwierigkeiten zum. Teil selbst durch Vermehrung der Zahl der Briefträger nicht be-
Kursrückgang in Pro».
wiederholten Gänge zu machen.
Besonders empfiehlt es sich, bei Neubauten von vornherein m den Eingangstüren zu den einzelnen Wohnungen Einwurfsspalten und an der Innenseite der Türen Briefkasten anzubringen, ferner den Einwurisöffmingen solche Ausdehnungen zu geben, daß von, den bestellenden Boten auch stärkere Briefe und Drucksachen ein- gesteckt werden können.
Die vorstehende, an das Publikum gerichtete Bitte tst gewiß berechtigt. Allein wenn die Briefbestellung so äußere ordentlichen Umfang angenommen hat, muß die Postvertz waltung auch eine entsprechende Vermehrung der Zah§ der Briefträger eintreten lasten, und die VerantE Wartung für die pünktliche Bestellung der Briefe rc. muß der Post überlasten bleiben. Das Publikum sollte nicht nwA die obige Anregung nach Möglichkeit verwirklichen, sonder» eine unpünktliche Bestellung auch jedeSmal sofort zur Kenntnis des Postamtes zu bringen.
0 Marburg, 4. Juli. Eine tn unmittelbarer Näh» der Morbacher Quellen liegende 231/, Ar große Bergtz wiese, die seither dem Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Exzellenz^ v. Behring gehörte, ist jetzt, nachdem die Stadt dort einige neue starke Quellen erbohrt hat, durch Tausch in städtischen Besitz Übergegangen. Sämtliche Quellen wurden in ihrer Umgebung so verdichtet, daß eine Verunreinigung deSl Wassers nach heftigen Regengüsten auSgeschloffen erscheint DaS Wehr, das Wasterwerk und die Morbacher Leitung liefern täglich 800 Kubikmeter bestes Quellwoster.
Harpener Bergbau
Tendenz: Ziemlich fest.
die Landleute mehr arbeiten müssen als sonst; denn „der Juli bringt die Sichel für Hans und Michel*, im Juli heißt's: die Schnitter ins Feld! Wenn der Landmann auch für die übrigen Monate, wie besonders für Mai und Juni, seine besonderen Wünsche bezüglich der Witterung hat, so fügt er sich doch, wenn sie nicht in Erfüllung gehen, „er nimmt diese Monate dann eben, wie sie kommen." Der Juli aber muß heiß sein, daS wünscht nicht nur der Landmann und Obst- und Weinbauer, sondern jedevFreund eines guten Tropfens. Denn „heißer Juli verheißt guten Wein". „Der Juli und der Exekutor nehmen den Rock vom Leibe", sagt scherzend ein Sprichwort; im letzteren Falle bereitet die Rockabnahme keine Freude, im ersteren aber, auch wenn von der Stirne heiß rinnen muß der Schweiß, umsomehr, denn „was Juli und August nicht vermocht, daS wird vom September nicht gar gekocht", und außerdem arbeitet die Juli- fonne für zwei. Regen wünscht der ßanbmann im Juli, besonders zu Beginn des Monats, nicht, denn „wenn Juli fängt mit Tröpfeln an, wird man lange Regen hon'." Am verderblichsten aber ist der Juliregen, der ohnehin den Erntesegen nimmt, bei lichtem Sonnenschein. „Wenn es im Juli bei Sonnenschein regnet, man viel giftigem Meltau begegnet", gerade in diesem Monate aber ist der Meltau am schäd- lichften. Dagegen „Juli trocken, August haß (heiß), füllt den Bauern Scheune und Faß." Aus der Witterung deS Juli und aus Beobachtungen deS Lebens verschiedener Tiere während dieses Monats zieht der Volksmeteorologe mit Vorliebe seine Schlüsse auf den kommenden Winter. Er glaubt: „wie der Juli war, wird der Januar", „wenn im Juli die Ameisen ungewöhnlich tragen, wollen sie einen frühen und harten Winter ansagen."
•• Dem Schuhschen Künstler-Quartett, welches am Dienstag, den 11. Juli, im Neuen Saalbau konzertieren wird, geht, so schreibt man uns, ein sehr guter Ruf voraus. Die Herren sind Mitglieder des Königl. Theaters in Wies- haben und haben überall mit größtem Beifall gesungen. Heber einen in Offenburg stattgehabten Liederabend berichtet ein dortiges Blatt:
Für Freunde eines gediegenen Männer-Quartettgesanges war der geftrige Abend in der „Kopshalle" wieder einmal ein Fest ersten Ranges. Die Vorzüge des Schuhschen Künstlerquartetts sind in Offenburg feit Jahren so bekannt, daß es überflüfüg erscheint, darüber viele Worte zu machen. Nur das möge hervorgehoben werden, daß der erste und zweite Baß neu besetzt find und zwar tn glücklichster Weise. Dec erfte Tenor des Herrn S ch u h aber glänzt in unverminderter Frische. Dos reichhaltige Programm dao herrlichen Quartetts hat durch eine Anzahl neuer Kompositionen eine ansehnliche Bereicherung ettahren
** Öffentliches Preisschltefen. Am 9. Juli hült der Verein Hundesport für Gießen und Umgegend (E. V.) wie er uns mitteilt, auf seinem zwischen LiebigShöhe und Philosopheuwald idyllisch gelegenen, schattigen Schliesplatz sein IV. öffentliches Preisschliefen für Dachshunde und Foxterriers ab. Die Veranstaltung zerfällt in Jugendschliefen,
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Temperatur der Sahn und der Luft am 5. Juli 1905.
Nach Neaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr.
Wasser 20°, Luit 16° R.
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Zweites Blatt. 155. Jahrgang
Eichener Anzeiger
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Das wirksamste Mittel zur Beschleunigung der Briefbestellung bat das Publikum selbst in der Hand: es besteht in der Sin- b r ' ng u n g von H a u s b r i e f k a st e n an den Eingängen der Wohnungen. Tenn nicht nut das Warten des Briefträgers auf das Offnen der Tür, das wiederholte Schellen usw. fällt überall da weg, wo ein Hausbriefkasten angebracht ist, sondern es fmb, auch in den Fällen, wo niemand zu Hause angetroffen wird, letne
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— Zur russischen Getreideausfuhr Die GstrrwH eiMuhr laßt einen Einfluß der Unruhen in Odessa bisher nicht erkennen. Tie Weizen- und Gerste-Aussuhr war etwas W Roggen-Ausfuhr etwas geringer als m der Vorwoche, bre fidferj ansfuhr hat etwas abgenommen, was möglicherweise mit oe** Zuständen in Qibau zusarnmenhängt.
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lich. Mutigen n Hüastostkiu 6., g-raut»' tn"/,
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Deutsche Bank
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