Cjyohirigj vonBsto^^
ke werden zugegeoen 40 ^berechnet
Gewerbe« :ademie Frie
öel Frankfurt a/M,8 ►lytedmiichei Initltat Muchiaen- Elektro- o. Bm- loele für Architekt»
Erstes Blatt.
155. Jahrgang
Mittwoch 6. September 1905
Die Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten.
Bekanntmachung.
OrpiftiiMgnSkW
des auf
Ltä&liLSolilaria-Fihmic ul Wusch Teiliahlus:. ' ,
Kleine Meldungen.
Man hebt in Amerika hervor, daß das Telegramm des Mikado an Roosevelt sich von dem Telegramm deS Zaren an den letzteren insofern unterscheide, als es keinerlei Anspielung apf den Dank enthält, den das japanische Volk dem Präsidenten für seine Bemühungen schulde. Man ist der Ansicht, daß der letzte PasiuS der Botschaft des Mikado darlegt, welche Absichten der Mikado verfolgte, indem er den Friedensschluß unter Bedingungen, über deren Bescheidenheit die ganze Welt erstaunt sei, annahm. Der Zweck der Verhandlungen sei der gewesen, sich an Rußland keinen Feind zu schaffen, der im Herzen immer ein Rachegefühl tragen würde, sondern einen Freund, der Japan Dank wisse für die Großmütigkeit, welche es nun an den Tag gelegt habe.
Wie in russischen Marinekreisen verlautet, wird sofort nach Friedensschluß eine größere Anzahl Marine-Offiziere entlassen. Dem ,Ruß" zufolge werde eine der nächsten Reformen die Abkürzung derMilitär-Dienst- zeit auf 10 Jahre bilden. Die Erfahrungen deS letzten Krieges haben gezeigt, daß junge Soldaten sich weit bester bewähren als alte.
Wie der Parster TempS erfahrt, werde demnächst eim russisch-englische Entente über alle Ostasien betreffenden Fragen stattfinden.
Darou Binder v. Krieglsteiu t«
Wie wir schon gestern mitteilten, ist der Kriegsberichterstatter Hauptmann a. D. Baron Karl von Binder-Kriegl- stein, nachdem er allen Gefahren deS Krieges und der Gefangenschaft getrotzt hat, jetzt, da der Friede einkehrt, durch einen unglücklichen Zufall ums Leben gekommen. Leutnant Ulrich, Korrespondent der Köln. Ztg., sandte auS Charbin folgende Depesche:
Baron Kkrl Krieglsteiu ist cm 2. September 10 Uhr früh beim Gewehrreinigen tödlich verunglückt. Nach dem Befund der Behörde, dem ärztlichen Gutachten des Dr. Cvlmers vom Deutschen Lazarett lfrüher an den Gießener Universitätskliniken tätig! D. 9t) und nach meinem persönlichen Eindruck rst ein Selbstmord zweifellos ausgeschlossen.
Baron Binder von Krieglstein war früher österreichischer Offizier und veröffentlichte in jungen Jahren ein großzügiges Werk in drei Bänden „Zur Psychologie des großen Krieges*« Dieses Werk lenkte 1893 die Aufmerksamkeit deS preußischen großen Generalstabes auf den jungen Offizier. Es gelang auch, ihn zum Uebcrtritt in preußische Dienste zu bestimmen. Baron Binder trat in daS 18. Feldartillerie-Regiment als Premierleutnant ein Und wurde bald auf mehrere Jahre bei der kriegsgeschichtlichen Abteilung deS großen Generalstabes kommandiert. Von seinen zahlreichen militärischen Schriften ist weiterhin die Studie „Moltke als Feldherr* besonders populär in der Armee geworden. Vor zwei Jahren ließ sich Hauptann Binder von Krieglstein zur Landwehr überführen, um sich ganz der Militärschriftstellerei zu widmen.
taten. Diese Zustände erklären den Protest von 8000 Koreanern in Hawaii gegen die Vorherrschaft Japans in Korea.
Nachrichten aus Rußland.
Das oberste Kriegsgericht gab nicht oem KastationSgefuche von dem Kriegsgericht Wilna wegen Mordversuchs den Polizeikommistar von Dünaburg zum Tode ver
urteilten 19jährigen Israel Persine statt, sondern entschied, daß die Verurteilung dem Kommandanten des Wilnaer Militärdistriktes zu unterbreiten sei.
In Baku entstanden blutige Zusammenstöße zwischen Türken und Armeniern. Etwa hundert Personen sollen getötet sein.
In HelsingforS wurde vor einer Polizeistation eine Bombe geworfen, durch die eine Person verwundet und die Fensterscheiben in der Nähe zertrümmert wurden. Der Täter ist entkommen.
Der allgemeine Univerfitätsstreik.
In russischen Unioersitätskreisen sieht man dem bevorstehenden Beginn des neuen Studierjahres mit Sorge entgegen. Die revolutionäre Bewegung reflektiert sich am stärksten in der studierenden Jugend. Schon das letzte Studienjahr war beinahe vollständig von heftigen Studentenunruhen erfüllt und schließlich beschloffen die Studenten, die Studien gänzlich einzustellen, bis die Regierung Freiheit der Preste, des Wortes und der Vereinigung gewähren werde. Die Negierung antwortete darauf mit Polizeimaßregeln. Alsdann beschloffen die Universitätslehrer, sich den Studenten anzuschlleßen und keine Vorlesungen zu halten, solange die Zustände so bleiben werden, wie sie waren. Im letzten Sommersemester waren daher fast alle russischen Hochschulen geschlossen. — Gegen diesen „Universitätsstreik" beabsichtigt nun die Negierung, auf das Drängen von Trepow, in drakonischer Weise vorzugehen. Den Professoven soll befohlen werden, unverzüglich die Lehrtätigkeit wieder aufzunehmen; wer dem Befehle nicht nachkommt, soll sofort entlassen werden. Zugleich sollen die Studenten aufgefordert werden, in die Hochschulen zurückzukehren; wer ausbleibt soll sofort relegiert werden. — Es ist aber zweifellos, daß ein großer Teil sowohl der Professoren, wie der Studenten, den Befehlen Trepows nicht folgen wird, obgleich eine Studentenversammlung in Moskau mit Mehrheit die Rückkehr an die Universitäten beschloffen hat. Wie sich die Zusammenkunft der Universitätsprofestoren, die
Der Großh. Kreisveterinärarzt Reunhöffer zu Grünberg ist für die Zeit vom 5.—16. d. Mts. beurlaubt worden und wird in den Gemeinden des Kreises Gießen vom Großh. KreiSveterinärarzt Schmidt zu Gießen vertreten werden.
Gießen, den 4. September 1905.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. V: Hechler.
Mm, Wer, HO) Kilo 18.- M ab Hos, zu- Bahn 1850 Ml.
ühndjtli, head, sehr winlersest.
Preisliste gratis and franko. ■ J.Jendrosch&Co.; > Cbariotttoborg 6. Bo. 209« hv'/,_
N«. 209
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Siebener Kamillen» tlätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck il Verlag der Brüh l'scheu Unwers.-Buch-u.Stein» hruüerei. R. Lange. Redaktton, Expedition und Druckerei:
Schul st raße 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.
FrrnsprechanschlußNr.51.
toiWNfcl Kilo 20.- Ml. ab h°s ^ gegen Nachnahme zur Ln
Scileifclu
Unterrich-tswesen einmal ein solches entschlossenes Fortwerfen unfruchtbarer Kenntnisse stattfände, und daß die Ziele der Schule mehr auf oas praktische Leben sich richten. Auch die Kultur kann von einem Krieg Lehren empfangen.
Unsere Jugend lernt viel zu wenig von der vaterländischen Geschichte und den Taten deS deutschen Volkes! Das war auch die Klage, die der Bczirkskommandeur Oberst Freiherr Rüdt von Collenberg zu Hannover öffentlich bei der dortigen Feier deS vaterländischen Sedan-Gedenktages erhob. Die vaterländische Geschichte ist das Fundament für die Pflege der Vaterlandsliebe in der Schule; wird dieses Fundament nicht richtig und mit Verständnis gelegt, so ist der darauf errichtete Bau gefährdet. Wo soll die Begeisterung für das Vaterland Herkommen, wenn die Jugend die Geschichte seines Volkes und die Taten seiner großen Männer nicht kennen lernt? Wie es aber in dieser Hinsicht in manchen Gegenden unseres deutschen Vaterlandes bestellt ist und wie recht der Oberst hat, dafür sei ein sehr beredter Beleg in der Wiedergabe einer Mitteilung der Münch. »Allg. Ztg." unter der Spitzmarke; „Was Landkinder von Bismarck wissen" erbracht. Es geht daraus hervor, daß 11- bis 13 jährige Knaben nicht die leiseste Ahnung davon hatten, daß Bismarck in der Geschichte des deutschen Volkes und Vaterlandes eine Rolle gespielt hat. DaS ist doch ein außerordentlich trauriges Zeugnis für eine deutsche Schulverwaltung. Den Lehrern wird kaum eine Schuld' beizumeffen sein, denn diesen wird der Lehrplan vorgeschrieben, und der Schulinspektor usw. überzeugt sich von besten strikter Durchführung. Ist es da zu verwundern, wenn solche Knaben, die kein Vaterland kennen gelernt haben, bei ihrem Austritt aus der Schule sich den vaterlandslosen „Genosten" anschließen? Hat ein solcher Knabe wohl ein sich empörendes Empfinden, wenn große Männer der deutschen Geschichte von irgend einer Seite beschimpft werden?
Der Friedensfchluß ist, wie bereits kurz mitgeteilt, nunmehr feierlich vollzogen. Rach der Unterzeichnung des Vertrags wurden 19 Kanonenschüße abgegeben, die Glocken von Portsmouth und den benachbarten Orten läuteten, die Dampfpfeifen ertönten. Es wurden amerikanische, russische und japanische Flaggen aufgezogen. Für die Rusten fand Gottesdienst in der Christ-Episcopal-Kirche von Portsmouth statt, wozu der Chor der griechischen NikolauSkirche in Newyork hinübergefahren ist.
Aus Newyork kamen 70 russische Popen mit dem Kirchen- korpS, um das Tedeum zu singen.
Baron Komura hielt für die Gäste des Wentworth- Hotels einen Empfang nach amerikanisch-englischem Brauche ab. Nach dem allgemeinen Händeschütteln erschien mit den übrigen Russen für etwa drei Minuten auch Minister Witte.
Der Pariser „Matin" erklärt sich bereits in der Lage, den Wortlaut de? Friedensvertrages bekannt zu geben. Das Blatt veröffentlicht 17 Artikel, welche mit den bekannten Vereinbarungen übereinstimmen. Außerdem wird der Wortlaut von zwei neuen Zusatzartikeln mitgeteilt. Der eine betont, daß die Räumung der Mandschurei seitens der beiden Armeen innerhalb 18 Monaten beendet sein muß und zwar in der Weise, daß mit der Zurückziehung der in Front stehenden Truppen begonnen werden muß. Nach Ablauf der Frist dürfen die beiden Mächte nur noch die zum Schutze der Eisenbahn nötigen Truppen zurücklasten, nämlich nicht mehr als 15 Soldaten pro Kilometer. Die Räumung wird unter Leitung der beiden Oberbefehlshaber vor sich gehen. Der zweite Zusatzartikel besagt: Die Grenze, welche den Besitz der Rusten und Japaner auf Sachalin festlegt, wird an Ort und Stelle von einem Spezial-Ausschuß abgemessen werden.
Für Wittes Rückkehr wird in Petersburg ein herzlicher Empfang vorbereitet. Unter anderem werden Mitglieder deS „Vereins von Frauen zu gegenseitiger Unterstützung" Witte eine Adreste überreichen mit der Aufschrift: „Dem Friedensstifter, von dankbaren Frauen und Müttern!"
Zum „Volksaufstand in Japan"
wird uns aus Berlin folgendes geschrieben:
Die Meldungen über einen Volksaufstand in Japan toterben, obwohl sie mit großer Bestimmtheit auftreten, nicht einmal an der für solche Nachrichten empfänglichen Börse mit Glauben ausgenommen. Ms heute lag, nach unseren Erkundigungen, an amtlicher Stelle keine Bestätigung vor, ebensowenig weiß man auf der japanischen Gesandtschaft davon, daß derart eine Enttäuschung über die Friedensbedinaungen sich Luft gemacht haben soll. Die „Kreuzztg." will gleichoohl Nicht mrerwähnt lassen, daß ihr selbst eine öffentliche Meinungsäußerung von japanischer Seite bekannt ist, die die Bedingungen des Vertrages von Portsmouth mit Entrüstung bespricht und ihn lediglich als einen Waffenstillstand betrachten will.
An solchen Kundgebungen wird es allerdings nicht fehlen. VoN ihnen bis' zur allgemeinen Empörung, zur Revolution, ist aber ein weiter Schritt. Das japanische Volk hat sich während des Krieges so musterhaft disziplrnrert gezeigt, es hat soviel Haltung in kritischen Situationen bewiesen, daß man nicht leicht ein völliges Versagen dieser Eigenschaften annehmen wird.
Japan in Korea.
Wir dürfen indes nicht unterlassen, mitzuteilen, daß zwei koreanische Blätter, die „Corea Review" wie die „Corea Daily News" eine dort bestehende japanische Schreckensherrschaft konstatieren. Japanische Abenteurer seien die tatsächlichen Herren des Landes und die japanischen Zivilund Militärbehörden reagierten keineswegs auf diese Schand-
Nnölutige Kriegslehreu.
ES wird uns geschrieben:
Die Frage nach den „Lehren" des ostasiatischen Krieges, die für die Menschheit so sehr tröstliche und erbauliche Frage, mit welcher größtmöglichen präzisen Wirkung Waffen aller Art, Kanonen, Granaten, Schrapnells, Maschinen-Ge- wehre und andere kostbare Erfindungen angewendet, und wie Soldaten und Kriegsschiffe am besten gelenkt werden sollen, um ein möglichst gewaltiges Unheil anzurichten — diese anregenden Probleme werden jetzt vielfach mit einem, man möchte nicht gern sagen heiligen Eifer erörtert. Der ehrfürchtig den militärischen Sachverständigen lauschende Laie behält von der Kriegswisscnschast immerhin soviel, daß mit den vorhandenen Mitteln nicht immer erreicht worden ist, was bei verständiger Benutzung erreicht werden konnte. Im nächsten Krieg müssen ganz andere Wirkungen, d. h. Verheerungen angerichtet werden, „wenn alle Faktoren ihre Schuldigkeit tun"! Das ist der Weisheit letzter Schluß, mit der sich jeder abfinden mag, so gut er kann.
Wir freuten uns, nachdem wir eine ganze Anzahl der strengen und kaltblütigen Studien in uns aufgenommen hatten, heute einmal unblutige Lehren aus dem beendeten Kriege ziehen zu sehen. Diese ?lb Wechslung hat uns Frhr. v. Zedlitz, der bekannte Führer der Jreikonservativen, verschafft. Ein liberaler Politiker wird sich nicht häufig in Uebereinstimmung mit Ansichten und Zielen befinden, für die Frhr. v. Zedlitz eintritt. Aber diesmal kann der alte parlamentarische Kämpe auf manche Zustimmung auch in entgegengesetzten politischen Lagern rechnen. Mit der Neberschrrft „Japanisches" veröffentlicht nämlich Frhr. von Zedlitz im „Tag" einen Anffatz, der den Gründen der Erscheinung nachgeht, daß die Japaner „in Jahrzehnten den Weg des Kulturfortschritts zurückgelegt haben, zu dessen Durchmessung andere Kulturvölker Jahrhunderte brauchten". Herr v. Zedlitz wirst bei der Gelegenheit die folgenden zweifellos der Prüfung werten Fragen auf:
„Hat Japan nicht etwa seine kulturelle Entwick- /una in so kurzer Zeit vollzogen, nicht obwohl, sondern weil es unsere humanistische Bildung in dem bei uns üblichen Maße nicht kennt? Daß es ohne diese geht, wird sich nach den Erfahrungen mit Japan ernstlich nicht mehr bestreiten lassen. Aber cs liegt nahe, einen Schritt weiter zu gehen und sich zu fragen, ob es den Japanern nicht deshalb gelungen ist, sich mit so märchenhafter Schnelligkeit die Errungenschaften der heutigen Kultur anzueignen, weil sie ihre ganze Kraft und Zeit auf die Gegenwart konzentrieren konnten, und nicht deren Hanptteil fürdieVergangenheitzu verbrauchen nötig hatten."
Uns scheint, daß hier Fragen berührt sind, gleichwertig öen nach den Lehren des ostasiatischen Krieges für die Kriegstechnik. Untersuchungen darüber, auf welche Weise der Kultur Dienste zu leisten sind, wie der Fortschritt der Kultur zu beschleunigen ist, haben schon das Eine für sich, daß sie den Sinn edleren Richtungen zuwenden. Ueber den Krieg int fernen Osten wird eine große Literatur entstehen auf Grund der vergleichenden Beobachtungen der Militärs. Diese Urteile werden verwertet, müssen verwertet werden von allen Völkern, die zum Schutz oder zum Angriff die schwere Last der Rüstung tragen. Aber darüber ist nicht zu vergessen, auch die Beobachtungen zu sammeln, die eine nähere Beschäftigung mit dem Volke gewähren, das in kurzer Zeit den staunenden Blick der ganzen Welt auf sich gelenkt hat, das zu einer Großmacht geworden ist nicht nur durch die Größe seiner kriegerischen Leistungen, sondern auch durch die Raschheit seiner Kulturfortschritte.
Es herrscht ziemlich allgemein Uebereinstimmung darüber, daß unsere Jugend aus den Schulen, aus den höheren, wie den Volksschulen, keineswegs so hervorgeht, um den Kampf ums Dasein mit einiger Aussicht auf Erfolg aufnehmen zu können. Wohl jeder von uns' kennt junge Leute, die staunenswert zu Hause sind in den verschollenen Reichen der Griechen und Römer, aber nicht im allermindesten zu Hause sind im deutschen Vater lande, strebsame Jünglinge, die in ungeheure Zeiträume zurückblicken und durch die genaue Bekanntschaft mit dem, was einstmals gewesen ist, in gerechte Verwunderung setzen, die aber in arge Verlegenheit geraten, wenn sie beispielsweise gefragt werden, welche Parteien im Reichstag vertreten sind, und welches Programm sie haben, oder welche Bewandtnis es hat mit Steuern oder öffentlichen 915ga6en, oder welche Grundrechte der Staatsbürger im Verfassungsstaat besitzt. Jünglinge, die in lateinischer oder griech. Sprache sich fehlerfrei Ausdrücken, dürftig und kläglich im deutschen Aufsatz; die von König Nebukadnezar mehr Dissen, als von Bismarck und Moltke! Der uralte Satz: „Wir lernen nicht für die Schule, sondern für "das Leben" wird, auf diese jungen Weisen an gewendet, zur Zronie.
Die blutigen Lehren des ostasiatischen Krieges finden sicherlich überall im Heerwesen eine schnelle Würdigung. Vieles, was man für gut gehalten hat, wird kurz ent- ichlossen geändert oder beseitigt, nachdem die Erfahrung die Mängel aufgedeckt hat. Wir wünschen, daß. auch im
Gießener Anzeiger ■ w General-Anzeiger ** 225E
. ** den polit und allgem.
Amts- md Anzeigeblait für den Kreis Gießen MW ____ __________ zeigenteil: Hans Beck.
Rechten
,ToaGiftiStoen »
»• Juwel
!in zartes, reines «CniH snugendsnIchesAuW rrrss-
Radebeul
[ öS»60 di- bei: C“/t
[• Mobs. er«.,


