Ausgabe 
27.1.1904 Erstes Blatt
 
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Malen Ordnungsruf unterbrrxhene Rede des Polen Dr. von Skarzynski, der von derrohen Gewalt des Deutschtums" sprach, von der tiefinnerften Empörung der Polen über die ihnen zuteil gewordene Behandlung. Einen ruhigen Moment brachte d"r joviale Landwirtschafts- nrinister v. P o d b i e l s k i in die für das Abgeordnetenhaus ziemlich leidenschaftlicheEtats-Nnterhaltung", durch Mit­teilungen über die sogenannteWassersteuer" in Scsiles-en. Die hiergegen erhobenen Beschwerden sollen geprüft und Möglichst beseitigt werden.

Abschiedsgesuch des Koloniald-rektors.

R. Berlin, 26. Ian.

Von der Eiureichung eines Abschiedsgesuche? des Kolo­nialdirektors Dr. St übel, infolge der jüngsten Erörter­ungen über die Kolonialattachees, weiß dieVoss. Ztg." heute abend zu berichten. Andere Berliner Blatter ent­halten eine solche Meldung nicht. Es ist allerdings in varla- meutarischeu Kreisen vorübergehend von der R'cktritts- absicht die Rede gewesen. Doch glauben wir nicht, daß, falls wirklich Dr. Stübel um seine Entlassung eingekommen ist, das Gesuch angenommen werden wird. Der Anlaß erscheint nicht bedeutsam genug. um auf eine so tüchtige Kraft zu verzichten.

Zum Hereroanfstaud.

Mau schreibt uns von geschätzter Seite:

Ä" einem der ersten Telegramme aus Südwestaftika ivurde die Tatsache der guten Bewaffnung der Hereros her­vorgehoben, und es tauchte die Vermutung auf, daß diese Dassen von portugiesischer Seite geliefert feien, im Ein­verständnis mit England. Es wird nach Diederherstellung der Ordnung im Schutzgebiet amtlicherseits wohl Veran­lassung genommen werden zu einer genauen Untersuchung auch dieser Frage. Mit ziemlicher Bestimmtheit aber darf schon heut gesagt werden, daß die den Deutschen in Süd- westasrika entstandenen Schwierigkeiten in Lissabon eben­sowenig wie in London Bedauern erregen. Gewisse ein­flußreiche, deutschfeindlich gesinnte Kreise hier wie dort vernehmen vielmehr, wie derNationalztg." bestätigt wird, die Unglücksbotschaften aus der Kolonie mitfreu­diger Spannung. Schwerlich ist es auch ein Spiel des Zufalls, daß Ruhestörungen zuerst von der deutsch- portugiesischen Grenze sowohl in Ostafrika, am Royuma- Fluß, als auch in Südwestafrika, im Ovambolaude, ge­meldet wurden. Hier hat man es also wohl mit Zettelungen zu tun, an denen portugiesische lÄemeute die Drccht- zieher sitzen fteilich an der Themse beteiligt sind.

Central News" meldet aus Kapstadt: Die Deutschen »ringen die Kolonisten in Konzentrationslager zu ihrer Verteidigung, die (befangenen kommen in alte Schiffs­rümpfe oder Hulken in Swakopmund. Die Kapregierung wird wegen des Transportes von Truppen zum Schau­platz der Rebellion um Hilfe ersucht.

Kirche und schule.

Berlin, 26. Jan. Tie ,Lreuzztg." teilt einen preuß. Ministerialerlaß mit, durch den bte bisherigen Bestimm­ungen über die Anciennität der Oberlehrer für Er­teilung des Professortitels abgeändert werden.

Keer und Ilolte.

Berlin, 26. Jan. Das ,Armeeverordnungsblatt" ver- Lffrntlicht einen Armeebefehl, welcher zur Ehrung des Andenkens des Herzogs von Anhalt bestimmt: Die Offiziere der Standorte im Herzogtum Anhalt schließen sich der Landestrauer an. Die Offiziere deS ersten Garde- RegimentS zu Fuß legen achttägige Trauer an. An den Bei­setzungsfeierlichkeiten haben teilzunehmen der kommandierende General des vierten Armeekorps mit einem Offizier seines ( Stabes, sowie eine Abordnung deS ersten Garderegiments 3« Fuß.

München, 26. Jan. DivifionSgeneral v» Koenitz ist, wie wir schon mitteilten, auf sein Ansuchen vom Kommando der 1. Division deS ersten Armeekorps enthoben und Prinz Ruprecht an seine Stelle zum Divisionär er- ! wannt worden. Koenitz wurde zum General der Kavallerie und zum Generaladjutanten ernannt, was eine besondere Aus­zeichnung ist. Koenitz ist vom Divisionskommando zurück­getreten, nm dem Prinzen Ruprecht Platz z« machen und »eil sich die Aussicht, Armeekommandeur zu werden, für Koenitz wegen RichtfteiwerdenS eines Armeekorpskommandos hinausgeschoben hat.

Andere Zeiten andere Wege. Betrachtungen eines alten Offiziers über militärpolitische Dinge. Bon A. von der Lippe. Preis 1 Mk. Verlag von Otto Salle in Berlin W. 30. Handelt eS sich doch in dieser Schrift um Beseitigung unserer heutigen Wehrverfasiung zu Gunsten eines Milizsystems, für dessen Schaffung der Versaffer, durchdrungen von echter Vaterlandsliebe, Vorschläge macht. Bereits die Schule soll sich an der militärischen Erziehung unserer männlichen Jugend mit beteiligen, die eigentliche Dienstzeit nur 10 Jahre währen und mit dem 30. Lebensjahre beendet sein. Die Durchführung dieses netten Systems würde wegen der enormen Erspar­nisse von hervorragender Bedeutung für unser wirtschaft- Lches Leben sein und die fast ins Unerschwingliche ge­wachsenen und noch wachsenden Militärlasten zurück- schrauben. Daneben würde die stete Pflege des Körpers nach militärischen Gesichtspunkten von den Schul­jahren an eine kraftvollere Nation erzeugen, als sie es jetzt tfL In einem 2. Abschnitt seiner Arbeit zeigt der Ver­fasser einen neuen Weg zum ewigen Frieden. Aus­gehend von der Ansicht, daß Reibungen zwischen den Staaten in Zukunft immer mehr durch wirtschaftliche Rücksichten ver­ursacht werden, schlagt er die Schaffun g eines wirt­schaftlichen und daher Friedensbundes zwischen dem Deutschen Reiche, Oesterreich-Ungarn, Italien, Frank­reich, Holland, Belgien, Schweiz usw. vor, besonders gegen­über der wachsenden Konkurrenz und drohenden Ueberflügelung durch die Vereinigten Staaten. Da der Verfasser ein alter General ist, so verdienen seine utopistischen Ausführungen immerhin Beachtung.________

Aus Stadt und £and.

Gießen, den 27. Januar 1904.

** Wohltätigkeits - Konzert des Kron- bauer'schen Quartett-Vereins am 31. Januar im Klubsaal. Von den Pregramm-Nummern des statt findenden Konzerts ist die letzte von ganz besonderem musikalischen

Mert: Max Bruch hat mit seinem Frithjof geradezu ein Meisterwerk geschaffen. To er aber nur Szenen aus Tegner's Frithjofs-Sage verwandte, so ist der Zu­sammenhang, selbst im Besitz eines Textbuches, nicht ganz verständlich und dürste nachfolgende nirze Erklärung der Handlung gewiß willkommen sein. ,Lugeborg, Tochter >es Königs Bele und Frithjof sind Jugendfreunde und hegen innige Liebe zueinander. Nach Bele's Tode begehrt Frithjof von dem neuen Könige Helge Jngeborg zum Weibe. Helge weist ihn ab und bringt Jngeborg in Baldurs Tempel und Hain. Frithjof wiederholt seine Werbung, wird aber, da er Baldurs Hain durch eine heimliche Zu- ammenkunft mit Jngeborg entweiht habe, verbannt, bis :r von Jarb Agenthyr den verweigerten Tribut herbei- chaffte. Es gelingt Frithjof das Gebot zu erfüllen. Szene 1). Unterdessen freit der alte König Rinz um Jnge­borg, Helge verhöhnt den nordischen Fürsten und ruft hierdurch einen Krieg hervor. Rinz besiegt Helge, letzterer lieht und zerstört noch auf der Flucht Frithjefs 5>aus und Hof. Seiner Schwester Jngeborg entreißt er den Arm­ring Frithjofs und weiht denselben dem Gotte Baldur. Helge erkauft sich den Frieden durch die Hingabe Jngeborgs an Rinz, welche er derselben in einem feierlichen Zuge zusendet. (Szene 2.) Frithjof kehrt zurück, findet seine Braut verkauft, seinen Hof verbrannt; im Grimme er» türmt er den Tempel und erschlägt Helge. Er will den Armring dem Bilde des Gottes Baldur entreißen, dasselbe kürzt herunter in das Opferfeuer und der ganze Tempel ;eht in Flammen auf. Vom Volke verdammt, verläßt er ras Land abermals. Er gibt an Bord seines Schiffes Satzungen und Recht (Wikingerbalte) und steuert nach süd­lichen Zonen.

** Polizeibericht. Gestern nachmittag gingen in der Bahnhofstraße dahier zwei Pferde mit einem großen Leiter­wagen durch. Nachdem sie, ohne größeren Schaden anzu­richten, die Kaplansgasse und den Neuenweg durchrast hatten, wurden sie in der Gartenstraße wieder aufgegriffen. Auf dem Neuenweg wurde ein Wägelchen leicht beschädigt. In der vergangenen Nacht fand in der Bahnhofstraße zwischen jungen Leuten eine Schlägerei statt. Die Beteiligten verübten hierbei große Ruhestörung, sie wurden notiert und zur An- ; eige gebracht.

t. Lich, 25. Jan. Heute fand m den Fürstlichen Waldungen die erste Holzversteigerung statt. Die Preise tanden nicht sehr hoch. Für Buchen-Scheiter wurden be- , ahlt 3032 Mk., Prügel 2024 Mk., Stockholz wurde mit 1012 Mk. abgelassen. Die Preise verstehen sich per Angebot von 4 Meter.

x. Eberstadt, 26. Jan. Am Sonntag wurde unser ältester Einwohner, Schneider Görlach, zu Grabe ge­tragen. Der Verstorbene hatte ein Alter von 92 Jahren erreicht; derselbe hatte noch bis vor Kurzem ohne Brille ge- esen und gearbeitet. Mit der Feier des 50jährigen Stiftungsfestes unseres Gesangvereins wird sich eine Fahnenweihe verbinden. Die Frauen und Jungfrauen laben so viel Geld zusammengebracht und dem Verein zur Verfügung gestellt, daß es möglich wird, eine neue Fahne anzuschaffen.

R. B. D a r m st a d t, 25. Jan. Zum Besten des S ch i l - Ur-Verbandes deutscher Frauen, der unter dem Protektorat I. D. der Fürstin zu Erbach-Schönberg teht (Vorsitzende Frau Lilli W o l f s k e h l) fand heute abeno im städtischen Saalbau eine von den aktiven Mitgliedern des Musikvereins in dankenswerter Weise veranstaltete Anf­ührung der reizenden kleinen, komischen Oper von Suppe Das Pensionat"' statt. Das durchaus harmlose und dabei äußerst drollige Werk wurde von den Dilettantenkünstlern, ;eren große Mehrzahl aus feschen jungen Damen bestand, in flottester Weise zur Darstellung gebracht, und das neckische Spiel des Assessors und seines Faktotums mit den verliebten Pensionsdamen inkl. der Vorsteherin Frau Brigitte entzückte allgemein. Die musikalische Leitung des Herrn Casper verdient volle Anerkennung. Ein von Frl. Hacker, einer Tochter unseres Hoftheater-Regisseurs, deklamatorisch fein und schwungvoll gesprochener Prolog des Herrn Karl Hepp wies auf den schönen Zweck der Veranstaltung hin, der im Hinblick auf den außerordentlich zahlreichen Besuch auch voll erreicht worden sein dürfte.

Darmstadt, 25. Jan. Der Kunstschriftsteller Georg Fuchs ist, wie in demD. Tagebl." zu lesen steht, als Mit­glied her Redaktion derMünchener Neuesten Nachrichten" nach München berufen worden und wird insbesondere das bei der Stellung Münchens als erster deutscher Kunst-Metropole außerordentlich wichtige Referat über kulturpolitische und künst­lerische Angelegenheiten übernehmen.

Homburg, 26. Jan. UnerhörteGeldschneiderei scheinen die hiesigen Hotelbesitzer gelegentlich des Gordon-Benett-Nennens treiben zu wollen. Wie Mr. Orda, der Sekretär des englischen Automobilklubs, der dieser Tage hier war, behauptet, haben sie ein Syndikat ge­bildet und den Preis' des Bettes auf 325 Mk. pro Woche festgesetzt; auch sollen Zimmer auf kürzere Zeit während des Gordon-Benett-Rennens nicht vermietet werden. Nach derFrkf. Ztg." soll allerdings eine Vereinbarung be­stehen, Betten während der Gordon-Benett-Tage nicht für die Dauer einer Woche zu vermieten. Der Preis von 325 Mk., d. h. mehr als 46 Mk. pro Tag, wird aber wohl nicht stimmen.

r. Rodheim a. d. B., 26. Jan. Der für die hiesige OrtSoruppe des Flottenvereins für gestern abend an» gekündete Vortrag war nicht stark besucht. Der Vorsitzende Dr. Klingelböfer begrüßte die Erschienenen. Kapitänleutnant der Res. v. Veltheim sprach dann über ,die Notwendigkeit einer Verstärkung unserer Flotte".

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Eberswalde, 26. Jan. EinKlub der Harm­losen" wurde letzter Tage hier in einem Lokal von der Polizei aufgespürt. Doch handelte es sich diesmal nicht um das starke Geschlecht, nein, Bürgerfrauen waren es, welche mit Eifer dem Hazardspiel huldigten. Wie dasDbcrb. KrSbl." berichtet, soll die Polizei durch ein anonymes Schreiben von diesen Treiben Kenntnis erhalten haben. Beim Er­scheinen der heiligen Hermandad auf den Plan war das Ent­setzen groß. Zur Zeit finden fortgesetzt Vernehmungen in dieser Angelegenheit statt. Doch entbehrt die Sache auch nicht der Komik: Auf dem Formular, durch welches die Tarnen vorgeladen wurden, stand zu leien:Militär­papiere sind mit zur Stelle zu bringen!" Dies veranlaßte eine der Damen, dem vernehmenden Beamten ihr t Bedauern darüber auszusprechen, daß ihr solches beim besten

Willen nicht möglich wäre. Darob natürlich aHgemeine Heiterkeit!

Kaisers lautern, 26. Jan. Wie diePsälz. Pr." meldet, hat die vor kurzem verstorbene Frau Gutsbesitzer L. H. Wolf Witwe in Wochenheim (Pfalz) testamentarisch 6 00,0 00 Mark zu wohltätigen Zwecken vermacht.

Beyerleins Schauspiel muß die verschieden» artigsten Bewertungen über sich ergehen lassen. Heute lesen wir in den Inseratenteilen der Zeitungen einer großen deut­schen Stadt folgende Ankündigung:Mittwoch, den 27. Jan. Zur Feier des Geburtstages Sr. Maj. des Kaisers.

Bei festlich beleuchtetem Hause.Zapfenstreich",

Drama in 4 Aufzügen von Franz Adam Beyerlein." Also geschehen in Ham bürg!

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Braunschweig 26. Jan. Heute wurde von der Straf­kammer des Landgerichts der 17 jährige Mörder Jankowski zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Jankowski batte am 2. Dezember v. I. einen 9 jährigen Knaben mit einem Beile erschlagen.

Hlwsiel nnl> Ücrkrhr. Volkswirtschaft.

Berlin, 26. Jan. DerReichs.'ss.nz." meldet: In der heu­tigen Sitzung des ZentralauSsch uffes der Reichsbank erklärte Präsident Dr. Koch im Anschluß an die Wochenübersicht, daß auf die alle früheren Zahlen überschreitende 9lnfpannung am Jahresschlüsse ein sehr starker Rückfluß erfolgte. Gegenwärtig be­trage die Gefamtanlaae von Mk. 925 Millionen noch 19 Millionen weniger als 1903 und 32 Millionen weniger als 1901. Die Wechsel­anlage fei allerdings gegen 1901 nm 13 Millionen kleiner, gegen 1903 und 1902 um 56 dezw. 52 Millionen größer. Reichsschatzan­weifungen besitze die Reichsbaick 78 Millionen weniger als 1903, auch weniger als in den Vorjahren. Ter MetaUvorrat mit 932 Millionen sei gegen 1903 um 13 Millionen größer, gegen 1902 um 84 Millionen geringer, aber erheblich größer als in den Dorjahreir. Die fremden Gelder seien mit 537 Millionen geringer als in den Vorjahren; auch die steuerfreie Notenreserve von 223 Millionen et um 4 Millionen kleiner als 1903. Der Vorsitzende gab eine ge­naue Darstellung der Zusammensetzung des Geldvorrates und des gesamten Metalloorrates am Jahresschlüsse und hob hervor, daß die ansehnliche Vermehrung desselben im laufenden Jahre au§- schließlich aus dem Verkehr stamme. Bei dem niedrigen Stande des hiesigen Privatdiskonts (2/4 pCt.) im Vergleich mit dem an den auswärtigen Plätzen und den gestiegenen fremden Wechfel- kursen sei die eine Besorgnis eines Ausgangs von Gold ins Aus­land nicht zr unterschätzen. Da auch die Kredstansvrüche an die Reichsbank noch immer hoch feien und der politische Horizont einige Wolken zeige, werde eine Diskontherabsetzung gegenwärtig, ähnlich wie in der gleichen Zeit des Voftahres, nicht beabsichtigt. Der Zentralausschuß erklärte sich hiermit einoerstanden.

Börse und Politik. Der politische Horizont hat sich wieder etwas verdüstert, und die Börse ist infolgedessen bedeutend empfind­licher geworden. Sowohl Wiew wie London und Petersburg zeigten schon am Montag wesentlich schwächere Haltung. Gartz besonders mußte es verstimmen, daß zu den bereits vorhandenen dunklen Punkten noch ein weiterer gekommen ist: die bedrohliche Lage Mazedoniens und die Rüstungen Bulgariens. Es macht sich vorerst kein besonders großes Angebot geltend, aber der Verkehr geriet ins Stocken und es fft mehr als wahrscheinlich, daß die Spekulation angesichts der Lage trotz des billigen Geldstandes wieder allen Mut verliert, sich in größere Engagements einzulassen. Jedenfalls ist es angezeigt, daß die Besitzer von Anlagewerten sich nicht schrecken lassen. Die mazedonischen Unruhen kehren fast so regelmäßig wieder wie das Frühjahr und die bulgarischen Rüstun­gen bedeuten noch lange keinen Krieg.

FamilienNachrichten.

Geboren: Herrn v. Borries in Mainz eine Tochter.

Was soll ich trinken?

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