Ausgabe 
25.7.1904 Erstes Blatt
 
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Die Antwort des Kleinen: .Ich

was ins Ohr sagen.

greifet, worüber er ganz besonders erfreut war, wurde

Seit einigen

1. Mannheimer Nu-

2. Frankfurter RudergestllsckxiftGer-

59 Sek.

1. Apr<l L infolge schn^rer Kianllieit tu den Ruhestand waitflenv frühere' Cberfürftvr der Cbcrförftcrci (besten, CberfiHihrtvifrvr August Joseph Er ist im Jahre 1852 zu Eberstadl bet Tnrmftnbt als Sohn be*5 kürzlich dort in hohem Alter gestorbenen Forsttneisterö VCnrl Anton Joseph geboren, besuchte baS Gtnnnasinm zu Darmstadt und widmete sich, wie seine beibeit Brüder, Obersorsttneister sTnrl Joseph in Eberstadt und Oberwrstrat Friedrich Joseph in Dar-rn stabt, bem Studium der Forstwissenschaft aus der Laiidesnniver- sität zu Gießen seit Herbst iS70 intb gehörte während seiner Studienzeit als eifriges Mitglied dein Korps Starkenburgia an. Nach im März 1874 bestandener Fakultäts- und im Jahre 1876 bestandener Staatsprüftmg wurde er mit Wirk- intg vom 1. Oktober 1881 zum Oberförster der Oberförsterei Hirschhorn und spater zum Oberförster der Oberförsterei Lorsch enuimtt. Am 15. September 1893 wurde er im ver­hältnismäßig jungen Alter zum Oberforikmeister des da­maligen Forstes Nidda mit dem Amtssitz zu Salzhausen ernannt. Bei der im Jahre 1895 ein getretenen neuen Or­ganisation deS Forstwesens, welche die Auflwbung des In­stituts der Oberforstmeister brachte, übernahm Joseph als tvr süngstc der damaligen Oberforstmeister wieder eineOber- forsder-Stolle, und zwar wurde er unter Belassung deS Titels und Ranges eines Oberforstmeisters nach Jugenheim an her Bergstraße und von da am 5. Oktober 1898 in die Ober­förstern Gießen verseht. In allen diesen Stellungen bat August Joseph sich als pflichttreuer, in seinem Fach her- vorragend begabter und tüchtiger Beamter bewiesen. Ins­besondere ist ihm auch die Stadt Gießen durch umsichtige Bewirtschaftung ihrer wertvollen Waldungen, deren Ver­waltung ibm unterstellt war, zu besonderem Danke ver­pflichtet. Die Verdienste deS Verstorbenen wurden seinerzeit auch von S. Kyl. Hoheit dem Großherzog durch Verleidung deS Ritterkreuzes 1 Klaffe des Verdien stowens Philipps deS Großmuttgen und bei seiner Verabschiedung durch Ver­leihung der .'kröne zu diesem Orden anerkannt. Seiber ist der so tatkräfttge und berufSfreudige Mamt so früh seiner Familie, seinem Amte und seinem geliebten Walde durch nach schwerer Krankheit und eingetretenen Tod entrissen worden. Seine zahlreichen Freunde aber werden ihm stetö wt warmeS Andenken l»ewahren.

werden, begonnen.

tz Stockheim, 22. Juli. Heute nachmittag waren hier fast sämtliche Lehrer deS Kreises Mdingen versam- melt, um von ihrem in ePnsion fjdjcrüxm Schulinspektor Schulrat Buß und seiner Familie Abschied zu feiern. KreiSrat Bockmann und der neu ernannte Schulinspektor

auf die Höhe der Zeit gebracht worden sei. Der Scheidende sprach den Veranstaltern der Feier den Dank aus Ein kost­bares Album mit den Photographien sämtlicher Lehrer deS

3. Offenbacher NndergesellschaftUn-

4. Mainzer Nudergesellfchast 7 Min

erworben. In diesen Kreisen herrscht nun auch große (Er­bitterung über daS Benehmen der Angreifer, welche einer exemplarischen Bestrafung wohl nicht entgehen dürsten, da sie sich gegen Beamte in Ausübung ihres Dienstes vergangen haben BemerkenSwett ist noch, daß sich dieses betrübende Vorkommnis einen Tag vor den Ferien ereignet hat und einzig in der Geschichte unseres sonst so friedlichen OtteS und seiner Einwohner dastehen dürste.

sd. Darmstadt, 24. Juli. Der langjährige Prä-

D u kriechst mich

Scherer hatten sich dazu eingefunbrn. Lehrer Wiegand- Stockheim hielt eine Anrede an den Scheidenden, und KreiS­rat Böekmann hob hervor, daß daS Schulwesen deS Kreises

ihm überreicht.

H. L. OberroSbach v. d. H., 23. Juli.

weiß scho, waS Du willst, awer nit/

Darmstadter Blätter noch folgendes: Der in Darmstadt 5 Uhr 27 Minuten abgehende Schnellzug, der in Bensheim anzuhalten hatte, fuhr, wie eS heißt, infolge Versagens dec Bremse, etwa um eines Zuges Länge über die Station hinaus und rannte auf einen rangierenden Güterzug. Dabei wurden 6 Personen leicht, eine Frau schwer ver­letzt und Wagen wurden zertrümmert, so daß noch stunden­lang später die herumliegenden Näder, Wagenteile und ins­besondere zwei mifqctürmte Wagen des Schnellzugs und die stark beschädigte Lokomotive desselben einen schauerlichen An­blick darboten. Der Zugverkehr erlitt selbstverständlich, weil nur ein Geleise benutzt werden konnte, erhebliche Verspätungen. Manchem nicht verletzten Reisenden, der im Schnellzug saß und seine Sommerfrische aufsuchen wollte, durfte die Reiselust sehr verdorben worden sein. Einen besonders schweren Dienst hatte in den ersten Stunden nach dem Unfall das Personal in Heppenheim, dort standen die die Bergstraße abwärts fahrenden Züge neben und voreinander in den Seitengeleisen, um zuerst die fälligen Gegenzüge vorbei zu lasten. Vielfach besprochen wird der Umstand, daß e8 überhaupt zulästig ist, noch während der Einfahrt eines Schnellzuges Rangierbe­wegungen auf besten Geleise vorzunehinen zu lasten. Die drei hintersten Wagen des GüterzugS wurden beim Bahn­übergang an der Lorscher Straße mit solcher Wucht zur Seite geschleudert, daß der eine dieser Wagen da« am Neber- gang 'stehende Bahnwärterhäuschen vollständig zer­trümmerte. Die Maschine deS GüterzugS fuhr dank der ! Geistesgegenwart ihres Führers mit dem stark beschädigten Tender, zwei Wagen mit zerbrochenen Rädern nach sich schleifend und weiteres Unglück verhütend, bis zum ViehwegS- übergang, wo letztere entgleisten und liegen blieben. Die Passagiere wurden durch die Wucht deS Anpralls von ihren Sitzen geschleudert, das in den Abteils aufgestapelte Gepäck flog über ihre Köpfe weg. Sämtliche Passagiere konnten mit dem nächsten Zuge weiter befördert werden. Die SchnellzugSmaschine, der Postwagen sowie die Einrichtung des Speisewagens sind stark beschädigt. Der Materialschaden ist mihin ein ganz bedeutender. Die auß den Eisenbahnwerk­stätten zu Darmstadt und WormS requirierten Arbeiter waren bald zur Stelle, um die Wagentrümmer wegzuräumen. Die nächstfolgenden Züge erlitten Verspätungen von 1 */4 Stunden, während die späteren Züge wiederum fahrplanmäßig vcr- kehtten.

Wiesbaden, 23. Juli. Der hier zur Kur weilende erste Staatsanwalt von Hildesheim, Geheimer Justizrat Emil Schenck, ist gestern abend im Alter von 60 Jahren hier gestorben.

Kleine M t t t < i l u n q e " aus Hessen und den Nachbarstaaten. Ter erst voriges Jahr gegründete Tum- verein in Dorlar feierte am 24. d. MtS. fein erstes Stiftungsfest, verbunden mit Schauturnen. Zahlreiche Vereine der Umgegend nahmen am Feste test.

33 Sek.

16. Junior-Acht er. Ehrenpreis: derklub 7 Min. 36 Sek., numia" 7 Min. 38 Sek., dinc" 7 Min. 42 Sek.

Friedelhansen, 23. Juli. Durch Funken au« der Maschine deS H-ZugeS entstand gestern nachmittag 2 Uhr hier dicht oberhalb der Station ein Waldbrand, welcher in den vielen Wachholderbüschen, Ginstersträuchern und jungen Nadelhölzern reichliche Nahrung sand. Rauch und Flammen lockten bald eine Anzahl Arbeiter herbei, welche in einigen Stunden den Brand löschten. Die Eisenbahnverwaltung stellte für diese Nacht eine Feuerwache dort hin. Vor einigen Jahren soll fast an derselben Stelle und auf dieselbe Weise schon ein solcher Brand entstanden sein. (H. L. Ztg.) e. Burg-Gräfenrode, 24. Juli. Morgen abend findet hier Besichtigung der hiesigen Pflichtfeuerwehr durch den Krersfeuerwehr-Jnspektor von Friedberg statt. Gestern haben die Ernte-Ferien, die 3 Wochen dauern

haben, sondern bewiesen auch, in wie ausgezeichneter Weise I Fräulein Minna Körner die ihr anvertrauten Schüler von Stuft zu Stufe heranzubilden versteht.

" P o l i z e i b e r i ch t. In der Nacht vorn Freitag zum Samstag wurde in der Schützenstraße hier von bübischen I Händen ein Draht von einer Laterne quer über das Trottoir' nach einem Hoftor gespannt. Ein in den siebziger Jahren 1 stehender Herr, welcher am Samstag vormittag um halb 8 Uhr die Straße passierte, fiel über diesen Draht und brach einen Arm. Der Täter wurde ermittelt und zur Anzeige gebracht.

** Heuchelheimer Kirmes. Trotz der geradezu tropischen Hitze wanderten schon am frühen Nachmittag Tausende dem benachbarten Orte zu, während eS der Hieben- talbahn kaum möglich war, den enormen Verkehr zu be- wälttgen. Auf dem Festplatze herrschte lebhaftes Treiben^ und Volksbelustigungen aller Art wurden benutzt. Die Mrte haben eine gute Einnahme gehabt, beim alle Lokale waren überfüllt. Erst gegen Mitternacht begann sich der Festplatz zu leeren, und in gehobener- Stimmung zogen die Kinnes- qäste heimwärts, vielfach den Anwohnern der Rodheimer- straße durch mclobiWn Gesang die Nachtruhe verkürzend.

- Der Großherzog und die Oppenheimer Schuljugend. Der Grobherzog von Hessen war dieser Tage mit seinem Automobil nach Oppenheim gekommen und hielt vor dem Hotel .Zum Ritters Natürlich stand eine große Menge Schulkinder um das Fahrzeug, und der LandeS- fürst, der gerade die Signalpfeife in der Hand hielt, sagte zu einem besonders naseweisen Buben: .Romin her, ich will Dir

reichlich an Ort und Stelle geschafft waren, zusprach, so wuchs die muntere Laune der Teilnehmenden immer mehr, und man bedauerte es, als zum Aufbruch geblasen werden mußte und um 8 Uhr der Erttazug die Ausflügler wieder heimwärts trug. Eine Musikkapelle, die man ausgenommen batte, hat während des Ausflugs wacker geblasen und musiziert. So ist denn bei dem schönen Verlauf des Aus­flugs zu begreifen, daß man verabredete, am heutigen Montag auf Bichlers Hardt (Textors Terrasse) noch eine Nachfeier abzuhulten.

^DieSchule fürhöheres Klavierspiel des Fräulein Minna Körner hielt gestern, wie alljährlich beim Semesterschluß, ihre Prüfung ab. Das Programm, welches Komposittonen der hervorragendsten Autoren auf dem (Gebiete des musikalischen Lehrstoffes enthielt, war in abwechslungsreicher Weise mit Geschmack zufammenge- ftedt, bot große, tote kleine Aufgaben, dem Können und den Fortschritten der Eleven entsprechend. Mieder hatte! Fräulein Körner neben S o lo lei st u n g en auch DuoS für Pianoforte und Violine dem Proaramm ein- <rfügt, die den wichtigen pädagogischen Zweck verfolgen, den Schülern Takt unb musikalische Unterredung auszu- zwinoeo <Nes Gebotene, ob leicht, ob schwer, kam Muster- gütig zur Ausführung, nie hatte man die Empfindung, die Ausgabe sei zu schwer. Mit sichtbarer Freude lösten alle Drüflinge ihr Pensum und geben dadurch, nicht nur Jid) bas Zeugnis, einen erfolgreichen Kursus beendet zu

sident des Großh Derwaltungsgerichtshofes Mr kl. Geheimrat Hch KnorrvonRosenroth, Exz., ist gestern nachmittag plötzlich ohne vorheriges Kranksein im I Altor von 74 Jahren einem Schlaganfall erlegen.

Offenbach, 23. Juli. Einen schrecklichen Selbst­mord verübte gestern abend gegen 6 Uhr der in der Schloß­straße 14 wohnende verheiratete 72jährige städtische Tag- köhner Adam Hild. Er war erst vor wenigen Tagen au8 dem städtischen Krankenhaus entlassen worden, wo ihm ein l Bein amputiert worden war. Wohl auS Gram hierüber kam er zu dem Gntschlliß, sich daS Leben zu nehmen. Er fdpütt sich zunächst die Pulsadern an beiden Händen aus und suchte sich bann, vor bem Spiegel stehend, auch den HalS zu durch- ichneiben. Da bas stumpfe Mester nicht einbringen ivollte, riß er bie Wunde mit beiden Händen seitwärts aus. Trotz I schnell herbeigcHolter Hilfe starb der Unglückliche nach etwa einer Stunde.

Bensheim, 23. Juli, lieber den gestrigen Eisen- Ibahnunsall, von bem wir schon kurz meldeten, berichten

17. Gast-Vierer. WnnderpreiS, gegeben vvn her Stadt Mainz: Mannheimer NirbcrvereinAmicitia" 8 Min. 15 Sek. (fuhr allem).

18. 3toeter otzir«Steuermann. Ehrenpreis: 1. Wür» burger Rnderverein 8 Min. 33 Sek., 2. Mainzer Nuberverein 8 Min. 43 Sek. 3. Mannheimer RiidervereinAmicitia" 8 Min- 53 Sek.

19. Einer, Meisterschaft von Deut sch land, Wan^ berpreis: 1. RubervereinSport Germania" Stettin 8 Min. 49 Sek., 2. Mainzer Nubervereiu 8 Min. 50 Sek., 3. Ri'.b r lub Dessau 9 Min. 1 Sek, 4 toi fiel er Ruberqesellsämst 9 Min. 3 Sek., 5. NndergesellschaftWiking" 8 Min. 18 Sek.

20. Dritter Vierer. Ehrenpreis: 1. Frank.nl Haler Nu- bertierein 8 Min. 20 Sek., 2. Frankfurter Rudergcsellfchaft£l*r-

Sport.

(r.) Mainz, 23. Juli.' Die 19. Mainzer Regatta verbunden mit bem Meisterscbaftsrudern für Deutschland gestaltete sich am ersten Tage: Die zwei Dar- rennen zum Meißers^stsrudcm von Deutschland sind ausgefallen, da Derufnebcne Anmeldungen zurückgezogen worden waren.

1. tr oft-93 ter er. Ehrenpreis vom Mainzer Ruderverein: 1. Kastrier Nud rg-fellschast van 1880 8 Mm 2 Sek., 2. Osien- baebtr NudergesellschaftUndine" 8 Min. 6 Sek., 3 Frankfurter RubergefellfclxntOberrad" 8 Min 18 Sek., 4. Mainzer Nu- bergcfcllfcbajt 8 Min. 18 Sek. .

2 uviläums 93 ie re t . Jub'läums'Preis: 1 Mann- hem.er Nud.wklnb 6 Min 54 Sek., 2. Mannheimer Rud^rvcrein Amicitia" 7 Min. 8 Sek.

3. D a v v e l - Z we i e r , ahne Steuermann, Ehrenpreis vom Mainzer Nudervereiu: 1. Mainzer Ruberverün 8 Min 5 Sek., 2. Marrnh?imer Rnb:rvereinAmicitia" 8 Min. 6 Sek.

4. 3 w e i t c r 93 ie ter. Ehrentweis: 1. Frankfurter Ri'd7r- gesellschaftSachfenbausen" 7 Min. 56 Sek., 2. Mannheimer Nnd-rklub 7 Min. 59 Sek., 3 Würzburger Ruderverem 8 Mm. 5 Sek

5. Anfänger-Vierer. Ehr.'npreiS: 1. Ruderklubxrnrz/ Saarbrücken 8 Min. 4 Sek, 2. Mainzer Ruderverein 8 Mm. 9 Sek, 3 Kafteler Nud'rgesel'schaft van 1880 8 Mm. 30 Sek.

6. 3weiter Einer. Ehrenpreis: L RuderklubSaar' Saarbrücken 8 Min. 48 Sek, 2. NuderllubHellas" Offenbach 8 Mm. 58 Sek.

7. Vierer ohne Steuermann, Wanderpreis gegeben vom beutsclren Ruberverband: 1. Frankfutter Rudervercin 7 Min 37 Sek. 2. Marnzer Ruderverein 7 Min. 43 Sek.

8 Rhein-Vierer HerouSforderunasprcis v-m M 'nzer Ruderverein: 1. Kölner Nndervcrein von 1877 8 Min.

2. Kafteler Rudergesellschaft von 1830 8 Min. 5 Sek.

9. Einer, Nl>e invoka 1 Wanderpreis: 1. Mainzer Nuderverein 8 Min 17 Sek, 2. Ruderverein ,,Spvrt'Germantcck 8 Min. 20 Sek., 3. Kafteler Nudwverein von 1880 8 Mm. 24 Sek. 4. Banner Ruderverein 8 Min. 33 Sek. __ .

10. Zweiter Achter. Ehrenpreis: 1. FranksiirterRuder- qefellfcfMftSachsen^usen" 7 Min. 19 Sek, .2^ Mamihetmer Ruderklub 7 Min. 20 Sek, 3. Frankfurter Rudergesellschaft Germania" 7 Min. 20Va Sek. ,

11 Junior-Vierer. Ehrenpreis: 1. Mannh'tmer Ru­derklub 8 Min. 17 Sek, 2. RuderklubSaar" Saarbrücken 8 Min 24 Sek, 3. Mainzer Ruderverein 8 Min. 26 Sek.

12. Graßherzogs-Vierer. Wanderpreis, ve-liehen vam ^roßherzog von Hessen: 1. Mannheimer Ruderklub 7 Min. 58 Sek. 2. Mainzer Ruderverein 7 Mm. 59 Sek, 3. Mcmn- kwimer NudervereinAmicitia" S Min. 20 Sek.

13 Einer Meisterschaft vom Rbein. Wenv^rprcts: Kafteler Nudwaesellschaft von 1880 fuhr allein durchs Ziel mit I 8 Min. 63 Sek.

14. Akademischer Vierer. Kaiserpreis, Wand rv-eis, I verliehen vom Kaiser: 1. Akademischer Nud rllnb Berlln 8 Min. 21 Sek. 2 Mannheimer NudervereinAmicitia" 8 Min. 35 I Sek, 3. Heidelberger Nuderllub 8 Min. 45 Sek

15. Junior-Einer. Einen preis: 1. Ludwigshafener Nuderverein 9 Min. 11 Sek, 2. Offenbacher NudervereinHellas" 9 Min 20 Sek, 3. Kafteler Nudergesellscliast von 1880 9 Min.

** Aju s demMilitär-Dochenblatt. v Doigts- Kbetz, Oberstlk beink Stabe des Jnf.-Leibregts. Großherzogin 3. Großb. Hess.) Nr. 117, uutrr Versetzung zum Inf.-Regt. General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Prc, m (& Brandend.) Nr. 64, mit der F-uhrung dieses RegtS. beauf­tragt Die Majore: Geppert, Bats -Komm, im 4 Großh Hess. Jns.-Regt. Vrtnz Karl) Nr. 118, v. Loeben, BatS.- Komm. im 3. Lotbr. Inf.-Regt. Nr. 135, dieser unter Ver­setzung zum Stabe des Jnf.-Leibregts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, zu Oberstlts. befördert. ElralonS, Major, aggregiert dem Jnf.-Leibregt Großber-,ogin (3 Großh. Heff.) Nr. 117, unter Versetzung in bad Jnf.-Regt. Markgraf Ludwig Wilhelm (3. Bad ) 9hr. 111, zum Dats - Konnn. ernannt v. Frese, Oberlt. u. Lldjutant der 25. Kgv.-Brig. (Großb. Heff.), unter Beförderung zum Ritttn., als Eskadr.-Ehef in das Ulan.-Regt Graf zu Dohna Oft- preufjJ Nr. 8 versetzt v. Harnier, Oberlt im 1. 93ob. Leib-Drag.-Regt Nr. 20, zum Adjutanten der 25. Kov.-Brig. (Großh. H^ff-) ernannt Brandenburg, Hcmptm. u. Komp.- Ehef im Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm (2 Großh. Hess.) Nr. 116, in das L Unter-Effäss Inf »Regt Nr 132, v. Löhnevsen, St im 1. Großh. Hess.-Jnf - (Leibgarde-) Regt Nr. 115, in __

das Jnf.-Regt Herzog Friedrich Mlhelm von Braunschweig Tagen desinden sich die Gemüter unserer Einwohnerschaft in Dstfries.) Nr. 78 versetzt Die Hauptleute: Giese im Inf.- großer Erregung wegen eine« Vorfalles, dem nachstehende Regt Kaiser Mlhelm (2. Großh. Hch"-) Nr- 116 $3agncr im Ur|nci)m Gninde liegen: Einige 13jähnge Knaben ver- 4. Großh. Hess. ^nf^Regt (Prinz Srarr 1 m e i q e r t c n fortgesetzt den Lehrern den Gehorsam

u^Dezir^offizier^Seim ^bro^yrt Trbach/ ber (EfiarJtter und fbrnfo btm DorNtzkndkn bc8 S*u(Dotflanbc^ als Hauptmann verliehen. Die Leutnants Quinckardt im letz.ere bettraste bie Änaben mit einigen ^tunben - Irrest, doch Jnf.-Leibregr Großherzoain (3. Groß. Heff.) Nr. 117, See- die Schuljungen fühlten sich nicht bewogen, die Straw ab- berer im 1. Großh. Heff. Feldart-Regt Nr. 25, zu Oberlts. zubüßen, selbst bann noch nicht, als der Polizeidiener erschien, befördert Schmidthats, Haupttn. u. Komp.-Chef im 4. um sie abzuholen. Am vergangenen Donnerstag nachmittag Großh. Hess. Inf-Regt (Prinz Karl^ Nr. 118, als Lehrer sollten die betreffenden Knaben nach einer Turnstunde zur zrrr Kriegsschule in Hersfeld kommandiert. Ebel, Unter- ^büßung bfT Strafen zunlckbehalten werden. Während Offizier im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm '2 Großh. fieff.JI s^ü(er einrr Weisiing deS Lehrers folgte, versuchte ein!

?um Iähirrich befördert. - ShcfeS, «t im ,nf.. au5jl,r?t6,n, wurde aber von einem anderen Lehrer

S'. BiU ""falten. Dieser Vasall spielte sich i.n Schulhofe ab. mam^ Staks- unb V«'s -Arzt b im Inf-Le b R t Gros- Aus der Straße aber hatten fit, inzwischen em Backerrneuter, Herzogin (3. Gro'tz. Hess.) Nr. 117, zum Lberstabs- und der Feldschütze unb der Nachtwächter oersarnrnelt und drangen Regts.-Ar>t beim 4. Magd. Jnf.-Regt Nr. 67 ernannt. nunmehr in den Schulhof ein. Sie mißhandelten mit Die Oberärzte der Res. Tr. Reißner (Friedberg), Dr. £a ttenftfl cf en bie derben Leh rer, sowie bie Frau beS fombara (Mainz) zu Stabsärzten, der Assist>-Arzt der Res. einen# welche auch hinzugeeilt war, in brutalster Weise, so Dr. Tietz 1 Darmstadt) zum Oberarzt befördert. Tr bQ^ bic Mißhandelten bie Hilfe eines zufällig anwesenben beT, Kaiser-WElm?-Dk°b«mte ssir dak I .c9 Anspruch nehmen mußten. DaS zur $>ilfc an- Inf^Lerbregts Großhe^in^°<Sroßh. £>tffa Nr^117 öcr- qfr"fenc ftLe'ßa,"t ,n beotb<r?c foiort ®fnSarcnf

setzt. - Zur Jnfanterie^chicßschule vom 20. Juli biS 23 nach dem Tatorte und verfügte die einstweilige Dienslentlasiunq August 1904 kommandiert: Hcn'pttn. Frhr. v Gillem vom der beteiligten (Semembebiener. Die Untersuchung dieses Jnf.-Regt Kaiser Mlhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. Vorfalles ist in vollem Gange unb hat bereits ergeben, daß ** DerSängerkränz" unternahm gestern mit zwar ein Verbacht ber Verabrebung zwischen den drei An­großer Beteiligung um 2.45 Uhr per Extrazug einen Ausflug greifem vorliegt, ein Grund dazu jedoch nicht vorhanden ist. ins Mebertal. Dort erstieg man die herrlichen Buchenwald-- Die angegriffenen Lehrer haben weder ihre Befugniste über- unyen und lagerte sich gruppenweise im kühlen Schatten, schritten, noch zu Klagen Deranlaffung gegeben, sondern sich wo aus ftöhlichster Stimmung heraus bald die gewohnten während ihrer l'/°jähttgen, resp. 12jähngen Tätigkeit bie ertönt5h. Achtunq des anständigen Teiler der hiesigen Einwohnerschaft

schonen von Bieber zum 9Zergnügen aller ein ftohes Ecbo> 1 ö- - -- - - -

erweckten. Da man vor der Schwüle des Nachmittags sich zu schützen gewußt hatte, und, in Hemdsärmeln sich be­wegend, bequem und nach Bedarf Speise und Trank, die