Ausgabe 
25.2.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

154. Jahrgang

Erstes Blatt

Donnerstag 25. Februarl804

)fer des Kurs- en Krieges ist der Meyer ist mit einer Honen Mark ge« faltSort jod Son»

nn Verdacht, seine M vchchert raar, dr. Jaeadsot>n m

Letterdienst, rpler.

djaben, der auf 6 Millionen geschätzt wird, sich genau veranschlagen läßt.

qen.

tzever Anzeigers, nisterialdirektor ;mng des Finanz«

ltschen Offiziere, or v. Tettow, die m, sind hier ein«

dwick aus die vom ,tQ96- erscheinenden § aufmerksam ge, r »wischen 10 unb 1 der deutschen See» t den MittagZzügen m Oberhessen noch st schon in der Zeit ine größere Anzahl rten durch Aushang m werden gebeten, ' der Erntezeit, die um unnötige 93er»

Kirche unb bchule.

Zur evangelischen Kirche sind im letzten JuhrL im Großherzogtum übergetreten: von der katholischen Kirche 13 3, von anderen christlichen Konfessionen 42, Sonstige 13, zusammen 188; aus der evangel. Landes­kirche sind ausgetreten: zur katholischen Kirche 14, zu anderen christlichen Konfessionen 54. Die Zahl der Kom­munikanten war: im öffentlichen Gottesdienst 390 036, pri­vatim 7191 oder 53,6 auf 100 evangelische Bewohner: in Starkenburg 35,9, in Oberhessen 81,9, in Rheinhessen 45,9. Auf 100 bürgerliche Eheschließungen kamen 88,3 kirch­liche Trauungen durch evangelische Geistliche: in Starken­burg 90,1, in Oberhessen 96,8, in Rheinhessen 94,1. Die Zahl der durch Geistliche anderer Konfessionen vollzogenen Trauungen von Evangelischen, also namentlich von Misch- chen, ist hierunter nicht begriffen. Auf 100 Lebendgeborene kamen 86,4, von evangelischen Geistlichen Getaufte: in Starkenburg 87,6, in Oberhessen 92,3, in Rheinheffen 77,2. Auch hier 'fehlen die Angaben der von Geistlichen anderer Konfessionen Getauften aus Mischehen.

Deutsches Reich.

Berlin, 24. Febr. Der Kaiser sprach heute beim Reichskanzler Grafen v. Bülow vor, hörte im kgl. Schlöffe die Vorträge des Chefs deS Zivilkabinets Dr. v. Lucanus und deS HauSminisierS v. Wedel. Das Frühstück nahm der Kaiser beim Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Jreiherrn o. Nichthofen ein. ,

Der Kaiser ließ der gesamten Besatzung'des Panzer­kreuzersPrinz Heinrich" für ihr tatkräftiges Eingreifen bei der Aalesunder Hilfsaktion seine warme Anerkennung aussprcchen.

Zu dem heutigen parlamentarischen Abend bei dem Reichskanzler Grafen Bülow waren über 1100 Einladungen ergangen. Anwesend waren sämtliche Minister und Staatssekretäre, Mitglieder des Bundesrats, Vertreter der verschiedenen Reichsämter, zahlreiche Abgeordnete der verschiedenen Parteien des Reichstages und des Landtages und hervorragend-Persönlichkeiten der Kunst, Wiffenschaft und der Preffe.

Die Abendblätter melden, der Vorstand des Zentral- verbandeS der Deutschen Bank und des BankicrgewerbeS be­absichtige, einen allgemeinen deutschen Bankiertag zur Beratung der Börsengesetz-Novelle zusammenzuberufen, wenn die erste Lesung der Novelle stattgcfunden habe.

Ko bürg, 24. Febr. Herzogin Marie gedenkt mit ihrer Tochter, der geschiedenen Großherzogin von Hcffen, bei denen bis zum Ausbruch des russisch-japanischen Krieges wiederum Großfürst Cyrill von Rußland weilte, bis Anfangs Mai in Nizza zu bleiben.

Straßburg i. E., 24. Febr. In einer von etwa 400 Teilnehmerinnen besuchten Frauenvcrsammlung wurde nach einem Referate des Ehrenherrn Dr. Müller-SimoniS eine katholische Frauenzunft für das Elsaß inS Leben zu rufen beschloßen.

....." ...iuuiiwjihu.jjl,. iwim!» UJ--1 -

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 25. Februar 1904.

** Schwurgericht. Vor dem anfangs März be­ginnenden Schwurgericht werden voraussichtlich 4 bis 5 Fälle verhandelt werden. Die Sitzungen werden in einer Woche erledigt werden.

* Das Schwurgericht und die Strafprozeß- resorm. Professor Dr. Mittermaier begann seinen gestrigen akademischen Vortrag mit einem Hinweis darauf, daß die Frage, ob das deutsche Schwurgericht beizubehalten, ob e8 zu ändern sei, zur Zeit von einer Kommission des ReichSjustiz- amteS beraten werde. Sie sei eine sehr schwierige und sehr bestrittene: drei Strafrechtslehrer der Ludoviciana haben sich in den letzten 30 Jahren in dreifach verschiedenem Sinn über sie geäußert. Auch an den Aufsatz deS Gießener Anzeigers aus dem Sommer 1903 erinnert der Redner. Er hofft, dar­tun zu können, daß das steigende Mißtrauen gegen die Schwurgerichte auf einem sehr äußerlichen Beobachten beruht; wer die Geschichte, die Erfahrungen bei uns und anderswo zu Rate ziehe und in den Geist der Einrichtung zu dringen suche, könne ihm nicht feindlich entgegenstehen. Seine heutigen Schwächen stammen aus Fehlern der Gesetzgebung, aus dem noch stark formalistischen Geist unserer Strafgesetzgebung und unserer Rechtswissenschaft her. Nachdem kurz auf die Ent­stehung der Schwurgerichte in England aus einem alt- karolingischen Zeugeninstitut und auf ihre Einführung in Deutschland und Frankreich hingewiesen war, erörtert bet Vortragende das Wesen der Schwurgerichte. Die Ge­schworenen sollen als Nicht-Berufsrichter die juristisch ge­bildeten Berufsrichter nicht ersetzen, sondern ergänzen. Denn die Rechtsprechung des Strafrechts muß, um wirksam zu sein, in enger Fühlung mit den Volksanschauungen bleiben. Der Richterstand ist aber bei unS noch nicht dagegen geschützt, daß er einseitig werde. Volksrichter sind das einzig denkbare ver- faffungSmäßige Organ, den Richterstand mit den Volks­anschauungen in Fühlung zu halten. Sie nötigen Gesetzgeber und Juristen zu größerer Klarheit. Die Vorbedingungen zu einem guten Wirken dieser Einrichtung sind bei unS gegeben: genügende Bildung und genügendes Pflichtgefühl, auch daS entsprechende RechtSverftändnis fehlt nicht. Es ist un­bewiesen, daß die Einrichtung als Last empfunden^ werde. Auch politisch wirkt sie gut. Deswegen wird |te von der Mebrhcit der Juristen für segensreich erachtet. Schwieriger ist die Frage, ob im Schwurgericht die nötige Verbindung zwischen den zwei Richterelementen hergestellt ist. ES dienen ihr nur die Fragestellung und die rein theoretische Rechtsbelehrung. Beide aber sind nach Gesetz und Praxis bei uns vielfach ungenügend. Auch ist der Einfluß der Geschworenen auf die Verhandlung nicht genug gesichert. Zu einer Verbefferung müßte vor allem der Geist unserer Gesetzgebung und unseres Rechtes sich ändern. Wenn man aber den Mangel der Kontrole am Schwurgericht tadelt, so muß man beachten, daß es richtiger ist, die Vor­bereitung des Spruches genügend zu gestalten, als ihn hintenach beaufsichtigen zu wollen. Wir dürfen auch nicht jeden von uns nicht verstandenen Spruch einenFehlspruch^ nennen. Und wenn man der Zahl der Freisprechungen nach­geht, so findet man, daß in mehreren Bezirken diese Zahl geringer ist als der Durchschnitt der Freisprechungen bei den Strafkammern. Danach wäre c5 verkehrt, ohne weiteres statt der Geschworenengerichte Schöffengerichte einführen zu

gebiete h

Berlin, 24. Febr. iic Pent.v .I mmission des Reichs­tages behandelte 'heute mehrere Bittschriften, lieber die Eingabe betr. Einft^rung des Befähigungsnach- weises für tzanowerker im allgemeinen ging die

cebnicir ig04 dieser'^

General-Ver-

'"»«eiten Ä

®to^er|ojs

Sie bie

L «Men 4etonberung (Xx\.

Genien ^l>e ^«L^e

"men aI,

'.t 4 firl°sse 4 1Qffe fej 1 werden

Politische Tagesschau.

Bismarck «ad Aftika.

Vom Fürsten Bismarck und seinem Hause", unter diesem Titel veröffentlicht Eugen Wolf in der Märznummer vonVelhagen und Klasinas Mo­natsheften" eine Anzahl Taaebuchblätter, in denen er eine Begegnungen mit dem ersten Reichskanzler schildert. Aus der Fülle der Mitteilungen, die ein Bild des unge­zwungenen Verkehrs in Bismarcks Hause geben und namentlich auch Aeutzerungen des Fürsten über die deutsche Kolonialpolitik und damit verknüpfte Fragen ent­halten, seien einige Episoden wiedergegeben. Wolf kam mit dem Reichskanzler im Jahre 1868 in persönliche Beziehung, als er von Leutnant Wißmann aufaef ordert wurde, ihn bei der Emin-Pascha-Expedition zu begleiten, und in dessen Gesellschaft nach Friedricksruh reiste. Im Verlauf einer Unterhaltung über die Expedition Wißmanns machte Bismarck Wolf gegenüber eine charakteristische Bemerkung. ,Lch setzte", schreibt Wolf,dem Fürsten die Pläne Wiß­manns, soweit er mich in dieselben eingeweiht hatte, aus­einander. Emin Pascha kenne ich nicht; seine Befreiung hielt ich aber für eine Kulturaufgabe, der nebenbei auch ein politisck>es Ziel nicht abzusvrechen fei. Wir könnten dort eine deutsche Interessensphäre gründen; die Stanley- Expedition verfolgte gewiß nicht nur philanthropische Zwecke. Ter Fürst hörte mir aufmerksam zu; als ich bei der Ent­wicklung meiner Ansichten immer wärmer und wärmer wurde, unterbrach er mich nicht ein einziges Mal. Nachdem ich geendet, trat eine peinliche Pause ein; der Fürst rückte sich im Wagen etwas herum, nach mir zu, und sagte nach tiefem Atemzuge:Sie kennen Emin Pascha nicht und ich auch nicht. Ist der Mann Mohammedaner, ist er Christ? Ist er Deutscher geblieben ober nicht? Will er überhaupt gerettet werben? Schicke ick» einen preußischen Leutnant da hinein, so muß ich unter Umständen noch mehrere nach­senden, um ihn herauszuholen. Tas führt uns &it weit. Tie englische Interessensphäre geht bis zu den Quellen des Nils, und dus Risiko ist nut zu groß. Ihre Karre von Afrika ist ja sehr schön, aber meine Karte von Afrika liegt in Europa. Hier liegt Rußland und hier" nach links deutendliegt Frankreich unb wir sinb in der Mitte; bas ist meine Karte von Afrika."

Konfesfiovalisicrnng des Genossenschaftswesens?

Der bekannteZenrrumSmann Dr. Heim hat seiner land­wirtschaftlichen Zentralgenoffenschaft christlicher Bauernvereine bei ihrer Generalversammlung vorgeschlagen, mit ihrem Ge­schäftsgewinn ein landwirtschaftliches Gut zu er­werben, welches von Trappisten bewirtschaftet werden und Bauernsöhne zur Ausbildung aufnebmen soll. ES ist dies insofern ein Novum in der ländlichen Genoffen­schaftsbewegung , nls hier genossenschaftliche Gelder zu Ordensniederlassungen, also zu kirchlich-konfessionellen Zwecken verwendet werden, wenn auch diese wieder land­wirtschaftlichen Dingen dienen sollen.

§er Krieg zwischen Japan und Außland.

Während von allen anderen Teilen des Kriegsschau- vlahes, oder vielmehr der Gegenden, die gegenwärtig unter dieser Bezeichnung verstanden werden, Nachrichten fehlen, und man nur kleine belanglose Einzelheiten über die Einrichtungen des russischen Hauptquartiers erfahrt, trifft unerwartet eine amtliche, an den Zaren von Admiral Alexejew gerichtete Nachricht aus Petersburg ein, die von einem neuen Gefecht vor Port Arthur berichtet. Nach der völligen Passivität beider Flotten in der letzten Zeit war ein Angriff der Japaner auf Port Arthur kaum zu erwarten. Die erste Nachricht, die wir gestern abend bereits bekanntgeben konnten, war freilich übertrieben. Einen gar so gewaltigen Erfolg haben die Russen nidyt davongetragen. Nicht vier Panzerschiffe, sondern vier Torpedodampfer der Japaner sind zerstört wor­den. Aus der ausführlichen Depesche in unserem heutigen Morgenblatt erfährt man auch, daß der am 9. Februar so arg beschädigte russische PanzerRetwisan" wieder ganz gefechtsfähig ist.

Eine Bestätigung der russischen Siegesmeldung giebt auch ein Telegramm aus Tschifu vom 23. d. M., wonach der russisch« Konsul meldet, daß die japanische Flotte Port Arthur nach Mitternacht angriff, wobei 4 japanische Schiffe zerstört wurden. Die in Tschinwautau mit dem deutschen Dampser ,.Haischike" angekommenen Passagiere melden eben­falls, daß zwischen ein und vier Uhr nachts dauerndes Ge- schützfeuer von Port-Arthur gehört wurde.

DerN. Fr. Pr." zufolge ist die Ueberschtenung des Baikalsees beendet.

In der ganzen Mandschurei wurde eine vom Statthalter Alexejew unterzeichnete Proklamation veröffentlicht, in der die Bevölkerung aufgefordert wird, den russischen Truppen zu helfen und mit ihrer Vernichtung gedroht wird, für den Fall, daß sie nicht gehorchen.

Nach einem bei der Schantung-Eisenbahngesellschaft ein­gelaufenen Telegramm aus Tsingtau ist am 23. o. M. der erste Bauzug auf der Schantung-Bahn in Tsinanfu-Ost an­gelangt. Damit hat die deutsche Bahn in Sch a n- tung die 388 Kilometer von Tsingtau entfernte Hariptstadt her Provinz erreicht. Ts in an fu-West, die Endstation der ganzen Bahn, welch« 6 Kilometer von dem zur Erleich? tcrung des Verkehrs eingerichteten Ostbahnhof von Tsinonfn entfernt ist und zugleich den Durchgangsverkehr der chine- sischien Staatsbahnlinie Tientsin-Tschingkiang aufnehmen wird, ist in der Errichtung begriffen und wird voraussicht­lich spätestens am 1. Juni dem Betriebe übergeben werden.

Petersburg, 24. Febr. Die Ernennung des Mi­nisterpräsidenten Witte zum Reichskanzler mit fast unumschränkter diktatorischer Gewalt steht unmittelbar bevor.

<15 des ganzen Erbes X keine Teilung

tor IN ÄedjtoSht»

MlichenEmszu

>dervorteiler,M^

das

Geheimnis

AW

bVniir

Hildes ,,re

»rbS

stärker er-

KL L ei««

6,8 tieil««;

ine des bie gan

«scheint A

i. der aus * M I und

KSt viel

-Mr

Kommilston zur Tagesordnung über. Eine Emgabe wegen Einführung derVersicherunggegenArbeits- lo si gleit soll dem Reichskanzler als Material über- wiesen werden.

S,er und Alotte.

TasMilitärwochenblatt" meldet: Der Major vorn Stabe des Leibgrenadierregiments Nr. 8., v. Förster, ferner der Militärattachee in Tokio, Major v. Etzel, der Hauptmann des Generalstabes der Armee, Hoffmann, sind zur Beiwohnung des Krieges zur japanischen Armee kommandiert. Runkel, Leutnant des Infanterieregiments Nr. 152, wurde in der Schutz truppe in Südwestasrika an- gestellt. ____

Nr. 47

Erscheint täglich außer SonnlagS.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kessischen Landwirt die Lietzener Kamillen« blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'scheu Univers.'Buch-u.Stem- bruderet. R. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei:

Schul st ratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

FrrntprechanIchtiißNr 51.

Der Ausfland in Deulsch-Südwestasrika.

Aus der Mission.

Ta die traurigen Ereignisse in Deutsch-Südwestafrika kmmer noch im Mittelpunkte unseres Interesses stehen unb für lange Zeit stehen werden, dürfte es angebracht fein, etwas über die dortige evangelische Mission in Kürze mit» zuteilen. Bekanntlich ist dieses Schutzgebiet, an Flächen­inhalt etwa anderthalbmal so groß wie Teutschland, sehr dünn bevölkert. Ter größere Teil der Einwohner, die jetzt o viel genannten Herero, gehören zu den Dantunegem, inb ein nomabifierenbe§ Hirtenvolk. Im Süben wohnen )ie No.ma-Hottentotten, int Norden bie Ovambo, dazwischen zerstreut bie alten Ureinwohner, bie Tamara, mancherlei Mischl'ngKvolk. Alle zusammen zählen kaum mehr at§ 200 000 Seelen. Seit 60 Jahren steht bie Rheinische (Barmer) Misiionsgesellschaft bort in unermübl'.cher Arbeit. Tie bei dem Aufstanbe so häufig genannten Orte im Herero- fnnhe wie' Windhuk, Okahandja, Omnruru, Dtjimbmgue und andere sind sämtlich Äissionsstationen Ueber 11000 Einwohner sind getauft, bie Bibel iss« in der Nama- unb Herero-Sprache übersetzt. Ein Seminar ln Okahancha bildet eingeborene Gehilfen aus, von denen 1901 bereits 37 tm Tienite standen. Obwohl durch die häufigen Kriege zwischen Lereros und Nama-Hottentotten die Misstonsarbeit sehr er- schwert war, fand letztere selbst doch günftige Aufnahme. Selbst die heidnischen Hereros sahen bis jetzt in den Misiio- naren ihre Freunde, und es ist deshalb begründete Hoffnung vorhanden, daß eine unmittelbark-Lebensgefahr-für sie auch unter den jetzigen Stürmen und Greueln nicht besteht, wenn natürlich die blühenden Missionsstationen und bie MMw- üarsfamilien durch ben Aufstand in harte Bebrangms ge- :atC$erqebgentoärtigen wir uns bas Urteil unseres früheren KoloniattwOamten H. v. Francois, der übrigens ber Mission mit kritischem Auge gegenüberftanb, welcher einst schrieb: Ohne bie Pionierarbeit ber Missionare wäre die Besitzergreifung bes Lanbes ein völlig illusorischer Akt auf dem Papier gewesen. Was Händler, Industrielle unb.p^:9fT0t^1?lQlu^b9L^it^ den pöfitäen Ergebnissen der Mssionzarbeit--, Jo dilrsen w>r im Bl ck auf bie ilukunsi bie idelmßheit haben, baß bie evangelisch" Mi i°n in Teutscb-Siibwestasrila an ihrem Tette redlich in Helsen wirb, die Wunden zn beiten unb bie (svnen Qhe iu mildern. Ueber bie Ursachen des Aus. flanb^0 Standpunkte der Mission aus betrachtet, em ander Mal. *

Wie man ans Berlin mitteilt, soNe» ^nächst vom Reichs ag zur En t sch i d i g n n g nr dieVermogensvc.luste in Idwessasrika 3 M i l l. M a r k gefordert werden. Wer ere Summen sollen erst verlangt werden, fobald der Ge>amt-

GletzemrAnzelger

M V! r M Zeilenpreis: lokal I2Pf^

** General-Anzeiger v

v den pollt und allgem.

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW

" zetgentell: Hans Beck.