Nr. 18 Viertes Blatt.
154. Jahrgang
Samstag 23. Januar 1904
Erschein tSglid; mij Ausnahme des Sonntags.
Du „Giehenc. Zamilienblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöcherttlich beigelegt. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich ehnnoL
Giehener Anzeiger
Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witt ko; für den Anzeigenteil: H. Beck.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'icheu Umversitätsdruckerei (Pietsch Erden), (Sufcai»
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für -en Kreis Eietzen.
Bekanntmachung.
Infolge eingetretener Verhinderungsgründe kann der für Sonntag, den 24. Januar d. Js. angekündigte Vortrag deS Herrn Direktors Dr. von Peter von Friedberg nicht stattenden.
Gießen, den. 23. Januar 1904.
Der Direktor des landw- Vezirksvereins Gießen.
I. 93.: Dr. Heinrichs.
Bekanntmachung.
Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers 'findet am Mittwoch, den 27. l. Mts. vormittags Parade auf ÖöwaldSgarten statt.
Dieser Platz wird daher an genanntem Tage von vor- -mittags 10 Uhr ab für jeden Verkehr gesperrt werden.
Gießen, den 22. Januar 1904.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Kclranntmachnng.
Die am 19. November 1903 angeordnete Sperre der Sandgafle wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 22. Januar 1904.
Großherzogliches Volizeiamt Gießen.
Hechler.
Bekanntmachung.
Die am 23. November 1903 angeordnete Sperre der Katharinengasie wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 21. Januar 1904.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
5>ie Kritik am Kcermeseu.
Man schreibt uns:
IN dem Prozeß gegen den Leutnant Bilse irst durch kriegsgerichtliches Urteil festgestellt worden, daß dessen Roman in seinem allgemeinen Teile manche zutreffende Betrachtung enthalte, z. B. über Luxus und Schuldenmachen von Offizieren. Es ist dies ein Urteil von anerkennenswerter Unparteilichkeit. Was wahr ist, muß eben wahr bleiben, auch wenn man im übrigen in der schärfsten Weise die Bloßstellung von Kameraden mißbilligt, wie sie sich Mlse in seinem Buch zu schulden kommen ließ. Noch viel mehr Wellen geschlagen bat in militärischen Kreisen, wie an dieser Stelle neulich schon hervorgehoben wurde, der Roman von Franz Adam Beyerlein „Jena oder Sedans Vom literarischen Standpunkt ist der übermäßig lang gezogene Roman gewiß keines Aufhebens wert; aber es sind auch in diesem Falle die „allgemeinen Betrachtungen" über Einrichtungen und Zustände unseres Heerwesens, die das Interesse in Fach- und Laienkreisen erregten. Gegenschriften aus militärischer Feder sind erschienen, worin dem Verfasser Unrichtigkeiten rmd Ueber- treibungen vorgeworfen wurden. In konservativen Mattern, wie der „Kreuzztg.", erließen ehemalige Offiziere von hohem Rang Abwehrkundgebungen in ähnlichem Sinne. Und doch konnte man nicht lange darnach in denselben Preßorganen, ebenfalls von hervorragenden Militärs, Aeußer- ungen lesen, die an militärischen Einrichtungen eine Kritik übten, die sich nur in der Form von derjenigen des Berufsschriftstellers unterschied. Es sind Männer als Mahner und Warner aufgetreten, deren Name einen vyrzüglichen Klang bat, deren Vaterlandsliebe und Liebe zum Heer über jeden Zweifel erhaben sind. Mr können es nicht als ein Unglück betrachten, wenn, sei es wo immer, auf Mängel hingewiesen wird; ein Unglück wäre vielmehr das Einspinnen in Selbstbefriedigung, daß alles unübertrefflich und vollkommen ist. Je innerlich kräftiger aber Einrichtungen sind, umsomehr Kritik können sie ohne Schaden vertragen. Echtes Gold wird klar im Feuer. Es scheint bei unbefangener Beobachtung der Vorgänge, als ob an der einen und anderen Stelle die Kritik am Heerwesen mit unverhohlenem Mißbehagen, gleichsam als ein Rütteln an etwas absolut Unantastbaren aufgefaßt wird. Ja, man ist sogar da und dort in der Besorgnis vor den Wirkungen solcher Kritik auf die OeffentlichLeit „päpstlicher als der Papst, kaiserlicher als der Kaiser. Oder hat nicht der Kaiser in mehreren eindringlichen Kabinettsordres, deren Inhalt der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten wurde, zur Einfachheit und Sparsamkeit im Offizierskorps aufgefordert? Aus einer Anzahl von Städten wurde gemeldet, daß den Offizieren und Mannschaften der Besuch des Deyerlein- scyen Dramas „Zapfenstreich" verboten sei. Der Erstaufführung dieses Theaterstückes am Berliner Lessing- Theater wohnte aber bekanntlich der Kronprinz bei. Dem Besuch waren genaue Erkundigungen vorausgegangen über Inhalt und Tendenz des Stückes. Ob das dramatische Merk gut oder schlecht ist, dieses zu entscheiden rst Sa^e der Kunstkritik. Als anstößig ist es jedenfalls vom Kronprinzen und seiner Umgebung nicht aufgefaßt worden. Allerdings steht im Mittelpunkt der Handlung ein Offizier, der sich nicht durch Charakterstärke auszerchnet. Aber wann ist es in anderen Ständen als Verunglrmps- una de- aav-^xt Standes angesehen worden, toemr beispielsweise ein Jurist, ein Arzt, ein Lehrer aus der Bühne zum Träger unschöner Handlungen ^g^nacht werden? Etwas anderes lväre es, wenn etwa das Beyer- leinfche Drama eine genaue Reihe unsympathischer Persönlichkeiten aus die Szene brachte. Ta^ ist jedoch n cht der Fall. Manche Figur ist vielmehr geeignet, die Achtung zu bestärken vor den Ehrbegriffen, vor dar Pflichttreue, ber Kameradschaftlichkeit, die t* unserm H^re herrsA. Dem Erfolg des Stuckes hat das erwähnte Verbot lernen Eintrag getan; dieser Punkt bleibt also au^er ,Befracht. Es liegt' uns auch gänzlich ferm, eine Lanze ernzulegen jür das Werk selbst. Wir haben den Fall nur angeführt,
weil er ein Streiflicht wirst auf die unseres Erachtens allzu große Vorsicht, vom Heerwesen die Kritik fernzuhalten. Gehässige Urteile werden weniZ Boden finden, gegen sachliche Aussetzungen steht der Weg der Gegenkritik offen, im übrigen wird man mit der Politik des Gewährenlassens am besten fahren.
Keer und Ilotte.
— Oberst Dürr, der Kommandeur des Expeditionskorps für Südwestafrika, trat bei Ausbruch des deutsch-stanzösiscben Krieges 1870 in den badischen Militärdienst. 1891 wurde er zur Dienstleistung bei dem Großherzog von Baden kommandiert und 1892 als Kompagniechef im 87. Regiment nach Mainz versetzt. T-ort rückte er 1894 zum Major auf, befehligte seit 1895 ein Bataillon des 117. Regiments, das ebenfalls in Mainz steht, und trat 1896 zur Marineinfanterie über. Anfänglich kommandierte er das 1. Seebataillon in Kiel, dann von 1898 ab das dritte Seebataillon in Kiautschou. 1900 wurde er Oberstleutnant und im August stellvertretender Inspekteur der Marineinfanterie unter gleichzeitiger Beauftragung mit den Geschäften des Kommandanten von Kiel ernannt. Im Oktober 1901 schied er aus der Marine aus, und wurche dem Stabe des Jnf.-Regts. Nr. 64 in Prenzlau zugeteilt, aber schon im März 1902 kehrte er zur Marineinfanterie zurück, indem er an Stelle des zum Kommandanten von Berlin ernannten Generalmajors v. Hoepfner Inspekteur dieser Truppe mit dem Rang eines Regimentskommandeurs wurde. 1903 erfolgte seine Beförderung zum Obersten.
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 23. Januar 1904.
* • Gemälde-Ausstellung. Die vor acht Tagen und teils erst seit gestern ausgestellten Gemälde von L. Meeser- München können nur noch bis zum Dienstag ausgestellt bleiben, indem sie nach Frankfurt zur Ausstellung gelangen müßen. Die Kollektion von H. Balnschek-Berlin u. a. bleiben nur noch bis zum Mittwoch ausgestellt, da wieder neue Gemälde eingetroffen sind.
* • Evangelischer Bund. Wir wollen nicht unter- laffen, an dieser Stelle noch einmal auf den morgen Sonntag abend im Neuen Saalbau stattsindenden Vortrag von Dr. Diehl von Hirschhorn über: „Sonnenschein und Sturm in Gießen wahrend des Sv jährigen Krieges" aufmerksam zu machen.
* • Ein Kunftmazen. Ein Fabrikant hat eine halbe Million Mk. zur Erbauung eines Theaters und Konzerthauses gestiftet — aber nicht in Gießen, sondern in Düren--1
)( Grünberg, 22. Jan. Dem von den Hereronegern in Omardru (Südwestafrika) eingeschloffenen Teil unserer Schutztruppe gehört auch der hiesige Unteroffizier Röhm an. -r Die in Gießen so beifällig aufgenommene Burn- baßqesellschaft beabsichtigt, demnächst auch in Laubach ein Wohltätigkeitskonzert zu veranstalten; ein Teil dieser studentischen Vereinigung besteht aus siüheren Besuchern des dortigen Gymnasiums.
a. Weickartshain, 20. Jan. In der Generalversammlung des hiesigen KriegerveinS nmrden die Vorstandsmitglieder per Akklamation wiedergewählt. Das Barvermögen des VeremS beträgt 600 Mk. Das Sterbegeld wurde von 16 auf 20 Mk. erhöht und der Musikkapelle ein jährlicher Zuschuß von 26 Mk. gewährt. Am 31. Januar findet eine Vorführung von Lichtbildern aus dem Kriege 1870/71 statt.
L. Friedberg, 22. Jan. In der gestrigen ersten Stadtverordnetensitzung im neuen Jahre entstand eine intereffante und zum Teil scharfe Debatte über die hiesige Reichsbanknebenstelle. Sie wurde auf Antrag und durch Vermittlung der Handelskammer vor drei Jahren hier errichtet mit Garantiezeichnung größerer Summen von Jntereffenten und durch Gewährung eines Zuschuffes der Stadt in Höhe von 500 Mk. pro Jahr. Das Resultat hat aber die Erwartungen getäuscht. Viele Geschästsleute und kaufmännische Jntereffenten haben bisher die Vorzüge und Vorteile der Reichsbanknebenstelle noch zu wenig erkannt. Um einer Auflösung der hiesigen Nebenstelle vorzubeugen, sind vorerst die Garantiezeichner mit größeren Summen herangezogen worden. An die Stadt wurde durch die Handelskammer der Antrag gestellt, anstatt nur 500 Mk. wie seither, einen jährlichen Zuschuß von 1000 Mk. zu bewilligen. Nach heftigem Wortgefecht dafür und dagegen ist schließlich einstimmig ein jährlicher Zuschuß in Höhe von 1000 Mk. auf 3 weitere Iah re bewilligt worden.
(t) Marburg, 22. Jan. Die Verhandlungen bezüglich des Tau sch s des städtischen KohlwaldeS bei Elln- hausen mit den unmittelbar an der Stadt liegenden herrlichen fiskalischen Bergwäldexn Dammelsberg und Kirchspitze sind dem Abschluß nahe. Nach der Abschätzung beträgt der Wert der letzteren 59 292 Mk. und derjenige deS KohlwaldeS 36 200 Mk. Die Stadt müßte also noch 23 000 Mk. herauszahlen. Der Besitz der Kirchspitze und des Dannnelsbergs, an dessen Abhang bekanntlich das große staatliche Heilserumsbereitungs-Jnslitut gebaut werden soll, ist für die Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung.
Dreihausen, 22. Jan. Auf dem hicfiqen Fried- Hofe wurde in der Dunkelheit einer der verfloffenen Nächte eine ruchlose Schandtat verübt. Es wurde nämlich das auf dem Grabe der im vorigen Jahre verstorbenen Ehefrau des hiesigen Einwohners Str. errichtete Marmackreuz in Stücke zerschlagen aufgefunden. Das einen Wert von ca. 400 Mk. repräsentierende Denkmal war das schönste auf dem hiesigen Friedhöfe. (H. L.-Z^
Vermischtes.
* Berlin, 22. Jan. Großes Aufsehen erregte ein gegen den Rektor R. in Rixdorf von der dortigen katholischen Gemeindeschule eingeleitetes Disziplinarverfahren. Der Beschuldigte, der im 30. Jahre steht und verheiratet ist, soll angeblich sich an einem stark entwickelten 13 jährigen Schulmädchen vergangen haben.
• Kiel, 22. Jan. Der Kommandant deS Schulschiffes Moltke berichtete, daß der Obermatrose Wilson auf der Uebungsfahrt im Mittelmeer bei San Remo über Bord gestürzt und ertrunken ist.
• Neuenwiesch,22. Jan. Bei dem Brande eines Guts- hofes wurde der Besitzer durch eine ein stürzen de Giebelwand er* schlagen und einem Lehrer beide Beine zerschmettert.
• Klausenburg, 22. Jan. Gestern wurde hier in einem Getreide-Magazin eine Einbrecherbande abgefaßt, unter der sich ein Graf Eugen Potocki befand. Derselbe hatte sich zuletzt als Backer ernährt. Er gab an, mit dem bekannten Geschlecht verwandt zu sein, das ihm aber jede Unterstützung verweigere.
* Budapest, 22. Jan. Das Säbelduell zwischen dem Aeichsrats-Abg. Grafen Teleki und dem Redakteur des Budapesti Hirlap, Bede, wurde heute vormittag ausge- fochten. Beide Duellanten erhielten leichte Verletzungen.
• • Zu den Pirnaer Duellaffären teilen die ,Dr. Nachr." noch mit, daß die „Eheirrungen", die zu den Zweikämpfen führten, nicht neueren Datums seien, sondern schon drei Jahre zurückliegen. Es scheine sich um eine Art krankhafter Veranlagung der Frau des beleidigten Ehemannes zu handeln. Wenige Wochen nach ihrer Verheiratung habe sie bereits mit Avantageuren und Fähnrichen Beziehungen angeknüpft; die drei Liebhaber, mit denen die Duelle ausgefochten wurden, hätten zu Beginn der LiebeS- händel noch nicht dem Offiziersstand angehört. Von ihnen ist übrigens nur einer im Duell verletzt worden, er erhielt einen Schuß durch die Schulter. Der Ehemann ist in den Zweikämpfen unversehrt geblieben.
Tempora mutantur.
Einst:
-Wie die Alten f ungen, So zwitschern auch die Jungen." Jetzt!
„Wie die Alten fangen, D'rauf Dfeifen beut’ die Rangen."
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Kandel und Verkehr. Volllswirlschast.
— Konve rsion der Gießener St a d t a n l ei h e. Die nn Jahre 1899 aufgenommene Anleche hn Bettage von Mk. 600,000 soll in eine 3,5 proAnleihe umgewandelt werden. Die Inhaber der Stücke, welche sich mit dem Umtausch einverstanden erklären, erhalten ein Angeld von 1 pCt,
— Statt Reichsanleihe Reichsschatzscheine. Es wird nun bestätig!, daß der Reichsschatzsekretär mit der Abficht umgeht, m diesem Jahre gar keine neue Anleihe herauszugeben und den jeweiligen Bedarf nur durch Diskontierung von Reichsschatzscheine« xu decken. Solche sollen nicht allein an die Reichsbank übergehen, sondern an der Börse zu dem jeweiligen Privatdiskontsatz veräußett werden. Man könnte dann mit dem Auflegen einer neuen Anleihe so lange warten, bis sich ein günstiger Zeitpunkt dafür bietet, und könnte dann auch einen so hohen Betrag vorsehen, daß der Bedarf gleich auf längere Zeit gedeckt würde, so daß der Markt nicht so häufig wie bisher immer von neuem flottantes Material zu absorbieren hatte. Man nimmt, wie der ,F. Z." geschrieben wird, an, daß die jetzt ins Auge gefaßte Methode nicht nur vorerst den Markt freilassen, sondern ihn auch für die svätere Emission einer neuen Anleihe gut vorbereiten werde, insofern die Besitzer von Reichsschatzscheinen bei deren Verfall leicht zu einem Umtausch gegen Reichsanleihe zu bestimmen sein werden und daß hierdurch die gute Klassierung einer künftigen Emission vorbereitet wird.
— Pettoleum-Gruudungsfieber. Die Hannoversche Erdölindustrie zeitigt bereits verschiedene Auswüchse. Nach dem „Hann. Kour." vergeht fast keine Woche, wo nicht in Hannover, in Hamburg ober Celle neue Erdölbohrgesellschaften als G. m. b. H. mit dem geringsten zulässigen Kapital von 20 000 Mk. in die Handelsregister eingetragen werden. Viele dieser Gründungen dürften das Schicksal derjenigen Kalibohrgesellschaften teilen, die zur Zeit des fegen. „Kalifieber" wie die Pilze aus der Erde fchoffen, um nach kurzem Dasein wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Inzwischen machen sich die Grundbesitzer in den Oelgegenden das Gründungsfieber zu nutze. So sollen in dem Orte Thören 'Kirchspiel Winsens mit einigen Besitzern Abschlüsse getätigt worden sein, so u. a. seitens einer Berliner Firma, die an Pacht pro Morgen SOO Mark geboten haben soll; früher brachte der Morgen 3 Mk. ein.
Märtte.
Gießen, 23.Jan. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmarkk kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90—1.00 Mk., Hühnereier 1 St. 8—10 Vfg< 2 Stck. 00—00Pfg„ Gänseeier 00—00 Pfg^ Enteneier8—0 Pfg., Käse or. Stck. 6—8 Pf., 'Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—l,00Mk., Hühner pr. St. 1,30—1,40 Mk., bähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stück 1,70—2,20 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68-78 Pfg., Kuh- rmd Rindfleisch pr. Pfund 62-66 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—76 Pfg., Sammelfleisch pr. Pfund 65—74 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 5,50 - 6,00 Mk., Weißkraut per Stück 5—7 Pfg^ per Zentner 1.30—1.60 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 4,50—5,00 Mk„ Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 16 bis 20 Mk., in Körben 00—00 Pfg. Russe 100 St. 35—lOPfg.
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y Frauen seid gewarnt!
■ Die ächten Herkules - SpiraUeder - Corsets tragen alle entsprechenden Stempel oder Etiquette Alle anderen weise man, weil minderwertig, zurück. 87


