154. Jahrgang
Erstes Blatt
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Nt Krieg zwischen Japan und Kußland.
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IHilttieint täglich -«in Sonntags.
Sl tec3ie6enet Anzeiger rc wr-n Im Wechsel mit bi »«rieiflschen Landwirt ,1 )iH;eigtner Kamillen, dl Ust viermal in der i>che beigelegt.
W Hi-icmflbrud u. Der» lr ea <i Brüh l'schen U K <tt^Buch-u.8tein- b- itrJirtH. 0t. Lange. Ci IUM ton, Gxxxbuton ml Druckerei: kLeilfirahe T.
A lli e für Depeschen: tgeistger (Sieben.
s^.^chanlchluß Nr S1.
Nalitische Tagesschau.
Zur Bildung der Getreidepreise.
Die Bestrebungen, welche von der »Internationalen landwirtschaftlichen Vereinigung für Bildung der Detre i d epreise* verfolgt werden, nehmen, nach der »Deutschen Tageszeitung*, dank der ernsten Arbeit der in den einzelnen Ländern an der Spitze der landwirtschaftlichen Bewegung stehenden Führer, rüstigen Fortgang. Man beabsichtigt, der Landwirtschaft auf die Preisbildung von Getreide einen maßgebenden Einfluß zu sichern. Dieser Tage trat die »Internationale Vereinigung" in Prag unter dem Vorsitze des Prinzen Schönaich-Carolath zu einer Tagung zusammen. Der Vorsitzende des Bundes der Landwirte, Dr. Roesicke, beantragte folgende Resolution:
nOff. &Än!iolaIe Vereinigung empfiehlt den Sektionen, nach Möglichkelt die Begründung von lokalen Martt- HrfJ tltn 6 ü, obert °glichen Organisationen zu fördern, die, staat- lich zusammengesaßt, mit der internationalen Vereinigung in dauernde Verbindung treten, um durch den Austausch der Nach- richten die Ueberficht über die Marktlage zu fördern und dem- Sne^t?b 8^r ^Ibu£P einer objektiven, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Marktbildung beizutragen.'
-Ä Leopold Kolowrat, einer der Hauptvertreter der österreichischen Agrarier, fügte der Resolution folgende Ergänzung hinzu:
ist nn,eri)hinaOf<plÄfh?.Unr?< ÖS” DÖn^en Erreichung dieses Zieles UJT.5 uets die Einführung eine? paritätischen SchuKeS für bttracht'en Unb Landwirtschaft durch den einzelnen Staat zu
Admiral Skrydlow
äußerte in Privatgesprächen, er beabsichtige altes daran zu setzen, die Geschwader von Port Arthur und Wladiwostok zu vereinigen. Wenn vor der Erreichung dieses einen Hauptschlag ermöglichenden Zieles die japanischen Truppen zu landen vermöchten, so wäre das für Kuropatkin gut.
»rfabe, da er die e sei. Bon den K? »en versickert, daß Kr rifl. Er lebte mit!- ur und stritt sich/-, end war der blutig en varangegangm - ntg nahe, ob n^ )bet wenigsten- F
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halten und W-. :ffi -e-eigt heben- ti, daß er bn^. dem?« ZrrsmK mb soll
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Aeutschsüdwestafrikanisches.
Ueber den Marsch der Abteilung Glasenapp wird der „Kreuzztg." auf Grund von privaten Mitteilungen, dre in diesen Tagen eingetrosfen sind, gemeldet: Die Kolonne verließ Mndhuk am 17. Februar. Am 19. hatte sie Ondekeremba erreicht, in der Luftlinie 42 Kilometer nordöstlich von Windhuk am Wege nach SeeiS gelegen. Ihr Weg führte dann weiter über diesen Ort und von ihm aus in ostnordöstlicher Richtung bis Owingi-Kanganjera, das zwischen Gobabis und Epukiro liegt, 70 Kilometer nördlich von dem ersteren und 41 Kilometer von dem letzteren. Der Ort Owingi ist 152 Kilometer von Seeis entfernt, in den Windungen des Weges aber gegen 200 Kilometer. Diese 200 Kilometer wurden in sieben Tagen zurückgelegt. Die Truppe stand bei Owingi am 26. Februar, am 4. März war sie in Kanduwe, das 40 Kilometer fast direkt nördlich vom Epu-
Betde Anträge fanden einstimmige Annahme.
Dte Errichtung von Kornhausern im Großherzoa» um Hessen, der an dieser Stelle ja schon oft von fach, kundiger landwirtschaftlicher Seite das Wort geredet worden *A DrrfoIßt bekanntlich ähnliche Ziele, und es ist anzunehmen, daß sie, namentlich angesichts der guten Erfolge in Baden, bei
*ei “n5 oerständigerweise für angemessen erachteten vor- sichtigen Vorgehen das gewünschte Ziel bester erreichen werden als die kurhessischen Kornhäuser, von denen wir letzthin be-
: Leipzig, der seine Kenntnis aus nahem, persönlichem Verkehr mit Preller geschöpft hat, gibt uns dagegen ein viel umfassenderes Bild von dem Umkreis L»« ^ttgkeit. Der Großmeister der heroischen Landschaft , ^in fein entwickeltes Gefühl für den Zauber des Maldfriedens in seiner thüringischen Heimat, für das bischer- und Schifferleben der Seeküsten, für die düstere Romantik der nordischen Meere und für die idyllischen Reize des Hirtenlebens in der römischen Campagna, und nyr seiner Abneigung gegen das Ausstellungiswesen ist es zuzuschreiben, daß aus diesen Gebieten seines Schaffens nur weniges bei seinen Lebzeiten in die Öffentlichkeit gekommen ist. Um so dankenswerter sind die zahlreichen Reproduktionen von nordischen Landschaften und Marinen, von deutschen Waldbilderu und römischen Eampagna- mottven, die uns hier geboten werden. Auch als Bildnis- zeichner hat Preller ein ungewöhnliches Geschick entfaltet. Ihm verdanken wir das letzte Bildnis Goethes, der die ersten Schritte des Kunstjüngers mit Wvhlwollen, Rat und Tat gefördert hatte, das lorbeerumkränzte Haupt des Alt- mcisters auf dem Totenbette. So sind Prellers Name und Kunst untrennbar mit der klassischen Epoche unserer Dicht- UTt hprfiituhov. it-M S f 0trt» $KL>tFp hwrha« Ss
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Die fremden Schiffe und Rußland.
Im englischen Unterhause erklärte Percy: Eine russische Zirkularnote an die Mächte wurde uns am 15. April zage- stellt. Tie Note behandelt folgenden Gegenstand: Generalgouverneur Alexejew erklärte, daß, wenn neutrale Dampfschiffe, die auf der Höhe der Küste der Halbinsel Kwantung oder innerhalb der Zone der militärischen Operationen der russischen Seestreitkräfte festgenommen werden und Korrespondenten an Bord haben, die dem Feinde Nachrichten mit Hilfe von verbesserten Apparaten zugehen lassen, deren Verwendung in der Konvention, welche diese Materie behandelt, nicht vorgesehen sei, die Fälle solcher Korrespondenten als Fälle von Spionage behandelt und die Schilfe, welche mit Apparaten für drahtlose T legrophie ausgerüstet sind, als rechtmäßige Prisen angesehen werden sollen.
Kriegsberichterstatter.
Die „Neue Bad. Landesztg." meldet: Der bekannte deutsche Militärschriftsteller Hauptmann a. D. Ta n e r a (der Verfasser des ethnographisch recht interessanten japanischen Romans „Jzuna". D. Red.) hat, wie er aus Moskau berichtet, durch Vermittelung der deutschen Gesandtschaft die Erlaubnis erhalten, sich auf den Kriegsschauplatz nach Sibirien zu begeben.
Aus Niutschwang meldet Reuter: Acht Berichterstatter und Vertreter von hervorragenden englischen, französischen, italienischen unb amerikanischen Zeitungen erhielten unerwartet Erlaubnis, nach Mulden zu gehen und verließen heute die Stadt. Es sind dies die ersten Berichterstatter, die feit Ausbruch des Krieges zu den russischen Truppen zugelassen werden .
Der japanische Sprengstoff Shimose.
Tokio, 21. März. Die Telegramme Alexejews Über das Bombardement von Wladiwostok sprechen von Lyddit- Bomben, die nicht geplatzt seien. Das ist ein Irrtum, da m der japanischen Armee weder Lyddit, noch Melinit, sondern Shim ofe, die Erfindung eines Japaners Dr. Shimose, ausschließlich verwendet wird. Dr. Shimose, ein sehr bescheidener Mann, der bei einem seiner Versuche den Gebrauch beider Arme verloren hat, hielt jüngst einen Vortrag über sein Explosiv. Danach hat es vor Schießbaumwolle, die mit Wasser versetzt werden muß, den Vorzug voraus, daß es nicht gefriert, vor dem amerikanischen Explosiv, das aus Gelatine mit Zusatz gemacht wird, die weniger große Gefährlichkeit. Weder Druck, noch Feuer bringen es zur Explosion. An Kraft steht es hinter dem amerikanischen Stoff zurück, rangiert aber vor Baumwolle. Welch furchtbare Wirkung Shimose hat, geht daraus hervor, daß ein russischer Matrose an Bord der „Warjag", der von einem solchen Geschoß getroffen war, nicht weniger als 160 verschiedene Wunden infolge von Geschoß- sptittern aufzuweisen hatte. Shimose wird aber nicht für den Kamvf gegen Menschen, sondern zur Vernichtung von Kriegsschiffen benutzt.
japanische Flotte zerstörte, nach einer Reuter- mwliiniq aus Nagasaki vom 20. d. M., drei Kontakt- nriiintiii, die sie vierzig Seemeilen von dem Schantung-Vor- gsMgei entfernt auf der See treibend fand.
2emt „Standard" wird aus Tschifu telegraphiert, S Elasgnacht habe man dort schweren Geschütz- b । oonn e r gehört und auch die Streiflichter bon Schein- wi srkm gesehen. Von verschiedenen Seiten wird berich- tc-tt, bafö eine große Anzahl von japanischen Transport- m m.' Kriegsschiffen in der Richtung nach Port Arthur baitnrl'Htb gesehen wurden.
Ii< japanischen Behörden geben zu, daß beständig Vup: st enge fechte am Jalu stattfänden, aber et- llc'Ntn :auch, daß zurzeit keine entscheidende Ak- t i ::n gefallen sei. Nachrichten über einen Zusammenstoß lalMeic jederzeit erwartet. Man schätzt die Russen am 3c’mli inf 50 000 Mann. Die wildesten Gerüchte, hauptsäch- ■ । riitfi aul^ koreanischer Quelle, sind im Umlauf, die aber abrWl unglaubwürdig fink
(Hn:Telegramm des Generaladjutanten Kuropatkin irmdeu Zaren lautet: Wie General Kaschtalinski be- ricrfct:et, »war eS am 19. April am Ialu ruhig. Gegenüber ic'-ohtfi lund weiter oberhalb fuhren dte Japaner Erd- b e>'1es!i,gungen aus. Die Zahl der japanischen l impfen nimmt zu. Sie ziehen sich nach Widschu jftmntfit. Gleichzeitig rückten sie längs des Jalu nach Nv'Aldem weiter. Lichter von japanischen Kriegs- sch,öi|fe,it wurden von Kosakenposten in der Bucht von T sisimtui ssi, gegenüber dem Dorfe Votinsa, 25 Werft we'nW:joti Tatungau bemerkt. Die Schiffe stehen in einer EnAikmirng von ungefähr 50 Werft von der Küste. Wie GeiviÄül iMischtschenko meldet, sind japanische Schiffe auch ei riöoi ntsch oen gesehen worden.
kurislusse, 17 Kilometer aufwärts von dem gleichnamigen Orte liegt. In den sechs Tagen zwischen dem 26. Februar und dem 4. März hatte aber eine berittene Abteilung einen großen Erkundigungszug nordwärts über den Epukirosluß hinaus bis zum Eisepfluß unternommen, also einen Marsch, der hin und zurück mindestens 150 Kilometer ausmacht' Es wurde festgestellt, daß die Herero westwärts ausgewichen feien, und daraufhin am 5. März der Vormarsch in zwei Kolonnen unternommen, von denen die eine dem Epukiro, die aridere dem Nossobtale folgen sollte. Am 10. März war Okandjesu erreicht, das in der Mitte zwischen diesen beiden Flußtälern liegt. Auch auf diesem Marsche bekam man keine Herero zu Gesicht. An diesem Tage wird geschrieben: „Die Schwarzen reißen überall aus, und wir laufen hinterher." Von Okandjesu liegt Owikokorero 130 Kilometer entfernt; diese ganze Entfernung ist am 11.—12 und einem Teile des 13. März durchmessen worden, an welch letzterem Tage die Katastrophe bei Owikokorero erfolgte. In den 25 Tagen, die zwischen dem dlbmarsch von Windhuk und dem Gefecht von Owikokorero verflossen sind, hat also die Kolonne Glasenapp nicht weniger als 600 Kilometer marschiert. Beritten waren bei der Truppe nur die Offiziere und eine kleine Abteilung Schutztruppen. Die beiden Kompagnien Marineinfanterie, die ihr angehörten, mußten die ganze Strecke zu Fuß zurücklegen. Während der ganzen Zeit wurde natürlich biwakiert, nachts fiel reichlich kalter Tau. Die Gegend war infolge der guten Regenzeit überall grün, und gewährte einen freundlichen Anblick.
Gegenüber einem Gerücht, wonach die Kolonne Glasenapp schwere Verluste erlitten habe, be& gleichen auch die Kompagnie Fischel, erfährt das „Berl. Tagebl.", daß an amtlicher Stelle nicht das mindeste davon bekannt sei.
Bei Okaharni fielen am 3. April auch die Seesoldaten Jean Geyer aus Mainz, Philipp Köhl aus Assen- h e im, Kreis Friedberg.
BUliliin, 20. Avril. Das Kaiserin Jriedrichs- Hau;»'tr das arz t li ch e r tb i l d u n g s w e se n, dessen d m begonnen wurde, wird die staatliche Sammlung ärztlich Lehrmittel, mustergiltige Kursäle sowie die Ver- waltu- E'ume deS Zentralkomitees für das ärztliche Fort- bildun'Ui>esen in Preußen aufnehmen. Ferner wird in dem Li^tsk eine Dauerausstellung für die ärztlich-technische Indusgeschaffen werden, welche jeweilig ein Bild von den L gen der deutschen Industrie auf dem Gebiete der w ^>s:shaftlich-ärztlichen Technik, der chemischen Jn- dustrie"r:-.id:des medizinischen Verlagsbuchhandels darbietet. Nach iititr Besprechung, welche kürzlich im Kgl. Kultus- ministiVinn nut den Vertretern der hervorragendsten Firme-r>i:iutschlands auf den einschlägigen Jndusttre-Gebieten Piüschnd, ist das Zustandekommen des Unternehmens gesiche^M
---turne Erklärung desVerfassersvon„Erst- tlass riit?!Dl ensche n". Der Zwischenruf „L u m p" ist 6e- kanntli'HiM Reichstage von konservativer Seite gefallen, als de-.yL^i. Bebel den bei Otto Janke in Berlin erschienenen i'btmt des Grafen Bandissin „Grstllassige Menschen" i c:Wnte. Graf Baudissin wandte sich darauf an den
Reichstagspräsidenten, um den Namen des betreffenden M- aeordneten -u erfahren, jedoch ohrre Erfolg. Als er sich darauf an die Leitung der deutsch-konservativen Fraktion des Reichstages wandte, meldete sich, wie Graf Baudissin in einer Erllärung, die er in Berliner Abendblättern veröffentlicht, sofort der Abgeordnete, der den beleidigenden Zwischenruf in der Sitzung getan hatte. In der Erllärung heißt es: „Nach meiner Erklärtrng, daß ich das Buch „Erstllassige Menschen", welches ich ausdrücklich als Roman bezeichnet habe, niemals veröffentlicht haben würde, wenn ich es vorausgesehen hätte, daß dasselbe als eine Beleidigungderganzen deutschen Armee oder gar eines bestimmten Offizier- korps aufgefaßt werden könnte, hat der betreffende Abgeordnete erllärt, daß er den mich beleidigenden Ausdutck nicht gebraucht haben würde, wenn ihm meine obige Auffassung bekannt geworden wäre."
— Zum hundertsten Geburtstage Friedrich Prellers, zum 25. April, ist in der Reihe der von H. Knackfuß in Verbindung mit andern herausgcgebenen Kunstlcrmonographien (Bielefeld und Leipzig, Velhagen und Klasing^ ein Lebensbild des Künstlers erschienen, den seine
GietzenerAnzeigers
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW
____ ________zetqentetl: Hans Beck.
illeSer den Untergang des „PetropawlowS^
nirrÄvvr der offiziösen russ. Telegr.-Agentnr berichtet: Als ('er fd*:t jsich an die Spitze der in Smlachtkolonne misge- ^el :.1I!^ Schiffe stellte, zeigte sich auf ihm ein Rauchwölkchen. Ein .«r ft koche Detonation erfolgte, worauf zwischen den 2d) Weinen eine Rauchsäule und eine riesigeFlamme aussHig. Es erfolgte eine Explosion. Das Hinterteil es । ^njöerschisfes hob sich auf dem Wasserspiegel empor, die > ütraiuben arbeiteten. Sodann versank das Hinterteil süH m Wasser. Fast in demselben Augenblick sank das Cd) iiiüi ir die Tiefe. Nach Mitteilungen eines Geretteten ,oar-.)::die llkomm and obrücke, auf der er starrd, unter W a 6 i||er, ehe man noch den Gedanken der Rett- un.gifasssen konnte. Alle auf der anderen 3c Miet er Brücke stehenden, darunter Admi- ralcEalkarow, kamen um. Sie wurden offenbar durrridiie Explosion verwundet. Die Katasttophe baueier: nicht länger als zwei Minuten. Doch gelang eine Amn-rcmfnahme. Die in der Nähe befindlichen Torpedo- bootHiliuiüb das Kanonenboot „Gaidamak" eilten zur Rettung der , "mnschaft herbei. Das Ereignis erschütterte alle 1 itrcf M. Die Trauerkunde durchflog die Stadt. Alle eilten nach : nm:Hafen. Niemand wollte den Untergang Makarows glauhh!r, alle hofften, daß er gerettet sei. Viele behaupten, daß : 3 115. April bei Port Arthur ein japanischer ■v r e rat rt unter gegangen sei und daß die Panzer
Kabftg u" und „Ni ß hin" durch das indirekte Feuer am 15. AM.! iber der Wasserlinie beschädigt worden seien.
' Wort Arthur wird berichtet, daß 200 Arbeiter der balti.M Wersten an der Reparatur der beschädigten ' rie^Miffe befchästiat sind. — Die See wirft zahlreiche L r i •''iitr. an die Küste. Man glaubt in einer derselben üeS Admirals Makarow zu erkennen.
Mexejew.
- & cms guter Quelle der „Köln Ztg." zufolge bernte znicibe Admiral Alexejew fein Abschiedsgesuch cingetpEjt Die Entlassung des Admirals werde nach andere Meldungen den abfälligen Auslassungen zuge- schrieG-, ivelche Admiral Skrydlow in Petersburg über den ( LiHalter getan hat. Die russische offiziöse Telegr.- AgemE! nilt indes mit, daß offiziell nichts bekannt ist.
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