Tendenz: Abgeschwächt.
Telephonischer Kursbericht
Frnnkfnrt a.
19. August.
Harpener
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ut
Seiner Erlaucht des Grafen KöOsg ZU YSenhU^BödingeU-PhilippSßiCh
geziemend in Kenntnis zu setzen.
Oer C* C. der Starkenburoia
X Fritz Eccaritis
Markt 7.
Wilh. Orbig Nachf.
Markt 7.
6728
8% Mexikaner tVrVn Chinesen
202.00
220.50
139.50
211.40
219.50
. 202.40
. 220.60
. 139.60
. 211.25
. 219.50
4% Ungar. Goldrente . 4°/ Italien. Rente , . 4X,^% Portugieser , .
/ Portugiesen« ... \% C. Türken . . . Türkenlose . . . . 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4'/,% äussere Argentiner
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Konsole . do . .
Hessen .
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Oest. Kredit. .
Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau
. 27.36 . 89.80 . 110.50 . 17100 . 202 00 . 190.80 . 189.70 . 155.50 . 158 60 . 185.80 . 18.50 . 189.50 . 264.50 . 210.50
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. 128.20 47.90 44.40|
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Sonntag den 21. August: „Großstadtluft.* Montag den L2. August; „Komtesse Guckerl." Mittwoch den 24. August: „Als itf) wiederkam." Freitag den 26. August: „Der Bibliothekar/' Samstag den 27. August: „Renaissance."
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. 100.85
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. 102 05 . 89.95 . 102.15 . 89.80 . 100.25
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la- H tie ''avsalva ijl üderstngt
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1 endene: schwächet.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
BorauSfichtltche Witterung in Hessen für Samstag, den J»0. August: Meist heiter, bei kühlerer Nacht tagsüber wärmer.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
e^cmvten DrageiS von SipiTTTetomr Bei seinen näMNchen nun, dem „Rjurik"
Abenteuern und wegen Verwundung eines Magdeburger bessern, imb das F
Burgers. - ■
Familien Nachrichten.
Gestorben. Herr Georg Stumps HI. in Darmstadt. — ? d. Amalie Schaum in Darmstadt. — Elisabeth, Töchterchen des Herrn Heinrich Becker und Frau Marie, geb. Kaletsch in Friedberg. — Herr Philipp Moritz Freiherr Gedult von Jungenfeld, tu Mainz
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iu ermöglichen, .seine Beschädigung cruszu- “Ar 'beJ D^ndes auf sich zu tratet, «Sb ff noch zwei Kreuzer zweiter uni» dritter si«n°Iisierte: „Ich tarnt nicht zurechtkom. 'hm darauf durch sein Manövrieren die Mogitchkeit, nach der koreani chra Mste hin sich zu entfernen Tra flÄ£/e/SAU>: „NachWladiwofto’f fahr^A kUT(L wtedr.rholte dieses Signal und schlug den cnt- sprecheEen ^rrs ent; er fuhr dabei rasch. Tie Kreuzer „Rossija" und „GromcbIi nahmen Kurs nach Rordwesten und wechselten die ganze Zeit über mit dem Feinde Schüsse, der 32 bis 42 Kabellängen von ihnen entfernt gleichen Kurs mit ihnen hielt. Ter Kampf dauerte zwer volle Stunden. Die r u s s i s ch e n S ch i f f e wurden schwerbeschädigt; auf dem Kreurer Wnttiin'' mürben brei ^Harnsteine durchschossen und ein Kessel beschädigt.
1U all»- cE?T Ifangs drei .bis vier Meilen zurück- geblteben. Zwer Kreuzer -Wetter Klape eröffneten das Feuer auf ihn. Hierauf wurde er ans den Augen verloren ^.a .tdmiral .^lmtmura aber mit vier Panzerkreuzern die beiden anderen russischen Schiffe ununterbrochen verfolgte, und sich s^ dem ,,Rmrrk" entfernte,. setzte der russische Admiral den Kampf fort, m^m er den Femd weiter nordwärts lockte in der Hoffftung daß der „Rmrtk' seinen verhältnismäßia schwachen Gegnern stand halten und nach Ausbesserung des beschädigten Steuers allem nach Wladiwostok gelangen werde. Kurz vA 10 Uhr eröfmete der Feind, indem er sich auf 42 Kabellängen entfernte ein überaus hefttges Feuer, das den Eindruck machte, er werde hieraus zum Angriffe vorgehen. Wider alles Erwarten wendete die ganze Mteilung um 10 Uhr aber nach reckts und stellte nach fünfstündigem heißem Kampfe das Feuer en. Ter Verlust und die Beschädigungen wurden sofort festgestellt. Tie „Rossija" hatte elf Lecke, „Gromoboi" sechs. Beide Kreuzer hatten mehr als die Hälfte aller Offiziere und ein Viertel der Mannschaft verloren. Unter diesen Umständen war es ganz unmög- lich, den Kampf wiederaufzunehmen und dahin, wo der ,,Rmrik" sich zuletzt befunden hatte, .zurückzukehren, der mindestens 30 Meilen südwärts entfernt war. Man mußte das stille Wetter benutzen, die Maschinen stoppen, die größten Lecke aus- beisern und nach Wladiwostok gehen. Auf dem Kreuzer „Rossija" wurden ein Kapitän getötet und sechs Offiziere verwundet, au*f dem „Gromoboi" vier Offizier getötet, ein K a Pi t ä n schwer und drei Offiziere leicht verwundet. Auf beiden Kreuzern wurden 135 Mann ae« tötet und 307 verwundet. a
Unterfertigter C. C. erfüllt hiermit die traurige Pflicht, seine lieben E. M. E. M., a. H. a. H. und i. a. C. B. i. a. C. B. von dem auf Schloss Birstein erfolgten Ableben seines lieben a. H.
, Hamm, 19. Aug. Ist der letzten Nacht explodierte, Ztg." meldet, auf einem Werke der Westfälischen Drahtindustrie ein Dampfkessel. Fünf Ar- berter wurden schwer verletzt. Ein Schweißosen wurde Zertrümmert.
Amsterdam, 19. Aug. Der internationale Sozralrsten-Kongreß nahm die holländische Resolution zum Generalstreik mit 36 gegen 4 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen an. Sie wendet sich scharf gegen die Chimäre des anarchistischen Generalstreiks und empfiehlt unter der Vouausse^mg einer guten Organisation den poli- trschen Massenstreik als mäglicherfti-rse im äußersten Falle anwendbares Kampfmittel.
Mailand, 19. Aug. Im italienisch en Som ali- lande hat zwischen 300 italienischen Askaris und Einge- borenen ein G e f e ch t stattgefunden, wobei die Eingeborenen 67 Tote und 150 Verwundete, die Italiener aber keine Verluste hatten. Die Somali belagern den Platz Merka, welchem ein deutscher Dampfer Proviant zuführte.
Triest, 19. Aug. In der hiesigen Gasanstalt wurden zwei Bomben aufgefunden. — An Bord eines italieni- Men Segelschiffes beschlagnahmte die Polizei mehrere Kisten mit Dynamit. Der Kapitän wurde verhaftet.
Troppau, 19. Aug. Der Skandal bei dem Umzuge auf dem deutschen Volks tage nahm einen solchen Umfang an, daß der Abg. Wolf einen Laternenpfahl erkletterte und laut um Ruhe sowie um Fortsetzung des Marsches bat. Gleichzeitig marschierte eine starke' Abteilung Gendarmerie auf, die die Demonstranten zum Kaiser Josef-Denkmal drängte. Ms der Zug beim Denkmal hielt, zog vor dem Regierungs-Palast die Militärkapelle auf, die patriotische Weisen spielte. Ms das erste östreichische Lied ertönte, stürzten oie Demonstranten erbittert zum Regierungsgebäude zurück, wo ihnen nun 80 Gendarmen mit aufgepflanztem Gewehr entgegentraten. Es erfolgte eine beispiellos aufregende Szene. Zwei Personen wurden durch Bajonettstiche lebensgefährlich verletzt. Einem Mann wurde die Schlagader durchstochen, ein anderer erhielt einen Stich in den Rücken. Unmittelbar wach dem Aufmarsch der Gendarmerie besetzte ein Bataillon Infanterie und ein Zug Kavallerie den Platz vor dem Regierungsgebäude, einen starken Kordon, bildend. Die Auftegung der deutschen Bewohnerschaft Trop- paus hält an.
Bom Kriege.
Vom Port Arthur-Geschwader.
Petersburg 19. Aug. Wie Statthalter „Alexejew dem Kaiser unter dem 17. August auf Grund eines Berichtes des Chefs der Kreuzerabteilung meldet, der am 16. August mit den Kreuzern „Rossna" und „Gromoboi" nach Wladiwostok zu- rückgekehrt ist, sichtete der Chef der Kreuzerabteilung am 14. Aug. 41/2 Uhr moraens 42 Meilen von Fusan und 36 Meilen von der Insel Tsushima ein japanisches Kreuzergeschw^der. Tie ruf). Kreuzerabteilung bestand aus den Kreuzern „Rossija", „Gromoboi". und „Rjuriff^; das japanische Gesck)wader aus vier Sckstf- fen vom Typ „Jwat^. Ter Feind nötigte den russischen Admiral, den Kampf anzunehmen, der um 5 Uhr früh begann. Ein Kreuzer zweiter Klasse vom Typ „Naniwa" kam von Süden uttb schloß sich dem feindlichen Geschwader an. Tie Russen machten den Versuch, nach Norden zu entkommen. Sie steigerten ihre Fahrt bis auf 17 Knoten. Ter Fluchtversuch schien bereits zu gelingen, als plötzlich der Kreuzer „R j u r i k" signalisierte: „Steuer wirkt n i cht". Ter Ches der Kreuzerabteilung erwiderte: „Sucht mit Maschinen zurückzukommen" und fuhr weiter, phne auf dieses Signal Atttwort zu erhalten. Er sah, daß alle japanischen Kreuzer ihr Feuer auf den „Rjurik" vereinigten, und bezweckte durch sein Manövrieren
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Petersburg 19^ Aug. Aus russischer Quelle wird mik- getnlt, daß sich die Verluste der Japaner vor Port Arthur auf 33 000 Mann belaufen.
L0" d0n, .19. Aug Aus Tsingtau wird gemeldet: Sämtliche Munitton der im Hafen liegenden russischen wurden in das deutsche Arsenal gebracht. Alle Geschütze wurden desarmiert. Die russischen Mannschaften smd auf Ehrenwort verpflichtet worden, bis zur Beendigung des .Krieges tu Ktautschou zu bleiben. Tie russischen Matrosen ver- luckien, die schiffe nach Möglichkeit auszubessern. Tie russischen Offtztere werden von den deutschen mit großer Kamerad- schaftltchkett behandelt.
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Die berühntten Poulsens Auli tgelbfletschig) sehr sein tm Geschmack, sind emgetrossen.
Neuelte Weilinnaen.
Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers.
Berlin, 19. Aug. Ms völlia sich>er darf angenommen werden, daß dem Reichstage rm nächsten Tagungs-Abschnitt ein Friedens-Präsenzgesetz-Entwurf zu- ^hen wird, da der im vorigen Tagungsabschnitt vereinbarte nur bis 1905 Giltigkeit hat. Das neue Gesetz wird eure Reu-Festsetzung der Friedens-Präsenz bringen.
Berlin, 19. Aug. Der evangelische Gemeinde-Kirchen- rat und die Gemeinde-Vertretung in Z 0 p p 0 t drückten in eimer öffentlichen Erklärung dem Freiherrn v. Mirbach ihrunerschüttertesVertrauen aus.
Magdeburg, 19. Aug. Der Fähnrich Ullmann, be r vor einigen Tagen hier grobe Exzesse verübt hatte, erhielt zunächst disziplinarisch eine 12tägige Arreststrafe wegen un-
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Roggenstroh
Flegel- und Maschinendrnsch
gehaltenen AufsichtSratSsihung der Gessenkirchener Gesellschaft wurde picht nur das Anaebot deS Schalter Vereins, sondetn and) daS des Aachener Httttenaktienvereins, eine Jnteressenaemeinschast zu bilden, angenommen. Es ist hier eine so gigantische Operation im Werden, wie sie kaum jemals vorher auf dem Gebiete der Kohlen- und Hüttenindustrie gedacht wurde. Die Gelsenkirchener Bergwerks- gesellschast streckt gewissermaßen ihre Fühler nach allen Seiten aus und bringt so eine Neugruppierunq im großartigsten Maßstabe zustande. Wir wollen uns hier auf eine Kritik der Interessengemeinschaft gar nicht einlassen, sondern nur noch kurz skizzieren, welche Summen dabei in Frage kommen. Das Aktienkapital des Gelsenkirchener Unternehmens wird, roenn Schalke und Aachen hinzu- treten, um nicht weniger als 56 V, Mill Mk. vermehrt werden, somit auf 125 7, Mill, steigen; das ist beinahe doppelt so viel als bisher und man hat da einen enormen Zuwachs an jungen Aktien. Immerhin wird gehofft, daß sie sich leichter plazieren lassen, als man augenblicklich denkt. Leichter als etwa der Ersatz von Hibernia- aktien durch 3proz. Konsols. Wo das alles hinaus soll, darüber kann man sich vorerst noch kein klares Bild machen. Man darf wirklich darauf gespannt sein, wie eS in den Bergwerksbezirken Rheinland - Westfalens in einem Jahre aussieht, welche Wandlungen biS dahin stattgefunden haben. Der Eschweiler Berqwerks- oerein wird nicht in die neue Gemeinschaft eintreten. Äei dem Aachener Hüttenaktienverein ist die Zustimmung der ©eneratüer- ßammlung zur Interessengemeinschaft zweifellos, weil sich die Llktien in festen Händen befinden, die einverstanden sind.
Berliner Börse vom 18. August 1904.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 28/4 Prozent.
Anfangs- u. Schlußkurse.
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