'N
LS
o
Die schlimmsten Befürchtungen über bie Erhebung ber Herero, bcs stärksten Volksstammcs in Deutsch-Lüdwest- asrila sinb eingetrosjen. Liese Bantu haben nicht nur Okahandja eingeschlossen, sondern sind auch mit Zerstörungen an bet Eisenbahn und dem Telegraphen vorgegangen. Zunüchst ist bie Stärke ber Aufständischen bas Wichtigste dabei; nach dem ersten Telegramme des Gouvernements waren es 2—300 Herero, die sich bewaffnet zusanrmenge- rottet hatten. Wenn sich biese Zahl nicht vermehrt hat, so kann die ^verfügbare Truppe nebst den Reserven sicher als genügend angesehen werden, um bie Aufständischen im Zaume zu halten. Ta nicht baran zu ztveifeln ist,
jetzt vollständig Neuartige. Gesangs - Vorträge und Verschiedenes mehr helfen das Programm ergänzen.
— Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Im Staatsoerlage ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zum Preis von 20 Pfg. zu beziehen: Die Verordnung und Anweisung, bctr. den Vollzug und die Ausführung des Gesetzes bete, die Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben vom 30. März 1903.
)( Ettingshausen b. Lich, 15. Jan. Unter großer Beteiligung der ganzen Gemeinde und deS OrtsoorstandeS fand gestern die Beerdigung des Gemeinde-Einnehmers Georg Hahn statt. Der Verstorbene, welcher ein Alter von 73 Jahren erreichte, war nahezu 30 Jahre als Gemeinde- und Kirchenrechner tätig, er war ein gewissenhafter, treuer Beamter.
)( Grünberg, 15. Jan. Gegenwärtig werden hier und auf den nahegelegenen Stationen die Absperrvorrichtungen für die Perronsperre angebracht; mit 1. Februar wird auf der ganzen Strecke Gießen-Fulda die Sperre eingeführt.
R. B. Darmstadt, 15. Jan. Das hiesige Orpheum, das einzige Spezialitätentheater unserer Residenz, hat wegen Mangels an Besuch seine Pforten schließen müssen; über das Vermögen des umsichtigen, rastlos tätigen Inhabers ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Die Hauptursache dieses traurigen Ausganges liegt aber weniger an bet Interesse- losigkeit des lebenslustigen Publikums an sich, das doch mit seiner starken Garnison, den vielen Beamten und den fast 2000 Studierenden der Technischen Hochschule nicht ganz gering sein kann, als viellnehr an der ungünstigen Lage des Etablissements im Osten vor ber Stadt. Bisher sind von den Behörden und dem Provinzialausschuß alle Gesuche um Konzessionie-rung einesVariötetheatersim Mittel- punkt der Stadt abgelehnt worden. Jetzt wird man hoffent- lich das Bedürfnis für ein solches nicht mehr bestreiten wollen.
Frankfurt, 15. Jan. Der Kaiser von Rußland hat für diejenigen Fahr- und ßofomotiobeamten der preußisch-hessischen Verwaltung, die s. Z. seinen Hofzug von Darmstadt bis zur russischen Grenze gebracht haben, dreitausend Mark als Geschenk bewilligt. Diese Summe kommt in nächster Zeit zur Auszahlung.
fcoflen. c _
Des eine scheint leider festzustehen, day man den erpen Anzeichen der Bewegung von feiten der Gouvernements nicht bie nötige Aufmerksamkeit geschenkt hat. Sonst hätte es doch kaum Vorkommen bürsen, daß durch den Aufstand ber Hereros bie Bahn- und Telegraphenverbindung zwischen Windhuk und Swakopmund völlig unterbrochen ist. In irgenb einem abgelegenen Winkel mag sich ein solcher Ausstand wohl unbemerkt vorbereiten unb plötzlich losbrechen, blieft an der Ei enöahnlinie und gewissermaßen unter den Augen ber deutschen Behörden sollte so etwas doch nicht Vorkommen dürfen. Wie weit bie sensationellen englischen Nachrichten über ben Aufstand ber Bondelzwarts den Ausstand der Hereros mit beeinflußt haben, darüber lassen sich ja in bei Heimat allerhand Betrachtungen anstellen, jedenfalls aber dürfen wir mit derartigen — eventuell vorhandenen — englischen Quertreibereien nickst bie mangelhafte Wachsamkeit ber deutschen Behörden entschuldigen wollen. Das wäre unehrlich gegen uns selbst gehandelt.
lieber bie Hereros berichtet bie „Norod. Allg. Ztg. folgendermaßen: Tie beiden Orte, welche nach, den bisherigen Mitteilungen als Sammelplätze ber Herero zu betrachten find, Okahandja unb Otfofazu, liegen im Bezirke Windhuk nördlich von diesem Orte. Der Distriktsort Okahandja, Militärstation, ist Eisenbahnstation, 78 Kilometer von Winbhuk, 303 Kilometer von Swakopmund entfernt. Er liegt am rechten Ufer bes Schmelenshvop-Rivier in einer weiten Ebene 1330 Dieter über dem Meere. Im Osten bes Ortes steigt ber Kaiser Wilhelmsberg zu 1615 Meter Höhe auf, im Südosten ziehen sich bie Otjihavera- und Onjati- Bcrge gegen bas Auas-Gebirge bei Windhuk hm. Nach ben letzten bekannt gewordenen Angaben wohnten in Oka- handja 62 Europäer, etwa 900 Herero, je 100 Hottentotten unb Bergdamara. Otjasazu liegt etwa einen ^agemarsch östlich von Okahandja auf einer im Westen und ^uden von Bergen begrenzten Ebene in 1500 Meter Meercsyöhe an einem Nebenfluß des Swakop, dessen Quelle vom Januar bis Oktober fließt. Nach den letzten Angaben wohnten dort 11 Europäer und etwa 500 Herero und Ovambandjeru. An beiden Orten befinden sich Stationen ber Rheinischen Missionsgesellschast, bereu Gemeindemitglieberzaht für Okahandja auf 1150 (1903), für Otjasazu auf 489 (1902) ange- geben wurde.
Zwischen Schule und Kcms
lauem auf bie Kleinen tausend Gefahren. Tie schlimmste« Gefahren aber bietet ber Schulweg am frühen Morgen, weil bie Kinder sich da am ehesten erfüllen unb Keime zu ernsten Krankheuen legen. Wollen sie als kluge imb vorsorgenbe Mutier Ihre Klemen davor bewahren, bann geben Sie ihnen regelmäßig ein paar Sodcncr Miueralpastillcn von
mu auf den Weg. Die beugen Erkältungskrankheiten wirksam vor unb leisten brillante Tienste, wenn Erkältungen bereits einaetreten sind. In allen Apotheken, Trogen- unb Mineralwasser- Hailblmlgen^VäPfg^verSchachtel^zu^habeiu^^
Aus Slutt unb Laub.
Gießen, ben 16. Januar 1904.
•* Feier bes Tages von Briare. Vor der Feier im Offtzierkasino, von ber wir berichteten, begaben sich, wie wir noch nachtragen wollen, ber Oberst unb Regimentskommandeur mit 2 Offizieren auf den Friedhof, um sämtliche Gräber unb bas Kriegerdenkmal mit frischen Kränzen zu chmücken.
** Sanitätskolonne. Nach Beendigung des Aus-
Aas Hute öncht sich immer Z3aim, — langsam, wenn man es durch sich allein wirken läßt, schneller, wenn man schlicht unb sachlich darauf hinweist. Daher ist eS eigentlich bie Pflicht eines jeben Menschenfreundes, das Gute, das er einmal als solches erkannt unb erprobt hat, auch anberen nach Kräften mitzuteilen. So sollte zum Beispiel jeder, der den Wert unb bie Güte von Kathreiners Malzkaffee an sich unb ben Seinen erfahren, seine Freunde und Bekannteaufdiesesgef und e, wohlschmeckende Getränk aufmerksam machen. Er verhilft damit denen, bie seinen Rat befolgen, zu zwei wertvollen Gütern — Ge- sunbheit unb Zufriedenheit.
Keer unO Iioile.
Berlin, 15. Jan. Der .Börsenkourier" erfährt auf Grund zuverlässiger Informationen versichern zu können, baß die Meldung von einem bevorstehenden Rücktritt des Chefs bes Militärkabinets General v. Hülsen-Häseler voll» ständig aus ber Luft gegriffen sei.
München, 15. Jan. Reichsrat Graf Moy brachte in der Kammer der Reichsräte einen Antrag ein, ber Staatsregierung zur Erwägung zu geben, ob nicht im Inter- eise bes religiösen und potitifcyen Friedens eine Aender- ung des dem Landtag vorgeiegten Entwurfes eines Land- taaswahlgejetzes dal)in vorzunehmen sei, daß das Wahlrecht der Geistlich en betber Konfessionen auä» ge s chlo s s en ober beschränkt werde.
lanische Staats,oirn erlebt. Ter Greis ist geiftig noch recht frisch und auch lörperlich noch rüstig
— Ter frühere Reich sgerichtsprasid ent Exe. Oehlschläger ist gestern abenb hier gestorben. Er mar geboren 1831 als Sohn eines ostpreußisck-en Rittergutsbesitzers und studierte in Königsberg Er ward dort fräter erster Staatsanwalt. 1874 wurde er als vortragender Rat zur Borberettung ber Justizgefetze ins Ministerium berufen. 1879 erfolgte seine Ernennung zum Generalaubiteur und Wirkt. Geh. Ober-Justizrat, 1885 wurde er Präsident des Kammergerichts und 1888 von Kaiser Friedrich in ben Adelftand erhoben. 1889 trat er als Staatssekretär des Reichsjustizamts in den Reichsdienst. 1891 übernahm er das Präsidium des Reichsgerichts, bas er bis etwa ein Jahr vor seinem Tode inne hatte.
— Ter ,/Jiat. Korr." zufolge soll bet der Reform der Strafprozeßorbnung vom Reichstag auch be- ,anderer Mert gelegt werden auf die Prüfung der Frage, wie weit das Maß mancher Strafen mit den fortgeschrittenen sozialpolitischen Anschauungen im Einklang steht. .
Posen, 15. Jan. Ten hiesigen polnischen Gymnasiasten wurde unter Androhung strenger Strafen der Besuch der jeden Sonntag stattsindend-en polnischen populärwissenschaftlichen Vorträge verboten. . , J ' J Ma A
bildungskursus unserer Sanitätskolonne soll eine Vorstellung derselben am Sonntag nachmittag 3 tthr in der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Westanlage, siattfinben.
•• Promenabenkonzert findet morgen Sonntag 12 Uhr in der Südanlage mit folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre „Hans Sachs" von Lortzing, 2. Meditation von Bach. 3. „Mein Traum!" Walzer von Waldteufel, 4. „Erinnerung an Tannhäuser" von Hamm. — Im Phtlo - ophenwald findet Sonntag nachmittag von 4 Uhr an Konzert unserer Negimentsmusik statt.
** Die Gemälde-Ausstellung am Brand hat diese Woche wiederum eine Aenderung erfahren, indem zu der seit acht Tagen ausgestellten Kollektion Hans Batuschet' weitere 65 Gemälde neu yinzugekommen smd, wodurch die Ausstellung eine Fülle guter Werke aufzuweifen twxt. Nächsten Donnerstag wirb aber schon em E dieser spiitber der Ausstellung entnommen und eine große Anzahl Bilder der Ausstellung zugeführt. Tie tat Dezember in Aussicht gestellte KoUettion von Martm Brandenburg- Berlin wird vertragsmäßig mm im Februar von Wiesbaden aus hier zur Ausstellung gelangen. Ferner ist noch mit ber Verbindung historischer Kunst in Berlin eme Vereinbarung getroffen worden die dahin geht, daß in nächster Beit ab und zu gute unb wertvolle Gemälde hier aut 14 Tage zu sehen sein sollen, was in hiesigen Ltanst- treisen gewiß großen Beifall finden wird. .
Das Kaiserpanorama fuhrt uns diese Woche an die Seebäder „Helgoland- unb „Heringsdorf" mit bem interessanten 2cben unb Treiben am Strande unb im Nasser. Daran anschließend gibt es Ansichten von Wiesbaden Wildbad-Gastein, Kissingen, Rhemsall bei Schaffhausen Schloß Laufen, Bern, Interlaken und Genf m naturgetreuer Plastik. Dieses reichhaltige Programm wwd sicher eine besondere Anziehungskraft ausübcn.
" GeriiHardt'scher Zither- und Mandolinen- ch o r. Freunden volkstümlicher Musikpflege wird es gewiß von Jnlereffe sein, die Leistungen des noch jungen, aber tätigen Vereins in dem Konzert am heutigen Samstag kennen -u lernen; schon die Zusammenstellung der Instrument ui den verschiedenen Choriätzen bietet manches bis
Die yeuLige Kummer umfaßt 18 Seiten.
Der Kereroaujstanb in AeuLsch-SüdweftafriLa.
daß die von dem Magistrat erwähnte Benennung eines meiner Schiffe nach der Reichshauptftadt von der Berliner Bevölkerung so freundlich ausgenommen ist. Ich ersehe daraus zugleich, daß das Verständnis für die Bedeutung meiner Marine und die Einsicht ber Notwendigkeit, die vaterländischen Interessen durch eine st-a r k e Flotte zu schützen, auch im Binnenlande in immer weitere Kreise bringen.
Neues Palais. Wilhelm."
— Ter Kaiser hat bem ältesten Manne des Dorfes Winkel im Sundgau im Elsaß, Joses Fröhlü, der am 12. Januar 100 Jahre alt geivorben ist, ein Glückwunschschreiben unb 300 Mack, sowie eine Kaffeetasse mit seinem Bilbe und Namenszug Übersandt. Tas Geburtstagskind erlebte in jein cm Torfe die Regierung von fünf Kaisern (Napoleon L, Napoleon HL, Wilhelm 1., Friedrich III. und Wilhelm II.) und drei Königen (Ludwig VX1IL, Karl X.
baß bie So&lyvattS >»IIW unteren finb, Jo *W W Ä H°7°-Vch die npubli. rönnen mehrere yundert Mann von Süden nach dem Ge- - - .p -- - ---
biete der Unruhen abrücken. Wenn diese auch mehrere Wocksen dazu gebrauck-en, so wird die Tatsache ihres Anmarsches, die sich rasch über das ganze Schutzgeviet verbreitet, wohl auch beschwichtigend auf die Herero ein- toirten. F-erner ist die Ankunft des Kanonenbootes „Habicht' in wenigen Tagen zu erwarten; es kann von seiner Besatzung von 130 Mann, etwa 80 ansschisfen, wodurch eine ansehnliche Verstärkung der Truppe entsteht. Durch die früheren Kämpfe mit den Herero wurde die Erfahrung gemacht, daß dieses Hirtenvolk gar keine Veranlagung zur ausdauernden Kriegführung hat. Ende 1894 wurde in Omaruru der (htglaubet Eyristie getötet. Der Gouverneur Leutwein zog mit einer Truppe dahin zur Bestrafung der Missetäter. Ter Häuptling Manasse bekam Angst, er wollte 1000 Bewaffnete zusammenziehen. Tie meisten liefen aber wieder weg, zunächst wegen Mangel an Nahrung, wohl aber Haupts ächt ick) aus Mangel an kriegerischem Mute. Ter Gouverneur tonnte dann in Frieden mit Manasse zwei Verträge abMießen. Außerdem wissen wir, daß bie stärkeren Herero stets Hendrik Witboi gegenüber den Kürzeren
ist imcmbelivlicl) alä Wndemmel für Suppen und Saucen und un- übertrefflich zur Verseineruiig von allen Kuchen und Backwerk. Dasselbe ist überall nur in den mit der Schutzmarke und dem Namen des ursprünglichen Fabrikanien Duryea versehenen gelben Packelen zu haben und hüte man sich vor minderwertigen Nast^ ahinmigen. ____________________________
y Fragen seid gewarnt I
Die ächten Herkules - Spiralfeder - Corsets tragen alle entsprechenden Stempel oder Etiquette Alle anderen weise man, weil minderwertig, zurück. _______ ________
— Volksversicheruug. Bei deutschen Gesellschasten bestehen rund IV. Atillionen Polizeii in der gröberen ^ebensverllcherung und 4 MillionenPolizen-in qer Volksverilcherung. ^,er verflcherten Siimme »iach fonunt heute schon last 1 ,o des gesainlen deutschen Lebeusversicherungsbeslandes unb vom Beilaiidziuvachs un oahre 19U2 sogar Vs auf diesen jüngsten Ziveig der X.'cbeneoeid)exuiig. Ter Aiisjchwuna der Bollsveriicherilng beginnt mit dem Jahre 1892, roo bie Victoria sie em'ührte. Ter Vocksoersicherungsbepanb ber Victoria ist heute größer als bcc l^eben5ücy|l^^elung6be|tanb ber Gothaer im Jahre 1882, b. h bic Victoria hat in ber Volks- versicheriing in 11 Jahren erreicht, wozu die Gothaer in ber größeren Lebensversicherung 5ö Jahre gebrauchte! ^-er ^ollsverncherungs- bcuanb der Victoria ist ebenio gros> wie der aller anderen Gesellschaften zusammen. In England belieben bei einer einzigen Gesellschaft 15 Atillionen Polizen mit einer Versicherungsplnune von 3 Milliarden Mark. In diesem Lande kommt au, jede 2., in Deutschland erst auf jede 14. Person eine Volksoeriicherungs-Polize. In England und Slmerika gehen bie Volksverlichcrungs-Agenten ausschließlich von Tür zu Tür. Tort halt man es für ganz selbst- ver'laiiblich, bgß burchsd)nittlid) alle 14 Tage ein Agent anklopst. Da jeder gesunde Aienjck), ob Alann, ob Frau, ob Kind, ohne ärztliche Untersuchung gegen Wocheiiveilräge versichert wirb, so ist bie Ausbehnungssähigkeit der Bolksversicherung nur durch die Be- völkcrungszahl begrenzt. Tas regelmäßige Abholen der geringen Wochcnbciträge (von 10 Pfennig an), bic man sonst meist nutzlos mit ausgeben würbe, haben der Volksversicherung viele Freund' zugesuhrf, auck aus ben beüfituierfen Kreisen. 622
Deutsches Reich-
Berlin, 15. Jan. Im Rittersaal des kvnigl. Schlosses fanb heute mittag ein Kapitel des Ordens vorn Schwarzen Adler statt. Tie Ausfahrt der Prinzen, sowie der von auswärts zu der Feier eingetroffenen Fürsten erfolgte in großer Gala. Punkt 12 Uhr setzte sich oer Zug der Rttter unter Fanfarenklängen nach dem Nitterjaalem Bewegung. Tie Ritter gingen paarweise, als letzter trat der Kaiser in den Saal, das 5^aupt bedeckt^mit dem 5-elm, in purpursammtnem Mantel, um die Schulter die Kette des Schwarzen Adler-Ordens. In der üblichen Weise folgte dann die Investitur des Prinzen der Mederlandeu, Herzvas Heinrich von Mecklenburg, des Erbprinzen Wilhelm von Hvhenzollern und des Wirkl'. Geh. Rats v. Koller durch den Kaiser als Souverän und Oberhaupt des Ordens. Nach der Investitur schritten der Kaiser und die Ordensmitglieder nach dem Kapitelsaale, wo der Kaiser Awrscyen dem Kronprinzen und dem Prinzen Heinrich rechts und dem Landgrafen Alex von Hessen lmks em Ordenskapitel abhielt. .
— Ter Kaiser hat dem Oberbürgermeister Kirschner auf die Glückwunschadresse des Berliner Magistrats folgende Antwort zuge heu Janen.
„Ter Magistrat hat mich zum Jahreswechsel durch warm empfundene Glückwünsche erfreut und in der Adresse zugleich der herzlichen Teilnahme gedacht, mit. welcher die Reichshauptstadt meine Erkrankung und glückliche Genesung begleitet hat. Indem ich dem Magisttar meinen Tank dafür ausspreche, kann ich es mir nicht meiner Befriedigung darüber Ausdruck öu geben,
154. Jahrgang
Nr. 13
Zweites Blatt
Erschein! kggllch mit Ausnahme des Sonntags.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen.
Rotationsdruck und vertag be vrühk'schr» UnwerfuärLbruckero (Pietsch fctaaU, Dirtz«,
Di- „Giehenn Samllltnblättcr4* werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^tzrsfijche Laadwlrt- erscheint monatlich einmal.
Samstag 16. Mannar 1904
verantwortlich Wh de» «üWh W B. ötttlo; lür den Ln-eigem-tl, B«A
»rrad
Tn Lorstavd.
igverem mtlichkeit. öeu 17. 9««»«;,, nillags 8 Uhr, 871 udflug Ä „LlebigShöhk".
’.panoran?
-eaplay 15.
10 Uyr geossim. itse Woche: de-Orte.
grr Zeleuchümg.
neu
875
Reigen
hlung.
Leluch ergebens! ein : Vorstand.
>0 an der Kasse ssnung 7 Uhr.
igt sind. 3SS
"n’fe”
'■A
XS'T?#»*
MAIZ1AA


