Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Unwersttätsdruckeret. R. Lange, Gießen.
Redaktton, Expedition u. Druckerei: Schulftr.A» TeU 9li. ÖL Telegr.-Adr. j Anzeiger Gießen,
yrr. Ä48 Drittes BlE. 134. Jahrgang Samstag 16. Oktober 1904
Die Lietzener Lamtlienblötter" werden dem »Anzeiger viermal wöchenlttch beigelegt. Der ÄJp D K Kj M hlV M M W MM fei K %< |
»Yesfsiche Landwirt- erscheint monatlich einmal. | i W G H U W
Eeneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblalt für den Kreis Gießen.
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geude Löwin.“
Professor Hugo Heermann’s
Die Revisionsschrift tu au anscheinend auß dem Bureau beo
Strasse 217, Fraiakfnrt a. M.
Rechtsanwalts L. hervorgegangen, aber die Unterschrift unter derselben war jo undeutlich, daß Zweifel darüber entstanden,
für höhere Ausbildung. Eröffnet seit I. Oktober 1904. Eintritt jeder Zeit. Anmeldung: Fürstenberger-
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ob die fraglichen Schriftzüge den Namen des NechtsanwaltS darstellen sollten. Die Reichsanwaltschaft und der Senat kamen schließlich überein, zu glauben, daß es sich tatsächlich um die Unterschreit jenes Rechtsanwalts handele. In dem fraglichen Falle würde die Nichtanerkennung der Unterschrift lediglich für den Rechtsanwalt einen materiellen Nachteil im Gefolge gehabt haben, aber unter Umständen kann auch der Angeklagte durch eine unleserliche Unterschrift seines Verteidigers die schwersten Nachteile erleiden. Deshalb lejerliche Unterschriften.
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und Nechenexempeln gelangt man nicht zu einer Anwendung des erprobten Systems im öffentlichen Verkehr. Es mag zutresfen, daß die Rentabilität beispielsweise einer elektrischen Schnellbahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg einstweilen noch nicht gesichert erscheint. Aber warum wird beim nicht ein Anfang gemacht auf der technisch höchst geeigneten sogenannten Stammbahnstrecke zwischen Berlin und
Uolilikchk Tagesschau.
Born -nuten Rock.
-t> Berlin, 13. Oft
Der preußische Kriegsminister v. Einem wird bei der Vertretung des nächsten Militäretats einen weniger schweren Stand Haben, als im vorigen Jnhr. Die Militär- Vorlage selbst ist in diese Voraussage nicht einbegriffen, da sie jur sich behandelt, und eine Be r stän d i g un g mit dem Zentrum wohl auch diesmal hinter den Kulissen der Kommission an gestrebt werden wird. In einer günstigeren Position sieht sich der Kriegsminister diesmal gegenüber der Kritik an Begebenheiten innerhalb des Heeres, die bei der Generaldebatte zum Wilttüretat einzusetzen pflegt. Es ist kein zkveites >,Forbach" zu verzeichnen, und die trübe Flutwelle der Bilse-Literaftur ist verebbt. Geblieben sind leider die Soldatenmißhpnd- lungen, von denen eine ansehnliche Liste vorzusühren Abg. Bebel wieder in der Lage sein wird. General von Einem sagte im letzten Winter zu den Volksvertretern:' „Seren Sre überzeugt, wir bekommen Pie Mißhandlungen! aus der Armee heraus!" Ein ^merklicher Fortschritt ist leider nicht erkennbar, und es wird bei der Militärverwaltung einer Revision der Auffassung über die ,^DiSziplingründe"? mit anderen Worten, einer Beachtung bl er ihr vom Reichstag gegebenen Anregungen bedürfen, um eine Aenderung herbeizuführen. Mit der Meinung, daß die zweijährige Dienstzeit — die bekanntlich in der neuen Militärvorlage gesetzlich sestgelegt werden soll — den Soldatenmißhandlungen Borschub leiste, dürste die konservative Partei allein stehen. Günstiger wiederum ist die parlamentarische Stellung für den Preußischen Kriegs- nnruster insofern, als auf dem kostspieligen Gebiete der Unijormänderungen eine gewisse Ruhe eingetrrten, ist. Der Paletot mit „Kummersalre" und Achselstück war vorläufig die letzte Errungenschaft. Die vor geraumer Zeil ausgetauchte Meldung, daß wiederum eine neue Litewka eingesührt werden soll, ist unzutresscnd. Die einmütige Mahnung des Reichstags zu größerer Einfachheit im Heere scheint also nicht erfolglos geblieben zu sein, und das ist von Wert im Hinblick auf die rund dreißig llniformänder- ungen der letzten Jahre, die nur zum Teil.Verbesserungen bedeuteten. Hoffentlich gelingt es dem General v. Einem, von dem ohnehin so schwer belasteten Militäretat alle nicht unbedingt notwendigen Ausgaben in Zukunft fern zuhalten. Um so bereitwilliger wird der Reichstag das Stotwendige bewilligen.
Kunst uao Wissenschaft.
— Die jetzigen Preise von Lenbachs Gemälden. Ter Tod Lenbachs hat das Interesse an seinem Lebcnsn-erk noch gesteigert, und er hat bereits auch ein Steigen der Preise für £>ie Gemälde zur Folge. Der „Kunstmarkt" gibt ein Verzeichnis einiger verkäusticher Gemälde aus der die ganze Schasienszeit umfassenden Gedächtnisausuellung im Leipziger Kunslverein. Am teueriicn ist das Bild der Tochter des Meuters, Margot Lenbach Mnze Figur, bez. 1900), Preis 27 000 Mark. Mit je 24 000- yiarf bewertet sind das Selbstbildnis des Meisters mit seiner Tochter Gabriele und das Porträt der Frau Lilli Merk, Kniestück, mit Federbarett, bez. 1902. Aus 20 000 Mark veranschlagt ist die stehende Figur „Verzückt" (1903), auf 18 000 Mark eine stehende Halbfigur Bismarcks im Jnterimsrock mit Mütze, auf je 16 000 Mark ein Brustbild de» Fürsten im Profil, sowie das Bild der Saharet (ganze Figur, 1899). Ein Hüstbiid, Pttnz Ludwig von Bayern, sitzend (1896), soll 13 500 Dtark kosten, ein Brustbild des Priuzrcgenten Luitpold von Bayern (1898) 12 50o Mark und ein Kniestück von Johann Strauß in sitzender Stellung (1895; 11500 Mark, ebensovrel „Deutler und Stint/': Frau v. Lenbach und Tochter Diargot, ganze, stehende Figuren (1898). Wir reihen noch ein paar Werke mit ihren Preisen an: Tcs Künitlcrs erste Gattin, Kniestück, Buntstiftzeichnung aus dem Jahre 1884, ist mit 5000 Mark verzeichnet, ein Brustbild Töl- lingers mit 7000 Mark, Hans v. Büloros mit 6000 Mark, ein Porträt des Dichters Leulhold mit 90uO Mark, das Brustbild eines Kapuzinermönches mit 6700 Mark, verschiedene Bilderstudien mit -1000 Mark, das Tierstück Hofner-Lenbach mit 4500 Mark.
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Auszug uus itö Kirchkubülheru der Statt tzirzzt«.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
MarkuAgemeinde. 8. Ott.: Anton genannt August Wagner, Schreiner zu Gießen, und Marie Weber aus Steinberg: Philipp Müller, Hilfstelegraphist zu Gießen, und Marie Stv< Tochter des verswrbenen Leinwebers Valentin Stock zu Wallen^ es
Getaufte.
Matthäusgemeinde. 9. Ott.: dem Schuhmacher Ehrist., Löber ein Sohn, Wiegand, geb. den 12. Aug.; dem Bautechniker! Heinrich Roß ein Sohn, Joims Heinttch, geb. den 13. Sept; dem Gärtner August Gustav Koch eine Tochter, Luise Marie, geb.' den 30. Juli; dem Schneider Heinttch Wageirbach ein Sohn, Wil-s Helm, geb. den 18. Zuli; dem Fabttkant Ludwig Bramm eins Sohn, Franz Karl Wilhelm, geb. den 22. Aug. — MarkuS-i gemeinde. 9. Okt.: dem Bremser Konrad MalkomesiuS eiiü Sohn, Ludwig Karl Chttftian, geb. den 28. Aug.; dem Post^ boten Fttedrich Schweitzer eine Tollster, Lina Elisabeth Kathattn^ Marie, geb. den 16. Sept. — L u kas g e m ei ndc. 9. Ott.; dem Fuhrmann Peter Franz eine Tochter, Anna Emilie, geb. den 25. Aug.; dem Lokomotivführer Wilhelm Redenius eine Tochter- Christine Ketha Ftteda, geb. den 15. Sept. — Johannes^ gemeinde. 9. Ott.: dem Wagner Ludwig Juot ein Sohn, Heinrich, geb. den 7. Sept.: deut Kaufmann Georg Karl Reit ein Sohn, Waller, geb. den 14. Aug.; dem Pttvatdozent cm, der Universität Lic. T'. Waller Erich Köhler eine Tochter, Marie! Luise, geb. den 8. Juni.
Beerdigte.
Matthäusgemeinde. 12. Ott. Christoph (Katt) Fehl, Schlosser, Sohn des Fabrikarbeiters Johann Fehl, 23 Jahre alt starb den 10. Ott. — Lukavgemeinde. 4. Okt.: Tova Schuster, geb. Tietz Willve des Steuerrats Franz Schusters 81 Jahre all, stqrb den 1. Ott. 9. Oft: Elise Lehmann, geb. Philipp, Witwe des Schmieds Fttedttch Wilhelm Lehmann, 79? Jahre all, starb den 6. Ott. 12. Ott.: Jakob Kahl, Privap« mann, 69 Jahre alt, starb den 10. Ott. — JohanneS- gemeinde. 13. Ott.: Jakob Ronstadt, Rentner, 77 Jahre alt, starb den 11. Okt
lid) sein Fernbleiben mit einem besonderen Kompliment für den sozialpolitischen Sinn der hessischen Regierung. Das Reichsamt des Innern in Berlin ift, wie es schreibt, durch die „Geschäftslage" an der Entsendung eines .Vertreters verhindert
Die hessischeRegierung hat den Ministerialrat Braun entsandt. Er erklärt, die materielle und ideelle Hebung der Lage der Lohnarbeiter bilde den Inbegriff aller sozialen Forderungen. Der Einwand, es sei schon genug geschehen, und ja doch kein Dank zu erwarten, sei hinfällig; denn mit sozialer Reform sollen und wollen wir kein Geschenk geben, sondern nur das, was wir für ein Recht des Volkes ansehen und was zu leisten unsere Pflicht ist! Der Dank drückt sich für uns in deut Belvußisein aus, daß die soziale Arbeit reiche Früchte trügt, im Sinne der gegenseitigen Verständigung. Wenn er, der Redner, bei aller den Regierenden gebotenen objektiven Zurückhaltung sich heute nicht aus die üblichen konventionellen Worte beschrankt habe, so geschehe es, um seiner hohen Wertschätzung der sozialen Reform Ausdruck zu geben.
Bürgermeiste.r Dr. Göttelmann -Dlainz begrüßt die Versammlung, deren Ziele der gesunden Entwicklung des I Arbeiterstandes wie dem gesamten Organismus des deutschen Volkstums und der Schärfung der Gewissen diene.
Pros. Franckes Geschäftsbericht verweist u. a. auf die Ergebnisse der im September v. I. in Basel abgehaltenen Beratung der internationalen Vereine und erwähnt als einen Erfolg des Frankfurter „Ersten deutschen Arbeiterkongresses" d!e Regierungserklärung vom 30. Jan. d. I. im Reichstag über die Stech ts fähig teil der Beruss- vereine und über die Arbeitskammern. Zu Ehren des verstorbenen Abg. Rösicke-Dessau erhebt sich die Versammlung von den Sitzen. Privaidozent Dr. Harrms-Tü- bingen behandelt sodann in einem längeren Vortrage die Errichtung staatlicher Arb e i t s k a m m e r n. Die bisherigen Mißerjolge mit sozialen Institutionen im Ausllrnde feien lediglich als Lehrgeld zu betrachten und die gleicharttgen Bestrebungen fänden ohnedies im deutschen Lande einen viel günstigeren Boden. Man soll Arbeits- kammern errichten, die beide Parteien, Arbeitgeber und Arbeiter, paritätisch und gemeinsam in persönlichem Verkehr aus neutralem Boden zusammen führen. Es knüpfte sich an diesen Vortrag eine Diskussion, die aber zu keiner Beschlußfassung führte.
Dcrmifcfytes*
* Ein verkanntes Brautpaar. Eine lustige S ze n e spielte sich jüngst in der Newyorker Eity hall ab. Polizeisergeant Kelly stand vor der Tür, die zum Aller- heiligsten des Stadtoberhauptes führt, Wache, als ein farbiges Pärchen durch den Korridor der Eity Hall Arm in Arm langsam und würdevoll auf ihn zuschritt. „Die wollen sich sicher trauen lassen", dachte der Polizeisergeant und nahm eine feierliche Haltung an. Die beiden, die sich zärtlich aneinander geschmiegt hatten, waren sehr schwarz. Er trug einen langen schwarzen Gehrock, schwarze Hosen, eine weiße Kravatte und einen Schlapphut. Sie war in heller Sommertoilette und trug einen weißen Sommerhut. Vor dem Sergeanten machten sie halt und höflich sich verneigend und den Hut abnehmend, brachte der Mann fein Anliegen vor, während die Tarne, an seinem.Arme hängend, und entzückt zu ihm aujblickend, durch ihr Stillschweigen ihr Einverständnis kundzugeben schien. „Ich bin der Reverend Tr. Eooper von South Earolina", begann er, „und wünsche, von dieser Dame hier getrennt zu werden; sie ist meine liebe Gattin. Ich heiratete sie in Rord-Earolina vor Jahresfrist; ich wünsche, daß sie es gut hat und sich ihres Lebens freut, aber sie soll mir gehorchen, und nun aus einmal will sie mir nicht gehorchen. So habe ich denn gedacht, ich bringe sie hierher, um eine Trennung zu erlangen. Willst Du mir gehorchen, Anna?" — „Nein", antwortete
i^neialverfammlung ötr iMeffhfiaft jür ioziaE^chnsY. T ®‘c’e ftoc““ö w°- °» sich höchst üb«. r o flüssig, beim der Name des Kaufmannes war ja auf dem
AesvrM. Briefkopf ersichtlich, aber wenn man schon einen Fehler rügen
Elektrische Schnellbahnen.
-i- Berlin, 13. Oft
Aus der Weltausstellung in St. Louis hat nach chchverständigem Urteil die deutsche Abteilung durck) zwei Schaustücke sogar den Amerikanern gewaltig imponiert: durch die elektrische Schnells bahn und die schnellste Dampflokomotive der Welt. Die Lokomotive ist in voller Größe zu sehen; über die Schnellbahn unterrichten Zeichnungen unb Pläne, vor allem die mit wissenschaftlicher Gründlichkeit festgestellten und nachgeprüsten Fahrergebnisse auf der MiUtärbahn Berlin-Zvjien. In Deutschland hat es die Technik bis zu diesen vielbewunderten Resultaten gebracht — in den Vereinigten «Staaten wird man sicherlich zuerst den Nutzendavon ziehen! Denn seitdem durch die Praxis der ^iachweis geliefert worden, daß sich die ungeheuren Geschwindigkeiten ohne Gefahr erzielen lassen, macht sich kein erustllcher Fortschritt bemerkbar. Vor lauter Bedenken
Mainz, 14. Okt. will, soll man ihn wenigstens nicht in dem gleichen Atemzuge Die zweite Generalversarnnllung der Gesellschaft für selbst begehen. Die Geschichte erinnerte mich an einen Lehrer lloziale Reform wurde heule im .Hose „Mn Gutenberg" am Gymnasium in W., der einmal im deutschen Unterricht ^urch Pros. Francke erdjfnet. Die Gesellschaft hat zur bemerkte: ^Man soll niemals ein Fremdwort gebrauchen, freu (jcßcn xOO Jlitglieixr (800 waren es im Jahre 1901). wenn man einen adäquaten deutschen Ausdruck dafür besitzt.
77 Da- .'M- ent-
e inen Oberhrsien, Köln, Königsberg, Leipzig und Mühl- ob eme Revision sonngerecht emgelegt ser oder nicht,
hßausen ui Thüringen. Weitere Gruppen sind in Vorbereit- Jieoifinnsfchnft war anicbeineub ans dem Bureau deü mag. Minister von Berlepsch i|t aus gesundheitlichen ^runden am Erscheinen verhindert. Er entschuldigte brief-
bie junge Frau, indem sie rasch ihnen Arm aus dem ihres v .. Watten zog. — „Dann will' ich eine Trennung. Ich bin
der Nachbarresidenz Potsdam, einer Strecke, die an Länge hierher gekommen, um vom Mayor von Mwyork die Trenn- ungefähr derjenigen zwischen Berlin-Zossen gleichkommr? ung zu erlangen. Meine Frau ist ein gutes Kind, aber Nach Potsdam braucht der Stammbahn-Zug, mit Anhalten sie will mir nicht gehorchen". Sergeant Kelly setzte dem an der 24 Minuten von Berlin entfernten Station und Mann aus South Earolina auseinander, daß die Trenn- Villenkolonie Neu-Babelsberg, 31 Minuten; der Fernzug ung unzufriedener Ehegatten nicht zu den Funktionen des zwischen^ Zossen und Berlin 38 Minuten. Die Geleise der Mayors Mc Elellan gehöre, und riet ihm, sich an einen Berlin-Potsdamer Stammbahn, die von den nach demMesten Anwalt zu wenden. „Komm, liebe Anna", sagte der Re- ührenden Schnellzügen besahren werden, sind mit Rück- verend, seiner Gattin galant den Arm bietend, und feier* id)t auf diese Inanspruchnahme besonders kräftig und lich, wie sie gekommen, schritten sie ans der Eity Hall viderstandsfähig angelegt. Also eine Verstärkung des Bahn- wieder ins Freie.
orpers roürde für die elektrische Schnellbahn kaum er- • Die unleserliche Unterschrift. Ein Altonaer sorderlich jein. Für die Rentabilität kommt entscheidend Kaufmann hatte dem Telegraphenanit schriftlich mitgeteilt, daß ■'rleichtste Verkehr j der fein Telephon verlegt werden solle und darum gebeten, daß FefI diesem Zweck ein Beamter zu ihm gesandt würde. Der «■*-»77 ”“*«•» “*«-7 rische Erinnerungen ausgezeichneten Stadt, auf der Höhe verwendet. Auf diesen Brief erhielt er folgende klassische hält. Es liegt au, der Hand, daß durch die Einrichtung einer Antwort auf offener Postkarte. Kaiserliches Telegraphenanit elektrischen Schnetlbahn-Eerbindung und Vrrmehrmig ber I ^Utona (Elbe), 1. Oktober 1904. Zivecks Rücksprache bezüg- Züge die Frequenz sich noch sehr bedeutend steigern ließe, lich Ihres Schreibens mit unserserllcher Unterschrift vom 30. lk3or allem: cs würde ein wichtiger Schritt getan zur Er- September werden Sie ersucht, an einem der nächsten Werk- .prubung und weiteren Aruvelidung des Schnellbahnver- tage in den Dienststunden zwischen 9 und 1 Uhr vormittags Sieben ift” 6 blC Elektrizrtat unbestritten Siegerin m bec Kanzlei des Telegraphenanits, Zimmer Nr. 74, Post- - - - ' straße 9 I., vorzusprechen. I. A. (folgt eine unleserliche


