Nr. 164 Zweites Blatt. 154. Jahrgang
Erscheint täglich mit DuSnahme deS Sonntags.
Die „Siebener Kamillenblatter- roerben dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »Hesfische tanbwirt" erscheint monatlich einmal
Giehener Anzeiger
Frcttag IS. Juli 1804
Rotationsdruck und Verlag bet Brühl Ich« llniversULtsdruckeret. R. Lange, Dietzen.
Redaktion, Expedition u. Druckerei. Schulstr.I.
Tel Nr. 5L Telegr.-Adr. i Anzeiger Dietzen.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Eiehen.
Bekanntmachung.
Betr.: Rotlauf zu Inheiden.
Unter dem Schweinebestand des Otto Graf von Inheiden ist ein Fall von Rotlaufseuche sestgestellt worden.
Gehöstsperre ist verhängt.
Gießen, den 11. Juli 1904.
Großherzoalsinc > üzcioamt Gießen.
Z. V.: Hechler.
Amtliche Nachrichten über Niehseuchen.
Bei einer von dem Händler Willy Schiff in Gladenbach (Kreis Biedenkopf) der Abdeckerei in Marburg ein- gelieserten Kuh ist der Milzbrand amtlich festgestellt worden. Die Stallsperre ist angeordnet.
Aer Weun-Nyr-sLadeuschluß.
Gießen, 15. Juli.
Es soll also beim Alten bleiben. Der vom hiesigen Detail listen verein cmperegte 8 Uhr-Ladenschluß für unsere Stadt hat, wie wrr schon mitteitteu> die erforderliche Zweidritteb-Mehrheit nicht gefunden. Die Agitation für den früheren Geschästsschluß hat eine Gegenagitativn hervorgerufen, wobei sich ergab, daß außer Bäckern, Metzgern und Zigarrenhändlern fast sämtliche kleineren Geschäftsleute, welche Lein Personal beschäftigen, gegen den 8 Uhr-Schluß stimmten. Bon den für unsere Stadt amtlich fest-gestellten in Frage kommenden 528 Ladeninhabern haben etwa 250 gegen den früheren Beschluß der Geschäfte gestimmt. Ein kleinerer Teil der Geschäftsleute hat sich überhaupt der Abstimmung enthalten.
Der Durchjchnittsdeutsche arbeitet gern, und er ist sich des hohen, sittigenden Wertes der regelmäßigen Arbeit voll bewußt. Sprichrvörter wie „Arbeit macht das Leben WT und „Müßiggang ist aller Laster Anfang" sind Erzeugnisse spezifisch deutscher Denkart. Mit dieser Ausfassung steht es aber durchaus nicht in Widerspruch daß Arbeiter- und Berufsorganisationen und zahlreiche Sozialpolitiker unter ihren Gpundforderungen auch die einer Verkürzung der Arbeitszeit haben. Demi mit dem dem Deutschen selbstverständlicher: .Pflichtgefühl für eine ordentliche, des Mannes Geist oder Arme anspannende Tätig- keit geht das Bedürfnis Hand in Hand, nicht zur Arbeits- maschrne zu werden und einen mehr oder minder großen Teil der TaaeÄhunden frei zu halten für Familie, Erholung, Forä-ildnng, Tätigtest auf politischem, künstlerischem ober sonstigem Gebiete.
^Verkürzung der ArLeitStzeit" — das ist daher auch öex ÄarnpfeSrus fleißiger Scheiter und ihrer beruflichen Organisationen. Als eine Kuriosität aber darf eS gelten, daß äs in einem sehr arbeit-amen und überanstrengten M eine Anzahl von Leuten albt, die der ihnen vorgeschlagenen Verkürzung der ÄweitsAeit ihres Gewerbes widerstreben, die an der längeren Tätigkeit sesch alten wollen. An sich werden ja auch diese Herren nicht gerade Fanatiker der längeren Arbeitszeit sein. Aber sie glauben, daß sie erstens bei 8 Uhr-SchLuß weniger verkaufen, und daß zweitens die größeren Geschäfte von dem früheren Geschäftsschluß den Hauptvorteil haben würden. Deshalb wollen sie sich Sieber selbst eine Stunde länger rns Joch spannen.
Aber ihre Gründe halten nicht Stich. Es ist sehr interessant, zu beobachten, wie rasch und einhellig sich das Publikum an den geregelten Ladenschluß ebenso wie an die Sonntagsruhe gewöhnt hat. Als seinerzeit der offizielle 9 Uhr-Schluß eingesührt wurde, hatten, daran erinnert heute die „Berll Ztg.", selbst sozialpolitisch einwandfreie Leute ihre Bedenken, ob dies nicht einen allzu starken Eingriff in die Interessensphäre der Kaufleute und der Käufer bedeuten würde. Heute aber darf man unbedenklich sagen: Der 9 Uhr-Ladenschluß hat den Beweis geliefert, daß er noch nicht die Grenze des Erreichbaren darsftllt, daß vielmehr die Zeit reis ist für die allgemeine Eiw- führung des .8 Uhr-Schlusses.
Das Publikum hat sich ein konzentrierteres Kaufen anaewöhnt und hat nur in seltenen Fällen noch nach 8 Uhr ein Kausbedürfnis. Was bisher fakultativ toar, der 8 Uhr-Schluß, das kann jetzt unbesorgt obligatorisch ge° macyt werden. Was gekauft werden muß^wird auch in bene kürzeren Zeit gekauft. Damit erledigt sich der erste Einwand der 9 Uhr-Mansner. Und was die Konkurrenz der größeren Geschäfte betrifft, die angeblich noch drückender werden würde, wenn alle Geschäfte um 8 Uhr die Pforten schließen mußten, so geht diese- Argument von der Auf- sassung aus, als wann die kleineren Laden gewisser maßen nur den Abfall erhielten, den die größeren übrig ließen. Dies ist aber keineswegs der Fall. Jede Betriebsform hat ihre Existenzberechtigung und ihre Abnehmerfchast. Wer nun einmal im größeren Laden au kaufen pflegt, der wird nicht deswegen im kleinen Laden kaufen, tocil er gelegentlich das erstere schon geschloss-eri, den letzteren über noch offen findet. Er wird es überhaupt zumeist so einrichten, daß er schon vor 8 Uhr im großen Laden ist. Und tuet es vorzieht, im kleineren Geschäft zu kaufen, der to-irb das große Haus meiden, und wenn es bis Mitternacht aufhielte.
Das Gros der Ladeniuhaber hat sich in Berl.ru auf der: Boden des 8 Uhr-Schlusses gestellt. Dort hat der Ausschuß der vereinigten Geschäftsinhaber und Gehilfen zur Herbeiführung des 8 Uhr-Ladenschlusses eine Rundfrage veranstaltet in CrtfdKifteu, in denen der ftüheve Schluß schon besteht 143 Fragebogen ans ganz verschiedenen Städten sind bealUwortkt Aurüchgekonuneu. Die Frage: ^Wie hat sid) der 8 Uhr-Ladenschluß be währt wird fast burd^ve^ mit -flut'* und „vorzüglich" be^ ^ichnet; hier und da werden auf diese Einrichtung wahre V o b i; t) m n c n an^t'stinlnll. Die Stimmung unter den ?kTlü i t^scbnftsleuten für 8 Uhr wird überwiegend als lilorrt, geschästlid-c Aus, ul le iDerben gleich- lalU überwiegend alA nicht vorhanden de klariert. 144 vcr- t *.u6qi die Fragx, ütx die Mrrcnhänjer BortLÜe haben.
Es wäre trotz der großen Zahl von Gegnern, auch bei uns wünschenswert, daß der 8 Uhr-Ladenschluß als sozialer Fortschritt &ur Einführung käme.
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Wir erhalten heute noch folgende Zuschrift aus unserem Leserkreise, die wir um so lieber zum Abdruck bringen, als sie einen sehr verständigen Vorschlag macht:
Die amtlichen Erhebungen betr. Einführung des 8 Uhr- Ladenschluß haben ergeben, daß .die Mehrheit der Ladeuinhaber gegen denselben ist. Da eS sich hier um alle Branchen handelt, und die Interessen derselben sehr verschieden liegen, so konnte wohl von Dom herein mit diesem Resultat gerechnet werden. Wenn nun die Mehrzahl der Kolonialwaren Händler sonne die Inhaber der übrigen Nahrungs- unb Genußmitte lgeschäfte wirklich glaubt, durch einen früheren Ladenschluß geschädigt zu werden, so wäre es doch sehr bedauerlich, .wenn die meisten Inhaber der übrigen Geschäfte, die einen 8 Uhr-Ladenschluß mit Freuden begrüßen würden, darunter leiden wllten. Es wird deshalb schon von verschiedenen Interessenten beabsichtigt, branchenweise vor- -ugchen, um für diese den 8 Uhr-Ladenschluß, herbeizuführen, da da das Offen halten dieser Geschäfte absolut keinen pekuniären Vorteil bedeutet, sondern unzweifelM haft verlustbringend ist E. B.
Politische Tagesschau.
Baden, nicht Heffea marschiert voran!
Das badische „Musterländle" macht seinem Namen wieder Ehre, denn es wird vor Hessen der erste süddeutsche Bundesstaat sein, iu dem nach jahrzehntelangen Kämpfen die Verfassuugsrevision zur Tatsache wird. Das badische Bolk erhält als erstes das direkte Wahlrecht, und wenn dieses auch ziemlich teuer erkauft wurde, so muß man hierin doch unbedingt einen politischen Fortschritt von weittragender Bedeutung erblicken. Daß er gelang, gereicht der Regierung und den beiden Kammern in gleicher Weise zur Ehre und zum Ruhme, denn alle drei Faktoren haben unter Hinansetzung wohlberechtigter Interessen ihr möglichstes getan, um das schwierige Werk noch in letzter Stmide zu einem allgemein befriedigenden Abschluß zu bringen. Bekanntlich bestanden bis zum letzten Augenblicke noch zwischen den beiden Kammern drei Differenzpunkte. Die Zweite Kammer bestand darauf, daß die Vertreter der Städte und Kreise in der Ersten Kammer gewählt und nicht vom Großherzog ernannt werden; ferner wollte sie der Ersten Kammer nicht das volle Budgetrecht gewähren, und drittens wollte sie das Stellvertretungs- recht für die Standesherren tu der Ersten Kammer beseitigt sehen. In der Frage der Wahl der Städte- nnd KreiSvertreter hat nun die Erste Kammer nachgegeben. Ebenso bezüglich der Neugestaltung ihres Budgetrechts; sie begnügt sich also mit dem, durchaus nicht gering anzuschlagenden Zugeständnis der Zweiten Kammer, baß betreffs der finanziellen Dauergesetze die Rechte der beiden Kammern gleichgestellt werden und betreff# des Budgets und des FiuauzgesetzLs die Erste Kammer ein Zurückverweisungsrecht erhält. Nur hinsichtlich des Stellvertretungsrechts fordert die Erste Kämmer dessen Gewährung an die Standesherren, nicht aber an den Erzbischof und den Prälaten. Das ist jetzt noch der einzige DifferenzvunL, an dem die Reform aber in der Zweiten Kammer, die sich, mit dieser Materie in den nächsten Tagen nun nochmals beschäftigen muß, nichi scheitern wird. Auch das Wahlgesetz und die Wahlkreiseinteilung, die noch zu erledigen sinch werden, im Gegensatz ju Hessen, in Baden keine Schwierigkeiten bereiten^ sodaß man also annehmen darf, daß eS nur noch eine Frage weniger Drge ist, bis ^der große Wnrf gelungen".
Die weise Mäßigung und staatsmännische Klugheit der Ersten Kammer, in der nur vier Mitglieder (Fürst Karl zu Löwenstein-Siosenberg, Graf And- &, Frhr. v. Röder mid Frhr. v. La Roche) auch der neuesten Fassung des Gesetzentwurfs chre Zustimmung versagten, verdient alle Anerkennung. Nicht minder aber auch, und das müssen wir gegenüber unseren Erfahrungen hierzulande besonders betonen, die rückgratfeste Haltung der nationalliberalen Kammerfraktion und chreS EhcfS, Oberbürgeunleister Dr. Wilcken S-Heidel- berg. Eine klägliche Rolle spiellc dagegen im letzten Augssw blick das Zentrum, das sich bei uns in Hessen als Hort der Volks rechte hinsteM, in Baden aber beji liberalen Parteien in den Rüchen fiel, zum Nachgebcn in der Budget- rechtsftage sich bereit erklärte und damit beinahe noch im letzten, entscheidenden Augenblick das Gelingen! des ganzen Reformwerks vereitelt hätte. Dic Erste Kammer aber schlug die ihr hingehaltene Hand aus, sü- verzichtete auf diesen Bundesgenossen und belv-ies, daß sie die Rechte des Volles besser zu wahren weiß^ als die Zentrums' Partei.
Die Meldung-, daß der badischc' Staat smi ui st er b. 23 rau er sein Abschieds gesuch eingereicht habe und nach Schluß des Landtags iu huldvoller Weise genehmigt erhalten werbe, ist bis heute weder offiziell bestätigt noch dementtert worden. Sie dürste sich also Wohl bewahr> beiten zumal Brauer schon vor einigen Monaten in der Zweiten Kämmer erklärte, daß lediglich der Mmsch, die Verfassungsreform zu erledigen^ ihn cinfhoeöeu noch im Amte znrückl)alte. Daß der Minister sich von j(innerer Krankheil keinesavegs er hott hat, acht auch daraus hervor, daß er heu so Überaus wichtigen Verbandlungen der Ersten Ännnner nicht bciziuoohnru im stände war. Lllldere als (Muub^eiicEltri)»cu loerbcn für chn bei seinem Rücktritt nicht mosMibeich sein, Iveicigstens uidü im gegen- loärtigen Augenblick, wo seine staatsmännische Tüchtigkett und M.waudll-eit cql wieder einen Triumph errungen hat. v. Brauer ^mießt nach wie vor das vollste Vertrauen des (Äroßherzogs, mid mich die Paickeien stehen ihm nicht feindselig gegenüber, höckistcns vicll< uht dtw Zentrum.
Als R a ch, folger v. B r a u e r <- bvinch ein Zen- trmnsblatt die badischen Zcntrumsgrößen Gieß le r und Zehnter in ompfehlande Erinnerung bciui „schwarz
oder rot" soll die Parole sein, mit lila kann nicht mehr regiert werden! So die Zeutrumsftimme.
Heute wird übrigens als fünf tiger Staatsurmister der derzeitige deutsche Botschafter in Konstantinopel, Adolf Frhr. Marschall von Bieberstein,, früher Staats- setretär des AusSvärtigen Amtes, Mmannt, der z-rr-ett Deutschilmld auf ttrlmch weilt.
Der Segen der Oberhäuser.
Einem Hymnus aus die Oberhäuser begegneu wir soeben ät einem reichs-ofsiziösen Aufsatz. In Württemberg, in Bayern, 6r Bcweu und nicht zuletzt in Preußen hatten sich jüngst die ersten Kammern durch ihren Einfluß auf die Gesetzgebung <ÜS die Wächter gezeigt über ine mit Ordnung und Vernunft gepaarte Freiheit Die ersten Kammern sind nach der begeisterten Auffassung pes Offiziösen btc ^hüter einer stetigen Entwicklung unseres inneren StaaLÄebens"; speziell vom preußischen Herrenhaus wird gerühmt, es stelle den Regulator und den Balta st des Schiffes dar. Das werde man auch in der Bevölkerung richtig zu fchatzen wissen in einer Seit, wo die deutsche Volksvertretung m den Tagesströmungen unterzugehen im Begriff fei, wo auch die Landesvertretungen beginnen, sich mehr xnb mehr von Tagesströmungen treiben zu lassen. Die Zensur Lautet darnach: für den Reichstag ungenügend, für die Landtage mangelhaft, für die Oberhäuser lobenswert.
Die erste Kammer Badens hat mit größtem Rechte dieses Sob verdient, und von der ersten hesfi scheu Kammer erhoben wir ent Gleiches. Daß aber in Preußen das Herrenhaus Volkstümlichteit genieße, wird schwerlich jemand behauMn wollen. Die Zufriedenheit der amtlichen Stellen mit dem preußischen Herrenhaus ist verwunderlich genug. Gerade hier wurde Graf Bülow von den maßgebenden Führern der Rechten, bat Manteuffel, Mirbach usw., nach allen Regeln parlamentarischer Kunst abgetakelt, derart, daß nachträglich die ^Kreuz-tg." die Erklärung für geboten hielt, man wolle keineswegs den Sturz des Grafen Bulow herbeiführen- Ebenso hatten fast alle anderen Mrutster bei versclMdenen Vorlagen ihre liebe Not mit dem Herrenhaus. Es war früher eine Kleinigkeit für die Rv- gieruug, nut dem Herrenhaus fertig zu werden; nachdem eS jein neues glanzvolles Herrn in der Leipzigerstraße bezogen, ist es bei weitem irtttÜcher und eigensinniger geworden. Vielleicht wuchs das Selbstbavußtsein der Feudalen durch den Domlzib-
wechsel.
Wenn man nun mit einem Male das Verdienst der ersten Kammer iu Preußen preisen hört, dann muß man sich fragen: Hat beim bas Zentrum feine erste Rolle ausgespielt- llärch Hingen uns Gras Bülow's feierliche -Worte im Ohr, baß ixS Zentrum die M aschiue im Gang zu halten habe. Jetzt möchte man glauben, ist den Oberhäusern diese Ausgabe -ugewiescu; bie Herrenhauspolitck stellt den ^Regulator und Ballast des Schiffes bar". Reichstag und 2anbtagc lassen sich von Tagesströmungen treiben. Diese Einschätzung wird der ^anSschLaggebenden Partei" kaum schmeichelhaft feÜL Iu wenigen Monaten sieht sich die ReichSreMeruug genötigt, die Hllje des Zentrums in Anspruch zn nehmen für Handelsverträge, De hrvorlageu und womögüch noch für Sttuervorlagen; im preußischen Landtag fallen bie Kanal-! pläne ins Wasser, joenn bad Zentrum streikt. Das preußische OberhanS hat auf die Schicksale dieser Entwürfe gar keinen oder unbcttächllichen Einfluß Der Ruhm dieser Ersten Kammer wird also Jeiien laugen Bestand haben; im Spätherbst schon mutz dic Regierung wM oder übel ihr Schif, den ^TagcStzrÄmmgen" der VoUSverttetuug anvertrauen. Dawi erschefttt Abg. Dr. Spahn als ehrlicher Platter wieder ün KanzlerpalaiS, dann muß daS Zentrum die Maschine wieder in Gang bringen. Das offiziös Loblied, das gegenwärtig von Berlin aus den ersten Kammern go- fangen wird, kommt vermutlich nicht aus der Tieft deS Go- mütes, sondern es entstammt der praktischen Erwägung, daß bie Oberhäuser gegen ben Sturm, der sich in Württemberg n» Bayern mit Recht erhoben hat, in Schutz genommen werden
Für Gesunde und Kranke!
Lemon-Essig ist das vorzüglichste Mittel zur Bereitung schmackhafter* Salate, saurer Saucen und Speisen etc-
Die nrit ^Lemon-Essig^ eingemachten Früchte werden hervorragend konserviert, schmecken köstlich und verderben nie. Jedes Liter Lemon-Essig enthält an S&urevrert den
Saft von ca.
----- 30 Citronen. =
Lemon- Essig ist in allen Geschäften der Nahnmgamittd- branche zu haben.
1 Liter nLemon- Essig“ kostet Mk. 1J0, wird mit
2 Liter Wasser verdünnt und ergiebt znm so- _________ fertigen Gebrauch
3 Liter Lemon-Speiseessig
«1 Liter 40 Pfg.
1 Liter .Z cmon lässig; mit 1 Liter Wasser verdünnt, ergiebt 2 Liter Lemon-Einmaahossig
ü Liter 60 Pfg.
Alleinige Fabrikanten c
Fritz Scheller Söhne, Homburg HB.
Tüchtige Vertreter, wo uiclit vorhanden, gesneht
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