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MM ^MtuUelo^ötmoQui lianWallenfeii Marktplatz 17 262. Gegründet 1826.
Nr. 137
Qrlfteint tLglkch oufoet Sonntag».
Dem (Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesflschen Landwirt die (Siebener Kamillen- Härter viermal in der Woche bcigckgt
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch-n.Stein- bruderei. ÖL Lang«. Redaktion, Qrpebttioe und Druckerei:
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Adresie für Depeschen: Anzeiger Gieße«.
Fernsprechanichluß Nr. 51.
Erstes Blatt.
154. Jahrgang
Dienstag 14. Juni 1904
Gietzemr Anzeiger
General-Anzeiger **
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
vezugapreiSr monatlich 75Vf^ viertel- jäbrhd) Mk. 2.20; durch Aohole» u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— triertel- jährL auSschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen sür die TageLnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf^
auSivärlS 20 Pfg. Verantwortlich ffit den polst, und allgem. Teil: P. Wittko: für „Stadt und Sanir und „GerichtSsaal^: August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck.
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Ier Krieg zwislSen Japan und Iußtand.
Neber die angeblichen Kämpfe bei Port Arthur liegen immer noch keine bestimmten Nachrichten vor. Nach ^Eldnngen aus Tschifu soll am 9. i>. M. ein großer Kamps sieben Mnlen von ben Außenforts vor Port Arthur stattgefunden auch die japanische Flotte in Aktion getreten sei. Alle Meldungen stimmen darin überein, daß der Angriff der Japaner zurückgeschlagen worden sei. General Mischt- sazenko soll ein großes Gefecht bei Wanfantien mit den Japanern gehabt haben. Port Arthur muß noch immer eine offene Verbindung mit der Außen w elt haben, da nach Meldungen aus Mukden dort zwei russische Offiziere mit Depeschen an General Kuropatkin ein getroffen seien.
Laut „authentischen" (?) Nachrichten nähern sich japanische Torpedoboote in letzter Zeit öfter des Nachts Port Arthur um Mmen zu legen. Dabei soll ein Torpedoboot am 8. Juni durch Geschosse einer Ufer-Batterie inden Grund gebohrt worden sein.
Mit diesen Gerüchten verbindet sich ein weiteres, wonach Admiral Skrydlow mit dem Wladiwostocker Geschwader, vor Port Arthur eingetroffen sein soll. Er sei dort auf die japanische Flotte gestoßen, habe sich aber, da von Port Arthur keine Schiffe ausliefen, zurückgezogen und sei wieder nach Wladiwostok zurückgekehrt. — Die Unwahrscheinlichkeit dieser angeblichen Irrfahrt liegt so sehr auf der Hand, daß man kein Wort darüber zu verlieren braucht.
Der Petersburger Sonderberichterstatter des „Standard" drahtet, es sei ein (etwas glaubwürdigeres) Telegramm Skryd- lows eingegangen des Inhalts, daß ein Teil des Wladiwostok- Geschwaders nach Port Arthur aufgebrochen sei. Es entstand jedoch Nebel, während deffen sich das Geschwader mehreren japanischen Torpedobooten und zwei Kriegsschiffen gegenüber befand. Die Japaner griffen es ungestüm an und fügten ihm einigen Schaden zu. Die Russen erwiderten das Feuer, da aber keine Schiffe aus Port Arthur herauskamen, wie der Admiral gehofft hatte, trat es die Rückfahrt nach Wladiwostok an.
Bei ben Vorpostenkampfen, die jetzt bei der nahen Berührung der feindlichen Truppen zu den täglichen Ereignissen gehören, soU eine russische Abteilung kürzlich so gut wie vernichtet worden sein. Die amtliche Berichterstattung besagt darüber folgendes:
Niutschwang, 12. Juni, Mitternacht. (Reuter.) Hier wird behauptet, eine javanische Abteilung, die in Port Adams gelassen war, um Die Bewegungen der Ruffen nach Süden aufzuhalten, wurde angegriffen und umzingelte, nachdem sie vorher einen Scheinrückzug angetreten hatte, die russischen Streitkräfte, die 800 Mann verloren haben füllen. Die Russen ziehen sich auf Kai- tfchou zurück. Etwa 2000 Mann russischer Infanterie, die aus der Richtung von Kaitschou kamen, sind heute morgen mit großen Proviant- und La^arettzügen hier durchgekommen. Die Russen gaben ihre Stellungen acht Meilen südlich von hier auf.
Privatmeldungen aus Haitscheng erzählen dagegen von neuen japanischen Verlusten wie folgt:
Petersburg, 13. Juni, 9 Uhr 30 Min. vorm. Eine cuffische Abteilung griff zwei japanische Bataillone an und umfaßte sie nach längerem, mörderischen Feuer int Rücken. Beide Bataillone wurden nahezu aufgerieben.
Petersburg, 13. Juni. Ein Telegramm des Generals C h a r k e w i t s ch an den Generalstab von gestern meldet: Am 9., 10. und 11. Juni traten in der Stellung der in der Umgebung der Station Wasangou befindlichen Truppen keine Veränderungen ein. Täglich finden kleine Vorposten-Scharmützel statt. Die Versuche der Japaner, südlich von der Station Wafandicm die russischen Wachtposten zurückzudrängen, werden durch die Vorwärtsbewegung der Kosaken abgewehrt. — An der Westküste der Liautung-Halbinsel herrscht Ruhe. Die sich zeitweilig zeigenden feindlichen Schiffe nähern sich nicht dem Ufer. Die Japaner sind aus Ssiujan nicht weiter vorgerückt. Wie gemeldet wurde, errichteten sie in der Umgebung dieses Punktes Befestigungen.
Tokio, 13. Juni. (Reutermeldung.) Admiral Togo berichtet, infolge der Beschießung von Kaiping räumten die Russen, die 3000 Mann stark waren mit 20 Geschützen, Yin kau.
London, 13. Juni. Dem Reuterschen Bureau ging von seinem im .Hauptquartier des Generals Kuroki befindlichen Korrespondenten über Fusan folgende Nachricht zu: Vom Kriegsschauplatz ist nichts neues zu melden. Die Vorposten treffen täglich zusammen. Die Verluste dabei sind gering. Bei diesen Gefechten scheinen die Javaner die Oberhand zu behalten. Nachts durchschneiden die Chinesen die Telegraphendrähte.
Nrfffische Gefangene und japanische Helden.
Die Zahl der in japanischen Hospitälern befindlichen russischen Gefangenen beläuft sich auf 545 einschließlich 19 Offiziere. Hiervon sind 386 verwundet, darunter zehn Offiziere. Die Ruffen rühmen das Verhalten der Japaner in jeder Weise. Zo heißt es in dem Bericht eines Teilnehmers an den Kämpfen Mm 1. Mai: „Die Japaner, ihr ganzes Verhalten tmd ihre Tapferkeit werden hier sehr gerühmt: die Verwundeten, im fick nicht in Gefangenschaft geben zu müssen, schlagen mit dem Kopf (um sich zu töten) gegen ©teine .-der kriechen bis zum Flusse und stürzen sich ins Wasser, um sich zu ertränfen. Dieser Heroismus und ihr gutes Gebaren gegenüber den russischen Verwundeten sind charakteristisch Hüt die Japaner. ,Es ist angenehm, einen solchen Gegner zu 'haben, — so sprechen unsere Soldaten über sie."
Niutschwang.
London, 13. Juni. Der von einem Besuch von Niutschwang nach Tschifu zurückgekehrte „Times"-Korrespondent meldet, daß )ic japanische Blokade vor Niutschwang vollltandig ei. Der Korrespondent wurde zweimal angehalten und durchsucht. Er bemerkte in der Haluschan-Bai ein Geschwader. Die Mauern und Flußforts in Niutschwang sind niedergelegt. Der ! Korrespondent glaubt, daß die im Fluß aufgelegten Torpedos ! leine echten seien. Täglich laufen ca. drei Handelsschiffe em und aus. Mit Tientsin ist einmal täglich eine angenehme Zug- rerbinbung und zweimal eine solche mit Mukden vorhanden. Bür die Benutzung der letzteren ist ein Paß erforderlich. Die imssische Polizei ist gut Die Ruffen streichen die Zölle und : Steuern jeder Art ein.
Einschränkung der russischen Berichterstattung!
Petersburg, 13. Juni. Der Zar hat angeordnet, daß Berichte über kleine Scharmützel in Zukunft der Oefsentlichkeit nicht mehr übergeben werden. Der Zar erklärte, die Meldungen wären nur dazu angetan, das Publikum zu beunruhigen.
Russische Verstärkungen.
Kopenhagen, 13. Juni. Ein großes russisches Geschwader, das aus etwa vierzig größeren und kleineren Kriegsschiffen besteht, das wahrscheinlich die neue Ostseeflotte ist, paffierte die Insel Bornholm mit westlichem Kurs.
UoMische Tagesschau.
Der taube Botschafter.
Heber die „wahren" Ursachen der vatikanisch-französischen Verstinrmnng berichtet die „Jtalie" eine amüsante Geschichte, die ein seltsames Licht auf die Plumpheit der neuesten Diplomatie des hl. Stuhles wirft. Sie erzählt, daß der Kardinal-Staatssekretär Merry del Val die den Bruch der Beziehungen veranlassende Forderung einer schriftlichen Fixierung der französischen Anfrage nur deshalb tat, um gleichfalls schriftlich Antwort zu erhalten. Mr. Nisard, der französische Botschafter, sei nämlich dermaßen taub, daß er sehr wohl die Antwort des Kardinal- Staatssekretärs hätte falsch verstellen, vielleicht auch gänzlich überhören können! Nun hofft man im Vatikan, daß der eventuelle Nachfolger Nisards bessere Ohren besitze.
Deutsches Deich.
Berlin, 13. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin trafen gestern vom Neuen Palais hier ein. Heute früh begab sich der Kaiser int Automobil zum Truppenübungsplatz Döberitz. Er besichtigte hier das 1. und 2. Garde- Dragoner-Regiment und wohnte einer Gefechtsübung der beiden Regimenter bet. Der Kaiser sah hierbei eine weitere für Südwestafrika beftintntte Feldbatterie. Er frühstückte int Döberitzer Lager, begab sich alsdann nach Berlin, wo er nach einer Besichtigung der Anlagen am Brandenburger Tor zum Schloß fuhr.
— In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurde den Gesetzentwürfen betreffend je einen Nachtrag zum Reichshaushaltsetat für 1904 und zum Haushaltsetat der Schutzgebiete für 1904, ferner der Vorlage wegen Ergänzung des Schiffsbauregulativs zugestimmt.
— SÜtens der Regierung ist der Plan, dem Reichstage noch einen Nachtragsetat für Südwest - afrita vorzulegen, wieder aufgegeben worden.
Kiel, 13. Juni. Heber den Aufenthalt des Kö nigs von England in Kiel erfahren die „K. N. N.": König Eduard beabsichtigt, am 24. Juni auf seiner Jacht in die Elbe einzulaufen und in Brunsbüttel die Nacht über zu verbleiben. Am 25. Juni erfolgt die Ankunft des Königs von England in Holtenauer Schleuse. Kaiser Wilhelm wird den König daselbst empfangen. Am 26. Juni Diner auf der englischen Jacht, am 27. Juni Frühstücks täfel bei dem Chef der aktiven Schlachtflotte an Bord des Flotten- Flaggschiffes, darauf Wettrudern um die vom Kaiser gestifteten Preise.
Breslau, 13. Juni. In der heutigen 10. Generalversammlung des Vereins ostdeutscher Holzhand- ler und Industrieller wurde folgende Resolution angenommen: Die aus allen Teilen Ostdeutschlands zahlreich besuchte Generalversammlung nahm mit Beftiedigung von den Bestrebungen der Staatsregierung Kenntnis, den Ausbau des Kanalnetzes und die Verbesserung der natürlichen Wasserstraßen des Landes mit den wohlverstandenen Gesamtinteressen von Industrie, Landwirtschaft und Handel trotz vielseitiger Hindernisse unbeirrt zu verfolgen.
Hamburg, 13. Juni. Heute wurde hier der erste Genossenschaftstag des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine unter Leitung des Verbandsdirektors Radestock-Dresden abgeh-alten. Vertreten waren 170 Vereine mit 360 Delegierten, außerdem Deputationen ftanzösischer, englischer und schwedischer Genossenschaften.
Heidelberg, 11. Juni. Im Rathaussaal begannen am Samstag die Jahresversammlungen des Deutschen Tabak- vereins und der Deutschen Tabak-Berufs-Ge- nojsenschaft. Die Tabak-Berufs gen ossenschaftssitzun gen werden von dem zweiten Vorsitzenden, Stadtrat Fritz Hirschhorn, die des Tabakvereins von Kommerzienrat Callenbusch aus Dresden geleitet. Aus dem Verwaltungsbericht der Tabakberufsgenoffenschast geht hervor, welche große Bedeutung dieser Erwerbszweig hat. Die gesamte Lohnausgabe, welche bei der Tabakberufsgenossenschaft angemeldet ist, beträgt 77 000 000 Mk. pro Jahr. Heute vormittag fanden die Hauptversammlungen statt. Auf der Tagesordnung standen u. a.: Das Gesetz zum Schutze der Warenbezeichnungen vom 12. Mai 1894 und das Gesetz betr. das Urheberrecht an Mustern vom 11. Januar 1875 (Berichterstatter Arnold Crüwell-Bielefeld). Die Sucht nach fahlen Farben (Berichterstatter Joseph Wals-Düssel- dorf). Die Reklame für nikotinfreie usw. Zigarren (Berichterstatter Kommerzienrat Collenbusch). Zu frühe Käufe seitens der Fabrikanten bei neuen Ernten (Berichterstatter H. Minderop-Köln). Die Versuche zur Verbesserung des deutschen Tabakbaues der Firma P. I. Landftied in Heidelberg (Berichterstatter Kommerzienrat W Lcmdfried-Heidel- berg). Den Abschluß der Tagung bildete eine Schloßbeleuchtung, die heute abend die Stadt ihren zahlreichen aus allen deutschen Gauen herbeigeströmten Gästen zu Ehren veranstaltete.
AuslanS.
Paris, 13. Juni. Ingenieur Chabert, der neuerdings in die Bestechungsaffäre als „Vermittler"
verwickelt wird, veröffentlicht anläßlich der über ihn verbreiteten Gerüchte ein Schreiben, worin es heißt, er habe Ende 1902 dem Generalkommiffar für die Ausstellung ür St. Louis Lagrave erklärt, er und mehrere Freunde wollten für den republikanischen Wahlfonds 100 000 Francs zeichnen. Lagrave habe entgegnet, daß das Ministerium des Innern niemals eine derartige Spende annehmen würde, Chabert mögt die Spende dem republikanischen Handelsund Industrie-Komitee zuwenden. Dies habe er getan. Was die Karthäuser-Angelegenheit betreffe, habe er zu Lagrave geäußert, wenn die Karthäuser klug waren, würden sie alljährlich eine größere Summe für die von der Regierung begünstigten Wohltätigkeitsanstalten spenden und sich dadurch das Wohlwollen der Regierung zn erwerben suchen. Dies habe Lagrave offenbar dem Generalsekretär des Ministeriums des Innern mitgeteilt. Chabert schließt mit der Erklärung, daß er niemals irgend welche direkte oder indirekte Beziehungen zu den Karthäufem gehabt habe.
— Londoner Berichterstatter hiesiger Zeitungen, die offenkundig mit englischen Regierungskreis en Fühlling haben, schreiben, daß König Eduard die Kieler Reise benutzen werde, um dem Kaiser Wilhelm zn versichern, daß die französisch-englische Annäherung nicht gegen den deutschen Kaiser und sein Volk gerichtet seien und außer dem Wohle Englands den Weltfrieden fördern wolle. Niemand wolle Deutschland vereinzeln. Jede Regierung werde die herzlichsten Beziehungen zu Deutschland unterhalten. Es sei möglich, daß König Eduards Besuch zu einem Schiedsgerichts-Vertrag mit Deutsch» land führt.
Aus Stadt und Kaud.
Gießen, 14. Juni 1904.
L. U. Prof. D r. Pfannen stiel hat den an ihn ergangenen ehrenvollen Ruf nach Freiburg abgelehnt.
** Personalien. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Budenheim Georg Krohe, Anton Deckhaus und Adam Wer um. Ernannt wurde am 8. Juni d. I. der Gefcnmenwärter am Provinzialarresb- Haus in Darmstadt Georg Schnell znm Gefangenauffeher an dieser Anstalt. In den Ruhestand versetzt wurde der Bahnwärter in der Hess.-Preuß. Eisenbahngemeinschaft Michael Blümler in Babenhausen.
*• Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Am heutigen ersten Ziehungstage der 2. Klaffe fiel der Hauptgewinn von 25 000 Mk. auf Nr. 89618, ferner ein Gewinn von 5000 Mk. auf Nr. 26778, 2000 Mk. auf Nr. 89470, 1000 Mk. auf Nr. 21982 23480 29215 und 58487. (Ohne Gewähr.)
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten-Verfammlung Donnerstag, den 16. Juni 19 04, nachmittags 4 Uhr, pünktlich. 1. Auslosung von Schuldverschreibungen des 1892 er Anlehens. 2. Dispensgesuche: a. von Birkenftock und Schneider wegen eine? BacksteinmacherhäuschenS, b. von Jakob Hartmann II. für die Kreisstraße nach Heuchelheim, c. von Heinrich Winn für die Westanlage. 3. Gesuch deS Heinrich Marx dahier um Erlaubnis zur Anbringung eines Firmenschildes am Hause Seltersweg 34. 4. Quellfassung beim Pumpwerk Queckborn. 5. Beschaffung von Bohrzeug. 6. Beschaffung eines Steinbrechers. 7. Beschaffung von Jeuer- löschgeräten. 8. Beschaffung von Dienstkleidern für die städtischen Taglöhner und Straßenkehrer. 9. Stiftung des Kommerzienrat Wilhelm Gail zur Unterhaltung der Grabstätten von Dr. Mahla und Karl Gail und zur Verschönerung des Friedhofs am Nahrungsberg. 10. Unterhaltung deS Fillmannschen Erbbegräbnisses auf dem Friedhof am Nahrungsberg. 11. Unterhaltung der Grabstätte der Luise Becker auf dem Friedhof am Rodtberg. 12. Aenderung deS §13 der Friedhofsordnung (Höhe der Grabeinfaflungen). 13. Auffüllen von städtischen Grundstücken zwffchen Eisenbahn und Lahn. 14. Herstellung eines gepflasterten lieber- gcmgs am Justizgebäude. 15. Vorlage der Rechnung der Stadt und des Verwaltungsberichts für 1902/03. 16. Vorlage der Rechnung des Stadterweiterungsfonds für 1902/03. 17. Vorlage der Rechnung des GaS- und Wasserwerks für 1902/03. 18. Vorlage der Rechnung deS Elektrizitätswerks für 1901/03. 19. Revisionsbemerkungen zur Rechnung der Stadt für 1901/02. 20. Verlängerung der Wasserleitung im Leihgesternerweg. 21. Verlängerung der Wasserleitung in der Frankfurterstraße. 22. Versorgung des Fellagcrs von Gebrüder Rosenthal an der Krofdorfer Kreisstraße mit Wasser und Licht. 23. Beschaffung einer Uebersichtskarte des Gießener Stadtwalds. 24. Genehmigung von Handabgaben aus bem Stadtwald. 25. Herstellung von Wegen im Stadtwald. 26. Wirffchaftsplan des Gießener Stadtwalds. 27. Die Kanalisierung der Lahn.
** Die Zigeunerbaron-Aufführung mußte bis auf weiteres verschoben werden. Das Publikum erhält dadurch Gelegenheit, noch in der laufend en Woche Abonnements zu nehmen. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die 6 Abonnementsbillets den Charakter von Dutzend- billets haben, also beliebig verwandt werden können.
** Das Theater Wallenda bietet seinen Besuchern mancherlei hübsche Unterhaltungen. Die drei Schwestern Wallenda zeigen sich sämtlich als gut geschulte Künstlerinnen in ihrer Art und sind der Stolz des Theaters. Fräulein


