Ausgabe 
13.4.1904 Viertes Blatt
 
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Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Laubach wird der Neubau eines Amtsgerichtsgebäudes von der Großh. Regierung beabsich­tigt. Mehrere Diensträume des seitherigen Gebäudes mußten in ein Nachbarhaus verlegt werden. Die Alsfelder freiwillige Feuerwehr begeht am 18. und 19. Juni die Feier ihres 50jährigen Jubiläums. Zahlreiche auswärtige Feuer- wehren werden dazu erwartet._________________

Vermischtes.

* Göttingen, 13. April. Der Musketier Rühl vom 79. Regimente warf sich aus Furcht vor Strafe vor einen Schnellzug und wurde zermalmt.

* Belgrad, 13. April. Der Zar spendete für die vom Erdbeben heimgesuchten Einwohner von Vranja 5000 Rubel.

* Portsmouth, 14. April. Gestern abend führten Torpedofahrzeuge in Anwesenheit des Prinzen Heinrich von Preußen ein Angriffsmanöver gegen den Hafen von Portsmouth aus. Als die Torpedopoote hierbei ver­suchten, sich von den Scheinwerfern unbemerkt in den Hafen einzuschleichen, lief derTorpedobooiSzerstörerTeazer" auf und blieb festsitzen. heißt, niemand sei getötet, der Teazer" aber vielleicht als gänzlich verloren anzu­sehen.

Die Gattin deS Unterstaatssekretärs v. Fischer verunglückt. Durch das Verschulden eines Kutschers ist die Gattin des Unterstaatssckretärs v. Fischer vom ReichSschahamt in Berlin beim Besteigen eines Straßen­bahnwagens schwer zu Schaden gekommen. Frau v. Fischer, die sich bereits auf dem Trittbrett des Wagens befand, wurde von einem vorbeijagenden Gefährt heruntergerissen, etwa zwei Meter mitgeschleist und kam unter daS Pferd, dessen Hufe sie am Kopfe trafen. Die Verunglückte wurde ohn­mächtig emporgezogen und zum Arzt gebracht, der ihr den ersten Verband anlegte. Frau v. Fischer hat eine große Kopfwunde erlitten; die Hirnschale ist zwar bloßgelegt, doch erscheint eine Gefahr für daS Leben der Dame nicht vor­handen. Die Verletzte, deren Schmerzen durch Morphium­einspritzungen gelindert wurden, befindet sich in ihrer Woh- nung in der Behandlung deS Geh. Sanitätsrats Thielen.

Gerichtssaal.

Mainz, 11. April. Der 32 Jahre alte Artist Joh. Kari Paul Strauß aus Berlin gab sich hier als N a t u r a r z t aus. Besonders weivliche Patienten suchte er sich aus, die er so ein­gehend untersuchte, daß er sich in verschiedenen Fällen Sittlichkeits­verbrechen und tätlicher Beleidigungen schuldig machte. Als Wunder- arznet veckaufte er gewöhnlich Harlemmtropien. Die Straf­kammer verurteilte ihn gestern zu 1'/, Jahren Zuchthaus. Der Angeklagte fühlte sichunschuldig", er erklärte, Revision einlegen zu wollen. (Frkf. Htg.)

Kassel, 13. April. Wegen Erpressung, begangen durch die Preffe, verurteilte die Strafkammer den Redakteur Garbe deS sozialdemokratischen Volksblattes heute zu vier Monaten Gefängnis.

Köln, 18. April. Die Strafkammer verurteilte den Fabrikanten Bauer wegen Unterschlag ung von 82 000 Mk. zum Schaden der Westdeutschen Tonröhrenfabrcken zu 2 Jahren Gefängnis.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgesellschaft.

Kottesdieust.

Sabbathfeier am 16. April 1904.

Freitagabend 6.50 Uhr. Samstag morgen 8.00 Uhr.

Predigt.

Nachmittag 4 Uhr.

Sabbathausgang 8.10 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr,

abends 8.10 Uhr.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Der 400 j ährige Geburtstag des Hessischen Land­grafen Philipp.

Fürwahr, es ist doch höchst eigentümlich, daß, während man in dem Teile vom alten Gesamthessenlande, der zu Kassel ge­hörte, eifrig rüstet, den 4OO jährigen Geburtstag des großen Land­grafen Philipps d e S G r o ß m ü t i g e n, der am 18. November 1504 im altehrwürdigen Schlosse zu Marburg das Licht der Welt erblickte, feierlichst zu begehen, im Tarmstädtischen Hessenlande sich bis jetzt noch keine Seele bezüglich solcher Feier geregt hat 1! Ge­hört denn der geniale, tatkräftige Landgraf nicht ganz ebenso g u t den Darmstädtern an, wie den Kaffelanern, ist er nicht auch i h r Landgraf gewesen? Was hat dieser herrliche Chattenfürst in­sonderheit nicht alles geleistet für das große Werk der Refor­mation in Deutschland, und hat er nicht jahrelange Gefangen­schaft, ob eben dieses Werkes, erduldet? Und endlich fragen und sagen wir noch: ist nicht S. König!. Hoheit von Hessen-Darmstadt ein direkter Enkel des edlen Landgrafen vom Gesamthessen­lande ?

Wir gestatten uns bei dieser Gelegenheit noch eine kleine Anfrage: Wie steht es denn mit der Sache des Roondenk- m a l s in Darmstadt? Als der von vielen Notablen Gießens unterzeichnete Aufruf zu einer Sammlung für dasselbe imGießener Anzeiger" stand, freute man sich, daß endlich und endlich einmal die rechte Erkenntnis und Würdigung des großen, herrlichen

Generalfeldmarschalls Grafen Roon in weiteren Kreisen durchge­brochen sei. Eben, leider, scheint alles im Sande wieder verlausen 51t sein, es ist still, ganz still vom Denkmale geworden! Wie hat sich Graf Roon, dieser Dritte der drei herrlichen Paladine Kaiser Wilhelms des Demütigen, nicht so hoch, hoch verdient gemacht durch dieHeeresreorganisation, um die Wiederaufrichtung deS Deutschen Reiches! 1 H.

Anmerkung der Redaktion : Dem ersten Gegenstand dieses Eingesandts haben wir folgende Mitteilung unseres Marburger Korrespondenten anzufügen:

() Marburg, 13. April. Hier plant man die 4 OO j ä h r i g e Feier des Geburtstages Philipps des Groß­mütigen von Hessen Ende Juli durch ein großes Volks­fest zu feiern und im Anschluß daran die Jahresversammlung des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde abzuhalten. Am 13. November, dem eigentlichen Geburtstage, soll dann in der Unioersitätsaula ein Festakt stattfinden. Die Einweihung des Bismarckturms findet am 21. Juni statt.

Handel und Verkehr. Aalkswirlschast.

Berliner Börse vom 13. April 1904.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

Der Verkehr an der heutigen Börse gestaltete sich wiederum äußerst ruhig, es fehlte jegliche Anregung von Seiten des Publikums, und da auch keine neuen politischen Aachrichten vorlagen, so schleppte sich der Verkehr während der ganzen Börsenzeit äußerst träge hin. Auch von Paris aus wurde große Geschäftslosigkeit ge­meldet, da die in den letzten Tagen dort gekaufte Ware noch den Markt belastet, obgleich im allgemeinen die Stimmung für fremde Renten von den westlichen Börsenplätzen aus als recht fest ne- ineldet wird. In unseren heimischen Werten stockte bei ziemlich fester Grundtendenz der Verkehr fast gänzlich und selbst die Nachricht von dem schweren Verlust, den die russische Flotte durch den Untergang eines großen Panzers erlitten, brachte nur wenig Lebhaftigkeit in den Verkehr und ließ ohne wesentliche Umsätze die Kurse um Kleinigkeiten abbröckeln. Auf dem Kassaindustriemarkt herrschte ebenfalls wenig Gcschäftslust und ist nur die feste Haltung sämtlicher Zementwerte als besonders zu erwähnen.

Privat-Diskont 23,« Prozent.

Oest. Kredit. .

Deutsche Bank Darmstädter Bank

Anfangs- u. Schlußkurse.

. . 203.25 202

. . 216.75 216.

. . 135.50 135.

Bochumer Guß . . . 190.25

Harpener Bergbau . . 197.20

Tendenz: Ziemlich Schwach.

189.87

197.

Markte.

Limburg a. d. L., 13. April. Frachtmarkt. Durch­schnittspreise pro Malter. Roter Weizen 15.00 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 10.45 Mk., Gerste 0.00 Mk., Hafer 0.00 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 00.0 Mk.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

April 1904.

Barometer auf 0° reduziert

1

fr

der Lust

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke |

Wetter

13.

2

741,4

+ 18,6

9,1

57

SW.

2

Bed. Himmel

13.

9,s

742,4

+ 12,8

9,5

87

8.

1

Heller Himmel

14.

786

744,9

+ 10,7

9,0

94

SSE.

2

Sonnenschein

Höch te Temperatur am 12.-13. April + 18,50 C.

Niedrigste , 12.-13. = + 2,50 C.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst

Borauösichtliche Witterung in Oberhessen für Freitag, den 15. April 1904. Schtvackwindig, vorwiegend heiter, bei etwas kühler Nacht tagsüber Temperatur wenig verändert.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers.

Leipzig, 14. April. Eine General-Versammlung der Ortskrankenkassen beschloß, die kassenärztliche Behand­lung aller Familien-Angehörigen von Kassen- Mitgliedern aufzuheben.

Karlsruhe, 14. April. Der König von Württem­berg traf heute mittag 12 Uhr 26 Min. zuni Besuch der großherzoglichen Herrschaften hier ein. Der Besuch trägt lediglich einen privaten Charakter. Offizieller Empfang war abgelehnt. Der König wird bis heute abend 6 Uhr im Kreise der großherzoglichen Familie verweilen und dann nach Stuttgart zurückkehren.

München, 14. April. Die Gräfin Salisbury- Harriett zu Sayn-Wittgenstein, ehemals Mitglied des Radziwill'schen Cercles, in welchem Kaiser Wilhelm I. als junger Prinz verkehrte, ist im Alter von 93 Jahren gestorben.

Nürnberg, 14. April. In Fürth ist der durch seine Wohltätigkeit bekannte Führer der Freisinnigen, Kommerzien­rat Fränkel, gestorben.

Mailand, 14. April. In Pordenone, wo an 4000 Ausständige die Straßen lärmend durchzogen, mußte Mili­tär zum Schutze derTextilfabriken aufgeboten werden. Alle Geschäfte sind geschlossen.

Steyr, 14. April. Der von hier nach Reifling ab­gehende Lastzug entgleiste infolge Schienenbruchs in dem

Submission.

Für die Großh. psychiatrische Klinik soll die Lieferung von 30 Rrntr. Tannenscheitholz auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Die für diese Lieferung gül­tigen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 35 Uhr auf dem Ver­waltungsbureau offen.

Offerten sind versiegelt und mit entsprechenderAufschrist ver­sehen bis zum Eröffnungstermin Montag den25.April 1904, vormittags 11 Uhr auf dem erwähnten Bureau abzugeben.

Gießen, den 2. April 1904. Gr. Direktion der psych. Klinik.

Sommer. 3179

Bekanntmachung.

Die am 7. und 8. April 1904 in den Mitgebrauchs- waldungen der Gemeinde Treis a. Lda. abgehaltene Holzver­steigerung ist genehmigt.

Treis a. Lda., 13. April 1904. Gr^Bürgermeisterei TreiS a.Lda. _______Benner. 3446 Stöbt. Schlachthaus.

Freibank

Heute und morgen: 3481

LiMrillh 54 Pf,.

Iilrjifrlmrin

int Zapf.

Louis Schultheis Wwe.,

Schützenhaus. 3410

Wem-Verkauf

Um dem Publikum noch weiter die Gelegenheit zu geben, einen wirklich guten und billigen Wein anzuschaffen, soll der Ausverkauf noch bis gegen Ende dieses Monats fortgesetzt werden.

An Rabatt wird bekanntlich gewährt vom Selbst­kostenpreis 25%, 3O°/o und 35°/0, je nach Qualität. Sämtliche Flaschen sind Original-Füllung der Lieferanten.

Der Verkauf geschieht durch Herrn Anton Koch im Kaisergarten", Seltersweg 79. 3462

Hessischer Waisenschutz

Verband Gießen.

Donnerstag den 14. April, abends 9 Nhr, im Schipkapaß bei Wirt Arnold: 3444

Generalversammlung.

Tagesordnung: Landesversammlung, Berichterstattung, Vor- standswaht, Verschiedenes. Der Vorstand.

Tunnel am Kastenreith. 12 Wagen wurden »ertrn«. Personen sind nicht umgekommen.

Washington, 14. April, beläuft sich die Zahl der bei SchlachtschiffeMissouri sechsundzwanzig.

Nach weiteren Me!blln_ Um? f°'iOn Ä Umgekommenen

Telephonischer KursberCohL

. 26$

. . 101.90

4% Oesterr. Goldrente .

4xI6% Gestern Silberrente 100.70

I. Hau kett Schloßgasse 6.

90.45

102.10

90.55

100.30

10L80

37t% 3A 3/,O/o 8°/o 3V20/n

87,%

130.20

44.90

42.90 I

. SW . lÄl . 1011 . 201« . 18370 . 135.(0 . 118-60 . 16210 . 187?1 . 11(0 .19230 . 236.« , 189f . 196.50

Roichsanleihe do.

Konsole do. . .

Hessen Oborhessen

. 100.10

. 103.50

. 60.60

. 59.75

4% Ungar. Goldrente .

4°/' Italien. Honte , .

4V, % Portugieser . .

30/,. Portugiesen. . . .

1 % C. Türken . . .

Tllrkenlose......

4°/o Grieoh. Monopol.-Anl. 47,% äussere Argentiner

Born Kriege.

London, 14. April. Die Blätter erklären eiurbin, daß Rußland durch den Tod des Admirals roff einen schweren Verlust erleide. Außer ben Ucken Berichten aus Petersburg über die Katastrovb-? öfsentlicht die Zentral-Rews einen eigenen Beriet bCe Tschifn. Hiernach hat Makaroff eine Kreuzfahrt mit Uchen Schiffen seines Geschwaders unternommen n von den Japanern, welche sich hinter Ästistian' bJJ hatten, angegriffen wurde. Als er die Falle fah er den übrigen Schiffen Befehl, sich zurückzusieben ' Ruckzng des Admiralschiffes wurde jedoch abgeschnitt^ Torpedoboote umzingelten dasselbe und 5 Torpedos was- gleichzeitig den Panzer, infolgedessen flog es in die Mehrere andere russische Schiffe sollen gleichzeitig bn^ die Japaner beschädigt worden sein.

Petersburg, 14. April. Fürst Uchtowski br> das Kommando über die Flotte übernommen hatte wur^ bald nach der Katastrophe desPetropuwlowsk" mit fein2 Geschwader durch 18 japanische Schiffe angegriffen Die Bestürzung über die Katastrophe in Port Artbi-- dauert an. Offiziere, besprechen die Nachricht auf offertr Straße tränenden Auges. Allenthalben bilden sich Gruvp - Zahlreiche Personen begeben sich vor das Palais unb b Ministerien, wo sie eine zeitlang stillschweigend verharre, Admiral Alexejew ist wieder mit dem Oberbefehl üfr- sämtliche Seestreitkräfte in Ostasien betraut worden

Petersburg, 14. April. Hier wird vermutet bcr das PanzerschiffPetropawlowsk" auf eine eiqcn-- Mrne aufgelaufen ist. Anläßlich der glücklichen E rettung des Großfürsten Cyrill hat bereits ein Dank-Golle-- dienst stattgefunden. Der Kaiser entsandte einen Spezial- Kurier nach Peterhof, um der Witwe Makaroff sein Beilev ausdrücken zu lassen. Makaroff befand sich in seiner Sc- jütte, als das Schiff sich plötzlich im Kreise drebte unt in die Luft flog. Großfürst Cyrill konnte nur dadurch ge­rettet werden, daß er mehrere Meter weit ins Meer schleudert wurde. Er ist an den Beinen und am Gcsich leicht verletzt.

Paris, 14. April. Makaroff war seit dreimal 24 Stunden nicht aus den Kleidern gekommen, weil er stündlich einen japanischen Angriff erwartete. Vemerl^s- wert ist, daß er zwei Tage nach Uebernahme seines Kem- mandos nach Petersburg eine Depesche richtete, wvrm t: dringend um Entsendung eines Admirals verlangte, bcr er mit seinen intimen Absichten vertraut machen wellte, weil er mit der Möglichkeit rechnete, ein Opfer seiner erfüllung zu werden.

London, 14. April. Aus Söul wird gemeldet: 1:5 japanische Armee-Kommando hat die koreanische 9b:gerung aufgefordert, unverzüglich Maßregeln zu ergreifen zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in Söul und anderen größeren Städten Koreas, ba man für den Sommer den Ausbruch von Epidemien brrürdjtrt Wien, 14. April. DasFremdenblatt" brück an leitender Stelle sein tiefstes Bedauern über die Kuairr^e von Port Arthur aus, hegt aber die sichere Ermnuna eaß dieses traurige Ereignis den Mut der ruWen Navm nicht unterdrücken werde, da dasselbe auf tat rown»r. Verlauf des Krieges von gar feitter Beben tun d fei. Sowohl der hiesige japanische als auch der ckmesiide Gesandte erklären in einem Interview, daß alle ^nick:. von einer Verbindung Japans mit China gegen ShißUnb unbegründet seien. Die chinesischen Truppen-Ansamm- lungen im Norden Chinas seien lediglich erfolgt zua Schutze der Grenze.

L. Petersburg, 14. April. Bei der (ftplosion des PanzerschiffesPetropawlowsk vor Port Arthur wurde Admiral Molas(nichtMakarow>. der sich aus dm Schiffe befand, getötet. (??) Der Adjutant des fürsten Cyrill rief diesem zu, er solle sofort über W springen, was der Großfürst auch tat. Der Adjutant selbst kam um. Die Großfürstin Wladimir erhielt ve« ihrem Sohne, dem Großfürsten Cyrill, ein Telegramm. worin er mitteilt, seine Wunden seien nicht ernst Zarin stattete der Großfürstin einen Besuch ab, wobci ihr, von innerer Bewegung überwältigt, weinend m w Arme sank.

Einladung.

Die Vertreter der Vereinsgemeinden werden zu außerordentlichen Hauptversammlung, Freitag den 15. April l.

nachmittags 3l/s Uhr, .

im Saale der höheren Mädchenschule dahier (^-ch' stattfindet, ergebenst eingeladen.

Tagesordnung:^

Erlaß einer neuen Satzung für die £>Par* Gießen.

Gießen, am 29. März 1904. _

Der Direktor der Spar- und Leihkasse 1£,pe Wiener.________

la Speise- und Hämatoge^ Salatkartoffeln WÄA

empfiehlt 2592

3°/o Mexikaner 4«/2°/o Chinesen . . Electric. Sohuckert . . Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien .

Diskonto-Komniandit . Darmstädter Bank .

Dresdener Bank . . - Berliner Handelsges.

Oesterr. Staatebahn . . Lombarden . . Gottbardbahn ...» Lau rah ..........

Bochum . ...» Harpener - ,

Tcndens: schwach.